Eine interdisziplinäre Studie über die öffentlichen Einstellungen gegenüber den Armen in Großbritannien zwischen 1790 und 1835. Sandra Sherman überdenkt eine Frage, die seit Jahren Sozialhistoriker herausfordert: Welche Veränderungen (politisch, ökonomisch und philosophisch) führen zum New Poor Law von 1834? Als neue, wissenschaftliche Methoden zur Regulierung der Armen übernommen wurden – wie Statistiken, Kostenrechnung und Kosten-Nutzen-Analysen – wich altmodische Bevormundung neueren Modalitäten, in denen die Armen nicht als Einzelpersonen angesprochen wurden, sondern massenweise verwaltet wurden. Die Armen wurden zu Armut, einem politischen/wirtschaftlichen Zustand, der von Fachleuten aus der Ferne bewältigt werden konnte, die keinen Kontakt zu Einzelpersonen hatten und ihnen keine Unterkunft machten.
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Zustand: Good. This is an ex-library book and may have the usual library/used-book markings inside.This book has soft covers. In good all round condition. Please note the Image in this listing is a stock photo and may not match the covers of the actual item,550grams, ISBN:9780814250839. Artikel-Nr. 4126288
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