Die signifikanten Fortschritte in der modernen instrumentellen Analyse haben zu einer kontinuierlichen Senkung der Nachweisgrenzen und einer verbesserten Präzision geführt. Dies sollte grundsätzlich eine zuverlässige und äußerst präzise Analyse von Spurenverbindungen, hauptsächlich Spurenelementen, in Konzentrationen bis in die niedrigsten natürlichen Konzentrationen ermöglichen. Die häufig beobachteten sehr hohen Diskrepanzen zwischen den analytischen Ergebnissen verschiedener Laboratorien sowie die Abweichungen von den wahren Werten sind in der analytischen Praxis jedoch leider immer noch üblich. Grundlegende methodische Fehler beim Bestimmungsschritt können meist durch sorgfältig durchgeführte Qualitätskontrollmaßnahmen minimiert oder sogar vermieden werden – z.B. durch interlaboratorische Vergleiche und den richtigen Einsatz zertifizierter Referenzmaterialien. Die schwerwiegendsten und oft unter geschätzten Fehlerquellen sind jedoch diejenigen, die mit dem gesamten und oft äußerst komplexen Probenahmeprozess und in geringerem Maße auch mit der Probenpräparation vor der Analyse verbunden sind. Für diese ersten Schritte eines analytischen Verfahrens sind daher besondere Erfahrungen sowie eine detaillierte Kenntnis der Interrela tionen zwischen diesen Schritten erforderlich, die immer mit größter Sorgfalt angewendet werden müssen. In Zusammenarbeit mit einer Reihe von sehr erfahrenen Kollegen arbeiten in dif Buch hat versucht, einen Beitrag zu einem besseren ferent Forschungsgebiete, der Herausgeber dieses Verständnisses dieser besonderen Fehlerquellen und wie sie in einer Reihe von Schulungen im letzten Jahrzehnt im "Haus der Technik", Essen, Deutschland überwunden werden können.
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