Object-Oriented Graphics: From Gks and Phigs to Object-Oriented Systems (Symbolic Computation) - Hardcover

 
9780387528595: Object-Oriented Graphics: From Gks and Phigs to Object-Oriented Systems (Symbolic Computation)

Inhaltsangabe

Gegenwärtig entsteht objektorientierte Programmierung aus den Forschungslaboren und dringt in den Bereich der industriellen Anwendungen ein. Immer mehr Produkte wurden mit Hilfe objektorientierter Programmiertechniken und Tools implementiert, meist als Erweiterung traditioneller Sprachen in hybride Entwicklungssysteme. Einige der bekannteren Beispiele sind OSF-Motif, News, Objective-C auf dem NeXT-Computer, die C-Erweiterung C++ und CLOS, eine objektorientierte Erweiterung von LISP. Alle diese Entwicklungen beinhalten interaktive Grafiken. Effektive objektorientierte Systeme in Kombination mit einem Grafikkernel bedeutet das, dass das Gebiet der Computergrafik mittlerweile nur noch ein Aspekt der objektorientierten Welt geworden ist? Das glauben wir nicht. Trotz interessanter Einzelentwicklungen stehen noch keine objektorientierten Sound-Grafiksysteme zur Verfügung. Wenn es gewünscht wird, eine komplexe Grafikanwendung zu entwickeln, die in ein fensterorientiertes System eingebettet ist, dann ist es immer noch notwendig, mit elementen tary-Tools zu arbeiten. Was innerhalb eines Fensters angezeigt und interaktiv modifiziert werden soll, muss mit einem Satz von Grafikprimitiven auf niedriger Ebene angegeben werden oder mit einem standardisierten Grafikkernelsystem wie GKS oder PHIGS geschrieben werden, d.h. durch Kernel, die in einem nicht-objektorientierten Stil spezifiziert und implementiert werden. Mit den Begriffen GKS und PHIGS treten wir in die Welt der internationalen Grafikstandards ein. GKS und PHIGS stellen Systeme dar, nicht bloße Sammlungen von Grafikprimitiven.

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