Die Debatte über die Machbarkeit und Anwendung künstlicher Intelligenz konzentrierte sich auf die Argumente über den Begriff "Intelligenz" und vernachlässigt dabei weitgehend den Begriff des "Künstlichen". Der größte Teil der jüngsten Literatur befasst sich damit, ob das Konzept der Intelligenz auf den Computer übertragbar ist oder nicht. Neben dem Buch von H.A. Simon, Die Wissenschaften des Künstlichen (1969), Es wurde kein ernsthafter Versuch unternommen, einen konzeptionellen Rahmen für das Verständnis der wahren Natur intelligenter Maschinen unabhängig von den für sie beanspruchten oder verweigerten "menschlichen" Merkmalen zu definieren. Das Verständnis des Künstlichen zielt darauf ab, eine "zweite Welle" der Debatte über KI zu fördern, die der menschlichen Kultur helfen kann, sich an das Künstliche anzupassen, anstatt es nach einer benutzerorientierten Philosophie zu assimilieren. Diese Sammlung von Papieren, herausgegeben von Professor Massimo Negrotti, diskutiert die potenziellen Verluste und Gewinne von KI, wenn wir den ursprünglichen anthropomorphen Anspruch aufgeben. Die Autoren zielen darauf ab, die Hauptunterschiede zwischen menschlichen Wissensprozessen und Computerinformationsverarbeitung zu klären und die plausibelsten Alternativen zu den ursprünglichen Ambitionen der KI vorzuschlagen. Die Autoren zielen darauf ab, die Erkenntnistheorie und die Ziele der Disziplin neu zu definieren, indem sie mögliche Probleme und mögliche Lösungen hervorheben, die als typisch für das Konzept des "künstlichen" und nicht für eine informationsbasierte Nachahmung des Menschen akzeptiert werden sollten.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.