Österreich 1848 - Probleme der demokratischen Revolution in Österreich

Fischer, Ernst

Verlag: Stern - Verlag, Wien,, 1946
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Beschreibung

205 Seiten Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren am Schutzumschlag "Ernst Fischer versteht es meisterhaft, fesselnd zu schreiben und schwierige Probleme anschaulich darzustellen, ohne seicht zu werden. Wer Österreich liebt, wer ein Geschichtswerk unseres Volkes vermißt hat, soll dieses Buch lesen." (Klappentext). Autorenporträt : Ernst Fischer (geboren am 3. Juli 1899 in Komotau, Böhmen; gestorben am 31. Juli 1972 in Deutschfeistritz, Steiermark) war ein österreichischer Schriftsteller und Politiker (KPÖ). Ernst Fischers politische Karriere begann, als er mit 19 Jahren zum Soldatenrat gewählt wurde. Im Jahr 1920 veröffentlichte er einen Aufsatz über die Grazer Künstlervereinigung "Freiland", in der er die neue Kunstrichtung des Expressionismus überschwänglich lobte. Danach schrieb er Erzählungen und Theaterstücke, die von einem starken philosophischen Anteil gekennzeichnet sind. Sein Stück "Das Schwert des Attila" wurde 1923 am Burgtheater aufgeführt. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Peter Wieden und Pierre Vidal. Der Sozialdemokrat und Schöngeist aus großbürgerlichem Haus war von 1927 bis 1934 als Redakteur des Parteiblattes Arbeiter-Zeitung tätig, unter anderem auch eng befreundet mit Elias Canetti. Zuletzt agierte er als einer der Führer der parteiinternen Linksopposition, die das ständige Zurückweichen der SDAP vor der politischen Rechten ablehnte. Nach der Niederlage der Sozialdemokratie im Februaraufstand 1934 engagierte sich Fischer in der österreichischen Kommunistischen Partei (KPÖ). Zu Beginn des Austrofaschismus emigrierte er nach Moskau, wo er mit anderen prominenten Exilanten im Hotel Lux lebte und sich zunehmend mit dem politischen Programm des Stalinismus identifizierte. Fischer rechtfertigte damals und auch noch später die Säuberungen als notwendigen Beitrag zur Wahrung der inneren Einheit der Sowjetunion. Als sich das Kriegsende bereits abzeichnete, plante die Sowjetunion unter Rücksichtnahme auf die Westalliierten in den befreiten Ländern sogenannte Nationalfront-Regierungen als Konzentrationsregierungen zu unterstützen, und nicht einfach kommunistische Regime zu installieren. Dies galt auch für Österreich, und so erklärte Ernst Fischer 1944 in Moskau, dass "die österreichischen Kommunisten bereit seien, mit Katholiken und demokratischen bürgerlich-kapitalistischen Kräften zur Errichtung eine demokratisch-patriotischen Front zusammenzuarbeiten."[2]. So unterstützte die KPÖ 1945 die provisorische Staatsregierung Renner in der Ernst Fischer das Staatsamt für Volksaufklärung, Unterricht, Erziehung und Kultusangelegenheiten inne hatte, vergleichbar dem heutigen Unterrichtsminister. Daneben war er auch Chefredakteur der ersten Nachkriegszeitung Neues Österreich, einem Blatt das gemeinsam von den drei Parteien ÖVP, SPÖ und KPÖ geleitet wurde. Spötter meinten über diese damals sehr erfolgreiche Zeitung: "eine Zeitung, in der drei Parteien lügen, sagt fast schon die Wahrheit". In dieser Zeit versuchte die SPÖ den Intellektuellen für sich zu gewinnen, Fischer blieb jedoch Kommunist und musste sein Amt als Staatssekretär nach der ersten Nationalratswahl in Österreich 1945, bei der die KPÖ nur als marginale politische Kraft hervorging, abgeben. Fischer blieb aber auch nach 1945 gemeinsam mit Viktor Matejka wichtigster kommunistischer Intellektueller im Land. Als die kommunistische Regierungsbeteiligung scheiterte, wendete er sich abermals dem Stalinismus zu und schrieb unter anderem ein linientreues Theaterstück gegen den Titoismus ("Der große Verrat"), das im Theater der Scala Wien aufgeführt wurde. Von 1945 bis 1959 war er Abgeordneter zum Nationalrat für die KPÖ. Erst 1968, nach den Ereignissen des Prager Frühlings, konnte sich Fischer in seiner Kritik am "Panzerkommunismus" ganz vom Totalitarismus lossagen. Daraufhin wurde er 1969 aus der KPÖ ausgeschlossen, dessen Zentralkommitee er seit 1945 angehört hatte, und spielte in der Öffentlichkeit vor allem als undogmatischer marxistischer Theoretiker eine Rolle. Buchnummer des Verkäufers 25922

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Bibliografische Details

Titel: Österreich 1848 - Probleme der ...

Verlag: Stern - Verlag, Wien,

Erscheinungsdatum: 1946

Zustand:Gut