Westermanns Monatshefte
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Westermanns Monatshefte. Illustrierte Deutsche Zeitschrift für das geistige Leben der Gegenwart. 53. Jahrgang. 106. Band. 1.Teil. April 1909 bis Juni 1909, Georg Westermann Erste Aufl. 1909 Braunschweig
452S. 4°
Leinen Blauer, geprägter und fadengehefteter Originalganzleinenband mit reicher Deckel- und Rückenvergoldung und Schmuckvorsätzen. Gesetzt in Fraktur. Einbandecken und Kanten berieben, die vordere und hintere Rückenfalz an diversen Stellen durchgescheuert, die vordere untere Einbandecke geknickt, Einband und Schnitte leicht fleckig, das Papier allg. nachgedunkelt, einige Seiten am oberen Rand fleckig bzw. knickig, ansonsten im Inneren noch guter Zustand. Gesamterhaltung befriedigend. Zahlreichen Zeichnungen, Bildern und Fotografien, teils auf Tafeln. Eine bunte Mischung aus Literatur, Kunst und Wissenschaft in ansprechender Gestaltung. Ein interessantes Zeugnis des kulturellen Lebens im Deutschland der Kaiserzeit vor dem ersten Weltkrieg. Westermanns Monatshefte war eine deutsche Kulturzeitschrift, die ab Oktober 1856 ein Mal monatlich zuerst unter dem Titel "Westermann's illustrirte deutsche Monats-Hefte. Ein Familienbuch für das gesamte geistige Leben der Gegenwart" im Verlag von George Westermann in Braunschweig erschien. Die letzte Ausgabe wurde im Februar 1987 herausgebracht. Erster Redakteur der Monatshefte war Adolf Glaser, der dieses Amt mit Unterbrechungen bis 1907 innehatte und prägend für den literarischen Rang der Zeitschrift war. Im ersten Jahr hatten die Monatshefte 3.000 Abonnenten, der Höchststand war 1960 mit 105.000 erreicht. Von Oktober 1944 bis 1948 war das Erscheinen kriegsbedingt eingestellt. Die Monatshefte richteten sich an das Bürgertum; sie enthielten Vorabdrucke verschiedener zeitgenössischer literarisch künstlerischer Werke, so des poetischen Realismus. Zu den Autoren, die in ihnen abgedruckt wurden, zählten z. B.: Marie von Ebner-Eschenbach, Theodor Fontane, Friedrich Hebbel, Wilhelm Raabe und Theodor Storm. Die Zeitschrift wechselte im Laufe der Zeit mehrfach Titel und Untertitel, erst ab Oktober 1906 erhielt sie den, der bis zur letzten Ausgabe blieb: "Westermanns Monatshefte" 1943 ging die Zeitschrift Der Türmer. Monatsschrift für Gemüt und Geist in Westermanns Monatsheften auf. In den 1950ern und 1960ern waren Westermanns Monatshefte ein auf Kunstdruckpapier herausgegebene, mit Schwarzweiß- und Farbdrucken höchster Qualität ausgestattete Kulturzeitschrift, die sich Architektur, Design, Musik und Theater widmete. 1981 wurde die Zeitschrift mit dem Niedersachsenpreis für Publizistik ausgezeichnet. Ein Wandel in der Leserschaft und den Lesegewohnheiten, gepaart mit finanziellen Problemen des Verlages, der sich in zunehmendem Maße auf das Schulbuchgeschäft konzentrierte, führten schließlich dazu, dass die Monatshefte 1985 verkauft und ihr Erscheinen 1987 endgültig eingestellt wurde.
[SW: Westermanns Monatshefte]
Westermanns Monatshefte. Illustrierte Deutsche Zeitschrift für das geistige Leben der Gegenwart. 55. Jahrgang. 109. Band. 1.Teil. Oktober 1910 bis Dezember 1910, Georg Westermann Erste Aufl. 1911 Braunschweig
480S. 4°
Leinen Blauer, geprägter und fadengehefteter Originalganzleinenband mit reicher Deckel- und Rückenvergoldung und Schmuckvorsätzen. Gesetzt in Fraktur. Einbandecken und Kanten berieben, die unteren Buchecken durchgescheuert, einzelne Seiten mit Knick der unteren Ecke bzw. randfleckig, Papier und Schnitte allg. nachgedunkelt, ansonsten guter Zustand. Mit zahlreichen Zeichnungen, Bildern und Fotografien, teils auf Tafeln. Eine bunte Mischung aus Literatur (Lyrik, Prosa, Reportagen u.v.a.), Kunst und Wissenschaft in ansprechender Gestaltung. Ein interessantes Zeugnis des kulturellen Lebens in Deutschland während Kaiserzeit vor dem ersten Weltkrieg. Westermanns Monatshefte war eine deutsche Kulturzeitschrift, die ab Oktober 1856 ein Mal monatlich zuerst unter dem Titel "Westermann's illustrirte deutsche Monats-Hefte. Ein Familienbuch für das gesamte geistige Leben der Gegenwart" im Verlag von George Westermann in Braunschweig erschien. Die letzte Ausgabe wurde im Februar 1987 herausgebracht.[1] Erster Redakteur der Monatshefte war Adolf Glaser,[2] der dieses Amt mit Unterbrechungen bis 1907 innehatte[3] und prägend für den literarischen Rang der Zeitschrift war. Im ersten Jahr hatten die Monatshefte 3.000 Abonnenten, der Höchststand war 1960 mit 105.000 erreicht.[1] Von Oktober 1944 bis 1948 war das Erscheinen kriegsbedingt eingestellt. Die Monatshefte richteten sich an das Bürgertum; sie enthielten Vorabdrucke verschiedener zeitgenössischer literarisch künstlerischer Werke, so des poetischen Realismus. Zu den Autoren, die in ihnen abgedruckt wurden, zählten z. B.: Marie von Ebner-Eschenbach, Theodor Fontane, Friedrich Hebbel, Wilhelm Raabe und Theodor Storm.[2] Die Zeitschrift wechselte im Laufe der Zeit mehrfach Titel und Untertitel, erst ab Oktober 1906 erhielt sie den, der bis zur letzten Ausgabe blieb: "Westermanns Monatshefte"[4] 1943 ging die Zeitschrift Der Türmer. Monatsschrift für Gemüt und Geist in Westermanns Monatsheften auf.[5] In den 1950ern und 1960ern waren Westermanns Monatshefte ein auf Kunstdruckpapier herausgegebene, mit Schwarzweiß- und Farbdrucken höchster Qualität ausgestattete Kulturzeitschrift, die sich Architektur, Design, Musik und Theater widmete. 1981 wurde die Zeitschrift mit dem Niedersachsenpreis für Publizistik ausgezeichnet. Ein Wandel in der Leserschaft und den Lesegewohnheiten, gepaart mit finanziellen Problemen des Verlages, der sich in zunehmendem Maße auf das Schulbuchgeschäft konzentrierte, führten schließlich dazu, dass die Monatshefte 1985 verkauft und ihr Erscheinen 1987 endgültig eingestellt wurde.
[SW: Westermanns Monatshefte]
Westermanns Monatshefte. Illustrierte Deutsche Zeitschrift für das geistige Leben der Gegenwart. 55. Jahrgang. 109. Band. 2.Teil. Weihnachtsheft 1910 bis Februar 1911, Georg Westermann Erste Aufl. 1911 Braunschweig
482-956S. 4°
Leinen Blauer, geprägter und fadengehefteter Originalganzleinenband mit reicher Deckel- und Rückenvergoldung und Schmuckvorsätzen. Gesetzt in Fraktur. Einbandecken und Kanten berieben, die Buchecken und die obere und untere, vordere Gelenkfalz durchgescheuert, desgleichen punktuell an der hinteren. Der Einband dezent fleckig, einzelne Seiten mit Knick der unteren Ecke bzw.randfleckig/ rissig, Papier und Schnitte allg. nachgedunkelt, ansonsten im Inneren noch guter Zustand. Gesamterhaltung befriedigend. Mit zahlreichen Zeichnungen, Bildern und Fotografien, teils auf Tafeln. Eine bunte Mischung aus Literatur (Lyrik, Prosa, Reportagen u.v.a.), Kunst und Wissenschaft in ansprechender Gestaltung. Ein interessantes Zeugnis des kulturellen Lebens in Deutschland während Kaiserzeit vor dem ersten Weltkrieg. Westermanns Monatshefte war eine deutsche Kulturzeitschrift, die ab Oktober 1856 ein Mal monatlich zuerst unter dem Titel "Westermann's illustrirte deutsche Monats-Hefte. Ein Familienbuch für das gesamte geistige Leben der Gegenwart" im Verlag von George Westermann in Braunschweig erschien. Die letzte Ausgabe wurde im Februar 1987 herausgebracht.[1] Erster Redakteur der Monatshefte war Adolf Glaser,[2] der dieses Amt mit Unterbrechungen bis 1907 innehatte[3] und prägend für den literarischen Rang der Zeitschrift war. Im ersten Jahr hatten die Monatshefte 3.000 Abonnenten, der Höchststand war 1960 mit 105.000 erreicht.[1] Von Oktober 1944 bis 1948 war das Erscheinen kriegsbedingt eingestellt. Die Monatshefte richteten sich an das Bürgertum; sie enthielten Vorabdrucke verschiedener zeitgenössischer literarisch künstlerischer Werke, so des poetischen Realismus. Zu den Autoren, die in ihnen abgedruckt wurden, zählten z. B.: Marie von Ebner-Eschenbach, Theodor Fontane, Friedrich Hebbel, Wilhelm Raabe und Theodor Storm.[2] Die Zeitschrift wechselte im Laufe der Zeit mehrfach Titel und Untertitel, erst ab Oktober 1906 erhielt sie den, der bis zur letzten Ausgabe blieb: "Westermanns Monatshefte"[4] 1943 ging die Zeitschrift Der Türmer. Monatsschrift für Gemüt und Geist in Westermanns Monatsheften auf.[5] In den 1950ern und 1960ern waren Westermanns Monatshefte ein auf Kunstdruckpapier herausgegebene, mit Schwarzweiß- und Farbdrucken höchster Qualität ausgestattete Kulturzeitschrift, die sich Architektur, Design, Musik und Theater widmete. 1981 wurde die Zeitschrift mit dem Niedersachsenpreis für Publizistik ausgezeichnet. Ein Wandel in der Leserschaft und den Lesegewohnheiten, gepaart mit finanziellen Problemen des Verlages, der sich in zunehmendem Maße auf das Schulbuchgeschäft konzentrierte, führten schließlich dazu, dass die Monatshefte 1985 verkauft und ihr Erscheinen 1987 endgültig eingestellt wurde.
[SW: Westermanns Monatshefte]
Westermanns Monatshefte. Illustrierte Deutsche Zeitschrift für das geistige Leben der Gegenwart. 55. Jahrgang. 110. Band. 1.Teil. März 1911 bis Mai 1911, Georg Westermann Erste Aufl. 1911 Braunschweig
464S. 4°
Leinen Blauer, geprägter und fadengehefteter Originalganzleinenband mit reicher Deckel- und Rückenvergoldung und Schmuckvorsätzen. Gesetzt in Fraktur. Die Einbandecken und Kanten berieben, Ecken teils durchgescheuert, leichter Farbverlust am unteren Rücken, Schnitte stockfleckig, Papier und Schnitte allg. nachgedunkelt, ansonsten noch guter Zustand. Mit zahlreichen Zeichnungen, Bildern und Fotografien, teils auf Tafeln. Eine bunte Mischung aus Literatur, Kunst und Wissenschaft in ansprechender Gestaltung. Ein interessantes Zeugnis des kulturellen Lebens in Deutschland der Kaiserzeit vor dem ersten Weltkrieg. Westermanns Monatshefte war eine deutsche Kulturzeitschrift, die ab Oktober 1856 ein Mal monatlich zuerst unter dem Titel "Westermann's illustrirte deutsche Monats-Hefte. Ein Familienbuch für das gesamte geistige Leben der Gegenwart" im Verlag von George Westermann in Braunschweig erschien. Die letzte Ausgabe wurde im Februar 1987 herausgebracht.[1] Erster Redakteur der Monatshefte war Adolf Glaser,[2] der dieses Amt mit Unterbrechungen bis 1907 innehatte[3] und prägend für den literarischen Rang der Zeitschrift war. Im ersten Jahr hatten die Monatshefte 3.000 Abonnenten, der Höchststand war 1960 mit 105.000 erreicht.[1] Von Oktober 1944 bis 1948 war das Erscheinen kriegsbedingt eingestellt. Die Monatshefte richteten sich an das Bürgertum; sie enthielten Vorabdrucke verschiedener zeitgenössischer literarisch künstlerischer Werke, so des poetischen Realismus. Zu den Autoren, die in ihnen abgedruckt wurden, zählten z. B.: Marie von Ebner-Eschenbach, Theodor Fontane, Friedrich Hebbel, Wilhelm Raabe und Theodor Storm.[2] Die Zeitschrift wechselte im Laufe der Zeit mehrfach Titel und Untertitel, erst ab Oktober 1906 erhielt sie den, der bis zur letzten Ausgabe blieb: "Westermanns Monatshefte"[4] 1943 ging die Zeitschrift Der Türmer. Monatsschrift für Gemüt und Geist in Westermanns Monatsheften auf.[5] In den 1950ern und 1960ern waren Westermanns Monatshefte ein auf Kunstdruckpapier herausgegebene, mit Schwarzweiß- und Farbdrucken höchster Qualität ausgestattete Kulturzeitschrift, die sich Architektur, Design, Musik und Theater widmete. 1981 wurde die Zeitschrift mit dem Niedersachsenpreis für Publizistik ausgezeichnet. Ein Wandel in der Leserschaft und den Lesegewohnheiten, gepaart mit finanziellen Problemen des Verlages, der sich in zunehmendem Maße auf das Schulbuchgeschäft konzentrierte, führten schließlich dazu, dass die Monatshefte 1985 verkauft und ihr Erscheinen 1987 endgültig eingestellt wurde.
[SW: Westermanns Monatshefte]




