Waugh Evelyn Eine Handvoll Staub
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Waugh, Evelyn: EINE HANDVOLL STAUB. Roman. Aus dem Engl.v. Lucy von Wangenheim. Berlin, Volk und Welt 1983.
OT.: A HANDFUL OF DUST.; Arthur Evelyn St. John Waugh (* 1903 in London; 1966 in Taunton), britischer Schriftsteller. Der Sohn eines Verlegers studierte in Oxford Geschichte.(Als der junge Stipendiat 1922 sein Geschichts-Studium am kleinen Hertford College in Oxford begann, stürzte er sich sofort in alkoholische Exzesse und homoerotische Verstrickungen: Oxford war für ihn ein Synonym für exzessiven Hedonismus.) Er verfaßte zeitkritische, z.T. satirische, sprachlich stets brillante Romane.Er hatte auch ein besonderes Interesse für die Bildende Kunst (sein erstes Buch war eine Biographie über Dante Gabriel Rossetti, und seine Novelle "Love Among the Ruins" und das vorliegende Buch illustrierte er selbst). Aber nach dem Ende seiner ersten Ehe und seiner Konversion zum Katholizismus wurde Waugh zunehmend isoliert (einer seiner wenigen Freunde war Graham Greene), exzentrisch und reaktionär. (Er hasste das Radio, alle Sportarten und den technischen Fortschritt.Großen Genuss bereitete es ihm, in einem BBC-Interview für die Todesstrafe zu plädieren, die "allerdings immer noch für viel zu wenig Delikte" verhängt werde. Als ihn zwei Zeitungsreporter gegen seinen Willen auf seinem Landsitz besuchten, um ihn zu interviewen, wollte er sofort das gesamte Anwesen verkaufen, weil es nun "verseucht" war.Er hasste Politiker, Parteien und politisch-korrektes Gefasel: "Keine Partei ist für mich reaktionär genug" ) Er befürwortete die Politik von Franco und Mussolini und lehnte das Zweite Vatikanische Konzil und seine Reformen innerhalb der katholischen Kirche ebenso ab wie die sozialen Reformen in England nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Ansichten werden aber in seinen Büchern mehr als ausgeglichen durch sein besonderes Gespür für Dialoge und seinen oft makabren Humor (in "Black Mischief" verzehrt der Anti-Held aus Versehen seine Geliebte...). "Der Romancier Waugh ist so gut, wie ein Autor nur sein kann; sein Stil ist schnörkellos und präzise, seine Überzeugungen waren jedoch unvertretbar." (George Orwell) "Ich bin eingebildet, herzlos und absichtlich böswillig." (Evelyn Waugh); Zur radikalen Zivilisationskritik geriet dem Dickens-Verächter Waugh sein wohl gelungenster Roman "Eine Handvoll Staub" (1934). Die Untreue und Verlogenheit seiner Ehefrau Brenda treibt Tony Last dazu, seinen Landsitz aufzugeben und eine Abenteuerreise in unerforschte Indianergebiete am Amazonas zu unternehmen. Dort wird er nach langem Herumirren zwar von einem englischen Einsiedler gerettet, doch der Landsmann entlässt ihn nicht mehr in die Freiheit - er ist süchtig nach seiner täglichen Dosis Charles Dickens. Am Schluss muss Tony seinem Peiniger bei vorgehaltener Pistole ein neues Kapitel aus "Little Dorritt" vorlesen...; SEHR GUTER ZUSTAND
Paperback, 8°, 271 S. (Farb.Einbd.-gest.v.Horst Hussel).
Autorenkollektiv: 3 Bücher englischsprachiger Autoren in dieser seltenen Sammlung: 1. Marjorie K. Rawlings - Der ewige Gast (Band 183), 2. Frederic Prokosch - Sturm und Echo (Band 61), 3. Evelyn Waugh - Eine Handvoll Staub (Band 32), rororo Rowohlt, 1950er und 1960er Jahre.
Aus unserer Reihe "Kleine Bibliotheken" eine seltene Sammlung aus folgenden Büchern: 1. Marjorie K. Rawlings - Der ewige Gast (Band 183), 2. Frederic Prokosch - Sturm und Echo (Band 61), 3. Evelyn Waugh - Eine Handvoll Staub (Band 32), -
einige Gebrauchsspuren, Buchdeckel berieben/fleckig, Seitenshcnitt leicht angeschmutzt, ansonsten altersentsprechend gute Exemplare, Paperback mit Leinenrücken, Standardbuchformat,
[SW: Sammlungen, Kleine Bibliothek,]
Waugh, Evelyn: Eine Handvoll Staub. Roman. Berlin. Verlag Volk und Welt als Lizenzausgabe mit Genehmigung des Hundt-Verlages Hattingen (Ruhr). 1976.
Zu einer Handvoll Staub zerfällt die scheinbar auf sicheren Pfeilern ruhende Existenz des Engländers Tony Last, nachdem seine Frau Brenda ihn nach sieben öden Ehejahren verlässt. Um Abstand zu gewinnen, begibt sich Tony auf eine Reise ins unerforschte Indianergebiet des Amazonas." Evelyn Arthur St.John Waugh (1903-1966), ausgebildet in Oxford und an der Londoner Kunstakademie genießt den Ruf eines bedeutenden Satirikers, der das Brüchige und Unaufrichtige in der bürgerlichen Gesellschaft nach dem ersten Weltkrieg entlarvt.
[englische Literatur des 20.Jahrhunderts]
1.Aufl., 298 S., Leineneinband mit Schutzumschlag, 8°. Aus dem Englischen von Lucy von Wangenheim. Schutzumschlag und Einband von Horst Hussel., Schutzumschlag mit kleinen Abschabungen, sonst guter Zustand.
Eine Handvoll Staub ; Evelyn Waugh ; Geschichte Waugh, EvelynWangenheim, Lucy von: Eine Handvoll Staub / Evelyn Waugh. [Einzige berechtigte dt. Übertr. von Lucy von Wangenheim] Hamburg : Rowohlt 1951
Ungekürzte Ausg. 8 gebräunt, Rücken bestoßen Ungekürzte Ausg. - O-Titel: A Handful of dust <dt.>




