Versuch Geschichte Arianismus

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Gautier, E.F.: Geiserich. König der Wandalen. Die Zerstörung einer Legende. Hrsg. u. eingeleitet v. Jörg Lechler. (7.Tsd). Frankfurt/M.: Societäts-Verl., 1934.
Umschlag etwas gebräunt, kl. Randläsuren, innen altersbed. leicht gebräunt. - Inhalt: ERSTES BUCH ROM UND DIE BARBAREN I DER TOD ROMS: 15 / Der militärische Gesichtspunkt: 19 / Die Bolschewisierung der Armee: 22 / Der Zusammenbruch des Staatsschatzes: 24 / Der wirtschaftliche Zusammenbruch: 28 / Der paläontologische Gesichtspunkt: 38 / Rom ist eines natürlichen Todes gestorben: 44. II DIE BARBAREN: 46 / Das .geborene Regiment': 46 / Der bedingte Wert des ,geborenen Regiments': $2 / Die andern Barbaren: $4 / Die Effektivbestände: / Die Gesamtbevölkerung: 63 Die Heeresstärke der germanischen Völkerschaften: 64 / Schlußfolgerungen: 69. III DIE OSTGERMANEN: 74 / Sarmaten und Alanen: 80 / Der germano-sarmatische Block: 82 / Der Arianismus: 88. ZWEITES BUCH DAS HELDENEPOS DER WANDALEN I DIE WANDALEN AUF IHREM WEGE DURCH EUROPA: 95 Die große Wanderung: 103 / In Gallien: 106 / In Spanien: 107 Das Meer: 111 / Geiserich: 117. II AFRIKA: 127 / Der Wohlstand des römischen Afrika: 127 / Die militärischen und sozialen Unruhen: 129 / Die Kabylen: 131 Donatisten und Circumcelliones: 141 / Vergleichsziffern zwischen Wandalen und Afrikanern: 150 / Die geistige Verfassung der römischen Bevölkerung: 1J5 / Die Proletarier: 157 / Die geistige Aristokratie. Der heilige Augustinus; III DIE EROBERUNG VON AFRIKA: 177 / Die kaiserliche Armee: 177 / Geiserichs Feldzug: 186 / Landung in Oran: 187 Im cäsarianischen Mauritanien: 192 / Der Krieg: 195 / Der Nachfolger des Bonifatius in Karthago: 199 / Der Friedensvertrag: 20$. DRITTES BUCH GEISERICH KÖNIG VON KARTHAGO I GEISERICHS POLITIK: 213 / Das Verhalten der germanischen Könige im allgemeinen: 215 / Der Ruf der Wandalen: 223 / Die wandalische Landnahme: 230 / Außenpolitik; 238. II DER VIERTE PUNISCHE KRIEG: 245 / Die Flotte: 245 Sizilien in den Jahren 440 bis 442: 249 / Der Waffenstillstand von 442: 2J5 / Die Einnahme von Rom: 263 / Die Alanen in Byzanz: 270 / Kaiser Avitus: 273 / Der große Versuch des Majorianus: 277 / Die byzantinische Flotte greift ein: 286 / Der Friede von 476: 300. III AFRIKA UNTER GEISERICH: 309 / Der römische Limes in Numidien: 310 / Der byzantinische Limes und die Besetzungsmethode der Wandalen: 313 / Zusammenbruch der lateinischen Kolonisation im Innern von Afrika: 316 / Die großen Kameltreiber-Nomaden: 325 / Das wandalische Element: 337 / Die byzantinische Eroberung: 347. Schluß: GEISERICH: 352.

XII; 364 S., gebundene Ausgabe mit Umschl.

[SW: Wandalen, Vandalen, Geiserich]

Details

Schubert, Hans von: Staat und Kirche in den Arianischen Königreichen und im Reiche Chlodwigs. Mit Exkursen über das älteste Eigenkirchenwesen. Historische Bibliothek Band 26. München u. Berlin: Oldenbourg, 1912.
Einband u. Vorsatz gering fleckig. - Einleitung: Das Doppelproblem und die Ursprünge des kontinentalen Eigenkirchenwesens. Der Germanismus im Staatskirchenrecht und Eigen-kirchenrecht S. 1. - Der Umfang des Eigenkirchenwesens und die Linien der Entwicklung S. 3. - Das Eigentempelwesen als gemeingermanische Grundlage S. 4. - Die Stellung des Katholizismus und die römische Privatkirche S. 7. - Das arianische Eigenkirchenwesen auf spanisch-gallischem Boden S. 8. - Die 4. Synode von Orleans 541 S. 12. - Die Stellung der katholischen Kirche zum Eigenkirchenwesen in Südfrankreich vor 541 S. 20. - Aquitanien und die Provence S. 23. - Avitus ep. 7, das Konzil von Epao und die Entwicklung in Burgund S. 25. - Vermutlicher Gang der Gesamtentwicklung und die Bedeutung des Arianismus dafür S. 31. - Die staatskirchenrechtliche Seite des Problems und die Auffassung von Stutz S. 35. - Die Fragestellung S. 37. I. Staat und Kirche in den arianischen Reichen. Notwendige Scheidung in Stufen der Entwicklung S. 37. 1. Die Zeit der Grundlegung bis zur Ansiedlung auf gallischem Boden. Die führende Bedeutung der Westgoten, das foedus von 382 und die Struktur der gotischen Volksgemeinschaft S. 39. - Die kirchliche Organisation der aria-nischen Militärkolonie und die katholische Kirche S. 41. - Die Entstehung eines nationalen Kirchenwesens S. 44 (Wulfila S. 49). - Die Stammeskirche auf der neuen Wanderung S. 54. - Der Personalverband S. 56. - "Staat" und Kirche S. 58. - Das heidnische Sakralwesen und die politische Ordnung S. 59. - Der christliche Priesterstand und das Bischofsamt S. 61. - Die Beteiligung des Volkes an Wahl und Anstellung S. 65. - Die Stellung des Fürstentums zu Kirche und Klerus in der frühesten Zeit S. 67. - Die Beziehungen des fürstlichen und priesterlichen Amts in der heidnischen Vorstufe S. 69. - Die Entstehung des Stammeskönigtums in Zusammenhang mit dem römischen Militärwesen S. 71. - Ernennung der Offiziere und Richter S. 73. - . Verhältnis des altgermanischen Königtums zum Priesteramt und des neuen Königtums zu seiner Stammeskirche, besonders zum Bischofsamt S. 74. 2. Die Zeit der selbständigen arianischen Reiche. Die arianischen Kirchen als Volks- und Landeskirchen auf römischem Boden S. 76. - Machtsteigerung des germanischen Königtums durch die Übernahme der Zivilgewalt S. 77. - Die Entstehung des königlichen Grafenamts und der königlichen Amtshoheit S. 80. - Abhängigkeit der nationalen Kirche und ihrer Bischöfe vom König S. 81. - Das Euricianische Fragment und der "genossenschaftliche" Charakter der Arianerkirchen S. 82. - Cassiodor, Var. I, 26, II, 18 S. 86. - Hofkirchen und Hofklerus S. 87. - Der König und die Besetzung der Bistümer in Burgund (Av. ep. 31) und Spanien (de vitis et mir. patr. Emerit.) S. 91. - Der König und die Synoden S. 100. S. Einwirkung und Nachwirkung in den germanisch-katholischen Landeskirchen. Die Fragestellung S. 102. - Die Ostgoten S. 103. - Edictum Athalarici von 533 S. 104. - Gerichtsbarkeit des Königs und persönlicher Charakter seiner Herrschaft S. 107. - Die Westgoten bis 589 S. 108. - Nachwirkung bei den Burgundern S. 109, - bei den Westgoten nach 589 S. 115, - bei den Langobarden S. 116. - Zustimmung der königlichen Beamten zum Eintritt in den Klerus S. 119. - Streng staatskirchlicher Charakter S. 123. Exkurs über das Eigenkirchenwesen bei den Langobarden und Bayern. II. Staat und Kirche im Reiche Chlodwigs. 1. Das tatsächliche Verhältnis von Staat und Kirche. Die fränkische Landes- und Staatskirche S. 133. - Die staatliche Beteiligung bei der Aufnahme in den Klerus (I. Aurel. c. 4) S. 136. - Die Besetzung der Bistümer unter Chlodwig (ep. Rem. 3) S. 137, - nach Chlodwigs Tod S. 140. - Die Heiligenleben S. 145. Gleichmäßige Auffassung von Chlodwig an S. 148. - Die 2. Hälfte des 6. Jahrhunderts bis zu den Bestimmungen von 614 S. 150. - Das 7. Jahrhundert S. 182. Die Formeln bei Marculf S. 154. 2. Die Herkunft der Rechtsanschauungen über das Verhältnis von Staat und Kirche. Chlodwigs grundlegende Bedeutung S. 157. a) Der Versuch einer Erklärung aus römischen Grundsätzen S. 159. - Der Herrscher und die Synoden S. 159. - Die Besetzung der Bischofssitze S. 161. - Die staatliche Zustimmung zum Eintritt in den Klerus S. 162. - Der verschiedene Geist der Verfassung S. 166. b) Die Stellung der arianischen Könige zu ihren katholischen Kirchen und die Chlodwigs S. 167. - Die Verwandtschaft mit den arianischen Staatskirchen S. 170. - Feindliche und freundliche Beziehungen zum Arianismus S. 170. - Der Einfluß der westgotischen Gesetzgebung S. 173. - Die persönlichen Einflüsse S. 175. - Die politische Situation vor dem Übertritt und die Stellung zur katholischen Hierarchie S. 176. - Die germanischen Voraussetzungen bei Chlodwig und die innere Verwandtschaft mit dem arianischen Königtum S. 180. - König- und Priestertum bei den Franken (u.a.).

XIV; 199 S. Broschiert.

[SW: Staat, Kirche, Gesellschaft, Politik, Chlodwig, Arianische Königreiche, Staatsrecht, Kirchengeschichte]

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