Traum Im Februar
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Gombojab, Hangin: Injanasi: Köke sudur nova. - Injannasi's manuscript of the expanded version of his blue chronicle. Pt. 1. Wiesbaden : Harrassowitz, 1978. ISBN: 3447019034
Neuwertig. ** Wantschinbalyn Indshinasch (Frühjahr 1837 - 25. Februar 1892) war ein mongolischer Schriftsteller und gilt als Begründer des mongolischen Romans. Indshinasch wurde als jüngster Sohn in einer adligen Familie mit acht Kindern geboren. Er war ein Sohn des Wantschinbal (1794-1847), eines gebildeten Beamten, Land- und Grubenbesitzers aus der Ostmongolei, die heute zur Autonomen Region Innere Mongolei der Volksrepublik China gehört. Obwohl der mongolischen Oberschicht angehörend, die ein Leben im Stil der herrschenden Mandschu führte und chinesische Lebensformen übernahm, erfasste Indshinasch früh die Zuspitzung der gesellschaftlichen Konflikte, wie sie zwischen den Mandschu, den Chinesen und der ursprünglich allein in seinem Heimatgebiet lebenden und immer mehr verarmenden Mongolen bestanden. Aus diesen Konflikten erwuchs das Hauptwerk des Dichters, der einerseits die chinesische Kultur bewunderte, andererseits aber zur nationalen Rückbesinnung seines Volkes aufrief, indem er die Idee beförderte, die Herrschaft eines aufgeklärten Fürsten könne Alternative sein zu den feudalen Verhältnissen des 19. Jahrhunderts mit ihren sich verstärkenden Anzeichen des Verfalls. Im Geiste des Konfuzianismus und des Buddhismus erzogen, beschäftigte sich Indshinasch früh mit Sprachen und Literatur, wobei ihm die klassischen chinesischen Romane wie "Der Traum der Roten Kammer" als literarisches Vorbild dienten. Nach dem unvollendet gebliebenen autobiographischen Jugendwerk "Die Tränen des Verliebten" griffen seine Romane "Der einstöckige Pavillon" und "Die Kammer der roten Tränen" (alle erst 1957 erschienen) Motive des chinesischen Romans auf. Besonders "Der einstöckige Pavillon" enthält realistische, sozialkritische Passagen wie "Das Lied vom armen Bauern" (dt. 1972). Indshinasch wurde zum Begründer des mongolischen Romans, der sich deutlich von den Chroniken (Towtsch) des 17. bis 19. Jahrhunderts abhebt und kritisches Gedankengut aufnimmt. Eine Besonderheit ist, dass er in seine Romane Gedichte einfügte, die Empfindungen und Stimmungen der literarischen Figuren zum Ausdruck bringen. Sie tragen impressionistischen Charakter, weisen oftmals epigrammatische Kürze auf und zeigen die starke lyrische Begabung des Autors. Verfasst im "chinesischen Stil", den auch drei seiner älteren Brüder mit ihren Gedichten pflegten, unterscheiden sie sich von der übrigen mongolischen Dichtung. Zum Lebenswerk Indshinaschs wurde "Das Blaue Buch über den Aufstieg der Yüan-Dynastie" (kurz Die Blaue Chronik oder Blaue Sutra genannt), das sein Vater begonnen hatte (er schrieb die ersten acht Kapitel) und an dem er von 1866 bis zu seinem Tod arbeitete. Von ursprünglich 120 konzipierten Kapiteln des Romans wurden jedoch nur 69 aufgefunden, die nach handschriftlicher Verbreitung erstmals 1929 gedruckt vorlagen. Der Autor wollte darin den Mongolen in ihrer Not und Verzweiflung Mut machen, indem er sich der Gestalt Tschinggis Chaans als einem "idealen Herrscher" und dem "glorreichen Mittelalter" (der Yüan-Dynastie von 1271 bis 1368) zuwandte. Allerdings hat die von ihm geschaffene Figur nichts mit dem historischen Staatsgründer und Weltenherrscher zu tun, denn Indshinaschs Roman hat stark zeithistorische Bezüge. Seine Bedeutung liegt darin, dass er trotz idealisierend-romantischer Elemente als ein Werk des kritischen Realismus bezeichnet werden kann. Indshinasch übernahm im Unterschied zu seinem Vater und seinen älteren Brüdern kein Staatsamt, sondern widmete sich ganz seinen literarischen Ambitionen. Heute findet sein Werk hohe Anerkennung und er gilt neben Dulduityn Rawdshaa als Klassiker der mongolischen Literatur. - , ISBN-13: 9783447019033
239 S. Kart.
Gombojab, Hangin: Injanasi: Köke sudur nova. - Injannasi's manuscript of the expanded version of his blue chronicle. Pt. 2. Facsimiles of the books XVIII, XIX, XXI. Wiesbaden : Harrassowitz, 1978. ISBN: 3447019832
Neuwertig. ** Wantschinbalyn Indshinasch (Frühjahr 1837 - 25. Februar 1892) war ein mongolischer Schriftsteller und gilt als Begründer des mongolischen Romans. Indshinasch wurde als jüngster Sohn in einer adligen Familie mit acht Kindern geboren. Er war ein Sohn des Wantschinbal (1794-1847), eines gebildeten Beamten, Land- und Grubenbesitzers aus der Ostmongolei, die heute zur Autonomen Region Innere Mongolei der Volksrepublik China gehört. Obwohl der mongolischen Oberschicht angehörend, die ein Leben im Stil der herrschenden Mandschu führte und chinesische Lebensformen übernahm, erfasste Indshinasch früh die Zuspitzung der gesellschaftlichen Konflikte, wie sie zwischen den Mandschu, den Chinesen und der ursprünglich allein in seinem Heimatgebiet lebenden und immer mehr verarmenden Mongolen bestanden. Aus diesen Konflikten erwuchs das Hauptwerk des Dichters, der einerseits die chinesische Kultur bewunderte, andererseits aber zur nationalen Rückbesinnung seines Volkes aufrief, indem er die Idee beförderte, die Herrschaft eines aufgeklärten Fürsten könne Alternative sein zu den feudalen Verhältnissen des 19. Jahrhunderts mit ihren sich verstärkenden Anzeichen des Verfalls. Im Geiste des Konfuzianismus und des Buddhismus erzogen, beschäftigte sich Indshinasch früh mit Sprachen und Literatur, wobei ihm die klassischen chinesischen Romane wie "Der Traum der Roten Kammer" als literarisches Vorbild dienten. Nach dem unvollendet gebliebenen autobiographischen Jugendwerk "Die Tränen des Verliebten" griffen seine Romane "Der einstöckige Pavillon" und "Die Kammer der roten Tränen" (alle erst 1957 erschienen) Motive des chinesischen Romans auf. Besonders "Der einstöckige Pavillon" enthält realistische, sozialkritische Passagen wie "Das Lied vom armen Bauern" (dt. 1972). Indshinasch wurde zum Begründer des mongolischen Romans, der sich deutlich von den Chroniken (Towtsch) des 17. bis 19. Jahrhunderts abhebt und kritisches Gedankengut aufnimmt. Eine Besonderheit ist, dass er in seine Romane Gedichte einfügte, die Empfindungen und Stimmungen der literarischen Figuren zum Ausdruck bringen. Sie tragen impressionistischen Charakter, weisen oftmals epigrammatische Kürze auf und zeigen die starke lyrische Begabung des Autors. Verfasst im "chinesischen Stil", den auch drei seiner älteren Brüder mit ihren Gedichten pflegten, unterscheiden sie sich von der übrigen mongolischen Dichtung. Zum Lebenswerk Indshinaschs wurde "Das Blaue Buch über den Aufstieg der Yüan-Dynastie" (kurz Die Blaue Chronik oder Blaue Sutra genannt), das sein Vater begonnen hatte (er schrieb die ersten acht Kapitel) und an dem er von 1866 bis zu seinem Tod arbeitete. Von ursprünglich 120 konzipierten Kapiteln des Romans wurden jedoch nur 69 aufgefunden, die nach handschriftlicher Verbreitung erstmals 1929 gedruckt vorlagen. Der Autor wollte darin den Mongolen in ihrer Not und Verzweiflung Mut machen, indem er sich der Gestalt Tschinggis Chaans als einem "idealen Herrscher" und dem "glorreichen Mittelalter" (der Yüan-Dynastie von 1271 bis 1368) zuwandte. Allerdings hat die von ihm geschaffene Figur nichts mit dem historischen Staatsgründer und Weltenherrscher zu tun, denn Indshinaschs Roman hat stark zeithistorische Bezüge. Seine Bedeutung liegt darin, dass er trotz idealisierend-romantischer Elemente als ein Werk des kritischen Realismus bezeichnet werden kann. Indshinasch übernahm im Unterschied zu seinem Vater und seinen älteren Brüdern kein Staatsamt, sondern widmete sich ganz seinen literarischen Ambitionen. Heute findet sein Werk hohe Anerkennung und er gilt neben Dulduityn Rawdshaa als Klassiker der mongolischen Literatur. - , ISBN-13: 9783447019835
237 S. Kart.
Gombojab, Hangin: Injanasi: Köke sudur nova. - Injannasi's manuscript of the expanded version of his blue chronicle. Pt. 3., Faksimiles of books XXII, XXIII, XXIV with index. Wiesbaden : Harrassowitz, 1979. ISBN: 3447020466
Neuwertig. ** Wantschinbalyn Indshinasch (Frühjahr 1837 - 25. Februar 1892) war ein mongolischer Schriftsteller und gilt als Begründer des mongolischen Romans. Indshinasch wurde als jüngster Sohn in einer adligen Familie mit acht Kindern geboren. Er war ein Sohn des Wantschinbal (1794-1847), eines gebildeten Beamten, Land- und Grubenbesitzers aus der Ostmongolei, die heute zur Autonomen Region Innere Mongolei der Volksrepublik China gehört. Obwohl der mongolischen Oberschicht angehörend, die ein Leben im Stil der herrschenden Mandschu führte und chinesische Lebensformen übernahm, erfasste Indshinasch früh die Zuspitzung der gesellschaftlichen Konflikte, wie sie zwischen den Mandschu, den Chinesen und der ursprünglich allein in seinem Heimatgebiet lebenden und immer mehr verarmenden Mongolen bestanden. Aus diesen Konflikten erwuchs das Hauptwerk des Dichters, der einerseits die chinesische Kultur bewunderte, andererseits aber zur nationalen Rückbesinnung seines Volkes aufrief, indem er die Idee beförderte, die Herrschaft eines aufgeklärten Fürsten könne Alternative sein zu den feudalen Verhältnissen des 19. Jahrhunderts mit ihren sich verstärkenden Anzeichen des Verfalls. Im Geiste des Konfuzianismus und des Buddhismus erzogen, beschäftigte sich Indshinasch früh mit Sprachen und Literatur, wobei ihm die klassischen chinesischen Romane wie "Der Traum der Roten Kammer" als literarisches Vorbild dienten. Nach dem unvollendet gebliebenen autobiographischen Jugendwerk "Die Tränen des Verliebten" griffen seine Romane "Der einstöckige Pavillon" und "Die Kammer der roten Tränen" (alle erst 1957 erschienen) Motive des chinesischen Romans auf. Besonders "Der einstöckige Pavillon" enthält realistische, sozialkritische Passagen wie "Das Lied vom armen Bauern" (dt. 1972). Indshinasch wurde zum Begründer des mongolischen Romans, der sich deutlich von den Chroniken (Towtsch) des 17. bis 19. Jahrhunderts abhebt und kritisches Gedankengut aufnimmt. Eine Besonderheit ist, dass er in seine Romane Gedichte einfügte, die Empfindungen und Stimmungen der literarischen Figuren zum Ausdruck bringen. Sie tragen impressionistischen Charakter, weisen oftmals epigrammatische Kürze auf und zeigen die starke lyrische Begabung des Autors. Verfasst im "chinesischen Stil", den auch drei seiner älteren Brüder mit ihren Gedichten pflegten, unterscheiden sie sich von der übrigen mongolischen Dichtung. Zum Lebenswerk Indshinaschs wurde "Das Blaue Buch über den Aufstieg der Yüan-Dynastie" (kurz Die Blaue Chronik oder Blaue Sutra genannt), das sein Vater begonnen hatte (er schrieb die ersten acht Kapitel) und an dem er von 1866 bis zu seinem Tod arbeitete. Von ursprünglich 120 konzipierten Kapiteln des Romans wurden jedoch nur 69 aufgefunden, die nach handschriftlicher Verbreitung erstmals 1929 gedruckt vorlagen. Der Autor wollte darin den Mongolen in ihrer Not und Verzweiflung Mut machen, indem er sich der Gestalt Tschinggis Chaans als einem "idealen Herrscher" und dem "glorreichen Mittelalter" (der Yüan-Dynastie von 1271 bis 1368) zuwandte. Allerdings hat die von ihm geschaffene Figur nichts mit dem historischen Staatsgründer und Weltenherrscher zu tun, denn Indshinaschs Roman hat stark zeithistorische Bezüge. Seine Bedeutung liegt darin, dass er trotz idealisierend-romantischer Elemente als ein Werk des kritischen Realismus bezeichnet werden kann. Indshinasch übernahm im Unterschied zu seinem Vater und seinen älteren Brüdern kein Staatsamt, sondern widmete sich ganz seinen literarischen Ambitionen. Heute findet sein Werk hohe Anerkennung und er gilt neben Dulduityn Rawdshaa als Klassiker der mongolischen Literatur. - , ISBN-13: 9783447020466
256 S. Kart.
Höhnel, Philipp: The Doomed Dream The Failure of the American Dream in Literature and Contemporary American Society, GRIN VERLAG, Februar 2011, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640815246
Research Paper (Pre-University) from the year 2010 in the subject English - Applied Geography, printed single-sided, grade: 14 Punkte, - (Gymnasium), language: English, comment: Eine Facharbeit über eines der interessantesten Phänomene der westlichen Welt - den American Dream. Die Arbeit zeigt wie sich der Traum gewandelt hat und geht dabei auf F. Scott Fitzgeralds The Great Gatsby sowie die Lebensgeschichte Präsident Barack Obamas ein. Bei näherer Betrachtung ergeben sich erstaunlich viele Parallelen zwischen diesen und weiteren Fällen, die vermuten lassen dass der American Dream vielleicht doch nichts weiter als genau das ist - ein Traum. Die Facharbeit wurde mit 14 Punkten bewertet (Note 1), besonders die sprachliche Gestaltung wurde sehr gelobt. , abstract: Der American Dream ist der Traum von zahlreichen Menschen, die sich aufmachen in die Vereinigten Staaten von Amerika um dort ihr großes Glück zu finden. Die Vision, jeder könne in Freiheit und Gleichheit sein bestmögliches erreichen, ohne die Laster des Hass, der Vorurteile und der Gewalt, existiert seit der Entdeckung Amerikas durch Columbus und des Aufbruchs der ersten Siedler in die Neue Welt.Doch mit der Zeit haben sich die Staaten verändert, und ebenso erging es dem Traum. Die Realität holte die idealistische Vostellung bald ein, doch was ist aus dem American Dream heute gewordenThe Doomed Dream zeigt die Geschichte des American Dream von seinem Ursprung bis zur Gegenwart auf, und analysiert wie er sich zusammen mit der amerikanischen Gesellschaft gewandelt hat. Zur Veranschaulichung werden verschieden Beispiele angeführt - zum einen F. Scott Fitzgeralds Werk The Great Gastby, welches den Traum in den 1920er Jahre portraitiert, und zum anderen das Leben und Schaffen des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika seit 2008 Barack Obama.Im Laufe der Arbeit werden zahlreiche Parallelen ersichtlich die zeigen wie sich der Traum als etwas ganz anderes entpuppt als das was er vorgibt zu sein: Sollte der American Dream eher American Nightmare genannt werdenDies ist die zentrale Frage, die von The Doomed Dream ausführlich, nachvollziehbar, und gestützt auf zahlreiche Quellen behandelt wird.
NEUBUCH! 2011. 60 S. 210 mm 210 mm x 149 mm x 10 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V165749




