Todte Geliebte

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Es wurden insgesamt 3 Einträge zu 'Todte Geliebte' gefunden (Stand: 21.05.2012).

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Schütz, Christian Gottfried - Goethe, Johann Wolfgang von,
[Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Dichter]. - Christian Gottfried Schütz (1747-1832), Philologe. 2 e. Briefe mit U. ("CG Schütz" bzw. "Schütz"). Halle, 1776. Zusammen (2+2=) 4 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Folio und 4°. - An seine Braut Anna Henriette ("Jettchen") Danovius. I: "Also darf ich Sie die Meinige nennen? Und es ist kein Traum daß Sie mich lieben, erwünschte, geliebteste, und liebenswürdigste Freundin! Und es ist gewiß, daß Ihr verehrungswürdiger Herr Bruder mit unsern Wünschen sympathisiret? und daß Ihre zärtlichgesinnte Frau Schwester ihren holden Beyfall dazu gegeben? Das alles erzählten mir auf einmal die letzten Briefe unsrer Griesbachs [...] Am dreyzehnten Januar (die[e]s war einer von den traurigen Monaten, wo ich ganz von denen die meine Seele liebte getrennt, und einsiedlerisch oft blos mit mir selbst zu sprechen aufgelegt war[)], schrieb ich in mein Tagebuch: [...] Wer weiß ob das Mädchen, das mich lieben wird, nicht in dieser Stunde, in so manchen andern, mit mir gleichen Drang, und gleiche Tröstung empfindet.' [...] Di[e]s waren die Gedanken, mit denen sich, wie gesagt, am 13ten Januar der ehrliche Schwärmer zu seinem Schlafe vorbereitete; und sind seine Ahndungen nicht wunderbar eingetroffen? [...] Getrost, meine Geliebte, der Tag ist bald da [...], da es Ihnen nicht der todte Buchstabe, da es Ihnen die lebendige Sprache der Seele sagen soll, welche Seligkeit es sey Sie zu lieben, und von Ihnen sich geliebt zu sehn [...]" (Br. v. 31. Oktober 1776). Schütz' Schwager, der Theologe Johann Jakob Griesbach (1745-1812) lebte in Jena, wo bald auch Schütz hinziehen sollte. - II: "Warten Sie nur, loses Mädchen; was wollen Sie denn mit dem Hochwohlgebohrnen Herrn? Ich glaubte gar Sie haben den Herrn von Schirach in Gedanken gehabt, Gott verzeih mir die Sünde! Genug ich habe daraus nicht klug werden können [...] Dismal bekam ich [...] den deutschen Merkur aus Weimar, über Jena, worauf auswendig Hr. Hofrath Eber mir ein sehr angenehmes Compliment geschrieben hatte. Erwiedern [!] Sie doch dieses, Theuerstes Mädchen, moia Kuchanka, aufs beste, und sagen Sie, daß mir dieses Compliment allein den Brief bezalt hätte! Denn der Mercur war das Porto nicht werth! [...]" (Br. v. 2./3. Dezember 1776; an den Rändern etwas fleckig). - Christian Gottfried Schütz war neben C. M. Wieland und F. J. Bertuch Mitbegründer und Hauptredakteur der "Allgemeinen Literaturzeitung", stand in persönlichem wie brieflichem Verkehr mit Schiller und Goethe und übernahm 1804 eine Professur für Literaturgeschichte und Beredsamkeit in Halle, wo er mit Johann Samuel Ersch die "Hallesche Literaturzeitung" fortsetzte.

[Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Dichter]. - Christian Gottfried Schütz (1747-1832), Philologe. 2 e. Briefe mit U. ("CG Schütz" bzw. "Schütz"). Halle, 1776. Zusammen (2+2=) 4 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Folio und 4°. - An seine Braut Anna Henriette ("Jettchen") Danovius. I: "Also darf ich Sie die Meinige nennen? Und es ist kein Traum daß Sie mich lieben, erwünschte, geliebteste, und liebenswürdigste Freundin! Und es ist gewiß, daß Ihr verehrungswürdiger Herr Bruder mit unsern Wünschen sympathisiret? und daß Ihre zärtlichgesinnte Frau Schwester ihren holden Beyfall dazu gegeben? Das alles erzählten mir auf einmal die letzten Briefe unsrer Griesbachs [...] Am dreyzehnten Januar (die[e]s war einer von den traurigen Monaten, wo ich ganz von denen die meine Seele liebte getrennt, und einsiedlerisch oft blos mit mir selbst zu sprechen aufgelegt war[)], schrieb ich in mein Tagebuch: [...] Wer weiß ob das Mädchen, das mich lieben wird, nicht in dieser Stunde, in so manchen andern, mit mir gleichen Drang, und gleiche Tröstung empfindet.' [...] Di[e]s waren die Gedanken, mit denen sich, wie gesagt, am 13ten Januar der ehrliche Schwärmer zu seinem Schlafe vorbereitete; und sind seine Ahndungen nicht wunderbar eingetroffen? [...] Getrost, meine Geliebte, der Tag ist bald da [...], da es Ihnen nicht der todte Buchstabe, da es Ihnen die lebendige Sprache der Seele sagen soll, welche Seligkeit es sey Sie zu lieben, und von Ihnen sich geliebt zu sehn [...]" (Br. v. 31. Oktober 1776). Schütz' Schwager, der Theologe Johann Jakob Griesbach (1745-1812) lebte in Jena, wo bald auch Schütz hinziehen sollte. - II: "Warten Sie nur, loses Mädchen; was wollen Sie denn mit dem Hochwohlgebohrnen Herrn? Ich glaubte gar Sie haben den Herrn von Schirach in Gedanken gehabt, Gott verzeih mir die Sünde! Genug ich habe daraus nicht klug werden können [...] Dismal bekam ich [...] den deutschen Merkur aus Weimar, über Jena, worauf auswendig Hr. Hofrath Eber mir ein sehr angenehmes Compliment geschrieben hatte. Erwiedern [!] Sie doch dieses, Theuerstes Mädchen, moia Kuchanka, aufs beste, und sagen Sie, daß mir dieses Compliment allein den Brief bezalt hätte! Denn der Mercur war das Porto nicht werth! [...]" (Br. v. 2./3. Dezember 1776; an den Rändern etwas fleckig). - Christian Gottfried Schütz war neben C. M. Wieland und F. J. Bertuch Mitbegründer und Hauptredakteur der "Allgemeinen Literaturzeitung", stand in persönlichem wie brieflichem Verkehr mit Schiller und Goethe und übernahm 1804 eine Professur für Literaturgeschichte und Beredsamkeit in Halle, wo er mit Johann Samuel Ersch die "Hallesche Literaturzeitung" fortsetzte.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Der Sänger am Grabe, eine Auswahl Lieder zum Gebrauch bei Leichen-Begräbnissen, wie auch Trost-Lieder für Solche, die um geliebte Todte trauern. Allentown (Pennsylvania), Blumer, 1857.

Kl. 8°. 223 Seiten. Orig. Leineneinband mit Rückenvergoldung. Einband etwas verblichen, innen wenige Seiten leicht fleckig.

[SW: Amerikanische Drucke; Beerdigung; Deutsch - Amerikanische Drucke; Evangelische Gesangbücher; Gesangbuch]

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Liederbuch: Der Sänger am Grabe - Eine Auswahl zum Gebrauch bei Leichen-Begängnissen wie auch Trost-Lieder für Solche,

die um geliebte Todte trauern, Kohler, Philadelphia (um 1860/80), 240 S., OLn, Kl.-8, Einband bestoßen und fleckig, Rücken stark eingerissen, Seiten etwas stockfleckig (selten)

[SW: Musik]

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