Storm Theodor der Schimmelreiter
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Storm, Theodor: Der Mond sah leuchtend aus der Höhe. Novellen. Mit einem Frontispiz Storms. Deutscher Bücherbund Erste Aufl. 1988 Stuttgart, München
448 S.S. 8°
Leinen Fadengehefteter, geprägter Ganzleinenband mit Schutzumschlag. Der Umschlag am oberen Rand mit zwei minimalen Randeinrissen, ansonsten sehr guter Zustand dieser schönen Storm-Ausgabe. Inhalt: Renate/ Die Söhne des Senators/ "Es waren zwei Königskinder"/ Ein Fest auf Haderslevhuus/ Bötjer Basch/ Ein Bekenntnis/ Der Schimmelreiter Hans Theodor Woldsen Storm (* 14. September 1817 in Husum; 4. Juli 1888 in Hanerau-Hademarschen) war ein deutscher Schriftsteller, der sowohl als Lyriker als auch Autor von Novellen und Prosa des deutschen Realismus mit norddeutscher Prägung bedeutend war. Im bürgerlichen Beruf war Storm Jurist. Hans Theodor Woldsen Storm war das erste Kind des Justizrats Johann Casimir Storm und seiner Frau, der Patriziertochter Lucie Woldsen. Er besuchte von 1826 bis 1835 die Husumer Gelehrtenschule und anschließend für drei Semester das Katharineum zu Lübeck. Storm schrieb als 16-jähriger Schüler seine ersten Gedichte, die der damals populären Wochenblattpoesie nachempfunden waren; in der Schule lernte er, Beispiele antiker Poesie nachzuahmen und schrieb erste Prosatexte. Vier Gedichte und mehrere journalistische Arbeiten wurden im "Husumer Wochenblatt" und im "Dithmarscher und Eiderstedter Boten" gedruckt. In Lübeck lernte er Ferdinand Röse kennen, durch den Storm mit der zeitgenössischen Literatur vertraut wurde. Er beschäftigte sich intensiv mit Goethes Faust, Heines Buch der Lieder und Eichendorffs Prosa und Lyrik. Storm studierte Jura an der Universität Kiel, wo er 1837 Mitglied der Burschenschaft Albertina Kiel wurde, sowie in Berlin. Damals begann seine Freundschaft mit Theodor und Tycho Mommsen, mit denen er eine Sammlung schleswig-holsteinischer Lieder, Märchen und Sagen zusammentrug. 1843 veröffentlichte er gemeinsam mit den Brüdern Mommsen das Liederbuch dreier Freunde, das selbstverfasste Gedichte der drei Autoren enthält. 1843 kehrte er nach Husum zurück und eröffnete eine Anwaltskanzlei. 1846 heiratete Storm seine 18-jährige Cousine Constanze Esmarch, mit der er später sieben Kinder hatte. Trotz des Friedensschlusses von 1850 zwischen Dänemark und Preußen nahm Storm eine unversöhnliche Haltung gegenüber Dänemark ein. Deshalb wurde ihm 1852 durch den dänischen Schleswigminister Friedrich Ferdinand Tillisch die Advokatur entzogen. Zeit in Potsdam 1853 sprach man ihm in Berlin eine unbezahlte Anstellung im Kreisgericht von Potsdam zu. Zu dieser Zeit erschien seine schon 1849 geschriebene Novelle Immensee. Während seines Aufenthalts in Potsdam berichtet Storm von seinem Abscheu über den "preußischen Menschenverbrauch im Staatsmechanismus"; er kämpfte mit beruflichen und finanziellen Schwierigkeiten. Sein künstlerischer Freundeskreis im Rütli, zu dem unter anderem Theodor Fontane und Franz Kugler zählten, trug dazu bei, dass der republikanisch Gesinnte sich im Kreise der preußisch Konservativen zunehmend isoliert fühlte. 1856 wurde er zum Kreisrichter im thüringischen Heiligenstadt ernannt. Nach der Niederlage Dänemarks im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 wurde Storm in Husum von der Bevölkerung der Stadt zum Landvogt berufen. 1865 starb Constanze Storm bei der Geburt ihres letzten Kindes. Seiner Trauer verlieh Storm in dem strophischen Gedichtzyklus Tiefe Schatten Ausdruck; neben den häufig in der Schule gelesenen Gedichten Am grauen Strand, am grauen Meer oder Ans Haff nun fliegt die Möwe zählt dieser Zyklus heute zu den bekanntesten Gedichten Storms. 1866 heiratete Storm in zweiter Ehe die 38-jährige Dorothea Jensen, die er bereits kurz nach seiner ersten Hochzeit kennengelernt hatte und mit der ihn eine leidenschaftliche Beziehung verband. 1867 wurde er im Zuge der preußischen Verwaltungsreform nach der Annexion Schleswig-Holsteins zum Amtsgerichtsrat ernannt. Gegen 1870 kam der damals 15-jährige Ferdinand Tönnies, später einer der Begründer der Soziologie, als Korrekturleser in Storms Haus und wurde später sein Freund.[1] 1874 starb Storms Vater, 1878 seine Mutter. Seit 1877 stand Storm in Briefwechsel mit seinem Schweizer Schriftstellerkollegen Gottfried Keller 1880 trat Storm in den Ruhestand und zog nach Hademarschen. Im April 1888 erschien Storms letzte Novelle, die Rahmenerzählung Der Schimmelreiter. Am 4. Juli 1888 starb er in Hademarschen an Magenkrebs. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof "St. Jürgen" in Husum. Zehn Jahre später, 1898, wurde an seinem Geburtstag seine von Adolf Brütt geschaffene Denkmalbüste in Husum enthüllt Storm gilt als einer der bedeutendsten deutschen Vertreter des "bürgerlichen" bzw. "poetischen Realismus", wobei neben seinen Gedichten besonders seine Novellen seinen Ruhm begründeten. Zahlreiche seiner Werke werden heute noch aufgelegt. Die Novelle Der Schimmelreiter wird noch immer häufig als Lektüre im Deutschunterricht verwendet. Das Buch wurde bereits mehrfach verfilmt. Die Stadt Husum ist heute noch bekannt als Graue Stadt am Meer, nach einem Gedicht Storms. In Husum und im übrigen Herzogtum Schleswig spielen viele Erzählungen Storms. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen in ganz Deutschland, darunter Plätze, Straßen und die Theodor-Storm-Schule Husum, sind nach ihm benannt. Die Theodor-Storm-Gesellschaft hat heute etwa 1.400 Mitglieder, widmet sich der Erforschung seiner Werke und gibt eine eigene wissenschaftliche Zeitschrift (die "Schriften der Theodor-Storm-Gesellschaft") heraus. Ihr derzeitiger Vorsitzender ist der Literaturwissenschaftler Heinrich Detering. Die Malerinnen Angelika Dering und Elisabeth Dering sind Urenkelinnen Storms.
[SW: Deutsche Literatur | Novellen | Werkausgaben]
Storm, Theodor: Der Schimmelreiter und andere Novellen. Mit einem Nachwort von Frank Auerbach. Mit einem Glossar. Inhalt: Ein Fest auf Haderlevhuus. Ein Bekenntnis. Der Schimmelreiter. -- (=Goldmanns Gelbe Taschenbücher, G 7412, Ausgewählte Werke in 5 Bänden, Band 4). München: Wilhelm Goldmann Verlag, 1972. ISBN: 3442014123
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Hans Theodor Woldsen Storm (* 14. September 1817 in Husum; 4. Juli 1888 in Hanerau-Hademarschen) war ein deutscher Schriftsteller, der sowohl als Lyriker als auch Autor von Novellen und Prosa des deutschen Realismus mit norddeutscher Prägung bedeutend war. Im bürgerlichen Beruf war Storm Jurist. ... Nachwirkung: Storm gilt als einer der bedeutendsten deutschen Vertreter des "bürgerlichen" bzw. "poetischen Realismus", wobei neben seinen Gedichten besonders seine Novellen seinen Ruhm begründeten. Zahlreiche seiner Werke werden heute noch aufgelegt. Die Novelle Der Schimmelreiter wird noch immer häufig als Lektüre im Deutschunterricht verwendet. Das Buch wurde bereits mehrfach verfilmt. Die Stadt Husum ist heute noch bekannt als Graue Stadt am Meer, nach einem Gedicht Storms. In Husum und im übrigen Herzogtum Schleswig spielen viele Erzählungen Storms. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen in ganz Deutschland, darunter Plätze, Straßen und die Theodor-Storm-Schule Husum, sind nach ihm benannt. Die Theodor-Storm-Gesellschaft hat heute etwa 1.400 Mitglieder, widmet sich der Erforschung seiner Werke und gibt eine eigene wissenschaftliche Zeitschrift (die "Schriften der Theodor-Storm-Gesellschaft") heraus. Ihr derzeitiger Vorsitzender ist der Literaturwissenschaftler Heinrich Detering. Die Malerinnen Angelika Dering und Elisabeth Dering sind Urenkelinnen Storms. Aus: wikipedia-Theodor_Storm , ISBN-13: 9783442014125
2. Auflage. 215 (11) Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts Literaturtheorie Germanistik Literaturkritik Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, , Deutschunterricht, Schulmaterialien]
Signierte Ausgabe - Marianne Hoppe / Matthias Wieman - IB 152/2 A - Storm, Theodor. Der Schimmelreiter. Novelle, Leipzig, Insel Verlag, ; sig.
festes, frisches und sauberes Buch, Buchschnitt leicht gebräunt, auf den ersten und letzten Seiten minimale Stockflecken, von den Schauspielern Marianne Hoppe und Matthias Wieman eigenhädig auf dem Vorsatz signiert. Siehe auch Verfilmung der Novelle "Der Schimmelreiter" von Theodor Storm, 1933. Marianne Hoppe (* 26. April 1909 in Rostock - + 23. Oktober 2002 in Siegsdorf) war eine brühmte deutsche Schauspielerin, verheiratet mit Gustaf Gründgens. Mathias Carl Heinrich Franz Wieman (* 23. Juni 1902 in Osnabrück - + 3. Dezember 1969 in Zürich) war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler. Zu seinen bekanntesten Rollen auf der Leinwand gehört "Der Schimmelreiter" in der 1933er Verfilmung der Novelle von Theodor Storm. Hans Deppes freier Filmversion von Theodor Storms "Der Schimmelreiter", wo Mathias Wieman eindrucksvoll neben Marianne Hoppe spielte. [Wikipedia]. Insel-Bücherei 152/2 A. Bitte warten Sie nach Ihrer Bestellung unsere Vorausrechnung per E-Mail ab, oder bestellen Sie mit Ihrer Kreditkarte bzw. per Paypal an info@signiertebuecher.de.
76. - 85. Tausend 94 (1) Seiten 8°, Original-Pappband
[SW: < signiert> < signed> < Marianne Hoppe> < Matthias Wieman> < Insel-Bücherei>]
Eversberg, Gerd: Theodor Storms "Schimmelreiter". Eine Ausstellung im Storm-Haus. Husumer Kataloge 2. Boyens Medien, Heide, 2009. ; 1. Ed. ISBN: 9783804212824
Katalog der von Gerd Eversberg konzeptierten u. realisierten Ausstellung im Theodor-Storm-Museum. Dr. Gerd Eversberg, langjähriger Sekretär der Theodor-Storm-Gesellschaft, gibt hier auch wichtige Kommentare u. Erläuterungen zur Storm-Forschung und Literaturwissenschaft. Inhalt u. a.: Der Schimmelreiter-Mythos, Raum und Zeit in Storms Novelle, Das Vorbild für den Schimmelreiter, Der Schreibprozess, Der Deichgraf Hauke Haien, Die Landschaft und ihre literarische Verwandlung, Der historische Hintergrund, Storms Handschrift zur Novelle, Lebensdaten. Mit vielen, meist farb. Abbildungen. Sehr gut erhalten.
48 S., Gr.-8° (ca. 22,5 x 20 cm), OKlappenbroschur.
[SW: Belletristik, Novellen, Geisteswissenschaft, Literaturwissenschaft/-geschichte, Ausstellungskataloge, Landeskunde, Schleswig-Holstein/Nordfriesland, Museen/Ausstellungen]




