Scheffel Joseph Victor von Ekkehard
Es wurden insgesamt 784 Einträge zu 'Scheffel Joseph Victor von Ekkehard' gefunden (Stand: 07.03.2012).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Scheffel Joseph Victor von Ekkehard' an.
Scheffel, Joseph Victor von: Ekkehard. Eine Geschichte aus dem zehnten Jahrhundert. Mit fünf Kunstbeilagen nach Gemälden von E. Grützner, J. C. Herterich, A. Liezen-Mayer u.a. Hesse & Becker Verlag Keine Auflagenangabe Ohne Jahresangabe (um 1900) Leipzig
464S. Klein 8°
Halbpergament Fadengehefteter, goldgeprägter Halbpergamenteinband mit marmoriertem Japandeckelpapier, Farbkopfschnitt, Lesebändchen und einem Frontispiz Ekkehards (nach einem Gemälde von Bruckmann). Der Kopfschnitt nachgedunkelt, ansonsten rundum guter bis sehr guter Zustand dieser schönen und hochwertigen Ausgabe des Wilhelminischen Bestsellers. Gesetzt in Fraktur. Ekkehard II., ( 23. April 990) auch Ekkehardus Palatinus, kam um die Mitte des 10. Jahrhunderts als Knabe ins Kloster St. Gallen und wurde als Sequenzendichter bekannt. Er war Neffe von Ekkehard I. (Ekkehardus Decanus). Um 973 wurde er von Hadwig, Witwe von Herzog Burchard III. von Schwaben, auf den Hohentwiel berufen, um sie in Latein zu unterrichten. Hadwig ebnete Ekkehard später den Weg an den kaiserlichen Hof als Kaplan ihres Onkels Ottos I. Zuletzt war er Dompropst in Mainz. Er starb am 23. April 990. Ekkehards ungewöhnliche Laufbahn und nicht zuletzt seine privilegierte Beziehung zu der Herzogin von Schwaben stießen bei den Mitbrüdern in St. Gallen auf reges Interesse. Zwei Generationen nach Ekkehards Tod nahm Ekkehard IV. sie in seine Klostergeschichten von St. Gallen (Casus sancti Galli) auf. Ekkehards Leben wird im historischen Roman Ekkehard aus dem Jahr 1855 von Joseph Victor von Scheffel beschrieben, der zu einem Kultbuch des wilhelminischen Zeitalters wurde. Nach dem Roman schrieb Johann Joseph Abert eine gleichnamige Oper, die am 11. Oktober 1878 in der Hofoper in Berlin uraufgeführt wurde. Im Zuge des Mittelalter-Booms in den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Stoff in der sechsteiligen Fernsehserie "Ekkehard" von 1989-1990 verfilmt (im Original von Joseph Victor von Scheffel; Coautor: Diethard Klante; Regie: Diethard Klante; Produktion: 1989 Andre Libik, RB) Joseph Victor von Scheffel (* 16. Februar 1826 in Karlsruhe; 9. April 1886 ebenda), geadelt 1876, war ein im 19. Jahrhundert viel gelesener deutscher Schriftsteller und Dichter, Autor von Erzählungen und Versepen sowie mehrerer bekannter Liedtexte. Er war indirekter Begründer des Begriffes Biedermeier. Scheffel wuchs in Karlsruhe auf als Sohn eines Majors und Oberbaurats, auf dessen Wunsch er von 1843 bis 1847 an der Universität Heidelberg die Rechtswissenschaften studierte, später in München und Berlin. Zusätzlich belegte er germanische Philologie und Literatur. In Heidelberg war er zunächst Mitglied der Burschenschaft Allemannia (1844/1845), dann der Burschenschaft Teutonia (1845) und schließlich der Burschenschaft Frankonia II (1846/1847), der er bis zu seinem Tod angehörte. In Berlin war er bei der Alten Berliner Burschenschaft aktiv und wurde 1872 Ehrenmitglied der Leipziger Universitätssängerschaft zu St. Pauli (heute in Mainz). Er wurde zum Doktor der Rechte promoviert und begleitete im Sommer 1848 den Reichskommissar Carl Theodor Welcker als Sekretär auf seiner Reise nach Skandinavien. In der Folge arbeitete er an mehreren großherzoglichen Ämtern, 1850 bis 1851 als Rechtspraktikant in Säckingen, 1852 im Sekretariat des Hofgerichts zu Bruchsal, wurde nach einer Reise durch Italien zwar noch zum Referendar ernannt, gab die juristische Laufbahn dann aber auf, um Dozent an einer Universität zu werden, und ging dafür nach Heidelberg. Die finanziellen Verhältnisse seiner Familie erlaubten es Scheffel, seinen künstlerischen Neigungen nachzugehen. Um sein Talent als Landschaftsmaler auszuprobieren, reiste er im Mai 1852 nach Rom, wo er aber seine Begabung zum Dichter erkannte. Er trat bald darauf mit seinem Erstlingswerk Der Trompeter von Säckingen, ein Sang vom Oberrhein (Stuttgart 1854) hervor, welchem schon kurze Zeit später der historische Roman Ekkehard (Frankfurt 1857) folgte, der auf der Lebensgeschichte des St. Gallener Mönchs Ekkehard II beruht. Sowohl die kleine epische Dichtung als auch der Roman, eine Geschichte aus dem 10. Jahrhundert, zeigen Scheffel als frischen und humorvollen Dichter, der aufgrund seiner inneren Anschauung und genauer historischer Studien verschiedene Zeiten und Zustände lebendig schildern kann. Nachdem der Dichter eine Zeit lang in München, dann 1858 bis 1859 als Hofbibliothekar des Fürsten Egon von Fürstenberg in Donaueschingen gelebt hatte, ließ er sich dauernd in seiner Vaterstadt Karlsruhe nieder. Dort wurde Scheffel aus Anlass seines 50. Geburtstages durch den Großherzog von Baden in den badischen persönlichen Adelstand erhoben. Zu diesem Zeitpunkt war Scheffel bereits großherzoglich sächsischer Hofrat und Gutsbesitzer auf Seehalde und Mettnau bei Radolfzell. Unter den späteren Produktionen Scheffels fanden die humoristischen Lieder und Balladen, die in Gaudeamus (Stuttgart 1867) gesammelt erschienen, wegen ihrer geistreichen Frische, ihres kecken studentischen Tons willen außerordentlichen Beifall. In Frau Aventiure. Lieder aus Heinrich von Ofterdingens Zeit (Stuttgart 1863) sowie der Erzählung Juniperus. Geschichte eines Kreuzfahrers (Stuttgart 1868) zeigen sich zu sehr Spuren von Scheffels Gelehrsamkeit, was ihnen die Lebendigkeit nimmt. Die Novelle Juniperus. Geschichte eines Kreuzfahrers entstand in seiner Donaueschinger Zeit und die nach ihr benannte Juniperusquelle in Allmendshofen, einem Ortsteil von Donaueschingen, erinnert daran. Beide Dichtungen waren gleichsam Splitter eines geplanten großen historischen Romans, der die Entstehung des Nibelungenlieds und den Sängerkrieg auf der Wartburg schildern sollte, aber unausgeführt blieb. Scheffels letzte Produktionen sind die Bergpsalmen (Stuttgart 1870), das lyrische Festspiel Der Brautwillkomm auf Wartburg (Weimar 1873), Waldeinsamkeit, Dichtung zu zwölf landschaftlichen Stimmungsbildern von Julius Marak (Stuttgart 1880), Der Heini von Steier, Dichtung (München 1883), und Hugideo. Eine alte Geschichte (Stuttgart 1884). Nachdem Scheffel die letzten Jahre seines Lebens zurückgezogen und durch eine fortschreitende Gehirnerkrankung behindert in seiner Villa bei Radolfzell am unteren Bodensee zugebracht hatte, starb er am 9. April 1886 in Karlsruhe. Nach seinem Tod erschienen noch: Fünf Dichtungen (Stuttgart 1887), Reisebilder (herausgegeben von Johannes Proelß, Stuttgart 1887) und Gedichte (Stuttgart 1888). Der Klassische Philologe und Schriftsteller Joseph Stöckle (1844-1893) gründete 1891 in Schwetzingen den Scheffelbund in Deutschland, dessen Vorsitzender er bis zu seinem Tod war. Der Scheffelbund besteht bis heute als größte literarische Vereinigung Deutschlands in Karlsruhe. Eine Anzahl von Scheffels Werken wurde von Anton von Werner illustriert. In seinen Balladen konfrontierte er Helden der Vergangenheit mit banalen Alltagsproblemen. Einen Sonderfall an Bekanntheit stellt Scheffels Gedicht über die Burgruine Aggstein in der niederösterreichischen Wachau dar. Mit dem illustrierten Schluss: auf des höchsten Giebels Zack, prangt der Name KISELAK setzte von Scheffel einer originellen Wiener Persönlichkeit ein literarisches Denkmal. Scheffel war ein im wilhelminischen Deutschland viel gelesener Autor. Er vereinigte in seinen Werken die beiden Grundströmungen des damaligen Zeitgeistes, bürgerliche Bildungsbeflissenheit und nationale Begeisterung. Seine historischen Epen und Erzählungen haben wahrscheinlich nicht unwesentlich zu dem seit der Bismarckzeit aufkommenden Selbstbild der Deutschen als einer altfränkisch biederen, ungekünstelt zuverlässigen und ernsthaft strebsamen Nation beigetragen. Die große Resonanz, die Scheffel bei der zeitgenössischen Leserschaft der "besseren Stände" fand, mag darauf zurückzuführen sein, dass seine Darstellung deutschen Wesens und deutscher Treue beständig auf klassische Bildungsgüter zurückgreift, die teils umständlich ausgebreitet, meist aber nur in Anspielungen erwähnt werden. Die zeitgenössische, im humanistischen Gymnasium gebildete Leserschaft hatte dadurch ein doppeltes Vergnügen. Einerseits konnte es seine Bildungsanstrengungen durch eine anspruchsvolle Unterhaltungsliteratur belohnt sehen. Anderseits bot das Scheffel'sche Werk eine willkommene Entschädigung für di...
[SW: Deutsche Literatur | Historischer Roman | Klassiker | Hochwertige Ausgaben]
Victor, Joseph, von, Scheffel: Ekkehard Der Trompeter von Säkkingen Lieder. Berliner buchversand o. J. ISBN: isb
Gebundene Ausgabe - HalbleinenAuflage:; Format: ; Frakturschrift - schnelle Lieferung gut verpackt - bis 20 Euro auf Rechung (nur Inland) - darüber oder außerh. d. BRD Vorkasse, KK od. PayPal Cover mit Fleck, Ecken, Kanten berieben - Cover mit Fleck, Ecken, Kanten berieben-lgk_54
[SW: von; Scheffel; Joseph; Victor; Ekkehard; /; Der; Trompeter; von; Säkkingen; /; Lieder; Victor; Joseph; von; Scheffel]
Scheffel, Joseph Victor von: Ekkehard : eine Geschichte aus dem zehnten Jahrhundert. Mit Illustrationen von Walter Klemm entn. m. Genemigung d. Kunstsammlungen zu Weimar. Hanau : Dausien, 1991. ; Schutzumschlag / dust cover ISBN: 3768449548
Aufwändig und solide gemachte Ausgabe, Hardcover in Gewebeeinband m. silbernem Prägedruck auf Deckel u. Rücken. Intakter Schutzumschlag. Ganz geringe Gebrauchs u. Lagerspuren. Spezielle Begriffe, Mundart oder Ausdrücke werden als Fußnoten ins Hochdeutsche überführt. Umfassender Anhang m. Anmerkung des Verfassers zu weiteren Erklärung der landesübergreifenden Hintergründe und Geschichte im Anahng, m. einem Nachwort von O. Werda zum Leben und Wirken des Dichters und dem Illustrator Walter Klemm. Ein Buch das man gerne in die Hand nimmt, sehr gut leserliche Schrift. Insgesamt gut.
389 S. : Ill. ; 24 cm Hardcover / Gewebeeinband m. Schutzumschlag
[SW: Ekkehard, Scheffel, Joseph Victor von, Bodenseee, St. Gallen, Schweiz, Waltharilied, Santgallisch Klostergeschichte, Kloster St. Gallen, Schwaben, Herzogin von Schwaben, Hunnen, Attila, Awaren, Walther von Aquitanien, Schlacht bei Wagenstein, Bodenseegebiet, Historienroman Schweiz / Schwaben, Belletristik, Radolfzell, Joseph Victor von Scheffel, Klemm Walter, Kloster St. Gallen,]
Joseph Victor von Scheffel: Ekkehard. Eine Geschichte aus dem zehnten Jahrhundert von Joseph Victor von Scheffel, Leipzig, Philipp Reclam jun. 1944
Zustand: sehr gut - gebraucht
Gebundene Ausgabe, 287 S., Erster Band, 1. Band. Ohne handschriftliche Eintragungen im Text, sehr interessantes und schönes Exemplar in sehr gutem altersbedingtem Zustand, ohne Namenseintragung, Zustand: 2, sehr gut - gebraucht, Ekkehard. Eine Geschichte aus dem zehnten Jahrhundert von Joseph Victor von Scheffel, Joseph Victor von Scheffel




