Paul Nizan

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Nizan, Paul: Für eine neue Kultur. Aufsätze zu Literatur und Kultur in Frankreich. Übersetzt, mit Anmerkungen und einem Nachwort von Delf Schmidt. - (=das neue buch, rowohlt. Herausgegeben von Jürgen Manthey, dnb 275). Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1973.
Guter Zustand. - Paul Nizan (* 7. Februar 1905 in Tours; 23. Mai 1940 in Audruicq bei Dünkirchen gefallen) war ein französischer Schriftsteller. Leben: Paul Nizan war ein politisch engagierter Journalist, Kritiker und Romancier. Er stammte aus einer bretonischen Eisenbahnerfamilie und studierte Philosophie an der Ecole Normale Superieure, schloss Bekanntschaft mit Raymond Aron und Jean-Paul Sartre, Agregation in Philosophie, wurde 1926/27 Hauslehrer in Aden, trat 1927 in die Kommunistische Partei ein, arbeitete 1928 mit Sartre zusammen: Übersetzung der Allgemeinen Psychopathologie von Jaspers. Er arbeitete an zahlreichen linksgerichteten Zeitschriften wie "La Revue marxiste", "Europe", "Commune", "La Litterature internationale" mit und war als Journalist für "L'Humanite" und "Ce Soir" tätig. 1934 hielt er sich in der UdSSR auf, nahm aktiv teil am Kampf gegen den Franquismus, verfasste 1936 Reportagen über den spanischen Bürgerkrieg und arbeitete 1938 mit an den "Cahiers du Bolchevisme". Der Prix Interallie wurde ihm für seinen letzten Roman La Conspiration (deutsch Die Verschwörung) verliehen. 1939 trat er aus der KP aus Protest gegen den Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt aus, 1940 fand er den Tod an der Front. Werk: Als überzeugter Marxist war Nizan für die Rechte nicht akzeptabel und für die Linke, seit seinem Austritt aus der KP, suspekt. Seit der Neuauflage der Jugendessays Aden Arabie und Les Chiens de garde gibt es wieder verstärktes Interesse an Nizan. Vor allem in seinen Jugendschriften erscheint Nizan als ein junger Bourgeois, der mit der Gesellschaft seiner Epoche in Konflikt stand und ihrem repressiven Mechanismus entfliehen wollte, ein engagierter, zorniger Intellektueller, der gegen die Staatsautorität aufbegehrte und damit ein Vorläufer der Mai-Ereignisse von 1968 war. Neben den beiden Jugendschriften schrieb Nizan drei stark von seiner eigenen Biographie bestimmte Romane, in denen bereits Themen des sozialistisch engagierten Existenzialismus der französischen Nachkriegsliteratur anklingen. Antoine Bloye schildert das durch die Arbeitswelt angepasste und zermürbte Leben von Nizans Vater, Le cheval de Troie (deutsch Das trojanische Pferd) beschreibt das Leben kommunistischer Lehrer in der für sie feindlichen Umwelt eines Kleinstadtgymnasiums, La conspiration hat die künstlichen und rein verbalen "Verschwörungen" einer großbürgerlichen Jugend zum Gegenstand, die mit ihrem Leben nichts anfangen kann. Aus wikipedia-orgPaul_Nizan.

Deutsche Erstausgabe. 245 Seiten. Einband von Christian Chruxin und Hans-Gert Winter. Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Selbstwertgefühl, Französische Literatur, Literaturgeschichte, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Französische Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturrezeption, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Literaturkanon]

Details

Nizan, Paul: Das Leben des Antoine B. "Antoine Bloye ". Roman. Deutsch von Gerda Scheffel. (=Bibliothek Suhrkamp) Suhrkamp Verlag 7.Tausend 1983 Frankfurt am Main ISBN: 3518014021
260S. 8°

Pappe Fadengehefteter, Pappband mit goldener Rückenbeschriftung und Schutzumschlag. Der Umschlag leicht angerändert, Schnitte dezent fleckig, ansonsten guter Zustand. Paul Nizan (* 7. Februar 1905 in Tours; 23. Mai 1940 in Audruicq bei Dünkirchen gefallen) war ein französischer Schriftsteller. Paul Nizan war ein politisch engagierter Journalist, Kritiker und Romancier. Er stammte aus einer bretonischen Eisenbahnerfamilie und studierte Philosophie an der Ecole Normale Superieure, schloss Bekanntschaft mit Raymond Aron und Jean-Paul Sartre, Agregation in Philosophie, wurde 1926/27 Hauslehrer in Aden, trat 1927 in die Kommunistische Partei ein, arbeitete 1928 mit Sartre zusammen: Übersetzung der Allgemeinen Psychopathologie von Jaspers. Er arbeitete an zahlreichen linksgerichteten Zeitschriften wie "La Revue marxiste", "Europe", "Commune", "La Litterature internationale" mit und war als Journalist für "L'Humanite" und "Ce Soir" tätig. 1934 hielt er sich in der UdSSR auf, nahm aktiv teil am Kampf gegen den Franquismus, verfasste 1936 Reportagen über den spanischen Bürgerkrieg und arbeitete 1938 mit an den "Cahiers du Bolchevisme". Der Prix Interallie wurde ihm für seinen letzten Roman La Conspiration (deutsch Die Verschwörung) verliehen. 1939 trat er aus der KP aus Protest gegen den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt aus. 1940 fand er den Tod an der Front. Als überzeugter Marxist war Nizan für die Rechte nicht akzeptabel und für die Linke, seit seinem Austritt aus der KP, suspekt. Seit der Neuauflage der Jugendessays Aden Arabie und Les Chiens de garde gibt es wieder verstärktes Interesse an Nizan. Vor allem in seinen Jugendschriften erscheint Nizan als ein junger Bourgeois, der mit der Gesellschaft seiner Epoche in Konflikt stand und ihrem repressiven Mechanismus entfliehen wollte - ein engagierter, zorniger Intellektueller, der gegen die Staatsautorität aufbegehrte und damit ein Vorläufer der Mai-Ereignisse von 1968 war. Neben den beiden Jugendschriften schrieb Nizan drei stark von seiner eigenen Biographie bestimmte Romane, in denen bereits Themen des sozialistisch engagierten Existenzialismus der französischen Nachkriegsliteratur anklingen. Antoine Bloye schildert das durch die Arbeitswelt angepasste und zermürbte Leben von Nizans Vater, Le cheval de Troie (deutsch Das trojanische Pferd) beschreibt das Leben kommunistischer Lehrer in der für sie feindlichen Umwelt eines Kleinstadtgymnasiums, La conspiration hat die künstlichen und rein verbalen "Verschwörungen" einer großbürgerlichen Jugend zum Gegenstand, die mit ihrem Leben nichts anfangen kann.

[SW: Französische Literatur | Roman]

Details

Nizan, Paul: DIE WACHHUNDE. Essay. Aus dem Franz.v. Traugott König. M.e.Nachw.v.Brigitte Sändig. Leipzig, G.Kiepenheuer 1981.
GUSTAV KIEPENHEUER BÜCHEREI 25.; OT.: LES CHIENS DE GARDE. (Paris: Rieder, 1932).; Inh.: I. Die Bestimmung der Ideen / II. Die Philosophen gegen die Geschichte / III. Die Abdankung der Philosophen / IV. Die Situation der Philosophen / V. Die weltliche Rolle der Philosophie / VI. Verteidigung des Menschen.; (Paul Nizan (* 1905 in Tours; 1940 bei Dünkirchen gefallen), französischer Schriftsteller.Nizan war ein politisch engagierter Journalist, Kritiker und Romancier. Er stammte aus einer bretonischen Eisenbahnerfamilie und studierte Philosophie an der Ecole Normale Superieure, schloss Bekanntschaft mit Raymond Aron und Jean-Paul Sartre, Agregation in Philosophie, wurde 1926/27 Hauslehrer in Aden, trat 1927 in die Kommunistische Partei ein, arbeitete 1928 mit Sartre zusammen: Übersetzung der Allgemeinen Psychopathologie von Jaspers. Als überzeugter Marxist war Nizan für die Rechte nicht akzeptabel und für die Linke, seit seinem Austritt aus der KP, suspekt.); SEHR GUTER ZUSTAND

Lwd.m.Goldpräg., OSU., 8°, 155 S.

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Nizan; Kommunismus; Erfahrungen,sozialistische Weltliteratur , Aufsätze, Journalist ,Humanist, Gesellschaftskritik, philosophischer Denker,Literaturpraktiker, Kritiker , Maßstäbe ,gesellschaftlichen realitiät trojanische Pferd, Verschwörung; Marixmus; Idiologie, Frankreich; Satre, Leben; literatur;Fehlurteile, sozialistischer realismus, Weltbild Nizan, Paul: Das Trojanische Pferd , Die Verschwörung, Aufsätze 1932-1938 / mit einem Nachwort von Wolfgang Klein, Berlin, Weimar : Aufbau-Verlag 1979

1. Aufl. 20 cm leineinband mit OU; guter Zustand, Umschlagkanten bestoßen 1. Aufl. - "in diesem Buch sind die zwei Romane "das Trojanische Pferd " und "die Verschwörung " in einem Band erschienen. Dazu ist noch eine Sammlung von Aufsätzen, welche zwischen 1932 und 1938 geschrieben wurden. Paul Nizan ist ein intellektueller aus dem Bürgertum, der sich auf die Seite der Arbeiterklasse stellt. Er war Journalist ein philosophischer Denker, ein Literaturpraktiker. Ein Kritiker der seine Maßstäbe eher aus der gesellschaftlichen realitiät als aus der Ästhetik bezog , ein Humanist, der in Klassenkämpfe eringriff. Nizan war einer der ersten die sozialistische Weltliteratur schrieb unter den Begründern des sozialistischen Realismus. Nizans Schriften , von denen hier einige im Band vorgelegt werden, fordert diese Nicht-beziehungsweise Fehlurteile zu revidieren..Inhalt:Das Trojanische Pferd: org: "Le Cheval de Troie "Die Verschwörung: org: "La Conspiration "Aufsätze:Revolutionäre Literatur in Frankreich; "Die kommunizierenden Röhren " von Anrde Breton;Über eine gewisse Einheitsfront; >Le Surrealisme au Service de la Revolution<, Heft 5/6; Eine Epoche großer Werke; "drei Lieder für Lenin " von Dsiga Wertow; "Der Jüngling " von Dostojewski; Der öffentliche Feind Nr.1; "Lenin " von D. Mirski; Hugo und wir; "die Zeit der Verachtung " von Andre Malraux; "Für einen sozialistischen Realismus " von Aragon; Der mensch der Menschheit; Das Werk von Eugene Dabit; Dreihundertjahrfeier eines Manifestes: "Abhandlung über die Methode " von Descartes; "Die Hoffnung ", ein Roman von Andre Malraux; "der Enkel ", ein Roman von Jean-Paul Satre;.."Auszüge aus dem Buch

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