Morgenstern Christian Galgenlieder
Es wurden insgesamt 1383 Einträge zu 'Morgenstern Christian Galgenlieder' gefunden (Stand: 25.03.2012).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Morgenstern Christian Galgenlieder' an.
Morgenstern, Christian; Holz, Arno; Müller-Waldeck, Gunnar; Villon, Francoia: Büchersammlung "Galgenlieder, Balladen und anderes Derbes". 7 Titel. 1.) Christian Morgenstern: Alle Galgenlieder, Galgenlieder, Palmström, Palma Kunkel, Gingganz, Im Insel-Verlag Leipzig, 9. Auflage/1965, 332 Seiten, gelber Fein-Leinen-Einband mit grüner Beschriftung, ohne OS, gut erhalten. 2.) Christian Morgenstern: Galgenlieder, Eine Auswahl, 2. Auflage/1967, Reclams Universal-Bibliothek Band 276, 205 Seiten, gut erhalten. 3.) Arno Holz: Dafnis. Lyrisches Porträt aus dem 17. Jahrhundert, 2. Auflage/1983, Reclams Universal-Bibliothek Band 864, 221 Seiten, gut erhalten. 4.) Christian Morgenstern: Heimlich träumen Mensch und Erde, Grotesken, Lieder, Phantasien, Reihe Klassische Kleine Bühne, hrsg. von Helga Bemmann, Henschelverlag Berlin, 6. Auflage/1982, 159 Seiten, Karton-Deckel, gut erhalten. 5.) Frank Wedekind: Ich liebe nicht den Hundetrab, Gedichte, Bänkellieder und Balladen, Klassische Kleine Bühne, Henschelverlag Berlin, 1. Auflage/1967, 138 Seiten, mit Noten, farbig illustrierter Karton-Deckel, gut erhalten. 6.) Christian Morgenstern: Ob auch der und jener pfeife, Sprüche, Epigramme, Aphorismen, Nozizen, Buchverlag Der Morgen Berlin, 1988, hrsg. und mit einer Nachbemerkung von Klaus-Dieter Sommer, Mit 14 Illustrationen sowie Vignetten von Ruth Tesmer, 132 Seiten, ISBN: 3371001520, farbig illustrierter Karton-Deckel, Format 14,5 x 10,5 cm. 7.) Christian Morgenstern: Galgenlieder und andere Gedichte, mit Illustrationen nach Radierungen von Benno Geisler, J. D. Broelemann Bielefeld, Leinen-Einband, Einband angegraut und an den Ecken leicht bestoßen, sonst gut erhalten, Henschelverlag Berlin u. a.
Morgenstern, Christian: Alle Galgenlieder. Galgenlieder,Palmström,Palma Kunkel,Gingganz. Berlin / Bruno Cassirer, 1937..
Durch 15 Gedichte aus dem Nachlaß Christian Morgensterns erweitert und in neuer Anordnung herausgegeben von Margareta Morgenstern.Mit 6 Vignetten von Christian Morgenstern. Mit einem Aufsatz aus der ZEIT vom 7.10.1999.von Walter Kempowski "Mein Jahrhundertbuch (41) Christian Morgensterns "Galgenlieder. Deckel leicht angeschmutzt.
56.66.Tausend 329 S. Leinen.
[SW: Christian Morgenstern, Lyrik,]
Morgenstern, Christian: Galgenlieder. Mit Zeichnungen von Fritz Fischer. Nummerierte Vorzugsausgabe mit einer beiliegenden und mit Nachlass-Stempel signierten Originalzeichnung ! Maximilian Dietrich Verlag Erste Aufl. 1969 Memmingen
116S. Groß 8°
Pappe Fadengehefteter, illustrierter Pappband mit transparentem Folienumschlag und lose beiligendem Blatt, darauf die Originalzeichnung mit rückseitigem Nachlass-Stempel montiert. Der Umschlag leicht berieben und mit kleinem Einriss am oberen Rand, der Kopfschnitt leicht stockfleckig, zwei Seiten des Büttens wurden am oberen Rand nicht vollständig beschnitten, sodass diese überstehen, der Innendeckel mit Abrieb, vermutlich von einem entferntem Exlibris, das Papier mit der Zeichnung mit einem ganz dezenten Knick des oberen Randes, ungeachtet der vorgenannten Gebrauchspuren, befindet sich das Buch in guter bis nahezu sehr guter Erhaltung. Sehr selten. "Eine Vorzugsausgabe von 50 numerierten Exemplaren wurde auf Büttenpapier der Büttenfabrik Hahnemühle gedruckt. Sie enthält separat beigefügt eine Originalzeichnung von Fritz Fischer. Das Blatt ist mit dem Stempel "Nachlaß Fritz Fischer" signiert und in der Nachlaß-Kartei verzeichnet. Dies Exemplar trägt die Nummer 44." Fritz Fischer (* 17. März 1911 in Unterwiesenthal; 17. November 1968 in München) war ein deutscher Zeichner und Buchillustrator. Ab 1921 war Fischer Schüler des Kassberg-Gymnasium in Chemnitz, wo er 1931 das Abitur ablegte. Er begann danach ein Studium an der TH Dresden und wechselte dann an die Kunstakademie Leipzig (Lehrer Alois Kolb und Walter Tiemann). Seine erste Ausstellung hatte er bereits während der Studienzeit, und nach dessen Abschluss arbeitete Fischer als Pressezeichner für die "Neue Leipziger Zeitung". 1935 vermittelte ihm Gotthard de Beauclair die erste Buchillustration für den Insel Verlag, Wilhelm Hauffs Märchen Das kalte Herz. Im Krieg war er Luftwaffensoldat und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. 1950 erfolgte der Umzug mit seiner Frau und seinen Kindern in ein Dorf auf der Schwäbischen Alb, Weidach bei Blaubeuren, das in der Nähe Ulms liegt. Die zehn Jahre bis zum Umzug nach München im Jahre 1960 waren die produktivste Zeit des Künstlers. Untrennbar mit den Illustrationen verbunden sind Fischers geschriebene Texte der Erzählungen und Romane. Er schrieb den gesamten Text der Vorlage ab, um sich so dem literarischen Kunstwerk zu nähern: "Auf den ersten Blick mag das in unserer eiligen Zeit unsinnig und unrationell erscheinen. Für mich ist es aber der kürzeste Weg, um zu einem Ergebnis zu gelangen, denn während des Abschreibens dringe ich sehr viel tiefer [...] ein, als es beim bloßen Lesen möglich ist. Das Entscheidende ist aber, daß bei einer solchen Arbeitsweise das Bild organisch aus der Schrift erwächst" (Weltstimme, Jahrgang 27. 1958. zit. nach Badorrek a. a. O., S. 6). Text und Zeichnung bilden gleichsam eine Einheit und finden nur schwer typographische Entsprechung in den gedruckten Büchern. Der Künstler suchte sich meist selbst die Vorlagen aus, folgte seinem Gespür und Geschmack und erfüllte selten Verlagsinteressen. Erst nachdem eine Bilderfolge fertiggestellt war, machte er sich daran, Publikationsmöglichkeiten zu finden. Ein Großteil seines Werkes blieb so unveröffentlicht. Es gibt keine Druckgrafik von ihm. Galgenlieder ist ein erstmals im März 1905 im Verlag Bruno Cassirer (Berlin) erschienener Gedichtband von Christian Morgenstern, der seit 1895 daran gearbeitet hatte. Unter dem Motto "Im ächten Manne ist ein Kind versteckt: das will spielen." - einem Nietzsche-Zitat - schrieb Morgenstern eine Reihe von formal und inhaltlich kindlich anmutenden Gedichten, die auf große Begeisterung bei Hörern und Lesern stießen. In der Sammlung Der Gingganz herrschen Sprachgrotesken vor. So besteht etwa Das große Lalulā aus vordergründig sinnlosen Buchstabenketten, Fisches Nachtgesang gar nur aus Länge- und Kürzezeichen. Das Mondschaf ist in einer deutschen und als Lunovis in einer lateinischen Fassung abgedruckt. Das im Gedicht Das Nasobēm beschriebene Tier wurde zu einem bekannten Scherz in der Wissenschaft. Die Galgenlieder wurden zunächst 1895 im kleinen Kreis von acht Freunden, dem Bund der "Galgenbrüder", bei Ausflügen zum Galgenberg in Werder (Havel) bei Potsdam privat vorgetragen. Wichtige Utensilien waren dabei in ein Hufeisen und zwischen Metallplatten in Form eines Henkersbeils gebundene Manuskripte (die skurrilen Exponate befinden sich heute im Deutschen Literaturarchiv in Marbach bzw. im Archiv des Verlages Urachhaus). Bei diesen Treffen redeten sie sich mit Pseudonymen wie "Gurgeljochen", "Verreckerle" und "Raabenaas" an. Die tatsächlichen Namen waren Georg und Julius Hirschfeld, Fritz Beblo, Franz Schäfer, Paul Körner, Robert Wernicke, Friedrich Kayßler, Christian Morgenstern. Zunächst hatte der Dichter die Manuskripte nicht für die Veröffentlichung vorgesehen. Bei Lesungen in dem Berliner Kabarett Überbrettl waren die Texte jedoch so erfolgreich, dass er sie zum Druck frei gab. Die Galgenlieder erschienen in Buchform und begründeten den literarischen Ruhm Morgensterns. Morgenstern ließ den imaginären Privatgelehrten Jeremias Müller und dessen Ehefrau Gundula (ursprünglich: Erica) eine umfangreiche Einleitung und eine völlig abwegige Interpretation zu den Gedichten schreiben, die den komischen Effekt zusätzlich verstärken; Fisches Nachtgesang etwa wurde als das tiefste deutsche Gedicht interpretiert. Diese "kritischen Anmerkungen" schickte Morgenstern 1908 mit einem Begleitbrief an seinen Verleger; der nahm sie aber in keine der folgenden Auflagen auf. Sie wurden erstmals 1921 in einer separaten Buchausgabe veröffentlicht. Die Galgenlieder sind der wohl bekannteste Teil von Morgensterns Werk und haben auch außerhalb des deutschsprachigen Raumes begeisterte Leser gefunden. Viele der Gedichte wurden zum Teil mehrfach vertont und illustriert. Das Nasobēm begründete einen wissenschaftlichen Witz, der noch heute ausgebaut wird, und verfügt über mehrere, zum Teil illustrierte fingierte Lexikonartikel. Das Gedicht Die Trichter wurde als Beispiel für ein Figurengedicht in die Brockhaus Enzyklopädie aufgenommen. Der Rabe Ralf stand Pate für Künstlernamen und Zeitungstitel.
[SW: Deutsche Literatur | Lyrik | Christian Morgenstern | Fritz Fischer | Vorzugsausgaben | Originalzeichnung]
Morgenstern, Christian: Alle Galgenlieder. Galgenlieder, Palmström, Palma Kunkel, Gingganz. Mit einer Einleitung von Dr. Gundula Mueller. Berlin/Darmstadt/Wien, Deutsche Buch-Gemeinschaft (DBG), 1962.
Guter Zustand. - Christian Morgenstern (* 6. Mai 1871 in München; 31. März 1914 in Meran, Villa Helioburg, Untermais; vollständiger name: Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer. Besondere Bekanntheit erreichte seine komische Lyrik, die jedoch nur einen Teil seines Werkes ausmacht. ... Aus: wikipedia-org-Christian_Morgenstern
Lizenzausgabe Insel Verlag. 336 Seiten. 8. Leinen mit Kopffarbschnitt und Lesebändchen.
[SW: Lyrik / Poesie, Gedichtsammlung, Deutsche Literatur der Weimarer Republik, Gedichte, Deutsche Literatur der zwanziger Jahre, Deutsche Literatur der 20er Jahre]




