Mit dem Wind Um die Welt
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Mitchell, Margaret: Vom Winde verweht. Gone with the wind. Deutsch von Martin Beheim-Schwarzbach. Gesamtausstattung und Illustrationen von Wiltraud Jasper. Büchergilde Gutenberg Lizenzausgabe 1957 Frankfurt am Main
1086S. 8°
Leinen Fadengehefteter, geprägter und illustrierter Ganzleinenband mit Farbkopfschnitt und illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag nachgedunkelt, berieben und mit drei hinterlegten Einrissen, ansonsten befindet sich das Buch in sehr gutem, nahezu neuwertigem Zustand. Vom Winde verweht (Gone with the Wind) ist ein Roman von Margaret Mitchell, der in den Südstaaten der USA während des Sezessionskriegs in den 1860ern und der darauffolgenden Reconstruction spielt. Der Roman erschien am 30. Juni 1936 und wurde sogleich einer der größten Bestseller in der Geschichte der amerikanischen Literatur, bereits im Oktober waren mehr als 1 Million Exemplare verkauft worden. Margaret Mitchell überließ noch im gleichen Jahr die Filmrechte an ihrem Buch für 50.000 Dollar dem Produzenten David O. Selznick. 1939 kam die gleichnamige Verfilmung in die US-amerikanischen Kinos und wurde zu einem der erfolgreichsten Kinofilme aller Zeiten. 1937 wurde Mitchell für ihren Roman Vom Winde verweht mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Bis heute wurden weltweit rund 30 Millionen Exemplare verkauft. Die 16-jährige Scarlett O'Hara lebt mit ihren Eltern und zwei jüngeren Schwestern auf der Baumwollplantage Tara bei Atlanta. Sie ist der Liebling ihres Vaters und gewohnt, alle Wünsche erfüllt zu bekommen. Auf einem Gartenfest bedrängt sie Ashley Wilkes, den Erben der Nachbarplantage Twelve Oaks, in den sie sich verliebt hat, sie zu heiraten. Ashley ist jedoch bereits mit seiner Cousine Melanie Hamilton verlobt. Rhett Butler, ein Gast aus Charleston, der von seiner wohlhabenden Familie verstoßen wurde, belauscht die Auseinandersetzung. Scarlett rügt ihn deshalb, er sei kein Gentleman. Butler erwidert, sie sei keine Lady. Kurz vor dem Bürgerkrieg heiratet Ashley Melanie. Scarlett nimmt den Antrag von Melanies Bruder Charles an. Die Männer ziehen in den Krieg. Charles stirbt im Ausbildungslager an Lungenentzündung. Scarlett stellt fest, dass sie von Charles schwanger ist. Sie bringt einen Jungen, Wade Hampton, zur Welt, kann aber keine mütterlichen Gefühle für das Kind entwickeln. In der Hoffnung, Ashley wiederzusehen, zieht Scarlett nach Atlanta zu Melanie und Tante "Pittypat". Auf einem Fest zu Gunsten der Südstaaten-Armee trifft Scarlett Rhett Butler, der sie in einer Wohltätigkeitsauktion als Tanzpartnerin "ersteigert" und damit ihre Sympathie gewinnt. Während Truppen der Nordstaaten Atlanta angreifen, muss Scarlett zusammen mit der jungen Sklavin Prissy Melanie bei der schweren Geburt von Ashleys Sohn beistehen. Für die anschließende Flucht zur Heimatplantage Tara treibt Rhett Butler ein Pferd und einen Fuhrwagen auf und bringt sie mit Melanie und den Kindern aus dem brennenden Atlanta. An der Stadtgrenze verlässt er sie, um sich den Truppen der konföderierten Staaten anzuschließen, die sich auf dem Rückzug befinden. Auf dem Weg nach Tara sehen die Frauen immer wieder Leichen gefallener Soldaten. Als Scarlett in Tara eintrifft, erfährt sie, dass ihre Mutter einige Tage zuvor an Typhus gestorben ist. Ihr Vater hat darüber den Verstand verloren, die beiden Schwestern sind krank und neben den Yankees haben konföderierte Marodeure und befreite Schwarze fast alles gestohlen. Die bis dahin reichen Sklavenhalter lernen Hunger und Elend kennen. In dieser Situation wird Scarlett zum Oberhaupt der Familie, treibt Nahrungsmittel auf, versucht, den Alltag wieder in geordnete Bahnen zu bringen, treibt die Familie und Angestellten zum Arbeiten an und tötet sogar einen der stehlenden Marodeure, um ihr Haus und die Familie zu schützen. Ashley kehrt in der Zwischenzeit aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Erneut versucht Scarlett, ihn für sich zu gewinnen, und will sogar mit ihm durchbrennen. Doch Ashley ist durch den Krieg traumatisiert und hat sich in eine Scheinwelt vor dem Krieg zurückgezogen. Als die Yankees hohe Steuern für Tara verlangen, hofft Scarlett, das Geld von Rhett Butler zu bekommen, der als Kriegsgefangener im Gefängnis von Atlanta lebt. Sie spielt ihm vor, in Wohlstand und Sorglosigkeit zu leben, und bietet sich ihm als Geliebte an. Rhett weist sie ab, denn er erkennt ihr Täuschungsmanöver. In der Notlage heiratet Scarlett den langjährigen Verlobten ihrer Schwester, den Kaufmann Frank Kennedy, um an sein Geld zu kommen. Scarlett überredet Frank, ins Bauholz-Geschäft einzusteigen und übernimmt die Leitung der Sägerei. Sie bringt Kennedys Tochter Ella Lorena zur Welt, kann aber auch zu dem Mädchen keine Zuneigung entwickeln. Da sie geschäftlich mit "Yankees" verkehrt und mit dem als Kriegsgewinnler geltenden Rhett Butler Bekanntschaft pflegt, gerät sie in die Kritik der ehemaligen Plantagenbesitzer, die sich weiter als die führende Gesellschaftsschicht sehen. Nach einem Überfall auf Scarlett nimmt ihr Mann an einem Racheakt des neu gegründeten Ku-Klux-Klan teil, der ihn das Leben kostet. Rhett Butler, der schon lange heimlich in Scarlett verliebt war, macht ihr einen Heiratsantrag, den sie annimmt. Rhett versucht die Liebe seiner Frau zu gewinnen, indem er sie mit Luxus überhäuft und mit ihr auf Reisen geht. Die Ehe mit Rhett Butler bleibt jedoch nur oberflächlich glücklich, da Scarlett noch immer an ihrer Liebe zu Ashley festhält. Scarlett bringt ihr drittes Kind, das Mädchen Eugenie Victoria, genannt Bonnie, zur Welt. Danach verweigert Scarlett Rhett den ehelichen Verkehr, da sie um ihre Figur besorgt ist und weitere Schwangerschaften fürchtet. Eines Tages begegnet sie in der Sägerei Ashley, der mittlerweile die Buchhaltung führt. Die beiden reden über ihre Erinnerungen an die Zeit nach dem Krieg. Ashley dankt Scarlett für alles, was sie für ihn und Melanie getan hat und umarmt sie. Diese Szene wird von Ashleys Schwester India beobachtet, die eine Affäre vermutet und entsprechende Gerüchte verbreitet. Scarlett ist erschrocken, da sie Ashley zwar liebt, aber ihren Ehemännern niemals untreu gewesen ist. Sie wagt es nicht, zu seiner Geburtstagsfeier zu gehen. Rhett zwingt sie schließlich, das Fest zu besuchen. Melanie empfängt Scarlett als Freundin und verbietet den anderen Gästen, die Gerüchte weiter zu streuen. Am gleichen Abend fällt der wütende und angetrunkene Rhett über Scarlett her, um "den unsichtbaren Dritten in seiner Ehe aus ihren Gedanken zu löschen". Scarlett ist zu stolz, Rhett zu gestehen, wie sehr sie diese Liebesnacht genossen hat, und so entfremden sich die Eheleute immer mehr. Rhett trennt sich für einige Wochen von seiner Frau, indem er mit seiner Tochter auf eine Reise geht. Als Scarlett merkt, dass sie wieder schwanger ist, freut sie sich zunächst, da sie auf eine Versöhnung mit Rhett hofft. Als Rhett zurückkehrt, reagiert er jedoch mit Sarkasmus auf die Nachricht. Es kommt zu einem heftigen Streit, in dessen Verlauf Scarlett die Treppe hinunterfällt und eine Fehlgeburt erleidet. Rhett ist beschämt über sein Verhalten. Der Versuch, die Ehe zu retten, wird vom Tod der Tochter Bonnie vereitelt, die sich beim Hürdenspringen mit ihrem Pony das Genick bricht. Rhett verliert darüber fast den Verstand. Er schließt sich tagelang mit dem Leichnam seiner Tochter ein und nur Melanie gelingt es schließlich, ihn herauszulocken. Melanie ist trotz ärztlicher Warnung erneut schwanger geworden und stirbt an einer Fehlgeburt. Am Schluss des Romans erkennt Scarlett, dass ihre Liebe zu Ashley ein Hirngespinst war und sie eigentlich schon lange ihren Ehemann Rhett Butler liebt. Sie bittet Rhett um Vergebung. Doch für Rhett kommt diese Erkenntnis zu spät. Auf ihr Flehen erwidert er nur: "My dear, I don't give a damn." ("Meine Liebe, es ist mir gleichgültig.") Er verlässt sie und Scarlett beschließt, nach Tara zurückzukehren. Ursprünglich hieß die Protagonistin "Pansy O'Hara" und die Plantage "Tara" trug den Namen "Fontenoy Hall."[2] Der Plantagenname "Tara" stammt von dem gleichnamigen Hügel Tara, dem sagenumwobenen Sitz der irischen Hochkönige und deutet die fortdauernde Verbundenheit der europäischen Auswanderer mit ihrer alten Heimat an. Der Titel des Buches sollte zuerst "Tote Your Heavy Bag" oder "Tomorrow is Another Day" lauten. Der letztlich verwendete Titel "Gone with the Wind" stammt aus dem Gedicht "Cynara" von Ernest Dowson.[2]
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DER SPIEGEL: 14/2000, Die Welt im 21. Jahrhundert,
Titel Die Welt im 21. Jahrhundert - ORDNUNG IM CHAOS: Der menschliche Erfindungsgeist ist ungebrochen. Aber werden Wissenschaft und Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Menschheitsprobleme lösen können? In allen Bereichen des Lebens kündigt sich ein umfassender Epochenwechsel an. (S. 138) * Die Welt im 21. Jahrhundert - FALSCHE PROPHETEN: Die absurdesten Fehlprognosen der Zukunftsforscher (S. 146) * Die Welt im 21. Jahrhundert - ÜBERLEBEN IM NETZWERK: Geht in der Zukunftsgesellschaft die politische Macht an die Konzerne über? Werden die Frauen stärker? Wird die Organisierte Kriminalität anwachsen? Der amerikanische Soziologe MANUEL CASTELLS über künftige Trends in Wirtschaft, Technik und Gesellschaft. (S. 148) * Die Welt im 21. Jahrhundert - DAUMEN IN DEN WIND: Prognostiker haben Hochkonjunktur, doch woher beziehen die Propheten ihr Wissen? Zukunftsforscher ECKARD MINX über die phantasievollen Etiketten der Trendgurus und die mühsame Suche nach Antworten, die manchmal nur zu besseren Fragen führt. (S. 155) * Die Welt im 21. Jahrhundert - DAS JAHRHUNDERT WIRD SCHÖN: Bei der Expo 2000 in Hannover werden derzeit die nächsten hundert Jahre geplant: humane Städte, digitale Wissensspeicher für alle, moderne Kleinbetriebe in der Dritten Welt. Die Menschheit muss jetzt nur die richtigen Entscheidungen treffen, lautet die Botschaft. (S. 160) * Die Welt im 21. Jahrhundert - KRITISCHE MASSE (S. 161) 22 AFFÄREN - So viele leckere Sachen : Die Herausgabe abgehörter Telefonate zum CDU-Finanzskandal hat einen erbitterten Konflikt entfacht. Parteien und Politiker streiten um die Frage, welche Stasi-Unterlagen über prominente Westdeutsche veröffentlicht werden dürfen. Altkanzler Kohl will sogar das Verfassungsgericht zu Hilfe rufen. * 25 Dann wird es heiß : Was die DDR-Funkaufklärung im Westen so alles erlauschte. * 28 NRW - Stumpfe Sichel: Die Ära des allmächtigen roten Bankers Friedel Neuber bei der WestLB geht zu Ende - auch eine Folge der Flugaffäre. * 38 JUGEND - Viele sind in Sorge : Der Sozialpädagoge Richard Münchmeier, Professor an der Freien Universität Berlin und Co-Autor der neuen Shell-Jugendstudie, über Ausländerfeindlichkeit und Konkurrenzängste * 42 DAS ENDE DER DINOSAURIER: Der Sozialdemokrat Gabriel, 40, ist seit Dezember vergangenen Jahres niedersächsischer Ministerpräsident. * 48 CYBERWAR - Der Krieg der Mäuse: Eine geheim tagende Arbeitsgruppe der Regierung sieht völlig neuartige Bedrohungen durch das Internet: Der Staat muss sich auf kriegerische Auseinandersetzungen gefasst machen. * 56 SCIENTOLOGY - Revolution im Büro: Ein neues Bürgerrecht in drei Bundesländern soll eine gläserne Verwaltung schaffen. Eine Sekte versucht nun, mit Hilfe des Gesetzes Ämter auszuforschen. 108 ZEITSCHRIFTEN - Ein Mac für Mami : Mit neuen Online-Zeitschriften wollten die Verleger von der explosionsartigen Verbreitung des Internet profitieren. Doch die anfängliche Euphorie ist inzwischen einer gewissen Ernüchterung gewichen. * 111 RADIO - Fuß-Föhner waschen bei Mami: Ein hessischer Privatradio-Sender hat mit einem kuriosen Spiel Erfolg: Die Zuhörer denken sich täglich hunderte neuer Schimpfwörter für Weichlinge aus. 229 BIENNALE - Spaß muss sein : Udo Kittelmann, 42, Direktor des Kölnischen Kunstvereins, über seine Pläne als frisch berufener Kommissar des Deutschen Pavillons auf der Kunstbiennale von Venedig im Jahr 2001 * 230 MUSICAL - Tränental im Königswinkel: Mit der Premiere von Ludwig II. am kommenden Freitag wird die deutsche Musicalszene endlich selbständig. Das Singspiel um den legendären Bayernkönig mixt nostalgischen Schönklang, pfiffige Tanznummern und krachlederne Folklore zum künftigen Kassenschlager. Von Klaus Umbach * 234 AUTOREN - Das zweite Leben der Veronika: Dem Brasilianer Paulo Coelho gelang mit Der Alchimist ein Weltbestseller. In seinem neuen Roman Veronika beschließt zu sterben erzählt der Meister der Sinnsucher-Fabeln eine realistische Geschichte - von der Lebenslust im Angesicht des Todes. Von Rainer Traub * 238 KUNST - Fluch der Teufelin Suleika: Sie hat den Frauen Allahs Hände und Füße tätowiert, nun setzt sie eine unmögliche Liebe in Szene: Shirin Neshat, Iranerin in New York, ist ein Weltstar des Kunst-Feminismus. * 242 RECHTSCHREIBUNG - Freie Bahn dem Alkoholissmuss : Die mühsam eingeführte Reform-Orthografie bringt keine Übersichtlichkeit, sondern Wirrwarr und Zweifel. Viele Zeitungen folgen hausgemachten Regeln, und die meisten Literaten tun es der Mehrheit der deutschen Schriftnutzer gleich: Sie üben sich in stummem Boykott. * 244 246 KINO - Robin Hood auf Stöckelschuhen: In ihrem jüngsten Film spielt Julia Roberts eine beherzte Kämpferin gegen die Umweltmafia - und zeigt, wie man Busen, Beine und Mundwerk als Waffen benutzt. * 248 FILM - Geheimnisvolle Zeremonie: Meditation und Weltentdeckung: Die neue Bilderreise des iranischen Magiers Abbas Kiarostami heißt Der Wind wird uns tragen . * 250 POP - Ich mag schwarzes Risotto : Der Sänger Blixa Bargeld über seine Band Einstürzende Neubauten, Berlin als Bühne für geniale Dilettanten und seine Liebe zum Kochen 120 VERBRECHEN - Spur 16 zur bitteren Wahrheit: Nach 27 Jahren ist es mit Hilfe der Gentechnik gelungen, den gewaltsamen Tod eines 16-jährigen Mädchens im Ulmer Stadtteil Böfingen aufzuklären. Der Täter, ein früherer Mitschüler, geht vermutlich straffrei aus. Von Bruno Schrep * 128 SCHULE - Heizung im Schuhspanner: Die Schüler eines bayerischen Gymnasiums werden im Unterricht zum Tüfteln animiert - und liefern gleich dutzendweise praktische Erfindungen ab. * 137 FAMILIE - New Labour - new Dad: Soll Premierminister Blair Urlaub nehmen, wenn er im Mai zum vierten Mal Vater wird? Gattin Cherie will ihn zu Hause haben, die Briten sind dagegen. * Sport 166 FUSSBALL - Erichs Glücksrad: Erich Ribbeck folgt bei der Aufstellung seiner Elf dem Zufallsprinzip. Testländerspiele der Nationalmannschaft verwandeln sich zur Beschäftigungstherapie für überlastete Profis. Schon vor der Europameisterschaft hat eine Nachfolgediskussion um das Traineramt begonnen. * 169 VERLETZUNGEN - Knorpels Double: Bislang galt: Ohne Meniskus im Knie ist die Arthrose programmiert. Jetzt ersetzen US-Mediziner beschädigte Gelenkpuffer durch ein Implantat. * Ausland 171 AFRIKA - Mugabe fühlt sich bedroht : Morgan Tsvangirai, 48, ist Chef der Bewegung für demokratischen Wandel (MDC), einer erst vor kurzem gegründeten simbabwischen Oppositionspartei. Der ehemalige Gewerkschaftsführer gilt als aussichtsreicher Herausforderer des seit 20 Jahren herrschenden Präsidenten Robert Mugabe. *208 MEDIZIN - Blättern durchs Hirn: Elektroden im Hirn können Patienten mit Schüttellähmung oder chronischem Schmerz helfen. Experten sagen dem Hirnschrittmacher eine große Zukunft voraus. Heikel ist vor allem der Einsatz in der Psychiatrie - als elektrische Stimulation gegen Psychosen oder Angstneurosen. * 212 UMWELT - Heimat für Hungerkünstler: Niedersachsens riesige Hochmoore sind abgebaggert - doch der Bedarf für Gärten und Treibhäuser kennt keine Grenzen: Nun gräbt die deutsche Torfindustrie im Baltikum. * 216 ERDGESCHICHTE - Herrschaft des Frosts: Erst Supereiszeit, dann Höllenhitze: Vor 600 Millionen Jahren durchlitt das Leben seine schwerste Krise - ein Klima-Wechselbad, das schließlich der heutigen Bio-Vielfalt den Weg ebnete. * 222 MÜLL - Giftregen aus dem Bottich: Gehört die Biotonne in den Müll? Die organisierte Kompostsammlung gerät als Brutstätte gesundheitsschädlicher Pilze und Bakterien in Verruf. * 224 MOTORROLLER - Smart in Scheiben: BMW hat das zweirädrige Auto erfunden. Der neue Roller C1 kann ohne Helm gefahren werden und soll dennoch sicherer sein als jedes Motorrad. gutes Exemplar, Einband mit kleinen altersbedingten Spuren
Piccard, Bertrand und Brian Jones: Mit dem Wind um die Welt. Die erste Erdumkriesung im Ballon. Aus dem Englischen von Anja Hansen-Schmidt und Thomas Pfeiffer. - (=Serie Piper ;sp 3329) München/Zürich, Piper Verlag, 2001. ISBN: 3492233295
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Bertrand Piccard (* 1. März 1958 in Lausanne) ist ein Schweizer Psychiater, Wissenschaftler und Abenteurer. Er umkreiste zusammen mit Brian Jones als erster Mensch die Erde in einem Ballon. Ballonfahren: Auf Grund seiner Arzttätigkeit kommt er wieder zur Familientradition, der Ballonfahrt, zurück. Er beteiligte sich als Co-Pilot, Arzt und Hypnotiseur am Chrysler Challenge, dem ersten transatlantischen Ballonwettbewerb mit Start in den USA. Zusammen mit Wim Verstraeten gewinnt er dieses historische Rennen und landet nach 5 Tagen und 5.000 km in Spanien. Für Bertrand Piccard wird diese Fahrt zu einer Offenbarung. Nach 18 Jahren Gleitfliegen, bei dem mit lokalen Aufwinden (Thermik) gearbeitet wird, entdeckt er bei dieser transatlantischen Ballonfahrt eine neue Art, sich durch die Lüfte zu bewegen, sich von einem beständig wehenden, nicht nur lokal wirkenden Wind ins Unbekannte führen zu lassen. Ein Traum beginnt zu keimen: die Welt zu umkreisen, ohne Zwischenlandung, ohne Motor, ohne Steuer, ganz einfach vom Wind getrieben. Insgesamt 10 Teams mit 21 Starts versuchten seit 1981 diese Umrundung zu schaffen, aber keinem gelang es. Non-Stop-Ballonfahrt rund um die Erde: Bertrand gelang es, den Schweizer Uhrmacher Breitling vom letzten grossen Abenteuer des 20. Jahrhunderts, einer Non-Stop-Ballonfahrt rund um die Erde, zu überzeugen und konnte ihn als Hauptsponsor gewinnen. 1. Versuch: Nach drei Jahren Vorbereitungszeit startete der Breitling Orbiter am 12. Januar 1997 in Chateau-d'OEx. Ein Kerosinverlust beendet diesen ersten Versuch vorzeitig. 2. Versuch: Auch der 2. Versuch misslang. Am 8. Februar 1998 muss Breitling Orbiter 2 in Burma wegen eines Überflugverbots Chinas aufsetzen. Er war damit länger als jegliches Luftschiff geflogen, indem er 9 Tage, 17 Stunden und 51 Minuten in der Luft geblieben war. 3. Versuch: Am 1. März 1999 startete er, zusammen mit dem Briten Brian Jones als Co-Pilot, mit dem Breitling Orbiter 3 in Chateau-d'OEx in der Schweiz und landete nach 45.755 Kilometern Flug am 21. März 1999 in der Wüste in Ägypten. In 19 Tagen, 21 Stunden und 47 Minuten schaffte er die erste Weltumrundung ohne Zwischenlandung. Er hat damit den längsten Flug sowohl in Dauer als auch in Entfernung der ganzen Luftfahrtgeschichte verwirklicht und insgesamt sieben Weltrekorde aufgestellt. ... Aus wikipedia-orgBertrand_Piccard , ISBN-13: 9783492233293
Erste Auflage dieser Ausgabe. 396 Seiten mit vielen Abbildungen. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Erlebnisbericht, Fliegerei, Fliegen, Sport, Sportgeschichte, Abenteuer, Luftfahrt, Geographie, Heimat- und Länderkunde, Reisen, Sportliche Aktivität, Ballonfahrt, Weltreise]
Bertrand Piccard / Brian Jones: Mit dem Wind um die Welt, München Piper 1999
Ein Menschheitstraum wird wahr: Mit dem Wind um die Welt. Genau 19 Tage, 21 Stunden und 47 Minuten dauerte eines der größten Abenteuer unserer Tage: Die Erste Nonstop-Umrundung der Welt per Ballon. Der Schweizer Bertrand Piccard und der Brite Brian Jones haben damit wahr gemacht, wovon schon Jules Verne träumte.
PBd mit OU, Karte auf Vorsätzen, 397 S. mit 60 Abb.
[SW: K 008 150802 Ballonfahrt, Weltumrundung]




