Mehnert Klaus Peking und Moskau
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Mehnert, Klaus: Peking und Moskau. dtv Deutscher Taschenbuch Verlag, ungelesen 1. Taschenbuch-Auflage 1964 München
508S. dtv Dreifachband
Taschenbuch Ungelesen und fast neuwertiger Zustand bis auf ganz kleine Macken. Vor- und Nachsatz gering braunrandig. Klaus Mehnert wurde am 10. Oktober 1906 in Moskau geboren. "Journalist und Gelehrter"- so wird Klaus Mehnert von der New York Herald Tribune genannt, und die Verbindung dieser beiden Eigenschaften erklärt zum Teil den Welterfolg seiner jüngsten Bücher. Hinzu kommt, daß seine WerkeThemenkreisen zugehören, mit denen er sich bereits seit Jahrzehnten beschäftigt (Mehnert ist u.a. seit 1931, mit Ausnahme der Hitlerzeit, Redakteur der Zeitschrift >Osteuropa<). Er hat diese Materie im vollen Sinne desWortes er-lebt. Mehnert hat sich insgesamt zehn Jahre-je fünf Jahre-in den beiden Ländern aufgehalten, um die es in diesem Buch geht; seit 1929 hat er die Sowjetunion vierzehn Mal und China (auch Rotchina) neun Mal besucht. "Mit den frischen Farben des eigenen Erlebens zwei solche Völker wie die Russen und Chinesen zu vergleichen, dürfte außer Mehnert kaum noch einem anderen Autor möglich sein", schrieb Hermann Pörzgen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und die Chicago Tribune urteilte: "Des Autors intime Kenntnis Chinas und Rußlands, wohl ohnegleichen in der westlichen Weit, vermittelt dem Leser das Gefühl des Dabeiseins." Heute genießt Mehnert ein weltweites Ansehen; er hat in den letzten Jahren Vorträge in über dreißig Staaten auf allen Kontinenten gehalten. Über dieses Buch DAS Buch über das Thema - so hieß es, als Klaus Mehnerts >Peking und Moskau< 1962 erschien. Die Weltpresse urteilte: "Ein faszinierendes Buch. " (Svenska Dagbladet, Stockholm) - "Eine reiche historische, politische, soziologische und geistesgeschichtliche Untersuchung, die sich zugleich wie ein Erlebnisbericht liest." (Neue Zürcher Zeitung) - "Mehnert steht obenan in Fragen des chinesisch-sowjetischen Streites. " (Times, London) - "Wie ein packendesDrama läßt Klaus Mehnert die Entwicklung vor uns abrollen. Die vier Hauptteile des Buches lesen sich wie die vier Aufzüge eines gewaltigen Schauspiels. " (Stuttgarter Nachrichten). Seit dem Sturz Chruschtschows steht der Konflikt zwischen Peking und Moskau samt seinen Folgen (der Aufspaltung der kommunistischen Weltbewegung und der Wandlung des Verhältnisses Moskaus zur westlichen Welt) erst recht im Mittelpunkt des politischen Interesses, und Mehnerts Buch fand als das Standardwerk über dieses Thema weite Verbreitung in aller Welt; in dreizehn Ländern ist es übersetzt worden, und die Gesamtauflage erreichte mehr als 300.000 Exemplare. Für die vorliegende dtv-Ausgabe hat der Verfasser sein Werk überarbeitet und die jüngsten politischen Ereignisse berücksichtigt.
[SW: Reisen, China, Rußland, Land, Kultur, Leute, Politik]
Mehnert, Klaus: Peking und Moskau. Bericht und Kommentar. Mit einem Vorwort des Verfassers. Inhaltsverzeichnis: Völker: Der Mensch, Das Erbe, Die Gesellschaft, Der Einbruch des Westens; Revolutionäre: Proletarier oder Bauern? Mit oder ohne Burgeoisie, die schwierigen Intellektuellen, Die Partei und ihr Stil; Nachbarn: Stalin - Tschian - Mao, Beiderseits der längsten Grenze, Von Staat zu Staat, Von Volk zu Volk; Partner und Rivalen: Nach Stalins zweitem Tod, Kurzweg zum Kommunismus, Um die Weltpolitik des Ostblocks; Scheibenschießen auf lebende Ziele; Ausblicke und Folgerungen. Mit Anmerkungen, Auswahlbibliographie, Personen- und Sachregister. Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), 1962.
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Klaus Mehnert (* 10. Oktober 1906 in Moskau; 2. Januar 1984 in Freudenstadt) war ein politischer Journalist, Publizist und Autor zahlreicher Bücher. Aufgrund seines Geburtsortes war er zeitlebens gleichermaßen in der russischen wie der deutschen Kultur zuhause und sprach so perfekt russisch, dass er bei seinen Reisen in der Sowjetunion oft nicht als Deutscher erkannt wurde. Leben: Mehnerts Vater Hermann war Kunstdruckereibesitzer und Maler in Moskau und fiel im Ersten Weltkrieg 1917 als Soldat der deutschen Armee in Flandern. Die Mutter Luise (1882-1946) war eine Tochter von Ludwig Heuß aus Nagold, der Schokoladenfabrikant und Kaufmann in Moskau war. Mehnerts jüngerer Bruder Frank (1909-1943) war ein enger Vertrauter Berthold von Stauffenbergs und Stefan Georges und später als Bildhauer unter dem Pseudonym Victor Frank tätig. Nach Schulbesuch in Stuttgart und Studienjahren in Tübingen, München und Berkeley/Kalifornien promovierte Klaus Mehnert in Berlin bei dem Pionier der Osteuropa-Forschung Otto Hoetzsch mit einer Arbeit über den "Einfluß des Russisch-Japanischen Krieges auf die große Politik". In Tübingen wurde er Mitglied der Studentenverbindung AG Stuttgardia. 1928 bis 1929 bereiste er Amerika, Japan, China und die Sowjetunion. Danach arbeitete er als Sekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Berlin sowie vorübergehend als Bergmann auf einer Zeche in Dortmund. 1931 bis 1934 war er Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft zum Studium Osteuropas in Berlin und zugleich Redakteur der von Otto Hoetzsch begründeten Zeitschrift Osteuropa. 1932 nahm Mehnert von Anfang an, wie sein Lehrer Hoetzsch, an der Arbeitsgemeinschaft zum Studium der sowjetrussischen Planwirtschaft (Arplan) teil. In diesen Jahren verbrachte Mehnert die Sommermonate in der Sowjetunion. Mehnert heiratete 1933 Enid Keyes ( 1955), die Tochter eines Rechtsanwalts in Berkeley. Von 1934 bis 1936 als Korrespondent für deutsche Zeitungen in Moskau tätig, bereiste Mehnert erneut China, Japan und Amerika. 1936 bis 1937 lehrte er als Gastprofessor in Berkeley neuere Geschichte und Politikwissenschaft. Von 1937 bis Juni 1941 war er ordentlicher Professor der gleichen Disziplinen an der Universität Honolulu. Von 1941 bis 1945 gab er im Auftrag des deutschen Auswärtigen Amtes in Shanghai (China) die deutsche Propagandazeitschrift "The XXth Century" heraus und war Professor für Geschichte und Politikwissenschaft an der deutschen Medizinischen Akademie und der St. John's University in Shanghai. Nach der Einnahme Shanghais durch die Truppen Amerikas und Chiang Kai-sheks war er 1945 bis 1946 in China interniert und wurde 1946 zurück nach Deutschland gebracht. Dort arbeitete er zunächst im Evangelischen Hilfswerk und von 1948 an als Osteuropa-Referent am Deutschen Büro für Friedensfragen in Stuttgart. Seit 1949 gehörte er der Redaktion der Wochenzeitschrift Christ und Welt an, seit 1950 war er außenpolitischer Kommentator des Süddeutschen Rundfunks, 1951 übernahm er die redaktionelle Leitung der wiedergegründeten Zeitschrift Osteuropa, und seit 1963 berichtete er im Deutschen Fernsehen regelmäßig über die politische Lage. Nach dem Zweiten Weltkrieg unternahm Mehnert ausgedehnte Studienreisen nach Nord- und Westafrika, in den Nahen Osten und nach Südostasien, 1954/55 eine Weltreise. 1955 berichtete er aus Moskau von den Verhandlungen Adenauers mit der sowjetischen Führung, 1956 war er beim XX. Parteitag der KPdSU, 1957/58 bereiste er China und monatelang die Sowjetunion. 1961 übernahm er den neu geschaffenen Lehrstuhl für Politische Wissenschaften an der Technischen Hochschule in Aachen und wurde von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz zum ordentlichen Mitglied gewählt. 1963/64 besuchte er nach Gastvorlesungen an der Harvard University 18 Staaten Lateinamerikas und Asiens, anschließend wiederum die Sowjetunion. Als Experte für Ost- und Asienpolitik beriet er die Bundeskanzler von Konrad Adenauer bis Helmut Schmidt. Mehnerts Grab befindet sich auf dem Waldfriedhof Stuttgart. ... Werk: Mehnert unternahm seit seinen Studienjahren Auslandsreisen. Dank seiner journalistischen Begabung und seines politischen Urteilsvermögens verstand er sich als "leidenschaftlicher Erklärer der bestehenden Welt". In einer Reihe von Büchern zog Mehnert Bilanz seiner Weltreisen und politischen Beobachtungen. Neben seinen meistbeachteten Büchern "Der Sowjetmensch" und "Peking und Moskau", die hohe Auflagen erreichten und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden, verschafften ihm seine Kommentare zu aktuellen und weltpolitischen Ereignissen in Presse, Funk und Fernsehen besondere Publizität. Aus wikipedia-Klaus_Mehnert.
1. - 40. Tausend. Erstausgabe. 605 (3) Seiten und einer neunfarbigen Faltkarte in Rückenlasche. 21 cm. Rotes Leinen mit goldgeprägten Rücken- und Deckeltiteln.
[SW: Politikwissenschaft Politologie Politik nach 1945 Staatslehre Politische Parteien Soziale Identität Gesellschaftskunde Gesellschaft Politische Bildung, Gesellschaftwissenschaften Sozialwesen, Chinesische Philosophie, Chinesische Literatur, Politikwissenschaft, Politikerbiographien, Politik nach 1945, Chinesische Geschichte, Mao Zedong, Chinesische Politik, Maoismus, Chinesische Medizin, China / Philosophie, China / Soziale Verhältnisse, Geschichte, Politik, Asien, China, Asiatica, Politische Parteien, Politische Bildung, Kulturrevolution, Kulturgeschichte, Völkerkunde, Volkskunde, Politische Kultur, Politische Identität, China / Zeitgeschichte, Politische Ökonomie, Volkswirtschaft, Weltwirtschaft, Ökonomische Geographie, Politiker, Politische Krise, Kultur XB Asien, Chinesen, Teng Hsiao-ping, Rußland, Russische Literatur, Russische Geschichte Russische Revolution, Kommunismus, Sowjetunion, Politik, Geschichte, Ostblockstaaten, Weltpolitik, Volksrepublik, Außenpolitik, Kulturgeschichte, , Russen, Revolutionäre, Proletarier, Bauern, Staat, Volk, Rivalen, Partner, Weltpolitik,]
Sachbuch, China, Visum, Heldenverehrung, Peking, Kaiser, Moskau, Russland, Kulturrevolution, Geschichte, Propaganda, Mao - Mehnert, Klaus: China nach dem Sturm. Bericht und Kommentar. Deutsche Verlagsanstalt, 1971. ISBN: 3421015937
Vom Einband: Unter den Publizisten der Welt, die das kommunistische China besucht haben, gibt es keinen, der zwei besondere Voraussetzungen für die Beurteilung des heutigen China in so hohem Maße in sich vereint wie Klaus Mehnert: die Vergleichsmöglichkeit erstens mit dem alten China und zweitens mit dem großen Rivalen, der Sowjetunion. Im Verlaufe der letzten 42 Jahre hat Klaus Mehnert in jedem Jahrzehnt (außer in den sechziger Jahren) China besucht und dort insgesamt 5 Jahre verlebt. Und er hat in demselben Zeitraum auf 17 Reisen gleichfalls 5 Jahre in den UdSSR zugebracht. ...---Zustand: Schutzumschlag mit ist etwas berieben und bestoßen, an wenigen Stellen etwas eingerissen. Die Seiten sind sehr gut erhalten. Besitzervermerk mit Bleistift auf der Schutzumschlaginnenseite. 102098 - , ISBN-13: 9783421015938
Erstauflage 100000 Exemplare 340 Seiten gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
[SW: Sachbuch, China, Visum, Heldenverehrung, Peking, Kaiser, Moskau, Russland, Kulturrevolution, Geschichte, Propaganda, Mao]
Peking und Moskau ; Klaus Mehnert ; Politik ; Geschichte ; Peking ; Moskau ; Erd- und Völkerkunde ; Reisen ; Wehrwesen Mehnert, Klaus: Peking und Moskau / Klaus Mehnert, Stuttgart : Dt. Verl.-Anst. 1963
81. - 100. Tsd. 8 Bibliotheksexemplar mit Stempeln und Rückständen, leicht fleckig - Mit e. neunfarb. Eurasien-Kt.




