Heine Buch der Lieder
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Heinrich, Heine ; Gedichte ; Lieder ; Verse ; Buch der Lieder ; Hafis Lesebücherei Heinrich, Heine: Buch der Lieder / Heinrich Heine, Berlin: Weltgeist Bücher Verlags Gesellschaft
18 Einband fleckig, guter Zustand - Altdeutsche Schrift.. Heinrich Heine hat das Buch der Lieder, das 1827 zuerst erschien, als sein Hauptbuch betrachtet und geplant. In ihm wird das Thema unglücklicher Liebe zum Kristallisationskern der Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit. Heine greift vielfach auf überlieferte lyrische Formen und Redeweisen zurück, variiert und kritisiert sie jedoch in dem Bewußtsein, daß die poetisch vermittelte vor der wirklichen Welt standhalten muß. Daraus entsteht der eigentümliche Heine- Ton , der von der Romantik geprägte Lesererwartungen mitunter enttäuscht. Das Buch der Lieder galt auch vielen Zeitgenossen als Heines Hauptbuch, für sie wurde es zum Inbegriff des Lyrischen, und wirklich ist die deutsche Sprache selten so mühelos und klangvoll gehandhabt worden wie in diesen Gedichten. Maßgebend für das Bild, das man sich später vom Lyriker Heine machte, waren ungezählte Vertonungen und zahlreiche populäre Anthologien, die indessen dem entdornten Heine den Vorzug gaben. Was für Heines Werk insgesamt gilt, trifft auch auf das Buch der Lieder zu.es wurde bewundert und verurteilt , nie hat es seine Leser gleichgültig gelassen. Auszüge aus dem Buch
Einer der größten Schätze deutscher Poesie, im prachtvollen Einband der Zeit Heine, H(einrich): Buch der Lieder. Fünfte Auflage. Hamburg, Hoffmann & Campe, 1844. Paris, chez J. J. Dubochet et Cie., rue de Seine, 33.
Schönes Exemplar der Ausgabe letzter Hand = Die letzte, noch von Heine besorgte Ausgabe in einem wunderschönen Romantiker-Halbledereinband der Zeit. Hiermit begründete Heinrich Heine seinen Weltruhm als Lyriker. Auf dieser maßgeblichen, noch vom Autor korrigierten Ausgabe fußen alle späteren. Mit den Vorwörtern von Heinrich Heine zur zweiten (1837), dritten (1839) und vorliegenden fünften Auflage. Zur vierten Auflage (1841) hat Heine kein Vorwort geschrieben. - Heine in der Vorrede zur vorliegenden fünften Auflage: "Der vierten Auflage dieses Buches konnte ich leider keine besondere Sorgfalt widmen, und sie wurde ohne vorhergehende Durchsicht abgedruckt. Ein Versäumnis solcher Art wiederholte sich glücklicherweise nicht bei dieser fünften Auflage, in dem ich zufällig in dem Druckorte verweilte und die Korrektur selber besorgen konnte. Hier, in dem selben Druckorte, bei Hoffmann und Campe in Hamburg, publizierte ich gleichzeitig, unter dem Titel Neue Gedichte', eine Sammlung poetischer Erzeugnisse, die wohl als der zweite Teil des Buchs der Lieder' zu betrachten ist. - Den Freunden im Vaterlande meine heitersten Scheidegrüße! Geschrieben zu Hamburg den 21. August 1844. - Heinrich Heine". - Mit dem "Buch der Lieder" begründete Heine seinen Weltruhm als Lyriker. Die Erstausgabe erschien 1827. Gut zehn Jahre segelte das "Buch der Lieder" nach Heines eigener Prognose "wie ein harmloses Kauffahrtheyschiff ... ruhig ins Meer der Vergessenheit" hinab. Erst Mitte der dreißiger Jahre wurde es dank der gesteigerten Wertschätzung durch die studentische Jugend, durch liberale Beamte und Unternehmer populär, nicht als politisches Buch, sondern als Ausdruck romantisch-freiheitlicher Gesinnung (Höhn). Hunderte von Komponisten, unter ihnen Schumann, Mendelssohn, Liszt, Brahms und Wagner, haben Lieder von Heine vertont. W. A. Berendsohn hat bis 1914 über zweieinhalbtausend Vertonungen nachgewiesen, 222 allein für "Du bist wie eine Blume / So hold und schön und rein; / Ich schau dich an, und Wehmut / Schleicht mir ins Herz hinein. (...). - Nach anfänglich zögerndem Verkauf - die zweite Auflage erschien erst zehn Jahre später - ist das "Buch der Lieder" zum meistverkauften und am nachhaltigsten wirkenden Buch Heinrich Heines geworden, welches in alle Kultursprachen übersetzt und vielfach vertont wurde. 1985 wurde ein Reprint von dieser "letzten vom Dichter besorgten Ausgabe" hergestellt. - Ein Beweis für die Seltenheit dieser vorliegenden Ausgabe ist, daß das damals für die Literatur des 19. Jahrhunderts kompetente Antiquariat Gunnar A. Kaldewey im Antiquariats-Katalog Nr.10 "Heinrich Heine" (hrsg. zu Heines 175. Geburtstag, 13. Dez. 1972) kein Exemplar anbieten konnte. Dort neben der ersten nur die zweite, dritte und siebente Auflage aufzufinden. - Schönes Exemplar dieses berühmten Buches, das "als einer der größten Schätze deutscher Poesie bis auf die Gegenwart anerkannt ist" (Meyer). "Ein Ventil am Dampfwagen der Zeit" (Theodor Mundt). - Wilhelm/Galley I, 336. - Steinbrink S. 104. - Lediglich Vorsätze mit leichter Bräunung bzw. fleckig, ansonsten nur vereinzelt leichter Anflug von Stockfleckchen, schönes Exemplar im äußerst dekorativen Romantiker-Halbledereinband - eine Reliquie der deutschen Lyrik. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne Fotos zu (JPG).
XX, 362 S. Dunkelblauer Halbmaroquin-Einband der Zeit mit türkis-blauem marmorierten Buntpapierüberzug, goldgeprägtem Rückentitel, reicher ornamentaler und fleuraler Rückengoldverzierung (u. a. mit goldgeprägter fünfsaitiger Lyra).
Vorzugsausgabe - Heinrich Heine - Buch der Lieder - Heine, Heinrich. Buch der Lieder. Junge Leiden - Lyrisches Intermezzo - Die Heimkehr - Aus der Harzreise - Die Nordsee, Leipzig, Verlag Faber & Faber, 2008. ; 1. Ed. ISBN: 9783867300629
Heinrich Heines (*1797 + 1856) "Buch der Lieder", das 1827 erstmals in Hamburg erschien, vereint fast dessen gesamtes lyrisches Frühwerk. Das Buch begründete Heines große literarische Anerkennung und wurde zu einem außerordentlichen Erfolg, was alleine zwölf Auflagen zu Heines Lebzeiten unterstreichen. Die hier vorgelegte Ausgabe entdeckt für den Leser die lange Zeit im Nachlass schlummernden Illustrationen Hans Meids, der Ende der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Texte illustriert hatte. Der Abdruck scheiterte damals am Einspruch der Nationalsozialisten, denen Heine als Jude verhasst war. Hans Meid (*1883 + 1957) war einer der bedeutendsten, einflußreichsten und meist beschäftigsten Buchillustratoren der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Noch immer stehen seine zumeist radierten Suiten, ob nun zu Othello, zu Schillers Wallenstein oder zur Bibel, unangefochten auf der Bestenliste graphischer Kunst des 20. Jahrhunderts. Die hier erstmals zum Abdruck gebrachten Illustrationen stammen vermutlich aus den Jahren 1937-1939. Diese Ausgabe erschien in einer auf 200 Exemplare limitierten Vorzugsausgabe in Halbleder im Schmuckschuber. Bitte warten Sie nach Ihrer Bestellung unsere Vorausrechnung per E-Mail ab, oder bestellen Sie mit Ihrer Kreditkarte bzw. per Paypal an info@signiertebuecher.de.
Limitierte Ausgabe von 200 Exemplaren 232 Seiten mit 53 Illustrationen von Hans Meid 8°, gebundene Ausgabe, Halblederband im Schmuckschuber
[SW: < Heine - Buch der Lieder> < Vorzugsausgabe> < Hans Meid>]
Heine Heinrich: Buch der Lieder. [Hrsg. sowie mit e. Nachw., e. Zeittafel, Anmerkungen u. bibliograph. Hinweisen vers. von Jochen Zinke], Goldmann-Klassiker , 7581, Goldmann Verlag
Heinrich Heine hat das Buch der Lieder, das 1827 zuerst erschien, als sein "Hauptbuch" betrachtet und geplant. In ihm wird das Thema unglücklicher Liebe zum Kristallisationskern der Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit. Heine greift vielfach auf überlieferte lyrische Formen und Redeweisen zurück, variiert und kritisiert sie jedoch in dem Bewußtsein, daß die poetisch vermittelte vor der "wirklichen" Welt standhalten muß. Daraus entsteht der eigentümliche "Heine- Ton", der von der Romantik geprägte Lesererwartungen mitunter enttäuscht. Das Buch der Lieder galt auch vielen Zeitgenossen als Heines Hauptbuch, für sie wurde es zum Inbegriff des Lyrischen, und wirklich ist die deutsche Sprache selten so mühelos und klangvoll gehandhabt worden wie in diesen Gedichten. Maßgebend für das Bild, das man sich später vom Lyriker Heine machte, waren ungezählte Vertonungen und zahlreiche populäre Anthologien, die indessen dem "entdornten" Heine den Vorzug gaben. Was für Heines Werk insgesamt gilt, trifft auch auf das Buch der Lieder zu: Es wurde bewundert und verurteilt - nie aber hat es seine Leser gleichgültig gelassen. "Wenn es um Heine ging, wurde in Deutschland seit eh und je scharf geschossen. Ein geborener Provokateur war er und ein ewiger Ruhestörer ... Er ging ins Exil, um nie in Deckung gehen zu müssen. Seine Biographie reicht vom jüdischen Mittelalter bis zur europäischen Neuzeit, sein Werk führt von der deutschen Romantik zur Moderne der Deutschen ... Stets setzte er sich zwischen alle Stühle. Und fast will es scheinen, als sei da immer noch sein Platz. Aber es spricht nicht gegen Heine, dass sein Werk uns immer wieder beunruhigt. Dass es noch ist, was es war: eine Provokation und eine Zumutung."Marcel Reich-Ranicki
geringfügige Beschädigung am Einband (Mängelexemplar) 9783442075812; 9783442075812. Aufl.




