Gogol Taras Bulba
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N. W. Gogol: Taras Bulba. Wien Wiener Verlag, 1946.
Buchzustand: Poor -
Roman, von Gogol, mittlerer Zustand, der Buchrücken ist vorne komplett durchgerissen, 271 Seiten. Hard Cover
[SW: Gogol Taras Bulba]
Gogol, Nikolai: Taraß Bulba. Roman. Mit Illustrationen von Brigitte Klimsa-Freyberg. Ins Deutsche übertragen von Waldemar Jollos. (="Die große Bibliothek der Weltliteratur") Bertelsmann u.a. Lizenzausgabe Ohne Jahresangabe Gütersloh u.a
223S. 8°
Kunstleder Blauer Kunstledereinband mit Farbkopfschnitt. Kopfschnitt dezent fleckig, ansonsten guter Zustand dieser interessant illustrierten Ausgabe von Gogols Klassiker. Mirgorod ist eine Sammlung von Kurzerzählungen des russischen Dichters Nikolai Gogol. Sie ist nach der ukrainischen Stadt Myrhorod (russ. Mirgorod) benannt, in deren Nähe er seine Kindheit und Jugend verbrachte. Der Erzählband trägt den Untertitel: Erzählungen, die die Fortsetzung der "Abende auf dem Weiler bei Dikanka" bilden. Die Sammlung besteht aus folgenden Kurzgeschichten: Die Alte-Welt Landbesitzer Taras Bul'ba Diese Novelle schildert anhand der literarischen Figur des Taras Bulba und seiner beiden Söhne Ostap und Andrej die Lebensart und die Plünderungszüge der ukrainischen Kosaken im Polen des 16. Jahrhunderts, die in den Feldzügen des Bogdan Chmelnizki in den Jahren 1648 bis 1652 kulminierten. Nikolai Wassiljewitsch Gogol * 20. Märzjul./ 1. April 1809greg. in Welyki Sorotschynzi, Russisches Kaiserreich; 21. Februarjul./ 4. März 1852greg. in Moskau, Russisches Kaiserreich) war ein russischer Schriftsteller ukrainischer Herkunft. Nikolai Gogol wurde am 1. April 1809 als eines von fünf Kindern der ukrainischen Gutsbesitzerfamilie von Wassili Afanasjewitsch und Marija Iwanowna Gogol-Janowski geboren. Der Name Gogol erinnert an kosakische Vorfahren. Der Vater galt als Träumer und war Gelegenheitsautor ukrainischer Schwänke. Die Mutter war vierzehn, als ihr der doppelt so alte Bräutigam vorgestellt wurde. Gogol war fünf Jahre alt, als er die Katze der Familie mit einer Stange im Teich ertränkte. Er war zehn, als sein jüngerer Bruder starb, sechzehn als der Vater starb. Gogol besucht das Gymnasiums in Nischyn. Er litt dabei an Skrofulose und schaffte es, Spott der Mitschüler durch Überspitzungen zu entgegnen. Gogol war klein, krumm gewachsen und dünn. Er hatte schlechte Haut und eine übermäßig lange, spitze Nase. Zeitgenossen rätselten über sein mürrisches, konzentriertes, düsteres, kluges und krankes Wesen. Der 18-jährige Gogol notierte: "Alle halten mich für ein Rätsel". Nach ersten literarischen Versuchen kam er 1828 in die Hauptstadt Sankt Petersburg und scheiterte beim Versuch, eine Anstellung an der dortigen Universität zu erhalten. Gogol unternahm eine Reise nach Deutschland und versuchte, ebenso erfolglos, Schauspieler zu werden. 1829 erhielt er eine Stelle im Staatsdienst. 1831 gab er seine Anstellung jedoch wieder auf und wurde Geschichtslehrer an einer Privatschule für Mädchen. Im Jahr 1831 lernte Gogol den Dichter Alexander Puschkin kennen, der ihm den Weg in die russische Literatur wies. Puschkin wurde ihm Freund und Förderer. So regte Puschkin an, den Revisor und Die toten Seelen zu schreiben - beide Werke fanden später höchste Anerkennung. Puschkin verschaffte Gogol auch wiederholt Arbeit als Privatlehrer und Universitätsprofessor, wenngleich Gogol diese Tätigkeiten nie lange ausübte. Er begann zu schreiben und feierte mit seinen volkstümlichen ukrainischen Erzählungen Abende auf dem Weiler bei Dikanka einen Überraschungserfolg. Schon in diesen Geschichten über ukrainische Bauern zeigte sich sein Hang zum Dämonischen. Es ist die einzigartige Kombination der derben Vertep-Komödiantik mit dem ukrainischen Lokalkolorit und märchenhafter, bisweilen unheimlicher Phantastik, die den Erzählband zum Erfolg machte. Noch überwog die Komik in der Darstellung der Teufel und Hexen, jedoch wurde schon hier die Neigung zum alles durchdringenden Dämonischen deutlich, die sich in Gogols späteren Werken voll entwickeln sollte. Eine weitere Sammlung von Dorfgeschichten, Mirgorod (Миргород, 1835), knüpfte an den Erfolg der Abende an und nahm bereits entscheidende Momente von Gogols reiferen Werken vorweg. 1834 wurde Gogol Professor am Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte an der Universität Sankt Petersburg. In seinen schon erwähnten Werken Der Revisor 1836 und Die toten Seelen 1842 sowie im Der Mantel 1842 karikierte er treffend die teils großspurige wie korrupte Lebensart des russischen Landadels. Als Gutsbesitzer lebten viele Adlige ein zurückgezogenes Leben auf ihren Landgütern. Ihre Söhne gingen meist als Offiziere zur Armee, wo sie spielten und sich duellierten. Die Bauern waren Leibeigene. Mit diesem Thema beschäftigt sich zum Beispiel der Roman Die toten Seelen: Ein Betrüger kauft darin Besitzurkunden über Leibeigene, die bereits verstorben sind. Gogol erhielt viele Anregungen für seine Werke von seinem Freund Alexander Puschkin. So soll z.B. Der Revisor auf ein Sujet Puschkins zurückgehen. In den 1840er Jahren stürzte Gogols Religiosität ihn in eine schwere schöpferische Krise. Zwischen 1836 und 1848 unternahm Gogol noch Reisen durch Deutschland, die Schweiz, Österreich, Frankreich und Italien, doch durchlief er eine schwere schöpferische Krise. Zudem begann er an einer paranoid-halluzinatorischen Psychose zu leiden, einer Form der Schizophrenie. Gogol begab sich auf eine Wallfahrt nach Palästina. Er geriet nach seiner Rückkehr unter den Einfluss eines Priesters, der seine Werke als verderbt ansah. Er verbrannte - möglicherweise in einem wahnhaften Anfall - das Manuskript des zweiten Teils der Toten Seelen, bezeichnete dies aber kurz darauf als großen Fehler. Die Psychose zerstörte den einst so umtriebigen Literaten schließlich vollends: Gogol starb an den Folgen strengen religiösen Fastens im Alter von 42 Jahren. Nach seinem Tod rätselten viele seiner Freunde, ob sie Gogol jemals richtig kannten.
[SW: Russische Literatur | Roman | Illustrierte Bücher | Klassiker | Die große Bibliothek der Weltliteratur]
Gogol, Nikolai: 3 Bücher des russischen Autors Nikolai Gogol: 1. Die Heirat (Reclam Bd. 7687), 2. Der Revisor (Reclam Bd. 837), 3. Schreckliche Rache - Taras Bulba (Romanzeitung Bd. 271), diverse Verlage, ab 1962.
leichte Gebrauchsspuren - 3 Bücher in dieser seltenen Sammlung: 1. Die Heirat (Reclam Bd. 7687), 2. Der Revisor (Reclam Bd. 837), 3. Schreckliche Rache - Taras Bulba (Romanzeitung Bd. 271), -
Taschenbuchformat, Standardbuchformat,
[SW: Literatur in anderen Sprachen, B Belletristik]
Gogol, Nicolai: Taras Bulba - Der Wij - Wie sich Iwan Iwanowitsch mit Iwan Nikiphorowitsch verfeindete, Goldmann 1958 ISBN: B0030L6A3C
Zustand: gut - gebraucht
Halbleinen Taschenbuch ordentliches Exemplar, Gebrauchsspuren vor allem am Einband, berieben innen sauber, Einband leichte Kratzspuren Zustand: 3, gut - gebraucht, Taras Bulba - Der Wij - Wie sich Iwan Iwanowitsch mit Iwan Nikiphorowitsch verfeindete, Gogol, Nicolai




