Foerster Jugendlehre
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Foerster, Friedrich Wilhelm: Jugendlehre. Ein Buch für Eltern, Lehrer und Geistliche. Mit einem Vorwort des Verfassers. Inhalt: I. Teil: Theoretische Einführung. II. Teil: Beispiele und Erläuterungen. III. Teil: Sexuelle Pädagogik (Die erste Aufklärung/ Ethische Gesichtspunkte für die Beziehungen der Geschlechter/ Direkte Besprechung mit jungen Leuten). IV. Teil: Die Anordnung des Lehrstoffes. V. Teil: Einwände und Schwierigkeiten. Mit "Anhang": Hillfsliteratur für ethische Jugendlehre. Berlin : Georg Reimer Verlag, 1912.
Guter Zustand. Aus dem Besitz der Gräfin Ledebur mit geprägtem Monogramm (Krone) auf dem Vorsatz. - Friedrich Wilhelm Foerster (* 2. Juni 1869 in Berlin; 9. Januar 1966 in Kilchberg bei Zürich) war ein deutscher Philosoph, Pädagoge und Pazifist. Leben Foerster war einer der Söhne des Astronomen Wilhelm Julius Foerster, des damaligen Direktors der Berliner Sternwarte und Professors an der Berliner Universität. Der eine seiner beiden jüngeren Brüder war der bedeutende Staudenzüchter Karl Foerster, der andere Bruder der Schiffskonstrukteur und Leiter der Schiffbauabteilung der Hamburg-Amerika Linie Dr Ernst Foerster (1876-1955). Friedrich Wilhelm Foerster studierte Philosophie, Nationalökonomie und Physiologie in Freiburg im Breisgau und Berlin. Seine 1893 verfasste Doktorarbeit trägt den Titel Der Entwicklungsgang der Kantischen Ethik bis zur Kritik der reinen Vernunft. Im Jahre 1898 wurde er an der Universität Zürich mit der Schrift Willensfreiheit und sittliche Verantwortlichkeit. Eine sozialpsychologische Untersuchung habilitiert. In den Jahren 1898 bis 1912 war Foerster als Privatdozent für Philosophie und Moralpädagogik an der Universität Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich tätig. 1913 und 1914 war er außerordentlicher Professor an der Universität Wien. 1914 wurde er ordentlicher Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo er Pädagogik und Philosophie lehrte. Foerster setzte sich kritisch mit der deutschen Kriegspolitik während des Ersten Weltkrieges und der Frage der Kriegsschuld auseinander. Wegen seiner politischen und ethischen Anschauungen wurde er von nationalistischen Kreisen massiv angegriffen, worauf hin er 1920 sein Lehramt niederlegte. Als sein Hauptwerk gilt das 1905 veröffentlichte Christentum und Klassenkampf. Im gleichen Jahr ging er zurück nach Zürich und siedelte 1926 nach Frankreich über. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland im Jahre 1933 wurden auch Foersters Werke öffentlich verbrannt. Im dritten Feuerspruch der nationalsozialistischen Studenten bei der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in Berlin hieß es über die Werke von Foerster "Gegen Gesinnungslumperei und politischen Verrat".[1] In seiner Schrift Die tödliche Krankheit des deutschen Volkes, die in der Schweiz und in Frankreich erschienen war, hatte er eindringlich vor dem Naziregime gewarnt. Foerster stand auf der ersten NS-Ausbürgerungsliste, unterzeichnet am 23. August 1933 vom Reichsminister des Innern. Nach der Besetzung Frankreichs durch die Wehrmacht im Jahre 1940 flüchtete er nach Portugal und emigrierte in die USA. Er lebte bis 1963 in New York und kehrte schließlich in die Schweiz, nach Kilchberg nahe Zürich zurück, wo er seine letzten Lebensjahre in einem Sanatorium verbrachte. In seinem Werk setzte sich Foerster mit ethischen, politischen, sozialen, religiösen und sexuellen Themen auseinander und forderte eine Reform der Erziehung auf christlicher und ethischer Grundlage an. Dabei sah er die Charakter-, und Willensbildung und die Schulung des Gewissens als oberstes Ziel der Erziehung. 1953 erschienen seine Memoiren unter dem Titel Erlebte Weltgeschichte. 1869 -1953. 1946 hatte er in einem damals viel beachteten Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung vor einer "Verpreußung der ganzen Welt" gewarnt, die eintreten würde, wenn es den Deutschen nicht gelänge im "Bewusstsein furchtbarer Schuld" diese Schuld zu sühnen und für eine "neue Heiligung aller noblen Werte der Menschheit" einen konstruktiven Beitrag zu leisten. 1 Genaues Zitat bei Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 158. Aus wikipedia-Friedrich_Wilhelm_Foerster
16. - 20. Tausend. XVIII, 718 Seiten. 22,5 cm. Schriftart: Fraktur. Leinen mit farbigen Vorsätzen und marmoriertem Dreiseitenschnitt.
[SW: Fr. W. Foerster, Bildungsgeschichte, Persönlichkeit, Bildungsforschung, Schulkritik, Erziehung, Schule, Erziehungswissenschaften, Erziehungswissenschaft, Erziehungsphilosophie, Persönlichkeitsentwicklung, Schulpolitik, Psychologie, Pädagogik, Jugend, Adoleszenz, Erziehung, Pädagogik; Kinder; Jugendliche; Benehmen; Jugendschutzgesetz; Jugendarbeit; Pfadfinder; Schule; Kindergarten; Internat; Lehrer; Lehranstalten; Erzieher; Ausbildung; Knigge; Beratung; Jugendamt; Jugendämter; Eltern; Erziehungsberechtigte; Pflegeeltern, Unterricht, Pädagogik (Schulwesen, Universitäten, Studenten, Schwarze Pädagogik, Erziehungswissenschaft, Wille, Seele, Erziehungsphilosophie, Charakter Charaktäre, Wahrhaftigkeit, Psychologie, Pädagogik, Sexualerziehung, Religion, Sexualpädagogik, Bildungsgeschichte, Persönlichkeit, Bildungsforschung, Schulkritik, Schule, Erziehungswissenschaften, Persönlichkeitsentwicklung, Schulpolitik, Jugend, Zielsetzungen, Zielbewusstsein, Ideal des Charakters, männliches und weibliches Element, christlicher Charakter, Willensbildung, Seele, Inspiration des Willens, Kulturaufgabe der Frau, Erziehung zur Liebe, Martha und Maria, Flegeljahre und Mannesideal, militärische Jugenderziehung, Manieren, Sitten, Essmanieren, soziale Erziehung, Kunst des Zuhörens, Politik, Gewissenserforschung, Sexualität, Jugendfürsorge, Gehorsam und Freiheit]
Foerster, Dr. Fr. W. Jugendlehre. Ein Buch für Eltern, Lehrer und Geistliche, Berlin, de Gruyter & Co., 1922
Zustand: gut - gebraucht
Gebundene Ausgabe, 718 S., Buch in gutem altersbedingtem Zustand, ohne Namenseintragung, ohne Widmung, Text sehr gut, Zustand: 3, gut - gebraucht, Jugendlehre. Ein Buch für Eltern, Lehrer und Geistliche, Foerster, Dr. Fr. W.
FOERSTER, Friedrich Wilhelm - Sammlung von 21 Schriften von und über ihn . - FOERSTER, Friedrich Wilhelm: Sexualethik und Sexualpädagogik. Eine Auseinandersetzung mit den Modernen. Kempten u. München: Kösel 1907.
*** Erstausgabe. -- Gut erhalten. // II. Schuld und Sühne. Einige psychologische und pädagogische Grundfragen des Verbrecherproblems und der Jugendfürsorge. München: Beck 1911. V,216 S. ca 24 x 16,5 cm Orig.Leinen *** Erstausgabe. --- Gutes Exemplar. // III. Schule und Charakter. Moralpädagogische Probleme des Schullebens. Elfte vermehrte Auflage. Zürich: Schultheß 1912. 539 S. ca 21 x 14 cm Orig.Leinen --- Einige Randanstreichungen, sonst ordentliches Exemplar. // IV. Schule und Charakter. Zwölfte vermehrte Auflage. Zürich: Schultheß 1914. 492 S. ca 22 x 15 cm privater Leinenband der Zeit --- Mit einigen radierbaren Bleistiftan- und Unterstreichungen, sonst gut. // V. Lebenskunde. Ein Buch für Knaben und Mädchen. Einundvierzigstes bis dreiundvierzigstes Tausend. Berlin: Reimer 1915. XI,364 S. ca 20 x 14,5 cm Orig.Leinen --- Gutes Exemplar. // VI. Lebenskunde. Ein Buch für Knaben und Mädchen. 96. - 1001. Tausend. Mainz: Matthias-Grünewald-Verlag 1953. VIII,351 S. ca 21 x 13 cm Orig.Leinen mit Schutzumschlag --- Gutes Exemplar. // VII. Sexualethik und Sexualpädagogik. Eine neue Begründung alter Wahrheiten. Dritte, vermehrte Auflage. Kempten u. München: Kösel 1910. XV,249 S. ca 22 x 14,5 cm Orig.Leinen --- Etwas braunfleckig, sonst ordentlich. // VIII. Sexualethik und Sexualpädagogik. Vierte, vermehrte Auflage. Kempten u. München: Kösel 1913. XII,245 S. ca 21,5 x 14,5 cm Orig.Leinen --- Fliegende Vorsätze entfernt, sonst gutes Exemplar. // IX. Lebensführung. Berlin: Reimer 1914. VIII, 385 S. ca 20 x 15 cm Orig.Leinen *** Mit den Vorworten zur Ausgabe von 1909 und 1911. --- Gutes Exemplar. // X. Lebensführung. Neue Ausgabe. 88. - 97. Tausend. Berlin u. Leipzig: Vereinigung wissenschaftlicher Verleger 1920. VIII,313 S. ca 17,5 x 12 cm Orig.Pappband --- Rücken überklebt, leichte Lesespuren, sonst ordentlich. // XI. Jugendlehre. Ein Buch für Eltern, Lehrer und Geistliche. 84. bis 89. Tausend. Berlin: Reimer 1918. XVIII,718 S. ca 22,5 x 15,5 cm Orig.Pappband --- Einband an den Kanten etwas bestossen, Rücken fleckig, sonst ordentlich. // XII. Erziehung und Selbsterziehung. Hauptgesichtspunkte für Eltern und Lehrer, Seelsorger und Jugenpfleger. Zürich: Schultheß 1918. VIII,393 S. ca 21 x 14 cm Orig.Pappband *** Erstausgabe. --- Gutes Exemplar. // XIII. Politische Ethik und politische Pädagogik. Mit besonderer Berücksichtigung der kommenden deutschen Aufgabe. Dritte stark erweiterte Auflage der "Staatsbürgerlichen Erziehung". München: Reinhard 1918. XVI,525 S. ca 23 x 16,5 cm Orig.Pappband --- Gutes Exemplar. // XIV. Weltpolitik und Weltgewissen. München: Verlag für Kulturpolitik 1919. 218 S. ca 22,5 x 15 cm Orig.Pappband *** Erstausgabe. --- Gutes Exemplar. // XV. Autorität und Freiheit. Betrachtungen zum Kulturproblem der Kirche. 19. - 21. Tausend. München u. Kempten: Kösel u. Pustet 1922. XXIV,263 S. ca 22 x 14,5 cm Orig.Pappband --- Rücken an Kopf u. Fuß geringfüging bestossen, sonst gut. // XVI. Christus und das menschliche Leben. Volksausgabe. München: Reinhardt 1923. 208 S. u. 1 Tafel ca 20 x 14 cm Orig.Kart --- Ordentliches Exemplar. // XVII. Die jüdische Frage. Vom Mysterium Israels. Freiburg: Herder 1959. 139 S. ca 18 x 11 cm Orig.Kart (= Herder-Bücherei Band 55) *** Erstausgabe. -- Gutes Exemplar. // XVIII. Die Hauptaufgaben der Erziehung. Freiburg: Herder 1959. 174 S. ca 23 x 14,5 cm Orig.Leinen mit Schutzumschlag (= Schriften des Willmann-Instituts) *** Erstausgabe. --- Sehr gutes Exemplar. // XIX. PILGER, Ludwig: Friedrich Wilhelm Foerster als Ethiker, Politiker und Pädagoge. München: Arche-Verlag 1922. 109 S. mit 1 Porträt Foersters ca 23 x 15 cm Orig.Kart *** Erstausgabe. --- Unaufgeschnittenes, gutes Exemplar, nur der Schmutztitel ist etwas braunfleckig. // XX. HEINZMANN, G. A: Pädagogik gestern und heute. Villingen: Edition Max Reichelt 1947. 71 S. ca 20,5 x 13 cm Orig.Kart *** Erstausgabe. Mit gedruckter Widmung "Friedrich Wilhem Foerster in Verehrung". Enthält drei Aufsätze, darunter: "Ein Verkannter und Vergessener. Der Pädagoge und Pazifist Fr. W. Foerster." --- Gut erhalten. // XXI. GOERGEN, Josef M.: Friedrich Wilhelm Foersters "Erlebte Weltgeschichte" im Spiegel der Weltmeinung. (Abenteuer und Tragik eines Wahrheitssuchers. Rechtfertigung der Memoiren eines großen Zeitgenossen.) Nürnberg: Glock und Lutz 1955. 38 S. ca 21 x 14 cm Orig.Kart --- Ordentliches Exemplar. *** FRIEDRICH WILHELM FOERSTER (Berlin 1869 - 1966 Kilchberg bei Zürich); Pädagoge, Philosoph, Universitätsprofessor und Politiker; Sohn des Astronomen und Direktors der Berliner Sternwarte Wilhelm Foerster und Bruder des Staudenzüchters Karl Foerster (Potsdam-Bornim). --- Siehe: Donat-Holl, Friedensbewegung S. 118/19; Sternfeld-Tiedemann S. 139; Brockhaus und andere Lexika; Kosch V,270; Kosch-Kuri Biographisches Staatshandbuch I,335 "...,studierte in Freiburg i. Br. und Berlin, war seit 1901 Privatdozent in Zürich, 1913 - 1917 Professor für Philosophie u. Pädagogik in München. In seinem pädagog. Lebenswerk trat er für eine Umgestzaltung der modernen Erziehung auf den Grundlagen des Christentums ein. Als Publizist u. Politiker im Sinne der Friedenspropaganda tätig, betrachtete er den preuß. Militarismus als größtes Unglück des deutschen Volkes. Er mußte hierauf sein Lehramt in München aufgeben, war nach der Revolution Gesandter Bayerns in der Schweiz, u. ließ sich später in Neuyork nieder. 1933 wurde F. in Deutschland ausgebürgert..."
[Pädagogik, Pazifismus/Pacifism, Philosophie, Theologie, Deutsche Geschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts]
3 nn. Blätter, 97 S. ca 22 x 15 cm Orig.Kart
Foerster, Friedrich Wilhelm: Jugendlehre : Ein Buch für Eltern, Lehrer u. Geistliche. von Fr. W. Foerster, Berlin : G. Reimer, 1915.
alte Frakturschrift, leichte Gebrauchsspuren, Einband mit Flecken, teils bestoßene Ecken, der hintere Einbanddeckel ist etwas gebogen, interessant gestempelt ("Croix Rouge Danoise Section pour Livres. Ausschuss zur Versendung von Liebesgaben an kriegsgefangene Deutsche Akademiker und zur Errichtung von Lagerbüchereien für Kriegsgefangene")
71.-75. Taus. XVIII, 718 S. ; 8 Festeinband ohne SU




