Die Bundesrepublik Deutschland

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Ostendorf, Berndt/Haselstein, Ulla: Cultural Interactions Fifty Years of American Studies in Germany, UNIVERSITÄTSVERLAG WINTER, ISBN: 3825350797
The present volume celebrates the 50th anniversary of the German Association of American Studies. It is testimony to 50 years of academic scholarship in Germany. The retrospective occurs at a crucial moment in transatlantic relations marked by the end of the Cold War and a noticeable realignment of American cultural politics in a globalizing, transnational world. The first section is devoted to memories of the beginnings of American Studies after the war; returnees and local renegades from English, History or Politics began mapping out the field between these competing disciplines, as Ursula Brumm and Reinhard Doerries record in vivid detail. The second section addresses moral and political perspectives of globalization; marshalling Immanuel Kant and Hannah Arendt, Seyla Benhabib places transatlantic negotiations between the twin poles of hospitality and sovereignty: Erna Brodber argues for a Caribbean cultural space with Marcus Garvey's impact on the US; Michael Kammen records the contacts and collusions between history and neighboring disciplines contributing to American Studies. Workshops were devoted to the postwar efforts to transcend the limits of Old World traditions and to establish a German perspective in American Studies. The interdisciplinary approach was reflected by topics such as the impact of the Frankfurt school on the formation of German American Studies; American hegemony in a globalized world; American policies of immigration;the impact of American popular culture; new aesthetic forms in the US. A fair cross-section of research interests and practices of American Studies in Germany is represented by workshop contributors Ilka Saal, Ulf Schulenburg, Nicole Waller, Jochen Achilles, Herbert Grabes, Michaela Giesenkirchen, Sieglinde Lemke, Knud Krakau, Andreas Paulus, Ina Bergmann, Gabriele Linke, Rainer Schnoor, and Michael Dreyer.Haselstein, Ulla; Ostendorf, Berndt (Hrsg.): Cultural Interactions.Fifty Years of American Studies in Germany. Heidelberg:Universitätsverlag C. Winter 2005. ISBN 3-8253-5079-7; 274 S.; EUR 58,00.Rezensiert für H-Soz-u-Kult von:Peter Schaefer, JenaE-Mail: g5pesc@uni-jena.de Anlässlich ihres fünfzigjährigen Bestehens beschäftigte sich die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien (DGfA) im Juni 2003 mit der Vergangenheit und Gegenwart der Amerikawissenschaft in Deutschland. Die in Marburg 1953 gegründete Gesellschaft, der heute rund 750 Mitglieder und 22 Institute angehören, bietet auf ihren Konferenzen- und gemeinsam mit ihrer Zeitschrift Amerikastudien - American Studies - ein Spiegelbild der Entwicklung, Leistungen und Probleme der Amerikawissenschaft. Die Jahrestagung von 2003, deren Beiträge in einer Auswahl in der vorliegenden Veröffentlichung zusammengestellt wurden, warf einen Blick auf den Ertrag der letzten fünfzig Jahre deutscher Amerikawissenschaft.Die Herausgeber Ulla Haselstein (Berlin) und Berndt Ostendorf (München) heben im Vorwort die Rolle heimgekehrter Emigranten beim Aufbau der American Studies in der Bundesrepublik hervor und verweisen namentlich auf die Politikwissenschaftler Ernst Fraenkel und Arnold Bergstraesser, den Historiker Dietrich Gerhard und den Philosophen Theodor Adorno. Im Übrigen rekapitulieren sie einige der im Band gedruckten 18 Beiträge der Konferenz, von denen vier der Geschichte der Amerikawissenschaft in Deutschland seit 1945 gewidmet sind. Die restlichen Beiträge lassen sich Themen wie ethnicity, hegemony, immigration und popular culture zuordnen. Wie häufig bei Konferenzveröffentlichungen vermisst der Leser ungeachtet der niveauvollen Einzelbeiträge eine verbindende Fragestellung, ein thematisches Leitmotiv oder einen durchgehenden Diskurs. Zum Thema 50 Jahre Amerikastudien nehmen Ursula Brumm und Reinhard Doerries das Wort. Ursula Brumm (Berlin) kam von der Mediavistik zu den American Studies. Sie erinnert an die Anfänge der DGfA. Die Beschäftigung mit der amerikanischen Literatur, Kultur, Geschichte und dem politischen Denken stellt für sie eine signifikante Entwicklung der Geistesgeschichte im Nachkriegseuropa dar. Allerdings klammert sie bei dieser Feststellung die Rahmenbedingungen und Zwänge des Kalten Krieges aus.Reinhard Doerries (Erlangen-Nürnberg) schließt mit seinen Persönlichen Bemerkungen eines Historikers an die Ausführungen Brummes an. Er hebt hervor, die DGfA habe ohne Zweifel seit 1945 mehr als irgendeine andere Organisation im Nach-Nazideutschland (post-Nazi Germany) geleistet, um Generationen von Universitätsstudenten ein Verständnis der kulturellen und politischen Gesellschaft der Vereinigten Staaten zu vermitteln (S.7). D. geht auf die Vorzüge der interdisziplinären Prägung der Amerikastudien seit Gründung der Gesellschaft ein, verschweigt aber nicht die Spannungen, Probleme und Rivalitäten, die im Zusammenwirken der verschiedenen Disziplinen (Literatur, Geschichte, Landeskunde,Politikwissenschaft) auftraten. Der Austritt des Kölner Historikers Erich Angermann, dem die deutschen USA-Historiker viel zu verdankenhaben, im Jahr 1980 aus der DGfA war ein Ausdruck dieser Spannungen. Gegen Ende des Bandes kommen nochmals zwei Stimmen zur Geschichte der deutschen Nordamerikaforschung im 20. Jahrhundert zu Wort. Rainer Schnoor (Potsdam) bilanziert in seinem Beitrag Linke Abweichungen:Szenen aus 40 Jahren Amerikanistik in Ostdeutschland/DDR die Bedingungen, Leistungen und Grenzen der Amerikanistik in der DDR. Er bestätigt die thematische Enge, den ideologisch geprägten Blickwinkel und die Wirkung der Selbstzensur. Andererseits sei trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen über Jahre hinweg Interessantes entstanden. Der Rezensent kann dies bestätigen, er erinnert sich heute noch an den Gewinn, mit dem er seinerzeit die Veröffentlichungen von Brüning, Schönfelder oder Wirzberger gelesen hat.Wie in seiner früheren ausführlicheren Studie zur Amerikanistik in der DDR zieht Schnoor die vereinzelten Früchte USA-geschichtlicher Forschung aus der Feder von K. Drechsler, G. Hass, R. Horn, J.Kuczynski, K. Obermann, P. Schäfer, die ebenfalls zum Amerikabild in der DDR beitrugen, in seine Betrachtung nicht ein.Michael Dreyer (Jena, z. Zt. Evanston, Ill.) widmet sich der maßgeblichen Rolle der USA bei der Etablierung der deutschen Politikwissenschaft im Nachkriegsdeutschland. Einige seiner Thesen, die er mit knappen Ausführungen erläutert bzw. untersetzt, lauten: Ohne die USA gäbe es keine Politikwissenschaft als akademische Disziplin, weder in Deutschland noch anderswo (S. 241). Es sei kaum möglich, die Bedeutung der amerikanischen Demokratie für die Entwicklung des Faches Politikwissenschaft zu überschätzen. Besonders in der Phase seiner Etablierung in der Bundesrepublik war der organisatorische Einfluss der USA auf vielen Ebenen spürbar. Dreyer hebt die Bedeutung der Remigranten wie Carl J. Friedrich, Ferdinand Hermens, Franz L. Neumann, Karl Loewenstein und Arnold Bergstraesser bei der Begründung der Politologie im Nachkriegsdeutschland hervor. Damit war dieses Fach damals - anders als die traditionellen Sozialwissenschaften - personell überwiegend von Remigranten und Hitlergegnern dominiert. Dies trug dazu bei, dass die Politikwissenschaft unter den personell stärker mit der Nazivergangenheit verbundenen Nachbardisziplinen anfangs eher ein Fremdkörper blieb. Innerhalb des Faches habe am wenigsten die mit der Philosophie verbundene Ideengeschichte aus der amerikanischen Tradition übernommen, am meisten die Vergleichende Politikwissenschaft und die Theorie der Internationalen Beziehungen. Als Forschungsgegenstand dominiert die Untersuchung der politischen Prozesse im eigenen Land.Arbeiten, die sich den politischen und ideengeschichtlichen Strukturen in den Vereinigten Staaten widmen, sind zahlenmäßig überschaubar. Nur in der Teildisziplin Internationale Beziehungen rücken die USA infolge ihrer überragenden Stellung in der Welt stets in den Blickpunkt der Untersuchungen. Unter den herausragenden Einzelleistungen deutscher Politikwissenschaftler d...

NEUBUCH! 2005. XIII, 274 p. 21,5 cm; American Studies Vol. 118

[KW: USA; Kultur, Deutsche Gesellschaft für Amerikastudien (DGfA),Amerikanistik]

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Klauke, Jürgen : Absolute Windstille. Jürgen Klauke - Das fotografische Werk : Anläßlich der Ausstellung Absolute Windstille. Jürgen Klauke - Das Fotografische Werk, vom 23. März bis zum 8. Juli 2001 in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn ; vom 23. August bis zum 11. November 2001 im Staatlichen Russischen Museum, St. Petersburg ; vom 24. April bis zum 4. August 2002 in der Hamburger Kunsthalle. Hrsg. Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH. Katalog: Peter Weibel. Übers. aus dem Engl.: Wolfgang Himmelberg. Bonn : Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH, 2001.
Gebraucht; sehr guter Zustand. Zum Buch: Drei Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um die bislang umfangreichste Retrospektive des fotografischen Werkes sowie der Performances Jürgen Klaukes zu präsentieren: die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, das Staatliche Russische Museum St. Petersburg und die Hamburger Kunsthalle. Die Ausstellung umfaßt einen Zeitraum von 30. Jahren. In chronologischer Abfolge werden etwa 200 mehrteilige Werke von 1970 bis heute gezeigt. Klauke arbeitet überwiegend in Serien und großen Werkkomplexen, Einzelbilder sind die Ausnahme. Alle wichtigen Werkgruppen sind vertreten und manche Arbeiten sind erstmals vollständig zu sehen, obwohl sie schon älter sind, so beispielsweise die umfangreiche Reihe Very de Nada von 1984/86, die aus mehreren Tableaus besteht. Eigens für die Ausstellung entstanden sind die 96teilige Installation Antlitze sowie Arbeiten aus Desaströses Ich. .Schneller Versand-geprüfter Zustand-sichere Verpackung

368 S. : überw. Ill. 4°, kart.

[KW: Photographie]

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Federal Minister of Defence. (Ed.). White Paper 1983. The Security of the Federal Republic of Germany (Zur Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland). With many illustrations in text. / Mit vielen Abbildungen im Text (Tabellen, Statistiken, Schaubilder...). Bonn, 1983.
- Contents / Aus dem Inhalt: Basic Features of German Security Policy - Die Grundzüge deutscher Sicherheitspolitik. Situation of the Federal Republic of Germany - Die Lage der BRD. The Treat - Die Bedrohung. The strategic nuclear forces of France, the United Kingdom and China - Die nuklear-strategischen Kräfte Frankreichs, Grossbritanniens und Chinas. The Atlantic Alliance - Das Atlantische Bündnis. NATO's strategie - Die Strategie der NATO. Arms Control and Disarmament - Rüstungskontrolle und Abrüstung...

1. edition / Auflage. Gr.8°. [16,4 : 24 cm]. 257 pages / Seiten. With a list of technical terms and an index. / Mit einem Verzeichnis von Fachbegriffen und einem Stichwortverzeichnis. Soft cover / Originalglanzkarton. - In very good condition, nearly new. / Ein sehr gut erhaltenes, annähernd neuwertiges Exemplar.

[KW: 20. Jahrhundert, deutsche Fachliteratur in englisch, Geschichte / History, Militaria, Politik]

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Clemente, Francesco/Basquiat, Jean-Michel/Warhol, Andy/Moore Saggese, Jordana/Fremont, Vincent/Buchhart, Dieter: Menage a trois, englische Ausgabe Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat, Francesco Clemente. Vorw. v. Robert Fleck. Hrsg. v. d. Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, KERBER, 022 ISBN: 3866786557
Die New Yorker Kunstszene der 1980er Jahre ist legendär - vital, kreativ, medial offen. Sie bot gerade jungen Talenten eine Spielfläche voller Möglichkeiten. Drei der Hauptprotagonisten dieser Zeit sind Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente. Zwischen 1983 und 1985 entstanden Gemeinschaftsarbeiten, die ihre Spannung aus den konträren malerischen Gesten ziehen. Sie spiegeln die Zeit, die (Pop-)Starrolle und das neue Selbstverständnis der Künstler, ihre gegenseitige Faszination, aber auch die Schattenseiten des Ruhms.In der Publikation werden die Kollaborationen der drei Künstler umfassend in den Kontext ihres eigenen Schaffens gestellt und spannende Bezüge und Unterschiede, ihr Facettenreichtum und die kunsthistorische Bedeutung aufgezeigt.

NEUBUCH! 2012. 264 S.. m. zahlr. Abb. 280 mm 280 mm x 245 mm Mit zahlreichen Abbildungen

[KW: Warhol, Andy, Clemente, Francesco, Basquiat, Jean-Michel]

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