David Macht Was Will
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Grint, Rupert/Watson, Emma/Radcliffe, Daniel/Yates, David/Rowling, Joanne K. Harry Potter: The Complete Collection - Jahre 1 - 7, 16 DVDs 1131 Min. WARNER BROS. ENTERTAINMENT, 111 ISBN: A17799492
- Harry Potter und der Stein der Weisen (GB 2001, 147 Min., FSK 6):Harry Potter hat sich mit seinem rabiaten Onkel Vernon, der hartherzigen Tante Petunia und dem ständigen Gemecker seines habgierigen und verwöhnten Cousins Dudley abgefunden. Er gewöhnt sich sogar daran, im Schrank unter der Treppe zu schlafen. Der unerwünschte Waisenjunge Harry wird von seinen Verwandten nur geduldet - ständig erinnert er sie an Petunias frivole Schwester und deren Mann, die beide viel zu jung und auf geheimnisvolle Weise umgekommen sind. Auch als sein elfter Geburtstag naht, kennt Harry keine Vorfreude - er weiß, dass er Glückwunschkarten, Geschenke oder sonst eine Würdigung seines Ehrentages nicht erwarten darf. Dennoch ist in diesem Jahr alles anders.- Harry Potter und die Kammer des Schreckens (GB 2002, 153 Min., FSK 6):Fliegende Autos, gemeingefährliche Bäume und die Warnung eines mysteriösen Hauself - so beginnt für Harry Potter das zweite Schuljahr in der faszinierenden Welt der Zauberei. Dieses Jahr in Hogwarts trifft Harry auf sprechende Spinnen und schimpfende Briefe, und wegen seiner besonderen Fähigkeit, mit Schlangen zu sprechen, wenden sich sogar seine Freunde von ihm ab. Der Aufenthalt in Hogwarts ist voller Abenteuer und Gefahren. Duellierclubs, bösartige Klatscher und eine Schrift an der Wand, die verkündet: Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet.- Harry Potter und der Gefangene von Askaban (GB 2004, 136 Min., FSK 12):Widerwillig hat der 13-jährige Harry Potter (DANIEL RADCLIFFE) seine Sommerferien erneut bei seinen unausstehlichen Verwandten, den Dursleys, verbracht - er ist aber ganz artig und probiert keine Zauberkunststücke aus - zumindest bis Onkel Vernons tyrannische Schwester, Tante Magda (PAM FERRIS), zu Besuch kommt. Tante Magda behandelt Harry besonders garstig - sie macht ihn derart wütend, dass er sie aus Versehen wie einen gigantischen Ballon aufbläst und davonfliegen lässt!Aus Angst vor Tante und Onkel flieht Harry in die Nacht - nicht zuletzt fürchtet er auch ein Nachspiel in Hogwarts beziehungsweise im Ministerium für Zauberei, das den Schülern Zauberei in der nicht-magischen Welt strikt untersagt.Sofort nimmt ihn der Fahrende Ritter auf, ein fantastischer dreistöckiger lila Bus, der ihn im Nu am Gasthaus Zum Tropfenden Kessel absetzt. Dort wird Harry von Cornelius Fudge, dem Minister für Zauberei, empfangen, der ihn für seine eigenmächtige Zauberei erstaunlicherweise nicht bestraft, sondern stattdessen darauf besteht, dass Harry die Nacht im Tropfenden Kessel verbringt, um dann in Hogwarts sein drittes Ausbildungsjahr zu beginnen.Schnell wird klar, dass der gefährliche und rätselhafte Zauberer Sirius Black (GARY OLDMAN) aus dem Askaban-Gefängnis entkommen ist - es heißt, er sei auf der Suche nach Harry. Der Legende nach war Black verantwortlich dafür, das Lord Voldemort Harrys Eltern aufspüren und schließlich umbringen konnte; man nimmt also an, dass Black jetzt auch Harry töten will.Was die Sache noch schlimmer macht: In der Schule nisten sich die schrecklichen Gefängniswärter von Askaban ein, die Dementoren, die die Schüler vor Black schützen sollen. Die Dementoren saugen ihren Opfern die Seelen aus, und leider scheint Harry stärker unter ihren Bann zu geraten als seine Mitschüler. Ihre unheimliche Gegenwart erschüttert den jungen Zauberer bis ins Mark, er ist praktisch völlig hilflos, bis der für die Verteidigung gegen die dunklen Künste zuständige Professor Lupin (DAVID THEWLIS) Harry beibringt, wie er sich mit dem Patronus-Zauberspruch gegen die lähmende Macht der Dementoren schützen kann.Nebenbei lernt Harry in seinem dritten Schuljahr in Hogwarts aufregende neue Fabelwesen wie Seidenschnabel kennen: ein magisches Tier der Gattung Hippogreif - halb Pferd, halb Adler. Er begegnet der unheimlichen Professorin für Wahrsagekunst, Sibyll Trelawney (EMMA THOMPSON), und dem Todesomen, das als Grimm bezeichnet wird. Spannende Abenteuer führen ihn auf heimliche Ausflüge ins Zauberdorf Hogsmeade, er entschlüsselt die Geheimnisse der verzauberten Karte des Rumtreibers und erlebt die Schrecken der Heulenden Hütte, die von mehr Geistern und Gespenstern heimgesucht wird als sonst ein Haus in ganz Britannien.Außerdem versucht Harry Hermines (EMMA WATSON) seltsames Erscheinen und Verschwinden zu begreifen. Dabei helfen ihm Ron (RUPERT GRINT) und der Riese Hagrid (ROBBIE COLTRANE), der in Hogwarts zum Lehrer für die Pflege magischer Geschöpfe aufsteigt.Eine Konfrontation zwischen Harry und dem bedrohlichen Sirius Black scheint unausweichlich. Doch was genau hat Professor Lupin mit Black zu tun Welches finstere Geheimnis will Professor Snape (ALAN RICKMAN) unbedingt enthüllen Und warum läuft die Ratte Krätze, die Ron als Haustier hält, so hektisch vor ihm davon Harry muss seinen ganzen Mut aufbringen und all seine außergewöhnlichen Fähigkeiten einsetzen, er braucht jede Hilfe, die er bekommen kann, um diese Fragen zu beantworten und das Geheimnis zu lüften, das die Vergangenheit des begabten jungen Zauberers mit Sirius Black verbindet.- Harry Potter und der Feuerkelch (GB 2005, 151 min., FSK 12):Das große Abenteuer beginnt, als der Feuerkelch Harry Potters Namen freigibt und Harry damit Teilnehmer eines gefährlichen Wettbewerbs unter drei ruhmreichen Zauberschulen wird - des Trimagischen Turniers. Wer aber könnte Harrys Namen in den Feuerkelch geworfen haben Jetzt muss er einen gefährlichen Drachen bezwingen, mit gespenstischen Wasserdämonen kämpfen und einem verzauberten Labyrinth entkommen - nur, um am Ende Dem-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf gegenüberzustehen ... In der vierten Verfilmung von J. K. Rowlings Harry-Potter-Reihe ändert sich für Harry, Ron und Hermine alles, denn sie lassen ihre Kindheit endgültig hinter sich und stellen sich Herausforderungen, die größer sind als alles, was sie sich je hätten vorstellen können.- Harry Potter und der Orden des Phönix (GB 2007, 132 min., FSK 12):Lord Voldemort ist zurückgekehrt, doch das Zauberereiministerium tut alles, um diese Tatsache der Gemeinde der Zauberer vorzuenthalten. Zu dieser Strategie gehört auch, dass die Ministeriumsbeamtin Dolores Umbridge in Hogwarts zur neuen Professorin für die Verteidigung gegen die Dunklen Künste ernannt wird. Als Umbridge sich aber weigert, den Schülern die praktische Anwendung der Zaubersprüche zu ihrer Verteidigung beizubringen, überreden Ron und Hermine Harry, heimlich eine ausgewählte Schülergruppe auszubilden und sie so auf den bevorstehenden Krieg der Zauberer vorzubereiten. Schließlich kommt es zum fürchterlichen Showdown zwischen Gut und Böse...- Harry Potter und der Halbblut-Prinz (USA/GB 2009, 147 min., FSK 12):In Harry Potter und der Halbblutprinz schließt sich Voldemorts Faust immer enger um die Welt der Muggels und der Zauberer - sogar in Hogwarts ist man nicht mehr so sicher wie früher. Harry vermutet die Gefahr in der Burg selbst, doch Dumbledore konzentriert sich eher darauf, Harry auf die Entscheidungsschlacht vorzubereiten, die nun bald bevorsteht. Gemeinsam suchen sie nach einer Strategie, mit der sich Voldemorts Verteidigungslinien durchbrechen ließen. Zu diesem Zweck engagiert Dumbledore seinen alten Freund und Kollegen, den ahnungslosen Lebenskünstler Professor Horace Slughorn. Denn Dumbledore ist überzeugt, dass Slughorn mit seinen guten Beziehungen über entscheidende Informationen verfügt. Unterdessen haben die Schüler noch ganz andere Probleme: In den Mauern der Burg spielen die Teenager-Hormone verrückt. Harry fühlt sich immer stärker zu Ginny hingezogen - doch Dean Thomas geht es genauso. Und Lavender Brown hat sich Ron ausgesucht, aber nicht mit Romilda Vanes Schokolade gerechnet! Währenddessen kocht Hermine vor Eifersucht, will aber ihre Gefühle auf keinen Fall zeigen. Nur ein Schüler bleibt inmitten dieser knospenden Romanzen völlig unbeeindruckt. Er will unbedingt Eindruck machen - und sei es mit dunklen Machenschaften. Während alle Welt verliebt ist, bahnt sich eine Tragödie an, die Hogwarts unwiderruflich ve...
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Balzac, Honore de: Verlorene Illusionen. "Illusions Perdues". Roman. Übersetzung von Otto Flake. (= Romane der Weltliteratur) Rütten & Loening (Lizenz des Rowohlt Verlags) 3.Aufl. 1953 Berlin (Ost)
679S. 8°
Leinen Fadengehefteter, goldgeprägter Ganzleineneinband mit illustriertem Schutzumschlag und Lesebändchen. Der Umschlag (v.a. am Rücken deutlich nachgedunkelt, teils fleckig und am oberen und unteren Rückenrand mit kleinen Einrissen, oben auch als Fehlstelle, Papier und Schnitte nachgedunkelt, Kopfschnitt staubfleckig, ansonsten guter Zustand. Verlorene Illusionen (frz. Illusions perdues ) von Honore de Balzac entstand zwischen 1837 und 1843 als zeitgenössische Gesellschaftskritik in dreiteiliger Romanform. Der Roman ist Bestandteil seines monumentalen Zyklus' Die menschliche Komödie, in dem es zu den Szenen aus dem Provinzleben (Scenes de la vie de province) gehört. Anhand des Aufstiegs und Niedergangs von Lucien Chardon beschreibt Balzac exemplarisch die Mechanismen, die er im Frankreich der Restauration vorfindet, speziell im Literaturbetrieb, im Journalismus und der vornehmen Gesellschaft. Als solches ist Verlorene Illusionen nicht nur ein Roman, sondern ein Zeitdokument. Der Roman spielt zu Anfang (1821) in der Ortschaft Angouleme, den Balzac wie folgt beschreibt: Zwischen [dem Vorort] l'Houmeau und Angouleme besteht eine sonderbare, durch die sozialen Gegebenheiten verursachte Spannung, ja, man kann ruhig sagen: Feindschaft. L'Houmeau ist durch seinen aufstrebenden Handel, besonders durch seine Papierfabriken, reich geworden. Es liegt im flachen Land. Alles, was Geld bringt, der Frachtverkehr, die Post, die Gasthäuser, die Brauereien, die Fabriken drängen sich unterhalb Angoulemes am Ufer der Charente zusammen. Oben der Adel und die Macht, unten der Handel und das Geld. Zwei soziale Sphären, die in unaufhörlicher Gegnerschaft stehen. Der Handel ist reich, der Adel im allgemeinen arm, und jeder rächt sich am anderen durch Verachtung. Der auffallend schöne und talentierte Lucien Chardon ist Sohn eines kleinbürgerlichen Apothekers und einer Hebamme, die aus dem altehrwürdigen Geschlecht der de Rubempre stammt und nur durch Falschaussage des Apothekers, den sie dann heiratet, vom Schafott gerettet wird. Lucien wird Günstling der Nais de Bargeton, der ersten Dame in Angouleme, und verliebt sich in die deutlich ältere Frau. Luciens Schwester Eva und sein Freund - später Schwager - David Sechard, der eine kleine, verschuldete Druckerei geerbt hat, versuchen mit ihren begrenzten Mitteln Lucien den Aufstieg so gut es geht zu finanzieren. Als in der öffentlichen Meinung Angoulemes die Protegierung zu einem Skandal zu werden droht, fliehen Lucien und Mme de Bargeton nach Paris. Mme de Bargeton will sich dafür einsetzen, dass Lucien nicht nur Karriere als Dichter in der vornehmen Gesellschaft macht, sondern dass er auch - durch Beziehungen - per königlichem Dekret den Namen seiner Mutter annehmen darf: Lucien de Rubempre. Doch die feine Gesellschaft ist klein, der Skandal folgt ihnen nach Paris. Bei erster Gelegenheit unternimmt Mme de Bargeton ihren Versuch, Lucien bei der beziehungsreichen Marquise d'Espard einzuführen, indem sie ihn in die Oper mitnimmt. Dort trifft sich alles, was Rang und Namen hat, jedoch macht Lucien eine schlechte Figur, sodass Mme de Bargeton ihn auf Anraten von Marquise d'Espa fallen lässt. Zu allem Überfluss kostet die Ausstattung für den ersten Auftritt das dreifache eines bescheidenen Lebensunterhaltes. Den drohenden Ruin vor Augen verschwindet er in ärmlichsten Verhältnissen, wo er aber neue Freunde trifft: den Kreis "cenacle" um den Philosophen und Literaten d'Arthez, Eingeweihte des Literaturbetriebes. Sie predigen ihm, dass ein echtes Talent letztlich zu Ruhm gelangt, selbst wenn es Jahre dauert. Der Journalist Etienne Lousteau hingegen kennt die Spielregeln der Zeitungen, speziell die der Literaturkritik, Theaterkritik und der Regenbogenpresse. Um Geld zu verdienen, lässt sich Lucien auf den Journalismus ein in dem naiven Glauben, er könne sich selber treu bleiben. Doch mit seinem Talent und unter detaillierter Regie Etienne Lousteaus erfährt er die wahre Macht der Medien und kann den Wunsch nicht unterdrücken, sich an Mme de Bargeton und Marquise d'Espard zu rächen - deren Revanche wird sein Untergang. Sein Erfolg bringt Geld, macht ihn aber unvorsichtig. Denn die kleine feine Gesellschaft ist in der Lage, ein Komplott zu schmieden, in dem alle ihre Rolle sauber spielen. Lucien wird mitgeteilt, dass das heiß ersehnte königliche Dekret in greifbare Nähe rückt, wenn er sich dazu entschließt, statt wie bisher für die liberalen nun für eine neue royalistische Zeitung zu schreiben. An seiner Eitelkeit gepackt, verlässt Lucien das liberale Lager und seine Protektion, um dann schließlich im royalistischen Lager fallen gelassen zu werden. Wegen seines aufwendigen Lebens völlig verschuldet, ohne Aussicht auf entsprechende Einkünfte fällt er in den Bodensatz der Gesellschaft. Um seine Schulden zu begleichen, fälscht er Wechsel seines Schwagers David, wodurch er jenen und seine Schwester Eva mit ins Unglück reißt. Schließlich kehrt er nach Angouleme zurück. Währenddessen ist es David gelungen, das Verfahren zur verbesserten Papierherstellung zu entwickeln, das mit seinem Vater verloren ging. Aber den Gebrüdern Cointet, Konkurrenten Davids, ist es inzwischen gelungen diesen zu ruinieren, insbesondere indem Ideen Davids mit Hilfe eines Spions in dessen Druckerei erkundet und verwertet werden. David macht bankrott und wird ins Gefängnis gesteckt. Lucien trägt Mitschuld an dieser neuerlichen Katastrophe und beschließt, Selbstmord zu begehen. Doch während er sich ertränken will, erscheint ein spanischer Abt, Carlos Herrera, der ihn daran hindert. Er bietet ihm Geld an und verspricht Erfolg unter der Bedingung, dass er ihm blind gehorchen werde. Lucien akzeptiert diesen Pakt. Er sendet dann David die nötige Summe, damit er aus dem Gefängnis herauskommt, und geht mit dem fremden Priester nach Paris. David erreicht ein Abkommen mit den Cointets, die seine Erfindung nutzen, so dass er und Eva davon leben können. Die sich anschließenden Ereignisse im Leben Luciens werden in dem Roman Glanz und Elend der Kurtisanen erzählt.
[SW: Französische Literatur | Roman | Honore de Balzac]
DER SPIEGEL 38/2003: Das Y-Chromosom,
Titel * Eine Krankheit namens Mann: Als Fötus sind sie empfindlicher, in der Schule scheitern sie häufiger, sie neigen zu Gewalt und Kriminalität, und sie sterben früher: Sind Männer die Mangelwesen der Natur? Nun offenbaren auch noch die Biologen: Das Y-Chromosom ist ein Krüppel, der Mann dem Untergang geweiht. (S. 150) * Ich glaube an die Kraft der Lust : Der britische Genetiker Steve Jones über die Verdrängungskunst des Mannes, die wundersame Vielfalt der Spermien und ... (S. 158) Deutschland * BUNDESWEHR - Armee schrumpft weiter (S. 19) * BUNDESPRÄSIDENT - Kohl wählt nicht mit (S. 19) * EU-KOMMISSION - Neuer Job für Verheugen (S. 20) * STEUERAMNESTIE - Chance für Kriminelle (S. 20) * Bundesanstalt für Arbeit - Berlin will hart bleiben (S. 20) * SUBVENTIONEN - Streit um Bauernversicherung (S. 21) * STASI-AKTEN - Schily gegen neue Prüfung (S. 21) * LUFTVERKEHR - Beschwerde in Brüssel (S. 21) * BAYERN - Bonus für die CSU (S. 22) * Grüne - Parteikasse perdu (S. 22) * KULTURHAUPTSTÄDTE - Chance für Osteuropa (S. 22) * KOALITION - Außenminister für Inneres: Joschka Fischer als Großreformer: Der inoffizielle Grünen-Vorsitzende will eine Bürgerversicherung einführen, um seiner Partei neue Wähler zu erschließen. Auch die SPD gibt sich mit der Agenda 2010 nicht zufrieden - und plant eine weitere Reformrunde. (S. 24) * SPD - Was will Oskar wirklich? : Diskret, aber zielstrebig arbeitet Polit-Pensionär Lafontaine an einem Comeback im Saarland. SPD-Landeschef Maas wehrt sich, die Genossen in Berlin sind entsetzt. (S. 32) * BAYERN - Maget rennt: Bei der Landtagswahl könnte die SPD das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte einfahren - der Kandidat kämpft wacker, aber die Parteispitze hat ihn aufgegeben. (S. 34) * Hessen - Oase Frankfurt: Die Affäre um eine heimliche Amnestie für Steuerhinterzieher belastet die Regierung Koch: Der Finanzminister hat offenbar die Unwahrheit gesagt. (S. 35) * Ich schicke niemanden in den Tod : Bundesinnenminister Otto Schily, 71, über Schwierigkeiten bei Abschiebungen, seine Probleme mit der Politik der Amerikaner und sein Verhältnis zu Cicero und ... (S. 36) * VERKEHR - Stück aus dem Tollhaus: Mit dem komplexen Mautsystem für Lastwagen wollte die deutsche Industrie ein Meisterstück abliefern - dabei scheiterten die Ingenieure schon an schlichten Kabeln. (S. 41) * GEHEIMDIENSTE - Echtes Sonderangebot: Nur die Taktiererei von Ermittlern verhinderte 1971 ein Spionageverfahren gegen den Schriftsteller Günter Wallraff: Die Fahnder wollten ihm lieber eine RAF-Beteiligung nachweisen. (S. 42) * BEUTEKUNST - Von Sanssouci nach Moskau: Nach einer abenteuerlichen Jagd lokalisierten deutsche Fahnder ein seit 1945 verschollenes Rubens-Gemälde - ein Sensationsfund und ein Polit-Krimi. (S. 44) * ZEITGESCHICHTE - Kleiner Kampfhahn : Manfred Görtemaker über eine Biografie des Ex-Kanzlers Helmut Schmidt von Hartmut ... (S. 48) * VERBRECHEN - Völlig neue Dimension: Nachdem die Münchner Polizei ein Bombenattentat von Neonazis verhinderte, ist klar: Die braune Szene rüstet auf. (S. 50) * DIPLOMATIE - Eine Frage der Noten: Ein fertiger deutsch-polnischer Grenzübergang bleibt geschlossen, weil Emissäre beider Länder um die Zählweise der Kontrollpunkte verhandeln. (S. 52) Gesellschaft * Was war da los, Mr. Swann?: Der US-Baseballspieler Pedro Maurice Swann, 32, über die seltsamen Bräuche der ... (S. 55) * Till Schaffarczyk, Ogilvy & Mather - Tod den Mäusen (S. 55) * DESIGN - Unter Strom (S. 55) * EINE MELDUNG UND IHRE GESCHICHTE - Die neue Ordnung: Wie eine trauernde Schwester die Hoffnung ... (S. 56) * David Beckham - Zehn Männer und eine Marke: Er will der Popstar des Fußballs sein. Durch seinen Wechsel zu Real Madrid ist David Beckham nun Teil eines Marketing-Unternehmens, das aus dem alten Ballspiel eine profitable Hollywood-Show macht. Von Thomas ... (S. 58) * Westfälischer Friede: Ortstermin: Philipp Mißfelder spricht in Oelde mit Senioren der CDU - über Hüftgelenke und politische Werte. (S. 69) Wirtschaft * HANDEL - Preiskrieg der Bio-Marken (S. 71) * KONZERNE - Zetsche verschärft Sanierungskurs (S. 71) * BANKEN - Wirbel um IWF-Bericht (S. 71) * FINANZPLATZ - Eichels Ministerium kritisiert Bankenaufsicht (S. 72) * AFFÄREN - Ermittlungen gegen Versicherungsmanager (S. 72) * Duales System - Zeitplan gefährdet (S. 72) * BÖRSE - Insider steigen aus (S. 73) * AKTIEN - Umschwung in Deutschland (S. 73) * TARIFPOLITIK - Angst vor Anarchie: Die Union will das Tarifrecht reformieren: Betriebsräte und Firmenchefs sollen künftig über Löhne und Arbeitszeiten stärker selbst bestimmen. Experten und Praktiker warnen vor einer Änderung des Gesetzes: Der Flächentarifvertrag ist besser als sein Ruf. (S. 74) * In einer Grauzone : Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser über betriebliche Beschäftigungsbündnisse und die nächste ... (S. 76) * GELDANLAGE - Garantien ohne Wert?: Die Fonds der Bankgesellschaft galten als absolut sicher, weil Berlin für nahezu alle Risiken bürgte. Doch jetzt geraten einige Fonds ins Trudeln - und die Anleger hegen einen bösen Verdacht. (S. 78) * VERSICHERUNGEN - Ruf nach dem Staat: Die Versicherer suchen Beistand in Berlin: Sie fürchten einen zweiten Fall Mannheimer. Der ließe sich nicht mehr so elegant - auf dem Rücken der Versicherten - lösen. (S. 80) * AFFÄREN - Spekulanten aus Büdelsdorf: Mit der realen Nachfrage an der Börse hatte der Kurs der MobilCom-Aktie lange Zeit wenig zu tun - größter Käufer und Verkäufer des Papiers war offenbar Firmengründer Gerhard Schmid. (S. 82) * HAUSGERÄTE - Wasch, Maschine!: Eine alte Vision der Ingenieure wird nun Realität: Doch wer braucht wirklich voll vernetzte Küchengeräte mit Internet-Anschluss? (S. 86) * WERBUNG - Die Sense stimuliert: Englisch ist die beliebteste Sprache deutscher Reklame-Profis. Doch nicht einmal mehr die Hälfte der Kunden versteht noch den Sinn der Botschaften. (S. 87) Medien * KONZERNE - Üben fürs Gericht (S. 89) * FERNSEHEN - Dicke Supersendung : Viva-Moderatorin Charlotte Roche, 25, über ihre am 20. Oktober startende Late-Night-Interviewsendung Charlotte Roche trifft ... auf ... (S. 89) * PLEITEN - Kirch-Sohn soll zahlen (S. 89) * TV-UNTERHALTUNG - Nicht auf Rost klopfen : Der Dresdner Kabarettist und Schauspieler Uwe Steimle, 40, über das Bild des Ostens im neuen Krimi Polizeiruf 110: Verloren (Regie: Andreas Kleinert, Buch: Beate Langmaack), der am Sonntag dieser Woche in der ARD ... (S. 90) * DOKU-DRAMEN - George Bush Superstar (S. 90) * TV-Vorschau (S. 91) * TV-Rückblick (S. 91) * SHOW - Arabien sucht den Superstar: Ein Sänger-Wettstreit, inszeniert nach den Regeln des Westens, wurde zum wohl erfolgreichsten TV-Ereignis der arabischen Welt - so erprobte der Orient das amerikanische Denken und importierte eine unerhörte Botschaft: Es darf gewählt werden. Von Ralf ... (S. 94) * SPIEGEL TV - SPIEGEL TV (S. 177) Sport * FUSSBALL - Die Lehre des Heilmachers: Rudi Völler hat in seiner turbulentesten Woche als Teamchef das Interesse an der Nationalelf wieder geweckt. Erneut half ihm sein Talent, auch selbst verschuldete Schäden schnell reparieren zu können. Doch sind die Defizite des deutschen Fußballs damit nicht behoben. (S. 98) * Tante Käthes Befreiungsschlag: Das Fernsehen besorgt längst, wogegen Völler wütet: Es schafft Krach und derbe Kritik ab. (S. 100) Ausland * Europäische Union - Aufstand der Kommissare (S. 103) * Brasilien - Zu Tode gequält (S. 103) * IRAK - Von al-Qaida gesteuert : Bruska Schawais, 47, Sicherheitsberater des Kurdenführers Massud Barsani und Chef der Peschmerga-Einheiten der Demokratischen Partei Kurdistans, über die jüngsten Anschläge und die Jagd auf Saddam ... (S. 104) * Großbritannien - Unter 16 Jahren: Berühren verboten (S. 104) * Kroatien - Aussöhnung mit Hindernissen (S. 104) * Afghanistan - Rückkehr der Genossen (S. 105) * NIGERIA - Aufbruch ins All (S. 105) * Schweden - Tödliche Nähe: Der Mord an Außenministerin Anna Lindh schockt und erzürnt die Schweden. Die makabren Parallelen zum Tod des charismatischen Premiers Palme vor 17 Jahre...
DER SPIEGEL 17/2006: Ich bin Deutschland,
Titel * Lächelnd beim Tischgebet: Kinder, Kirche, Karriere: Mit frommem Eifer kämpft Familienministerin Ursula von der Leyen für ihr Ideal von einem besseren Deutschland. Die Frauen sollen mehr Kinder bekommen, die Väter zu Hause bleiben, und der Nachwuchs soll nach christlichen Werten erzogen werden. Im Kabinett rumort es. (S. 22) * Reibung schafft auch Wärme : Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, 47, über Wertevermittlung in der Erziehung, das geplante Elterngeld und Widerstände gegen ihre ... (S. 31) * Die Frauen-Falle: In Deutschland ist die Emanzipation auf halber Strecke steckengeblieben. Während in anderen Ländern Frauen Karriere und Familie leichter vereinbaren können, wirft sie hier das erste Baby zurück in die fünfziger Jahre. (S. 34) Deutschland * BUNDESWEHR - Einsatz in Afrika (S. 17) * FUSSBALL-WM - Eröffnung ohne Beckenbauer (S. 17) * KATASTROPHENSCHUTZ - Bund spart (S. 18) * Illegale Müllexporte nach Tschechien - Heiße Entsorgung (S. 18) * Unternehmenssteuer - Familienkonzerne machen Druck in Berlin (S. 18) * Linskpartei - Lafontaine zurückgepfiffen (S. 19) * Grüne - Aufstieg für Bärbel Höhn? (S. 19) * Barracuda - Barracuda im Flug (S. 19) * ENERGIE - Strom aus der Wüste (S. 20) * HAUPTSTADT - Aus für Böger und Flierl? (S. 20) * Saarland - Neuer Job für Ministerin (S. 20) * Umfrage zum Thema - Zeit zu handeln (S. 20) * BERLIN - Friss oder stirb: Das Bundesverfassungsgericht verhandelt diese Woche über eine Milliardenforderung Berlins an den Bund - reiche Länder machen dagegen Front. (S. 46) * Mecklenburg-Vorpommern - Verschwendung und Schlamperei: Fördergelder von über einer Milliarde Euro wurden an Krankenhäuser ausgeschüttet. Kontrolliert hat die Vergabe keiner. (S. 47) * AUSWANDERER - So weit wie möglich nach Westen : Nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl flohen Tausende deutsche Familien vor der Strahlung nach Südeuropa. Viele kehrten ihrer Heimat für immer den Rücken. Doch das naturnahe Leben unter Palmen erwies sich nicht als Idyll, sondern als harte Prüfung. (S. 48) * UMWELT - Letztes Gefecht: Die Einwegdose soll zur Fußballweltmeisterschaft wieder salonfähig gemacht werden. Doch die großen Discounter verschmähen das Blech. (S. 54) * Pädagogik - Unbehauste Kinder : Die Schwächen deutscher Schulen stehen im Mittelpunkt einer vehement geführten Bildungsdebatte. Welche Bedeutung die außerschulischen Einflüsse haben, wird oft ausgeklammert. Doch die Eltern müssen wieder mehr erzieherische Verantwortung übernehmen. Von Joachim ... (S. 56) Gesellschaft * Was war da los, Ms Gwilliam?: Die US-Bühnenbildnerin Lisa Gwilliam, 33, über Elton Johns abgelegte ... (S. 61) * Bettina Flitner - Alices Favoritinnen (S. 61) * GETRÄNKE - Rausch ohne Kater (S. 61) * EINE MELDUNG UND IHRE GESCHICHTE - Baby zu verkaufen: Warum drei Paare in zwei Ländern um ein Kind ... (S. 62) * CHINA - Frau Chen sucht das Glück: Mehr als 52 000 Besucher strömen täglich nach Macau, dem Las Vegas Asiens. Sie kommen aus allen Provinzen des Landes, die meisten von ihnen sind arme Bauern, die ihr Erspartes setzen. Sie träumen vom Geldsegen des Kapitalismus. Von Ullrich ... (S. 64) * VERBRECHEN - Schatten über Sanssouci: Der mutmaßliche Mordversuch an einem Deutsch-Äthiopier gilt als Beleg für den militanten Rechtsextremismus - doch die Ermittlungen sind noch längst nicht abgeschlossen. (S. 75) * SICHERHEIT - Wattestäbchen gegen Schläger: Mit Speicheltests wollen Innenpolitiker Hooligans einschüchtern und Gewalttaten verhindern. Experten halten das für überzogen. (S. 78) * MIGRATION - Verbrechen im Namen der Ehre: Mit dem Urteil im Fall Sürücü sind Ehrenmorde im Migrantenmilieu zum Politikum geworden. Immer lauter werden die Forderungen nach Ausweisungen und schärferen Gesetzen. Die Welt der Täter aber, deren gnadenlose Erziehung und soziale Chancenlosigkeit, wurde zu lange ignoriert. (S. 80) * Die letzte Autorität: Ortstermin: In München präsentiert Doktor Sommer eine Studie über das Liebesleben der Jugend. (S. 84) Wirtschaft * KONZERNE - VW-Chef weiter unter Druck (S. 87) * KONJUNKTUR - Bundesbank optimistisch (S. 87) * Ticketcorner - Tickets am Geldautomaten (S. 87) * Bundesagentur für Arbeit - Weniger Personalabbau (S. 88) * Siemens - Fiskus filzt Anleger (S. 88) * BÖRSE - Viele Neulinge (S. 89) * AKTIEN - Brasilien boomt (S. 89) * FINANZPOLITIK - Rauf oder runter?: Der Vorstoß von SPD-Chef Kurt Beck spaltet die Große Koalition: Sollen die Steuern weiter erhöht oder eher gesenkt werden? Die meisten Ökonomen geben eine differenzierte Antwort. Nicht die Höhe der Steuern ist das Problem, sondern ihre jobfeindliche Ausgestaltung. (S. 90) * LUFTFAHRT - Hosen runter!: Kurz vor seinem Börsengang muss Air-Berlin-Chef Hunold das tun, was er bislang am meisten verabscheute: Transparenz zeigen. Doch auch der Börsenprospekt lässt einige Fragen offen. (S. 94) * GESUNDHEIT - Amt macht krank: Aus Angst um ihren Job melden sich die Deutschen immer seltener krank - mit Ausnahme der Staatsdiener. Eine neue Studie analysiert deren schlechte Verfassung. (S. 96) * HIGHTECH - Nation im Netz: Was morgen weltweit den Alltag prägen wird, lässt sich heute schon in Südkorea besichtigen: Das Land hat sich konsequent dem Internet verschrieben - mit allen Chancen und Risiken. (S. 100) * LEBENSMITTEL - Uran im Brei: Das Gesundheitsministerium in Sachsen-Anhalt verheimlicht Daten über die Kontamination von Mineralwässern - und gefährdet damit besonders Babys. (S. 104) Ausland * INDIEN - Scheuer Staatsgast (S. 107) * TSCHAD - Gemeinsamer Hass (S. 107) * VEREINTE NATIONEN - Alleingang Amerikas? (S. 108) * RUSSLAND - Treffende Prognosen (S. 108) * Australien - Gläserne Bürger (S. 108) * AFGHANISTAN - Geheimdateien auf dem Basar (S. 109) * TÜRKEI - Angst vor einer Intifada (S. 109) * ENERGIE - Werben um Turkmenbaschi: Der Kampf um die künftige Erdgasversorgung Europas spitzt sich zu. Während Russland unverhohlen mit Lieferengpässen droht, macht die EU dem Staatschef im rohstoffreichen Turkmenistan Avancen - bei der Deutschen Bank darf der despotische Herrscher sogar seine Milliarden verstecken. (S. 110) * NEPAL - Allein gegen alle: Nach blutigen Unruhen hat König Gyanendra die Rückkehr zur Demokratie versprochen. Die Opposition bleibt skeptisch. (S. 114) * Großbritannien - Gentleman in Turnschuhen: David Cameron will den Thatcherismus hinter sich lassen und die Konservative Partei modernisieren. Vielen Tories geht das zu schnell - der junge Vorsitzende prescht ihnen zu weit vor. (S. 116) * ENTWICKLUNGSHILFE - Geschäft mit dem Wetter: Nicht Spendenaktionen, sondern Versicherungspolicen sollen künftig hungernden Menschen in der Dritten Welt helfen. (S. 120) * TERRORISMUS - Die Last der ganzen Welt: Als Ersatzmann des 11. September steht Zacarias Moussaoui vor Gericht. Seine Mutter kämpft nun gegen den Vorwurf, sich um ihr Kind nicht gekümmert zu haben. (S. 122) * Himalaja - Atlantis im Himalaja: Der Münchner Bruno Baumann suchte das buddhistische Shangri-la und stieß auf die eigentliche Wiege der tibetischen Kultur - das Silberschloss der Shang-Shung-Könige. In dem rauen Bergreich regierten vor über 2000 Jahren wilde Krieger und blutrünstige Schamanen. (S. 124) * Der Antipate: Global Village: Mittagstisch in Gela beim mutigsten Bürgermeister ... (S. 130) Sport * REKORDE - Gegen die Nebelwand: In den Annalen der deutschen Leichtathletik stehen 51 Bestleistungen, die zu Zeiten des DDR-Staatsdopings erzielt wurden. Athleten von heute können dagegen kaum antreten. Die Ex-Sprinterin Ines Geipel will nun ihren Rekord getilgt haben - und schürt den Zorn einstiger Kollegen. (S. 132) * SPONSORING - Wildwuchs im Stadion: Nirgendwo in Europa kassieren die Fußballproficlubs so viel Geld durch Werbung wie in Deutschland. Experten bezweifeln jedoch, dass die Reklame beim Kunden ankommt. (S. 134) Wissenschaft+Technik * ANTIBIOTIKA - Arznei im Tierfutter (S. 137) * KARRIEREN - Da ist Musik drin : Physiker Eicke Weber, 56, über seinen Wechsel von Kalifornien nach Freiburg im Breisgau, die schwierige Rückkehr von...




