Chesterton Orthodoxie

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Chesterton, Gilbert K. Orthodoxie Eine Handreichung für die Ungläubigen, FE-MEDIENVERLAG, Oktober 2011 ISBN: 3863570197
Chesterton verteidigt die Tradition, das Wunder, die Phantasie und das Dogma, aber auf eine Art und Weise, die jedem Dogmatiker von Herzen zuwider sein muss; denn er beruft sich dabei einzig und allein auf die alltägliche Erfahrung, den common sense, die Vernunft und die Demokratie. Man kann sein Buch auch als die Autobiografie eines Abenteurers lesen, der mit zwölf ein Heide, mit sechzehn ein Agnostiker war und den einzig und allein sein wildes Denken zum Glauben führte. Chesterton wurde 1874 in London geboren und starb dort 1936. Er war Zigarrenraucher und Dialektiker, Vielschreiber und Gourmand. Er verfasste hundert Bücher.

NEUBUCH! 2011. 304 S. m. 7 Abb. 20 cm 201 mm x 121 mm x 23 mm 7 Abbildungen

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Chesterton, Gilbert Keith: Der Mann, der Donnerstag war. Eine phantastische Geschichte. Mit 20 Zeichnungen von Gerda von Stengel. Ins Deutsche übertragen von Bernhard Sengfelder. Droemersche Verlagsanstalt Erste Aufl., erstes bis fünftes Tausend 1947 Wiesentheid
220S. 8°

Pappe Fadengehefteter Pappband mit Farbkopfschnitt. Die Einbandkanten leicht berieben, das holzhaltige Papier allg. nachgedunkelt, Eigentümerstempel auf Nachsatz, ansonsten guter Zustand dieses schön illustrierten und unter Kontrolle der amerikanischen Militärregierung herausgegebenen Buches. Eine wunderbar burleske und metaphysische Detektivgeschichte aus dem London des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts um die Frage, was ein echter Anarchist sei und wer sich eigentlich hinter den Dingen verbirgt. Das wird immer wunderlicher und absonderlicher, sprach Syme, als es längst zu spät ist und er sich in einem grünen, mit Sonne, Mond und Sternen bestückten Nachthemd wiederfindet. Was vorher geschah: Unter mysteriösen Umständen wird Gabriel Syme von der Londoner Kriminalpolizei als Detektiv für die Antianarchistenabteilung angeworben, deren führende Mitglieder nach Wochentagen benannt und vorzüglich damit beschäftigt sind, miteinander Verstecken zu spielen. Syme macht sogleich als "Donnerstag" Karriere, da er sich in den Zentralen Anarchistenrat wählen läßt und hinter das Geheimnis der anderen Wochentage kommt. Nicht zu klären scheint allein die Identität des bedrohlichen Anführers "Sonntag" Gilbert Keith Chesterton (* 29. Mai 1874 im Londoner Stadtteil Kensington; 14. Juni 1936 in Beaconsfield) war ein englischer Buchautor und Journalist. Chesterton wurde 1874 in Campden Hill im Londoner Stadtteil Kensington als Sohn eines Londoner Häusermaklers geboren. Die Familie war protestantischen Glaubens und gehörte der Gemeinschaft der Unitarier an. Er wurde an der St Paul's School erzogen. Danach besuchte er die Slade School of Art, um Illustrator zu werden. Außerdem besuchte er Vorlesungen der Literaturwissenschaft am University College London, beendete aber keines der beiden Studien mit einem Abschluss. 1896 begann Chesterton, für den Londoner Verlag Redway, and T. Fisher Unwin zu arbeiten, wo er bis 1902 blieb. In diese Zeit fällt auch seine erste journalistische Arbeit als ein freiberuflicher Kunst- und Literaturkritiker. 1901 heiratete er Frances Blogg. Im Jahr 1902 erhielt er eine wöchentliche Kolumne in der Daily News, hinzu kam 1905 eine weitere wöchentliche Kolumne in The Illustrated London News, für die er die nächsten 30 Jahre schrieb. Nach eigenen Angaben faszinierte ihn das Okkulte, und er experimentierte zusammen mit seinem Bruder Cecil mit Ouija. Später wandte er sich wieder dem Christentum zu, was 1922 zu seiner Konversion zum Katholizismus führte. Chesterton war etwa 1,93 m groß und wog um 134 kg. Sein Bauchumfang war Anlass bekannter Anekdoten: So soll er zu seinem Freund George Bernard Shaw bemerkt haben: "To look at you, anyone would think there was a famine in England." ("Wenn man dich ansieht, glaubt man, dass es in England eine Hungersnot gibt") Shaw gab zurück: "To look at you, anyone would think you caused it." ("Wenn man dich ansieht, glaubt man, dass du sie verursacht hast"). Gewöhnlich trug er ein Cape und einen zerdrückten Hut, einen Stockdegen in der Hand und hatte eine Zigarre aus dem Mund hängen. Er vergaß oft, wohin er wollte, und verpasste den Zug, der ihn dorthin bringen sollte. Es wird berichtet, dass er mehrfach seiner Frau von entfernten Orten Telegramme schickte wie "Am at Market Harborough. Where ought I to be?" ("Bin in Market Harborough. Wo sollte ich sein?") worauf sie antwortete: "Home" ("Zu Hause"). Chesterton liebte zu debattieren und beteiligte sich oft an freundschaftlichen öffentlichen Disputen mit Männern wie George Bernard Shaw, H. G. Wells, Bertrand Russell und Clarence Darrow. Nach seiner Autobiografie spielten er und Shaw Cowboys in einem Stummfilm, der allerdings nie veröffentlicht wurde. Chesterton starb am 14. Juni 1936 62-jährig in seinem Haus in Beaconsfield in Buckinghamshire. Die Homilie bei Chestertons Totenmesse in der Westminster Cathedral wurde von Ronald Knox gehalten. Er wurde in Beaconsfield auf dem katholischen Friedhof begraben. Chestertons Nachlass wurde auf 28.389 Pfund Sterling geschätzt, was heute etwa 2,6 Millionen US-Dollar entspricht. In seinen Romanen, Essays und Kurzgeschichten setzte er sich intensiv mit modernen Philosophien und Denkrichtungen auseinander. Bekannt sind seine oft gewagten, aber selten misslungenen Gedankensprünge und sein Zusammenbringen scheinbar unvereinbarer Ideen, oft mit überraschenden Ergebnissen. Seine typische Argumentationsweise ist plakativ als "geistiger Husarenritt" bezeichnet worden. Chesterton führte öffentliche Debatten untern anderem mit G. B. Shaw, H. G. Wells, Bertrand Russell und Clarence Darrow. Sein vielleicht wichtigster Diskussionspartner war Shaw, mit dem ihn eine herzliche Freundschaft bei gleichzeitiger Ablehnung von dessen Ansichten verband. Auch mit den Gedanken Nietzsches zum Übermenschen setzte er sich viel auseinander, er urteilte darüber recht ablehnend. Er bekämpfte verschiedene Ideen und Theorien, die Anfang des 20. Jahrhunderts oft und gerne vertreten wurden, vor allem äußerte er sich gegen Euthanasie und die pseudowissenschaftliche Rassenkunde sowie gegen jede Vorstellung einer Menschenzucht. Ebenso lehnte er den Britischen Kolonialismus ab und unterstützte die irische Unabhängigkeit. Chesterton bewunderte das Mittelalter, das seiner Meinung nach in der Neuzeit oft unfair negativ dargestellt wurde. Er setzte sich dafür ein, dass die Demokratie auf Grund ihres eigenen Wesens auf die Stimme der Armen und Slumbewohner hören solle, anstatt von oben herab "zu ihrem Besten" über sie zu entscheiden ("Anstatt uns zu fragen, was wir mit den Armen machen sollen, sollten wir uns lieber fragen, was die Armen mit uns machen werden.") Wirtschaftspolitisch forderte er eine Begrenzung der Macht des Großkapitals bei gleichzeitiger Förderung des Kleineigentums ("Jedermann sollte eine Kuh und drei Morgen Land besitzen können", "Das Problem des Kapitalismus ist nicht, dass es zu viele, sondern dass es zu wenige Kapitalisten gibt.") Er nannte dies Distributismus. Nach seinem Tod wurde er von Papst Pius XI. mit dem Titel Defensor Fidei (Verteidiger des Glaubens) geehrt. Diese Ehrenbezeichnung wurde vormals dem englischen König Heinrich VIII. verliehen, als dieser mit Hilfe des Thomas Morus eine Schrift zu Verteidigung des katholischen Glaubens vorgelegt hatte. Chesterton hat den katholischen Glauben in einer Vielzahl von entschiedenen, sehr pointierten und originellen Schriften offensiv bezeugt. Dieser umfangreiche Aspekt seines Wirkens ist in Deutschland weitgehend unbekannt geblieben, während Chesterton in der englischsprachigen Welt als bedeutender Apologet des römischen Christentums und der Rechtgläubigkeit (Orthodoxie) gilt. Er bezeichnete u. a. die Scheidung als eine Form des Aberglaubens. Chesterton schrieb Gedichte, Bühnenstücke, meist aber Prosa: Essays, zahlreiche Erzählungen und Romane. Von manchen Kritikern hochgelobt wurden die von ihm verfassten Biografien, beispielsweise über Thomas von Aquin, Franz von Assisi, Charles Dickens, Robert Louis Stevenson und George Bernard Shaw. Sein kurzer Roman The Man Who Was Thursday von 1908 (dt. 1910 als Der Mann, der Donnerstag war) ist eine politische Satire, die der Phantastischen Literatur zugerechnet werden kann: Ein Komplott anarchistischer Terroristen am Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt sich darin, unter zunehmender Verfremdung der Wirklichkeit, in ein verrückt-göttliches Spektakel. Wie in anderen seiner Schriften wendet sich Chesterton auch in diesem Roman theologisch-philosophischen Fragen zu. Das Copyright für die englischen Originalwerke Chestertons ist inzwischen erloschen, weshalb man viele von ihnen aus dem World Wide Web herunterladen kann.

[SW: Englische Literatur | Roman | Illustrierte Bücher]

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Chesterton, Gilbert K. Ketzer Eine Verteidigung der Orthodoxie gegen ihre Verächter. Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit, INSEL, FRANKFURT, 022 ISBN: 3458358056
Gilbert Keith Chesterton war einer der bedeutendsten Essayisten Europas. Seine Aufsätze zu Themen wie Kunst, Literatur, Wissenschaft, Ehe, Familie und Kindererziehung, Gott, Glauben und Spiritualität sind bis heute revolutionär. Klarsichtig blickte Chesterton weit in die Zukunft. Er war ein Kämpfer, der furchtlos bestehende Ordnungen, Imperialismus und Sozialismus angriff. Mit Witz und Ironie plädiert er für christliche Grundsätze. Selten genug für einen Verteidiger der Religion verläßt er sich dabei vor allem auf die Provokation und den Humor. So bieten seine Aufsätze ein ganz besonderes und anregendes Lesevergnügen.

NEUBUCH! 2012. 262 S. 18 cm 189 mm x 121 mm x 33 mm; Insel Taschenbücher Nr.4105

[SW: Gleichgültigkeit]

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Chesterton, Gilbert K., Monika [Übers.] Noll und Ulrich [Übers.] Enderwitz: Ketzer : eine Verteidigung der Orthodoxie gegen ihre Verächter ; ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit. Gilbert Keith Chesterton. Aus dem Engl. von Monika Noll und Ulrich Enderwitz, Insel-Taschenbuch ; 4105, Berlin : Insel-Verl., 2012. ISBN: 9783458358053
erscheint wie ungelesen

1. Aufl. 262 S. ; 19 cm kart.

[SW: Englische Literatur]

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