Catull
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Engelsing, Rolf (übertragen & herausgegeben) : LATEINISCHE GEDICHTE. -- - mit ca. 21 Holzschnitten aus deutschen Frühdrucken - Sammlung Dieterich Band 299 - Inschrift auf Rückentitel in Gold blindgeprägt ---. Carl Schünemann Vlg., Bremen, 1965
Einbd min berieben, innen sehr gut -NAU-
172 Seiten, Original-Leineneinband, Größe kl. 8°., - 1. HORAZ Der Dichter 2. OVID Im Dienst der Liebe 3. OVID Der Sieger 4. CATULL Septumius und Akme 5. CATULL Zerwürfnis 6. PROPERZ Rastlose Liebe 7. PROPERZ Die Strafe 8. OIDD Tyrannische Liebe 9. OVID Unfreiwillige Liebe 10. CATULL Sapphische Ode an Lesbia 11. SULPICIA (Tibull) Sulpicia 12. HORAZ Abgeblitzt 13. PROPERZ Ernüchterung 14. VERGIL Alexis 15. TIBULL Der ausgesperrte Hausfreund 16. PROPERZ Mit & ohne Hoffnung 17. PROPERZ An Bassus 18. PROPERZ Zwist 19. PROPERZ Der Reinfall 20. OVID Der Protz 21. PHÄDRUS Der geprellte Liebhaber 22. HORAZ Wiedervereinigung 23. CATULL Der Tod des Spatzen 24. STATIUS Der Tod des zahmen Löwen 25. CATULL Einladung 26. HORAZ Frost mit Maßen 27. HORAZ Das Altenteil 28. HORAZ An Tyndaris 29. HORAZ Feinschmeckermoral 30. HORAZ An Dellius 31. HORAZ Todesgedanken 32. HORAZ Die goldene Mitte 33. HORAZ Maß für Maß 34. VERGIL Die Rettung des Tityrus 35. HORAZ Bandusia 36. VERGIL An die Muse 37. VERGIL Abschied 38. HORAZ Erschütterung 39. CATULL Der Elende 40. PROPERZ Totenrede der Cornelia 41. OVID Die Verbannung 42. TIBULL Fieberphantasie 43. STATIUS An den Schlaf 44. VERGIL Der Sängerkrieg am Mincio 45. CATULL Elegie: Das Wrack 46. VERGIL Parodie: Der Emporkömmling 47. HORAZ Ein frommer Wunsch 48. PHÄDRUS Der alte Löwe 49. PHÄDRUS Die Lügenbolde 50. PHÄDRUS Zwischen den Stühlen 51. HORAZ Dichterruhm & Nachwort, Biographie, Register, Verzeichnis der Abbildungen -Beilage : 2 DIN A4 Seiten mit Schreibmaschine geschrieben : Die Cornelia - Elegie des Sextus Propertius (2 x gefaltet) -Grün-Lyrik & Poesie 1. Auflage,
Zein, Matthias: Catull, carmen XXIX et LVII, XCIII Die politischen Invektiven gegen Caesar, GRIN VERLAG, , Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640763343
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Klassische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Betrachtet man die carmina Catulls, die sich mit Personen und Angelegenheiten des öffentlichen und somit natürlich auch politischen Lebens in Rom auseinandersetzen, so stellt sich unweigerlich die Frage nach dessen politischer Einstellung. Welcher Natur war sie oder war der Dichter ein gänzlich apolitischer MenschDass Catull eine politische Position vertreten hat, steht wohl außer Frage. So meinte schon Syndikus: Die Gesellschaft in der Hauptstadt, in der und mit der Catull lebte, war alles andere als ein apolitischer Raum; ohne in die Stürme der Politik hineingezogen zu werden, konnte man in dem brodelnden Hexenkessel jener Jahre wohl nur dann leben, wenn man sich wie Lukrez in den bergenden Schutz der epikureischen Philosophie geflüchtet hatte. Nun wird diese politische Position hier zu beurteilen und vor allem einzustufen sein. Inwieweit sind die Angriffe - denn nichts anderes sind die meisten der Gedichte politischen Inhalts bei Catull - persönlich motiviert, wie weit greifen sie in das politische Tagesgeschehen ein und welches sind ihre eigentlichen AdressatenOb und wie weit Catull in seinen Gedichten Opposition zu Caesar bezieht, ist sicher ein ausschlaggebender Punkt, um seine Einstellung zu verstehen. Denn eine oppositionelle Position zu Caesar im Zusammenhang mit den Anspielungen auf dessen Schwiegersohn Pompeius würde eine klare Frontstellung gegen das Dreimännerbündnis und somit die tagespolitischen Begebenheiten bedeuten. Hier kann und soll vor allem c. 29 und dessen Analyse Aufschluss bringen. Sicherlich müssen für eine genauere Interpretation die weiteren carmina herangezogen werden, die sich an Caesar richten. Im Zusammenhang ist hier auch gründlich das Verhältnis Catull-Mamurra-Caesar zu betrachten, so dass die weiteren Gedichte, deren Adressaten Mamurra und Caesar sind, zum Verständnis beitragen können. Gerade an diesem Verhältnis und dessen Interpretation lässt sich einschätzen, wie sich Catulls Invektiven erklären: Ob nun als dezidierte Erklärung gegen die herrschenden politischen Verhältnisse oder als aus persönlichen Feindschaften veranlasste Angriffe gegen Politiker.
NEUBUCH! 2010. 24 S. 210 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V162476
Baier, Thomas (Hg.): Pontano und Catull. NeoLatina 4. Tübingen: Narr, 2003. ISBN: 3823357948
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Pontani amatores: Joachim Camerarius und Eobanus Hessus in Nürnberg. Walther Ludwig -- Pontano zwischen Poesie und Politik. Literarische Vermeidungsstrategien in der Renaissance und in der römischen Republik. Ulrich Eigler -- Pontanus' erste Liebesdichtung als Sublimierungsprozeß. Eckart Schäfer -- Poetische Reflexion bei Catull und Pontano. Wolf-Lüder Liebermann -- ,Nugae' an einen Freund: Pontano, Amores 1, 1 und 1, 28. Gesine Manuwald -- Pontano als Catullus Ovidianus: am. 1, 9. Ulrike Auhagen -- Zwischen Tibull und Catull: Pontano, Amores 1,19. Dorothee Gall -- Die Cinnama in Pontanos erstem Buch der Amores und Catulls Lesbia. Florian Hurka -- Küssen und Schreiben. Pontanos Imitatio von Catulls basia-Gedichten. Gregor Vogt-Spira -- Die Variation catullischer Motive in den Hochzeitsgedichten Pontanos: De amore coniugali 1, 2 und 3. Jürgen Blänsdorf -- Pontanos Hendecasyllabi an Marino Tomacelli. Eckard Lefevre -- Catullisch, catullischer als Catull, uncatullisch - Zu Giovanni Pontanos Elfsilblergedichten. Ernst A. Schmidt -- Pontano zwischen Catull und Panormita: das Jugendwerk Pruritus. Rolf Hartkamp -- Antike und humanistische Gastfreundschaft: Pontano Amores 1, 27; Eridanus 1, 40 und Catull. Thomas Baier -- Pontano und Franz von Assisi - De laudibus divinis 7. Stefan Faller -- Ein Lehrgedicht nach neoterischer Poetik Pontanos De hortis Hesperidum sive de cultu citriorum und seine Beziehung zu Catull. Gernot Michael Müller -- Pontanos Tumuli. Paul Gerhard Schmidt -- Theatrum amantum: Pontanos Baiae und Catull. Ekkehard Stärk. ISBN 3823357948 - , ISBN-13: 9783823357940
321 S. Gebundene Ausgabe.
[SW: Lotichius, Petrus]
Catull (d.i. Gaius Valerius Catullus): Liebesgedichte und sonstige Dichtungen. Lateinisch und Deutsch. Neu übersetzt und mit einem Essay "Zum Verständnis des Werkes" , Anhang und Bibliographie herausgegeben von Otto Weinreich. Einbandentwurf Werner Rebhuhn. Rowohlt Verlag Erste Aufl. 1960 Hamburg
188S. 8°
Taschenbuch (= Rowohlts Klassiker der Literatur und Wissenschaft, Band 64, Lateinische Literatur, Band 1, herausgegeben von Ernesto Grassi unter Mitarbeit von Walter Hess.) Illustriertes Taschenbuch mit Leinenrücken. Der Einband leicht knickig, das holzhaltige Papier allg. nachgedunkelt, ansonsten gute Erhaltung. Gaius Valerius Catullus, deutsch kurz Catull genannt, war ein römischer Dichter des 1. Jahrhunderts v. Chr. Er stammte aus Verona. Catull gehörte zum Kreis der Neoteriker und orientierte sich wie diese vor allem an dem berühmten hellenistischen Dichter Kallimachos. Aber auch die griechische Dichterin Sappho hatte einen sehr großen Einfluss auf ihn. Seine carmina (lat.: Gedichte') wurden unter anderem von Carl Orff (Catulli Carmina) vertont. Catulls erhaltenes Werk umfasst 116 carmina (Gedichte), die in drei Gruppen unterteilt sind: carmina 1-60: kleinere Gedichte in verschiedenen Versmaßen, sog. polymetra, die auch nugae (Bagatellgedichte) genannt werden; das häufigste Versmaß ist der Hendekasyllabus. carmina 61-68: größere Gedichte in verschiedenen Versmaßen. Das mit 408 Versen längste, carmen 64 (Hochzeit des Peleus und der Thetis), ist ein sog. Epyllion, ein Kleinepos. Im Gegensatz zu den großen Epen, wie Homers Ilias und Odyssee, stehen hier eher unbekannte Ereignisse aus der Mythologie sowie privat-erotische Belange mythischer Helden im Vordergrund. Hier ist auch das berühmte carmen 68, die Alliuselegie, zu finden, das älteste überlieferte Beispiel einer römischen Elegie, als deren auctor (Gründer, Erfinder) neben Catull vor allem Cornelius Gallus gilt. carmina 69-116: Epigramme im elegischen Distichon. Denkbar ist auch eine Aufteilung, die nach den Polymetra die carmina 61-64 von den anschließenden Gedichten im elegischen Distichon abtrennt. Diese Aufteilung ergibt auch ein recht gutes Gleichgewicht zwischen den Längen der einzelnen Abschnitte. Inhaltlich können die Gedichte drei thematischen Gruppen zugeordnet werden: Gedichte an und über Freunde, beispielsweise Einladungen Invektiven (Schmähgedichte): In diesen oft derben Gedichten werden (ehemalige) Freunde Catulls und auch einige bekannte Persönlichkeiten verhöhnt Erotische Gedichte: Sie sind gerichtet an den Knaben Iuventius, an eine Hetäre namens Ipsitilla, hauptsächlich aber an eine Frau mit dem Decknamen "Lesbia"; darin steckt eine Anspielung auf die Insel Lesbos, wo die von Catull verehrte griechische Dichterin Sappho lebte. Besonders berühmt sind die Kussgedichte 5 und 7, in denen er auf Lesbias Fragen, mit wie vielen Küssen er sich denn zufriedengeben würde, mit Metaphern der Unendlichkeit antwortet. Diese beiden carmina wurden von antiken, mittelalterlichen und neuzeitlichen Dichtern immer wieder nachgeahmt, so etwa von Martial oder von Lessing. Carmen 51 dagegen ist eine Übersetzung und Weiterdichtung einer bekannten Ode Sapphos.
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