Alexander Schlacht Ueber Berlin
Es wurden insgesamt 33 Einträge zu 'Alexander Schlacht Ueber Berlin' gefunden (Stand: 29.11.2010).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Alexander Schlacht Ueber Berlin' an.
Besymenski, Lew; Bek, Alexander: Büchersammlung "Kampf um Moskau 1941/Zweiter Weltkrieg". 3 Titel. 1.) Zähmung des Taifuns, Schlacht um Moskau 1941, Aus dem Russischen übersetzt von Klaus-Dieter Goll, 1. Auflage/1981, Leinen-Einband mit O.Schutzumschlag, Format 19,5 x 12,5 cm, mit zahlreichen Abbildungen, gut erhalten. 2.) Auf den Spuren von Martin Bormann, Dietz Verlag Berlin, 1. Auflage/1965, 270 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, lichtrandig, einige Bleistiftanstreichungen, farbig illustrierter O. Pappeinband, gut erhalten. 3.) Alexander Bek: Die Wolokolamsker Chaussee, 1. Teil, Militärverlag der DDR, broschiert, 191 Seiten, 8. Auflage, I. Teil/1982, gut erhalten, Verlag der Nation Berlin
Zum Buch "Zähmung des Taifuns": Der Sieg, so heißt es, hat viele Väter, die Niederlage ist dagegen stets eine Vollwaise, für die niemand sich verantwortlich fühlt. Zahllose Legenden scheinen diese Weisheit zu belegen. Über kaum eine Schlacht des zweiten Weltkrieges wurden in den zurückliegenden vierzig Jahren von der bürgerlichen Publizistik derart viele verschleiernde und verfälschende Theorien kolportiert wie über die Schlacht vor Moskau im Herbst und Winter 1941/42. Warum? "Taifun" hatte Hitler jenes Unternehmen getauft, in dem die Okkupationsarmee alles vor sich niederwalzend, die sowjetische Hauptstadt bereits wenige Wochen nach dem Überfall erobern und die Sowjetunion in die Knie zwingen sollten. Doch was dem "Führer" und seiner siegestrunkenen Generalität, bar jeder realen Einschätzung des Kriegsverhältnisses, undenkbar war, geschah: Der "Taifun" wurde gezähmt - die längst als unzwingbar verklärte Wehrmacht wurde zum erstenmal empfindlich geschlagen - die Blitzkriegsstrategie scheiterte - die Wende des Krieges zeichnete sich ab! Der bekannte sowjetische Schriftsteller und Historiker Lew Besymenski hat in seinem neuesten Dokumentarbericht prägnant, anschaulich und überzeugend nachgewiesen, wie es dazu kam. Auf der Grundlage umfangreicher Archivstudien, unter Verwendung einer Fülle authentischer Zitate aus zum großen Teil bisher unveröffentlichter Materialien - wie der Kriegstagebücher des damaligen Generalfeldmarschalls von Bock, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Mitte - analysiert der Autor Kriegsziele, Operationspläne und größenwahnsinnige Illusionen der faschistischen Führung, setzt sich an Hand unwiderlegbarer Beweise sachlich, zugleich aber immer wieder auch polemisch pointiert mit den nachträglichen Rechtfertigungslügen der Gescheiterten auseinander, stellt die wahren Ursachen für den historischen Sieg des Sowjetvolkes dar. Ein Buch der Tatsachen und Fakten, das unsere Erkenntnis bereichtert (Umschlagtext, 1981); wie oben beschrieben
Humboldt, Iffland, Schiller - Kultur und Hochfinanz im französisch besetzten Berlin Christian Adolph Mayer, Bankier Goethes, (1775-1843): Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, Berlin, 7. Januar 1807
Gehaltvoller Brief des Bankiers an sein "geliebtes Weib" Emilie Mayer geb. Frege, der einen eindrucksvollen Einblick in das Berliner Kulturleben während der französischen Besetzung bietet. Mayer sekundierte damals seinem Schwiegervater Christian Gottlob Freg(1747-1816) in Berlin. Dieser wirkte nach der Schlacht von Jena und Auerstedt Ende 1806 mit Herzog Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach in Berlin als Unterhändler von Sachsen auf den Friedensschluss mit Frankreich hin, der mit dem Posener Frieden vom Dezember 1806 die Erhebung Sachsens zum Königreich brachte, und bereitete den sächsischen Staatskredit über 1,5 Millionen Taler vor. Mayer rügt seine Gemahlin, ihm nicht öfters zu schreiben und freut sich auf das baldige Wiedersehen mit ihr und den Kindern. Einen vorherigen Brief habe er angesichts der gerade abgehenden Post unvermittelt abbrechen müssen, zumal "sie hier auf dem Postamt sehr scharf sind". Nur en passant, wohl um seine Gattin nicht zu langweilen, geht Mayer auf die Zeit ein, die er "mit Geschäften und Coursen" in Berlin verbringt, obwohl die politischen und finanziellen Verhandlungen Freges und Mayers von größter Bedeutung gewesen sein müssen. Besuche bei Perregaux [Alphonse Perregaux (1785-1841), Sohn des einflussreichen, in Paris wirkenden schweizerischen Bankiers Jean-Frederic Perregaux, 1744-1808] und der Berliner Kaufmannsfamilie Jordan und die Beziehungen zu seinem Geschäftsfreund Reichenbach werden beiläufig erwähnt. Um so interessanter und von hohem kulturgeschichtlichen Wert sind dagegen seine Bemerkungen zum damaligen Berliner Kultur- und Gesellschaftsleben. Besonders bemerkenswert ist ein "Diner beym Herzog von Weimar" [Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757-1828), Reformer, Freimaurer, Illuminat, Freund von Goethe und Patron der Weimarer Klassik (Wieland, Herder, Schiller, Fichte, Hegel, Schelling, Schlegel), preußischer Generalmajor]. Dort traf der Bankier auf zwei illustre Gäste: den Naturforscher Alexander von Humboldt (1769-1859), dessen soeben beendete amerikanische Forschungsreise ihm den Beinamen eines 'zweiten Kolumbus' einbrachte, und den Dramatiker August Wilhelm Iffland (1759-1814), der, seit 1796 Direktor des Berliner Nationaltheaters, Berlin zu einer der führenden Theaterstädte Deutschlands machte: "...enthielt aber zwey interessante Personen, nemlich den Herrn von Humbolt und den Dr. Iffland, ersteren hat ich mir ganz anders vorgestellt, er ist noch ein junger Mensch, der viel und gut spricht , mitunter aber sehr beissend. Dr. Iffland erzählte einige jüdische Geschichten im jüdischen Dialect auf eine sehr comische Art.." Nach dem Abendessen begab sich die illustre Runde ins Theater, um sich eine Aufführung von Mozarts Hochzeit des Figaro anzusehen: "nach einer langen Tafel verfügten wir uns ins Schauspiel, und die Oper Figaro, welche hier so wie alle Opern etwas mittelmäßig gegeben wird...". Mehr angetan war Mayer am Folgetag von der Aufführung von Schillers "Braut von Messina": "...hohlte ich Reichenbach ab um in die Braut von Messina, welches Stück hier von Madame Bethmann und Madame Fleck sehr gut gegeben wird, das Theater war aber leer.." [Friederike Bethmann-Unzelmann (1760-1815), Schauspielerin und Sängerin, gefeierte Mozart-Interpretin, und Louise Fleck (1777-1846), Gattin des nicht weniger berühmten Ferdinand Fleck (1757-1801), waren die wichtigsten Berliner Schauspielerinnen ihrer Zeit, die auf Gastspielreisen in ganz Deutschland große Erfolge feiern konnten und von Goethe und Schiller hochgeschätzt wurden]. Neben der Beleuchtung des Berliner Kulturlebens jener Zeit wirft Mayers Brief auch ein Streiflicht auf die politisch-militärische Situation im damaligen Berlin, das nach dem Sieg Napoleons über Preußen in der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt 1806 von französischen Truppen besetzt war. Kommandant von Berlin wurde der französische General und spätere Gouverneur von Paris, Pierre Augustin Hullin (1758-1841). Die Demonstration der militärischen Überlegenheit Frankreichs, bei denen Truppenaufmärsche eine wichtige Rolle spielten, findet auch in Mayers Brief ihren Niederschlag: "...die Parade von dem Schloß gesehen, welche aus Wurtzburger und Nassau-Usinger bestand und mit hübscher Musik besetzt war, der General Hullin kam mit seinem ganzen Hofstaat herunter, und ließ die Truppen vorbey defilieren..." - Christian Adolph Mayer (1775-1843), Leipziger Kammerrat und Bankier ehelichte 1801 Christiane Emilie Frege (1783-1857), die Tochter des Bankiers Christian Gottlob Frege (1747-1816) und trat damals als Teilhaber in das hochangesehene Leipziger Bankhaus Frege ein. Unter Christian Gottlob Frege entwickelte sich das Bankhaus zum führenden sächsischen Kreditinstitut. Frege selbst war häufig im Auftrag seines Landesherrn tätig und unterhielt beste Beziehungen nach Holland und Frankreich. Welche Bedeutung Frege in Sachsen erlangte, veranschaulichen die Kredite von je 1,5 Millionen Taler, die das Königreich Sachsen 1807 und 1810 von Frege aufnehmen musste. Frege und Mayer waren auch die Bankiers des Dichterfürsten Goethe, der zahlreiche Briefe an die Leipziger Bankherren hinterlassen hat.
Deutsche Handschrift auf Papier (Wasserzeichen: "1801"), ca. 24,9 × 20,4 cm, 2 ½ SS. auf 2 Bll. Altersgebräunt, öffnungsbedingte Einrisse am Rand und in Bogenmitte, kleine Einrisse an Faltstellen.
[SW: Finanzgeschichte, Finanzwesen, Wirtschaftsgeschichte, Bankengeschichte, Bankgeschichte, Bankwesen, Unternehmensgeschichte, Banking History, Financial History]
DER SPIEGEL: 24/2000, Das Schattenreich der Pharaonen,
Titel Piraten im Sandmeer: In der ägyptischen Westwüste haben Forscher Goldmumien, Sphinx-Tempel und verschollene Karawanenwege entdeckt - Spuren eines Schmugglerreiches fernab der Pyramiden. Führte einst ein Wirtschaftskrieg mit geheimnisvollen Oasen-Herrschern zum Untergang der Pharaonen? (S. 224) * Das Beben der Kleopatra: Der Frankfurter Althistoriker Manfred Clauss, 54, über versunkene Städte vor der Küste Ägyptens (S. 228) * Budenzauber im Göttertempel: Wie Alexander der Große mit einem Krönungstrick zum Pharao wurde (S. 232) 38 ATTENTATE - Leben im Ausnahmezustand : Die Grünen-Wehrexpertin Angelika Beer über einen Messerstecher-Anschlag, den Terror gegen ihre Person und das Verhalten der Presse * 40 SPD - Lila Botschaft: CDU-Chefin Angela Merkel macht es möglich: Kanzler Gerhard Schröder, bekennender Macho, muss sich jetzt für Frauenpolitik interessieren. * 46 BAYERN - Sisyphos mit Bremssystem: SPD-Chefin Renate Schmidt hat wenig erreicht und tritt zurück. Zwei Polit-Manager wollen die Partei umkrempeln - offen ist, ob die SPD das zulässt. * 50 RÜSTUNG - Luft aus den Reifen: Rudolf Scharping will neue Panzerfahrzeuge für die Bundeswehr. Dabei operiert er mit fragwürdigen Argumenten. * 54 GRÜNE - Genau fühlen, ungenau reden: Das Auto als Mittel der Emanzipation - mit solchen Überzeugungen bringt Rezzo Schlauch die Grünen auf die Palme. * 60 BIODIESEL - Rasende Frittenbuden: Seit die Spritpreise explodieren, tanken immer mehr Autofahrer den billigen Biodiesel. Wie umweltfreundlich ist der aus Rapspflanzen gewonnene Kraftstoff wirklich? * 64 VERKEHR - Brettern ohne Buße: In Heidelberg können Raser mit besonderer Milde rechnen. Der Chef der Staatsanwaltschaft führt einen Privatkrieg gegen Tempo-30-Zonen. * 68 TOURISMUS - Dinge unter der Decke : Rechtsradikale demolieren das Image von Mecklenburg-Vorpommern. Nun fürchten Politiker, dass der Fremdenverkehr, der einzige bedeutsame Wirtschaftsfaktor des Landes, Schaden nimmt. 78 GLOBALISIERUNG - Steueroase Internet: Für den Vertrieb von Musik, Software und Filmen hat sich das Internet zum Steuerparadies entwickelt. Im Cyberspace mogeln sich die Kunden an der Mehrwertsteuer vorbei, den EU-Staaten drohen Ausfälle in Milliardenhöhe. Die Brüsseler Kommission sinnt auf Abhilfe, doch ihr Vorschlag taugt nicht für die Praxis. * 82 ÖLMULTIS - Geschäft an der Quelle: Die Konzerne verdienen so prächtig wie noch nie - nicht an der Tankstelle, dafür direkt bei der Förderung. * 84 TELEFONKONZERNE - Sieger ohne Strategie?: Die Schlacht um Mannesmann hat Vodafone-Chef Chris Gent gewonnen. Und nun? Bisher lässt der Brite eine überzeugende Firmenpolitik vermissen. * 86 Wir sind keine Statisten : IG-Metall-Chef Klaus Zwickel, 61, über seinen Streit mit Vodafone/Mannesmann-Chef Chris Gent * 90 WELTAUSSTELLUNG - Konjunktur für Besserwisser: Die Eröffnung der Expo in Hannover geriet zum PR-Desaster: Im Zentrum der Berichterstattung stehen schlechte Besucherzahlen, kaputte Drehkreuze, drohende Entlassungen und teure Würstchen. Bisher einzige Konsequenz: Die Geschäftsführung erwägt, den Werbeetat zu erhöhen. * 94 REICHE - Honig um den Bart : Die Millionäre der Internet-Generation verändern das exklusive Bankgeschäft: Einladungen zu noblen Reitturnieren sind den Kunden gleichgültig, verlangt wird Superprofit ohne Schnörkel. * 98 MODE - Calvin ganz klein: Der geschäftstüchtige Designerpapst liegt im Clinch mit dem Bekleidungskonzern Warnaco, seinem größten Partner: Der vermarkte seine Jeans vulgär und unprofessionell . 106 ZEITUNGEN - Hochkultur im Techno-Rausch: Verrichten Deutschlands Intellektuelle ihre Gedankenarbeit auf der falschen Baustelle? Das Feuilleton der Zukunft, verkündet FAZ -Mitherausgeber Frank Schirrmacher, müsse sich weniger der Politik widmen als den Fragen der Robotik und Gentechnik. * 108 Wissenschaft ist ein Thriller : Frank Schirrmacher über die neue Liebe zur Bio-Technologie * 110 INTERNET - Der Reiz der Nackenlinie: Der Erfolg des Web-Angebots von Wallstreet-Online verblüfft die Etablierten: Täglich füllen Börsenfreaks die Seiten - mit Infos, Tipps und Tratsch. * 111 PRESSE - Wurstwagen umgefallen: Als im Herbst 1998 der Holzfrachter Pallas vor Amrum sank, lösten Naturschützer Großalarm aus. Neue Studien belegen: Die Gefahr für das Ökosystem war eher gering. 200 KINO - Sekt für die Global Player: Am kommenden Freitag werden in Berlin auf einer großen Gala die 50. Deutschen Filmpreise vergeben. Doch während vor den Kulissen der Nationalstolz gepflegt wird, ist dahinter längst die Globalisierung der Branche im Gange. * 202 Man wird bescheiden : Kultur-Staatsminister Michael Naumann über die Deutschen Filmpreise, zu viel Schwermut auf der Leinwand und die Neubesetzung des Chefpostens der Berlinale * 206 SCHAUSPIELERINNEN - Das böse Mädchen von Hollywood: Für ihre Rolle der verrückten Schlampe Lisa im US-Kinofilm Durchgeknallt erhielt Angelina Jolie einen Oscar - und hat sich damit als derzeit bestes Bad Girl Hollywoods etabliert. * 210 AUTOREN - Pechvogel trifft Paradiesvogel: Der Germanist Hans-Ulrich Treichel hat die Neutöner-Szene abgehorcht: Sein Roman Tristanakkord schildert das Luxusleben eines schillernden Avantgardisten - nach realem Vorbild? * 212 SCHRIFTSTELLER - Im Bett des Ziegenbocks: Der Peruaner Mario Vargas Llosa lässt in seinem neuen Roman La Fiesta del Chivo die blutrünstige Ära des karibischen Tyrannen Rafael Trujillo auferstehen. Sein Bestseller verstört führende Schichten in Santo Domingo, weil er ihre Hingabe an den Massenmörder enthüllt. * 218 POP - Hass auf den Ex: Die Sängerin Kelis wird gefeiert als Erneuerin der schwarzen Popmusik. Nun kommt die Amerikanerin erstmals auf Deutschlandtournee. * Gesellschaft 115 HAUSTIERE - Schwein zum Kuscheln: Die Schweriner Minipig-Züchterin Annerose Demski, 46, über Nutzen und Eigenschaften von Kleinstschweinen * 116 BERUFE - Singende Strumpfhose : In Berlin entwickelt sich für alle, die mit dem Umzug in die Hauptstadt auch den Lebensstil wechseln, eine alternative Dienstleistungskultur. Besserverdiener, Einsame und Spinner nutzen das neue Angebot, das andernorts als schrill und peinlich gelten würde, wie selbstverständlich. * 118 STARS - Streber mit Herz: Mit Mission: Impossible 2 liegt Hollywoods ewiger Schwiegersohn Tom Cruise im Rennen um Amerikas Sommer-Kinohit vorn - und wirkt plötzlich wie ein cooler Bursche. Von Thomas Hüetlin * 122 GLÜCKSSPIEL - Zockerei im Milchladen: In deutschen Großstädten geht die Polizei gegen Büros vor, die illegale Sportwetten anbieten. * 127 KONSUMFORSCHUNG - Cowboys beim Bummeln: Ein Soziologe hat jahrelang seine Mitmenschen beobachtet - und eine Menge geschlechtsspezifischer Marotten entdeckt. * Serie 132 * 3. Das Informationszeitalter * 3.1. Werden Computer denken lernen? - MASCHINEN MIT GEFÜHL: Wie Forscher versuchen, dem Computer Geist einzuhauchen * 140 MUSTER IM CHAOS: Können Computer denken? Der Amerikaner RAY KURZWEIL und der Bremer Neurobiologe GERHARD ROTH beantworten vier SPIEGEL-Fragen zu diesem Kardinalproblem. * 144 * 3. Das Informationszeitalter * 3.1. Werden Computer denken lernen? - OHREN AM KNIE: Können Roboter von Tieren lernen? Wissenschaftler bauen Cyberwesen mit künstlichen Augen und Ohren, Elektromotoren dienen als Muskelersatz. Bei dem biologischen Robotik-Ansatz wird versucht, die Arbeitsweise von Tiergehirnen nachzuahmen. * 148 * 3. Das Informationszeitalter * 3.1. Werden Computer denken lernen? - UNTERNEHMEN PAPAGEI: Mit Sprachsoftware wird der Computer zum (fast) perfekten Sekretär: Er gehorcht aufs Wort, kann ein bisschen mitreden und übersetzt Alltagstexte recht passabel. * Sport 152 FUSSBALL-EM - Wer ist der Boss?: Die deutsche Nationalelf hat sich von der Wankelmütigkeit ihres Teamchefs emanzipiert. Zu Beginn der Europameisterschaft ist sie jedoch ohne innere Führungsstruktur. Den Kandidaten für eine Chefrolle auf dem Rasen fehlt entweder die Hausmacht oder die Gunst des Trainers. * 156 FAN-GEWALT - Treffpunkt Waterloo: Zwanzig Prozent Arbeitslosigkeit und Wohnort des Kinderschänders Marc Dutroux: Charleroi genießt in Belgien das Image einer Horror-Stadt . Und jetzt kommen die Hooligans. * 159 ENGLAND - Mit Eleganz verlieren : Der Schauspieler Sir Peter Ustinov über den Militarismus der Briten und die Angst vor Deutschland und seinen Fußballspielern * 160 SPRINGREITEN - Aus der LPG nach Klein Flottbek: Als einziger Reiter aus der DDR hat Holger Wulschner den Sprung in die internationale Spitze geschafft. Seit seinem Derby-Sieg träumt er von einem Start bei Olympia. 242 COMPUTER - Lesespaß interruptus: In Deutschland kommt das erste elektronische Buch auf den Markt. Doch Testleser finden das klobige Rocketbook zu umständlich und zu teuer. * 245 TIERE - Lieb zu Windeln: Ein Hamburger Tierheim erprobt einen Idiotentest für Kampfhunde. Gescheiterten Kandidaten droht der Gifttod. * 246 MEDIZIN - Tod durch Krakelei: Unleserliche Rezepte und Krankenakten führen jedes Jahr zu tausenden von Kunstfehlern. US-Mediziner erhalten jetzt Nachhilfe in deutlichem Schreiben. gutes Exemplar, Einband mit kleinen altersbedingten Spuren
DER SPIEGEL 26/2007: Die Heilkraft der Einbildung,
Titel * Wundermittel im Kopf: Homöopathische Kügelchen und Akupunkturnadeln wirken tatsächlich - weil Glaube Schmerzen lindern kann und Hoffnung heilen. Lange beruhten auch die Erfolge der Schulmedizin einzig auf dem Placebo-Effekt. Nun enträtseln die Hirnforscher die erstaunliche Heilkraft der Einbildung. (S. 134) Deutschland * TERRORISMUS - Warnung aus Washington (S. 15) * G 8 - Vorsätzliche Täuschung (S. 16) * AFFÄREN - Luxusreise mit Bodyguards (S. 16) * Große Koalition - Reform nicht in Sicht (S. 16) * STUDENTEN - Beschämende soziale Selektion : Der Präsident des Deutschen Studentenwerks, Rolf Dobischat, 56, über die Studienchancen von ... (S. 17) * AUSSENPOLITIK - Heikle Personalie (S. 17) * MEDIENSCHUTZ - Fehlende Kontrollen (S. 18) * NS-JUSTIZ - Rehabilitierung für Kriegsverrat ? (S. 18) * Neuer Glücksspielstaatsvertrag - Angebot der EU (S. 18) * Umfrage zumThema - Winter ade (S. 18) * Große Koalition - Die Scheinehe: Vereint entkräftet: Schwarz-Rot hat sich nicht mehr viel zu sagen. Vor allem die innere Achse der Regierung, das Verhältnis der CDU-Kanzlerin zum SPD-Vizekanzler, ist schwer lädiert. Aus Partnern sind Gegner geworden. (S. 20) * Beck kann morgen Kanzler sein : Der neue Chef der Partei Die Linke , Oskar Lafontaine, 63, über seinen Machtanspruch, die Zukunft des Sozialismus und sein Verhältnis zu den ... (S. 24) * EU - Macht, geteilt durch 27: Nach dem dramatischen Verhandlungsmarathon fällt die Bilanz des EU-Gipfels mager aus: Viele Ideen des Verfassungsentwurfs werden erst Jahre später umgesetzt, andere verwässert. (S. 28) * ACHTUNG: Veraltete Version, aktulisiert durch Macht, geteilt durch 27 - Weltmacht light: Die USA drängen auf eine aktivere Rolle Europas in der Außenpolitik. Sie wollen zu einer neuen Arbeitsteilung kommen, bei der sie sich um den Nahen Osten kümmern und die Europäer die Verantwortung für Osteuropa übernehmen. (S. 28) * KLIMASCHUTZ - Die Luftnummer: Ineffizient, teuer, verworren: Der Emissionshandel hat bislang kaum CO2-Einsparungen gebracht. Mit einer Notoperation will die Große Koalition das System nun vor dem Kollaps bewahren. (S. 30) * Fall el-Masri - Lausige Tarnung: Die Haftbefehle gegen zehn CIA-Männer belasten die deutschamerikanischen Beziehungen. Nun drängt die Münchner Staatsanwaltschaft auf die Festnahme der Agenten. (S. 34) * Kriminalität - Die Frau ohne Gesicht: Im Polizistenmord von Heilbronn gibt es eine heiße Spur: Ermittler sicherten am Tatort DNA-Material einer Verdächtigen, die seit 14 Jahren bei Verbrechen auftaucht. Der Fall zeigt aber auch, wo der genetische Fingerabdruck als Fahndungsmittel an Grenzen stößt. (S. 36) * KRANKENHÄUSER - Herrscher über Leben und Tod: Im niederrheinischen Wegberg sind innerhalb eines Jahres über zwei Dutzend Menschen gestorben, weil Ärzte falsch, unnötig oder stümperhaft behandelt haben sollen. Der Verdacht: Der neue Chef der privatisierten Klinik habe auf Kosten der Gesundheit seiner Patienten Kasse machen wollen. (S. 40) * SPIONAGE - Auge um Auge: Der russische Geheimdienst versucht mit aller Macht, deutsche Militärtechnik zu ergattern. In Österreich flog nun ein mutmaßlicher Agent auf. (S. 47) * TÜRKEI - Nach dem Knutschen in den Knast: Nach einer intimen Begegnung mit einer 13-jährigen Britin sitzt ein 17-jähriger Deutscher seit zehn Wochen in Antalya in Haft. Der Fall nährt Zweifel an der EU-Reife der Türkei. (S. 48) * TIERE - Kita für den Köter: Immer öfter schaffen sich Karrieremenschen einen Hund an - als Kind-Ersatz oder Accessoire. Entsprechend boomen bundesweit Tagesstätten für die Kuscheltiere. (S. 50) Serie * Die Alpha-Mädchen (Teil III) - Der große Unterschied: Welchen Einfluss hat es auf eine Gesellschaft, wenn Frauen Macht haben? In Ruanda, einem Land mit hohem Gewaltpotential, ist die Frauenquote in der Politik hoch - und die Bürger sind friedlich. In Bahrein werden Frauen von Ämtern ferngehalten - und die Gewalt reißt nicht ab. Zufall? Von Uwe ... (S. 52) Gesellschaft * Was war da los, Herr Pahl?: Der australische Pensionär Jack Pahl, 85, über die rasanten Freuden des ... (S. 59) * Christian Schwager - Das tödliche Paradies (S. 59) * Berlin - Verdächtige Kunst (S. 59) * EINE MELDUNG UND IHRE GESCHICHTE - Papa Paul: Warum eine Berlinerin glaubt, sie sei Paul McCartneys ... (S. 60) * BILDUNG - Das Irrenhaus von Friedrichshagen: Eine anthroposophische Schule in Berlin sollte die Antwort auf das staatliche Bildungssystem und seine Krise sein. Doch seit Jahren führen hier Eltern und Lehrer eine bizarre Schlacht um freiheitliche Erziehung und ihre Grenzen. Von Alexander ... (S. 62) * Vision diffus: Ortstermin: Im Stadttheater Osnabrück wird das Werbekonzept für den Katholikentag 2008 vorgestellt. (S. 70) Wirtschaft * Neuer Tarifvertrag - Mitarbeiter verlieren weniger (S. 73) * DEUTSCHE BAHN - DIW warnt vor hohem Tarifabschluss (S. 73) * RIESTER-RENTE - Mehr Geld vom Staat (S. 73) * AFFÄREN - Rechtsstreit um Catoil (S. 74) * VW-Affäre - Betriebsrat soll gehen (S. 74) * BANKEN - Milliardenklage gegen Unicredit (S. 77) * AIR BERLIN - Aufseher lassen nicht locker (S. 77) * ENERGIEPREISE - Missbrauchte Macht: Die Energiekonzerne werden von allen Seiten attackiert: Kartellbehörden, Gerichte und EU machen mobil. Die Politik verlangt mehr Klimaschutz, die Verbraucher fordern günstigere Preise. Bei einem Gipfeltreffen im Kanzleramt könnte es nächste Woche zum Eklat kommen. (S. 78) * Das ist Angstmache : BASF-Chef Jürgen Hambrecht, 60, über die Folgen der Klimapolitik für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie, seine Erwartungen an den bevorstehenden Energiegipfel der Bundesregierung und den Druck der ... (S. 81) * FINANZINDUSTRIE - Geschacher ums Politbüro: Rund um die WestLB entbrennt ein Übernahmestreit. Kommt die Landesbank Baden-Württemberg zum Zuge? Oder wird gleich das größte Geldinstitut der Republik geschmiedet? (S. 84) * HAUSHALT - Schweizer Schuldenregime: Mit einem ehrgeizigen Plan will Finanzminister Steinbrück die öffentlichen Kassen sanieren und Bund und Länder auf dauerhaft aus- geglichene Haushalte einschwören. (S. 86) * MOBILFUNK - Der Sturm vor der Ruhe: Mit dem US-Verkaufsstart erreicht der Hype um das iPhone von Apple seinen vorläufigen Höhepunkt. Die etablierte Konkurrenz demonstriert Gelassenheit. (S. 91) Medien * INTERNET - ARD will auf Verlage zugehen (S. 93) * JOURNALISTEN - Magie des Geldes (S. 93) * MUSIKINDUSTRIE - Bushido ist ein Idol : Sony-BMG-Deutschland-Chef Edgar Berger, 40, über gewaltverherrlichende Rapper und die Suche nach neuen ... (S. 93) * TV-Vorschau (S. 94) * TV-Rückblick (S. 94) * ZEITSCHRIFTEN - Flohmarkt der Nettigkeiten: Seit einem knappen halben Jahr gibt es die deutsche Vanity Fair . Der Ableger des US-Magazin-Mythos war mit viel Pathos gestartet. Doch das Blatt wird kaum wahrgenommen. Die Redaktion ringt um Werbekunden, Leser - und wenigstens ein bisschen Bedeutung. (S. 96) * Börsen-TV - Bezahlte Fenster: Nach der Affäre um den N24-Aktienguru Markus Frick geraten Börsenshows unter Generalverdacht. Medienwächter suchen nun Hilfe bei der Finanzaufsicht. (S. 98) * SPIEGEL TV (S. 169) Ausland * IRAK - Schockierende Praxis (S. 101) * ITALIEN - Nicht zu fassen (S. 101) * IRAN - Geheime Geschäfte (S. 102) * KRIEGSVERBRECHEN - Knappe Frist (S. 102) * RUSSLAND - Waffenbruder aus Südamerika (S. 102) * Peru - Die Sippe des Chino (S. 103) * Nahost - Unterstützung aus dem Gefängnis (S. 103) * Großbritannien - Der demütige Missionar: Diese Woche übernimmt Gordon Brown, Labours ewiger Zweiter, das Regierungsruder von seinem Weggefährten Tony Blair. Der bisherige Schatzkanzler will das Land gerechter machen. Und er muss einer Partei, die viel an Schwung verloren hat, neue Glaubwürdigkeit verleihen. (S. 104) * Widerwärtige Vorwürfe : Estlands Staatschef Toomas Hendrik Ilves über den Streit um das sowjetische Ehrenmal in Tallinn, Russlands Geschichtsbild und die Strategie Moskaus gegenüber der ... (S. 108) * FRANKREICH - Perfektes Casting: Frauen, Farbige, Feministinnen: Mit einer geschickten Postenverteilung p...




