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  • Autor:  Gontscharow
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1
Nr. 1
Iwan A. Gontscharow (Autor)
Deutscher Taschenbuch Verlag 2003
ISBN 3423131179

2003 Softcover Seiten: 416 18,8 x 12 x 2,4 cm

[Schlagwörter: "Das Fahren mit dem Segelschiff erscheint mir als beklagenswerter Beweis für die Schwäche des menschlichen Verstandes." Iwan Gontscharow sprach's und brach 1852 an Bord eines Segelschiffes zu einer Reise um die halbe Welt auf. Als Expeditions-Sekretär eines russischen Kriegsschiffes, das den Auftrag hatte, Handelsbeziehungen zu Japan zu knüpfen, sollte er dem Zaren Bericht erstatten. Also schrieb er Briefe. Er berichtet - und klagt. Klagt viel. Der berühmte Apologet der Hypochondrie und Stubenhockerei schimpft, daß er seine Kleider selbst aus dem Koffer holen muß, mäkelt am Essen herum und jammert, daß er nicht seekrank wird und also einen Grund weniger hat, sich zu beklagen. Seine Nörgeleien sind brillant unterhaltsam; und dann unterlaufen ihm immer wieder kleine Fehler - poetische Schilderungen, die seine Neugier auf das Fremde, seine Empfänglichkeit für die Schönheiten der Natur verraten.Der Krimkrieg zwingt die Besatzung der Fregatte dazu, auf dem Landweg nach St. Petersburg zurückzukehren, und so muß der Autor, der bald darauf den Oblomow verfassen wird, noch eine unbequeme Heimreise hinter sich bringen, durch Sibirien. Eine eher harmlose Angelegenheit, denn "erfrieren kann man, aber sich erkälten ist schwer".Ein wundervolles BuchGontscharow verfasste regelmäßig seine Berichte, als sorgfältiger Chronist, der zugleich farbig und detailgenau und oft auch witzig zu schreiben weiß, ohne sich lange bei den exotischen Kulissen fremder Länder oder romantischen Naturschönheiten aufzuhalten. Er schimpft über den Knoblauchatem der Chinesen, nörgelt humorvoll über die "von den Strapazen der Seereise vorzeitig gealterten Enten und Hühner", die man ihm zum Essen vorsetzt, und betrachtet Orkane und Wellenberge als unsinnige Belästigungen durch die Natur. Aber niemals übersieht er etwas Wichtiges, und seine Beobachtungen sind bestimmt vom Blickwinkel des unparteiischen Außenseiters. Das ist es, was sein Buch bis heute so frisch und lesenswert macht und zugleich erhebt zu einem der bedeutendsten Werke der Reiseliteratur, von hohem dokumentarischen und literarischen Rang.In seinen Privatbriefen von der Reise offenbart sich der von chronischem ennui gequälte Junggeselle und Berufshypochonder Gontscharow als liebenswürdiger Kauz wie aus einem Karl-May-Roman: Es ist höchst vergnüglich mitzuerleben, wie die vernörgelte Landratte allmählich lernt, selbst bei hohem Seegang aufrecht zu gehen, zu schreiben, zu essen oder zu schlafen. Nicht minder vergnüglich ist die Schilderung der Heimreise quer durch Sibirien auf dem Rücken dieser schrecklichen Untiere, die Pferde heißen. ( ) in [Gontscharows] präzisen, hochverdichteten und mit viel Selbstironie, aber auch mancherlei Selbstzweifeln vorgetragenen Reisebeschreibungen bleibt eines immer spürbar: Hier ist einer der großen russischen Realisten am Werk.]

Zustand: sehr gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: BN23653


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Nr. 2
Iwan A. Gontscharow (Autor), Ivan Goncarov (Autor)
Eichborn 1998
ISBN 3821841680

1998 Hardcover Seiten: 356 19,4 x 13,8 x 4,6 cm

[Schlagwörter: "Das Fahren mit dem Segelschiff erscheint mir als beklagenswerter Beweis für die Schwäche des menschlichen Verstandes." Iwan Gontscharow sprach's und brach 1852 an Bord eines Segelschiffes zu einer Reise um die halbe Welt auf. Als Expeditions-Sekretär eines russischen Kriegsschiffes, das den Auftrag hatte, Handelsbeziehungen zu Japan zu knüpfen, sollte er dem Zaren Bericht erstatten. Also schrieb er Briefe.Er berichtet - und klagt. Klagt viel. Der berühmte Apologet der Hypochondrie und Stubenhockerei schimpft, daß er seine Kleider selbst aus dem Koffer holen muß, mäkelt am Essen herum und jammert, daß er nicht seekrank wird und also einen Grund weniger hat, sich zu beklagen. Seine Nörgeleien sind brillant unterhaltsam; und dann unterlaufen ihm immer wieder kleine Fehler - poetische Schilderungen, die seine Neugier auf das Fremde, seine Empfänglichkeit für die Schönheiten der Natur verraten.Der Krimkrieg zwingt die Besatzung der Fregatte dazu, auf dem Landweg nach St. Petersburg zurückzukehren, und so muß der Autor, der bald darauf den Oblomow verfassen wird, noch eine unbequeme Heimreise hinter sich bringen, durch Sibirien. Eine eher harmlose Angelegenheit, denn "erfrieren kann man, aber sich erkälten ist schwer".Ein wundervolles Buch.Gontscharow verfasste regelmäßig seine Berichte, als sorgfältiger Chronist, der zugleich farbig und detailgenau und oft auch witzig zu schreiben weiß, ohne sich lange bei den exotischen Kulissen fremder Länder oder romantischen Naturschönheiten aufzuhalten. Er schimpft über den Knoblauchatem der Chinesen, nörgelt humorvoll über die "von den Strapazen der Seereise vorzeitig gealterten Enten und Hühner", die man ihm zum Essen vorsetzt, und betrachtet Orkane und Wellenberge als unsinnige Belästigungen durch die Natur. Aber niemals übersieht er etwas Wichtiges, und seine Beobachtungen sind bestimmt vom Blickwinkel des unparteiischen Außenseiters. Das ist es, was sein Buch bis heute so frisch und lesenswert macht und zugleich erhebt zu einem der bedeutendsten Werke der Reiseliteratur, von hohem dokumentarischen und literarischen Rang.In seinen Privatbriefen von der Reise offenbart sich der von chronischem ennui gequälte Junggeselle und Berufshypochonder Gontscharow als liebenswürdiger Kauz wie aus einem Karl-May-Roman: Es ist höchst vergnüglich mitzuerleben, wie die vernörgelte Landratte allmählich lernt, selbst bei hohem Seegang aufrecht zu gehen, zu schreiben, zu essen oder zu schlafen. Nicht minder vergnüglich ist die Schilderung der Heimreise quer durch Sibirien auf dem Rücken dieser schrecklichen Untiere, die Pferde heißen. ( ) in [Gontscharows] präzisen, hochverdichteten und mit viel Selbstironie, aber auch mancherlei Selbstzweifeln vorgetragenen Reisebeschreibungen bleibt eines immer spürbar: Hier ist einer der großen russischen Realisten am Werk.]

Zustand: sehr gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: BN23650


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Nr. 3
Gontscharow, I. A. / Wolf, Horst
Berlin, Verlag der Nation, 1953
1. - 10. Tausend, Leinen, 761 S., 8°, In gutem Zustand. Ohne Schutzumschlag. Mit Lesebändchen. Kapital beschädigt. Kleine Fehlstellen (Löcher) am Rücken. Schnitte dunkler. Innen schön. Raues Papier mäßig nachgedunkelt. / Aus dem Russischen übersetzt v. Horst Wolf. Einheitssachtitel: Fregat Pallada. 10.80 M Ost.

Artikel-Nr.: KB0019692


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Nr. 4
Für den Zaren um die halbe Welt. Eine Reise in Briefen, ergänzt durch Texte aus der "Fregatte Pallas". Aus dem Russischen übers. und mit einer Einleitung und einem Nachwort von Erich Müller-Kamp. - Gontscharow, Iwan:
Gontscharow, Iwan:
München, dtv, 2003.
ISBN 3423131179

8°. 412 S. OKt. Gutes sauberes Exemplar.; dtv 13117.

[Schlagwörter: Russland]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: A17644


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Nr. 5
Gontscharow, Iwan:
Hamburg und München: Heinrich Ellermann; 1965.
426 S. Oln. - OS. Gut bis sehr gut. = Kleine russische Bibliothek.

Herausgeg. u. übersetzt v. Erich Müller-Kamp.

[Schlagwörter: Rußland]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 7481BB


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Nr. 6
Briefe von einer Weltreise, ergänzt durch Texte aus der "Fregatte Pallas"- Herausgegeben und übersetzt von Erich Müller-Kamp. - Gontscharow, Iwan A
Gontscharow, Iwan A
München, Edition Spangenberg 1990.
ISBN 3-89409-053-7

(18,2 x 11,3 cm); kl.-8°; 424 Seiten; Orig.-Pappband; Orig.-Umschlag.

Schönes, nahezu verlagsfrisches Exemplar. Gontscharow nahm 1852 bis 1855 als literarischer Sekretär Admirals Putjatin an einer Fahrt teil, die nach Japan, von dort zum Ochotskijschen Meer und über Sibirien nach Petersburg führte. Ergänzt durch Texte über England, Madeira, Südafrika, China, Japan und Sibirien. * Wenn Sie Ihre VISA oder EUROCARD/ MASTERCARD zur Zahlung nutzen möchten kontakten Sie uns bitte. *

Artikel-Nr.: a200501847


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