vom glück nur ein schatten

 

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Nr. 1
Uwe-Karsten Heye :
München: Wilhelm Heyne Verlag 2011,
Taschenbuch (TB); 204 Seiten -/- Zustand: gut ; als Mängelexemplar gekennzeichnet, Rückseite mit Kratzer, ungelesen ,

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Artikel-Nr.: 58791


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Nr. 2
Heye, Uwe - Karsten:
München, Blessing, 2004.
2. Aufl. 8°. 192 S., Abb. Pbd.OU.

[Schlagwörter: Nachkriegsdeutschland]

Artikel-Nr.: 582A


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Nr. 3
Heye, Uwe-Karsten
HEYNE TASCHENBUCH, Februar 2011
ISBN 9783453602113

Sofort lieferbar! Ungelesenes Mängelexemplar mit Lagerspuren. Rechnung mit MwSt. Kartoniert / Broschiert, 204 S., 28 S. Bildteil farbig, davon 16 farbig, 18,8cm x 12,0cm x 2,3cm, Geschichte einmal anders: als beispielhafte, emotionale Frauengeschichte<br /> <br />Eine Liebe, die ein ganzes Leben hätte dauern können, der aber nur vier Jahre vergönnt waren. Das Schicksal einer deutschen Familie, wie es ganz ähnlich viele Ostflüchtlinge durchlebt haben. Die bewegende wahre Geschichte von Uwe-Karsten Heyes Familie durch Krieg und Nachkrieg, Flucht und Wiederaufbau ist die Vorlage für eines der aufwendigsten TV-Movies des Jahres!<br /> <br />

Zustand: gut

Artikel-Nr.: 420427


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Katalog Varia beim Anbieter Arvelle Buch- und Medienversand e.K., Deutschland
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Nr. 4
Schicksalsjahre: Nach der wahren Geschichte "Vom Glück nur ein Schatten" - Uwe-Karsten Heye:
Uwe-Karsten Heye:
Heyne Verlag,,
3,Aufl. 204 S.

Das angebotene Buch stammt aus einem Privathaushalt. Schnitt und Einband sind etwas staubschmutzig. Der Buchzustand ist ansonsten ordentlich und dem Alter entsprechend gut. Papier altersbedingt gedunkelt, Schutzumschlag (wenn vorhanden) an den Rändern leicht beschädigt. Namenszüge oder Widmungen können enthalten sein, ebenso sind Kennzeichnungen für Mängel-/Remittendenexemplare. R13-1

[Schlagwörter: Belletristik]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 25310


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Katalog Belletristik beim Anbieter KIRJAT, Deutschland
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Nr. 5
Uwe-Karsten Heye
Heyne Verlag,
ISBN 9783453602113

Gebraucht - Gut Taschenbuch

Zustand: gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: INF3002327854


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Nr. 6
Heyne Verlag,
ISBN 9783453645097

Gebraucht - Gut Taschenbuch

Zustand: gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: INF3002326071


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Nr. 7
Uwe-Karsten Heye
ISBN 345364509X

Verlag: Heyne Verlag, Ausgabe von 2006-01-02, Einband: Taschenbuch, Seiten: 192, das Buch ist in gutem Zustand. Altersgemäße kleinere Mängel sind nicht immer extra aufgeführt.

Zustand: gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: V5062336


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Nr. 8
Uwe-Karsten Heye
ISBN 3896672614

Verlag: Karl Blessing Verlag, Ausgabe von 2004-09-07, Einband: Gebundene Ausgabe, Seiten: 191, das Buch ist in gutem Zustand. Altersgemäße kleinere Mängel sind nicht immer extra aufgeführt.

[Schlagwörter: Nach Ländern & Kontinenten, Vom Glü ck nur ein Schatten: Eine deutsche Familiengeschichte, Uwe-K]

Zustand: gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: V6883619


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Katalog Nach Ländern & Kontinenten beim Anbieter Erich Butzenlechner, Einzelunternehmen, Deutschland
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Nr. 9
13/2000, Schock-Therapie für die Bahn - langsam,teuer, unflexibel - DER SPIEGEL
DER SPIEGEL
Titel Bahnfahrt an die Börse: Die rot-grüne Regierung macht Ernst: Nach der Stahlindustrie und den Werften soll nun die Bahn in die Moderne geführt werden. Die Beschäftigten müssen Opfer bringen - und am Ende wird auch der Staat noch einmal helfen müssen. (S. 22) * Schluss mit der Oma-Politik : Verkehrsminister Reinhard Klimmt über den Sparkurs der Bahn (S. 26) * Zu spät, zu voll, zu dreckig: Frustrierte Mitarbeiter, genervte Kunden, verlotterte Gleise und Bahnhöfe - die Krise der Bahn, eine Folge jahrzehntelangen Schlendrians, ist offensichtlich. Pläne zur Sanierung des Schienenunternehmens gibt es reichlich - sie müssen nur umgesetzt werden. (S. 120) * Profit auf der Nebenstrecke: Bahn und Länder suchen nach neuen Modellen für den Verkehr in der Region. (S. 124) 30 GRÜNE - Letzte Rettung: Sind die Postenkämpfe an der Grünen-Spitze bald vorbei? Renate Künast tritt an. Doch Joschka Fischer hat sich von seiner Partei innerlich verabschiedet. * 30 Die Grünen als Lemminge * 32 FAHNDUNG - Phantom im Dschungel: Ludwig-Holger Pfahls gilt als eine der Schlüsselfiguren im Schmiergeld-Skandal um die umstrittene Fuchs -Panzerlieferung an Saudi-Arabien. Im Juli 1999 tauchte der mit Haftbefehl gesuchte Ex-Staatssekretär und -Geheimdienstler in Asien unter. Jetzt suchen ihn BKA-Fahnder auf Bali. * 35 KORRUPTION - Unsere Aktivitäten haben zu Zahlungen geführt : Der ehemalige Elf-Aquitaine-Chef Loik Le Floch-Prigent über Schmiergeldvorwürfe und den Einstieg seines Konzerns bei Leuna/Minol * 36 Millionen für Elf-Berater: Zoll sicherte brisante Unterlagen im Leuna-Fall * 37 AFFÄREN - 3 Suisses für die CDU: Als Kanzler hat Bimbes-Sammler Kohl Großspenden stückeln lassen, um die Namen von CDU-Gönnern geheim zu halten - wider den Geist des Parteiengesetzes. * 38 CDU - Angst vor Angela: Nach ihrer Nominierung zur Parteichefin begann Angela Merkel mit einem unglücklichen Auftritt. Doch im Osten ist sie eine ernste Herausforderung für SPD und PDS. * 40 BILDUNG - Ausfall im System: Die Computer-Branche sucht verzweifelt nach Programmierern und Internet-Experten. Verpasst Deutschland den Boom im neuen Net-Business? Die Hochschulen sind überfordert. Der Import von Software-Ingenieuren aus Indien wird zum Wahlkampfthema. 82 ZEITGESCHICHTE - Das Wiener Modell: Aus Stasi-Archiven tauchten Akten auf, die Adolf Eichmanns Wüten in Österreich nach dem Anschluss 1938 dokumentieren. Der spätere Holocaust-Organisator vertrieb mit antisemitischem Terror mehr als 100 000 Juden aus ihrer Heimat. * 88 LUFTFAHRT - Tod über den Wolken: Weil immer mehr ältere Menschen fliegen, häufen sich Notfälle an Bord. Viele Airlines rüsten ihre Flotte mit Elektroschockern zur Reanimation aus. * 90 STASI - Der Untertan, Ausgabe Ost: Er war so gierig auf die Macht, dass er seine Vergangenheit und die 33 Stasi-Ordner glatt vergaß. Darum fiel nach der Wende keiner tiefer als Wolfgang Schnur. Demnächst soll der ehemalige Rechtsanwalt wegen versuchten Betrugs vor Gericht. 98 WINTERSPORT - Sauberer Berg: Seit Jahren hält sich auf dem Bildschirm und in Gazetten die Mär von der einzigen FKK-Loipe der Welt in den Alpen. * 102 BEAMTE - Gefährliche Geneigtheit: Mit hohen Gehältern wirbt die Wirtschaft qualifizierte Beamte ab. Nun soll der Exodus gestoppt werden. 132 SPRINGER-VERLAG - Operation Käse : Mit eigenen TV-Produktionen wollte Springer-Chef August Fischer den Zeitungskonzern ins elektronische Zeitalter führen. Doch der Einstieg ins Fernsehgeschäft ging daneben. Nach millionenschweren Fehlinvestitionen wird nun auch über einen Ausstieg nachgedacht. * 136 EROTIK-TV - Fräuleins Wunder: RTL 2 verschärft weiter das Programm: Das Sex-Magazin Peep! soll eine neue Moderatorin bekommen - blonder und üppiger als all ihre Vorgängerinnen. * 140 INTERNET - Die Lümmel aus Santa Clara: Die Yahoo-Gründer Jerry Yang und David Filo bauten ihre Suchmaschine zu einem Medienkonzern modernen Typs aus: mit Inhalten und Shopping-Seiten. Schon spekuliert die Branche über einen Zusammenschluss nach dem Vorbild von AOL/Time Warner. * 148 DIGITALES BUCH - Schauder auf Verlangen: Zum ersten Mal veröffentlichte ein Bestseller-Autor sein neues Erzählwerk zuerst und ausschließlich im Internet: Horror-Meister Stephen King. Der sensationelle Erfolg dieser Premiere markiert für die Verlagsbranche den Beginn einer neuen Ära. 248 ARCHITEKTUR - Sehnsucht nach Säulen: Historistische Neubauten werden immer beliebter. Doch Fachleute spotten über die röhrenden Hirsche aus Stein, an der Uni kommt die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu kurz. So entstehen allerorten verspielte, halbherzig traditionelle Hotels und Villen, die nur eines verbindet: Sie wenden sich ab von der Bauhaus-Kiste, und sie sind gut verkäuflich. * 254 FILM - Der Zweitbeste: Woody Allens jüngster Film Sweet and Lowdown , die Biografie eines fabulösen Jazz-Gitarristen, huldigt dem Sound und der Sentimentalität der dreißiger Jahre. Von Bernd Wilms * 260 AUTOREN - Macht und tödliche Konflikte: Die Journalistin Liza Marklund wurde mit ihrem raffinierten Krimidebüt Olympisches Feuer zur neuen Kultfigur Schwedens. * 264 AUTOREN - Das hatte biblische Ausmaße : Walter Kempowski dokumentiert in seinem einzigartigen Zitatwerk Echolot fremde Stimmen mit Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg - der dritte Teil ist in Vorbereitung. Bisher hat der Schriftsteller über eigene Erlebnisse im Bombenhagel nur zögerlich Auskunft gegeben. * 268 LITERATUR - Pirat im Meer der Harmlosigkeit: Haruki Murakami ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Japans und ein Held der jüngeren Generation. Sein neuer Roman Gefährliche Geliebte verherrlicht, gegen die Tradition des Landes, das Glück des Individuums. 274 POP - Club der Betrogenen: Kritiker-Hymnen, Karriere-Tiefschläge und nun eine Oscar-Nominierung: Aimee Mann und Michael Penn sind Amerikas brillantestes Songwriter-Ehepaar. * 278 THEATER - Chorprobe im Leichenkabinett: Ein Jahr nach dem Selbstmord der Autorin Sarah Kane präsentiert die Berliner Schaubühne das Kane-Stück Gier erstmals auf Deutsch - einen todessüchtigen Klagegesang. Von Wolfgang Höbel * Gesellschaft 161 RELIGIOSITÄT - Raststätte für die Seele : Klaus Vornberger, 40, Pfarrer der Autobahnkirche St. Christophorus in Baden-Baden-Sandweier, über Rasen und Rasten * 162 JUGEND - Leicht verkrampfte Zuversicht: Leistungsbereit und ziemlich optimistisch macht sich die Generation 2000 auf den Weg - so ein zentrales Ergebnis der neuesten Shell-Studie. Aber die Welt der jungen Leute ist noch sehr viel bunter - und zeigt ihre Schatten: Das Interesse an Politik sinkt, die Ausländerfeindlichkeit sitzt tief. * 172 SATIRE - Das so genannte Obszöne: Die Humoristen Eckhard Henscheid und Gerhard Henschel beklagen in einem 600-Seiten-Pamphlet die Schamlosigkeit des zu Ende gegangenen Jahrhunderts - und scheren dabei politische Massenmörder, Models und banale Blödiane über einen Kamm. 274 POP - Club der Betrogenen: Kritiker-Hymnen, Karriere-Tiefschläge und nun eine Oscar-Nominierung: Aimee Mann und Michael Penn sind Amerikas brillantestes Songwriter-Ehepaar. * 278 THEATER - Chorprobe im Leichenkabinett: Ein Jahr nach dem Selbstmord der Autorin Sarah Kane präsentiert die Berliner Schaubühne das Kane-Stück Gier erstmals auf Deutsch - einen todessüchtigen Klagegesang. Von Wolfgang Höbel * Gesellschaft 161 RELIGIOSITÄT - Raststätte für die Seele : Klaus Vornberger, 40, Pfarrer der Autobahnkirche St. Christophorus in Baden-Baden-Sandweier, über Rasen und Rasten * 162 JUGEND - Leicht verkrampfte Zuversicht: Leistungsbereit und ziemlich optimistisch macht sich die Generation 2000 auf den Weg - so ein zentrales Ergebnis der neuesten Shell-Studie. Aber die Welt der jungen Leute ist noch sehr viel bunter - und zeigt ihre Schatten: Das Interesse an Politik sinkt, die Ausländerfeindlichkeit sitzt tief. * 172 SATIRE - Das so genannte Obszöne: Die Humoristen Eckhard Henscheid und Gerhard Henschel beklagen in einem 600-Seiten-Pamphlet die Schamlosigkeit des zu Ende gegangenen Jahrhunderts - und scheren dabei politische Massenmörder, Models und banale Blödiane über einen Kamm. 284 TIERE - Geniestreich der Kläffer: Ist der beste Freund des Menschen nur ein Sozialschmarotzer? Genforscher haben rekonstruiert, wie der Hund auf den Menschen kam. Bei der Entschlüsselung des Hunde-Erbguts fahnden die Biologen zudem nach den genetischen Ursachen von Krankheiten - zum Wohle der Menschen. * 286 Wir sind eine große Fliege : Die Analyse des Fruchtfliegen-Erbguts hat Ähnlichkeiten zwischen Mensch und Insekt aufgedeckt - eine Chance für die Medizin? * 290 AUTOMOBILE - Sensibler Riese: Mit seinem intelligenten Lastwagen Actros hat Mercedes eine beispiellose Pannenserie produziert. Nun versucht sich auch Erzrivale MAN mit einer Hightech-Zugmaschine. * 292 AFFÄREN - Methode Münchhausen: Getürkte Experimente, manipulierte Labordaten: Im deutschen Wissenschaftsbetrieb machen sich Mogler und Schönschreiber breit. Fahnder der Deutschen Forschungsgemeinschaft sind den Fälschern auf der Spur. * 298 KÖRPERKULT - Freiwillig ins Folterstudio: Sie lassen sich die Zunge spalten, Hautstreifen vom Leib ziehen oder Narben ins Fleisch brennen: Anhänger der Body Modification eifern mit ihren Ritualen den Naturvölkern nach. Mediziner und Psychologen streiten darüber, ob die Selbstverstümmeler psychisch Kranke sind. * 302 MOBILFUNK - Funkstille im Eis: Die Telefonfirma Iridium schaltet ihre Satelliten-Handys ab - und bringt damit weltweit Abenteurer in Bedrängnis. gutes Exemplar, Einband mit kleinen altersbedingten Spuren

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Artikel-Nr.: B00015549


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Katalog Zeitschriften, Der Spiegel, Jahrgang 2000 beim Anbieter Antiquariat Artemis, Deutschland
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Nr. 10
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) "Une songe sur le Volga" Ouvertüre, op. 16 (1888) Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Amateurmusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte und bereits mit neun Jahren begann, Lieder un?d Klavierstücke zu komponieren - Werke in genau den Gattungen, in denen er sich später auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass die Eltern seine muikalischen Talente förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse in einer Musikschule zu belegen. 1879 imma-trikulierte Arenski am dortigen Konservatorium, wo er bei Nikolai Rimsky-Korsakow (1844-1908) Komposition und bei Julius Johannsen (1826-1904) Kontrapunkt und Fuge studierte. Noch während der Studienjahre knüpfte er enge Beziehungen zu Rimsky-Korsakow an, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Komponisten (der in seinen späteren Jahren immer stärker von Trunk- und Spielsucht heimgesucht werden sollte) bis zum Tod Arenskys währten. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimsky-Korsakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte unverzüglich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und ?wurde dem jungen Komponisten schnell zum Vorbild, was seinem alten Lehrer wohl nicht gerade gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga); das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894); und das II. Streichquartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete, sowie die noch häufig gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflichtungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimsky-Korsakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen zwei letzten Lebensjahren, sich zusammenzuraufen, mit dem Alkohol und dem Kartenspiel aufzuhören, und zwei letzte Hauptwerke zu schaffen: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wieviel von der damaligen Wirklichkeit diese Historiographie sozusagen unter den Teppich fegte: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationalisten" für die Symphonie, ihre Besessenheit von den kanonischen Werken deutscher Komponisten und die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist schon merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Mantel des Eklektizismusvorwurfs untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen - während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt wieder möglich. Anton Arenskys Oper Son na Volge (zu deutsch: Ein Traum an der Wolga) - sein erstes Bühnenwerk - wurde am 2. Januar 1891 (nach der gregorianischen Zeitrechnung) am Moskauer Bolschoi-Theater uraufgeführt. Sie trägt die Opusnummer 16 und wurde 1888 vollendet. Begonnen hat Arensky die Arbeit an dieser Oper jedoch um 1882, was wohl die starke folkloristische Orientierung des musikalischen Stils - nach Andreas Wehrmeyer (in seiner Sammlung Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys, Berlin, 2001) ein grundsätzliches Charakteristikum von Arenskys Frühwerk - erklärt. Den dramatischen Stoff bekam er von Tschaikowsky buchstäblich geschenkt, denn dieser hat 1868 seine erste Oper (Der Wojewode) nach derselben literarischen Vorlage, einem Drama von Aleksandr Ostrowski (1823-1886), komponiert, später vernichtet, und Arensky das Libretto zur Verfügung gestellt. Ostrowskis Drama handelt von einem alten Heerführer und Statthalter (so heißt "Wojewode" auf deutsch) und seinem oft grausamen Umgang mit den Mädchen, die er heiraten will oder einfach nur begehrt; klugerweise hat Arensky - wie man von einem Schüler Rimsky-Korsakows erwartet - die folkloristisch-phantastischen Elemente im Drama restauriert, die Tschaikowsky gestrichen hatte. Arenskys Ouverture wirkt wie eine eigenartige Mischung aus Potpourri-Ouverture mit ihrer Betonung auf kontrastierenden, den musikalischen Stoff der Oper vorausnehmenden Kleinstsätzen und dem Sonatensatzprinzip mit seinen kontrastierenden Themen und Betonung auf Entwicklung. Der anfängliche Maestoso-Teil schildert wohl die Würde eines Woje-wode; ein Piu mosso-Teil mit gestopften Hörnern und vorbeihuschenden Holzbläsern deutet auf das phantastische Element des Dramas (den Schuldtraum des Wojewode oder den alten Zauberer Mizgir?); es folgt eine kurze Entwicklung der Thematik der zwei Teile, aber genau in der Mitte des Stücks - man möchte sagen, in seinem Herzen - erklingt dreimal, in variierender Besetzung, das russische Volkslied "Vniz po matushke po Wolge" ("Stromabwärts auf Mütterchen Wolga"). Nach einem zweiten Entwicklungsteil erklingt wieder das Anfangsthema in etwas überblasener (und daher nicht völlig überzeugender) Pracht. Die Ouverture zur Oper Son na Volge erschien 1893 bei Jurgenson in Moskau und trägt ausserdem, wohl mit einem Blick auf den internationalen Markt, den französischen Titel Une songe sur le Volga. Man möchte annehmen, die Veröffentlichung des Klavierauszugs erfolgte gleichzeitig oder gleich danach; die Partitur des Ouverture trägt die Verlagsnummer 14708, während die Boge...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 1112


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Nr. 11
1/1998, Naive Kunst heute wieder aktuell - art, Das Kunstmagazin
art, Das Kunstmagazin
Leserbriefe 6 Szene 7 Titel-Thema Kunstgeschichte: Die Naiven. Sie setzten sich über den Alltag hinweg und malten eine Traumwelt voller Frieden und Glück, sie ertrugen den Spott der Kritik und genießen heute die Bewunderung vieler junger Künstler: Naive Maler hatten entscheidenden Einfluß auf die Entwicklung der Moderne 10 Kommentare und Berichte Architektur: Günther Domenig. Ein Architekt sprengt alle Formen: Sein Steinhaus in Kärnten ist das Porträt einer Landschaft und zugleich gebaute Autobiografie 26 Kritiker-Umfrage: Das war 1997. Von Paris bis New York, von Kassel bis Venedigzehn internationale Kritiker über Höhepunkte, Enttäuschungen und Entdeckungen während eines ereignisreichen Kunstjahrs 34 Malerei: Hann Trier. Deutschland nach 1945: Die Städte lagen in Trümmern, die Künstler entdeckten ihre neue Freiheit. Der Kölner Hann Trier nutzte sie für eine Malerei voller Rhythmus und Vitalität 40 Kolumne: Kunst-Geschichten. Alfred Nemeczek über einen Kampf um Joseph Beuys im FAZ -Feuilleton 50 Porträt: Heinrich Klotz. Ein Museumsmann und Macher: Er bündelt künstlerische Vielfalt zu kunsthistorischen Epochen und wagt mit dem neuen Medienzentrum in Karlsruhe den Schritt ins nächste Jahrtausend 54 Bildbefragung: Pinturicchio. Freche Freier bedrängen die Gattin des Odysseus doch schon naht die Rettung 58 Forschung: Alexej von Jawlensky. Jahrzehntelang waren kaum Aquarelle des Exilrussen bekannt dann tauchten sie in Massen auf Eine Schau in Essen stellt die Echtheit der Bilder zur Diskussion 64 Ausstellungen Fünf Ereignisse im Überblick 68 Frankfurt: Franz Marc. Rote Rehe, blaue Pferde und gelbe Katzen 70 Wien: Laszlo Feher. Der Mensch als bloßer Schatten in feindlicher Umwelt 72 Wuppertal: Rolf-Gunter Dienst. Vom Kritiker zum Meister der Abstraktion 74 New York: Helen Frankenthaler. Flüssige Farbe auf rauher Leinwand 76 Stuttgart: Man Ray. Zu den Ursprüngen der Avantgarde 77 Kritik des Monats: Holger Kisten- macher besuchte die 2. Johannesburg-Biennale in Südafrika 78 Ausstellungs-Kritik 79 Ausstellungs-Termine 80 Journal Interview: Gerüchte um die Schließung der New Yorker Galerie Castelli 97 Künstlerbund: Neuer Vorsitzender, neue Satzung: Die Jahresausstellung wird abgeschafft 98 Künstlerinnen: Düsseldorfer Atelier Führer auf CD-ROM 98 Protest: Düsseldorfer Künstler gegen icH Ausverkauf von Kunstraum 99 Architektur: Ein gläserner Kubus für das Kunstmuseum in Leipzig 99 Urheberrecht: Der Malerfürst Gerhard Richter bemüht die Gerichte 100 Nachlaß: Das Stedlijk in Amsterdam gewährt Einblick in die Sammlung Chardschijew 101 Justiz: Bäckerin aus Montpellier bekommt Schadenersatz für eine Claudel-Bronze 102 Urteil: Glasgower Gericht setzt Stifterwunsch außer Kraft jetzt darf die Kunst auf Reisen gehen 102 Museumsinsel: David Chipperfield plant Wiederaufbau des Neuen Museums in Berlin 103 Markt: Premiere der Fotomesse Paris Photo 104 Hommage: Frankfurter Kunstverein feiert 40 Jahre Galerie Appel 104 Kunstmesse: Bilanz der 31. ..Art Cologne in Köln 105 gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

Zustand: gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: B00029673


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Nr. 12
Kureishi, Hanif:
Berlin: Kindler Verlag, 2003.
ISBN 3463403358

Deutsche Erstausgabe. 297 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag.

Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar, in Cellophan verpackt. Ein schrilles und zugleich kluges modernes Märchen" (Brigitte)." Gabriel ist fünfzehn. Er lebt in London, geht auf eine ganz normale Schule und hat, so glaubt er, ganz normale Eltern. Bis sein Vater eines Tages seine sieben Sachen packt, die älteste Gitarre unter den einen Arm klemmt, die Trompete unter den anderen und verschwindet. Gabriels Mutter hat ihn rausgeschmissen. Von jetzt an ist, welch ein Glück, Schluß mit lautstarken Wortgefechten zwischen den Eltern. Sonst aber hat sich nichts gebessert. Plötzlich ist keiner mehr da, der Gabriel von den legendären sechziger Jahren erzählt, von den goldenen Zeiten des Rock, vom großen Lester Jones. Doch Gabriel läßt sich nicht unterkriegen. Und was zunächst eine private Katastrophe zu werden schien, entpuppt sich für ihn, je weiter die Geschichte voranschreitet, als glückliche Fügung. Denn es gelingt ihm nicht nur, seine ELtern zu versöhnen, sondern auch, sich aus dem Schatten des idealisierten Vaters zu befreien. Gabriel entdeckt, daß er durchaus die Gabe hat, allein in der Welt zurechtzukommen. Und wer kann das als Fünfzehnjähriger - und nicht nur als solcher - schon von sich behaupten? - Hanif Kureishi wurde 1954 als Sohn einer Engländerin und eines Pakistani geboren. Mit "Der Buddha aus der Vorstadt" (1990) wurde der Autor international bekannt. Die Verfilmung seines Romans "Intimacy" (dt. "Rastlose Nähe") wurde auf der Berlinale im Februar 2001 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

[Schlagwörter: Englische Literatur, B Belletristik, Englische Literatur des 21. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Britain, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Geschenkbuch Geschenkbücher]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 50835


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Nr. 13
Deutsche Könige und Kaiser des Mittelalters / hrsg. von: Evamaria Engel u. Eberhard Holtz - Engel, Evamaria (Herausgeber)
Engel, Evamaria (Herausgeber)
Leipzig , Jena , Berlin : Urania-Verlag
ISBN 3332001957

Ausgabe: 1. Auflage Umfang/Format: 419 Seiten : Illustrationen, Kt. , 25 cm Erscheinungsjahr: 1989 Einbandart und Originalverkaufspreis: Gewebe : M 29.80 Mitten im Rhein, der die Grenze zwischen den Reichen bildete, war das Schiff verankert, auf dem sich die beiden Herrscher mit ihren Gefolgschaften trafen, sich gegenseitig und die bestehenden Grenzen anerkannten. Von König Heinrich I. ist hier die Rede, der am Beginn dieses Bandes historischer Porträts steht, und vom Bonner Vertragsabschluß Ende 921 mit dem westfränkisch-französischen König, der auf jeglichen Erbanspruch seines Geschlechtes auf den Ostteil des ehemaligen karolingischen Imperiums verzichtete. Festgeschrieben wurde damit nur, was seit der karolingischen Reichsteilung in Verdun 843 Gestalt zu gewinnen begann: die Entwicklung zu einem frühfeudalen deutschen Staat, dem regnum Teutonicum der Quellen. Seine Könige und (seit 962 durch päpstliche Krönung) römisch-deutschen Kaiser verstanden sich als Häupter der westlichen Christenheit, sahen im Zenit imperialen Strebens in Frankreichs und Englands Herrschern allenfalls Königlein . Wer waren diese Auserwählten? Zunächst Angehörige mächtiger Herrscher-Dynastien wie der Ottonen und Salier, später der Staufen, dann Schatten nur dieses überlebten Anspruchs - kleine Grafen-Könige in sprin- gender Kurfürstenwahl, nach dem Interregnum schließlich Hausmachtkönige: die Habsburger, Wittels bacher, Luxemburger, die zum Teil Universalmonarchien wie das Habsburgerreich begründeten, dem (1486 erstgenannten) Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation jedoch keine Reform an Haupt und Gliedern zu geben vermochten. Namhafte Mediävisten fassen ihr Lebensbild, ihre geschichtlichen Leistungen und Grenzen im Genre historischer Porträts, überspannen erstmals das ganze Mittelalter bis hin zu Maximilian I. an der Schwelle zur Neuzeit. Manch Bekanntes tritt dem Leser entgegen wie der Gang nach Canossa oder der im Berg schlafende Kaiser, doch um wieviel reicher sind gerade Heinrichs W. Regentschaftsjahre bzw. Barbarossas Gestalt! Otto I., Konrad II., Rudolf von Habsburg, Karl IV., Sigmund wären ebenso herauszuheben. Der vorliegende Band läßt diese Höhepunkte mittelalterlichen deutschen Königtums lebendig werden und wird zugleich jenen gerecht, deren Leben durch Seuchen, Kriege, Mord jäh abbrach, deren Aktionsraum Papst und Kurfürsten bemaßen, denen Realitätssinn, Entschlußkraft, zuweilen auch ein Quentchen Glück fehlte. gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

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Nr. 14
, Flucht in die Einheit, - DER SPIEGEL 6/1990
DER SPIEGEL 6/1990
Titel * Einheit in diesem Jahr : Michail Gorbatschow sieht die deutsche Einheit auf der Tagesordnung , Hans Modrow beschreibt den Weg dorthin - die Deutschen vor dem historischen Ziel? In Bonn wird eine gesamtdeutsche Verfassung entworfen, eine Verschiebung der Bundestagswahl erwogen. Nationaler Überschwang oder realistische Vorausschau? (S. 14) * Es bewegt sich etwas (S. 16) * Ein Kollaps ist nicht auszuschließen (S. 20) * Willy Brandt - Die Einheit ist gelaufen (S. 26) Deutschland * Geheim-Etat abgelehnt (S. 12) * Listige Fuchs (S. 12) * Rabita - Rabita: BND alarmiert Bonn (S. 12) * Tornado statt Jäger 90? (S. 12) * CSU läßt speichern (S. 13) * Die politische Moral ist dahin (S. 29) * Demonstrationen - Weiter unehrlich: War Hans Modrow an den Gewaltaktionen gegen Demonstranten in Dresden beteiligt? (S. 31) * Saarland - Ehrliche Haut: SPD-Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine hat seine Nachfolge daheim im Saarland schon geregelt. Sein Kronprinz Reinhard Klimmt ist ohne Konkurrenz. (S. 34) * Politische Umfrage im Februar - Wird Lafontaine Kanzler? (S. 38) * Schild und Schwert der Partei (S. 50) * STAAT IM STAATE (S. 54) * Karies, Bach und Läufer (S. 74) * Computer - Printer und Plotter: West-Berliner Privatleute wollen ostdeutsche Schüler und Studenten kostenlos ins Computer-Zeitalter heben - mit ausgemusterter Technik aus dem Westen. (S. 83) * Kriminalität - Mister Volt: Ein Blaubart in Niedersachsen soll drei Ehefrauen elektrisch getötet haben - der fast perfekte Mord? (S. 87) * Rheinl.-Pf. - Ansehen gegen Kohle: Rheinland-pfälzische CDU-Politiker planen, ihren farblosen Ministerpräsidenten Wagner wegzuloben - zur Landesbank. (S. 94) * Affären - Sospe aus der S-Kasse: Bislang unbekannte Dokumente verraten, wie der Pharma-Gigant Hoechst mit Schmiergeldern weltweit Marktpflege betreibt. (S. 95) * Medien - Auf fremde Rechnung: Was steckt hinter dem Verkauf von 2000 Filmen des Mediengrossisten Leo Kirch an den Metro-Milliardär Otto Beisheim? (S. 106) Serie * Ohne uns geht es einfach nicht (S. 62) Wirtschaft * DDR-Wirtschaft - Es kracht schon im Februar : Ausländische Lieferanten stoppen die Zufuhr von Rohstoffen, Unternehmen aus der DDR schicken keine Vorprodukte mehr, das staatliche Krisenmanagement hat den Dienst eingestellt - die ostdeutsche Wirtschaft steht vor dem totalen Zusammenbruch, eine vertrauliche Expertise sagt den baldigen Kollaps voraus. (S. 110) * DDR - Überall viel schlimmer: Die Atomkraftwerke in der DDR müßten schnellstens abgeschaltet werden. Doch woher soll der dringend benötigte Strom kommen? (S. 112) * Eine Stillegung ist möglich : DDR-Atomexperte Helmut Rabold über Risiken im AKW ... (S. 114) * Parteibetriebe - Geschichte geschrieben: Die SED will ihr West-Berliner Druckhaus Norden schließen. Die Belegschaft wehrt sich. (S. 118) * BMW - BMW: Keine Fortüne bei Firmenkäufen (S. 122) * Starke Nachfrage nach Baugeld (S. 122) * Bußgelder als Hilfe für die DDR (S. 122) * Bertelsmann - Bertelsmann-Krise in New York (S. 122) * Luxuswaren - Profitable Umsätze mit Luxus (S. 122) * Milliarden wurden verpulvert (S. 125) * Luftfahrt - Radikaler Schnitt: Die Lufthansa baut ihre Chartergesellschaft Condor um. Das Unternehmen fliegt zu teuer. (S. 131) * Textilindustrie - Billig zu haben: Der Frankfurter Gebäudereiniger Claus Wisser will Deutschlands größter Textilunternehmer werden. (S. 136) * Autoindustrie - Neues im Eiltempo: Eine interne Analyse des US-Konzerns Ford macht das Automobil verantwortlich für die Luftverschmutzung in Europa. (S. 139) Ausland * UdSSR - Enormer Schaden für Moskau (S. 142) * Südafrika - Südafrika - Zeit der Versöhnung: So radikal wie von niemandem erwartet vollzog Südafrikas Präsident de Klerk eine Wende in der Politik des Burenstaats: Legalisierung der Opposition, Entlassung politischer Häftlinge, Lockerung des Ausnahmezustands. Und er kündigte das Haftende für den berühmtesten Gefangenen der Welt an - für Nelson Mandela. (S. 160) * Osteuropa - Demokratie müssen wir lernen : Noch hält die Kommunistische Partei der Sowjetunion an ihrem Machtmonopol fest, aber ihre Schwesterparteien in den Ostblockstaaten haben es aufgegeben. Sie ändern ihre Namen, wechseln die Führer und möchten Sozialdemokraten werden. Die Völker sind mißtrauisch und fürchten einen maskierten Kommunismus . (S. 162) * Wir hatten die Nase voll (S. 164) * China - Letzte Bastion: Pekings Genossen haben es sich mit ihren früheren Freunden verdorben. Nun sehen sie sich weltweit isoliert. (S. 166) * USA - Supermacht im Niedergang: Mehr Geld für Raketen und für SDI: Präsident Bushs Rüstungsetat paßt nicht in die Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges. (S. 170) * Ägypten - Der Tiger schlägt zu: Radikale Moslems suchten die Machtprobe - und wurden überspielt. (S. 173) * Diese Kinder können nicht weinen (S. 178) * Österreich - Voller Liebe: Im Wiener Lucona -Prozeß zittern die großen Parteien vor den Enthüllungen des Angeklagten Udo Proksch. (S. 186) * Italien - Fax ergo sum: Eine neue Generation protestierender Studenten kämpft gegen ein Gesetz, das die Universitäten teilprivatisieren soll. (S. 192) * Kenia - Insekt im Hirn: Eine Umweltschützerin bezwang den architektonischen Größenwahn des Präsidenten. (S. 195) * Jesus Kirisuto in Japan (S. 200) Panorama * Perestroika auch im Irak? (S. 176) * Einheits-Expreß durch den Maghreb (S. 176) * Sowjets bauen eigene U-2 (S. 176) * Ostagenten suchen neue Jobs (S. 176) * Terroristen-Infos über Bildschirmtext (S. 176) Sport * Sind denn alle bescheuert? (S. 212) * Boxen - Keen Schmarotzer: Olympiasieger Henry Maske kämpft in der DDR um seinen guten Ruf: Er will im Westen Profi werden. (S. 216) * Fußball - Stürmer für die Witwe: Der VfL Bochum im Glück: Eine 78 Jahre alte Dame half finanziell aus der Klemme. (S. 222) Kultur * Endzeit bei den Marionetten (S. 226) * DDR - Katzbuckeln vorm Goldesel: Linientreue Musiker haben verspielt, Nachwuchskünstler wandern ab, die Orchester maulen - der Musikbetrieb in der DDR ist mißgestimmt. (S. 230) * Auster - Sam Spades Schatten (S. 234) * Kristof - Halbierter Zwilling (S. 234) * Rorty - Wahrheit als Auf und Ab (S. 234) * Savinio - Beseelte Stadt (S. 234) * Loy - Bauernepos aus Italien (S. 235) * Boyle - Hippie am Ende (S. 235) * Schriftsteller - Gut geölte Maschine: Die Amerikanerin Anne Tyler schreibt wie ein Feinmechaniker - mit Erfolg: Ihr Eheroman Atemübungen wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. (S. 236) * Bestseller (S. 237) * Bestseller (S. 237) * Ausstellungen - Bühne des Lebens: Genie in königlichen Diensten: Vollständig wie nie zuvor ist in Madrid das Werk des barocken Malers der Maler Diego Velazquez zu besichtigen. (S. 239) * Hamburg - Dialog vor der Nesselwand (S. 246) * Bayer. Staatstheater u. -oper - Schlachtfest der Schöngeister (S. 246) * Wien - Psychoanalyse als Musical (S. 246) * Filmmärchen vom langsamen Tod (S. 246) * West-Berlin - Kultur - nein Anke: Theaterposse in West-Berlin: Die Kultursenatorin Anke Martiny mußte den Rausschmiß des ungeliebten Volksbühnen -Chefs Hans Neuenfels zurücknehmen. (S. 249) * Die ARD entblößt sich (S. 253) * Computer - Tempolimit aufgehoben: US-Wissenschaftler haben einen komplexen Laser-Prozessor entwickelt - Herzstück eines optischen Computers , der mit Lichtgeschwindigkeit arbeitet. (S. 260) * Parfüms - Veredelung des Nichts: Bei der Einführung von neuen Duftwässern sind Phantasie und Kosten kaum Grenzen gesetzt. (S. 264) * Kartenspiele - Stiche aus dem Vorspiel: Beim Skat, fanden amerikanische Forscher heraus, wird fast immer falsch gemischt. (S. 265) gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

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Nr. 15
, Organbank Mensch, - DER SPIEGEL 16/1990
DER SPIEGEL 16/1990
Titel * Wer darf leben? Wer muß sterben?: Schon 700 Bundesbürger leben mit einem fremden Herzen, gut 5000 mit einer Spenderniere. Kaum ein inneres Organ, das nicht transplantiert wird. Doch Menschenversuche und Organhandel könnten den Erfolg gefährden. In einer Serie berichtet der SPIEGEL über Fortschritte und Grenzen der Transplantationschirurgie. (S. 132) * Die Leber ist draußen - Leben mit fremdem Leben: (S. 140) Deutschland * Top-Agent in der Nato-Botschaft (S. 16) * Zusätzlicher Schub (S. 16) * Ungarischer Vorstoß (S. 16) * Stasi schonte Ebeling (S. 17) * Ein Akt auf dem Drahtseil : Wann und wie kommt das gesamtdeutsche Parlament zustande? Bonner Politiker diskutieren eine Grundgesetzänderung, die Auflösung des Bundestages oder Nachwahlen in der DDR. Während die Koalition in Bonn aufs Tempo drückt, bremst die SPD: Sie fordert zeitgleich eine Volksabstimmung über die neue Verfassung. (S. 18) * DDR - Bis kurz vorm Knall: Nach tagelangem Gezerre beschloß die große Koalition in Ost-Berlin Inhalt und Mannschaft für ein Regierungsprogramm. (S. 21) * Im Stande der Unschuld (S. 23) * DDR - Richtig aufräumen: Die Wirtschaftspolitik blieb bei den Koalitionsverhandlungen meist außen vor. Der neue Wirtschaftsminister hat einen schweren Start. (S. 27) * SPD - Anlässe zum Krach: Der Kandidat für Lafontaines Nachfolge als Saar-Ministerpräsident, Klimmt, soll den Wahlkampf des Kanzlerkandidaten Lafontaine organisieren. (S. 30) * DDR/BRD - Gnade der Stunde Null (S. 34) * Grüne - Völlig irre: Endzeitstimmung bei den Grünen: Sollen die zerstrittenen Flügel es weiter miteinander versuchen oder sich gleich abspalten? (S. 41) * Sexualität - Ham, Se was mit Strapsen?: Westdeutsche Porno- und Sexhändler wollen die DDR erobern. (S. 47) * Helgoland - Ziemlich weit unten: Der deutsche Vorposten in der Nordsee ist in Not. Gutachter bescheinigen der Verwaltung Mangel an Professionalität . (S. 56) * Vierzehn Tage für die Katz, . . . (S. 61) * Studenten - Go east: Vom Numerus clausus gebeutelte westdeutsche Hochschüler erschließen sich neue Studienplätze - in der DDR. (S. 68) * Schulen - Unzüchtige Welt: Aussiedler haben in Nordrhein-Westfalen ihre erste eigene Schule gegründet. (S. 93) * Geographie - Zerlaufenes Soft-Eis: Das Kinderhilfswerk Unicef sponsert einen prokommunistischen Weltatlas. (S. 95) * Giftmüll - Dämme eingerissen: In Niedersachsen wurde zum erstenmal eine westdeutsche Behörde wegen Schlampereien beim Umweltschutz zu Schadensersatz verurteilt. (S. 97) * Hinterhältige, gemeine Bestien (S. 103) Serie * Ich bin das Volk (S. 72) * Wir sind die Besten (S. 82) Medien * Medien - Messer in den Rippen: Zwischen privaten und öffentlichrechtlichen Sendern hat der Wettlauf um Fernseh- und Hörfunkrechte in der DDR begonnen. (S. 112) * MONTAG: 20.10 - 22.15 Uhr. Pro 7. Die ... (S. 286) * DIENSTAG: 20.00 - 21.50 Uhr. ARD.... (S. 286) * MITTWOCH: 18.25 - 20.15 Uhr. ARD.... (S. 286) * DONNERSTAG: 20.00 - 21.36 Uhr. West III. Der ... (S. 288) * FREITAG: 21.00 - 23.00 Uhr. Sat 1. Die Ballade von Jimmie ... (S. 288) * SAMSTAG: 20.00 - 22.10 Uhr. West III. Maine Ocean ... (S. 288) * SONNTAG: 20.00 - 21.30 Uhr. Sat 1. Ruf der ... (S. 288) Wirtschaft * Osthandel - Osthandel: Kampf gegen Cocom: Der Warschauer Pakt zerfällt, die Abrüstung ist längst Wirklichkeit. Doch nach wie vor behindert die sogenannte Cocom-Liste, auf der militärisch angeblich nutzbare Produkte verzeichnet sind, den Osthandel. Amerika besteht weiter auf Cocom, Erleichterung soll es nur für die demokratischen Staaten in Osteuropa geben. (S. 114) * Airbus - Bestürzendes Ergebnis: Schon wieder schlechte Nachrichten über den Airbus: Die deutsche Filiale des Euro-Flugzeugs weist für 1989 über eine Milliarde Mark Verlust aus. (S. 118) * Handel - Wagner räumt bei Asko auf (S. 120) * Handel - Langer Donnerstag lohnt nicht (S. 120) * Airbus - Keine Antwort aus Indien (S. 120) * Spekulation mit DDR-Münzen (S. 120) * Unternehmen - Schatten auf Sonnenschein: Der Familienbetrieb des Postministers Schwarz-Schilling steckt in der Krise. Die Batteriefirma soll verkauft werden. (S. 121) * Überlebenstraining in Dresden (S. 124) * Zeiss-Jena - Du knallst aufs Pflaster: Unternehmensführung im Diktatur-Stil: Zeiss-Jena-Chef Wolfgang Biermann, als fähiger Chef gefeiert, bleibt als Leuteschinder in der DDR unvergessen. (S. 127) Ausland * Griechenland - Griechenland - Paria Europas : Nach acht Jahren sozialistischer Herrschaft kehren in Athen die Konservativen unter Konstantin Mitsotakis an die Macht zurück. Das Land aber steht vor dem Bankrott, die Inflation steigt, das Vertrauen in die Politiker ist dahin. Als erstes möchte Premier Mitsotakis daher Neuwahlen vorbereiten - die vierten seit vergangenen Juni. (S. 166) * Ungarn - Öffentlichkeit ausgeschlossen: Der künftige Ministerpräsident Jozsef Antall und seine Partei tun sich mit demokratischen Gepflogenheiten noch etwas schwer. (S. 167) * Nur ein zeitweiliger Rückzug (S. 168) * Schiffahrt - Kaffee im Salon: Schluderei, Feigheit und Unkenntnis führten zur größten Katastrophe in der Fährschiffahrt Skandinaviens. (S. 170) * Spanien - Dummer Fehler: Ein Geheimkommando flog auf: Die blutrünstigen baskischen Terroristen sind Franzosen. (S. 171) * Jugoslawien - Janitscharen mit Colt: Erste demokratische Wahlen in Slowenien und Kroatien - Titos Einheitsstaat ist nur noch Geschichte. (S. 174) * UdSSR - Sowjetisches Silicon Valley (S. 175) * Rationierung in Südkalifornien (S. 175) * USA nicht länger Uno-Prügelknabe (S. 175) * Philippinen - Marcos-Freund gegen Aquino (S. 175) * Pogrom am 5. Mai? (S. 176) * Südafrika - Waffen ölen: Radikale erschweren Gespräche zwischen schwarzen und weißen Südafrikanern: Blutiges Ende der Befreiung Afrikas. (S. 182) * Oft belogen und betrogen : Geld aus Brüssel bedroht die letzten noch heilen Landschaften im südlichen Europa. Gegen jede ökologische Vernunft werden Autobahnen und Eisenbahntrassen, Monokulturen, Staudämme und Industrieanlagen gefördert - wirtschaftliches Wachstum geht Eurokraten und nationalen Regierungen immer vor Umweltschutz. (S. 186) * Japan - Bier und Badesalz: Die USA drängen auf Liberalisierung, Tokio sperrt sich: Kein Reiskorn darf nach Japan importiert werden. (S. 196) * Albanien - Letztes Museum: Erste Risse im letzten europäischen Stasi-Staat: Um einem Aufstand vorzubeugen, kündigt die Partei Reformen an. Bislang blieb es bei Absichtserklärungen. (S. 200) * Äthiopien - Kämpft ums Überleben: Bedrängt durch Bürgerkrieg und Hungersnot, verlassen von seinen östlichen Verbündeten, sucht Diktator Mengistu mit zaghaften Reformen sein Regime zu retten. (S. 206) Sport * Fußball - Profis wie Hubschrauber verkauft (S. 210) * Radfahren - Verlorener Sohn: Täve Schur war der Vorzeigeathlet des Sozialismus. Sein Ältester, Jan, fährt jetzt als Profi in einem italienischen Rennstall. (S. 216) Kultur * Der Alltag ist schändlich leblos (S. 220) * Karl Marx - Satire: Marx entschuldigt sich (S. 236) * Schnurlos auf Weltstadt-Niveau (S. 236) * Schwäbische Alb-Träume (S. 236) * Nick Cave: Adieu Tristesse (S. 236) * John Naisbitt - Erdbeertunke des Optimismus (S. 237) * Bestseller (S. 240) * Bestseller (S. 240) * Comics - Micky aus Platin: Die Sprechblasen-Kunst boomt: Spekulanten erzielen mit Zeichentrickfiguren Höchstpreise. (S. 252) * Depression - Endloses Glück: Ein Pharma-Bestseller aus den USA soll nun auch bundesdeutschen Depressiven Hilfe bringen. Pharmakologen melden Zweifel an. (S. 261) * Der Desperado als Messias (S. 266) * Regisseure - Brutal wie Eisenstein: Roger and Me . Dokumentarfilm von Michael Moore. USA 1989, 85 Minuten, Farbe. (S. 269) * Pop - Trotziges Aschenputtel: Mit ihrer Version eines Prince-Liebeslieds hat sie weltweit die Hitparaden erstürmt - trotzdem bleibt die Irin Sinead O, Connor ihrem Rabauken-Image treu. (S. 276) * Mode - Nur keine Masse: Zwei Italiener führen die feinste Schneiderei der Welt - mit altväterlichen Schnittmustern. (S. 279) Wissenschaft+Technik * Raumstationen - Harpune im Rucksack: Die Supermächte haben Schwierigkeiten mit ihren Weltraumstationen Freedom und Mir . (S. 243) * Zwillinge - Zweites Ich: Amerikanische Wissenschaftler untersuchten mehr als 100 Zwillingspaare, die getrennt voneinander aufgewachsen waren - mit verblüffenden Resultaten. (S. 248) * Design - Potenz in Form: Die Computerbranche will weg vom Einheitslook. Mit modernem Design soll der Absatz gefördert werden. (S. 257) gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

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Artikel-Nr.: B00011495


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Nr. 16
1/30.12.2006, Die Macht des Schicksals - Der Spiegel, das Politmagazin
Der Spiegel, das Politmagazin
Titel Der Schatten Schicksal: An Silvester haben Wahrsager und Sterndeuter Hochkonjunktur. Alles Scharlatane, wie die Aufklärung warnt? Nein - sie befassen sich mit dem, was seit Jahrhunderten Schicksal heißt. Viele Menschen können von diesem Wort nicht lassen. Recht haben sie. Von Mathias Schreiber (S. 100) 15 LEHRER - Falsche Vorstellungen : Ute Erdsiek-Rave (SPD), 59, scheidende Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und Bildungsministerin in Schleswig-Holstein, über Eignungstests für angehende Lehrer * 16 KONJUNKTUR - Auf ohne Schwung: Die deutsche Wirtschaft hat sich aus der Stagnation befreit. Von ihrer einstigen Top-Position als Lokomotive Europas ist sie indes weit entfernt: Eine überdehnte Bürokratie lähmt viele Branchen, der Osten fällt weiter zurück, neue Abgaben drohen. Kann das aktuelle Wachstum von Dauer sein? * 18 Stoppsignal aus Mainz: Mit seinem Plädoyer für weniger Reformen bringt SPD-Chef Kurt Beck den Koalitionspartner gegen sich auf. * 22 Ich weiche nicht aus : Bundespräsident Horst Köhler, 63, über seinen kritischen Blick auf die Gesetzgebung der Großen Koalition, die Reformbereitschaft der Deutschen und seine Forderung, militärische Einsätze wie in Afghanistan oder im Irak stärker mit Entwicklungspolitik zu verzahnen * 27 REGIERUNG - Der neue Mensch: Unter dem Begriff Gender Mainstreaming haben Politiker ein Erziehungsprogramm für Männer und Frauen gestartet. Vorn dabei: Familienministerin Ursula von der Leyen. * 30 CSU - Blockade der Kandidaten: Ministerpräsident Edmund Stoiber geht angeschlagen aus der Spitzelaffäre hervor. In der Partei wird überlegt, ihn aus dem nächsten Landtagswahlkampf möglichst herauszuhalten. * 32 TOURISMUS - Petrus und Kanonen: Über Weihnachten konnten sich die bayerischen Wintersportorte mit der Zukunft vertraut machen - Ski fahren war allenfalls in höheren Lagen möglich. * 34 GENTECHNIK - Hosut gegen Dickkopf : Gentechnische Forschung an Pflanzen soll nach dem Willen von Agrarminister Horst Seehofer künftig erleichtert werden - für die Bauern aber gelten weiterhin strenge Haftungsregeln. * 36 RADIKALE - Klares Zeichen: Mit Anschlägen auf Unternehmer und Politiker bereitet sich die militante Linke auf den G-8-Gipfel im Juni in Heiligendamm vor. Das Bundeskriminalamt ist besorgt. * 38 AFFÄREN - Frisierte Dokumente: In Mecklenburg-Vorpommern ermitteln Staatsanwälte gegen Unternehmer und hohe Ministerialbeamte. Ihr Verdacht: Subventionsbetrug und Untreue. * 40 KIRCHE - Das Wunder von Marxloh: Kohle und Kirchen gehörten einst zusammen in Duisburg. Das Bild hat sich dramatisch gewandelt: Wo die Zahl der Katholiken merklich schrumpft, entsteht Deutschlands größte Moschee. Doch die Christen stellen sich auf die Nachbarn ein. * 43 HUMANITÄRE HILFE - Soldaten mit Notizblöcken : Humedica-Projektleiter Hans Musswessels über seine Geheimdiplomatie mit den Rebellen in Darfur und die Not in den Flüchtlingslagern. * Gesellschaft 44 Was war da los, Herr Puchkow?: Der russische Arbeiter Michail Puchkow, 46, über die Freiheit unter dem Meeresspiegel 46 SCHIFFBRUCH - Drei Fischer für Hollywood: Es ist die wohl unglaublichste Geschichte des Jahres 2006: Mexikanische Fischer treiben neun Monate hilflos auf dem Pazifik, werden 4500 Seemeilen entfernt von zu Hause gerettet - nun sollen sie Helden sein und bald Stars werden im globalen Filmbusiness. Von Ralf Hoppe * 52 Der Büßer: Ortstermin: Wie ein EU-Beamter im bayerischen Regensburg die Folgen Brüsseler Vorschriften kennenlernen soll 58 ARBEITSMARKT - Schnell rein, schnell raus: Der deutsche Jobmarkt verdankt seine Belebung im Jahr 2006 vor allem einer Branche: der Zeitarbeit. Doch das boomende Gewerbe schafft eine neue Zweiklassengesellschaft. Für die Unternehmen ist das ideal: Anders als Festangestellte können sie Leiharbeiter jederzeit kündigen. * 62 UNTERNEHMER - Der Wanderprediger: Götz Werner, Chef der Drogeriemarktkette dm, fordert ein Grundeinkommen für alle - und wird so zum Star in eigener Sache. Zu seinen Vorträgen pilgern inzwischen Tausende. * 64 STEUERN - Schwierige Pfändung: Türkische Steuerschuldner wollten großzügig Abbitte leisten. Der deutsche Fiskus ließ sie abblitzen - und nimmt am Ende noch weniger Geld ein. * 65 IMMOBILIEN - Vom Jet ins Bett: Bahnchef Mehdorn will einen Flughafen betreiben - mit einem US-Milliardär aus der Kosmetikindustrie und gegen den Widerstand Berlins. * 68 SPIELBANKEN - Nichts geht mehr: Internet-Konkurrenz, trutschiges Image und neue Kontrollgesetze - den deutschen Casinos kommen die Besucher abhanden. Nun versucht ein österreichischer Roulette-Profi sein Glück. * 69 INNOVATIONEN - Organisches Wachstum: Der Markt für Sexspielzeug ist hart umkämpft. Doch ein Bremer Mittelständler hat sich mit deutschen Tugenden zum Branchenführer aufgeschwungen. 72 POLEMIK - Kreative Querschnittslähmung: Das TV-Jahr 2006 war furchtbar. Schlimmer werden nur die nächsten zwölf Monate. Dabei ginge es auch ganz anders, wie andere Nationen zeigen. Von Oliver Kalkofe ALIA - Schlacht ums Horn von Afrika: Äthiopien hat die Islamisten aus Mogadischu vertrieben: Droht in Ostafrika eine neue Front im Kampf der Kulturen? Die radikalen Somalier suchen Unterstützung im Nahen Osten, die US-Regierung hilft den Truppen aus Addis Abeba. * 82 TURKMENISTAN - Lichte Zukunft: Die Erben des verstorbenen Herrschers Nijasow scheinen die Machtfrage geregelt zu haben - zugunsten seines früheren Leibarztes. * 83 POLEN - Kampagne der Lügen: Warschau verlangt, dass Berlin deutsche Heimatvertriebene selbst entschädigt. Sogar polnische Experten sind skeptisch, ob diese Forderung sinnvoll ist. * 84 NAHER OSTEN - Schafe unter Wölfen : Gewalt, Terror und der wachsende Einfluss der Islamisten bedrohen die orientalische Christenheit. In manchen Ländern kämpft die ungeliebte Minderheit bereits ums Überleben - oder sucht ihr Heil in der Flucht. * 88 NORWEGEN - Sicherheit hat Priorität : Ministerpräsident Jens Stoltenberg, 47, über die sensible Energiepartnerschaft mit Russland, die besonderen Probleme im hohen Norden und den Nato-Einsatz im fernen Afghanistan * 90 LIBERIA - Männer haben abgewirtschaftet : Ellen Johnson-Sirleaf, die erste Präsidentin in der Geschichte Afrikas, will verhindern, dass ihr Land nach 14 Jahren Bürgerkrieg erneut ins Chaos stürzt. Doch ihre Hauptstadt hat noch nicht einmal fließendes Wasser, im Parlament sitzen Warlords, eine ganze Generation kennt nur Gewalt. * 94 Bastion der Widerständigen: Global Village: Wie im Zentrum der 18-Millionen-Metropole Shanghai Alteingesessene der Moderne trotzen - als Zeugen einer längst vergangenen Zeit 97 THEATER - Frauen in meinem Alter sind immer tragisch : Die Schauspielerin Monica Bleibtreu, 62, über ihre Männerrolle in Klaus Pohls Stück Nachtgespräche mit meinem Kühlschrank , das am 5. Januar im Hamburger St. Pauli Theater Premiere hat 114 Wer zwinkert, ist ein Schwächling : Der britische Schauspieler Michael Caine über seine lange Karriere, seine Freundschaft mit John Wayne und Marlene Dietrich, die turbulenten sechziger Jahre und seinen neuen Film Prestige - Meister der Magie * 117 FILM - Brudersieg, Bruderkrieg: Familiendrama und zeitgeschichtliches Fresko: Der Brite Ken Loach inszeniert den irischen Unabhängigkeitskampf von 1920. * 118 DEBATTE - MIT GIFT GETRÄNKT: Ein persönlicher Ausblick auf die Zukunft Israels / Von Leon de Winter * 120 Tapfere Frauen: Band 21 der SPIEGEL-Edition: Eindringlich und kraftvoll erzählt Isabel Allende eine chilenische Familiensaga. * 121 Jahresbestseller 2006 Im Auftrag des SPIEGEL ermittelt vom Fach - Belletristik * 121 Jahresbestseller 2006 Im Auftrag des SPIEGEL ermittelt vom Fach - Sachbücher * 122 VERLAGE - Sturm auf die Wagenburg: Guerilla-Krieg bei Suhrkamp: Mit bizarren SMS-Nachrichten umwirbt der Hamburger Investor Claus Grossner den stellvertretenden Verlagschef. * 124 Immer deep und episch: Nahaufnahme: Die legendäre Musik- und Intellektuellenzeitschrift Spex kämpft mit sich selbst und ums Überleben. 128 LUFTFAHRT - Das fliegende Anwaltszimmer: Ölscheichs, Internet-Milliardäre und Oligarchen kaufen sich gern eigene Luxusjets. Die Lufthansa-Werft in Hamburg rüstet viele der Riesenflugzeuge aus. Nach dem Jumbojet soll nun der Airbus A380 über den Wolken als Maß der Dinge gelten. Drei Kaufinteressenten gibt es schon. * 131 TIERE - Happy Hippos in Kolumbien: Auf der Hacienda des legendären Drogenbarons Pablo Escobar vermehren sich Nilpferde wie nirgendwo außerhalb Afrikas - die Lage gerät langsam außer Kontrolle. * 132 MEDIZIN - Wie ticken die Ärzte? : Warum kommt medizinisches Wissen oft nicht oder zu spät im klinischen Alltag an? Lässt sich das vielleicht ändern? Das neue Feld der Versorgungsforschung soll Antworten liefern. * 134 FUTUROLOGIE - Erleuchtung im Supermarkt : Zukunftsforscher Karlheinz Steinmüller über lebende Fabriken, die Entgrenzung des Geistes durch Technik und die Verschmelzung von Mensch und Maschine * Sport 136 EXTREMBERGSTEIGEN - Mama Himalaja: Seit mehr als 40 Jahren führt die Amerikanerin Elizabeth Hawley in Katmandu eine Chronik über die Expeditionen auf die höchsten Berge der Welt. Jeder, der einen Gipfel in Nepal und Tibet erklommen hat, muss ihr nach der Rückkehr beweisen, dass er wirklich oben war. * 139 VATIKAN - Der Fuß Gottes: Auch im Kirchenstaat gibt es eine Fußballkultur. Ab Februar wird erstmals der Clericus Cup ausgetragen. gutes Exemplar, Einband mit kleinen altersbedingten Spuren

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Artikel-Nr.: B00020565


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Nr. 17
Konvolut 6 Bücher über Ostpreussen: 1.Ostpreußen, wie es war,Das große Erinnerungsbuch mit 173 Fotos aus Ostpreußen, Westpreußen und Danzig - Engel, Hans-Ulrich [Hrsg.]
Engel, Hans-Ulrich [Hrsg.]
München: Gräfe und Unzer. oJ
28x22 cm. 167/276/238/191/332/367. Original-Leinen ohne SU, mit goldgeprägtem Rückentitel, 3. Auflage

2.Erzählungen aus Ostpreußen - Heiteres und Besinnliches 3.Und Wunder gibt es doch: Die Geschichte einer ostpreußischen Familie von Maja Schulze-Lackner 4.Vom Glück nur ein Schatten: Eine deutsche Familiengeschichte von Uwe-Karsten Heye 5.Ostpreußische Lebensläufe von Ulla Lachauer 6.Giordano,Ralph; Ostpreussen Ade: Reise durch ein melancholisches Land. Gute Exemplare

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Artikel-Nr.: N26077


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Rosenheimer - 27 Bände mit jeweils zwei Romanen + Die Hand am Pflug + Der Lebensweg des Heimatschriftstrellers (paperback) = 29 Bände: Die Sennerin von der Bründelalm / Der Klosterwirt von Durrach + Das Schicksal des Markus Berger / Die Wirtin von der Lahn + Das Lied der Heimat / Barbara Reintaler + Die Leute vom Marienmoor / Eine Hand voll Heimaterde + Das gleiche Blut / Das Testament von Kronwied + Der Hirt vom Buchenberg / Frei wie ein Adler + Heimat auf neuem Grund / Zwischen Sturm und Stille + An einem Sonntagmorgen / Heimat am Berg + Die Torwalderin / Das Geheimnis der Barbara Haslinger + Der Weg zum neuen Leben / Die Glocken von St. Anton + Steine im Weg / Der Dreidirndelhof + Die Posthalter-Christel / Das verlorene Glück + Daheim im Hügelhaus / Margrets barmherzige Lüge + Des Lebens helle Stunden / Wo der Alpbach rauscht + Monika / Die Drau hat mir ein Lied erzählt + Der Klausner von St. Andrä / Das Leben geht weiter + Im Grafenwinkel / Auf der sonnenheißen Halde + Die Lena / Der verlorene Hof + Aus verklungenen Zeiten / Gold in der Ackerfurche + Der Bauernknecht / Auf der Hausbank + Die Wildreuterin / Licht vom anderen Ufer + Peter und Veronika / Schatten überm Rosenhof + Ein ganzes Leben land / Der Brandnerhof + Der Lehrer von Tschamm / Birken im Sturm + Die Torwalderin / Das Geheimnis der Barbara Haslinger + Johanna und Andreas / Wo die Bergtannen rauschen + Ein Kind der Liebe / Die Wandlung der Andrea Leitner + Die Hand am Pflug + Der Lebensweg des Heimatschriftstellers (paperback): - Hans Ernst
Hans Ernst
Rosenheimer - 27 Bände mit jeweils zwei Romanen + Die Hand am Pflug + Der Lebensweg des Heimatschriftstrellers (paperback) = 29 Bände: Die Sennerin von der Bründelalm / Der Klosterwirt von Durrach + Das Schicksal des Markus Berger / Die Wirtin von der Lahn + Das Lied der Heimat / Barbara Reintaler + Die Leute vom Marienmoor / Eine Hand voll Heimaterde + Das gleiche Blut / Das Testament von Kronwied + Der Hirt vom Buchenberg / Frei wie ein Adler + Heimat auf neuem Grund / Zwischen Sturm und Stille + An einem Sonntagmorgen / Heimat am Berg + Die Torwalderin / Das Geheimnis der Barbara Haslinger + Der Weg zum neuen Leben / Die Glocken von St. Anton + Steine im Weg / Der Dreidirndelhof + Die Posthalter-Christel / Das verlorene Glück + Daheim im Hügelhaus / Margrets barmherzige Lüge + Des Lebens helle Stunden / Wo der Alpbach rauscht + Monika / Die Drau hat mir ein Lied erzählt + Der Klausner von St. Andrä / Das Leben geht weiter + Im Grafenwinkel / Auf der sonnenheißen Halde + Die Lena / Der verlorene Hof + Aus verklungenen Zeiten / Gold in der Ackerfurche + Der Bauernknecht / Auf der Hausbank + Die Wildreuterin / Licht vom anderen Ufer + Peter und Veronika / Schatten überm Rosenhof + Ein ganzes Leben land / Der Brandnerhof + Der Lehrer von Tschamm / Birken im Sturm + Die Torwalderin / Das Geheimnis der Barbara Haslinger + Johanna und Andreas / Wo die Bergtannen rauschen + Ein Kind der Liebe / Die Wandlung der Andrea Leitner + Die Hand am Pflug + Der Lebensweg des Heimatschriftstellers (paperback):
Rosenheim Rosenheimer Verlagshaus um 2003
Hardcover/gebunden Zustand: Die Beschnitte sind teilweise minimal nachgedunkelt, die Bücher weisen nur minimale Gebrauchspuren auf und sind in sehr gutem Zustand. Die Titel + Die Sennerin von der Bründelalm / Der Klosterwirt von Durrach + Das Schicksal des Markus Berger / Die Wirtin von der Lahn + Das Lied der Heimat / Barbara Reintaler + Die Leute vom Marienmoor / Eine Hand voll Heimaterde + Das gleiche Blut / Das Testament vo 192mm x 128mm; Lizenzaufl.

Artikel-Nr.: 1402-021-057


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Nr. 19
[Literatur; Belletristik; Unterhaltung]
Moore, John
Deutscher Bücherbund, Stuttgart 1969
leinen - OLn.m.OU.520 S. Gutes Exemplar aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal John Moore, 1907 in Tewkesbury/ Großbritannien geboren, schrieb schon früh Kurzgeschichten, während des zweiten Weltkrieges war er Pilot, er veröffentlichte seit 1945, dem Erscheinungsjahr seines ersten Buches, mehrere sehr erfolgreiche Romane und lebt heute auf seiner Farm in Gloucestershire. Viel Licht und Schatten gibt es in den Wäldern um Doddington, dem Landsitz der Seldons. Zeugen ihres überlieferten Wohlstands und ihrer aristokratischen Vergangenheit sind die uralten Eichen, in deren Kronen das Wappentier der Familie, das rote Eichhörnchen, haust: Aber die neue Zeit macht vor idyllischer Natur und gesellschaftlicher Tradition nicht halt und bricht zerstörerisch in altgefügte Ordnungen ein. Die rotbuschigen Gesellen müssen als erste gehen, sie werden von ihren robusteren grauen Artgenossen vertrieben. Auch die Tage der Eichen sind gezählt, sie müssen Straßen und Siedlungen weichen - und die Herrschaft der Seldons dem sozialen Fortschritt. In den sechs unverbrauchten, ehrgeizigen und intelligenten Kindern ihres Gärtners Fenton, die als junge Sozialisten heranwachsen, werden sie auf ihrem eigenen Grund und Boden mit einer neuen Klasse konfrontiert, die nach oben drängt. Während Sir Ferdo sich vor dem allgemeinen Verfall seines Besitzes und Vermögens immer häufiger in den Alkohol und in den vom Grundwasser bedrohten Weinkeller flüchtet, trauert Lady Janet in ihrem Tagebuch nicht ohne Ironie einer glanzvollen Epoche nach. Nur ihrer Tochter Susan, einer strahlenden Schönheit und leidenschaftlichen Reiterin, gelingt der Sprung in die neue Zeit. Weder bei einer Jugendliebe, ihrem reichen und eleganten Cousin Tony, auf den ihre Eltern alle Hoffnungen setzten und dem sie über die Jahre des Koreakrieges die Treue hält, noch in der tiefen Freundschaft zu Stephen Le Mesurier, einem faszinierenden Weltmann und konservativen Politiker, hat sie auf die Dauer Erfüllung finden können. Erst die sich plötzlich in Leidenschaft verwandelnde Zuneigung zu dem Gärtnersohn Ben Fenton, dem glänzenden Oxford-Absolventen und künftigen Abgeordneten, bringt- ihr das wirkliche Glück. Wie die Gefahr mit dem geheimnisvollen Steigen und Fallen der Wasser unter der Erde von Doddington anschwillt und abklingt, so bestimmt das Auf und Ab der Geschichte zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Suez-Krise das Schicksal der Menschen dieses großangelegten Familien- und Zeitromans. John Moore hat seine Gestalten mit tiefem menschlichem Verständnis gezeichnet und in der Schilderung von Waldgängen, Gartenfesten, Fuchs- und Fasanenjagden die Weite und Herrlichkeit der englischen Landschaft in un-vergeßlicher Weise eingefangen.(wikipedia)

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 46790


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Nr. 20
[Biographie Architektur Altweimar, Thüringen, Mitteldeutschland im 18. Jahrhundert, Frauen-Roman, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach und Napoleon, Weimarer Klassik, betrogene Ehefrau]
Königsegg, Adda von
Beyer, Leipzig 1940
halbleinen - OHLn. 259 Seiten mit mehreren Fotoabbildungen (Gemälde-Wiedergaben) auf Kunstdruckpapier: Carl August von Weimar, Goethe-Büste, Charlotte von Stein, Goethe-Gartenhaus an der Ilm. aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Historischer Roman in 17 Kapiteln mit folgendem Inhalt: "Nur eine Kleinigkeit / Paradies der Jugend / Brautschau in Rußland / Tod der Mutter / Briefe aus Weimar / Fahrt ins Glück / Sereniffima / Die Braut / Einzug in Weimar / Die junge Herzogin / Erstes Fest im Wittumspalais / Der junge Goethe / Ritter vom Sturm und Drang / Drei Frauen / Anna Amalie, Luise und Frau von Stein / Besuch im Garten am Stern / Karl August feiert Geburtstag / Tafel im Schloß."

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 43221


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Nr. 21
Moore, John
Deutscher Bücherbund, Stuttgart - Hamburg, o. J.
Ein Familien- und Zeitroman.

528 Seiten. Mit 24 Illustrationen von Lieselotte Mende. Aus dem Englischen übertragen von Hermann Stiehl. Viel Licht und Schatten gibt es in den Wäldern um Doddington, den Landsitz der Seldons. Zeugen ihres überlieferten Wohlstands und ihrer aristokratischen Vergangenheit sind die uralten Eichen, in deren Kronen das Wappentier der Familie, das rote Eichhörnchen haust. Aber die neue Zeit macht vor idyllischer Natur und gesellschaftlicher Tradition nicht halt und bricht zerstörerisch in altgefügte Ordnungen ein. Die rotbuschigen Gesellen müssen als erste gehen, sie werden von ihren robusteren grauen Artgenossen vertrieben. Auch die Tage der Eichen sind gezählt, sie müssen Straßen und Siedlungen weichen - und die Herrschaft der Seldons dem sozialen Fortschritt. In den sechs unverbrauchten, ehrgeizigen und intelligenten Kindern ihres Gärtners Fenton, die als junge Sozialisten heranwachsen, werden sie auf ihrem eigenen Grund und Boden mit einer neuen Klasse konfrontiert, die nach oben drängt. Während Sir Ferdo sich vor dem sich vor dem allgemeinen Verfall seines Besitzes und Vermögens immer häufiger in den Alkohol und in den vom Grundwasser bedrohten Weinkeller flüchtet, trauert Lady Janet in ihrem Tagebuch nicht ohne Ironie einer glanzvollen Epoche nach. Nur ihrer Tochter Susan, einer strahlenden Schönheit und leidenschaftlichen Reiterin, gelingt der Sprung in die neue Zeit. Weder bei einer Jugendliebe, ihrem reichen und eleganten Cousin Tony, auf den ihre Eltern alle Hoffnungen setzten und dem sie über die Jahre des Koreakrieges die Treue hält, noch in der tiefen Freundschaft zu Stephen Le Mesurier, einem faszinierenden Weltmann und konservativen Politiker, hat sie auf die Dauer Erfüllung finden können. Erst die sich plötzlich in Leidenschaft verwandelnde Zuneigung zu dem Gärtnersohn Ben Fenton, dem glänzenden Oxford-Absolventen und künftigen Abgeordneten, bringt ihr das wirkliche Glück. Wie die Gefahr mit dem geheimnisvollen Steigen und Fallen der Wasser unter der Erde von Doddington anschwillt und abklingt, so bestimmt das Auf und Ab der Geschichte zwischen dem zweiten Weltkrieg und der Suezkrise das Schicksal der Menschen dieses großangelegten Familien- und Zeitromans. Gebundene Ausgabe, Leineneinband etwas berieben und lichtrandig, Seitenränder minimal gebräunt.

Artikel-Nr.: Z1514


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Katalog Romane: Historisch beim Anbieter Heidemarie Braun, Deutschland
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Nr. 22
Berlin Progress Film-Vertrieb
Der stille Don I. , II. u. III. Teil (81, 83, 96 1958); TeilZeugin der Anklage (78/64); Dr. med Hiob Prätorius (72/65); Belvedere Das verkannte Genie (12/60); Nacht ohne Gnade (99/63); Kotschubej (83/59); Landurlaub (15/63); Ich sag's dir mit Musik (30/59); Der Mann aus dem 1. Jahrhundert (68/62); Die feuerrote Taube (101/64); Der Mann im Schatten (80/64); Der Wald der Gehenkten (80/65); Auf der Spur der Verräter (14/63); Die Höhe (109/57); Von Mensch zu Mensch (45/64); Wo du hin gehst (57/57); Wo der Teufel nicht hinkann (126/60); Begegnung mit einem Spion (4/65); Serena (57/64); 713 erbittet Landeerlaubnis (34/63); Nebel (30/63); Liebt sie mich? (41/60); Einer von uns (48/60); TU 104 startet 6.17 Uhr (73/58); Zwei Herren "N" (35/63); Ein Stern fährt nach Süden (64/64); Entscheidung am Fluß (5/58); Verbotene Jagd (111/63); Masako (35/59); Ein paar Schritte zur Grenze (49/60); Nur ein Spaß (83/62); Wettlauf mit dem Tod (46/58); Ein Mensch wird geboren (128/57); Geschäfte mit Herrn Cupido (1/62); Stürmischer Frühling (79/60); Der Richter bin ich (82/57); bitte nicht wecken (130/63); Das Glück kommt am Sonntag (42/61); Auf den Dächern von Budapest (45/62); Die Frau des Tages (33/58); Ermittlungsergebnis Mord (40/62); Tana (13/60); Der Arzt im Moor (42/58); Ein stilles Heim (55/58); Der Arzt von Bothenow (61/61); Hallo, falsch verbunden (86/59); Jenseits der Straße (76/58); Esterina (19/61); Mirk macht alles (70/61); Das Jahr Achtzehn (35/60); Ein Menschenschicksal (114/59); Ballade vom Soldaten (71/60); Zu Fuß in den Himmel (56/60); Das Vaterhaus (122/59); Du mußt mir vertrauen (3/60); SOS Gletscherpilot (130/60); Monsieur Dupont (31/62); Träume in der Schublade (87/59); Die heute über 40 sind (116/60); nur ein Spaß (83/62); Im Sonderauftrag (4/59); Signal auf Halt (15/58); Das schwarze Bataillon (20/59); Sterne (24/59); Gewissensnot (132/57); Ehesache Lorenz (91/59); Zurück zu Dir (81/59); Martin in den Wolken (33/63); Der doppelte Kreis (58/64); Pilot Maresz (86/60); Die abgerissene Brücke (107/63); Vergangenheit (67/63); Die Prüfung (2758); Die Straße ist voller Überraschungen (92/58); Weißes Blut (109/59); Tierfänger (16/60); Liebe in Moll (85/60); Erzählungen über Lenin (72/58); Der letzte Zoll (90/60); Der brave Soldat Schwejk (98/58); Operation Cobra (113/61); Das russische Wunder (61/63); Wo der Teufel nicht hinkann (126/60); Komödianten (112/58); Der Spieler (33/60); Das Leben beginnt (46/60); In so einer Nacht (13/59); Könige der Manege (62/58); Testpiloten (79/58); Ein Kommunist (52/58); Die Kunst geliebt zu werden (92/63); Abenteuer um Mitternacht (116/64); Preludio 11 (30/64); Geisterland der Südsee (6/65);

Artikel-Nr.: ksrv2499pro


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Nr. 23
Smith, L. Neil;
München, Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co. KG, 1986.
ISBN 3453312910

332 Seiten , 18 cm, kartoniert

die Seiten sind leicht gebräunt, die Einbandkanten sind bestoßen, Whitey O'Thraight hört zur Mannschaft der "Asperance", des ersten Sternenschiffs, das vom Planeten Vespucci aus startet, um den Planeten Sca zu erforsehen. Der Expedition ist kein Glück beschieden. Die "Asperance" zerschellt bei der Landung. Nur O'Thraight und ein schwerverletzter Leultnant überleben die Katastrophe. Sie werden von grausamen Wilden gefangengenommen und in einer Burg eingekerkert. Man glaubt ihnen ihre Herkunft nicht und will ihnen die "Wahrheit" durch Folter abpressen. Doch bevor es zum Schlimmsten kommt, werden sie von einer seltsamen Gruppe von Mönchen entführt, die über unglaublich wirksame Waffen verfügen. Es handelt sich offenbar um Menschen, aber sie stammen weder von Vespucci noch von Sca, denn ihreTechnologie stellt alles in den Schatten, was je entwickelt und erfunden wurde, und ihre gewaltigen überlichtschnellen Sternenschiffe springen mühelos von einem Sonnensystem ins andere. Doch wo kommen diese Menschen her? Durch seinen munteren, fröhlich-frechen Stil, seine anarchistische Kaltschnäuzigkeit und ein Feuerwerk von Ideen hat Neil Smith frischen Wind in die amerikanische Science Fiction gebracht. (vom Einbandrücken) ISBN-Nummer: 3453312910 Bei dem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Buch aus meinem Bestand. Bei Bestellungen Werktags bis 12,00 Uhr erfolgt der Versand in der Regel noch am selben Tag, ansonsten am folgenden Werktag.

[Schlagwörter: Tom Paine Maru; 5. Roman aus dem Gallatin-Universum; L. Neil Smith; Science Fiction; Abenteuer; Spannung;]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 30768


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Katalog Science Fiction & Fantasy beim Anbieter Andrea Ardelt Einzelunternehmer, Deutschland
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Nr. 24
Gabriels Gabe : Roman / Hanif Kureishi. Aus dem Engl. von Hans M. Herzog - Kureishi, Hanif
Kureishi, Hanif
Reinbek bei Hamburg : Rowohlt-Taschenbuch-Verlag
Umfang/Format: 297 Seiten , 19 cm Anmerkungen: Lizenz des Kindler-Verlag, Berlin Erscheinungsjahr: 2003 Gesamttitel: Rororo , 23311 Schlagwörter: Eltern, Trennung, Sohn, Mediation, , Belletristische Darstellung, Männliche Jugend, Vater, Hippie, Musikgruppe , Belletristische Darstellung Gabriel ist fünfzehn. Er lebt in London, geht auf eine ganz normale Schule und hat, so glaubt er, ganz normale Eltern. Bis sein Vater eines Tages seine sieben Sachen packt, die älteste Gitarre unter den einen Arm klemmt, die Trompete unter den anderen und verschwindet. Gabriels Mutter hat ihn rausgeschmissen. Von jetzt an ist, welch ein Glück, Schluß mit lautstarken Wortgefechten zwischen den Eltern. Sonst aber hat sich nichts gebessert. Plötzlich ist keiner mehr da, der Gabriel von den legendären sechziger Jahren erzählt, von den goldenen Zeiten des Rock, vom großen Lester Jones. Doch Gabriel läßt sich nicht unterkriegen. Und was zunächst eine private Katastrophe zu werden schien, entpuppt sich für ihn, je weiter die Geschichte voranschreitet, als glückliche Fügung. Denn es gelingt ihm nicht nur, seine ELtern zu versöhnen, sondern auch, sich aus dem Schatten des idealisierten Vaters zu befreien. Gabriel entdeckt, daß er durchaus die Gabe hat, allein in der Welt zurechtzukommen. Und wer kann das als Fünfzehnjähriger - und nicht nur als solcher - schon von sich behaupten? gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

Zustand: gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: B00024544


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Nr. 25
Der Fragebogen. - Salomon, Ernst von
Salomon, Ernst von
Lizenz Rowohlt Hamburg um 1990
669 Seiten, Schutzumschlag (dieser lädiert) Die Beantwortung des alliierten Papiers aus preußisch-deutscher Sicht. Klassiker! Ernst von Salomon ist mit seinem Werk aus der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken - auch wenn es heute als wenig opportun gilt, an ihn zu erinnern. Bereits mit seinem ersten Buch "Die Geächteten" sorgte der blutjunge Freikorpskämpfer für Aufsehen und bestach durch seine besondere literarische Note. Es ist der Rechenschaftsbericht eines von der Revolutionszeit nach dem 1. Weltkrieg geprägten Nationalisten. Salomon war Kadett in Karlsruhe und Berlin-Lichterfelde, nach dem Ersten Weltkrieg Teilnehmer an den Kämpfen im Baltikum und in Oberschlesien. 1922 wurde er wegen Beihilfe zum Rathenau-Mord zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Virtuos beschreibt er die politischen Wirren seiner Zeit, die er - als "Romantiker im Stahlhelm" - tatkräftig mitgestaltete. Es formuliert das leidenschaftliche Bekenntnis einer Generation, die eine ganze Welt herausforderte. Ernst von Salomon hat nahezu alle Strömungen des aktivistischen Nationalismus durchdacht und verworfen, durchlebt, verteidigt und wieder in Frage gestellt. Wie Ernst Jünger ließe sich auch Ernst von Salomon mit dem Etikett des "konservativen Anarchisten" charakterisieren. Gegen Liberalismus und Republikanismus engagiert, zugleich aber auch in Distanz zur NSDAP und nach 1933 in der unpolitischen Rolle eines Drehbuchautors für Unterhaltungsfilme, konnte er nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit seinem autobiographischen Roman "Der Fragebogen" nochmals die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, als ihn die Versuche der amerikanischen Militärregierung, die deutsche Bevölkerung mittels eines Katalogs von 131 Fragen hinsichtlich nazistischer Aktivitäten und Verstrickungen zu durchleuchten, zu einem autobiographischen Rückblick auf sein Leben inspirierten. Gerade dieser Zynismus, die letztlich amoralische und nivellierende Darstellung des Unrechts und das Wichtignehmen der eigenen Leiden bei gleichzeitiger Unempfindlichkeit gegenüber dem Schicksal anderer trugen Salomon scharfe Kritik ein. Dennoch wurde sein Werk in fast alle europäischen Sprachen übersetzt. 1994 legte Markus Klein die erste Monographie überhaupt zu Ernst von Salomon als Dissertation vor. Die wissenschaftliche Untersuchung erschließt ein Stück Geschichte, das bisher nur in Bruchstücken bekannt war: Leben, Umfeld, Schriften und Wirkungsgeschichte des Autors Salomon, der nicht nur Zuschauer, sondern auch Täter war; er hat sich aktiv als Terrorist betätigt und einen erheblichen Teil seines Lebens daher im Gefängnis verbracht. Ein Lebenslauf, der sich in vielem von dem anderer "Nationalrevolutionäre" unterscheidet. Nun liegt dieses längst vergriffene Standardwerk in einer überarbeiteten Neuauflage rechtzeitig zum 100. Geburtstag Ernst von Salomons vor. Ernst von Salomon. Revolutionär ohne Utopie. Von Markus Josef Klein. Mit einer vollständigen Bibliographie und einem Vorwort von Armin Mohler, 400 Seiten, zahlreiche Abb., San Casciano Verlag, Aschau 2003. Preis: 24,80 EUR Bibliographie: Eine vollständige Bibliographie der Werke und medialen Hinterlassenschaft von Ernst von Salomon findet sich in der Biographie. Hier eine Liste der selbständigen Veröffentlichungen (aufgeführt sind die jeweiligen deutschen Erstausgaben): Die Geächteten Berlin (Rowohlt) 1930 Die Stadt Berlin (Rowohlt) 1932 Die Kadetten Berlin (Rowohlt) 1933 Putsch (= Auswahl aus "Die Geächteten", besorgt von Rudolf Ibel). Das Reich im Werden. Arbeitshefte im Dienste politischer Erziehung. Reihe: Deutsches Schrifttum, Heft 6 Frankfurt a.M. (Diesterweg) 1933 Die Verschwörer (= Auswahl aus "Die Geächteten" besorgt von Rudolf Ibel). Das Reich im Werden. Arbeitshefte im Dienste politischer Erziehung. Reihe: Deutsches Schrifttum, Heft 7 Frankfurt a.M. (Diesterweg) 1933 Nahe Geschichte, ein Überblick Berlin (Rowohlt) 1936 Putsch und Verschwörung. Kämpfe um Deutschland in schwerer Zeit (= "Putsch" und "Die Verschwörer", hrsg. von Rudolf Ibel). Das Reich im Werden. Arbeitshefte im Dienste politischer Erziehung. Reihe: Deutsches Schrifttum, Heft 6, 2. Aufl. Frankfurt a.M. (Diesterweg) 1938 Das Buch vom deutschen Freikorpskämpfer Hrsg. im Auftrag der Freikorpszeitschrift "Der Reiter gen Osten" Berlin (Limpert) 1938 Die Kadetten. Eine Auswahl (aus "Die Kadetten") Hrsg. von Dr. Scheuer Schaffsteins blaue Bändchen Nr. 244. Köln (Schaffstein) 1940 Boche in Frankreich (= Auszug aus "Der Fragebogen") Hamburg (rororo) 1950 Der Fragebogen Hamburg (Rowohlt) 1951 Das Schicksal des A.D. Ein Mann im Schatten der Geschichte. Ein Bericht Reinbek (Rowohlt) 1960 Auf der Asche von 10000 Menschen Bericht von der 7. Weltkonferenz gegen A- und H-Bomben für vollständige Abrüstung in Tokio. Hrsg. von "Ständiger Kongress aller Gegner der atomaren Aufrüstung in der Bundesrepublik" unter der Verantwortlichkeit von J. Hindemith Hamburg (Kongressdienst) 1961 Die schöne Wilhelmine. Ein Roman aus Preußens galanter Zeit Reinbek (Rowohlt) 1965 Glück in Frankreich (= erweiterte Neuausgabe von "Boche in Frankreich"). Reinbek (Rowohlt) 1966 Deutschland, Städte und Landschaften aus dem Flugzeug gesehen Köln (Buch und Zeit) 1967 Deutschland deine Schleswig-Holsteiner. Dem Feinde weh, der sie bedroht! Hamburg (Hoffmann und Campe) 1971 Die Kette der tausend Kraniche Reinbek (Rowohlt) 1972 (darin aufgegangen: "Auf der Asche von 10000 Menschen") Der tote Preusse. Roman einer Staatsidee Mit einem Vorwort von Hans Lipinsky-Gottersdorf München (Langen Müller) 1973 Ein preußischer Revolutionär. Ernst von Salomon 100 Audio-CD mit vertonten Zitaten aus "Die Geächteten" Vox Libri 2002 Mit einem Nachwort von Bengt Krueger. Leinenband

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Artikel-Nr.: 18815


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