vom glück nur ein schatten

 

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Nr. 1
13/2000, Schock-Therapie für die Bahn - langsam,teuer, unflexibel - DER SPIEGEL
DER SPIEGEL
Titel Bahnfahrt an die Börse: Die rot-grüne Regierung macht Ernst: Nach der Stahlindustrie und den Werften soll nun die Bahn in die Moderne geführt werden. Die Beschäftigten müssen Opfer bringen - und am Ende wird auch der Staat noch einmal helfen müssen. (S. 22) * Schluss mit der Oma-Politik : Verkehrsminister Reinhard Klimmt über den Sparkurs der Bahn (S. 26) * Zu spät, zu voll, zu dreckig: Frustrierte Mitarbeiter, genervte Kunden, verlotterte Gleise und Bahnhöfe - die Krise der Bahn, eine Folge jahrzehntelangen Schlendrians, ist offensichtlich. Pläne zur Sanierung des Schienenunternehmens gibt es reichlich - sie müssen nur umgesetzt werden. (S. 120) * Profit auf der Nebenstrecke: Bahn und Länder suchen nach neuen Modellen für den Verkehr in der Region. (S. 124) 30 GRÜNE - Letzte Rettung: Sind die Postenkämpfe an der Grünen-Spitze bald vorbei? Renate Künast tritt an. Doch Joschka Fischer hat sich von seiner Partei innerlich verabschiedet. * 30 Die Grünen als Lemminge * 32 FAHNDUNG - Phantom im Dschungel: Ludwig-Holger Pfahls gilt als eine der Schlüsselfiguren im Schmiergeld-Skandal um die umstrittene Fuchs -Panzerlieferung an Saudi-Arabien. Im Juli 1999 tauchte der mit Haftbefehl gesuchte Ex-Staatssekretär und -Geheimdienstler in Asien unter. Jetzt suchen ihn BKA-Fahnder auf Bali. * 35 KORRUPTION - Unsere Aktivitäten haben zu Zahlungen geführt : Der ehemalige Elf-Aquitaine-Chef Loik Le Floch-Prigent über Schmiergeldvorwürfe und den Einstieg seines Konzerns bei Leuna/Minol * 36 Millionen für Elf-Berater: Zoll sicherte brisante Unterlagen im Leuna-Fall * 37 AFFÄREN - 3 Suisses für die CDU: Als Kanzler hat Bimbes-Sammler Kohl Großspenden stückeln lassen, um die Namen von CDU-Gönnern geheim zu halten - wider den Geist des Parteiengesetzes. * 38 CDU - Angst vor Angela: Nach ihrer Nominierung zur Parteichefin begann Angela Merkel mit einem unglücklichen Auftritt. Doch im Osten ist sie eine ernste Herausforderung für SPD und PDS. * 40 BILDUNG - Ausfall im System: Die Computer-Branche sucht verzweifelt nach Programmierern und Internet-Experten. Verpasst Deutschland den Boom im neuen Net-Business? Die Hochschulen sind überfordert. Der Import von Software-Ingenieuren aus Indien wird zum Wahlkampfthema. 82 ZEITGESCHICHTE - Das Wiener Modell: Aus Stasi-Archiven tauchten Akten auf, die Adolf Eichmanns Wüten in Österreich nach dem Anschluss 1938 dokumentieren. Der spätere Holocaust-Organisator vertrieb mit antisemitischem Terror mehr als 100 000 Juden aus ihrer Heimat. * 88 LUFTFAHRT - Tod über den Wolken: Weil immer mehr ältere Menschen fliegen, häufen sich Notfälle an Bord. Viele Airlines rüsten ihre Flotte mit Elektroschockern zur Reanimation aus. * 90 STASI - Der Untertan, Ausgabe Ost: Er war so gierig auf die Macht, dass er seine Vergangenheit und die 33 Stasi-Ordner glatt vergaß. Darum fiel nach der Wende keiner tiefer als Wolfgang Schnur. Demnächst soll der ehemalige Rechtsanwalt wegen versuchten Betrugs vor Gericht. 98 WINTERSPORT - Sauberer Berg: Seit Jahren hält sich auf dem Bildschirm und in Gazetten die Mär von der einzigen FKK-Loipe der Welt in den Alpen. * 102 BEAMTE - Gefährliche Geneigtheit: Mit hohen Gehältern wirbt die Wirtschaft qualifizierte Beamte ab. Nun soll der Exodus gestoppt werden. 132 SPRINGER-VERLAG - Operation Käse : Mit eigenen TV-Produktionen wollte Springer-Chef August Fischer den Zeitungskonzern ins elektronische Zeitalter führen. Doch der Einstieg ins Fernsehgeschäft ging daneben. Nach millionenschweren Fehlinvestitionen wird nun auch über einen Ausstieg nachgedacht. * 136 EROTIK-TV - Fräuleins Wunder: RTL 2 verschärft weiter das Programm: Das Sex-Magazin Peep! soll eine neue Moderatorin bekommen - blonder und üppiger als all ihre Vorgängerinnen. * 140 INTERNET - Die Lümmel aus Santa Clara: Die Yahoo-Gründer Jerry Yang und David Filo bauten ihre Suchmaschine zu einem Medienkonzern modernen Typs aus: mit Inhalten und Shopping-Seiten. Schon spekuliert die Branche über einen Zusammenschluss nach dem Vorbild von AOL/Time Warner. * 148 DIGITALES BUCH - Schauder auf Verlangen: Zum ersten Mal veröffentlichte ein Bestseller-Autor sein neues Erzählwerk zuerst und ausschließlich im Internet: Horror-Meister Stephen King. Der sensationelle Erfolg dieser Premiere markiert für die Verlagsbranche den Beginn einer neuen Ära. 248 ARCHITEKTUR - Sehnsucht nach Säulen: Historistische Neubauten werden immer beliebter. Doch Fachleute spotten über die röhrenden Hirsche aus Stein, an der Uni kommt die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu kurz. So entstehen allerorten verspielte, halbherzig traditionelle Hotels und Villen, die nur eines verbindet: Sie wenden sich ab von der Bauhaus-Kiste, und sie sind gut verkäuflich. * 254 FILM - Der Zweitbeste: Woody Allens jüngster Film Sweet and Lowdown , die Biografie eines fabulösen Jazz-Gitarristen, huldigt dem Sound und der Sentimentalität der dreißiger Jahre. Von Bernd Wilms * 260 AUTOREN - Macht und tödliche Konflikte: Die Journalistin Liza Marklund wurde mit ihrem raffinierten Krimidebüt Olympisches Feuer zur neuen Kultfigur Schwedens. * 264 AUTOREN - Das hatte biblische Ausmaße : Walter Kempowski dokumentiert in seinem einzigartigen Zitatwerk Echolot fremde Stimmen mit Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg - der dritte Teil ist in Vorbereitung. Bisher hat der Schriftsteller über eigene Erlebnisse im Bombenhagel nur zögerlich Auskunft gegeben. * 268 LITERATUR - Pirat im Meer der Harmlosigkeit: Haruki Murakami ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Japans und ein Held der jüngeren Generation. Sein neuer Roman Gefährliche Geliebte verherrlicht, gegen die Tradition des Landes, das Glück des Individuums. 274 POP - Club der Betrogenen: Kritiker-Hymnen, Karriere-Tiefschläge und nun eine Oscar-Nominierung: Aimee Mann und Michael Penn sind Amerikas brillantestes Songwriter-Ehepaar. * 278 THEATER - Chorprobe im Leichenkabinett: Ein Jahr nach dem Selbstmord der Autorin Sarah Kane präsentiert die Berliner Schaubühne das Kane-Stück Gier erstmals auf Deutsch - einen todessüchtigen Klagegesang. Von Wolfgang Höbel * Gesellschaft 161 RELIGIOSITÄT - Raststätte für die Seele : Klaus Vornberger, 40, Pfarrer der Autobahnkirche St. Christophorus in Baden-Baden-Sandweier, über Rasen und Rasten * 162 JUGEND - Leicht verkrampfte Zuversicht: Leistungsbereit und ziemlich optimistisch macht sich die Generation 2000 auf den Weg - so ein zentrales Ergebnis der neuesten Shell-Studie. Aber die Welt der jungen Leute ist noch sehr viel bunter - und zeigt ihre Schatten: Das Interesse an Politik sinkt, die Ausländerfeindlichkeit sitzt tief. * 172 SATIRE - Das so genannte Obszöne: Die Humoristen Eckhard Henscheid und Gerhard Henschel beklagen in einem 600-Seiten-Pamphlet die Schamlosigkeit des zu Ende gegangenen Jahrhunderts - und scheren dabei politische Massenmörder, Models und banale Blödiane über einen Kamm. 274 POP - Club der Betrogenen: Kritiker-Hymnen, Karriere-Tiefschläge und nun eine Oscar-Nominierung: Aimee Mann und Michael Penn sind Amerikas brillantestes Songwriter-Ehepaar. * 278 THEATER - Chorprobe im Leichenkabinett: Ein Jahr nach dem Selbstmord der Autorin Sarah Kane präsentiert die Berliner Schaubühne das Kane-Stück Gier erstmals auf Deutsch - einen todessüchtigen Klagegesang. Von Wolfgang Höbel * Gesellschaft 161 RELIGIOSITÄT - Raststätte für die Seele : Klaus Vornberger, 40, Pfarrer der Autobahnkirche St. Christophorus in Baden-Baden-Sandweier, über Rasen und Rasten * 162 JUGEND - Leicht verkrampfte Zuversicht: Leistungsbereit und ziemlich optimistisch macht sich die Generation 2000 auf den Weg - so ein zentrales Ergebnis der neuesten Shell-Studie. Aber die Welt der jungen Leute ist noch sehr viel bunter - und zeigt ihre Schatten: Das Interesse an Politik sinkt, die Ausländerfeindlichkeit sitzt tief. * 172 SATIRE - Das so genannte Obszöne: Die Humoristen Eckhard Henscheid und Gerhard Henschel beklagen in einem 600-Seiten-Pamphlet die Schamlosigkeit des zu Ende gegangenen Jahrhunderts - und scheren dabei politische Massenmörder, Models und banale Blödiane über einen Kamm. 284 TIERE - Geniestreich der Kläffer: Ist der beste Freund des Menschen nur ein Sozialschmarotzer? Genforscher haben rekonstruiert, wie der Hund auf den Menschen kam. Bei der Entschlüsselung des Hunde-Erbguts fahnden die Biologen zudem nach den genetischen Ursachen von Krankheiten - zum Wohle der Menschen. * 286 Wir sind eine große Fliege : Die Analyse des Fruchtfliegen-Erbguts hat Ähnlichkeiten zwischen Mensch und Insekt aufgedeckt - eine Chance für die Medizin? * 290 AUTOMOBILE - Sensibler Riese: Mit seinem intelligenten Lastwagen Actros hat Mercedes eine beispiellose Pannenserie produziert. Nun versucht sich auch Erzrivale MAN mit einer Hightech-Zugmaschine. * 292 AFFÄREN - Methode Münchhausen: Getürkte Experimente, manipulierte Labordaten: Im deutschen Wissenschaftsbetrieb machen sich Mogler und Schönschreiber breit. Fahnder der Deutschen Forschungsgemeinschaft sind den Fälschern auf der Spur. * 298 KÖRPERKULT - Freiwillig ins Folterstudio: Sie lassen sich die Zunge spalten, Hautstreifen vom Leib ziehen oder Narben ins Fleisch brennen: Anhänger der Body Modification eifern mit ihren Ritualen den Naturvölkern nach. Mediziner und Psychologen streiten darüber, ob die Selbstverstümmeler psychisch Kranke sind. * 302 MOBILFUNK - Funkstille im Eis: Die Telefonfirma Iridium schaltet ihre Satelliten-Handys ab - und bringt damit weltweit Abenteurer in Bedrängnis. gutes Exemplar, Einband mit kleinen altersbedingten Spuren

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Nr. 2
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) "Une songe sur le Volga" Ouvertüre, op. 16 (1888) Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Amateurmusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte und bereits mit neun Jahren begann, Lieder un?d Klavierstücke zu komponieren - Werke in genau den Gattungen, in denen er sich später auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass die Eltern seine muikalischen Talente förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse in einer Musikschule zu belegen. 1879 imma-trikulierte Arenski am dortigen Konservatorium, wo er bei Nikolai Rimsky-Korsakow (1844-1908) Komposition und bei Julius Johannsen (1826-1904) Kontrapunkt und Fuge studierte. Noch während der Studienjahre knüpfte er enge Beziehungen zu Rimsky-Korsakow an, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Komponisten (der in seinen späteren Jahren immer stärker von Trunk- und Spielsucht heimgesucht werden sollte) bis zum Tod Arenskys währten. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimsky-Korsakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte unverzüglich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und ?wurde dem jungen Komponisten schnell zum Vorbild, was seinem alten Lehrer wohl nicht gerade gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga); das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894); und das II. Streichquartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete, sowie die noch häufig gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflichtungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimsky-Korsakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen zwei letzten Lebensjahren, sich zusammenzuraufen, mit dem Alkohol und dem Kartenspiel aufzuhören, und zwei letzte Hauptwerke zu schaffen: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wieviel von der damaligen Wirklichkeit diese Historiographie sozusagen unter den Teppich fegte: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationalisten" für die Symphonie, ihre Besessenheit von den kanonischen Werken deutscher Komponisten und die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist schon merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Mantel des Eklektizismusvorwurfs untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen - während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt wieder möglich. Anton Arenskys Oper Son na Volge (zu deutsch: Ein Traum an der Wolga) - sein erstes Bühnenwerk - wurde am 2. Januar 1891 (nach der gregorianischen Zeitrechnung) am Moskauer Bolschoi-Theater uraufgeführt. Sie trägt die Opusnummer 16 und wurde 1888 vollendet. Begonnen hat Arensky die Arbeit an dieser Oper jedoch um 1882, was wohl die starke folkloristische Orientierung des musikalischen Stils - nach Andreas Wehrmeyer (in seiner Sammlung Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys, Berlin, 2001) ein grundsätzliches Charakteristikum von Arenskys Frühwerk - erklärt. Den dramatischen Stoff bekam er von Tschaikowsky buchstäblich geschenkt, denn dieser hat 1868 seine erste Oper (Der Wojewode) nach derselben literarischen Vorlage, einem Drama von Aleksandr Ostrowski (1823-1886), komponiert, später vernichtet, und Arensky das Libretto zur Verfügung gestellt. Ostrowskis Drama handelt von einem alten Heerführer und Statthalter (so heißt "Wojewode" auf deutsch) und seinem oft grausamen Umgang mit den Mädchen, die er heiraten will oder einfach nur begehrt; klugerweise hat Arensky - wie man von einem Schüler Rimsky-Korsakows erwartet - die folkloristisch-phantastischen Elemente im Drama restauriert, die Tschaikowsky gestrichen hatte. Arenskys Ouverture wirkt wie eine eigenartige Mischung aus Potpourri-Ouverture mit ihrer Betonung auf kontrastierenden, den musikalischen Stoff der Oper vorausnehmenden Kleinstsätzen und dem Sonatensatzprinzip mit seinen kontrastierenden Themen und Betonung auf Entwicklung. Der anfängliche Maestoso-Teil schildert wohl die Würde eines Woje-wode; ein Piu mosso-Teil mit gestopften Hörnern und vorbeihuschenden Holzbläsern deutet auf das phantastische Element des Dramas (den Schuldtraum des Wojewode oder den alten Zauberer Mizgir?); es folgt eine kurze Entwicklung der Thematik der zwei Teile, aber genau in der Mitte des Stücks - man möchte sagen, in seinem Herzen - erklingt dreimal, in variierender Besetzung, das russische Volkslied "Vniz po matushke po Wolge" ("Stromabwärts auf Mütterchen Wolga"). Nach einem zweiten Entwicklungsteil erklingt wieder das Anfangsthema in etwas überblasener (und daher nicht völlig überzeugender) Pracht. Die Ouverture zur Oper Son na Volge erschien 1893 bei Jurgenson in Moskau und trägt ausserdem, wohl mit einem Blick auf den internationalen Markt, den französischen Titel Une songe sur le Volga. Man möchte annehmen, die Veröffentlichung des Klavierauszugs erfolgte gleichzeitig oder gleich danach; die Partitur des Ouverture trägt die Verlagsnummer 14708, während die Boge...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 1112


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Nr. 3
1/1998, Naive Kunst heute wieder aktuell - art, Das Kunstmagazin
art, Das Kunstmagazin
Leserbriefe 6 Szene 7 Titel-Thema Kunstgeschichte: Die Naiven. Sie setzten sich über den Alltag hinweg und malten eine Traumwelt voller Frieden und Glück, sie ertrugen den Spott der Kritik und genießen heute die Bewunderung vieler junger Künstler: Naive Maler hatten entscheidenden Einfluß auf die Entwicklung der Moderne 10 Kommentare und Berichte Architektur: Günther Domenig. Ein Architekt sprengt alle Formen: Sein Steinhaus in Kärnten ist das Porträt einer Landschaft und zugleich gebaute Autobiografie 26 Kritiker-Umfrage: Das war 1997. Von Paris bis New York, von Kassel bis Venedigzehn internationale Kritiker über Höhepunkte, Enttäuschungen und Entdeckungen während eines ereignisreichen Kunstjahrs 34 Malerei: Hann Trier. Deutschland nach 1945: Die Städte lagen in Trümmern, die Künstler entdeckten ihre neue Freiheit. Der Kölner Hann Trier nutzte sie für eine Malerei voller Rhythmus und Vitalität 40 Kolumne: Kunst-Geschichten. Alfred Nemeczek über einen Kampf um Joseph Beuys im FAZ -Feuilleton 50 Porträt: Heinrich Klotz. Ein Museumsmann und Macher: Er bündelt künstlerische Vielfalt zu kunsthistorischen Epochen und wagt mit dem neuen Medienzentrum in Karlsruhe den Schritt ins nächste Jahrtausend 54 Bildbefragung: Pinturicchio. Freche Freier bedrängen die Gattin des Odysseus doch schon naht die Rettung 58 Forschung: Alexej von Jawlensky. Jahrzehntelang waren kaum Aquarelle des Exilrussen bekannt dann tauchten sie in Massen auf Eine Schau in Essen stellt die Echtheit der Bilder zur Diskussion 64 Ausstellungen Fünf Ereignisse im Überblick 68 Frankfurt: Franz Marc. Rote Rehe, blaue Pferde und gelbe Katzen 70 Wien: Laszlo Feher. Der Mensch als bloßer Schatten in feindlicher Umwelt 72 Wuppertal: Rolf-Gunter Dienst. Vom Kritiker zum Meister der Abstraktion 74 New York: Helen Frankenthaler. Flüssige Farbe auf rauher Leinwand 76 Stuttgart: Man Ray. Zu den Ursprüngen der Avantgarde 77 Kritik des Monats: Holger Kisten- macher besuchte die 2. Johannesburg-Biennale in Südafrika 78 Ausstellungs-Kritik 79 Ausstellungs-Termine 80 Journal Interview: Gerüchte um die Schließung der New Yorker Galerie Castelli 97 Künstlerbund: Neuer Vorsitzender, neue Satzung: Die Jahresausstellung wird abgeschafft 98 Künstlerinnen: Düsseldorfer Atelier Führer auf CD-ROM 98 Protest: Düsseldorfer Künstler gegen icH Ausverkauf von Kunstraum 99 Architektur: Ein gläserner Kubus für das Kunstmuseum in Leipzig 99 Urheberrecht: Der Malerfürst Gerhard Richter bemüht die Gerichte 100 Nachlaß: Das Stedlijk in Amsterdam gewährt Einblick in die Sammlung Chardschijew 101 Justiz: Bäckerin aus Montpellier bekommt Schadenersatz für eine Claudel-Bronze 102 Urteil: Glasgower Gericht setzt Stifterwunsch außer Kraft jetzt darf die Kunst auf Reisen gehen 102 Museumsinsel: David Chipperfield plant Wiederaufbau des Neuen Museums in Berlin 103 Markt: Premiere der Fotomesse Paris Photo 104 Hommage: Frankfurter Kunstverein feiert 40 Jahre Galerie Appel 104 Kunstmesse: Bilanz der 31. ..Art Cologne in Köln 105 gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

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Artikel-Nr.: B00029673


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Nr. 4
Kureishi, Hanif:
Berlin: Kindler Verlag, 2003.
ISBN 3463403358

Deutsche Erstausgabe. 297 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag.

Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar, in Cellophan verpackt. Ein schrilles und zugleich kluges modernes Märchen" (Brigitte)." Gabriel ist fünfzehn. Er lebt in London, geht auf eine ganz normale Schule und hat, so glaubt er, ganz normale Eltern. Bis sein Vater eines Tages seine sieben Sachen packt, die älteste Gitarre unter den einen Arm klemmt, die Trompete unter den anderen und verschwindet. Gabriels Mutter hat ihn rausgeschmissen. Von jetzt an ist, welch ein Glück, Schluß mit lautstarken Wortgefechten zwischen den Eltern. Sonst aber hat sich nichts gebessert. Plötzlich ist keiner mehr da, der Gabriel von den legendären sechziger Jahren erzählt, von den goldenen Zeiten des Rock, vom großen Lester Jones. Doch Gabriel läßt sich nicht unterkriegen. Und was zunächst eine private Katastrophe zu werden schien, entpuppt sich für ihn, je weiter die Geschichte voranschreitet, als glückliche Fügung. Denn es gelingt ihm nicht nur, seine ELtern zu versöhnen, sondern auch, sich aus dem Schatten des idealisierten Vaters zu befreien. Gabriel entdeckt, daß er durchaus die Gabe hat, allein in der Welt zurechtzukommen. Und wer kann das als Fünfzehnjähriger - und nicht nur als solcher - schon von sich behaupten? - Hanif Kureishi wurde 1954 als Sohn einer Engländerin und eines Pakistani geboren. Mit "Der Buddha aus der Vorstadt" (1990) wurde der Autor international bekannt. Die Verfilmung seines Romans "Intimacy" (dt. "Rastlose Nähe") wurde auf der Berlinale im Februar 2001 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

[Schlagwörter: Englische Literatur, B Belletristik, Englische Literatur des 21. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Britain, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Geschenkbuch Geschenkbücher]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 50835


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Nr. 5
Deutsche Könige und Kaiser des Mittelalters / hrsg. von: Evamaria Engel u. Eberhard Holtz - Engel, Evamaria (Herausgeber)
Engel, Evamaria (Herausgeber)
Leipzig , Jena , Berlin : Urania-Verlag
ISBN 3332001957

Ausgabe: 1. Auflage Umfang/Format: 419 Seiten : Illustrationen, Kt. , 25 cm Erscheinungsjahr: 1989 Einbandart und Originalverkaufspreis: Gewebe : M 29.80 Mitten im Rhein, der die Grenze zwischen den Reichen bildete, war das Schiff verankert, auf dem sich die beiden Herrscher mit ihren Gefolgschaften trafen, sich gegenseitig und die bestehenden Grenzen anerkannten. Von König Heinrich I. ist hier die Rede, der am Beginn dieses Bandes historischer Porträts steht, und vom Bonner Vertragsabschluß Ende 921 mit dem westfränkisch-französischen König, der auf jeglichen Erbanspruch seines Geschlechtes auf den Ostteil des ehemaligen karolingischen Imperiums verzichtete. Festgeschrieben wurde damit nur, was seit der karolingischen Reichsteilung in Verdun 843 Gestalt zu gewinnen begann: die Entwicklung zu einem frühfeudalen deutschen Staat, dem regnum Teutonicum der Quellen. Seine Könige und (seit 962 durch päpstliche Krönung) römisch-deutschen Kaiser verstanden sich als Häupter der westlichen Christenheit, sahen im Zenit imperialen Strebens in Frankreichs und Englands Herrschern allenfalls Königlein . Wer waren diese Auserwählten? Zunächst Angehörige mächtiger Herrscher-Dynastien wie der Ottonen und Salier, später der Staufen, dann Schatten nur dieses überlebten Anspruchs - kleine Grafen-Könige in sprin- gender Kurfürstenwahl, nach dem Interregnum schließlich Hausmachtkönige: die Habsburger, Wittels bacher, Luxemburger, die zum Teil Universalmonarchien wie das Habsburgerreich begründeten, dem (1486 erstgenannten) Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation jedoch keine Reform an Haupt und Gliedern zu geben vermochten. Namhafte Mediävisten fassen ihr Lebensbild, ihre geschichtlichen Leistungen und Grenzen im Genre historischer Porträts, überspannen erstmals das ganze Mittelalter bis hin zu Maximilian I. an der Schwelle zur Neuzeit. Manch Bekanntes tritt dem Leser entgegen wie der Gang nach Canossa oder der im Berg schlafende Kaiser, doch um wieviel reicher sind gerade Heinrichs W. Regentschaftsjahre bzw. Barbarossas Gestalt! Otto I., Konrad II., Rudolf von Habsburg, Karl IV., Sigmund wären ebenso herauszuheben. Der vorliegende Band läßt diese Höhepunkte mittelalterlichen deutschen Königtums lebendig werden und wird zugleich jenen gerecht, deren Leben durch Seuchen, Kriege, Mord jäh abbrach, deren Aktionsraum Papst und Kurfürsten bemaßen, denen Realitätssinn, Entschlußkraft, zuweilen auch ein Quentchen Glück fehlte. gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

Zustand: gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 3332001957


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Nr. 6
Die Wasser unter der Erde Roman - Moore, John Hermann Stiehl (Übers.) ; Lieselotte Mende (Ill.)
Moore, John Hermann Stiehl (Übers.) ; Lieselotte Mende (Ill.)
Stuttgart ; Hamburg Deutscher Bücherbund [1969]
Hardcover, Leinen, illustrierter Einband 527 Seiten gelesene Ausgabe in gutem, sauberen Zustand, Schutzumschlag fehlt 8

John Moore. [Übertr. von Hermann Stiehl. Mit 24 Ill. von Lieselotte Mende]. - Lizenz d. Rowohlt Verl., Reinbek b. Hamburg. - EST: The waters under the earth <dt.> - John Moore, 1907 in Tewkesbury/ Großbritannien geboren, schrieb schon früh Kurzgeschichten, während des zweiten Weltkrieges war er Pilot, er veröffentlichte seit 1945, dem Erscheinungsjahr seines ersten Buches, mehrere sehr erfolgreiche Romane und lebt heute auf seiner Farm in Gloucestershire. Viel Licht und Schatten gibt es in den Wäldern um Doddington, dem Landsitz der Seldons. Zeugen ihres überlieferten Wohlstands und ihrer aristokratischen Vergangenheit sind die uralten Eichen, in deren Kronen das Wappentier der Familie, das rote Eichhörnchen, haust: Aber die neue Zeit macht vor idyllischer Natur und gesellschaftlicher Tradition nicht halt und bricht zerstörerisch in altgefügte Ordnungen ein. Die rotbuschigen Gesellen müssen als erste gehen, sie werden von ihren robusteren grauen Artgenossen vertrieben. Auch die Tage der Eichen sind gezählt, sie müssen Straßen und Siedlungen weichen - und die Herrschaft der Seldons dem sozialen Fortschritt. In den sechs unverbrauchten, ehrgeizigen und intelligenten Kindern ihres Gärtners Fenton, die als junge Sozialisten heranwachsen, werden sie auf ihrem eigenen Grund und Boden mit einer neuen Klasse konfrontiert, die nach oben drängt. Während Sir Ferdo sich vor dem allgemeinen Verfall seines Besitzes und Vermögens immer häufiger in den Alkohol und in den vom Grundwasser bedrohten Weinkeller flüchtet, trauert Lady Janet in ihrem Tagebuch nicht ohne Ironie einer glanzvollen Epoche nach. Nur ihrer Tochter Susan, einer strahlenden Schönheit und leidenschaftlichen Reiterin, gelingt der Sprung in die neue Zeit. Weder bei einer Jugendliebe, ihrem reichen und eleganten Cousin Tony, auf den ihre Eltern alle Hoffnungen setzten und dem sie über die Jahre des Koreakrieges die Treue hält, noch in der tiefen Freundschaft zu Stephen Le Mesurier, einem faszinierenden Weltmann und konservativen Politiker, hat sie auf die Dauer Erfüllung finden können. Erst die sich plötzlich in Leidenschaft verwandelnde Zuneigung zu dem Gärtnersohn Ben Fenton, dem glänzenden Oxford-Absolventen und künftigen Abgeordneten, bringt- ihr das wirkliche Glück. Wie die Gefahr mit dem geheimnisvollen Steigen und Fallen der Wasser unter der Erde von Doddington anschwillt und abklingt, so bestimmt das Auf und Ab der Geschichte zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Suez-Krise das Schicksal der Menschen dieses großangelegten Familien- und Zeitromans. John Moore hat seine Gestalten mit tiefem menschlichem Verständnis gezeichnet und in der Schilderung von Waldgängen, Gartenfesten, Fuchs- und Fasanenjagden die Weite und Herrlichkeit der englischen Landschaft in un-vergeßlicher Weise eingefangen.

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 1622


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Nr. 7
Ein Gespenst kehrt zurück - DER SPIEGEL 34/2005
DER SPIEGEL 34/2005
Titel * Aufschrei Ost: Millionen sehen rot: Die Ostwähler verweigern sich den Strategien der Westparteien. Sie machen eine neue Linke stark, die eher auf Marx setzt als auf Hartz. Eine große Koalition der Verdränger beschönigt die Lage der neuen Länder - vorneweg der Kanzler und die Kandidatin. (S. 28) * Kapitalismuskritik - Das Stehaufmännchen: Immer wieder scheint Karl Marx beerdigt, immer wieder feiert er Auferstehung. Er gehört zum Kapitalismus wie dessen Krisen, weil er das System der Plusmacherei seziert hat wie kein anderer - und dabei schön utopisch blieb. (S. 36) Deutschland * REGIERUNG - Kanzler als Kämpfer (S. 18) * UNION - Türkei als Wahlkampfthema (S. 18) * Brandenburg - Aus für Schönbohm? (S. 18) * Online-Auktionen - Betrugs-Boom bei Online-Auktionen (S. 19) * BUNDESWEHR - BND klärt auf (S. 19) * ABGEORDNETE - Lackleder und Latex (S. 19) * AUSSENPOLITIK - Ersparte Demütigung (S. 20) * STASI - Spitzel bei Eurosport? (S. 20) * Irak - Bodyguards aus Afrika (S. 20) * Umfrage zum Thema - Gespaltenes Interesse (S. 20) * Wahlprognosen - Die große Unsicherheit: Wird Angela Merkel Kanzlerin einer schwarz-gelben Regierung? Oder kommt die Große Koalition? Einen Monat vor der Wahl hat sich fast die Hälfte der Bürger noch nicht endgültig entschieden. Kleine Verschiebungen der Stimmanteile können erhebliche Folgen haben. (S. 22) * Bundestagswahl - Resignative Wechselstimmung : Er entscheidet sich oft in letzter Sekunde, er liebt den Widerspruch und wirkt dabei selbst stark verunsichert: Der deutsche Wähler verweigert Demoskopen und Politikern im aufziehenden Blitzwahlkampf die Eindeutigkeit. (S. 24) * WAHLKAMPF - Auf dem Weg ins Irgendwo: Joschka Fischer fährt sechs Wochen lang in einem Bus durch Deutschland. Er sagt, dass er die rot-grüne Mehrheit verteidigen möchte. Je länger der Bus rollt, desto fester glaubt der deutsche Außenminister, dass es Wirklichkeit werden könnte. Von Matthias ... (S. 46) * SPIEGEL-GESPRÄCH - Pferd vom Schwanz aufgezäumt : FDP-Außenpolitiker Wolfgang Gerhardt über Militärschläge gegen Iran, staatsmännische Diplomatie und die Chancen einer Ampelkoalition im ... (S. 50) * Hamburg - Zicke ist tot : Diese Woche beginnt in Hamburg der Prozess gegen die Eltern der verhungerten Jessica. Sie haben ihr Kind nicht nur vernachlässigt, sie quälten es unvorstellbar. (S. 52) * JUSTIZ - Blaues Auge: Mit ihrem Urteil gegen Mounir al-Motassadeq wollen die Hamburger Richter beweisen, dass der Rechtsstaat gegen Islamisten gerüstet ist. (S. 54) Wirtschaft * VW-Affäre - Unrühmlicher Abgang (S. 56) * STEUERREFORM - Attraktiv für Reiche (S. 56) * INTERNET - Online sieht die Opposition alt aus (S. 57) * Daimler-Chrysler - Bremsspuren bei der E-Klasse (S. 57) * WIRTSCHAFTSPOLITIK - Glückskeks und Eisenfuß: Mit der Berufung des Steuerexperten Paul Kirchhof zu ihrem Wunsch-Finanzminister will Kanzlerkandidatin Angela Merkel ihren Reformwillen demonstrieren. Offen bleibt, wie weit der seine radikalen Pläne nach einem Wahlsieg der Union umsetzen darf. (S. 58) * SPIEGEL-GESPRÄCH - Jeder Aufbruch ist ein Risiko : Der ehemalige Verfassungsrichter Paul Kirchhof, 62, über seine Ministerambitionen, eine radikale Vereinfachung des deutschen Steuersystems und die Rückkehr zu einem schuldenfreien ... (S. 62) * Betriebsräte - Mit Shrimps und Kaviar: Jedes Jahr bilden sich Zehntausende Arbeitnehmervertreter auf Kosten ihrer Arbeitgeber fort - und genießen mitunter Luxusseminare und lukrative Bonusmeilenprogramme. (S. 65) * ROHSTOFFE - Süße Sorten: Der Benzinpreis erreicht neue Rekordhöhen. Mitverantwortlich sind Engpässe in veralteten US-Raffinerien. (S. 67) * UNTERNEHMER - Mir habbe es gut : Niedrige Löhne und billiger Boden locken nicht nur große Konzerne nach Polen. Auch immer mehr deutsche Kleinunternehmer versuchen hier, ihr Glück zu machen. (S. 68) Serie * Wege aus der Krise (Teil V) - Politik im Blindflug : Nach zahlreichen internationalen Vergleichsstudien ist klar, dass Schulen und Universitäten kräftig reformiert werden müssen. Doch Bund-Länder-Blockaden und bürokratische Verkrustungen hemmen die Erneuerung. Wie kann das deutsche Bildungssystem leistungsfähiger werden? (S. 70) * Wege aus der Krise (Teil V) - Wir brauchen Eliten : CDU-Bildungsexpertin Annette Schavan, 50, über Schulqualität, Spitzenförderung und die Kompetenzen des ... (S. 74) * Wege aus der Krise (Teil V) - Fortschrittsglaube gegen Moral: Bioforscher fordern von der Politik die Erlaubnis zur Gewinnung neuer embryonaler Stammzelllinien. (S. 76) Sport * Surfen - Duell auf dem Meer: Die Zeiten wilder Wellenreiter-Romantik sind passe. Aus dem Vergnügen draufgängerischer Hawaiianer hat sich ein lukratives Geschäft entwickelt: Zwei Amerikaner dienen der Surfindustrie und deren weltweit operierenden Sponsoren als Helden - und verdienen dabei Millionen. (S. 82) * Fußball - Faules Papier: Italiens Profiliga versinkt im Chaos: Zwei Aufsteiger wurden disqualifiziert, die EU-Kommission stoppt die Bilanztricks der großen Clubs. (S. 86) Gesellschaft * Was war da los, Herr Lopez Ramon?: Der spanische Sportlehrer Francisco Lopez Ramon, 48, über seinen ökologischen ... (S. 88) * Fotoband von Peter Granser - Identität im Rückzug (S. 88) * Psychologie - Gewalt macht blind (S. 88) * EINE MELDUNG UND IHRE GESCHICHTE - Die Spaßbremse: Der Kampf eines deutschen Polizisten gegen britische ... (S. 89) * VERBRECHEN - Ein nützlicher Mörder: Als 9-Jähriger erschlug er sein Meerschweinchen, mit 13 drang er in Leichenhallen ein, mit 24 tötete er zum ersten Mal ein Pferd. Als Frank Gust der Prozess gemacht wurde, hatte er vier Frauen ermordet. Für die Wissenschaft ist er ein Glücksfall. Von Hauke ... (S. 90) * STRAFJUSTIZ - Ein völlig verzerrtes Bild : Wahrheitsermittlung um einen hohen Preis: Der Prozess gegen den Fernsehmoderator Andreas Türck beschädigt Täter und Opfer. Von Gisela ... (S. 94) * Gekommen, ihn abzulichten: Ortstermin: Auf dem Roncalli-Platz in Köln macht sich die Jugend der Welt ein Bild vom Papst. (S. 96) Ausland * USA - Bush allein zu Haus (S. 99) * Sri Lanka - Großer Schritt (S. 99) * Serbien - Die Ära Milosevic kehrt zurück : Vladan Batic, 56, ehemaliger serbischer Justizminister, über die parteiische Rechtsprechung in seinem ... (S. 100) * KENIA - Gedämpfte Reiselust (S. 100) * EUROPA - Wüste Tiraden (S. 100) * Russland - Zweifelhafte Retter (S. 101) * Burma - Junta zieht um (S. 101) * IRAK - Der wahre Gewinner: Wie kein anderes Land hat Iran vom Ende des Saddam-Regimes profitiert. Nun drängen die Mullahs im Zweistromland auf weiteren Einfluss - angeblich auch mit Mitteln des Terrors. Der schiitische Süden soll bereits völlig unter der Kontrolle Teherans stehen. (S. 102) * NAHOST - Karneval des Sieges: Nach dem zügigen Abzug der jüdischen Siedler aus dem Gaza-Streifen planen die Palästinenser den Aufbau eines eigenen Staates. Die USA drängen Israel bereits zu weiteren Konzessionen, Hardliner von Hamas und Islamischem Dschihad wollen den Heiligen Krieg ausweiten. (S. 104) * Großbritannien - Mongolische Augen: Die Londoner Polizei, weltweit für ihre Professionalität im Kampf gegen Terroristen gerühmt, wollte nach dem Anschlag vom 21. Juli peinliche Pannen verheimlichen. (S. 107) * VÖLKERRECHT - Der schwarze Schatten des Krieges: Den Menschheitstraum vom Frieden durch Recht versucht der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag zu verwirklichen. Die Uno übertrug ihm erstmals einen Fall: Rechtsprechung über den barbarischen Massenmord in Darfur. (S. 108) * TERRORISMUS - Wein, Whisky und Waffen: Der frühere Asylbewerber in Deutschland, Luai Sakra, hatte beste Kontakte zur Spitze von al-Qaida. Er will sogar den Todespiloten vom 11. September 2001 geholfen haben. (S. 114) Wissenschaft+Technik * Psychologie - Nebenbuhler auf dem Wickeltisch (S. 116) * SEUCHEN - Zurück in den Stall : Der Veterinär Erhard Kaleta, 66, Leiter der Vogelklinik an der Universität Gießen, über die Risiken der Freilandhaltung von Hühnern angesichts der heranrückenden ... (S. 116) * MOBILFUNK - Anbandeln auf Arabisch (S. 11...

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Nr. 8
Königsegg, Adda von:
Leipzig/Berlin Otto Beyer Verlag, 1940.
Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (Halbleinen /HLn/OHLn im Format gr.8vo 14 x 21 cm) mit Rücken- und Deckeltitel sowie Kopffarbschnitt. 259 Seiten mit mehreren Fotoabbildungen (Gemälde-Wiedergaben) auf Kunstdruckpapier: Carl August von Weimar, Goethe-Büste, Charlotte von Stein, Goethe-Gartenhaus an der Ilm. -Historischer Roman in 17 Kapiteln mit folgendem Inhalt: "Nur eine Kleinigkeit / Paradies der Jugend / Brautschau in Rußland / Tod der Mutter / Briefe aus Weimar / Fahrt ins Glück / Sereniffima / Die Braut / Einzug in Weimar / Die junge Herzogin / Erstes Fest im Wittumspalais / Der junge Goethe / Ritter vom Sturm und Drang / Drei Frauen / Anna Amalie, Luise und Frau von Stein / Besuch im Garten am Stern / Karl August feiert Geburtstag / Tafel im Schloß." - Erstausgabe, EA, erste Auflage in guter Erhaltung (handschriftliche Widmung auf Titel, sonst gut) .

[Schlagwörter: Altweimar, Thüringen, Mitteldeutschland im 18. Jahrhundert, Frauen-Roman, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach und Napoleon, Weimarer Klassik, betrogene fürstliche Ehefrau]

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Nr. 9
das riesenspielzeug, jäger 90, 100 milliarden in den wind - DER SPIEGEL 37/1988
DER SPIEGEL 37/1988
SPIEGEL Titel - 100 Milliarden in den Wind: Für eine Unsumme soll die Luftwaffe im nächsten Jahrzehnt den Jagd- und Kampfflieger Jäger 90 erhalten. Das Parlament wurde mit der Beschaffungsvorlage überrollt, selbst Christdemokraten fühlen sich von einer Lobby aus Rüstungsindustrie und Militärs ausgetrickst. Kaum ein verantwortlicher Politiker in Bonn bekennt sich mehr zu dem teuersten Militärprojekt Europas, aber allen fehlt die Kraft und der Mut, den überflüssigen Plan aufzugeben. (S. 46) 18 Kohl: Ich gewinne die Wahl 1990 : Der Kanzler im Glück: Unerwartet günstige Wirtschaftsdaten - das Sozialprodukt legte im ersten Halbjahr um 3,9 Prozent zu - halten seine Kritiker von Aufstandsversuchen ab. Kohl spekuliert auf steigende Steuereinnahmen und höhere Bundesbank-Überweisungen, Milliarden, die ihm - wie er hofft - die Wiederwahl erleichtern werden. * * 20 RUDOLF AUGSTEIN - Wurst auf Gutsherrenart: * * 21 ABTREIBUNG - Bayrisches Landrecht: Im Koalitionsstreit um das Abtreibungs-Beratungsgesetz rückt die CSU von ihrer starren Haltung ab, will sich aber für Bayern ein Hintertürchen offenhalten. * * 22 SPIEGEL Gespräch - Das wäre ein Verlust an Lebensqualität : Der SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel über die Ergebnisse des Parteitags und den Wirtschaftskurs seiner Partei * * 26 DDR - Vierter Mann: Der Tod des Politbüro-Mitglieds Werner Felfe zwingt SED-Generalsekretär Erich Honecker zur Entscheidung über die eigene Nachfolge. * * 27 AGENTEN - Wirklich Orgien: Bekenntnisse einer Ex-Agentin bringen Niedersachsens Innenministerium weiter in Verruf. * * 28 ATOMENERGIE - Frühe Sünden: Erstmals hat Deutschlands höchstes Verwaltungsgericht eine Atommeiler-Genehmigung für gänzlich rechtswidrig erklärt. * * 29 ALLIIERTE - Nero der Nato: Verteidigungsminister Scholz provoziert den hessischen Ministerpräsidenten Wallmann - zum Gefallen der Amerikaner und des Kanzlers. * * 30 Eine Art Besatzungsrecht : Das Nato-Truppenstatut schränkt die Souveränität der Bundesrepublik ein * * 32 RAMSTEIN - Takt des Herzens: Auch nach der Absturz-Katastrophe setzt sich die rheinland-pfälzische CDU/FDP-Regierung weiter für Militärspektakel ein. * * 35 Es wird verdreht und gelogen : Der SPD-Bundestagsabgeordnete Albrecht Müller über Tiefflüge und die Reaktionen der Politiker * * 39 CDU - Zettels Traum: Der Vorstandsvorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bruno Heck, will den Betriebsrat des Förderwerks per Gerichtsbeschluß zum Schweigen bringen. * * 42 BONN/MOSKAU - Anruf aus dem Kanzleramt: Weil sich Kanzler Kohl in ein privates Geschäft einmischte, platzte der Verkauf einer Bibliothek nach Leningrad. * * 67 STRAFRECHT - Wahnhafte Beziehung: Familienministerin Süssmuth und Justizminister Engelhard streiten über die Grenzen der künstlichen Befruchtung. Die Gesetze zur Fortpflanzungstechnologie liegen vorerst auf Eis. * * 71 NORDSEE - Wie absurd: Hamburger Richter müssen in Kürze entscheiden, ob Nordsee-Robben gegen den Bonner Verkehrsminister Jürgen Warnke klagen dürfen. Naturschützer erwarten einen Prozeß von rechtshistorischer Bedeutung. * * 76 VERKEHR - Blemel Kalte: Nahverkehrsunternehmen lassen sich was einfallen, um neue Kunden zu gewinnen. * * 82 GEHEIMDIENSTE - Mit Dachschaden: Hat der heutige Bundesinnenminister Zimmermann 1971 in einem Prozeß um die bayrische Spielbank-Affäre mit Abhör-Protokollen operiert? * * 88 Das stehen wir politisch nicht durch : Wie CDU und FDP künftig die niedersächsischen Kasino-Millionen verwenden wollen * * 92 Das größte Geschäft der Welt : Wie Staat und Private an den westdeutschen Spielbanken verdienen * * 93 RUNDFUNK - Falsch reingeeiert: Bei den privaten Stadtradios gab es die ersten Pleiten. Zuletzt ging Radio Korah in Hamburg, ein gemeinnütziger Sender, in Konkurs. * * 95 UMWELT - Durchbohrt und gestört: Parteien und Bürger protestieren gegen ein beispielloses Vorhaben: Mit bestem Trinkwasser aus dem Schwarzwald soll der Neckar aufgefüllt werden - zur Kühlung von Kraftwerken. * * 104 FESTIVALS - Augen zu: Mit 100 000 Menschen hatten die Veranstalter von Werner Brösels Motorradparty gerechnet, als doppelt so viele Gäste kamen, brach beinahe die Zivilisation zusammen. * * 108 Spät ans Leben gewöhnt : Interview mit Rötger Werner Feldmann über sein Motorradrennen * * 112 Hitler schrie: , One American must die!, : SPIEGEL-Reporter Gerhard Mauz im Prozeß gegen Mohammed Ali Hamadi in Frankfurt * * Wirtschaft 116 WIRTSCHAFT - Umwelt: Töpfers zweitbeste Lösung : Der Bonner Umweltminister Klaus Töpfer verschreckt die Industrie: Er wendet staatlichen Zwang an, um die Berge von Plastikmüll nicht weiter wachsen zu lassen. Nach jahrelangem Gerangel sollen Handel und Hersteller verpflichtet werden, Kunststoff-Flaschen gegen Pfand zurückzunehmen. Coca-Cola wehrte sich mit allen Mitteln. * * 118 Der ist 75, der soll gehen : Seit zwei Jahrzehnten bestimmt Berthold Beitz die Geschicke des Krupp-Konzerns, und seit zwei Jahrzehnten kränkelt das Unternehmen. Zu seinem 75. Geburtstag erscheint ein kritisches Buch über den Spitzenmanager. Geschrieben hat das pikante Präsent eine Nichte von Alfried Krupp. Ihr Beitz-Bild unterscheidet sich ganz wesentlich vom Selbst-Bild des Krupp-Konzernherrn. * * 122 Tietmeyer zur Bundesbank * 122 Otto-Tochter mit falschen Tönen * 122 Späth hält schnellen Brüter für überflüssig * 122 Lufthansa: Piloten verärgert * 122 MBB soll bayrisch bleiben * 124 SPIEGEL Gespräch - Ich kann das Geld nur einmal verlieren : Der Schweizer Finanz-Manager Werner K. Rey über seine Firmenaufkäufe und seine Vermögensmehrung * 125 Werner K. Rey: * * 130 UNTERNEHMEN - Prächtig ausgestattet: Wer kauft Puma? Ein Großaktionär soll die Sanierung des Sportartikel-Herstellers erleichtern. * * Kommentar Wirtschaft 117 WIRTSCHAFTS-KOMMENTAR - Gutes Zureden hilft nicht: Von Heiko Martens * * Serie 134 Schrei, was du kannst : Der Weg in den Holocaust (l): Die Reichskristallnacht 1938 / Von Wolfgang Benz _(1988 C. H. Beck Verlag, München. ) * * 137 Entrechtung und Verfolgung: NS-Judenpolitik per Gesetz und Verordnung 1933 bis 1938 * * Ausland 160 Ich glaubte an Ideale, sie wurden zertreten : Jurij Tschurbanow, einst General und Erster Vize des sowjetischen Innenministers, steht in Moskau wegen Korruption vor Gericht - und mit ihm die Breschnew-Zeit. Denn Tschurbanow ist der Mann von Breschnews Tochter Galina, die liebte Juwelen und jegliche Vorteile, mit denen sich die Nomenklatura der UdSSR ausstaffiert. * * 162 USA - Leeres Gefäß: George Bush ist aus Reagans Schatten herausgetreten: Selbstsicher und medienbewußt hat der Reagan-Vize den Vorsprung seines demokratischen Gegners Dukakis wettgemacht. * * 164 KURDEN - Verfluchte Chemie: Nach dem Waffenstillstand im Golfkrieg führt Iraks Diktator Saddam Hussein einen Vernichtungsfeldzug gegen die kurdischen Landsleute. * * 166 BANGLADESCH - Sisyphos, millionenfach: 25 Millionen Menschen obdachlos, drei Viertel des Landes unter Wasser: Die Überschwemmungen im südostasiatischen Dreistrom-Delta sind katastrophal. * * 167 PANORAMA - Stalins Strafe für sieglose Sportler * 167 PANORAMA - Vietnamesen schuften im Irak: Vietnamesen schuften im Irak * * 167 PANORAMA - USA: Waldbrände im Yellowstone Park * 167 PANORAMA - Geheime Bank für die Contras * 167 PANORAMA - Olympiastadion auf Halde * 168 Siebenbürgen: Holt die Russen : SPIEGEL-Reporter Erich Wiedemann über den schleichenden Untergang der deutschen Volksgruppe * * 177 CHILE - Alle verrückt: Nach 15 Jahren Diktatur sind die Chilenen wie von Angst gelähmt. Trotzdem könnte Alt-Diktator Pinochet Anfang Oktober das Plebiszit verlieren. * * 183 SPIEGEL Gespräch - Ich muß nicht lügen, nicht so tun, als ob : Die französische Schriftstellerin Francoise Sagan über Frankreich und die Sagan * * 197 UMWELT - Totes Wasser: Stauwehre und Deiche bedrohen die Loire, Westeuropas letzten unregulierten großen Strom. * * 199 WELTRAUM - Gefahrenklasse eins: Sorgen vor dem für Ende September anberaumten Shuttle-Start: Die Nasa baute die Weltraumfähre für über zwei Milliarden Dollar um. * * 205 S...

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Nr. 10
sehnsucht nach heimat - DER SPIEGEL 40/1984
DER SPIEGEL 40/1984
SPIEGEL Titel - Geh über die Dörfer! : Nicht mehr Fortschrittsbegeisterung, sondern Rückbesinnung auf Heimat, Rückgewinnung von Heimat, Heimatschutz: Das Bewußtsein der westdeutschen Gesellschaft hat sich quer durch alle Gruppierungen spürbar verändert. Die WDR/SFB-Fernsehserie mit dem programmatischen Titel Heimat macht anschaulich, was zum neuen Heimat-Gefühl gehört: Kulturgeschichte des Alltags, Familiensinn, Dialektfarbe, Lob der Provinz. * (S. 252) Deutschland 17 Wir dürfen die Bauern nicht verlieren : Mit seinen Attacken auf CSU-Landwirtschaftsminister Ignaz Kiechle hat Franz Josef Strauß eine weitere Schwachstelle der Koalition bloßgelegt: Helmut Kohls Agrarpolitik vergrätzt die treuesten Freunde der Union - die Bauern mit den kleinen Höfen. Sie sollen für Europa ein Opfer bringen, das an ihre Existenz geht. * * 21 GRÜNE - Faszination der Macht: Die Grünen verunsichern ihre Wähler und die eigene Basis: Für Bündnisse mit der SPD will ein Teil der Partei alternative Grundsätze hintanstellen. * * 23 AUSSENPOLITIK - Verirrter Glauben: Außenminister Hans-Dietrich Genschers Reise nach New York zeigte wieder einmal, wie wenig das Wort der Deutschen derzeit gilt. * * 25 SPIEGEL Gespräch - Die ganze Arbeitnehmerschaft wandelt sich : DGB-Chef Ernst Breit über die Tarifrunde im Öffentlichen Dienst, den Mitgliederschwund und Umweltschutz * 30 Der MAD-Auftrag ist nicht mehr durchführbar : Der Militärische Abschirmdienst (MAD) wurde neu organisiert - als Lehre aus der Affäre Wörner/Kießling. Mit Tricks und Wortklaubereien suchen der Verteidigungsminister und der zuständige Generalleutnant Windisch die neue Struktur als Reformtat auszugeben. Tatsächlich ist der bürokratische Wirrwarr vergrößert worden. * * 35 Heiner Geißler hat recht : Die Klima-Wende um den Abtreibungs-Paragraphen / Von Alice Schwarzer Alice Schwarzer, 41, Herausgeberin von Emma und Buch-Autorin ( Mit Leidenschaft , Simone de Beauvoir heute ), initiierte 1971 die Selbstbezichtigungskampagne westdeutscher Frauen ( Ich habe abgetrieben ) zur Abschaffung des 218. * * 41 MANÖVER - Ruhig und still: Pazifisten, die Nato-Manöver behindern wollten, wurden selber behindert - von Soldaten, Polizisten und Feuerwehrleuten. Störer wie Gestörte operierten hart am Rande oder gar außerhalb der Legalität. * * 44 JUSTIZ - Laden dicht: Falsch ausgewählte Schöffen und heimliche Urteilsabsprachen haben in Frankfurt Dutzende von Prozessen platzen lassen. * * 49 Der Ajatollah geht aufs Ganze: SPD-Modell Saarbrücken: Mit der Methode Lafontaine zurück an die Macht? Attackiert von den Christdemokraten wie von den Grünen, geht Saarbrückens Oberbürgermeister Oskar Lafontaine aufs Ganze: Im Alleingang will der SPD-Linke im Saarland die absolute Mehrheit ansteuern. Seine Chancen stehen nicht schlecht - dank einer ebenso eigenwilligen wie populären Rathauspolitik. Schon sehen Bonner Genossen in der Methode Lafontaine ein Patentrezept für die Rückkehr an die Macht. * * 52 AFFÄREN - Kopf riskieren: Dem Rechtsprofessor Erich Schwinge wird ein Todesurteil vorgehalten, das er 1944 gegen einen 17jährigen Jugendlichen verhängt hat. * * 83 SPD - Eigene Reinheit: Brigitte Seebacher-Brandt erforschte jahrelang Leben und Wirken von Erich Ollenhauer. * * 90 Zur Klage haben wir keinen Grund : Brigitte Seebacher-Brandt über Erich Ollenhauers Jahre im Prager Exil * * 99 PHANTOME - Neuere Nebelkerzen: Verfassungsrecht als Verwirrspiel: Karlsruher Richter nehmen sich mit einer Gedächtnisschrift für einen Phantom-Juristen selber auf den Arm. * * 102 Nur Planerfüllung und so, n Humbug : DDR-Bürger über ihre Arbeit und Freizeit, Parteiherrschaft und Reisebeschränkungen Ein Buch mit freimütigen Selbstdarstellungen von DDR-Bürgern aus dem Havelländischen Obstanbaugebiet, dessen Veröffentlichung von der DDR-Führung verboten wurde (SPIEGEL 32/1984), erscheint jetzt im Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch: So sehe ick die Sache. Protokolle aus der DDR von Gabriele Eckart (272 Seiten, 16,80 Mark). Aus den 21 Monologen, die von der Autorin auf Tonband festgehalten wurden, bringt der SPIEGEL Auszüge als Vorabdruck. * * 118 POLIZEI - Heiße Kartoffel: Getarnt als schräge Typen, gehen westdeutsche Polizisten ins kriminelle Milieu - und mischen sich neuerdings auch unter Kernkraftgegner. * * 122 Könnte mich vor lauter Wut verhackstücken : Under-Cover-Agenten der Polizei spähen die Protest-Szene aus Rüstungsgegner, linke Frauengruppen, militante Zirkel werden nicht nur vom Verfassungsschutz, sondern auch von getarnten Polizisten beäugt. In ihrem Buch Im Schatten des Rechts , das in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde, _(Rolf Gössner, Uwe Herzog: Im Schatten ) _(des Rechts. Methoden einer neuen ) _(Geheimpolizei . Kiepenheuer & Witsch, ) _(Köln, 380 Seiten, 19,80 Mark. ) schildern die Autoren Rolf Gössner und Uwe Herzog einschlägige Fälle. Auszug: * * 132 PARTEISPENDEN - Eine Katastrophe: Der Chef-Ermittler in der Parteispenden-Affäre ist nun selber durch eine Geld-Affäre belastet. * * Wissenschaft+Technik 19 WALDSTERBEN - Alarmstufe eins: Seit dem letzten Herbst haben sich die Waldschäden erneut verdoppelt. Forstbehörden fahnden schon nach Lagerflächen für Großanfälle von Rundholz , Waldbesitzer rechnen mit ruinösem Holzpreis-Verfall. * * 20 Der Tannenbaum stirbt aus: Ergebnisse der neuesten Bonner Waldschadensbilanz * * 250 UMWELT - Reif für den Test: US-Wissenschaftler haben im Auftrag der Regierung untersucht, was über die Umweltverträglichkeit Zehntausender von Chemikalien bekannt ist. Die Antwort: Fast nichts. * * 266 AUTOMOBILE - Gefühle der Ohnmacht: Beharrliches Linksfahren, wütendes Drängeln, unangepaßte Fahrweise - Deutschlands Autofahrer sind noch immer so schlimm wie ihr Ruf. * * Wirtschaft 58 Weder christlich noch sozial - brutal : SPIEGEL-Redakteur Peter Seewald über den Widerstand bayrischer Bauern gegen die Agrarpolitik der CSU * * 74 VIDEO - Großer Fortschritt: Seit einem Jahr versprochen, kommt im Oktober eine handliche, leichte Video-Kamera in den Handel. * * 76 LEBENSMITTEL - Hauch von Natur: Immer mehr Verbraucher suchen nach gesunder Nahrung. Nun wollen auch die Supermärkte am Geschäft mit Bio-Kost verdienen. * * 79 UNTERNEHMEN - Drunter und drüber: Der Kopiergerätehersteller Rank Xerox macht Verluste. Muß die deutsche Tochterfirma des amerikanisch-britischen Konzerns aufgeben? * * 137 Autos von Abiturienten: * * * 144 DOLLAR - Vertrauen plus Zinsen: Die Geld-Welt bewundert Ronald Reagans Amerika und schwört auf die US-Währung: Der Dollar scheint im Moment unschlagbar. * * 158 HOTELIERS - Zu stürmisch: Binnen zwölf Jahren stieg ein Schweizer zum vielbewunderten Hotelkönig auf. Jetzt scheint ihn das Glück zu verlassen. * 140 Uncle Sam hat ein Rückgrat aus Stahl : Versöhnlich ließ sich US-Präsident Reagan vor der Uno vernehmen, hart antwortete Sowjet-Außenminister Gromyko. Das Treffen der beiden - Reagans erste Begegnung mit einem Sowjetführer - sollte aus Washingtoner Sicht im Wahljahr Entspannungsbereitschaft beweisen. Doch die UdSSR fühlt sich in die Enge getrieben. * * 145 PANAMA - Wunderbare Zeit: Ohne militärischen Pomp schlossen die USA ein langjähriges Kapitel ihrer Lateinamerika-Politik: die U.S. Army School of the Americas in Panama. * * 146 SPANIEN - Schmaler Pfad: Frankreich liefert jetzt Eta-Terroristen an Spanien aus - das könnte das Ende der Separatistenbewegung sein. * * 147 POLEN - Finstere Epoche: Innenminister General Kiszczak will die Opposition ins Ausland abschieben: nach Griechenland, notfalls auch in die Mongolei. * * 149 PHILIPPINEN - Kredit verspielt: Zehn Monate lang untersuchte eine Kommission den Mord am Oppositionspolitiker Aquino: Er war nicht Opfer eines Einzeltäters, sondern einer Verschwörung im Militär. * * 151 NAHOST - Wolf und Lamm: Israelis und Syrer wollen ihre Truppen aus dem Libanon heimholen. * * 152 PALÄSTINENSER - Alles verlieren: Die Selbstzerstörung der PLO geht weiter. Die militärisch besiegte Organisation ist auch politisch nur noch ein Torso. * * 164 Dank Sissi eine Brücke zu de...

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Nr. 11
, Flucht in die Einheit, - DER SPIEGEL 6/1990
DER SPIEGEL 6/1990
Titel * Einheit in diesem Jahr : Michail Gorbatschow sieht die deutsche Einheit auf der Tagesordnung , Hans Modrow beschreibt den Weg dorthin - die Deutschen vor dem historischen Ziel? In Bonn wird eine gesamtdeutsche Verfassung entworfen, eine Verschiebung der Bundestagswahl erwogen. Nationaler Überschwang oder realistische Vorausschau? (S. 14) * Es bewegt sich etwas (S. 16) * Ein Kollaps ist nicht auszuschließen (S. 20) * Willy Brandt - Die Einheit ist gelaufen (S. 26) Deutschland * Geheim-Etat abgelehnt (S. 12) * Listige Fuchs (S. 12) * Rabita - Rabita: BND alarmiert Bonn (S. 12) * Tornado statt Jäger 90? (S. 12) * CSU läßt speichern (S. 13) * Die politische Moral ist dahin (S. 29) * Demonstrationen - Weiter unehrlich: War Hans Modrow an den Gewaltaktionen gegen Demonstranten in Dresden beteiligt? (S. 31) * Saarland - Ehrliche Haut: SPD-Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine hat seine Nachfolge daheim im Saarland schon geregelt. Sein Kronprinz Reinhard Klimmt ist ohne Konkurrenz. (S. 34) * Politische Umfrage im Februar - Wird Lafontaine Kanzler? (S. 38) * Schild und Schwert der Partei (S. 50) * STAAT IM STAATE (S. 54) * Karies, Bach und Läufer (S. 74) * Computer - Printer und Plotter: West-Berliner Privatleute wollen ostdeutsche Schüler und Studenten kostenlos ins Computer-Zeitalter heben - mit ausgemusterter Technik aus dem Westen. (S. 83) * Kriminalität - Mister Volt: Ein Blaubart in Niedersachsen soll drei Ehefrauen elektrisch getötet haben - der fast perfekte Mord? (S. 87) * Rheinl.-Pf. - Ansehen gegen Kohle: Rheinland-pfälzische CDU-Politiker planen, ihren farblosen Ministerpräsidenten Wagner wegzuloben - zur Landesbank. (S. 94) * Affären - Sospe aus der S-Kasse: Bislang unbekannte Dokumente verraten, wie der Pharma-Gigant Hoechst mit Schmiergeldern weltweit Marktpflege betreibt. (S. 95) * Medien - Auf fremde Rechnung: Was steckt hinter dem Verkauf von 2000 Filmen des Mediengrossisten Leo Kirch an den Metro-Milliardär Otto Beisheim? (S. 106) Serie * Ohne uns geht es einfach nicht (S. 62) Wirtschaft * DDR-Wirtschaft - Es kracht schon im Februar : Ausländische Lieferanten stoppen die Zufuhr von Rohstoffen, Unternehmen aus der DDR schicken keine Vorprodukte mehr, das staatliche Krisenmanagement hat den Dienst eingestellt - die ostdeutsche Wirtschaft steht vor dem totalen Zusammenbruch, eine vertrauliche Expertise sagt den baldigen Kollaps voraus. (S. 110) * DDR - Überall viel schlimmer: Die Atomkraftwerke in der DDR müßten schnellstens abgeschaltet werden. Doch woher soll der dringend benötigte Strom kommen? (S. 112) * Eine Stillegung ist möglich : DDR-Atomexperte Helmut Rabold über Risiken im AKW ... (S. 114) * Parteibetriebe - Geschichte geschrieben: Die SED will ihr West-Berliner Druckhaus Norden schließen. Die Belegschaft wehrt sich. (S. 118) * BMW - BMW: Keine Fortüne bei Firmenkäufen (S. 122) * Starke Nachfrage nach Baugeld (S. 122) * Bußgelder als Hilfe für die DDR (S. 122) * Bertelsmann - Bertelsmann-Krise in New York (S. 122) * Luxuswaren - Profitable Umsätze mit Luxus (S. 122) * Milliarden wurden verpulvert (S. 125) * Luftfahrt - Radikaler Schnitt: Die Lufthansa baut ihre Chartergesellschaft Condor um. Das Unternehmen fliegt zu teuer. (S. 131) * Textilindustrie - Billig zu haben: Der Frankfurter Gebäudereiniger Claus Wisser will Deutschlands größter Textilunternehmer werden. (S. 136) * Autoindustrie - Neues im Eiltempo: Eine interne Analyse des US-Konzerns Ford macht das Automobil verantwortlich für die Luftverschmutzung in Europa. (S. 139) Ausland * UdSSR - Enormer Schaden für Moskau (S. 142) * Südafrika - Südafrika - Zeit der Versöhnung: So radikal wie von niemandem erwartet vollzog Südafrikas Präsident de Klerk eine Wende in der Politik des Burenstaats: Legalisierung der Opposition, Entlassung politischer Häftlinge, Lockerung des Ausnahmezustands. Und er kündigte das Haftende für den berühmtesten Gefangenen der Welt an - für Nelson Mandela. (S. 160) * Osteuropa - Demokratie müssen wir lernen : Noch hält die Kommunistische Partei der Sowjetunion an ihrem Machtmonopol fest, aber ihre Schwesterparteien in den Ostblockstaaten haben es aufgegeben. Sie ändern ihre Namen, wechseln die Führer und möchten Sozialdemokraten werden. Die Völker sind mißtrauisch und fürchten einen maskierten Kommunismus . (S. 162) * Wir hatten die Nase voll (S. 164) * China - Letzte Bastion: Pekings Genossen haben es sich mit ihren früheren Freunden verdorben. Nun sehen sie sich weltweit isoliert. (S. 166) * USA - Supermacht im Niedergang: Mehr Geld für Raketen und für SDI: Präsident Bushs Rüstungsetat paßt nicht in die Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges. (S. 170) * Ägypten - Der Tiger schlägt zu: Radikale Moslems suchten die Machtprobe - und wurden überspielt. (S. 173) * Diese Kinder können nicht weinen (S. 178) * Österreich - Voller Liebe: Im Wiener Lucona -Prozeß zittern die großen Parteien vor den Enthüllungen des Angeklagten Udo Proksch. (S. 186) * Italien - Fax ergo sum: Eine neue Generation protestierender Studenten kämpft gegen ein Gesetz, das die Universitäten teilprivatisieren soll. (S. 192) * Kenia - Insekt im Hirn: Eine Umweltschützerin bezwang den architektonischen Größenwahn des Präsidenten. (S. 195) * Jesus Kirisuto in Japan (S. 200) Panorama * Perestroika auch im Irak? (S. 176) * Einheits-Expreß durch den Maghreb (S. 176) * Sowjets bauen eigene U-2 (S. 176) * Ostagenten suchen neue Jobs (S. 176) * Terroristen-Infos über Bildschirmtext (S. 176) Sport * Sind denn alle bescheuert? (S. 212) * Boxen - Keen Schmarotzer: Olympiasieger Henry Maske kämpft in der DDR um seinen guten Ruf: Er will im Westen Profi werden. (S. 216) * Fußball - Stürmer für die Witwe: Der VfL Bochum im Glück: Eine 78 Jahre alte Dame half finanziell aus der Klemme. (S. 222) Kultur * Endzeit bei den Marionetten (S. 226) * DDR - Katzbuckeln vorm Goldesel: Linientreue Musiker haben verspielt, Nachwuchskünstler wandern ab, die Orchester maulen - der Musikbetrieb in der DDR ist mißgestimmt. (S. 230) * Auster - Sam Spades Schatten (S. 234) * Kristof - Halbierter Zwilling (S. 234) * Rorty - Wahrheit als Auf und Ab (S. 234) * Savinio - Beseelte Stadt (S. 234) * Loy - Bauernepos aus Italien (S. 235) * Boyle - Hippie am Ende (S. 235) * Schriftsteller - Gut geölte Maschine: Die Amerikanerin Anne Tyler schreibt wie ein Feinmechaniker - mit Erfolg: Ihr Eheroman Atemübungen wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. (S. 236) * Bestseller (S. 237) * Bestseller (S. 237) * Ausstellungen - Bühne des Lebens: Genie in königlichen Diensten: Vollständig wie nie zuvor ist in Madrid das Werk des barocken Malers der Maler Diego Velazquez zu besichtigen. (S. 239) * Hamburg - Dialog vor der Nesselwand (S. 246) * Bayer. Staatstheater u. -oper - Schlachtfest der Schöngeister (S. 246) * Wien - Psychoanalyse als Musical (S. 246) * Filmmärchen vom langsamen Tod (S. 246) * West-Berlin - Kultur - nein Anke: Theaterposse in West-Berlin: Die Kultursenatorin Anke Martiny mußte den Rausschmiß des ungeliebten Volksbühnen -Chefs Hans Neuenfels zurücknehmen. (S. 249) * Die ARD entblößt sich (S. 253) * Computer - Tempolimit aufgehoben: US-Wissenschaftler haben einen komplexen Laser-Prozessor entwickelt - Herzstück eines optischen Computers , der mit Lichtgeschwindigkeit arbeitet. (S. 260) * Parfüms - Veredelung des Nichts: Bei der Einführung von neuen Duftwässern sind Phantasie und Kosten kaum Grenzen gesetzt. (S. 264) * Kartenspiele - Stiche aus dem Vorspiel: Beim Skat, fanden amerikanische Forscher heraus, wird fast immer falsch gemischt. (S. 265) gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

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Nr. 12
Goethe, Johann Wolfgang von:
Frankfurt am Main Insel Verlag, 1981.
558 S. 15,5 x 10 cm Hardcover

Guter Zustand, nur leichte Gebrauchsspuren, ohne Markierungen, Eintragungen, etc. Rückengoldprägung. Wilhelm Meisters Lehrjahre ist ein klassischer Bildungsroman von Johann Wolfgang von Goethe. Der wegweisende Entwicklungsroman erschien 1795/96. Der Roman besteht aus acht Büchern. Die Bücher eins bis fünf lehnen sich inhaltlich an das zu Goethes Lebzeiten unveröffentlichte Fragment Wilhelm Meisters theatralische Sendung an. Der Vergleich beider Texte ergibt etliche identische Wendungen bzw. Sätze. Hermann und Dorothea ist ein Epos in neun Gesängen von Johann Wolfgang von Goethe. Zwischen dem 11. September 1796 und dem 8. Juni 1797 entstanden, lag es im Oktober 1797 im Erstdruck vor. Die Gesänge tragen die Namen der antiken griechischen Musen. Metzlers Goethe-Lexikon ordnet die Beteiligten in einer nicht zu überbietenden Kürze den wichtigsten Aspekten der Handlung zu: Eine symbolische Landschaft - durch einen Fluß geteilt, der nur durch den Fährmann, die Schlange des Mittags oder den abendlichen Schatten eines Riesen überschritten werden kann - steht für die zweite Geschichtsepoche, die, nach dem goldenen, silbernen und erzenen, als gemischt-unterschiedenes Zeitalter erscheint. Die Liebe eines jungen Mannes zur schönen Lilie, einer ebenso jungen Frau, die märchenhafte wie tatkräftige, wenn auch zuweilen behinderte Hilfe von Irrlichtern, Schlange, Habicht, einem Alten mit Lampe und seiner Frau, vom Fährmann und vom Riesen ermöglicht schließlich, daß die entzweite Welt durch Opfer, Liebe und Weisheit ins fünfte Weltalter der Erlösung überführt wird und, in einer sichtbaren Zeitenwende, ein anmutig belebter, Glück gewährender gesellschaftlicher zustand erreicht wird. So wird in wenigen Zeilen und unter grossen Auslassungen die Komplexität der Geschichte deutlich. Um nicht zu interpretieren wird die Welt des Märchens, mit Ausnahme der als symbolisch geouteten Landschaft, zunächst als Realität beschrieben. Erst nach der Anfertigung einer Topographie der Geschichte kann eine Entschlüsselung erfolgen. Zustand: leichte Gebrauchsspuren

[Schlagwörter: Literatur, Literaturwissenschaften, Klassiker, Roman, Erzählungen, Liebe]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 3367


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Nr. 13
, Organbank Mensch, - DER SPIEGEL 16/1990
DER SPIEGEL 16/1990
Titel * Wer darf leben? Wer muß sterben?: Schon 700 Bundesbürger leben mit einem fremden Herzen, gut 5000 mit einer Spenderniere. Kaum ein inneres Organ, das nicht transplantiert wird. Doch Menschenversuche und Organhandel könnten den Erfolg gefährden. In einer Serie berichtet der SPIEGEL über Fortschritte und Grenzen der Transplantationschirurgie. (S. 132) * Die Leber ist draußen - Leben mit fremdem Leben: (S. 140) Deutschland * Top-Agent in der Nato-Botschaft (S. 16) * Zusätzlicher Schub (S. 16) * Ungarischer Vorstoß (S. 16) * Stasi schonte Ebeling (S. 17) * Ein Akt auf dem Drahtseil : Wann und wie kommt das gesamtdeutsche Parlament zustande? Bonner Politiker diskutieren eine Grundgesetzänderung, die Auflösung des Bundestages oder Nachwahlen in der DDR. Während die Koalition in Bonn aufs Tempo drückt, bremst die SPD: Sie fordert zeitgleich eine Volksabstimmung über die neue Verfassung. (S. 18) * DDR - Bis kurz vorm Knall: Nach tagelangem Gezerre beschloß die große Koalition in Ost-Berlin Inhalt und Mannschaft für ein Regierungsprogramm. (S. 21) * Im Stande der Unschuld (S. 23) * DDR - Richtig aufräumen: Die Wirtschaftspolitik blieb bei den Koalitionsverhandlungen meist außen vor. Der neue Wirtschaftsminister hat einen schweren Start. (S. 27) * SPD - Anlässe zum Krach: Der Kandidat für Lafontaines Nachfolge als Saar-Ministerpräsident, Klimmt, soll den Wahlkampf des Kanzlerkandidaten Lafontaine organisieren. (S. 30) * DDR/BRD - Gnade der Stunde Null (S. 34) * Grüne - Völlig irre: Endzeitstimmung bei den Grünen: Sollen die zerstrittenen Flügel es weiter miteinander versuchen oder sich gleich abspalten? (S. 41) * Sexualität - Ham, Se was mit Strapsen?: Westdeutsche Porno- und Sexhändler wollen die DDR erobern. (S. 47) * Helgoland - Ziemlich weit unten: Der deutsche Vorposten in der Nordsee ist in Not. Gutachter bescheinigen der Verwaltung Mangel an Professionalität . (S. 56) * Vierzehn Tage für die Katz, . . . (S. 61) * Studenten - Go east: Vom Numerus clausus gebeutelte westdeutsche Hochschüler erschließen sich neue Studienplätze - in der DDR. (S. 68) * Schulen - Unzüchtige Welt: Aussiedler haben in Nordrhein-Westfalen ihre erste eigene Schule gegründet. (S. 93) * Geographie - Zerlaufenes Soft-Eis: Das Kinderhilfswerk Unicef sponsert einen prokommunistischen Weltatlas. (S. 95) * Giftmüll - Dämme eingerissen: In Niedersachsen wurde zum erstenmal eine westdeutsche Behörde wegen Schlampereien beim Umweltschutz zu Schadensersatz verurteilt. (S. 97) * Hinterhältige, gemeine Bestien (S. 103) Serie * Ich bin das Volk (S. 72) * Wir sind die Besten (S. 82) Medien * Medien - Messer in den Rippen: Zwischen privaten und öffentlichrechtlichen Sendern hat der Wettlauf um Fernseh- und Hörfunkrechte in der DDR begonnen. (S. 112) * MONTAG: 20.10 - 22.15 Uhr. Pro 7. Die ... (S. 286) * DIENSTAG: 20.00 - 21.50 Uhr. ARD.... (S. 286) * MITTWOCH: 18.25 - 20.15 Uhr. ARD.... (S. 286) * DONNERSTAG: 20.00 - 21.36 Uhr. West III. Der ... (S. 288) * FREITAG: 21.00 - 23.00 Uhr. Sat 1. Die Ballade von Jimmie ... (S. 288) * SAMSTAG: 20.00 - 22.10 Uhr. West III. Maine Ocean ... (S. 288) * SONNTAG: 20.00 - 21.30 Uhr. Sat 1. Ruf der ... (S. 288) Wirtschaft * Osthandel - Osthandel: Kampf gegen Cocom: Der Warschauer Pakt zerfällt, die Abrüstung ist längst Wirklichkeit. Doch nach wie vor behindert die sogenannte Cocom-Liste, auf der militärisch angeblich nutzbare Produkte verzeichnet sind, den Osthandel. Amerika besteht weiter auf Cocom, Erleichterung soll es nur für die demokratischen Staaten in Osteuropa geben. (S. 114) * Airbus - Bestürzendes Ergebnis: Schon wieder schlechte Nachrichten über den Airbus: Die deutsche Filiale des Euro-Flugzeugs weist für 1989 über eine Milliarde Mark Verlust aus. (S. 118) * Handel - Wagner räumt bei Asko auf (S. 120) * Handel - Langer Donnerstag lohnt nicht (S. 120) * Airbus - Keine Antwort aus Indien (S. 120) * Spekulation mit DDR-Münzen (S. 120) * Unternehmen - Schatten auf Sonnenschein: Der Familienbetrieb des Postministers Schwarz-Schilling steckt in der Krise. Die Batteriefirma soll verkauft werden. (S. 121) * Überlebenstraining in Dresden (S. 124) * Zeiss-Jena - Du knallst aufs Pflaster: Unternehmensführung im Diktatur-Stil: Zeiss-Jena-Chef Wolfgang Biermann, als fähiger Chef gefeiert, bleibt als Leuteschinder in der DDR unvergessen. (S. 127) Ausland * Griechenland - Griechenland - Paria Europas : Nach acht Jahren sozialistischer Herrschaft kehren in Athen die Konservativen unter Konstantin Mitsotakis an die Macht zurück. Das Land aber steht vor dem Bankrott, die Inflation steigt, das Vertrauen in die Politiker ist dahin. Als erstes möchte Premier Mitsotakis daher Neuwahlen vorbereiten - die vierten seit vergangenen Juni. (S. 166) * Ungarn - Öffentlichkeit ausgeschlossen: Der künftige Ministerpräsident Jozsef Antall und seine Partei tun sich mit demokratischen Gepflogenheiten noch etwas schwer. (S. 167) * Nur ein zeitweiliger Rückzug (S. 168) * Schiffahrt - Kaffee im Salon: Schluderei, Feigheit und Unkenntnis führten zur größten Katastrophe in der Fährschiffahrt Skandinaviens. (S. 170) * Spanien - Dummer Fehler: Ein Geheimkommando flog auf: Die blutrünstigen baskischen Terroristen sind Franzosen. (S. 171) * Jugoslawien - Janitscharen mit Colt: Erste demokratische Wahlen in Slowenien und Kroatien - Titos Einheitsstaat ist nur noch Geschichte. (S. 174) * UdSSR - Sowjetisches Silicon Valley (S. 175) * Rationierung in Südkalifornien (S. 175) * USA nicht länger Uno-Prügelknabe (S. 175) * Philippinen - Marcos-Freund gegen Aquino (S. 175) * Pogrom am 5. Mai? (S. 176) * Südafrika - Waffen ölen: Radikale erschweren Gespräche zwischen schwarzen und weißen Südafrikanern: Blutiges Ende der Befreiung Afrikas. (S. 182) * Oft belogen und betrogen : Geld aus Brüssel bedroht die letzten noch heilen Landschaften im südlichen Europa. Gegen jede ökologische Vernunft werden Autobahnen und Eisenbahntrassen, Monokulturen, Staudämme und Industrieanlagen gefördert - wirtschaftliches Wachstum geht Eurokraten und nationalen Regierungen immer vor Umweltschutz. (S. 186) * Japan - Bier und Badesalz: Die USA drängen auf Liberalisierung, Tokio sperrt sich: Kein Reiskorn darf nach Japan importiert werden. (S. 196) * Albanien - Letztes Museum: Erste Risse im letzten europäischen Stasi-Staat: Um einem Aufstand vorzubeugen, kündigt die Partei Reformen an. Bislang blieb es bei Absichtserklärungen. (S. 200) * Äthiopien - Kämpft ums Überleben: Bedrängt durch Bürgerkrieg und Hungersnot, verlassen von seinen östlichen Verbündeten, sucht Diktator Mengistu mit zaghaften Reformen sein Regime zu retten. (S. 206) Sport * Fußball - Profis wie Hubschrauber verkauft (S. 210) * Radfahren - Verlorener Sohn: Täve Schur war der Vorzeigeathlet des Sozialismus. Sein Ältester, Jan, fährt jetzt als Profi in einem italienischen Rennstall. (S. 216) Kultur * Der Alltag ist schändlich leblos (S. 220) * Karl Marx - Satire: Marx entschuldigt sich (S. 236) * Schnurlos auf Weltstadt-Niveau (S. 236) * Schwäbische Alb-Träume (S. 236) * Nick Cave: Adieu Tristesse (S. 236) * John Naisbitt - Erdbeertunke des Optimismus (S. 237) * Bestseller (S. 240) * Bestseller (S. 240) * Comics - Micky aus Platin: Die Sprechblasen-Kunst boomt: Spekulanten erzielen mit Zeichentrickfiguren Höchstpreise. (S. 252) * Depression - Endloses Glück: Ein Pharma-Bestseller aus den USA soll nun auch bundesdeutschen Depressiven Hilfe bringen. Pharmakologen melden Zweifel an. (S. 261) * Der Desperado als Messias (S. 266) * Regisseure - Brutal wie Eisenstein: Roger and Me . Dokumentarfilm von Michael Moore. USA 1989, 85 Minuten, Farbe. (S. 269) * Pop - Trotziges Aschenputtel: Mit ihrer Version eines Prince-Liebeslieds hat sie weltweit die Hitparaden erstürmt - trotzdem bleibt die Irin Sinead O, Connor ihrem Rabauken-Image treu. (S. 276) * Mode - Nur keine Masse: Zwei Italiener führen die feinste Schneiderei der Welt - mit altväterlichen Schnittmustern. (S. 279) Wissenschaft+Technik * Raumstationen - Harpune im Rucksack: Die Supermächte haben Schwierigkeiten mit ihren Weltraumstationen Freedom und Mir . (S. 243) * Zwillinge - Zweites Ich: Amerikanische Wissenschaftler untersuchten mehr als 100 Zwillingspaare, die getrennt voneinander aufgewachsen waren - mit verblüffenden Resultaten. (S. 248) * Design - Potenz in Form: Die Computerbranche will weg vom Einheitslook. Mit modernem Design soll der Absatz gefördert werden. (S. 257) gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

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Artikel-Nr.: B00011495


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Nr. 14
Wieso, weshalb, warum - Psychologie Heute 7/2006
Psychologie Heute 7/2006
Wie Neugier Sie glücklich macht Editorial Heiko Ernst: Überrasch mich! , sagt das Gehirn Biologie der Zufriedenheit Heiko Ernst Was gibts Neues? Christian Eigner, Michaela Ritter Neugier auf Krankenschein Persönlichkeit Thomas Saum-Aldehoff Vom Wert des Wertens 150 Jahre Sigmund Freud Joachim Bauer, Horst Kächele Die Couch im Labor Thomas Saum-Aldehoff Zurück zu den Wurzeln Palliativmedizin Helga Levend Selbstbestimmtes Sterben eine Illusion? Gespräch mit Franz-Josef Tentrup Jetzt sehe ich die Weite Trösten Martin Hecht Nicht ganz bei Trost: Wird schon wieder! Schreiben Birgit Weidt Schöpferische Selbstbescherung Gespräch mit Hans-Ulrich Treichel Schreiben ist ein Versuch, Balance zu halten Und die Rubriken: Themen & Trends Internet: Die Wikipedians Vorsicht! Sexuell erregter Mann! Bei kurzfristigem Sex: Schöne Menschen bevorzugt Frauen: Geben ist seliger als Nehmen Zuversicht im Angesicht von Chaos Alter: Wenn das Taktgefühl schwindet Indoor-Climbing gegen Ängste und Selbstzweifel Meetings sind nicht für jeden lästig Der Sinn des Lebens: Das Glück des Augenblicks Handy: Ständige Erreichbarkeit stresst Jugendliche: Leser mit Ansprüchen Termine, Informationen und Kontakte Gesundheit & Psyche Stress: Der lange Schatten des Ärgers Gefragt: Warum ritzen sich Jugendliche? Hypoxie: Der Fremde neben mir Schmerz: Stete Reizung mehrt die Qual Freizeitsport: Training darf anstrengen Kinder: Schläfrigkeit macht dick Altersdemenz: Fisch erhält den Verstand Krebspatienten: Entspannung kaum genutzt Zeitsprung: 1796 das Wasser der Seele Buch & Kritik Rezensionsübersicht Manfred Geier: Worüber kluge Menschen lachen G. Raeithel: Die Deutschen und ihr Humor N. Bolz: Die Helden der Familie cultiv (Hg.): Lebensaspekte der Moderne D. Schnarch: Die Psychologie sexueller Leidenschaft H. G. Frankfurt: Bullshit P. v. Matt: Die Intrige Kernberg/Hartmann (Hg.): Narzissmus M. Hecht: Wahre Freunde A. E. Auhagen: Positive Kommunikation J. Allmendinger (Hg.): Karriere ohne Vorlage K. Renn: Dein Körper sagt dir, wer du werden kannst H. Bahmer: Da beißt die Maus kein Faden ab gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

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Artikel-Nr.: B00011135


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Nr. 15
1/30.12.2006, Die Macht des Schicksals - Der Spiegel, das Politmagazin
Der Spiegel, das Politmagazin
Titel Der Schatten Schicksal: An Silvester haben Wahrsager und Sterndeuter Hochkonjunktur. Alles Scharlatane, wie die Aufklärung warnt? Nein - sie befassen sich mit dem, was seit Jahrhunderten Schicksal heißt. Viele Menschen können von diesem Wort nicht lassen. Recht haben sie. Von Mathias Schreiber (S. 100) 15 LEHRER - Falsche Vorstellungen : Ute Erdsiek-Rave (SPD), 59, scheidende Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und Bildungsministerin in Schleswig-Holstein, über Eignungstests für angehende Lehrer * 16 KONJUNKTUR - Auf ohne Schwung: Die deutsche Wirtschaft hat sich aus der Stagnation befreit. Von ihrer einstigen Top-Position als Lokomotive Europas ist sie indes weit entfernt: Eine überdehnte Bürokratie lähmt viele Branchen, der Osten fällt weiter zurück, neue Abgaben drohen. Kann das aktuelle Wachstum von Dauer sein? * 18 Stoppsignal aus Mainz: Mit seinem Plädoyer für weniger Reformen bringt SPD-Chef Kurt Beck den Koalitionspartner gegen sich auf. * 22 Ich weiche nicht aus : Bundespräsident Horst Köhler, 63, über seinen kritischen Blick auf die Gesetzgebung der Großen Koalition, die Reformbereitschaft der Deutschen und seine Forderung, militärische Einsätze wie in Afghanistan oder im Irak stärker mit Entwicklungspolitik zu verzahnen * 27 REGIERUNG - Der neue Mensch: Unter dem Begriff Gender Mainstreaming haben Politiker ein Erziehungsprogramm für Männer und Frauen gestartet. Vorn dabei: Familienministerin Ursula von der Leyen. * 30 CSU - Blockade der Kandidaten: Ministerpräsident Edmund Stoiber geht angeschlagen aus der Spitzelaffäre hervor. In der Partei wird überlegt, ihn aus dem nächsten Landtagswahlkampf möglichst herauszuhalten. * 32 TOURISMUS - Petrus und Kanonen: Über Weihnachten konnten sich die bayerischen Wintersportorte mit der Zukunft vertraut machen - Ski fahren war allenfalls in höheren Lagen möglich. * 34 GENTECHNIK - Hosut gegen Dickkopf : Gentechnische Forschung an Pflanzen soll nach dem Willen von Agrarminister Horst Seehofer künftig erleichtert werden - für die Bauern aber gelten weiterhin strenge Haftungsregeln. * 36 RADIKALE - Klares Zeichen: Mit Anschlägen auf Unternehmer und Politiker bereitet sich die militante Linke auf den G-8-Gipfel im Juni in Heiligendamm vor. Das Bundeskriminalamt ist besorgt. * 38 AFFÄREN - Frisierte Dokumente: In Mecklenburg-Vorpommern ermitteln Staatsanwälte gegen Unternehmer und hohe Ministerialbeamte. Ihr Verdacht: Subventionsbetrug und Untreue. * 40 KIRCHE - Das Wunder von Marxloh: Kohle und Kirchen gehörten einst zusammen in Duisburg. Das Bild hat sich dramatisch gewandelt: Wo die Zahl der Katholiken merklich schrumpft, entsteht Deutschlands größte Moschee. Doch die Christen stellen sich auf die Nachbarn ein. * 43 HUMANITÄRE HILFE - Soldaten mit Notizblöcken : Humedica-Projektleiter Hans Musswessels über seine Geheimdiplomatie mit den Rebellen in Darfur und die Not in den Flüchtlingslagern. * Gesellschaft 44 Was war da los, Herr Puchkow?: Der russische Arbeiter Michail Puchkow, 46, über die Freiheit unter dem Meeresspiegel 46 SCHIFFBRUCH - Drei Fischer für Hollywood: Es ist die wohl unglaublichste Geschichte des Jahres 2006: Mexikanische Fischer treiben neun Monate hilflos auf dem Pazifik, werden 4500 Seemeilen entfernt von zu Hause gerettet - nun sollen sie Helden sein und bald Stars werden im globalen Filmbusiness. Von Ralf Hoppe * 52 Der Büßer: Ortstermin: Wie ein EU-Beamter im bayerischen Regensburg die Folgen Brüsseler Vorschriften kennenlernen soll 58 ARBEITSMARKT - Schnell rein, schnell raus: Der deutsche Jobmarkt verdankt seine Belebung im Jahr 2006 vor allem einer Branche: der Zeitarbeit. Doch das boomende Gewerbe schafft eine neue Zweiklassengesellschaft. Für die Unternehmen ist das ideal: Anders als Festangestellte können sie Leiharbeiter jederzeit kündigen. * 62 UNTERNEHMER - Der Wanderprediger: Götz Werner, Chef der Drogeriemarktkette dm, fordert ein Grundeinkommen für alle - und wird so zum Star in eigener Sache. Zu seinen Vorträgen pilgern inzwischen Tausende. * 64 STEUERN - Schwierige Pfändung: Türkische Steuerschuldner wollten großzügig Abbitte leisten. Der deutsche Fiskus ließ sie abblitzen - und nimmt am Ende noch weniger Geld ein. * 65 IMMOBILIEN - Vom Jet ins Bett: Bahnchef Mehdorn will einen Flughafen betreiben - mit einem US-Milliardär aus der Kosmetikindustrie und gegen den Widerstand Berlins. * 68 SPIELBANKEN - Nichts geht mehr: Internet-Konkurrenz, trutschiges Image und neue Kontrollgesetze - den deutschen Casinos kommen die Besucher abhanden. Nun versucht ein österreichischer Roulette-Profi sein Glück. * 69 INNOVATIONEN - Organisches Wachstum: Der Markt für Sexspielzeug ist hart umkämpft. Doch ein Bremer Mittelständler hat sich mit deutschen Tugenden zum Branchenführer aufgeschwungen. 72 POLEMIK - Kreative Querschnittslähmung: Das TV-Jahr 2006 war furchtbar. Schlimmer werden nur die nächsten zwölf Monate. Dabei ginge es auch ganz anders, wie andere Nationen zeigen. Von Oliver Kalkofe ALIA - Schlacht ums Horn von Afrika: Äthiopien hat die Islamisten aus Mogadischu vertrieben: Droht in Ostafrika eine neue Front im Kampf der Kulturen? Die radikalen Somalier suchen Unterstützung im Nahen Osten, die US-Regierung hilft den Truppen aus Addis Abeba. * 82 TURKMENISTAN - Lichte Zukunft: Die Erben des verstorbenen Herrschers Nijasow scheinen die Machtfrage geregelt zu haben - zugunsten seines früheren Leibarztes. * 83 POLEN - Kampagne der Lügen: Warschau verlangt, dass Berlin deutsche Heimatvertriebene selbst entschädigt. Sogar polnische Experten sind skeptisch, ob diese Forderung sinnvoll ist. * 84 NAHER OSTEN - Schafe unter Wölfen : Gewalt, Terror und der wachsende Einfluss der Islamisten bedrohen die orientalische Christenheit. In manchen Ländern kämpft die ungeliebte Minderheit bereits ums Überleben - oder sucht ihr Heil in der Flucht. * 88 NORWEGEN - Sicherheit hat Priorität : Ministerpräsident Jens Stoltenberg, 47, über die sensible Energiepartnerschaft mit Russland, die besonderen Probleme im hohen Norden und den Nato-Einsatz im fernen Afghanistan * 90 LIBERIA - Männer haben abgewirtschaftet : Ellen Johnson-Sirleaf, die erste Präsidentin in der Geschichte Afrikas, will verhindern, dass ihr Land nach 14 Jahren Bürgerkrieg erneut ins Chaos stürzt. Doch ihre Hauptstadt hat noch nicht einmal fließendes Wasser, im Parlament sitzen Warlords, eine ganze Generation kennt nur Gewalt. * 94 Bastion der Widerständigen: Global Village: Wie im Zentrum der 18-Millionen-Metropole Shanghai Alteingesessene der Moderne trotzen - als Zeugen einer längst vergangenen Zeit 97 THEATER - Frauen in meinem Alter sind immer tragisch : Die Schauspielerin Monica Bleibtreu, 62, über ihre Männerrolle in Klaus Pohls Stück Nachtgespräche mit meinem Kühlschrank , das am 5. Januar im Hamburger St. Pauli Theater Premiere hat 114 Wer zwinkert, ist ein Schwächling : Der britische Schauspieler Michael Caine über seine lange Karriere, seine Freundschaft mit John Wayne und Marlene Dietrich, die turbulenten sechziger Jahre und seinen neuen Film Prestige - Meister der Magie * 117 FILM - Brudersieg, Bruderkrieg: Familiendrama und zeitgeschichtliches Fresko: Der Brite Ken Loach inszeniert den irischen Unabhängigkeitskampf von 1920. * 118 DEBATTE - MIT GIFT GETRÄNKT: Ein persönlicher Ausblick auf die Zukunft Israels / Von Leon de Winter * 120 Tapfere Frauen: Band 21 der SPIEGEL-Edition: Eindringlich und kraftvoll erzählt Isabel Allende eine chilenische Familiensaga. * 121 Jahresbestseller 2006 Im Auftrag des SPIEGEL ermittelt vom Fach - Belletristik * 121 Jahresbestseller 2006 Im Auftrag des SPIEGEL ermittelt vom Fach - Sachbücher * 122 VERLAGE - Sturm auf die Wagenburg: Guerilla-Krieg bei Suhrkamp: Mit bizarren SMS-Nachrichten umwirbt der Hamburger Investor Claus Grossner den stellvertretenden Verlagschef. * 124 Immer deep und episch: Nahaufnahme: Die legendäre Musik- und Intellektuellenzeitschrift Spex kämpft mit sich selbst und ums Überleben. 128 LUFTFAHRT - Das fliegende Anwaltszimmer: Ölscheichs, Internet-Milliardäre und Oligarchen kaufen sich gern eigene Luxusjets. Die Lufthansa-Werft in Hamburg rüstet viele der Riesenflugzeuge aus. Nach dem Jumbojet soll nun der Airbus A380 über den Wolken als Maß der Dinge gelten. Drei Kaufinteressenten gibt es schon. * 131 TIERE - Happy Hippos in Kolumbien: Auf der Hacienda des legendären Drogenbarons Pablo Escobar vermehren sich Nilpferde wie nirgendwo außerhalb Afrikas - die Lage gerät langsam außer Kontrolle. * 132 MEDIZIN - Wie ticken die Ärzte? : Warum kommt medizinisches Wissen oft nicht oder zu spät im klinischen Alltag an? Lässt sich das vielleicht ändern? Das neue Feld der Versorgungsforschung soll Antworten liefern. * 134 FUTUROLOGIE - Erleuchtung im Supermarkt : Zukunftsforscher Karlheinz Steinmüller über lebende Fabriken, die Entgrenzung des Geistes durch Technik und die Verschmelzung von Mensch und Maschine * Sport 136 EXTREMBERGSTEIGEN - Mama Himalaja: Seit mehr als 40 Jahren führt die Amerikanerin Elizabeth Hawley in Katmandu eine Chronik über die Expeditionen auf die höchsten Berge der Welt. Jeder, der einen Gipfel in Nepal und Tibet erklommen hat, muss ihr nach der Rückkehr beweisen, dass er wirklich oben war. * 139 VATIKAN - Der Fuß Gottes: Auch im Kirchenstaat gibt es eine Fußballkultur. Ab Februar wird erstmals der Clericus Cup ausgetragen. gutes Exemplar, Einband mit kleinen altersbedingten Spuren

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Nr. 16
Der Fragebogen. - Salomon, Ernst von
Salomon, Ernst von
Lizenz Rowohlt Hamburg um 1990
669 Seiten, Schutzumschlag (dieser lädiert) Die Beantwortung des alliierten Papiers aus preußisch-deutscher Sicht. Klassiker! Ernst von Salomon ist mit seinem Werk aus der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken - auch wenn es heute als wenig opportun gilt, an ihn zu erinnern. Bereits mit seinem ersten Buch "Die Geächteten" sorgte der blutjunge Freikorpskämpfer für Aufsehen und bestach durch seine besondere literarische Note. Es ist der Rechenschaftsbericht eines von der Revolutionszeit nach dem 1. Weltkrieg geprägten Nationalisten. Salomon war Kadett in Karlsruhe und Berlin-Lichterfelde, nach dem Ersten Weltkrieg Teilnehmer an den Kämpfen im Baltikum und in Oberschlesien. 1922 wurde er wegen Beihilfe zum Rathenau-Mord zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Virtuos beschreibt er die politischen Wirren seiner Zeit, die er - als "Romantiker im Stahlhelm" - tatkräftig mitgestaltete. Es formuliert das leidenschaftliche Bekenntnis einer Generation, die eine ganze Welt herausforderte. Ernst von Salomon hat nahezu alle Strömungen des aktivistischen Nationalismus durchdacht und verworfen, durchlebt, verteidigt und wieder in Frage gestellt. Wie Ernst Jünger ließe sich auch Ernst von Salomon mit dem Etikett des "konservativen Anarchisten" charakterisieren. Gegen Liberalismus und Republikanismus engagiert, zugleich aber auch in Distanz zur NSDAP und nach 1933 in der unpolitischen Rolle eines Drehbuchautors für Unterhaltungsfilme, konnte er nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit seinem autobiographischen Roman "Der Fragebogen" nochmals die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, als ihn die Versuche der amerikanischen Militärregierung, die deutsche Bevölkerung mittels eines Katalogs von 131 Fragen hinsichtlich nazistischer Aktivitäten und Verstrickungen zu durchleuchten, zu einem autobiographischen Rückblick auf sein Leben inspirierten. Gerade dieser Zynismus, die letztlich amoralische und nivellierende Darstellung des Unrechts und das Wichtignehmen der eigenen Leiden bei gleichzeitiger Unempfindlichkeit gegenüber dem Schicksal anderer trugen Salomon scharfe Kritik ein. Dennoch wurde sein Werk in fast alle europäischen Sprachen übersetzt. 1994 legte Markus Klein die erste Monographie überhaupt zu Ernst von Salomon als Dissertation vor. Die wissenschaftliche Untersuchung erschließt ein Stück Geschichte, das bisher nur in Bruchstücken bekannt war: Leben, Umfeld, Schriften und Wirkungsgeschichte des Autors Salomon, der nicht nur Zuschauer, sondern auch Täter war; er hat sich aktiv als Terrorist betätigt und einen erheblichen Teil seines Lebens daher im Gefängnis verbracht. Ein Lebenslauf, der sich in vielem von dem anderer "Nationalrevolutionäre" unterscheidet. Nun liegt dieses längst vergriffene Standardwerk in einer überarbeiteten Neuauflage rechtzeitig zum 100. Geburtstag Ernst von Salomons vor. Ernst von Salomon. Revolutionär ohne Utopie. Von Markus Josef Klein. Mit einer vollständigen Bibliographie und einem Vorwort von Armin Mohler, 400 Seiten, zahlreiche Abb., San Casciano Verlag, Aschau 2003. Preis: 24,80 EUR Bibliographie: Eine vollständige Bibliographie der Werke und medialen Hinterlassenschaft von Ernst von Salomon findet sich in der Biographie. Hier eine Liste der selbständigen Veröffentlichungen (aufgeführt sind die jeweiligen deutschen Erstausgaben): Die Geächteten Berlin (Rowohlt) 1930 Die Stadt Berlin (Rowohlt) 1932 Die Kadetten Berlin (Rowohlt) 1933 Putsch (= Auswahl aus "Die Geächteten", besorgt von Rudolf Ibel). Das Reich im Werden. Arbeitshefte im Dienste politischer Erziehung. Reihe: Deutsches Schrifttum, Heft 6 Frankfurt a.M. (Diesterweg) 1933 Die Verschwörer (= Auswahl aus "Die Geächteten" besorgt von Rudolf Ibel). Das Reich im Werden. Arbeitshefte im Dienste politischer Erziehung. Reihe: Deutsches Schrifttum, Heft 7 Frankfurt a.M. (Diesterweg) 1933 Nahe Geschichte, ein Überblick Berlin (Rowohlt) 1936 Putsch und Verschwörung. Kämpfe um Deutschland in schwerer Zeit (= "Putsch" und "Die Verschwörer", hrsg. von Rudolf Ibel). Das Reich im Werden. Arbeitshefte im Dienste politischer Erziehung. Reihe: Deutsches Schrifttum, Heft 6, 2. Aufl. Frankfurt a.M. (Diesterweg) 1938 Das Buch vom deutschen Freikorpskämpfer Hrsg. im Auftrag der Freikorpszeitschrift "Der Reiter gen Osten" Berlin (Limpert) 1938 Die Kadetten. Eine Auswahl (aus "Die Kadetten") Hrsg. von Dr. Scheuer Schaffsteins blaue Bändchen Nr. 244. Köln (Schaffstein) 1940 Boche in Frankreich (= Auszug aus "Der Fragebogen") Hamburg (rororo) 1950 Der Fragebogen Hamburg (Rowohlt) 1951 Das Schicksal des A.D. Ein Mann im Schatten der Geschichte. Ein Bericht Reinbek (Rowohlt) 1960 Auf der Asche von 10000 Menschen Bericht von der 7. Weltkonferenz gegen A- und H-Bomben für vollständige Abrüstung in Tokio. Hrsg. von "Ständiger Kongress aller Gegner der atomaren Aufrüstung in der Bundesrepublik" unter der Verantwortlichkeit von J. Hindemith Hamburg (Kongressdienst) 1961 Die schöne Wilhelmine. Ein Roman aus Preußens galanter Zeit Reinbek (Rowohlt) 1965 Glück in Frankreich (= erweiterte Neuausgabe von "Boche in Frankreich"). Reinbek (Rowohlt) 1966 Deutschland, Städte und Landschaften aus dem Flugzeug gesehen Köln (Buch und Zeit) 1967 Deutschland deine Schleswig-Holsteiner. Dem Feinde weh, der sie bedroht! Hamburg (Hoffmann und Campe) 1971 Die Kette der tausend Kraniche Reinbek (Rowohlt) 1972 (darin aufgegangen: "Auf der Asche von 10000 Menschen") Der tote Preusse. Roman einer Staatsidee Mit einem Vorwort von Hans Lipinsky-Gottersdorf München (Langen Müller) 1973 Ein preußischer Revolutionär. Ernst von Salomon 100 Audio-CD mit vertonten Zitaten aus "Die Geächteten" Vox Libri 2002 Mit einem Nachwort von Bengt Krueger. Leinenband

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 18815


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Nr. 17
Gabriels Gabe : Roman / Hanif Kureishi. Aus dem Engl. von Hans M. Herzog - Kureishi, Hanif
Kureishi, Hanif
Reinbek bei Hamburg : Rowohlt-Taschenbuch-Verlag
Umfang/Format: 297 Seiten , 19 cm Anmerkungen: Lizenz des Kindler-Verlag, Berlin Erscheinungsjahr: 2003 Gesamttitel: Rororo , 23311 Schlagwörter: Eltern, Trennung, Sohn, Mediation, , Belletristische Darstellung, Männliche Jugend, Vater, Hippie, Musikgruppe , Belletristische Darstellung Gabriel ist fünfzehn. Er lebt in London, geht auf eine ganz normale Schule und hat, so glaubt er, ganz normale Eltern. Bis sein Vater eines Tages seine sieben Sachen packt, die älteste Gitarre unter den einen Arm klemmt, die Trompete unter den anderen und verschwindet. Gabriels Mutter hat ihn rausgeschmissen. Von jetzt an ist, welch ein Glück, Schluß mit lautstarken Wortgefechten zwischen den Eltern. Sonst aber hat sich nichts gebessert. Plötzlich ist keiner mehr da, der Gabriel von den legendären sechziger Jahren erzählt, von den goldenen Zeiten des Rock, vom großen Lester Jones. Doch Gabriel läßt sich nicht unterkriegen. Und was zunächst eine private Katastrophe zu werden schien, entpuppt sich für ihn, je weiter die Geschichte voranschreitet, als glückliche Fügung. Denn es gelingt ihm nicht nur, seine ELtern zu versöhnen, sondern auch, sich aus dem Schatten des idealisierten Vaters zu befreien. Gabriel entdeckt, daß er durchaus die Gabe hat, allein in der Welt zurechtzukommen. Und wer kann das als Fünfzehnjähriger - und nicht nur als solcher - schon von sich behaupten? gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

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Artikel-Nr.: B00024544


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Nr. 18
Berlin Progress Film-Vertrieb
Der stille Don I. , II. u. III. Teil (81, 83, 96 1958); TeilZeugin der Anklage (78/64); Dr. med Hiob Prätorius (72/65); Belvedere Das verkannte Genie (12/60); Nacht ohne Gnade (99/63); Kotschubej (83/59); Landurlaub (15/63); Ich sag's dir mit Musik (30/59); Der Mann aus dem 1. Jahrhundert (68/62); Die feuerrote Taube (101/64); Der Mann im Schatten (80/64); Der Wald der Gehenkten (80/65); Auf der Spur der Verräter (14/63); Die Höhe (109/57); Von Mensch zu Mensch (45/64); Wo du hin gehst (57/57); Wo der Teufel nicht hinkann (126/60); Begegnung mit einem Spion (4/65); Serena (57/64); 713 erbittet Landeerlaubnis (34/63); Nebel (30/63); Liebt sie mich? (41/60); Einer von uns (48/60); TU 104 startet 6.17 Uhr (73/58); Zwei Herren "N" (35/63); Ein Stern fährt nach Süden (64/64); Entscheidung am Fluß (5/58); Verbotene Jagd (111/63); Masako (35/59); Ein paar Schritte zur Grenze (49/60); Nur ein Spaß (83/62); Wettlauf mit dem Tod (46/58); Ein Mensch wird geboren (128/57); Geschäfte mit Herrn Cupido (1/62); Stürmischer Frühling (79/60); Der Richter bin ich (82/57); bitte nicht wecken (130/63); Das Glück kommt am Sonntag (42/61); Auf den Dächern von Budapest (45/62); Die Frau des Tages (33/58); Ermittlungsergebnis Mord (40/62); Tana (13/60); Der Arzt im Moor (42/58); Ein stilles Heim (55/58); Der Arzt von Bothenow (61/61); Hallo, falsch verbunden (86/59); Jenseits der Straße (76/58); Esterina (19/61); Mirk macht alles (70/61); Das Jahr Achtzehn (35/60); Ein Menschenschicksal (114/59); Ballade vom Soldaten (71/60); Zu Fuß in den Himmel (56/60); Das Vaterhaus (122/59); Du mußt mir vertrauen (3/60); SOS Gletscherpilot (130/60); Monsieur Dupont (31/62); Träume in der Schublade (87/59); Die heute über 40 sind (116/60); nur ein Spaß (83/62); Im Sonderauftrag (4/59); Signal auf Halt (15/58); Das schwarze Bataillon (20/59); Sterne (24/59); Gewissensnot (132/57); Ehesache Lorenz (91/59); Zurück zu Dir (81/59); Martin in den Wolken (33/63); Der doppelte Kreis (58/64); Pilot Maresz (86/60); Die abgerissene Brücke (107/63); Vergangenheit (67/63); Die Prüfung (2758); Die Straße ist voller Überraschungen (92/58); Weißes Blut (109/59); Tierfänger (16/60); Liebe in Moll (85/60); Erzählungen über Lenin (72/58); Der letzte Zoll (90/60); Der brave Soldat Schwejk (98/58); Operation Cobra (113/61); Das russische Wunder (61/63); Wo der Teufel nicht hinkann (126/60); Komödianten (112/58); Der Spieler (33/60); Das Leben beginnt (46/60); In so einer Nacht (13/59); Könige der Manege (62/58); Testpiloten (79/58); Ein Kommunist (52/58); Die Kunst geliebt zu werden (92/63); Abenteuer um Mitternacht (116/64); Preludio 11 (30/64); Geisterland der Südsee (6/65);

Artikel-Nr.: ksrv2499pro


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Nr. 19
Moore, John
Deutscher Bücherbund, Stuttgart - Hamburg, o. J.
Ein Familien- und Zeitroman.

528 Seiten. Mit 24 Illustrationen von Lieselotte Mende. Aus dem Englischen übertragen von Hermann Stiehl. Viel Licht und Schatten gibt es in den Wäldern um Doddington, den Landsitz der Seldons. Zeugen ihres überlieferten Wohlstands und ihrer aristokratischen Vergangenheit sind die uralten Eichen, in deren Kronen das Wappentier der Familie, das rote Eichhörnchen haust. Aber die neue Zeit macht vor idyllischer Natur und gesellschaftlicher Tradition nicht halt und bricht zerstörerisch in altgefügte Ordnungen ein. Die rotbuschigen Gesellen müssen als erste gehen, sie werden von ihren robusteren grauen Artgenossen vertrieben. Auch die Tage der Eichen sind gezählt, sie müssen Straßen und Siedlungen weichen - und die Herrschaft der Seldons dem sozialen Fortschritt. In den sechs unverbrauchten, ehrgeizigen und intelligenten Kindern ihres Gärtners Fenton, die als junge Sozialisten heranwachsen, werden sie auf ihrem eigenen Grund und Boden mit einer neuen Klasse konfrontiert, die nach oben drängt. Während Sir Ferdo sich vor dem sich vor dem allgemeinen Verfall seines Besitzes und Vermögens immer häufiger in den Alkohol und in den vom Grundwasser bedrohten Weinkeller flüchtet, trauert Lady Janet in ihrem Tagebuch nicht ohne Ironie einer glanzvollen Epoche nach. Nur ihrer Tochter Susan, einer strahlenden Schönheit und leidenschaftlichen Reiterin, gelingt der Sprung in die neue Zeit. Weder bei einer Jugendliebe, ihrem reichen und eleganten Cousin Tony, auf den ihre Eltern alle Hoffnungen setzten und dem sie über die Jahre des Koreakrieges die Treue hält, noch in der tiefen Freundschaft zu Stephen Le Mesurier, einem faszinierenden Weltmann und konservativen Politiker, hat sie auf die Dauer Erfüllung finden können. Erst die sich plötzlich in Leidenschaft verwandelnde Zuneigung zu dem Gärtnersohn Ben Fenton, dem glänzenden Oxford-Absolventen und künftigen Abgeordneten, bringt ihr das wirkliche Glück. Wie die Gefahr mit dem geheimnisvollen Steigen und Fallen der Wasser unter der Erde von Doddington anschwillt und abklingt, so bestimmt das Auf und Ab der Geschichte zwischen dem zweiten Weltkrieg und der Suezkrise das Schicksal der Menschen dieses großangelegten Familien- und Zeitromans. Gebundene Ausgabe, Leineneinband etwas berieben und lichtrandig, Seitenränder minimal gebräunt.

Artikel-Nr.: Z1514


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Nr. 20
[Biographie Architektur Altweimar, Thüringen, Mitteldeutschland im 18. Jahrhundert, Frauen-Roman, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach und Napoleon, Weimarer Klassik, betrogene Ehefrau]
Königsegg, Adda von
Beyer, Leipzig 1940
halbleinen - OHLn. 259 Seiten mit mehreren Fotoabbildungen (Gemälde-Wiedergaben) auf Kunstdruckpapier: Carl August von Weimar, Goethe-Büste, Charlotte von Stein, Goethe-Gartenhaus an der Ilm. aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Historischer Roman in 17 Kapiteln mit folgendem Inhalt: "Nur eine Kleinigkeit / Paradies der Jugend / Brautschau in Rußland / Tod der Mutter / Briefe aus Weimar / Fahrt ins Glück / Sereniffima / Die Braut / Einzug in Weimar / Die junge Herzogin / Erstes Fest im Wittumspalais / Der junge Goethe / Ritter vom Sturm und Drang / Drei Frauen / Anna Amalie, Luise und Frau von Stein / Besuch im Garten am Stern / Karl August feiert Geburtstag / Tafel im Schloß."

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 43221


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Nr. 21
[Literatur; Belletristik; Unterhaltung]
Moore, John
Deutscher Bücherbund, Stuttgart 1969
leinen - OLn.m.OU.520 S. Gutes Exemplar aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal John Moore, 1907 in Tewkesbury/ Großbritannien geboren, schrieb schon früh Kurzgeschichten, während des zweiten Weltkrieges war er Pilot, er veröffentlichte seit 1945, dem Erscheinungsjahr seines ersten Buches, mehrere sehr erfolgreiche Romane und lebt heute auf seiner Farm in Gloucestershire. Viel Licht und Schatten gibt es in den Wäldern um Doddington, dem Landsitz der Seldons. Zeugen ihres überlieferten Wohlstands und ihrer aristokratischen Vergangenheit sind die uralten Eichen, in deren Kronen das Wappentier der Familie, das rote Eichhörnchen, haust: Aber die neue Zeit macht vor idyllischer Natur und gesellschaftlicher Tradition nicht halt und bricht zerstörerisch in altgefügte Ordnungen ein. Die rotbuschigen Gesellen müssen als erste gehen, sie werden von ihren robusteren grauen Artgenossen vertrieben. Auch die Tage der Eichen sind gezählt, sie müssen Straßen und Siedlungen weichen - und die Herrschaft der Seldons dem sozialen Fortschritt. In den sechs unverbrauchten, ehrgeizigen und intelligenten Kindern ihres Gärtners Fenton, die als junge Sozialisten heranwachsen, werden sie auf ihrem eigenen Grund und Boden mit einer neuen Klasse konfrontiert, die nach oben drängt. Während Sir Ferdo sich vor dem allgemeinen Verfall seines Besitzes und Vermögens immer häufiger in den Alkohol und in den vom Grundwasser bedrohten Weinkeller flüchtet, trauert Lady Janet in ihrem Tagebuch nicht ohne Ironie einer glanzvollen Epoche nach. Nur ihrer Tochter Susan, einer strahlenden Schönheit und leidenschaftlichen Reiterin, gelingt der Sprung in die neue Zeit. Weder bei einer Jugendliebe, ihrem reichen und eleganten Cousin Tony, auf den ihre Eltern alle Hoffnungen setzten und dem sie über die Jahre des Koreakrieges die Treue hält, noch in der tiefen Freundschaft zu Stephen Le Mesurier, einem faszinierenden Weltmann und konservativen Politiker, hat sie auf die Dauer Erfüllung finden können. Erst die sich plötzlich in Leidenschaft verwandelnde Zuneigung zu dem Gärtnersohn Ben Fenton, dem glänzenden Oxford-Absolventen und künftigen Abgeordneten, bringt- ihr das wirkliche Glück. Wie die Gefahr mit dem geheimnisvollen Steigen und Fallen der Wasser unter der Erde von Doddington anschwillt und abklingt, so bestimmt das Auf und Ab der Geschichte zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Suez-Krise das Schicksal der Menschen dieses großangelegten Familien- und Zeitromans. John Moore hat seine Gestalten mit tiefem menschlichem Verständnis gezeichnet und in der Schilderung von Waldgängen, Gartenfesten, Fuchs- und Fasanenjagden die Weite und Herrlichkeit der englischen Landschaft in un-vergeßlicher Weise eingefangen.(wikipedia)

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 46790


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Nr. 22
Rosenheimer - 27 Bände mit jeweils zwei Romanen + Die Hand am Pflug + Der Lebensweg des Heimatschriftstrellers (paperback) = 29 Bände: Die Sennerin von der Bründelalm / Der Klosterwirt von Durrach + Das Schicksal des Markus Berger / Die Wirtin von der Lahn + Das Lied der Heimat / Barbara Reintaler + Die Leute vom Marienmoor / Eine Hand voll Heimaterde + Das gleiche Blut / Das Testament von Kronwied + Der Hirt vom Buchenberg / Frei wie ein Adler + Heimat auf neuem Grund / Zwischen Sturm und Stille + An einem Sonntagmorgen / Heimat am Berg + Die Torwalderin / Das Geheimnis der Barbara Haslinger + Der Weg zum neuen Leben / Die Glocken von St. Anton + Steine im Weg / Der Dreidirndelhof + Die Posthalter-Christel / Das verlorene Glück + Daheim im Hügelhaus / Margrets barmherzige Lüge + Des Lebens helle Stunden / Wo der Alpbach rauscht + Monika / Die Drau hat mir ein Lied erzählt + Der Klausner von St. Andrä / Das Leben geht weiter + Im Grafenwinkel / Auf der sonnenheißen Halde + Die Lena / Der verlorene Hof + Aus verklungenen Zeiten / Gold in der Ackerfurche + Der Bauernknecht / Auf der Hausbank + Die Wildreuterin / Licht vom anderen Ufer + Peter und Veronika / Schatten überm Rosenhof + Ein ganzes Leben land / Der Brandnerhof + Der Lehrer von Tschamm / Birken im Sturm + Die Torwalderin / Das Geheimnis der Barbara Haslinger + Johanna und Andreas / Wo die Bergtannen rauschen + Ein Kind der Liebe / Die Wandlung der Andrea Leitner + Die Hand am Pflug + Der Lebensweg des Heimatschriftstellers (paperback): - Hans Ernst
Hans Ernst
Rosenheimer - 27 Bände mit jeweils zwei Romanen + Die Hand am Pflug + Der Lebensweg des Heimatschriftstrellers (paperback) = 29 Bände: Die Sennerin von der Bründelalm / Der Klosterwirt von Durrach + Das Schicksal des Markus Berger / Die Wirtin von der Lahn + Das Lied der Heimat / Barbara Reintaler + Die Leute vom Marienmoor / Eine Hand voll Heimaterde + Das gleiche Blut / Das Testament von Kronwied + Der Hirt vom Buchenberg / Frei wie ein Adler + Heimat auf neuem Grund / Zwischen Sturm und Stille + An einem Sonntagmorgen / Heimat am Berg + Die Torwalderin / Das Geheimnis der Barbara Haslinger + Der Weg zum neuen Leben / Die Glocken von St. Anton + Steine im Weg / Der Dreidirndelhof + Die Posthalter-Christel / Das verlorene Glück + Daheim im Hügelhaus / Margrets barmherzige Lüge + Des Lebens helle Stunden / Wo der Alpbach rauscht + Monika / Die Drau hat mir ein Lied erzählt + Der Klausner von St. Andrä / Das Leben geht weiter + Im Grafenwinkel / Auf der sonnenheißen Halde + Die Lena / Der verlorene Hof + Aus verklungenen Zeiten / Gold in der Ackerfurche + Der Bauernknecht / Auf der Hausbank + Die Wildreuterin / Licht vom anderen Ufer + Peter und Veronika / Schatten überm Rosenhof + Ein ganzes Leben land / Der Brandnerhof + Der Lehrer von Tschamm / Birken im Sturm + Die Torwalderin / Das Geheimnis der Barbara Haslinger + Johanna und Andreas / Wo die Bergtannen rauschen + Ein Kind der Liebe / Die Wandlung der Andrea Leitner + Die Hand am Pflug + Der Lebensweg des Heimatschriftstellers (paperback):
Rosenheim Rosenheimer Verlagshaus um 2003
Hardcover/gebunden Zustand: Die Beschnitte sind teilweise minimal nachgedunkelt, die Bücher weisen nur minimale Gebrauchspuren auf und sind in sehr gutem Zustand. Die Titel + Die Sennerin von der Bründelalm / Der Klosterwirt von Durrach + Das Schicksal des Markus Berger / Die Wirtin von der Lahn + Das Lied der Heimat / Barbara Reintaler + Die Leute vom Marienmoor / Eine Hand voll Heimaterde + Das gleiche Blut / Das Testament vo 192mm x 128mm; Lizenzaufl.

Artikel-Nr.: 1402-021-057


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Nr. 23
Gstättner, Egyd
PICUS VERLAG GMBH, August 2013
ISBN 9783711720016

Sofort lieferbar! Ungelesenes Mängelexemplar mit Lagerspuren. Rechnung mit MwSt. Gebunden, 286 S., 21,1cm x 13,6cm x 3,0cm, Ein Mann sucht im Süden sein Glück - der erfolgreiche Maler Josef Maria Auchentaller aus dem Kreis der Wiener Secessionisten entflieht dem Trubel der Großstadt in ein kleines Fischerdorf an der österreichischen Adria. Es ist eine Insel außerhalb der Zeit, die vom Untergang Österreich-Ungarns, dem Ersten Weltkrieg, dem italienischen Faschismus und dem Zweiten Weltkrieg nur am Rande berührt wird. Dort beginnt er langsam in den Schatten seiner Frau zu gleiten, als diese ein Hotel eröffnet und er bald hauptsächlich Werbepostkarten malt. Sein ganzes Herz hängt an der geliebten Tochter. Er will nicht wahrhaben, dass sie den Freitod gewählt hat, will nicht wahrhaben, dass seine Frau ihn betrügt und seine Karriere versandet, einzig der Tod ist ihm allgegenwärtig: Kollegen, Freunde, Bekannte sterben der Reihe nach, und er selbst sehnt sich nach dem eigenen. Fast vierzig Jahre verbringt er so auf seinem Geisterschiff.Ohne ihn wäre die Wiener Secession nicht das, wozu sie wurde: Auchentaller war Gründungsmitglied der Künstlergruppe - und doch ist er heute ihr unbekanntester Vertreter. Egyd Gstättner erzählt voll Esprit ein Künstlerleben im Abseits und erweckt den romantisch Todessehnsüchtigen noch einmal zum Leben.

Zustand: gut

Artikel-Nr.: 441834


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Nr. 24
7/8 2011, Von Frauen und Männern - info3, Anthroposophie im Dialog, Zeitschrift
info3, Anthroposophie im Dialog, Zeitschrift
ANTHROPOSOPHIE 18 VERA KOPPEHEL Ausnahmezustand Ein Blick hinter die Kulissen der zahlreichen Ausstellungen des Rudolf Steiner Archivs TITELTHEMA: VON FRAUEN & MÄNNERN 20 CORDULA MEARS-FREI UND SEBASTIAN GRONBACH Freiheit, Liebe und Empfindsamkeit Mann und Frau aus anthroposophischer Perspektive 26 IM GESPRÄCH MIT LISETTE THOOFT Der Drachen ist der weibliche Schatten Sex als Gesamt-Meditation zweier verletzbarer Seelen und Körper 31 ULI NAGEL Frau-sein als kreativer Akt Weiblichkeit diesseits und jenseits von Gender-Grenzen 36 CORDULA MEARS-FREI Durch Beziehung zur Erleuchtung Ein Plädoyer für die Wiedergewinnung der Spiritualität des Weiblichen 38 GREGOR KHUSHRU STEINMAURER Durch alle Chakren Mann sein Eine integrale Sicht auf die Männlichkeit 43 ANSGAR MARTINS Es deuten die Herzen das Karma Wichtige Frauen in Rudolf Steiners Leben SPIRITUALITÄT 52 SILKE KIRCH Unsägliche Gefühle und das Glück der Imagination Vom Sinn des zur Sprache Bringens 54 GRIET HELLINCKX Spirituelles Weltbürgertum Globale Spiritualität und das Verständnis für die Berechtigung aller Religionen 62 RÜDIGER SÜNNER Die Wissenschaft und das Heilige Wie der Biologe Stuart Kauffman Wissenschaft, Kunst und Religion verbindet LEBENSORIENTIERUNG 66 UTE HALLASCHKA Sterben lernen Der Arzt Michael de Ridder plädiert für einen Freiraum des Gewissens. Ein Kommentar Im Verborgenen jedes Menschen ruht etwas vom andern Geschlecht... Angesichts dieser Tatsache hört die Möglichkeit auf im strengen Sinne des Wortes von Mann und Frau zu sprechen, sondern man muss sprechen von männlichen und weiblichen Eigenschaften. Rudolf Steiner, GA 56 S.94f GEISTESLEBEN 67 JENS HEISTERKAMP Planet aus Licht und Farbe Wie James Turrell mit seinen Licht-Installationen das Kulturzentrum Järna verzaubert 75 Neue Bücher und Filme gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

Zustand: gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: B00040450


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Nr. 25
Sämtliche 156 Märchen von Hans Christian Andersen in einem Band. Vollständige Ausgabe Aus dem Dänischen übertragen von Thyra Dohrenburg mit den Illustrationen von Vilhelm Pedersen und Lorenz Frölich.. - Andersen, Hans Christian
Andersen, Hans Christian
Düsseldorf: Pathmos Verlag. 2003
ISBN 3491961033

20 cm. 710,746. Pappeinband mit OU; Sonderauflage

leichte Gebrauchsspuren, OU mit Läsuren. "..der berühmte dänische Dichter Hans Christian Andersen wollte mit seinen Märchen Erwachsene wie Kinder in gleichem Maße ansprechen: "Ich greife eine Idee auf, die für Ältere gedacht ist - und erzähle sie dann den Kleinen, während ich daran denke, daß Vater und Mutter oft zuhören, und ihnen muß man etwas für den Verstand geben."Im Unterschied beispielsweise zu den Brüdern Grimm, die Märchengut sammelten und aufschrieben, hört man bei Andersen überall den Erzähler heraus. Dabei lauscht er seinen Satzbau der Umgangssprache so genau ab, daß die kleinste Kleinigkeit lebendig wird.Andersen veröffentlichte seine Märchen in insgesamt elf Heften, die jeweils eine Märchenfolge enthielten. Seine Quellen waren neben deutschen, griechischen und dänischen Märchen vor allem Stoffe aus Sage und Geschichte. In einigen Märchen lehnte er sich eng an das Volksmärchen an, das er auf ernsthafte und humoristische Weise nachdichtete und modifizierte ("Der Reisekamerad", "Die wilden Schwäne"?"Das Feuerzeug", "Die Prinzessin auf der Erbse"). In anderen war er der Erfinder, der Schöpfer; in ihnen spiegelt sich seine Weltanschauung ("Die Schneekönigin"), übt er Gesellschaftskritik ("Die Nachtigall") oder gibt er seiner oft bitteren Lebenserfahrung Ausdruck ("Der standhafte Zinnsoldat"). In seinen Kunstmärchen ("Die kleine Seejungfer", "Die Blumen der kleinen Ida") verbinden sich Wirklichkeit und Wunder zu einer neuen Realität. Trotz des eher pessimistischen Grundtons in seinen letzten Märchen ist Andersens Werk doch getragen vom starken Optimismus und Lebenswillen des Mannes, der es vom armen Schuhmacherssohn zum weltberühmten und gefeierten Dichter gebracht hat. In "Das häßliche junge Entlein", eigentlich der Geschichte seines Lebens, kommt dies wohl am schönsten zum Ausdruck.Andersen bereichert alle Altersstufen mit seiner Mischung aus Witz, Ironie, Humor, Naivität und Realitätssinn. "Das Naive war nur eine Einzelheit des Märchen, der Humor dagegen das Salz darin."..Inhalt des ersten Bandes.Das Feuerzeug,Der kleine Claus und der große Claus.,Die Prinzessin auf der Erbse.,Die Blumen der kleinen Ida,Däumelinchen,Der unartige Junge,Der Wandergefährte ,Die kleine Meerjungfrau ,Des Kaisers neue Kleider ,Die Galoschen des Glücks,Die Gänseblume ,Der standhafte Zinnsoldat ,Die wilden Schwäne ,Der Paradiesgarten ..,Der fliegende Koffer..,Die Störche,Das Metallschwein ..,Der Freundschaftsbund ,Eine Rose vom Grabe Homers,Ole Luköie.,Der Rosenelf ,Der Schweineknecht.,Der Buchweizen .,Der Engel ,Die Nachtigall ,Die Liebesleute ,Das häßliche Entenküken .,Der Tannenbaum,Die Schneekönigin ,Das Holunderweibchen ..,Die Stopfnadel..,Die Glocke.,Großmutter ,Elfenhügel ..,Die roten Schuhe ..,Die Hirtin und der Schornsteinfeger ..,Holger Danske ,Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern ,Ein Bild vom Kastellwall,Aus einem Fenster in Vartou ,Die alte Straßenlaterne .,Die Nachbarsfamilien Der kleine Tuk ,Der Schatten .,Das alte haus,Der Wassetropfen ,Die glückliche Familie ,Die Geschichte einer Mutter ,Der Kragen ..,Der Flachs ,Vogel Phönix.,Eine Geschichte ,Das stumme Buch.,Da ist ein Unterschied .,Der alte Grabstein ...,Die herrlichste Rose der Welt Die Geschichte des Jahres,Am allerletzten Tage ,Es ist wahrhaftig wahr.,Das Schwanennest ,Ein heiteres Gemüt.,Herzeleid .,Alles, wo es hingehört ,Der Wichtel beim Fettkrämer,In Jahrtausenden.,Unterm Weidenbaum .... Fünf aus einer Erbsenschote,Ein Blatt vom Himmel .,"Sie taugte nichts" ,Die letzte Perle .,Zwei Jungfern...,Am äußersten Meer .,Das Sparschwein,Ib und die kleine Christine,Tölpel-Hans .. Der Ehre Dornenpfad .. Das Judenmädchen. Der Flaschenhals Der Stein der Weisen .. Suppe von einem Wurstspeiler .... Des Hagestolzen Nachtmütze "Etwas" Des alten Eichbaums letzter Traum.... Das Abc-Buch ....Inhalt des zweiten bands..Des Schlammkönigs Tochter,Die Schnelläufer ,Das Glockentief ,Der böse Fürst .... Der Wind erzählt von Valdemar und seinen Töchtern....,Das Mädchen, das auf's Brot trat,Der Turmer Ole .,Anne Lisbeth,Kindergeschwätz..,ein Stück Perlenschnur,Schreibfeder und Tintenfaß,Das Kind im Grabe ,Der Hofhahn und der wetterhahn ,Schön!"..,Eine Geschichte aus den Dünen,Der Marionettenspieler,Zwei Bruder ..,Die alte Kirchenglocke,Zwölfe mit der Post ..,Der Mistkäfer ,Was Vadder tut, ist immer das Richtige .,Der Schneemann ...,Auf dem Entenhof,Die Muse des neuen Jahrhunderts,Die Eisjungfrau.,Der Schmetterling ,Die Psyche.,Die Schnecke und der Rosenstrauch .,Die Irrlichter sind in der Stadt, sagte die Moorfrau,Die Windmühle..,Der Silberschilling .,Der Bischof von Borglum und sein Verwandter .,In der Kinderstube,Goldschatz ,Der Sturm zieht mit den Schildern um Die Teekanne ..der Vogel des Volkslieds .,Die kleinen Grünen ..,Der Wichtel und die Madam.,Peiter, Peter und Peer .,Bewahrt ist nicht vergessen .des Pförtners Sohn .,Der Umzugstag Das Schneeglöckchen,Tantchen ..,Die Kröte.,Des Paten Bilderbuch.,Die Lumpen.,Vaenö und Glaenö.,Wer war die Glücklichster' ,Die Dryade ..,hühnergrethes Familie.,Was die Distel erlebte ,Was man sich ausdenken kann ,Das Glück kann in einem Stück Holz liegen,Der Komet.. Die Wochentage Sonnenscheingeschichten .. Urgroßvater... Die Lichter.... Das Unglaublichste. Was die ganze Familie sagte . "Tanze, tanze, Puppchen mein!" "Frag die Arnagerfrau !" Die große Seeschlange. Der Gärtner und die Herrschaft . Der Floh und der Professor ... Was die alte Johanne erzählte . Der hausschlüssel.. Der Krüppel . Tante Zahnweh.."Auszüge aus dem Buch

[Schlagwörter: [Märchen ;Hans Christian Andersen ;zauber, wunder, fantasie, eigenschaften, list, übermut, glaube, aberglaube, schönheit, schatz, tiere, handwerk, diebstahl, wissen, beschäftigung, stärke, mut, helden, tapfekeit, schwäche, reichtum, unterdrückung, armut]]

Hardcover, Schutzumschlag, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 592130858


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