vom glück nur ein schatten

 

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Nr. 1
Uwe-Karsten Heye :
München: Wilhelm Heyne Verlag 2011,
Taschenbuch (TB); 204 Seiten -/- Zustand: gut ; als Mängelexemplar gekennzeichnet, Rückseite mit Kratzer, ungelesen ,

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Artikel-Nr.: 58791


6884 weitere Einträge gefunden im
Katalog Sachbuch beim Anbieter Der Bücher-Bär, Deutschland

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Nr. 2
Uwe-Karsten Heye
ISBN 345364509X

Verlag: Heyne Verlag, Ausgabe von 2006-01-02, Einband: Taschenbuch, Seiten: 192, das Buch ist in gutem Zustand. Altersgemäße kleinere Mängel sind nicht immer extra aufgeführt.

Zustand: gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: V5062336


2030 weitere Einträge gefunden im
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Nr. 3
Schicksalsjahre: Nach der wahren Geschichte "Vom Glück nur ein Schatten" - Uwe-Karsten Heye:
Uwe-Karsten Heye:
Heyne Verlag,,
3,Aufl. 204 S.

Das angebotene Buch stammt aus einem Privathaushalt. Schnitt und Einband sind etwas staubschmutzig. Der Buchzustand ist ansonsten ordentlich und dem Alter entsprechend gut. Papier altersbedingt gedunkelt, Schutzumschlag (wenn vorhanden) an den Rändern leicht beschädigt. Namenszüge oder Widmungen können enthalten sein, ebenso sind Kennzeichnungen für Mängel-/Remittendenexemplare. R13-1

[Schlagwörter: Belletristik]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 25310


3201 weitere Einträge gefunden im
Katalog Belletristik beim Anbieter KIRJAT, Deutschland
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Nr. 4
Heye, Uwe - Karsten:
München, Blessing, 2004.
2. Aufl. 8°. 192 S., Abb. Pbd.OU.

[Schlagwörter: Nachkriegsdeutschland]

Artikel-Nr.: 582A


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Katalog Biographien beim Anbieter Antiquariat Ahrens & Hamacher GbR, Deutschland
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Nr. 5
Schicksalsjahre: Nach der wahren Geschichte "Vom Glück nur ein Schatten" - Heye, Uwe-Karsten:
Heye, Uwe-Karsten:
Heyne Verlag, 2011.
ISBN 9783453602113

208 Seiten Taschenbuch

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 231368


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Katalog Varia beim Anbieter Versandantiquariat Felix Mücke, Deutschland
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Nr. 6
Schicksalsjahre: Nach der wahren Geschichte "Vom Glück nur ein Schatten" - Uwe-Karsten Heye
Uwe-Karsten Heye
Heyne Verlag,
ISBN 9783453602113

Gebraucht - Sehr gut Ungeles. Mängelexpl., Lagerschaden (Knicke/Schmutz, Aufkleber) mögl., Büchersendung

[Schlagwörter: Vertriebene, Heye (Familie),Biografien/Erinnerungen]

Softcover, Zustand: sehr gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: INF1000085161


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Katalog TB/Belletristik/Romanhafte Biografien beim Anbieter AHA-BUCH GmbH, Deutschland
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Nr. 7
Uwe-Karsten Heye
ISBN 3896672614

Verlag: Karl Blessing Verlag, Ausgabe von 2004-09-07, Einband: Gebundene Ausgabe, Seiten: 191, das Buch ist in gutem Zustand. Altersgemäße kleinere Mängel sind nicht immer extra aufgeführt.

[Schlagwörter: Nach Ländern & Kontinenten, Vom Glü ck nur ein Schatten: Eine deutsche Familiengeschichte, Uwe-K]

Zustand: gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: V6883619


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Katalog Nach Ländern & Kontinenten beim Anbieter Erich Butzenlechner, Einzelunternehmen, Deutschland
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Nr. 8
Heye, Uwe-Karsten:
München : Heyne, 2011.
ISBN 9783453602113

Erw. Taschenbuchausg. 204, [28] S. : Ill. ; 19 cm Taschenbuch Exemplar in gutem Zustand k12367 ISBN 9783453602113

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 2064262


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Katalog Romane, Erzählungen, Unterhaltung beim Anbieter Antiquariat Buchhandel Daniel Viertel Einzelunternehmen, Deutschland
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Nr. 9
Heye, Uwe-Karsten
HEYNE TASCHENBUCH, Februar 2011
ISBN 9783453602113

Sofort lieferbar! Ungelesenes Mängelexemplar mit Lagerspuren. Rechnung mit MwSt. Kartoniert / Broschiert, 204 S., 28 S. Bildteil farbig, davon 16 farbig, 18,8cm x 12,0cm x 2,3cm, Geschichte einmal anders: als beispielhafte, emotionale Frauengeschichte<br /> <br />Eine Liebe, die ein ganzes Leben hätte dauern können, der aber nur vier Jahre vergönnt waren. Das Schicksal einer deutschen Familie, wie es ganz ähnlich viele Ostflüchtlinge durchlebt haben. Die bewegende wahre Geschichte von Uwe-Karsten Heyes Familie durch Krieg und Nachkrieg, Flucht und Wiederaufbau ist die Vorlage für eines der aufwendigsten TV-Movies des Jahres!<br /> <br />

Zustand: gut

Artikel-Nr.: 420427


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Katalog Varia beim Anbieter Arvelle Buch- und Medienversand e.K., Deutschland
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Nr. 10
Vom Glück nur ein Schatten : eine deutsche Familiengeschichte. - Heye, Uwe-Karsten:
Heye, Uwe-Karsten:
München : Blessing, 2004.
1. Aufl. 191 S.. : Ill. gebundene Ausgabe, Hardcover/Pappeinband, OSU.

OSU und Buch sehr gut

[Schlagwörter: Geschichte Deutschlands, Geschichte Europas]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 95604


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Katalog Geschichte, Archäologie beim Anbieter Fördebuch, Deutschland
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Nr. 11
13/2000, Schock-Therapie für die Bahn - langsam,teuer, unflexibel - DER SPIEGEL
DER SPIEGEL
Titel Bahnfahrt an die Börse: Die rot-grüne Regierung macht Ernst: Nach der Stahlindustrie und den Werften soll nun die Bahn in die Moderne geführt werden. Die Beschäftigten müssen Opfer bringen - und am Ende wird auch der Staat noch einmal helfen müssen. (S. 22) * Schluss mit der Oma-Politik : Verkehrsminister Reinhard Klimmt über den Sparkurs der Bahn (S. 26) * Zu spät, zu voll, zu dreckig: Frustrierte Mitarbeiter, genervte Kunden, verlotterte Gleise und Bahnhöfe - die Krise der Bahn, eine Folge jahrzehntelangen Schlendrians, ist offensichtlich. Pläne zur Sanierung des Schienenunternehmens gibt es reichlich - sie müssen nur umgesetzt werden. (S. 120) * Profit auf der Nebenstrecke: Bahn und Länder suchen nach neuen Modellen für den Verkehr in der Region. (S. 124) 30 GRÜNE - Letzte Rettung: Sind die Postenkämpfe an der Grünen-Spitze bald vorbei? Renate Künast tritt an. Doch Joschka Fischer hat sich von seiner Partei innerlich verabschiedet. * 30 Die Grünen als Lemminge * 32 FAHNDUNG - Phantom im Dschungel: Ludwig-Holger Pfahls gilt als eine der Schlüsselfiguren im Schmiergeld-Skandal um die umstrittene Fuchs -Panzerlieferung an Saudi-Arabien. Im Juli 1999 tauchte der mit Haftbefehl gesuchte Ex-Staatssekretär und -Geheimdienstler in Asien unter. Jetzt suchen ihn BKA-Fahnder auf Bali. * 35 KORRUPTION - Unsere Aktivitäten haben zu Zahlungen geführt : Der ehemalige Elf-Aquitaine-Chef Loik Le Floch-Prigent über Schmiergeldvorwürfe und den Einstieg seines Konzerns bei Leuna/Minol * 36 Millionen für Elf-Berater: Zoll sicherte brisante Unterlagen im Leuna-Fall * 37 AFFÄREN - 3 Suisses für die CDU: Als Kanzler hat Bimbes-Sammler Kohl Großspenden stückeln lassen, um die Namen von CDU-Gönnern geheim zu halten - wider den Geist des Parteiengesetzes. * 38 CDU - Angst vor Angela: Nach ihrer Nominierung zur Parteichefin begann Angela Merkel mit einem unglücklichen Auftritt. Doch im Osten ist sie eine ernste Herausforderung für SPD und PDS. * 40 BILDUNG - Ausfall im System: Die Computer-Branche sucht verzweifelt nach Programmierern und Internet-Experten. Verpasst Deutschland den Boom im neuen Net-Business? Die Hochschulen sind überfordert. Der Import von Software-Ingenieuren aus Indien wird zum Wahlkampfthema. 82 ZEITGESCHICHTE - Das Wiener Modell: Aus Stasi-Archiven tauchten Akten auf, die Adolf Eichmanns Wüten in Österreich nach dem Anschluss 1938 dokumentieren. Der spätere Holocaust-Organisator vertrieb mit antisemitischem Terror mehr als 100 000 Juden aus ihrer Heimat. * 88 LUFTFAHRT - Tod über den Wolken: Weil immer mehr ältere Menschen fliegen, häufen sich Notfälle an Bord. Viele Airlines rüsten ihre Flotte mit Elektroschockern zur Reanimation aus. * 90 STASI - Der Untertan, Ausgabe Ost: Er war so gierig auf die Macht, dass er seine Vergangenheit und die 33 Stasi-Ordner glatt vergaß. Darum fiel nach der Wende keiner tiefer als Wolfgang Schnur. Demnächst soll der ehemalige Rechtsanwalt wegen versuchten Betrugs vor Gericht. 98 WINTERSPORT - Sauberer Berg: Seit Jahren hält sich auf dem Bildschirm und in Gazetten die Mär von der einzigen FKK-Loipe der Welt in den Alpen. * 102 BEAMTE - Gefährliche Geneigtheit: Mit hohen Gehältern wirbt die Wirtschaft qualifizierte Beamte ab. Nun soll der Exodus gestoppt werden. 132 SPRINGER-VERLAG - Operation Käse : Mit eigenen TV-Produktionen wollte Springer-Chef August Fischer den Zeitungskonzern ins elektronische Zeitalter führen. Doch der Einstieg ins Fernsehgeschäft ging daneben. Nach millionenschweren Fehlinvestitionen wird nun auch über einen Ausstieg nachgedacht. * 136 EROTIK-TV - Fräuleins Wunder: RTL 2 verschärft weiter das Programm: Das Sex-Magazin Peep! soll eine neue Moderatorin bekommen - blonder und üppiger als all ihre Vorgängerinnen. * 140 INTERNET - Die Lümmel aus Santa Clara: Die Yahoo-Gründer Jerry Yang und David Filo bauten ihre Suchmaschine zu einem Medienkonzern modernen Typs aus: mit Inhalten und Shopping-Seiten. Schon spekuliert die Branche über einen Zusammenschluss nach dem Vorbild von AOL/Time Warner. * 148 DIGITALES BUCH - Schauder auf Verlangen: Zum ersten Mal veröffentlichte ein Bestseller-Autor sein neues Erzählwerk zuerst und ausschließlich im Internet: Horror-Meister Stephen King. Der sensationelle Erfolg dieser Premiere markiert für die Verlagsbranche den Beginn einer neuen Ära. 248 ARCHITEKTUR - Sehnsucht nach Säulen: Historistische Neubauten werden immer beliebter. Doch Fachleute spotten über die röhrenden Hirsche aus Stein, an der Uni kommt die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu kurz. So entstehen allerorten verspielte, halbherzig traditionelle Hotels und Villen, die nur eines verbindet: Sie wenden sich ab von der Bauhaus-Kiste, und sie sind gut verkäuflich. * 254 FILM - Der Zweitbeste: Woody Allens jüngster Film Sweet and Lowdown , die Biografie eines fabulösen Jazz-Gitarristen, huldigt dem Sound und der Sentimentalität der dreißiger Jahre. Von Bernd Wilms * 260 AUTOREN - Macht und tödliche Konflikte: Die Journalistin Liza Marklund wurde mit ihrem raffinierten Krimidebüt Olympisches Feuer zur neuen Kultfigur Schwedens. * 264 AUTOREN - Das hatte biblische Ausmaße : Walter Kempowski dokumentiert in seinem einzigartigen Zitatwerk Echolot fremde Stimmen mit Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg - der dritte Teil ist in Vorbereitung. Bisher hat der Schriftsteller über eigene Erlebnisse im Bombenhagel nur zögerlich Auskunft gegeben. * 268 LITERATUR - Pirat im Meer der Harmlosigkeit: Haruki Murakami ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Japans und ein Held der jüngeren Generation. Sein neuer Roman Gefährliche Geliebte verherrlicht, gegen die Tradition des Landes, das Glück des Individuums. 274 POP - Club der Betrogenen: Kritiker-Hymnen, Karriere-Tiefschläge und nun eine Oscar-Nominierung: Aimee Mann und Michael Penn sind Amerikas brillantestes Songwriter-Ehepaar. * 278 THEATER - Chorprobe im Leichenkabinett: Ein Jahr nach dem Selbstmord der Autorin Sarah Kane präsentiert die Berliner Schaubühne das Kane-Stück Gier erstmals auf Deutsch - einen todessüchtigen Klagegesang. Von Wolfgang Höbel * Gesellschaft 161 RELIGIOSITÄT - Raststätte für die Seele : Klaus Vornberger, 40, Pfarrer der Autobahnkirche St. Christophorus in Baden-Baden-Sandweier, über Rasen und Rasten * 162 JUGEND - Leicht verkrampfte Zuversicht: Leistungsbereit und ziemlich optimistisch macht sich die Generation 2000 auf den Weg - so ein zentrales Ergebnis der neuesten Shell-Studie. Aber die Welt der jungen Leute ist noch sehr viel bunter - und zeigt ihre Schatten: Das Interesse an Politik sinkt, die Ausländerfeindlichkeit sitzt tief. * 172 SATIRE - Das so genannte Obszöne: Die Humoristen Eckhard Henscheid und Gerhard Henschel beklagen in einem 600-Seiten-Pamphlet die Schamlosigkeit des zu Ende gegangenen Jahrhunderts - und scheren dabei politische Massenmörder, Models und banale Blödiane über einen Kamm. 274 POP - Club der Betrogenen: Kritiker-Hymnen, Karriere-Tiefschläge und nun eine Oscar-Nominierung: Aimee Mann und Michael Penn sind Amerikas brillantestes Songwriter-Ehepaar. * 278 THEATER - Chorprobe im Leichenkabinett: Ein Jahr nach dem Selbstmord der Autorin Sarah Kane präsentiert die Berliner Schaubühne das Kane-Stück Gier erstmals auf Deutsch - einen todessüchtigen Klagegesang. Von Wolfgang Höbel * Gesellschaft 161 RELIGIOSITÄT - Raststätte für die Seele : Klaus Vornberger, 40, Pfarrer der Autobahnkirche St. Christophorus in Baden-Baden-Sandweier, über Rasen und Rasten * 162 JUGEND - Leicht verkrampfte Zuversicht: Leistungsbereit und ziemlich optimistisch macht sich die Generation 2000 auf den Weg - so ein zentrales Ergebnis der neuesten Shell-Studie. Aber die Welt der jungen Leute ist noch sehr viel bunter - und zeigt ihre Schatten: Das Interesse an Politik sinkt, die Ausländerfeindlichkeit sitzt tief. * 172 SATIRE - Das so genannte Obszöne: Die Humoristen Eckhard Henscheid und Gerhard Henschel beklagen in einem 600-Seiten-Pamphlet die Schamlosigkeit des zu Ende gegangenen Jahrhunderts - und scheren dabei politische Massenmörder, Models und banale Blödiane über einen Kamm. 284 TIERE - Geniestreich der Kläffer: Ist der beste Freund des Menschen nur ein Sozialschmarotzer? Genforscher haben rekonstruiert, wie der Hund auf den Menschen kam. Bei der Entschlüsselung des Hunde-Erbguts fahnden die Biologen zudem nach den genetischen Ursachen von Krankheiten - zum Wohle der Menschen. * 286 Wir sind eine große Fliege : Die Analyse des Fruchtfliegen-Erbguts hat Ähnlichkeiten zwischen Mensch und Insekt aufgedeckt - eine Chance für die Medizin? * 290 AUTOMOBILE - Sensibler Riese: Mit seinem intelligenten Lastwagen Actros hat Mercedes eine beispiellose Pannenserie produziert. Nun versucht sich auch Erzrivale MAN mit einer Hightech-Zugmaschine. * 292 AFFÄREN - Methode Münchhausen: Getürkte Experimente, manipulierte Labordaten: Im deutschen Wissenschaftsbetrieb machen sich Mogler und Schönschreiber breit. Fahnder der Deutschen Forschungsgemeinschaft sind den Fälschern auf der Spur. * 298 KÖRPERKULT - Freiwillig ins Folterstudio: Sie lassen sich die Zunge spalten, Hautstreifen vom Leib ziehen oder Narben ins Fleisch brennen: Anhänger der Body Modification eifern mit ihren Ritualen den Naturvölkern nach. Mediziner und Psychologen streiten darüber, ob die Selbstverstümmeler psychisch Kranke sind. * 302 MOBILFUNK - Funkstille im Eis: Die Telefonfirma Iridium schaltet ihre Satelliten-Handys ab - und bringt damit weltweit Abenteurer in Bedrängnis. gutes Exemplar, Einband mit kleinen altersbedingten Spuren

Zustand: gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: B00015549


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Katalog Zeitschriften, Der Spiegel, Jahrgang 2000 beim Anbieter Antiquariat Artemis, Deutschland
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Nr. 12
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) Concerto A-moll, op. 54 pour violon avec accompagnement d'orchestre ou piano (1901) Allegro - Adagio non troppo - Allegro - Tempo di Valse - Allegro Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland noch gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Liebhabermusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte, und mit nur neun Jahren begann, Lieder und Klavierstücke zu komponieren - Werke der Gattungen übrigens, in denen er sich später am meisten auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass seine Eltern seine muikalischen Interessen förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse an einer Musikschule zu belegen, und 1879 wurde er Student am dortigen Konservatorium, wo er Komposition bei Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908) und Kontrapunkt und Fuge bei Julius Johannsen (1826-1904) studierte. Noch während der Studienjahre hat er eine enge Beziehungen zu Rimski-Korsakow geknüpft, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Kollegen (der in seinen späteren Jahren immer stärker der Trunk- und Spielsucht verfallen sollte) bis zu Arenskys währte Tod. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimski-Korssakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte sogleich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und die I. Symphonie h-moll op. 4 (1883). Tschaikowsky wurde dem jungen Komponisten zum Vorbild, was seinem alten Lehrer nicht unbedingt gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga), das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894) und das II. Streich-quartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete wie auch die noch heute gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflich-tungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimski-Korssakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen letzten beiden Lebensjahren, sich dem Alkohol und Kartenspiel zu wiedersetzen, und zwei letzte Hauptwerke zu entstanden: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wie viel von der damaligen Wirklichkeit durch dieser Historiographie unter den Teppich gekehrt wurde: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationa-listen" für die Symphonie und ihre Besessenheit von den kanonischen Werken der deutschen Komponisten, die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist vielmehr merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Deckmantel des Eklektizismus untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler ab, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen, während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt möglich. Anton Arenskys Violinkonzert a-moll op. 54 ist eine Mischung von konservativer Ausdrucksweise und fortschrittlicher Formbehandlung. Einerseits beeindrucken die besondere Transparenz der Orchestrierung und die einfache, jedoch subtil behandelte Harmonik; andererseits lässt Arensky, wohl nach Franz Liszts Beispiel, die verschiedenen Sätze eines großangelegten Werks in einen Satz verschmelzen. In der Werkliste am Ende seines Arensky-Aufsatz im New Grove Dictionary of Music and Musicians (1980 und - bis auf die leicht aufgefrischte Literaturliste - unverändert nachgedruckt in der zweiten Ausgabe von 2001) nennt David Brown 1891 als Entstehungsdatum des Violinkonzerts a-moll op. 54. In seinem "Systematischen Verzeichnis" am Ende der von ihm herausgegebenen Sammlung Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys (Berlin, 2001) gibt Andreas Wehrmeyer hingegen 1901 an. Für Wehrmeyers Datum scheint kein Geringerer als Arensky selbst zu sprechen. In einem Brief vom 7. Januar 1902 an seinen Freund Tanejev schreibt er: "Ich beschäftige mich jetzt mehr mit dem Komponieren als vorher, als ich noch in der Kapelle war, obwohl mir vier Monate verloren gingen (ich war krank und konnte mich nicht mit Musik beschäftigen), aber ich habe immerhin eine ganze Reihe von Klavierstücken geschrieben - sechs Stücke, zwei Chöre, und ein Violinkonzert mit Orchester [ . . . ]" (das Original befindet sich in Gennadij Tsypins Arensky-Monographie, Moskau, 1966, S. 32). Auch wenn man versucht, die zehnjährige Diskrepanz mit der Annahme einer in der Zwischenzeit unternommenen Überarbeitung zu überbrücken - wie es Michael Cookson in seiner Online-Kritik der CD-Aufnahme bei Hyperion versucht (über http://www.musicweb-international.com/classrev/2009/Apr09/Arensky_cda67642.htm abrufbar), ist kaum anzunehmen, Arensky hätte seinem langjährigen Freund und Kollege eine Überarbeitung eines diesem sicherlich bekannten Originals als ein neues Werk angegeben. Widmungsträger des Violinkonzerts a-moll op. 54 ist der berühmte Violinist und Pädagoge Leopold Auer (1845-1930). Ob Auer - der sich einmal geweigert hatte, Tschaikowskys Violinkonzert uraufzuführen - Arenskys Versuch ausreichend "violinistisch" und seinem ausgesprochen konservativen Geschmack ausreichend sympathisch fand, um bei dessen Uraufführung mitzuwirken, wird erst eine nähere Befassung mit den zeitgenössischen Zeitungskritiken zeigen; Tsypins Monographie, die...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 1044


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Katalog MUSIK STUDIENPARTITUREN MINIATURE SCORES beim Anbieter Antiquariat Bräuer, Deutschland
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Nr. 13
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) Fantaisie sur des Chants epiques russes, op. 48 (1892) Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland noch gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Liebhabermusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte, und mit nur neun Jahren begann, Lieder und Klavierstücke zu komponieren - Werke der Gattungen übrigens, in denen er sich später am meisten auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass seine Eltern seine muikalischen Interessen förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse an einer Musikschule zu belegen, und 1879 wurde er Student am dortigen Konservatorium, wo er Komposition bei Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908) und Kontrapunkt und Fuge bei Julius Johannsen (1826-1904) studierte. Noch während der Studienjahre hat er eine enge Beziehungen zu Rimski-Korsakow geknüpft, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Kollegen (der in seinen späteren Jahren immer stärker der Trunk- und Spielsucht verfallen sollte) bis zu Arenskys währte Tod. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimski-Korssakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte sogleich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und die I. Symphonie h-moll op. 4 (1883). Tschaikowsky wurde dem jungen Komponisten zum Vorbild, was seinem alten Lehrer nicht unbedingt gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga), das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894) und das II. Streich-quartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete wie auch die noch heute gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflichtungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimski-Korssakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen letzten beiden Lebensjahren, sich dem Alkohol und Kartenspiel zu wiedersetzen, und zwei letzte Hauptwerke zu entstanden: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wie viel von der damaligen Wirklichkeit durch dieser Historiographie unter den Teppich gekehrt wurde: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationa-listen" für die Symphonie und ihre Besessenheit von den kanonischen Werken der deutschen Komponisten, die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist vielmehr merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Deckmantel des Eklektizismus untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler ab, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen, während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt möglich. Die sogenannte "Rjabinin-Phantasie" - auf dem Titelblatt der Erstausgabe: Fantaisie sur des Chants epiques russes chantes par J. T. Riabinine par piano avec orchestre - scheint auf dem ersten Blick Arensky als Nationalisten zu betonen. In gewisser Hinsicht stimmt das. Die Anregung zur Komposition ist wohlbekannt: Gegen Ende des Jahres 1892 wurde Iwan Trofimovich Rjabinin (1844-?) zur Aufführung im Kleinen Saal des Moskauer Konservatoriums eingeladen. Rjabinin, Sohn des berühmten Sängers Trofim Grigorievich Riabinin (1791-1885), wird in der Fachliteratur unterschiedlich als (vorzeitiger) Ethnomusikologe, Sammler russischer Volksepen, Sänger und Landarbeiter beschrieben. Im Konzertsaal saß nebem Arensky der damals siebzehnjärige Pianist Aleksandr Borisovich Gol'denveizer (1875-1961), dessen Erinnerungen an das Konzert zum ersten Mal in einer Dissertation über Arensky erschienen, geschrieben von einer gewissen N. Ussubaya, später dann in Gennady Tsypins auch heute noch als Standardwerk geltender Monographie über den Komponisten (Moskau, 1966): "Ich sah, wie er Rjabinins Weisen in sein Skizzenheft niederschrieb. Ob er nur die zwei niederschrieb, die im Fundament der "Fantasie" stehen, oder weitere - das ist mir unbekannt." Zur "nationalistischen" Eigenschaft des Werks hingegen muss man Andreas Wehrmeyer (in einem Aufsatz in dem von ihm herausgegebenen Sammlung Anton Arensky - Kompo-nist im Schatten Tschaikowskys, Berlin, 2001) Recht geben: "[S]elbst die Rjabinin-Phantasie für Klavier und Orchester op. 48 gibt sich hinsichtlich ihrer stilistischen und kompositionstechnischen Mittel entschieden westlich-international; die Weisen des Iwan Rjabinin (das thematische Material) sind nur als Ausgang von Belang, gleichsam als objet trouve, mit dem sich frei arbeiten und dem Arensky allerlei 'Uneigenes' angedeihen lässt." Die frühe Beliebtheit der Fantaisie sur des Chants epiques russes chantes par J. T. Riabinine par piano avec orchestre steht ausser Frage, obwohl genaue Daten in der Sekun-därliteratur fehlen. Man nehme an, Arensky habe sie für den eigenen Gebrauch geschrieben - Tsypin nennt ihn als "einen der ersten" Exponenten des Werks - und habe sie wohl uraufgeführt. Die Partitur und eine Bearbeitung vom Komponisten für zwei Klaviere erschienen 1900 bei Jürgenson, Moskau. Beide Fassungen sind mehrmals nachgedruckt worden, vorwiegend von sowjetischen Verlagen. Dass sie heutzutage so selten aufgeführt wird, liegt zweifellos an der heutigen Art, Konzertprogramme zu gestalten: Wo findet man j...

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Nr. 14
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) Suite pour grand orchestre tiree du ballet "Nuits d'Egypte", op. 50a I Ouverture II Danse d'Arsinoe et des esclaves III Danse des Juives IV Danse des Ghazies V Charmeuse des serpents VI Pas de deux VII Entree solennelle d'Antoine Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland noch gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Liebhabermusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte, und mit nur neun Jahren begann, Lieder und Klavierstücke zu komponieren - Werke der Gattungen übrigens, in denen er sich später am meisten auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass seine Eltern seine muikalischen Interessen förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse an einer Musikschule zu belegen, und 1879 wurde er Student am dortigen Konservatorium, wo er Komposition bei Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908) und Kontrapunkt und Fuge bei Julius Johannsen (1826-1904) studierte. Noch während der Studienjahre hat er eine enge Beziehungen zu Rimski-Korsakow geknüpft, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Kollegen (der in seinen späteren Jahren immer stärker der Trunk- und Spielsucht verfallen sollte) bis zu Arenskys währte Tod. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimski-Korssakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte sogleich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und die I. Symphonie h-moll op. 4 (1883). Tschaikowsky wurde dem jungen Komponisten zum Vorbild, was seinem alten Lehrer nicht unbedingt gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga), das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894) und das II. Streich-quartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete wie auch die noch heute gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflich-tungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimski-Korssakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen letzten beiden Lebensjahren, sich dem Alkohol und Kartenspiel zu wiedersetzen, und zwei letzte Hauptwerke zu entstanden: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissen-schaftlers Richard Taruskin beweisen, wie viel von der damaligen Wirklichkeit durch dieser Historiographie unter den Teppich gekehrt wurde: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationa-listen" für die Symphonie und ihre Besessenheit von den kanonischen Werken der deutschen Komponisten, die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklek-tizismus" negativ bewertet wurde; es ist vielmehr merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Deckmantel des Eklektizismus untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler ab, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen, während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt möglich. Arensky komponierte sein Ballett Nuits d'Egypte im Laufe des Jahres 1900. In seiner Dokumentensammlung Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys (Berlin, 2001) vermutet Andreas Wehrmeyer, Arenskys Freude über das nahende Ende seiner Verpflichtungen an der Hofsängerkapelle löste eine relativ kurze Periode erhöhter Produktivität aus: im selben Jahr schrieb er ein Klavierquintett (op. 51), im Jahr zuvor die Kantate Der Springbrunnen von Bachtschissarai (op. 46) und die sogenannte "Rjabinin-Phantasie" für Klavier und Orchester (op. 48; Repertoire Explorer 877). Die Handlung des Balletts ist der Novelle Une nuit de Cleopatre (1845) von Theophile Gautier (1811-1872) entnommen; merkwürdig an Arenskys Musik ist das weitgehende Fehlen von ausgerechnet jenen musikalischen Exotisismen, die so leicht und häufig in den Werken seiner Zeitgenossen vorkommen. Nur an zwei Stellen in den sieben dem Ballett entnommenen Sätzen, die die vorliegende Suite ausmachen, sind solche Exotismen überhaupt zu spüren: in der "Charmeuse des serpents" mit ihren charakteristisch "orientalischen" melodischen Tonstufen (kleine Sexten, grosse Septimen) und im Seitenthema des letzten Satzes mit ihrer (eher türkisch anmutendem) Schlagzeugpartie. Wie soviele grössere Bühnenwerke, auch die von grossen Komponisten, musste Nuits d'Egypte lang auf die Uraufführung warten. Diese fand erst im März 1908, also zwei Jahre nach dem Tod des Komponisten, am Petersburger Mariinsky Theater statt. Sein grosser Erfolg war nicht nur der Musik, sondern sicherlich auch der Choreographie von Michel Fokine (1880-1942) zu verdanken; auf ähnliche Weise erzielte Serge Diaghilev (1872-1929) beachtenswerte Erfolge mit dem Ballett in den Programmen seiner Pariser "Saisons russes". Nuits d'Egypte wurde zunächst 1900 vom Moskauer Verleger Jurgenson als Klavier-auszug veröffentlicht; die Bearbeitung stammt wohl vom Komponisten. Zwei Jahre später erschienen, auch bei Jurgenson, eine Bearbeitung für Klavier vierhändig von Max Lippold und die vorliegende Suite. Es liegt nahe, Jurgenson habe eine baldige Aufführung des Balletts erwartet; und die Veröffentlichung der Suite ausgerechnet zu einer Zeit, als Arensky sich als gesuchter Dirigent profilierte, lässt vermuten, dass diese vom Komponisten selbst uraufgeführt wurde - was sich aber leider nicht mehr bestätigen läs...

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Nr. 15
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) "Une songe sur le Volga" Ouvertüre, op. 16 (1888) Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Amateurmusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte und bereits mit neun Jahren begann, Lieder un?d Klavierstücke zu komponieren - Werke in genau den Gattungen, in denen er sich später auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass die Eltern seine muikalischen Talente förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse in einer Musikschule zu belegen. 1879 imma-trikulierte Arenski am dortigen Konservatorium, wo er bei Nikolai Rimsky-Korsakow (1844-1908) Komposition und bei Julius Johannsen (1826-1904) Kontrapunkt und Fuge studierte. Noch während der Studienjahre knüpfte er enge Beziehungen zu Rimsky-Korsakow an, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Komponisten (der in seinen späteren Jahren immer stärker von Trunk- und Spielsucht heimgesucht werden sollte) bis zum Tod Arenskys währten. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimsky-Korsakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte unverzüglich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und ?wurde dem jungen Komponisten schnell zum Vorbild, was seinem alten Lehrer wohl nicht gerade gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga); das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894); und das II. Streichquartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete, sowie die noch häufig gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflichtungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimsky-Korsakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen zwei letzten Lebensjahren, sich zusammenzuraufen, mit dem Alkohol und dem Kartenspiel aufzuhören, und zwei letzte Hauptwerke zu schaffen: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wieviel von der damaligen Wirklichkeit diese Historiographie sozusagen unter den Teppich fegte: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationalisten" für die Symphonie, ihre Besessenheit von den kanonischen Werken deutscher Komponisten und die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist schon merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Mantel des Eklektizismusvorwurfs untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen - während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt wieder möglich. Anton Arenskys Oper Son na Volge (zu deutsch: Ein Traum an der Wolga) - sein erstes Bühnenwerk - wurde am 2. Januar 1891 (nach der gregorianischen Zeitrechnung) am Moskauer Bolschoi-Theater uraufgeführt. Sie trägt die Opusnummer 16 und wurde 1888 vollendet. Begonnen hat Arensky die Arbeit an dieser Oper jedoch um 1882, was wohl die starke folkloristische Orientierung des musikalischen Stils - nach Andreas Wehrmeyer (in seiner Sammlung Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys, Berlin, 2001) ein grundsätzliches Charakteristikum von Arenskys Frühwerk - erklärt. Den dramatischen Stoff bekam er von Tschaikowsky buchstäblich geschenkt, denn dieser hat 1868 seine erste Oper (Der Wojewode) nach derselben literarischen Vorlage, einem Drama von Aleksandr Ostrowski (1823-1886), komponiert, später vernichtet, und Arensky das Libretto zur Verfügung gestellt. Ostrowskis Drama handelt von einem alten Heerführer und Statthalter (so heißt "Wojewode" auf deutsch) und seinem oft grausamen Umgang mit den Mädchen, die er heiraten will oder einfach nur begehrt; klugerweise hat Arensky - wie man von einem Schüler Rimsky-Korsakows erwartet - die folkloristisch-phantastischen Elemente im Drama restauriert, die Tschaikowsky gestrichen hatte. Arenskys Ouverture wirkt wie eine eigenartige Mischung aus Potpourri-Ouverture mit ihrer Betonung auf kontrastierenden, den musikalischen Stoff der Oper vorausnehmenden Kleinstsätzen und dem Sonatensatzprinzip mit seinen kontrastierenden Themen und Betonung auf Entwicklung. Der anfängliche Maestoso-Teil schildert wohl die Würde eines Woje-wode; ein Piu mosso-Teil mit gestopften Hörnern und vorbeihuschenden Holzbläsern deutet auf das phantastische Element des Dramas (den Schuldtraum des Wojewode oder den alten Zauberer Mizgir?); es folgt eine kurze Entwicklung der Thematik der zwei Teile, aber genau in der Mitte des Stücks - man möchte sagen, in seinem Herzen - erklingt dreimal, in variierender Besetzung, das russische Volkslied "Vniz po matushke po Wolge" ("Stromabwärts auf Mütterchen Wolga"). Nach einem zweiten Entwicklungsteil erklingt wieder das Anfangsthema in etwas überblasener (und daher nicht völlig überzeugender) Pracht. Die Ouverture zur Oper Son na Volge erschien 1893 bei Jurgenson in Moskau und trägt ausserdem, wohl mit einem Blick auf den internationalen Markt, den französischen Titel Une songe sur le Volga. Man möchte annehmen, die Veröffentlichung des Klavierauszugs erfolgte gleichzeitig oder gleich danach; die Partitur des Ouverture trägt die Verlagsnummer 14708, während die Boge...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 1112


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Nr. 16
Arensky, Anton:
Arensky 61, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) Suite pour orchestre, op. 7 I Variations sur un theme russe II Air de danse III Scherzo IV Basso ostinato V Marche Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Liebhabermusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte, und bereits mit neun Jahren begann, Lieder und Klavierstücke zu komponieren - Werke in genau den Gattungen, in denen er sich später am auszeichnen würde. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass die Eltern seine muikalische Laufbahn förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse in einer Musikschule zu belegen, und 1879 wurde er Student am dortigen Konservatorium. Bei Nikolai Rimsky-Korsakow (1844-1908) studierte er Komposition und bei Julius Johannsen (1826-1904) Kontrapunkt und Fuge. Noch während der Studienjahre knüpfte er eine enge Beziehung zu Rimsky-Korsakow an, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Komponisten (der in seinen späteren Jahren immer stärker von Trunk- und Spielsucht heimgesucht wurde) bis zum Tod Arenskys währte. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimsky-Korsakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte unverzüglich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freun-dete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und die I. Symphonie h-moll op. 4 (1883). Tschaikowsky wurde dem jungen Komponisten schnell zum Vorbild, was seinem alten Lehrer wohl nicht gerade gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga); das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894); und das II. Streichquartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete wie die noch häufig gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - eine Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflichtungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung ) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimsky-Korsakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen zwei letzten vollen Lebensjahren, sich zusammenzuraffen, mit dem Alkohol und dem Kartenspiel aufzuhören, und zwei letzte Hauptwerke zu schaffen: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandene Feindschaft zwischen der "nationalisti-schen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wie viel von der damaligen Wirklichkeit von dieser Historiographie sozusagen unter den Teppich gefegt wurde: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationalisten" für die Symphonie, ihre Besessenheit von den kanonischen Werken deutscher Komponisten und die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freund-schaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist schon merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Mantel des Eklektizismusvorwurfs untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler ab, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Kolorist - während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt wieder möglich. War Anton Arenskys Erste Symphonie, op. 4 (Repertoire Explorer 886) ein Beweis seiner Fähigkeit, die musikalischen Mittel rasch zu beherrschen, so ist seine zwei Jahre später (1885) entstandene Suite pour orchestre, op. 7 ohne Zweifel das Werk eines jungen Meisters. Zu seinem schon in dem früheren Werk reichlich bewiesenen Klangsinn gesellt sich jetzt ein vertieftes, überaus natürliches Formgefühl: Das Schablonenhafte in der Behandlung der Form fällt gänzlich weg. Das merkt man schon im ersten Satz, der aus einer sinnvoll abgerundeten Reihe von Variationen über das russische Volkslied "Sie dreht den Besen" besteht. Sowohl ausdrucksmässig als auch in metrischer Hinsicht erinnert der zweite Satz, ein Walzer im Fünfvierteltakt, stark an den entsprechenden Satz aus Tschaikowskys Symphonie Pathetique, und es ist reizvoll zu spekulieren, ob hier der jüngere Komponist den älteren Meister doch irgendwie beeinflusst haben könnte. Der dritte Satz ist ein glänzendes, mit Zügen der russischen Volksmelodik durchsetztes Scherzo. Der darauffolgende Basso ostinato ist der einizge der fünf Sätze, der nicht ursprünglich für die Suite konzipiert wurde. Er entpuppt sich als die Orchestrierung des gleichnamigen Klavierstücks (op. 5, Nr. 5), das als einer von Arenskys frühen Erfolge gilt - es war z.B. unter den Lieblingsstücken von Sergei Tanejew (1856-1915). In seiner neuen Fassung wurde das Stück auch in Orchesterkonzerten sozusagen ein Schlager: Im Januar 1895 schrieb der russische Pianist, Dirigent und Komponist Alexander Siloti (1863-1945) an Tanejew, allein dieser eine Basso ostinatohabe ausgereicht, Arensky in England berühmt zu machen. Nur eine einzige Stimme zeigte sich reserviert, nämlich die seines Vorbilds Tschaikowsky. In einem Brief an Arensky vom September 1885 (zitiert nach Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys, hrsg. Andreas Wehrmeyer, Berlin 2001) gab er dem jüngeren Komponisten seinen Verdacht Ausdruck, seine "Manie für fünfzeitige Takte" würde zur Gewohnheit. Denn dieser Satz, wie auch der Walzer, steht im Fünfvierteltakt. Wäre es nicht sinnvoller gewesen - so Tschaikowsky - den Satz "als 3/4-, vielleicht auch als 6/4Takt" umzunotieren? Und er schreibt die ersten dreieinhalb Takte der Melodielinie "korrekt", nunmehr als sechs 3/4-Takte. Aber Tschaikowskys Darstellung greift viel zu kurz, denn die rhythmische Mehrdeutigkeit der Melodielinie lässt sich nur ungenügend auf Dreivierteltakte wie auch auf Fünfvi...

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Nr. 17
1/1998, Naive Kunst heute wieder aktuell - art, Das Kunstmagazin
art, Das Kunstmagazin
Leserbriefe 6 Szene 7 Titel-Thema Kunstgeschichte: Die Naiven. Sie setzten sich über den Alltag hinweg und malten eine Traumwelt voller Frieden und Glück, sie ertrugen den Spott der Kritik und genießen heute die Bewunderung vieler junger Künstler: Naive Maler hatten entscheidenden Einfluß auf die Entwicklung der Moderne 10 Kommentare und Berichte Architektur: Günther Domenig. Ein Architekt sprengt alle Formen: Sein Steinhaus in Kärnten ist das Porträt einer Landschaft und zugleich gebaute Autobiografie 26 Kritiker-Umfrage: Das war 1997. Von Paris bis New York, von Kassel bis Venedigzehn internationale Kritiker über Höhepunkte, Enttäuschungen und Entdeckungen während eines ereignisreichen Kunstjahrs 34 Malerei: Hann Trier. Deutschland nach 1945: Die Städte lagen in Trümmern, die Künstler entdeckten ihre neue Freiheit. Der Kölner Hann Trier nutzte sie für eine Malerei voller Rhythmus und Vitalität 40 Kolumne: Kunst-Geschichten. Alfred Nemeczek über einen Kampf um Joseph Beuys im FAZ -Feuilleton 50 Porträt: Heinrich Klotz. Ein Museumsmann und Macher: Er bündelt künstlerische Vielfalt zu kunsthistorischen Epochen und wagt mit dem neuen Medienzentrum in Karlsruhe den Schritt ins nächste Jahrtausend 54 Bildbefragung: Pinturicchio. Freche Freier bedrängen die Gattin des Odysseus doch schon naht die Rettung 58 Forschung: Alexej von Jawlensky. Jahrzehntelang waren kaum Aquarelle des Exilrussen bekannt dann tauchten sie in Massen auf Eine Schau in Essen stellt die Echtheit der Bilder zur Diskussion 64 Ausstellungen Fünf Ereignisse im Überblick 68 Frankfurt: Franz Marc. Rote Rehe, blaue Pferde und gelbe Katzen 70 Wien: Laszlo Feher. Der Mensch als bloßer Schatten in feindlicher Umwelt 72 Wuppertal: Rolf-Gunter Dienst. Vom Kritiker zum Meister der Abstraktion 74 New York: Helen Frankenthaler. Flüssige Farbe auf rauher Leinwand 76 Stuttgart: Man Ray. Zu den Ursprüngen der Avantgarde 77 Kritik des Monats: Holger Kisten- macher besuchte die 2. Johannesburg-Biennale in Südafrika 78 Ausstellungs-Kritik 79 Ausstellungs-Termine 80 Journal Interview: Gerüchte um die Schließung der New Yorker Galerie Castelli 97 Künstlerbund: Neuer Vorsitzender, neue Satzung: Die Jahresausstellung wird abgeschafft 98 Künstlerinnen: Düsseldorfer Atelier Führer auf CD-ROM 98 Protest: Düsseldorfer Künstler gegen icH Ausverkauf von Kunstraum 99 Architektur: Ein gläserner Kubus für das Kunstmuseum in Leipzig 99 Urheberrecht: Der Malerfürst Gerhard Richter bemüht die Gerichte 100 Nachlaß: Das Stedlijk in Amsterdam gewährt Einblick in die Sammlung Chardschijew 101 Justiz: Bäckerin aus Montpellier bekommt Schadenersatz für eine Claudel-Bronze 102 Urteil: Glasgower Gericht setzt Stifterwunsch außer Kraft jetzt darf die Kunst auf Reisen gehen 102 Museumsinsel: David Chipperfield plant Wiederaufbau des Neuen Museums in Berlin 103 Markt: Premiere der Fotomesse Paris Photo 104 Hommage: Frankfurter Kunstverein feiert 40 Jahre Galerie Appel 104 Kunstmesse: Bilanz der 31. ..Art Cologne in Köln 105 gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

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Nr. 18
Kureishi, Hanif:
Berlin: Kindler Verlag, 2003.
ISBN 3463403358

Deutsche Erstausgabe. 297 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag.

Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar, in Cellophan verpackt. Ein schrilles und zugleich kluges modernes Märchen" (Brigitte)." Gabriel ist fünfzehn. Er lebt in London, geht auf eine ganz normale Schule und hat, so glaubt er, ganz normale Eltern. Bis sein Vater eines Tages seine sieben Sachen packt, die älteste Gitarre unter den einen Arm klemmt, die Trompete unter den anderen und verschwindet. Gabriels Mutter hat ihn rausgeschmissen. Von jetzt an ist, welch ein Glück, Schluß mit lautstarken Wortgefechten zwischen den Eltern. Sonst aber hat sich nichts gebessert. Plötzlich ist keiner mehr da, der Gabriel von den legendären sechziger Jahren erzählt, von den goldenen Zeiten des Rock, vom großen Lester Jones. Doch Gabriel läßt sich nicht unterkriegen. Und was zunächst eine private Katastrophe zu werden schien, entpuppt sich für ihn, je weiter die Geschichte voranschreitet, als glückliche Fügung. Denn es gelingt ihm nicht nur, seine ELtern zu versöhnen, sondern auch, sich aus dem Schatten des idealisierten Vaters zu befreien. Gabriel entdeckt, daß er durchaus die Gabe hat, allein in der Welt zurechtzukommen. Und wer kann das als Fünfzehnjähriger - und nicht nur als solcher - schon von sich behaupten? - Hanif Kureishi wurde 1954 als Sohn einer Engländerin und eines Pakistani geboren. Mit "Der Buddha aus der Vorstadt" (1990) wurde der Autor international bekannt. Die Verfilmung seines Romans "Intimacy" (dt. "Rastlose Nähe") wurde auf der Berlinale im Februar 2001 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

[Schlagwörter: Englische Literatur, B Belletristik, Englische Literatur des 21. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Britain, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Geschenkbuch Geschenkbücher]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 50835


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Nr. 19
Gabriels Gabe - Kureishi, Hanif
Kureishi, Hanif
Berlin Kindler Verlag 2001
ISBN 3463403358

298 Seiten. Gabriel ist fünfzehn. Er lebt in London, geht auf eine ganz normale Schule und hat, so glaubt er, ganz normale Eltern. Bis sein Vater eines Tages seine sieben Sachen packt, die älteste Gitarre unter den einen Arm klemmt, die Trompete unter den anderen, und verschwindet. Gabriels Mutter hat ihn rausgeschmissen. Von jetzt an ist, welch ein Glück, Schluss mit lautstarken Wortgefechten zwischen den Eltern. Sonst aber hat sich nichts gebessert. Plötzlich ist keiner mehr da, der Gabriel von den legendären 60er Jahren erzählt, von den goldenen Zeiten des Rock, vom großen Lester Jones. Doch Gabriel lässt sich nicht unterkriegen. Und was zunächst eine private Katastrophe zu werden schien, entpuppt sich für ihn, je weiter die Geschichte voranschreitet, als glückliche Fügung. Denn es gelingt ihm nicht nur, seine Eltern zu versöhnen, sondern auch, sich aus dem Schatten des idealisierten Vaters zu befreien. Gabriel entdeckt, dass er durchaus die Gabe hat, allein in der Welt zurechtzukommen. Und wer kann das als Fünfzehnjähriger - und nicht nur als solcher - schon von sich behaupten? Hardcover mit Schutzumschlag 12,5x19,5 cm Roman

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[Schlagwörter: Unterhaltung, Kureishi, Familienroman, Jugendliche]

Artikel-Nr.: 62035


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Nr. 20
Gabriels Gabe : Roman / Hanif Kureishi. Aus dem Engl. von Hans M. Herzog - Kureishi, Hanif
Kureishi, Hanif
Reinbek bei Hamburg : Rowohlt-Taschenbuch-Verlag
Umfang/Format: 297 Seiten , 19 cm Anmerkungen: Lizenz des Kindler-Verlag, Berlin Erscheinungsjahr: 2003 Gesamttitel: Rororo , 23311 Schlagwörter: Eltern, Trennung, Sohn, Mediation, , Belletristische Darstellung, Männliche Jugend, Vater, Hippie, Musikgruppe , Belletristische Darstellung Gabriel ist fünfzehn. Er lebt in London, geht auf eine ganz normale Schule und hat, so glaubt er, ganz normale Eltern. Bis sein Vater eines Tages seine sieben Sachen packt, die älteste Gitarre unter den einen Arm klemmt, die Trompete unter den anderen und verschwindet. Gabriels Mutter hat ihn rausgeschmissen. Von jetzt an ist, welch ein Glück, Schluß mit lautstarken Wortgefechten zwischen den Eltern. Sonst aber hat sich nichts gebessert. Plötzlich ist keiner mehr da, der Gabriel von den legendären sechziger Jahren erzählt, von den goldenen Zeiten des Rock, vom großen Lester Jones. Doch Gabriel läßt sich nicht unterkriegen. Und was zunächst eine private Katastrophe zu werden schien, entpuppt sich für ihn, je weiter die Geschichte voranschreitet, als glückliche Fügung. Denn es gelingt ihm nicht nur, seine ELtern zu versöhnen, sondern auch, sich aus dem Schatten des idealisierten Vaters zu befreien. Gabriel entdeckt, daß er durchaus die Gabe hat, allein in der Welt zurechtzukommen. Und wer kann das als Fünfzehnjähriger - und nicht nur als solcher - schon von sich behaupten? gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

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Artikel-Nr.: B00024544


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Nr. 21
Der Fragebogen. - Salomon, Ernst von
Salomon, Ernst von
Lizenz Rowohlt Hamburg um 1990
669 Seiten, Schutzumschlag (dieser lädiert) Die Beantwortung des alliierten Papiers aus preußisch-deutscher Sicht. Klassiker! Ernst von Salomon ist mit seinem Werk aus der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken - auch wenn es heute als wenig opportun gilt, an ihn zu erinnern. Bereits mit seinem ersten Buch "Die Geächteten" sorgte der blutjunge Freikorpskämpfer für Aufsehen und bestach durch seine besondere literarische Note. Es ist der Rechenschaftsbericht eines von der Revolutionszeit nach dem 1. Weltkrieg geprägten Nationalisten. Salomon war Kadett in Karlsruhe und Berlin-Lichterfelde, nach dem Ersten Weltkrieg Teilnehmer an den Kämpfen im Baltikum und in Oberschlesien. 1922 wurde er wegen Beihilfe zum Rathenau-Mord zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Virtuos beschreibt er die politischen Wirren seiner Zeit, die er - als "Romantiker im Stahlhelm" - tatkräftig mitgestaltete. Es formuliert das leidenschaftliche Bekenntnis einer Generation, die eine ganze Welt herausforderte. Ernst von Salomon hat nahezu alle Strömungen des aktivistischen Nationalismus durchdacht und verworfen, durchlebt, verteidigt und wieder in Frage gestellt. Wie Ernst Jünger ließe sich auch Ernst von Salomon mit dem Etikett des "konservativen Anarchisten" charakterisieren. Gegen Liberalismus und Republikanismus engagiert, zugleich aber auch in Distanz zur NSDAP und nach 1933 in der unpolitischen Rolle eines Drehbuchautors für Unterhaltungsfilme, konnte er nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit seinem autobiographischen Roman "Der Fragebogen" nochmals die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, als ihn die Versuche der amerikanischen Militärregierung, die deutsche Bevölkerung mittels eines Katalogs von 131 Fragen hinsichtlich nazistischer Aktivitäten und Verstrickungen zu durchleuchten, zu einem autobiographischen Rückblick auf sein Leben inspirierten. Gerade dieser Zynismus, die letztlich amoralische und nivellierende Darstellung des Unrechts und das Wichtignehmen der eigenen Leiden bei gleichzeitiger Unempfindlichkeit gegenüber dem Schicksal anderer trugen Salomon scharfe Kritik ein. Dennoch wurde sein Werk in fast alle europäischen Sprachen übersetzt. 1994 legte Markus Klein die erste Monographie überhaupt zu Ernst von Salomon als Dissertation vor. Die wissenschaftliche Untersuchung erschließt ein Stück Geschichte, das bisher nur in Bruchstücken bekannt war: Leben, Umfeld, Schriften und Wirkungsgeschichte des Autors Salomon, der nicht nur Zuschauer, sondern auch Täter war; er hat sich aktiv als Terrorist betätigt und einen erheblichen Teil seines Lebens daher im Gefängnis verbracht. Ein Lebenslauf, der sich in vielem von dem anderer "Nationalrevolutionäre" unterscheidet. Nun liegt dieses längst vergriffene Standardwerk in einer überarbeiteten Neuauflage rechtzeitig zum 100. Geburtstag Ernst von Salomons vor. Ernst von Salomon. Revolutionär ohne Utopie. Von Markus Josef Klein. Mit einer vollständigen Bibliographie und einem Vorwort von Armin Mohler, 400 Seiten, zahlreiche Abb., San Casciano Verlag, Aschau 2003. Preis: 24,80 EUR Bibliographie: Eine vollständige Bibliographie der Werke und medialen Hinterlassenschaft von Ernst von Salomon findet sich in der Biographie. Hier eine Liste der selbständigen Veröffentlichungen (aufgeführt sind die jeweiligen deutschen Erstausgaben): Die Geächteten Berlin (Rowohlt) 1930 Die Stadt Berlin (Rowohlt) 1932 Die Kadetten Berlin (Rowohlt) 1933 Putsch (= Auswahl aus "Die Geächteten", besorgt von Rudolf Ibel). Das Reich im Werden. Arbeitshefte im Dienste politischer Erziehung. Reihe: Deutsches Schrifttum, Heft 6 Frankfurt a.M. (Diesterweg) 1933 Die Verschwörer (= Auswahl aus "Die Geächteten" besorgt von Rudolf Ibel). Das Reich im Werden. Arbeitshefte im Dienste politischer Erziehung. Reihe: Deutsches Schrifttum, Heft 7 Frankfurt a.M. (Diesterweg) 1933 Nahe Geschichte, ein Überblick Berlin (Rowohlt) 1936 Putsch und Verschwörung. Kämpfe um Deutschland in schwerer Zeit (= "Putsch" und "Die Verschwörer", hrsg. von Rudolf Ibel). Das Reich im Werden. Arbeitshefte im Dienste politischer Erziehung. Reihe: Deutsches Schrifttum, Heft 6, 2. Aufl. Frankfurt a.M. (Diesterweg) 1938 Das Buch vom deutschen Freikorpskämpfer Hrsg. im Auftrag der Freikorpszeitschrift "Der Reiter gen Osten" Berlin (Limpert) 1938 Die Kadetten. Eine Auswahl (aus "Die Kadetten") Hrsg. von Dr. Scheuer Schaffsteins blaue Bändchen Nr. 244. Köln (Schaffstein) 1940 Boche in Frankreich (= Auszug aus "Der Fragebogen") Hamburg (rororo) 1950 Der Fragebogen Hamburg (Rowohlt) 1951 Das Schicksal des A.D. Ein Mann im Schatten der Geschichte. Ein Bericht Reinbek (Rowohlt) 1960 Auf der Asche von 10000 Menschen Bericht von der 7. Weltkonferenz gegen A- und H-Bomben für vollständige Abrüstung in Tokio. Hrsg. von "Ständiger Kongress aller Gegner der atomaren Aufrüstung in der Bundesrepublik" unter der Verantwortlichkeit von J. Hindemith Hamburg (Kongressdienst) 1961 Die schöne Wilhelmine. Ein Roman aus Preußens galanter Zeit Reinbek (Rowohlt) 1965 Glück in Frankreich (= erweiterte Neuausgabe von "Boche in Frankreich"). Reinbek (Rowohlt) 1966 Deutschland, Städte und Landschaften aus dem Flugzeug gesehen Köln (Buch und Zeit) 1967 Deutschland deine Schleswig-Holsteiner. Dem Feinde weh, der sie bedroht! Hamburg (Hoffmann und Campe) 1971 Die Kette der tausend Kraniche Reinbek (Rowohlt) 1972 (darin aufgegangen: "Auf der Asche von 10000 Menschen") Der tote Preusse. Roman einer Staatsidee Mit einem Vorwort von Hans Lipinsky-Gottersdorf München (Langen Müller) 1973 Ein preußischer Revolutionär. Ernst von Salomon 100 Audio-CD mit vertonten Zitaten aus "Die Geächteten" Vox Libri 2002 Mit einem Nachwort von Bengt Krueger. Leinenband

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 18815


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Nr. 22
1/30.12.2006, Die Macht des Schicksals - Der Spiegel, das Politmagazin
Der Spiegel, das Politmagazin
Titel Der Schatten Schicksal: An Silvester haben Wahrsager und Sterndeuter Hochkonjunktur. Alles Scharlatane, wie die Aufklärung warnt? Nein - sie befassen sich mit dem, was seit Jahrhunderten Schicksal heißt. Viele Menschen können von diesem Wort nicht lassen. Recht haben sie. Von Mathias Schreiber (S. 100) 15 LEHRER - Falsche Vorstellungen : Ute Erdsiek-Rave (SPD), 59, scheidende Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und Bildungsministerin in Schleswig-Holstein, über Eignungstests für angehende Lehrer * 16 KONJUNKTUR - Auf ohne Schwung: Die deutsche Wirtschaft hat sich aus der Stagnation befreit. Von ihrer einstigen Top-Position als Lokomotive Europas ist sie indes weit entfernt: Eine überdehnte Bürokratie lähmt viele Branchen, der Osten fällt weiter zurück, neue Abgaben drohen. Kann das aktuelle Wachstum von Dauer sein? * 18 Stoppsignal aus Mainz: Mit seinem Plädoyer für weniger Reformen bringt SPD-Chef Kurt Beck den Koalitionspartner gegen sich auf. * 22 Ich weiche nicht aus : Bundespräsident Horst Köhler, 63, über seinen kritischen Blick auf die Gesetzgebung der Großen Koalition, die Reformbereitschaft der Deutschen und seine Forderung, militärische Einsätze wie in Afghanistan oder im Irak stärker mit Entwicklungspolitik zu verzahnen * 27 REGIERUNG - Der neue Mensch: Unter dem Begriff Gender Mainstreaming haben Politiker ein Erziehungsprogramm für Männer und Frauen gestartet. Vorn dabei: Familienministerin Ursula von der Leyen. * 30 CSU - Blockade der Kandidaten: Ministerpräsident Edmund Stoiber geht angeschlagen aus der Spitzelaffäre hervor. In der Partei wird überlegt, ihn aus dem nächsten Landtagswahlkampf möglichst herauszuhalten. * 32 TOURISMUS - Petrus und Kanonen: Über Weihnachten konnten sich die bayerischen Wintersportorte mit der Zukunft vertraut machen - Ski fahren war allenfalls in höheren Lagen möglich. * 34 GENTECHNIK - Hosut gegen Dickkopf : Gentechnische Forschung an Pflanzen soll nach dem Willen von Agrarminister Horst Seehofer künftig erleichtert werden - für die Bauern aber gelten weiterhin strenge Haftungsregeln. * 36 RADIKALE - Klares Zeichen: Mit Anschlägen auf Unternehmer und Politiker bereitet sich die militante Linke auf den G-8-Gipfel im Juni in Heiligendamm vor. Das Bundeskriminalamt ist besorgt. * 38 AFFÄREN - Frisierte Dokumente: In Mecklenburg-Vorpommern ermitteln Staatsanwälte gegen Unternehmer und hohe Ministerialbeamte. Ihr Verdacht: Subventionsbetrug und Untreue. * 40 KIRCHE - Das Wunder von Marxloh: Kohle und Kirchen gehörten einst zusammen in Duisburg. Das Bild hat sich dramatisch gewandelt: Wo die Zahl der Katholiken merklich schrumpft, entsteht Deutschlands größte Moschee. Doch die Christen stellen sich auf die Nachbarn ein. * 43 HUMANITÄRE HILFE - Soldaten mit Notizblöcken : Humedica-Projektleiter Hans Musswessels über seine Geheimdiplomatie mit den Rebellen in Darfur und die Not in den Flüchtlingslagern. * Gesellschaft 44 Was war da los, Herr Puchkow?: Der russische Arbeiter Michail Puchkow, 46, über die Freiheit unter dem Meeresspiegel 46 SCHIFFBRUCH - Drei Fischer für Hollywood: Es ist die wohl unglaublichste Geschichte des Jahres 2006: Mexikanische Fischer treiben neun Monate hilflos auf dem Pazifik, werden 4500 Seemeilen entfernt von zu Hause gerettet - nun sollen sie Helden sein und bald Stars werden im globalen Filmbusiness. Von Ralf Hoppe * 52 Der Büßer: Ortstermin: Wie ein EU-Beamter im bayerischen Regensburg die Folgen Brüsseler Vorschriften kennenlernen soll 58 ARBEITSMARKT - Schnell rein, schnell raus: Der deutsche Jobmarkt verdankt seine Belebung im Jahr 2006 vor allem einer Branche: der Zeitarbeit. Doch das boomende Gewerbe schafft eine neue Zweiklassengesellschaft. Für die Unternehmen ist das ideal: Anders als Festangestellte können sie Leiharbeiter jederzeit kündigen. * 62 UNTERNEHMER - Der Wanderprediger: Götz Werner, Chef der Drogeriemarktkette dm, fordert ein Grundeinkommen für alle - und wird so zum Star in eigener Sache. Zu seinen Vorträgen pilgern inzwischen Tausende. * 64 STEUERN - Schwierige Pfändung: Türkische Steuerschuldner wollten großzügig Abbitte leisten. Der deutsche Fiskus ließ sie abblitzen - und nimmt am Ende noch weniger Geld ein. * 65 IMMOBILIEN - Vom Jet ins Bett: Bahnchef Mehdorn will einen Flughafen betreiben - mit einem US-Milliardär aus der Kosmetikindustrie und gegen den Widerstand Berlins. * 68 SPIELBANKEN - Nichts geht mehr: Internet-Konkurrenz, trutschiges Image und neue Kontrollgesetze - den deutschen Casinos kommen die Besucher abhanden. Nun versucht ein österreichischer Roulette-Profi sein Glück. * 69 INNOVATIONEN - Organisches Wachstum: Der Markt für Sexspielzeug ist hart umkämpft. Doch ein Bremer Mittelständler hat sich mit deutschen Tugenden zum Branchenführer aufgeschwungen. 72 POLEMIK - Kreative Querschnittslähmung: Das TV-Jahr 2006 war furchtbar. Schlimmer werden nur die nächsten zwölf Monate. Dabei ginge es auch ganz anders, wie andere Nationen zeigen. Von Oliver Kalkofe ALIA - Schlacht ums Horn von Afrika: Äthiopien hat die Islamisten aus Mogadischu vertrieben: Droht in Ostafrika eine neue Front im Kampf der Kulturen? Die radikalen Somalier suchen Unterstützung im Nahen Osten, die US-Regierung hilft den Truppen aus Addis Abeba. * 82 TURKMENISTAN - Lichte Zukunft: Die Erben des verstorbenen Herrschers Nijasow scheinen die Machtfrage geregelt zu haben - zugunsten seines früheren Leibarztes. * 83 POLEN - Kampagne der Lügen: Warschau verlangt, dass Berlin deutsche Heimatvertriebene selbst entschädigt. Sogar polnische Experten sind skeptisch, ob diese Forderung sinnvoll ist. * 84 NAHER OSTEN - Schafe unter Wölfen : Gewalt, Terror und der wachsende Einfluss der Islamisten bedrohen die orientalische Christenheit. In manchen Ländern kämpft die ungeliebte Minderheit bereits ums Überleben - oder sucht ihr Heil in der Flucht. * 88 NORWEGEN - Sicherheit hat Priorität : Ministerpräsident Jens Stoltenberg, 47, über die sensible Energiepartnerschaft mit Russland, die besonderen Probleme im hohen Norden und den Nato-Einsatz im fernen Afghanistan * 90 LIBERIA - Männer haben abgewirtschaftet : Ellen Johnson-Sirleaf, die erste Präsidentin in der Geschichte Afrikas, will verhindern, dass ihr Land nach 14 Jahren Bürgerkrieg erneut ins Chaos stürzt. Doch ihre Hauptstadt hat noch nicht einmal fließendes Wasser, im Parlament sitzen Warlords, eine ganze Generation kennt nur Gewalt. * 94 Bastion der Widerständigen: Global Village: Wie im Zentrum der 18-Millionen-Metropole Shanghai Alteingesessene der Moderne trotzen - als Zeugen einer längst vergangenen Zeit 97 THEATER - Frauen in meinem Alter sind immer tragisch : Die Schauspielerin Monica Bleibtreu, 62, über ihre Männerrolle in Klaus Pohls Stück Nachtgespräche mit meinem Kühlschrank , das am 5. Januar im Hamburger St. Pauli Theater Premiere hat 114 Wer zwinkert, ist ein Schwächling : Der britische Schauspieler Michael Caine über seine lange Karriere, seine Freundschaft mit John Wayne und Marlene Dietrich, die turbulenten sechziger Jahre und seinen neuen Film Prestige - Meister der Magie * 117 FILM - Brudersieg, Bruderkrieg: Familiendrama und zeitgeschichtliches Fresko: Der Brite Ken Loach inszeniert den irischen Unabhängigkeitskampf von 1920. * 118 DEBATTE - MIT GIFT GETRÄNKT: Ein persönlicher Ausblick auf die Zukunft Israels / Von Leon de Winter * 120 Tapfere Frauen: Band 21 der SPIEGEL-Edition: Eindringlich und kraftvoll erzählt Isabel Allende eine chilenische Familiensaga. * 121 Jahresbestseller 2006 Im Auftrag des SPIEGEL ermittelt vom Fach - Belletristik * 121 Jahresbestseller 2006 Im Auftrag des SPIEGEL ermittelt vom Fach - Sachbücher * 122 VERLAGE - Sturm auf die Wagenburg: Guerilla-Krieg bei Suhrkamp: Mit bizarren SMS-Nachrichten umwirbt der Hamburger Investor Claus Grossner den stellvertretenden Verlagschef. * 124 Immer deep und episch: Nahaufnahme: Die legendäre Musik- und Intellektuellenzeitschrift Spex kämpft mit sich selbst und ums Überleben. 128 LUFTFAHRT - Das fliegende Anwaltszimmer: Ölscheichs, Internet-Milliardäre und Oligarchen kaufen sich gern eigene Luxusjets. Die Lufthansa-Werft in Hamburg rüstet viele der Riesenflugzeuge aus. Nach dem Jumbojet soll nun der Airbus A380 über den Wolken als Maß der Dinge gelten. Drei Kaufinteressenten gibt es schon. * 131 TIERE - Happy Hippos in Kolumbien: Auf der Hacienda des legendären Drogenbarons Pablo Escobar vermehren sich Nilpferde wie nirgendwo außerhalb Afrikas - die Lage gerät langsam außer Kontrolle. * 132 MEDIZIN - Wie ticken die Ärzte? : Warum kommt medizinisches Wissen oft nicht oder zu spät im klinischen Alltag an? Lässt sich das vielleicht ändern? Das neue Feld der Versorgungsforschung soll Antworten liefern. * 134 FUTUROLOGIE - Erleuchtung im Supermarkt : Zukunftsforscher Karlheinz Steinmüller über lebende Fabriken, die Entgrenzung des Geistes durch Technik und die Verschmelzung von Mensch und Maschine * Sport 136 EXTREMBERGSTEIGEN - Mama Himalaja: Seit mehr als 40 Jahren führt die Amerikanerin Elizabeth Hawley in Katmandu eine Chronik über die Expeditionen auf die höchsten Berge der Welt. Jeder, der einen Gipfel in Nepal und Tibet erklommen hat, muss ihr nach der Rückkehr beweisen, dass er wirklich oben war. * 139 VATIKAN - Der Fuß Gottes: Auch im Kirchenstaat gibt es eine Fußballkultur. Ab Februar wird erstmals der Clericus Cup ausgetragen. gutes Exemplar, Einband mit kleinen altersbedingten Spuren

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Nr. 23
Wieso, weshalb, warum - Psychologie Heute 7/2006
Psychologie Heute 7/2006
Wie Neugier Sie glücklich macht Editorial Heiko Ernst: Überrasch mich! , sagt das Gehirn Biologie der Zufriedenheit Heiko Ernst Was gibts Neues? Christian Eigner, Michaela Ritter Neugier auf Krankenschein Persönlichkeit Thomas Saum-Aldehoff Vom Wert des Wertens 150 Jahre Sigmund Freud Joachim Bauer, Horst Kächele Die Couch im Labor Thomas Saum-Aldehoff Zurück zu den Wurzeln Palliativmedizin Helga Levend Selbstbestimmtes Sterben eine Illusion? Gespräch mit Franz-Josef Tentrup Jetzt sehe ich die Weite Trösten Martin Hecht Nicht ganz bei Trost: Wird schon wieder! Schreiben Birgit Weidt Schöpferische Selbstbescherung Gespräch mit Hans-Ulrich Treichel Schreiben ist ein Versuch, Balance zu halten Und die Rubriken: Themen & Trends Internet: Die Wikipedians Vorsicht! Sexuell erregter Mann! Bei kurzfristigem Sex: Schöne Menschen bevorzugt Frauen: Geben ist seliger als Nehmen Zuversicht im Angesicht von Chaos Alter: Wenn das Taktgefühl schwindet Indoor-Climbing gegen Ängste und Selbstzweifel Meetings sind nicht für jeden lästig Der Sinn des Lebens: Das Glück des Augenblicks Handy: Ständige Erreichbarkeit stresst Jugendliche: Leser mit Ansprüchen Termine, Informationen und Kontakte Gesundheit & Psyche Stress: Der lange Schatten des Ärgers Gefragt: Warum ritzen sich Jugendliche? Hypoxie: Der Fremde neben mir Schmerz: Stete Reizung mehrt die Qual Freizeitsport: Training darf anstrengen Kinder: Schläfrigkeit macht dick Altersdemenz: Fisch erhält den Verstand Krebspatienten: Entspannung kaum genutzt Zeitsprung: 1796 das Wasser der Seele Buch & Kritik Rezensionsübersicht Manfred Geier: Worüber kluge Menschen lachen G. Raeithel: Die Deutschen und ihr Humor N. Bolz: Die Helden der Familie cultiv (Hg.): Lebensaspekte der Moderne D. Schnarch: Die Psychologie sexueller Leidenschaft H. G. Frankfurt: Bullshit P. v. Matt: Die Intrige Kernberg/Hartmann (Hg.): Narzissmus M. Hecht: Wahre Freunde A. E. Auhagen: Positive Kommunikation J. Allmendinger (Hg.): Karriere ohne Vorlage K. Renn: Dein Körper sagt dir, wer du werden kannst H. Bahmer: Da beißt die Maus kein Faden ab gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

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Nr. 24
Meyerbeer, Giacomo:
S. 564, Giacomo Meyerbeer (geb. Berlin 5.9.1791 - gest. 2.5.1864 in Paris) Dinorah ou le Pardon de Ploerme l" Komische Oper in 3 Akten Libretto: Michel Carre und Jules Barbier Uraufführung: Paris, 4.4.1859 Vorwort Giacomo Meyerbeer wird am 5.9.1791 als Jakob Liebmann Beer in Tasdorf bei Berlin geboren. (Auf Wunsch eines Erbonkels setzt er später dessen Nachnamen Meyer vor Beer). Meyerbeer wächst in einer begüterten wie auch geistreichen jüdischen Bankiers-familie auf und erhält seit frühesten Jahren eine breitgefächerte musikalische Erziehung. In Berlin studiert er Komposition bei Zelter und B. A. Weber, in Darmstadt auch Kontrapunkt bei Abt Vogler (gemeinsam mit Carl Maria von Weber) und in Wien, wo er sein großes Talent als Pianist perfektioniert, trifft er mit Salieri zusammen. Meyerbeer ist noch unsicher, ob er eine Laufbahn als Pianist einschlagen solle, aber Salieri rät ihm 1815, nach Italien zu gehen, um dort Gesang und italienische Oper zu studieren. Meyerbeer begeistert sich für die Oper, italienisiert seinen Vornamen und komponiert fortan "rossinisch". Aus seiner italienischen Ära ist Il Crociato in Egitto (Venedig, 1824) das Werk, das sich am längsten gehalten hat. 1826 geht er nach Paris, um dort den Crociato einzustudieren. Er erlebt die ersten pariserischen "Großen Opern", Aubers Stumme von Portici und Rossinis Tell, und schreibt daraufhin Robert le Diable, die 1831 erscheint und das Genre der "Großen Oper" erst wirklich festigt. Noch ist Meyerbeers Musik recht italienisch, aber mit Les Huguenots (1836) zum Libretto von Eugene Scribe findet er zu dem etwas prunkhaften französischen Stil, der ihn und die Pariser Oper weltberühmt machen wird. Die Hugenotten sind ein Triumph, die Begeisterung der Zeitgenossen ist enorm, und selbst Heinrich Heine verbeugt sich vor Meyerbeer. In weniger als zwei Jahren kommt es zur 100. Aufführung. Kritik aber geht mit dem Ruhm Hand in Hand; unter anderem in Form von bösartigen Parodien - wobei die tödlich-genialste aus der Feder von Offenbach stammt. Nach den Hugenotten arbeitet er an mehreren Scribe-Opern weiter, wird aber 1842 als Nachfolger Spontinis zum Generalmusikdirektor an der Königlichen Oper in Berlin ernannt und komponiert für sein neues Haus eine national-romantische deutsche Oper, Das Feldlager in Schlesien (1844). Diesem militaristisch-sentimentalen Werk verhilft lediglich die Kunst der "schwedischen Nachtigall", Jenny Lind - von Meyerbeer an sein Haus engagiert - als Heldin Vielka zu einigem Erfolg. 1849 kommt Der Prophet in Paris heraus; Meyerbeer komponiert wieder große französische Oper. 1854 folgt seine erste komische Oper, L'etoile du Nord (ein Recycling der Feldlager-Musik ), 1859 dann die zweite: Dinorah. An seiner letzten Oper, L'Africaine (1865) hatte er schon seit 1830 gearbeitet; er vollendet sie 1862, erlebt jedoch ihre Erstaufführung nicht mehr. Meyerbeer stirbt 1864 dreiundsiebzigjährig während der Probenarbeit an der Afrikanerin in Paris; beerdigt aber wird er in Berlin. Meyerbeer lebte ganz für seine Arbeit an der Musik. Unterwegs zwischen Berlin, Italien, Paris gab es für ihn nicht viel anderes. Er soll vorsichtig und klug gewesen sein, eher in sich gekehrt. Stets auf seinemVorteil bedacht, konnte er sich dennoch durchaus für andere einsetzen. Berlioz sagte über Meyerbeer: "Er besaß nicht nur das Glück, Talent zu haben, er besaß sogar das Talent, Glück zu haben." Die Nachwelt jedoch war schnell unbarmherzig mit ihrer Kritik. Man sagte, daß kein geschmackliches Niveau so tief sein konnte, als daß Meyerbeer nicht hinunterstieg, wenn er dadurch Ruhm und ein breites Publikum zu gewinnen vermochte. Dennoch hatte er auf viele Komponisten großen Einfluß, nicht zuletzt auf den jungen Verdi - und Wagner. Trotz Wagners Kritik an seinen Opern hatte besonders dessen Umgang mit dem Orchester enorme Bedeutung für ihn: Meyerbeer kombinierte die Instrumente neu, ließ sie seltsame Klänge von großer Wirkung erzeugen, vermochte das Orchester unheimlich und dämonisch klingen zu lassen und benutzte ungewöhnliche Instrumente wie Bassklarinette, Saxophon und viola d'amore. So läßt er in Dinorah die Harfe mit ungewöhnlichen Flageolett-Tönen erklingen. Auch teilte er die Chöre auf und setzte sie instrumental ein, in erster Linie als Klangmittel. Meyerbeers Musik ist oftmals durchaus kalkuliert, bisweilen sogar vulgär; die Partituren voll unnötiger Verzierungen und billiger Effekthascherei (chromatische Skalen, Steigerungen mit Hilfe von Paukenwirbeln, heftige dynamische Akzente). Und doch ist er in der Operngeschichte von großer Bedeutung - nicht nur als 'Gründer' der französischen Großen Oper. Als Komponist war er eine große Begabung, die sich aber nie ganz entfaltete. Er war großartig, aber nicht einzigartig, er passte sich an, war mal deutsch, mal italienisch, mal französisch. Jedoch verstand er mehr vom Theater als die meisten anderen Opernkomponisten und dachte während des Schreibens der Partitur zuallererst an die Dramaturgie. Große Kunst ist die Tenorarie Vasco da Gamas "O paradis" (aus der Afrikanerin) oder die Altpartie des Fides im Propheten. Dinorahs Tanz mit dem Schatten gehört auch heute noch zum Repertoire einer jeden Koloraturprimadonna. Die Uraufführung von Dinorah ou Le Pardon de Ploermel, bekannt als Dinorah, fand in der Opera-Comique in Paris statt. Schon bald wurde die Oper in allen großen Opernhäusern gespielt, und die meisten großen Sopranistinnen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts haben als Protagonistin dieser Oper brilliert. Dinorah ist deutlich ein Spätwerk, sie ist ganz anders als Meyerbeers übrige Werke; die Musik ist reizend und einfach (trotz der verworrenen Handlung), aber auch spielerisch und voll frischer Einfälle. Der Komponist der großen tragischen Oper ist in Dinorah genialisch leicht und witzig; die Heldin wird zwar ein 'bißchen' wahnsinnig und tanzt einen virtuosen Walzer mit Echokoloraturen mit ihrem eigenen Schatten, "Ombre legere", aber später wird sie wieder gesund - und wir ahnen das, denn die Musik hat nichts Unheimliches. Eine Ziege hat sogar ein Wiegenlied und ein Motiv. Tatsächlich ist das Duett zwischen Hoel und Corentin "Quand l'heure sonnera" eines der graziösesten Buffostücke der französischen Opernliteratur, die Chöre dieses ländlichen Ambiente mit seinen Jägern, Holzfällern, Hirten und Mähern sind malerisch, der Gesang an die Jungfrau ist schlicht und süß, das Muttrinken und Corentins Rückkehr aus dem Wirtshaus mit der hörbaren Trunkenheit in den Stimmen ist beste komische Oper. Es ist das Werk eines älteren, abgeklärten Herrn, eine schöne Draufgabe. Handlung Ort und Zeit Bretagne, 19. Jahrhundert Personen Hoel, ein Ziegenhirte - Bass Dinorah, Hoels Verlobte - Sopran Corentin, Sackpfeifer - Tenor Ein Jäger - Bass Ein Mäher - Tenor Erster Hirtenknabe - Sopran Zweiter Hirtenknabe - Mezzosopran Vorgeschichte Hoel und Dinorah sollten bei der jährlichen Wallfahrt zur Heiligen Jungfrau in Ploermel getraut werden. Ein plötzliches Unwetter sprengte nicht nur den Hochzeitstag, sondern vernichtete durch Blitz und Feuer die Habe von Dinorahs Vater. Ein alter Hexen-meister verriet dem vor totaler Armut stehenden Hoel den Ort eines vergrabenen Schatzes - der aber nur geborgen werden könne, wenn Hoel sich ein Jahr lang von den Menschen fernhielte. Hoel ließ sich auf den Handel ein. Die verlassene Braut wird wahnsinnig und irrt seither in den Bergen umher. - Nun ist ein Jahr vergangen, Hoel ist zurückgekehrt und sucht jemanden, der ihm helfen und als erster den Schatz berühren soll: Denn der Legende nach wird dieser sterben. Erst dann kann Hoel den Schatz bergen. Meyerbeer läßt die Vorgeschichte in einer ausgedehnten Ouverture mit Chor (hinter dem geschlossenen Bühnenvorhang) durch die Musik 'erzählen'. Akt I Landleute ziehen an Corentins einsamer Hütte vorüber. Dinorah tritt in ihrem halb zerrissenen Brautkleid auf und singt ihrer Ziege ein Wiegenlied. Als sie Corentins Sackpfeife hört, entfernt sie sich rasch, um ihn umso mehr zu erschrecken, als dieser sie ...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 50


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Nr. 25
, Organbank Mensch, - DER SPIEGEL 16/1990
DER SPIEGEL 16/1990
Titel * Wer darf leben? Wer muß sterben?: Schon 700 Bundesbürger leben mit einem fremden Herzen, gut 5000 mit einer Spenderniere. Kaum ein inneres Organ, das nicht transplantiert wird. Doch Menschenversuche und Organhandel könnten den Erfolg gefährden. In einer Serie berichtet der SPIEGEL über Fortschritte und Grenzen der Transplantationschirurgie. (S. 132) * Die Leber ist draußen - Leben mit fremdem Leben: (S. 140) Deutschland * Top-Agent in der Nato-Botschaft (S. 16) * Zusätzlicher Schub (S. 16) * Ungarischer Vorstoß (S. 16) * Stasi schonte Ebeling (S. 17) * Ein Akt auf dem Drahtseil : Wann und wie kommt das gesamtdeutsche Parlament zustande? Bonner Politiker diskutieren eine Grundgesetzänderung, die Auflösung des Bundestages oder Nachwahlen in der DDR. Während die Koalition in Bonn aufs Tempo drückt, bremst die SPD: Sie fordert zeitgleich eine Volksabstimmung über die neue Verfassung. (S. 18) * DDR - Bis kurz vorm Knall: Nach tagelangem Gezerre beschloß die große Koalition in Ost-Berlin Inhalt und Mannschaft für ein Regierungsprogramm. (S. 21) * Im Stande der Unschuld (S. 23) * DDR - Richtig aufräumen: Die Wirtschaftspolitik blieb bei den Koalitionsverhandlungen meist außen vor. Der neue Wirtschaftsminister hat einen schweren Start. (S. 27) * SPD - Anlässe zum Krach: Der Kandidat für Lafontaines Nachfolge als Saar-Ministerpräsident, Klimmt, soll den Wahlkampf des Kanzlerkandidaten Lafontaine organisieren. (S. 30) * DDR/BRD - Gnade der Stunde Null (S. 34) * Grüne - Völlig irre: Endzeitstimmung bei den Grünen: Sollen die zerstrittenen Flügel es weiter miteinander versuchen oder sich gleich abspalten? (S. 41) * Sexualität - Ham, Se was mit Strapsen?: Westdeutsche Porno- und Sexhändler wollen die DDR erobern. (S. 47) * Helgoland - Ziemlich weit unten: Der deutsche Vorposten in der Nordsee ist in Not. Gutachter bescheinigen der Verwaltung Mangel an Professionalität . (S. 56) * Vierzehn Tage für die Katz, . . . (S. 61) * Studenten - Go east: Vom Numerus clausus gebeutelte westdeutsche Hochschüler erschließen sich neue Studienplätze - in der DDR. (S. 68) * Schulen - Unzüchtige Welt: Aussiedler haben in Nordrhein-Westfalen ihre erste eigene Schule gegründet. (S. 93) * Geographie - Zerlaufenes Soft-Eis: Das Kinderhilfswerk Unicef sponsert einen prokommunistischen Weltatlas. (S. 95) * Giftmüll - Dämme eingerissen: In Niedersachsen wurde zum erstenmal eine westdeutsche Behörde wegen Schlampereien beim Umweltschutz zu Schadensersatz verurteilt. (S. 97) * Hinterhältige, gemeine Bestien (S. 103) Serie * Ich bin das Volk (S. 72) * Wir sind die Besten (S. 82) Medien * Medien - Messer in den Rippen: Zwischen privaten und öffentlichrechtlichen Sendern hat der Wettlauf um Fernseh- und Hörfunkrechte in der DDR begonnen. (S. 112) * MONTAG: 20.10 - 22.15 Uhr. Pro 7. Die ... (S. 286) * DIENSTAG: 20.00 - 21.50 Uhr. ARD.... (S. 286) * MITTWOCH: 18.25 - 20.15 Uhr. ARD.... (S. 286) * DONNERSTAG: 20.00 - 21.36 Uhr. West III. Der ... (S. 288) * FREITAG: 21.00 - 23.00 Uhr. Sat 1. Die Ballade von Jimmie ... (S. 288) * SAMSTAG: 20.00 - 22.10 Uhr. West III. Maine Ocean ... (S. 288) * SONNTAG: 20.00 - 21.30 Uhr. Sat 1. Ruf der ... (S. 288) Wirtschaft * Osthandel - Osthandel: Kampf gegen Cocom: Der Warschauer Pakt zerfällt, die Abrüstung ist längst Wirklichkeit. Doch nach wie vor behindert die sogenannte Cocom-Liste, auf der militärisch angeblich nutzbare Produkte verzeichnet sind, den Osthandel. Amerika besteht weiter auf Cocom, Erleichterung soll es nur für die demokratischen Staaten in Osteuropa geben. (S. 114) * Airbus - Bestürzendes Ergebnis: Schon wieder schlechte Nachrichten über den Airbus: Die deutsche Filiale des Euro-Flugzeugs weist für 1989 über eine Milliarde Mark Verlust aus. (S. 118) * Handel - Wagner räumt bei Asko auf (S. 120) * Handel - Langer Donnerstag lohnt nicht (S. 120) * Airbus - Keine Antwort aus Indien (S. 120) * Spekulation mit DDR-Münzen (S. 120) * Unternehmen - Schatten auf Sonnenschein: Der Familienbetrieb des Postministers Schwarz-Schilling steckt in der Krise. Die Batteriefirma soll verkauft werden. (S. 121) * Überlebenstraining in Dresden (S. 124) * Zeiss-Jena - Du knallst aufs Pflaster: Unternehmensführung im Diktatur-Stil: Zeiss-Jena-Chef Wolfgang Biermann, als fähiger Chef gefeiert, bleibt als Leuteschinder in der DDR unvergessen. (S. 127) Ausland * Griechenland - Griechenland - Paria Europas : Nach acht Jahren sozialistischer Herrschaft kehren in Athen die Konservativen unter Konstantin Mitsotakis an die Macht zurück. Das Land aber steht vor dem Bankrott, die Inflation steigt, das Vertrauen in die Politiker ist dahin. Als erstes möchte Premier Mitsotakis daher Neuwahlen vorbereiten - die vierten seit vergangenen Juni. (S. 166) * Ungarn - Öffentlichkeit ausgeschlossen: Der künftige Ministerpräsident Jozsef Antall und seine Partei tun sich mit demokratischen Gepflogenheiten noch etwas schwer. (S. 167) * Nur ein zeitweiliger Rückzug (S. 168) * Schiffahrt - Kaffee im Salon: Schluderei, Feigheit und Unkenntnis führten zur größten Katastrophe in der Fährschiffahrt Skandinaviens. (S. 170) * Spanien - Dummer Fehler: Ein Geheimkommando flog auf: Die blutrünstigen baskischen Terroristen sind Franzosen. (S. 171) * Jugoslawien - Janitscharen mit Colt: Erste demokratische Wahlen in Slowenien und Kroatien - Titos Einheitsstaat ist nur noch Geschichte. (S. 174) * UdSSR - Sowjetisches Silicon Valley (S. 175) * Rationierung in Südkalifornien (S. 175) * USA nicht länger Uno-Prügelknabe (S. 175) * Philippinen - Marcos-Freund gegen Aquino (S. 175) * Pogrom am 5. Mai? (S. 176) * Südafrika - Waffen ölen: Radikale erschweren Gespräche zwischen schwarzen und weißen Südafrikanern: Blutiges Ende der Befreiung Afrikas. (S. 182) * Oft belogen und betrogen : Geld aus Brüssel bedroht die letzten noch heilen Landschaften im südlichen Europa. Gegen jede ökologische Vernunft werden Autobahnen und Eisenbahntrassen, Monokulturen, Staudämme und Industrieanlagen gefördert - wirtschaftliches Wachstum geht Eurokraten und nationalen Regierungen immer vor Umweltschutz. (S. 186) * Japan - Bier und Badesalz: Die USA drängen auf Liberalisierung, Tokio sperrt sich: Kein Reiskorn darf nach Japan importiert werden. (S. 196) * Albanien - Letztes Museum: Erste Risse im letzten europäischen Stasi-Staat: Um einem Aufstand vorzubeugen, kündigt die Partei Reformen an. Bislang blieb es bei Absichtserklärungen. (S. 200) * Äthiopien - Kämpft ums Überleben: Bedrängt durch Bürgerkrieg und Hungersnot, verlassen von seinen östlichen Verbündeten, sucht Diktator Mengistu mit zaghaften Reformen sein Regime zu retten. (S. 206) Sport * Fußball - Profis wie Hubschrauber verkauft (S. 210) * Radfahren - Verlorener Sohn: Täve Schur war der Vorzeigeathlet des Sozialismus. Sein Ältester, Jan, fährt jetzt als Profi in einem italienischen Rennstall. (S. 216) Kultur * Der Alltag ist schändlich leblos (S. 220) * Karl Marx - Satire: Marx entschuldigt sich (S. 236) * Schnurlos auf Weltstadt-Niveau (S. 236) * Schwäbische Alb-Träume (S. 236) * Nick Cave: Adieu Tristesse (S. 236) * John Naisbitt - Erdbeertunke des Optimismus (S. 237) * Bestseller (S. 240) * Bestseller (S. 240) * Comics - Micky aus Platin: Die Sprechblasen-Kunst boomt: Spekulanten erzielen mit Zeichentrickfiguren Höchstpreise. (S. 252) * Depression - Endloses Glück: Ein Pharma-Bestseller aus den USA soll nun auch bundesdeutschen Depressiven Hilfe bringen. Pharmakologen melden Zweifel an. (S. 261) * Der Desperado als Messias (S. 266) * Regisseure - Brutal wie Eisenstein: Roger and Me . Dokumentarfilm von Michael Moore. USA 1989, 85 Minuten, Farbe. (S. 269) * Pop - Trotziges Aschenputtel: Mit ihrer Version eines Prince-Liebeslieds hat sie weltweit die Hitparaden erstürmt - trotzdem bleibt die Irin Sinead O, Connor ihrem Rabauken-Image treu. (S. 276) * Mode - Nur keine Masse: Zwei Italiener führen die feinste Schneiderei der Welt - mit altväterlichen Schnittmustern. (S. 279) Wissenschaft+Technik * Raumstationen - Harpune im Rucksack: Die Supermächte haben Schwierigkeiten mit ihren Weltraumstationen Freedom und Mir . (S. 243) * Zwillinge - Zweites Ich: Amerikanische Wissenschaftler untersuchten mehr als 100 Zwillingspaare, die getrennt voneinander aufgewachsen waren - mit verblüffenden Resultaten. (S. 248) * Design - Potenz in Form: Die Computerbranche will weg vom Einheitslook. Mit modernem Design soll der Absatz gefördert werden. (S. 257) gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

Zustand: gut, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: B00011495


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