vom glück nur ein schatten

 

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Nr. 1
Heye, Uwe-Karsten:
Karl Blessing Verlag, 2004.
ISBN 9783896672612

191 Seiten Gebundene Ausgabe

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 305958


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Nr. 2
Schicksalsjahre: Nach der wahren Geschichte "Vom Glück nur ein Schatten" - Heye, Uwe-Karsten:
Heye, Uwe-Karsten:
ISBN 3453602110

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Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 4334780


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Nr. 3
Schicksalsjahre: Nach der wahren Geschichte "Vom Glück nur ein Schatten" - Heye, Uwe-Karsten:
Heye, Uwe-Karsten:
ISBN 3453602110

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Nr. 4
Schicksalsjahre: Nach der wahren Geschichte "Vom Glück nur ein Schatten" - Heye, Uwe-Karsten:
Heye, Uwe-Karsten:
ISBN 3453602110

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Artikel-Nr.: 4347271


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Nr. 5
Heye, Uwe-Karsten
Heyne München 2011
ISBN 9783602112

erweiterte Taschenbuchausgabe, 204 Seiten, Farbtafeln, schwarz-weiße Tafeln, Inhaltsverzeichnis, illustrierter Einband, neuwertig Heyne Allgemeine Reihe 60211. Eine deutsche Familiengeschichte Im Krieg und Nachkrieg, Flucht und Wiederaufbau. 1945: Das Land ist vom mörderischen Krieg verwüstet, ein Strom von Flüchtlingen macht sich auf den Weg nach Westen. Eine von ihnen: Ursula Heye. Mit ihren beiden Kindern und ihren Eltern flieht sie vor der heranrückenden Roten Armee. Der geliebte Mann ist vermisst, nur vier Jahre waren ihrer Liebe vergönnt, die ein ganzes Leben hätte dauern können. Mit der bewegenden Geschichte seiner Mutter erzählt Uwe-Karsten Heye zugleich das Schicksal einer deutschen Familie, wie es ganz ähnlich viele Ostflüchtlinge durchlebt haben. - Verfilmt als großes TV-Movie mit Maria Furtwängler! Die Filmausgabe dieser wahren Geschichte mit exklusiven Fotos, Hintergrundinfos und einem Interview mit Maria Furtwängler. kartonierte Ausgabe

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 51159


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Nr. 6
Schicksalsjahre: Nach der wahren Geschichte "Vom Glück nur ein Schatten" - Heye, Uwe-Karsten:
Heye, Uwe-Karsten:
ISBN 3453602110

Minimale Gebrauchsspuren. Nur vorsichtig drin gebl?ttert. Sehr sch?nes Buch. Preisschild klebt sogar noch auf dem Buch. Als Mängel-Exemplar gekennzeichnet.

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 4336951


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Nr. 7
Heye, Uwe K:
Blessing, Karl, 07.09.2004.
ISBN 9783896672612

2. Aufl. 192 S. gebunden

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[Schlagwörter: Deutsche Ostgebiete[DNB]; Familie[DNB]; Vertreibung[DNB]; Trennung[DNB]; Geschichte[DNB]; Erlebnisbericht[DNB]]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 331894


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Nr. 8
Schicksalsjahre: Nach der wahren Geschichte "Vom Glück nur ein Schatten" - Heye, Uwe-Karsten:
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ISBN 3453602110

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Nr. 9
Schicksalsjahre: Nach der wahren Geschichte "Vom Glück nur ein Schatten" - Heye, Uwe-Karsten:
Heye, Uwe-Karsten:
ISBN 3453602110

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Artikel-Nr.: 4305194


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Nr. 10
Schicksalsjahre: Nach der wahren Geschichte "Vom Glück nur ein Schatten" - Heye, Uwe-Karsten:
Heye, Uwe-Karsten:
ISBN 3453602110

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Artikel-Nr.: 4304544


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Nr. 11
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) "Une songe sur le Volga" Ouvertüre, op. 16 (1888) Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Amateurmusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte und bereits mit neun Jahren begann, Lieder un?d Klavierstücke zu komponieren - Werke in genau den Gattungen, in denen er sich später auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass die Eltern seine muikalischen Talente förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse in einer Musikschule zu belegen. 1879 imma-trikulierte Arenski am dortigen Konservatorium, wo er bei Nikolai Rimsky-Korsakow (1844-1908) Komposition und bei Julius Johannsen (1826-1904) Kontrapunkt und Fuge studierte. Noch während der Studienjahre knüpfte er enge Beziehungen zu Rimsky-Korsakow an, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Komponisten (der in seinen späteren Jahren immer stärker von Trunk- und Spielsucht heimgesucht werden sollte) bis zum Tod Arenskys währten. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimsky-Korsakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte unverzüglich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und ?wurde dem jungen Komponisten schnell zum Vorbild, was seinem alten Lehrer wohl nicht gerade gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga); das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894); und das II. Streichquartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete, sowie die noch häufig gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflichtungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimsky-Korsakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen zwei letzten Lebensjahren, sich zusammenzuraufen, mit dem Alkohol und dem Kartenspiel aufzuhören, und zwei letzte Hauptwerke zu schaffen: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wieviel von der damaligen Wirklichkeit diese Historiographie sozusagen unter den Teppich fegte: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationalisten" für die Symphonie, ihre Besessenheit von den kanonischen Werken deutscher Komponisten und die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist schon merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Mantel des Eklektizismusvorwurfs untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen - während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt wieder möglich. Anton Arenskys Oper Son na Volge (zu deutsch: Ein Traum an der Wolga) - sein erstes Bühnenwerk - wurde am 2. Januar 1891 (nach der gregorianischen Zeitrechnung) am Moskauer Bolschoi-Theater uraufgeführt. Sie trägt die Opusnummer 16 und wurde 1888 vollendet. Begonnen hat Arensky die Arbeit an dieser Oper jedoch um 1882, was wohl die starke folkloristische Orientierung des musikalischen Stils - nach Andreas Wehrmeyer (in seiner Sammlung Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys, Berlin, 2001) ein grundsätzliches Charakteristikum von Arenskys Frühwerk - erklärt. Den dramatischen Stoff bekam er von Tschaikowsky buchstäblich geschenkt, denn dieser hat 1868 seine erste Oper (Der Wojewode) nach derselben literarischen Vorlage, einem Drama von Aleksandr Ostrowski (1823-1886), komponiert, später vernichtet, und Arensky das Libretto zur Verfügung gestellt. Ostrowskis Drama handelt von einem alten Heerführer und Statthalter (so heißt "Wojewode" auf deutsch) und seinem oft grausamen Umgang mit den Mädchen, die er heiraten will oder einfach nur begehrt; klugerweise hat Arensky - wie man von einem Schüler Rimsky-Korsakows erwartet - die folkloristisch-phantastischen Elemente im Drama restauriert, die Tschaikowsky gestrichen hatte. Arenskys Ouverture wirkt wie eine eigenartige Mischung aus Potpourri-Ouverture mit ihrer Betonung auf kontrastierenden, den musikalischen Stoff der Oper vorausnehmenden Kleinstsätzen und dem Sonatensatzprinzip mit seinen kontrastierenden Themen und Betonung auf Entwicklung. Der anfängliche Maestoso-Teil schildert wohl die Würde eines Woje-wode; ein Piu mosso-Teil mit gestopften Hörnern und vorbeihuschenden Holzbläsern deutet auf das phantastische Element des Dramas (den Schuldtraum des Wojewode oder den alten Zauberer Mizgir?); es folgt eine kurze Entwicklung der Thematik der zwei Teile, aber genau in der Mitte des Stücks - man möchte sagen, in seinem Herzen - erklingt dreimal, in variierender Besetzung, das russische Volkslied "Vniz po matushke po Wolge" ("Stromabwärts auf Mütterchen Wolga"). Nach einem zweiten Entwicklungsteil erklingt wieder das Anfangsthema in etwas überblasener (und daher nicht völlig überzeugender) Pracht. Die Ouverture zur Oper Son na Volge erschien 1893 bei Jurgenson in Moskau und trägt ausserdem, wohl mit einem Blick auf den internationalen Markt, den französischen Titel Une songe sur le Volga. Man möchte annehmen, die Veröffentlichung des Klavierauszugs erfolgte gleichzeitig oder gleich danach; die Partitur des Ouverture trägt die Verlagsnummer 14708, während die Boge...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 1112


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Nr. 12
Arensky, Anton:
Arensky 61, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) Suite pour orchestre, op. 7 I Variations sur un theme russe II Air de danse III Scherzo IV Basso ostinato V Marche Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Liebhabermusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte, und bereits mit neun Jahren begann, Lieder und Klavierstücke zu komponieren - Werke in genau den Gattungen, in denen er sich später am auszeichnen würde. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass die Eltern seine muikalische Laufbahn förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse in einer Musikschule zu belegen, und 1879 wurde er Student am dortigen Konservatorium. Bei Nikolai Rimsky-Korsakow (1844-1908) studierte er Komposition und bei Julius Johannsen (1826-1904) Kontrapunkt und Fuge. Noch während der Studienjahre knüpfte er eine enge Beziehung zu Rimsky-Korsakow an, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Komponisten (der in seinen späteren Jahren immer stärker von Trunk- und Spielsucht heimgesucht wurde) bis zum Tod Arenskys währte. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimsky-Korsakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte unverzüglich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freun-dete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und die I. Symphonie h-moll op. 4 (1883). Tschaikowsky wurde dem jungen Komponisten schnell zum Vorbild, was seinem alten Lehrer wohl nicht gerade gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga); das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894); und das II. Streichquartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete wie die noch häufig gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - eine Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflichtungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung ) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimsky-Korsakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen zwei letzten vollen Lebensjahren, sich zusammenzuraffen, mit dem Alkohol und dem Kartenspiel aufzuhören, und zwei letzte Hauptwerke zu schaffen: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandene Feindschaft zwischen der "nationalisti-schen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wie viel von der damaligen Wirklichkeit von dieser Historiographie sozusagen unter den Teppich gefegt wurde: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationalisten" für die Symphonie, ihre Besessenheit von den kanonischen Werken deutscher Komponisten und die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freund-schaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist schon merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Mantel des Eklektizismusvorwurfs untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler ab, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Kolorist - während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt wieder möglich. War Anton Arenskys Erste Symphonie, op. 4 (Repertoire Explorer 886) ein Beweis seiner Fähigkeit, die musikalischen Mittel rasch zu beherrschen, so ist seine zwei Jahre später (1885) entstandene Suite pour orchestre, op. 7 ohne Zweifel das Werk eines jungen Meisters. Zu seinem schon in dem früheren Werk reichlich bewiesenen Klangsinn gesellt sich jetzt ein vertieftes, überaus natürliches Formgefühl: Das Schablonenhafte in der Behandlung der Form fällt gänzlich weg. Das merkt man schon im ersten Satz, der aus einer sinnvoll abgerundeten Reihe von Variationen über das russische Volkslied "Sie dreht den Besen" besteht. Sowohl ausdrucksmässig als auch in metrischer Hinsicht erinnert der zweite Satz, ein Walzer im Fünfvierteltakt, stark an den entsprechenden Satz aus Tschaikowskys Symphonie Pathetique, und es ist reizvoll zu spekulieren, ob hier der jüngere Komponist den älteren Meister doch irgendwie beeinflusst haben könnte. Der dritte Satz ist ein glänzendes, mit Zügen der russischen Volksmelodik durchsetztes Scherzo. Der darauffolgende Basso ostinato ist der einizge der fünf Sätze, der nicht ursprünglich für die Suite konzipiert wurde. Er entpuppt sich als die Orchestrierung des gleichnamigen Klavierstücks (op. 5, Nr. 5), das als einer von Arenskys frühen Erfolge gilt - es war z.B. unter den Lieblingsstücken von Sergei Tanejew (1856-1915). In seiner neuen Fassung wurde das Stück auch in Orchesterkonzerten sozusagen ein Schlager: Im Januar 1895 schrieb der russische Pianist, Dirigent und Komponist Alexander Siloti (1863-1945) an Tanejew, allein dieser eine Basso ostinatohabe ausgereicht, Arensky in England berühmt zu machen. Nur eine einzige Stimme zeigte sich reserviert, nämlich die seines Vorbilds Tschaikowsky. In einem Brief an Arensky vom September 1885 (zitiert nach Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys, hrsg. Andreas Wehrmeyer, Berlin 2001) gab er dem jüngeren Komponisten seinen Verdacht Ausdruck, seine "Manie für fünfzeitige Takte" würde zur Gewohnheit. Denn dieser Satz, wie auch der Walzer, steht im Fünfvierteltakt. Wäre es nicht sinnvoller gewesen - so Tschaikowsky - den Satz "als 3/4-, vielleicht auch als 6/4Takt" umzunotieren? Und er schreibt die ersten dreieinhalb Takte der Melodielinie "korrekt", nunmehr als sechs 3/4-Takte. Aber Tschaikowskys Darstellung greift viel zu kurz, denn die rhythmische Mehrdeutigkeit der Melodielinie lässt sich nur ungenügend auf Dreivierteltakte wie auch auf Fünfvi...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 887


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Nr. 13
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) Fantaisie sur des Chants epiques russes, op. 48 (1892) Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland noch gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Liebhabermusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte, und mit nur neun Jahren begann, Lieder und Klavierstücke zu komponieren - Werke der Gattungen übrigens, in denen er sich später am meisten auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass seine Eltern seine muikalischen Interessen förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse an einer Musikschule zu belegen, und 1879 wurde er Student am dortigen Konservatorium, wo er Komposition bei Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908) und Kontrapunkt und Fuge bei Julius Johannsen (1826-1904) studierte. Noch während der Studienjahre hat er eine enge Beziehungen zu Rimski-Korsakow geknüpft, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Kollegen (der in seinen späteren Jahren immer stärker der Trunk- und Spielsucht verfallen sollte) bis zu Arenskys währte Tod. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimski-Korssakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte sogleich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und die I. Symphonie h-moll op. 4 (1883). Tschaikowsky wurde dem jungen Komponisten zum Vorbild, was seinem alten Lehrer nicht unbedingt gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga), das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894) und das II. Streich-quartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete wie auch die noch heute gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflichtungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimski-Korssakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen letzten beiden Lebensjahren, sich dem Alkohol und Kartenspiel zu wiedersetzen, und zwei letzte Hauptwerke zu entstanden: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wie viel von der damaligen Wirklichkeit durch dieser Historiographie unter den Teppich gekehrt wurde: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationa-listen" für die Symphonie und ihre Besessenheit von den kanonischen Werken der deutschen Komponisten, die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist vielmehr merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Deckmantel des Eklektizismus untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler ab, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen, während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt möglich. Die sogenannte "Rjabinin-Phantasie" - auf dem Titelblatt der Erstausgabe: Fantaisie sur des Chants epiques russes chantes par J. T. Riabinine par piano avec orchestre - scheint auf dem ersten Blick Arensky als Nationalisten zu betonen. In gewisser Hinsicht stimmt das. Die Anregung zur Komposition ist wohlbekannt: Gegen Ende des Jahres 1892 wurde Iwan Trofimovich Rjabinin (1844-?) zur Aufführung im Kleinen Saal des Moskauer Konservatoriums eingeladen. Rjabinin, Sohn des berühmten Sängers Trofim Grigorievich Riabinin (1791-1885), wird in der Fachliteratur unterschiedlich als (vorzeitiger) Ethnomusikologe, Sammler russischer Volksepen, Sänger und Landarbeiter beschrieben. Im Konzertsaal saß nebem Arensky der damals siebzehnjärige Pianist Aleksandr Borisovich Gol'denveizer (1875-1961), dessen Erinnerungen an das Konzert zum ersten Mal in einer Dissertation über Arensky erschienen, geschrieben von einer gewissen N. Ussubaya, später dann in Gennady Tsypins auch heute noch als Standardwerk geltender Monographie über den Komponisten (Moskau, 1966): "Ich sah, wie er Rjabinins Weisen in sein Skizzenheft niederschrieb. Ob er nur die zwei niederschrieb, die im Fundament der "Fantasie" stehen, oder weitere - das ist mir unbekannt." Zur "nationalistischen" Eigenschaft des Werks hingegen muss man Andreas Wehrmeyer (in einem Aufsatz in dem von ihm herausgegebenen Sammlung Anton Arensky - Kompo-nist im Schatten Tschaikowskys, Berlin, 2001) Recht geben: "[S]elbst die Rjabinin-Phantasie für Klavier und Orchester op. 48 gibt sich hinsichtlich ihrer stilistischen und kompositionstechnischen Mittel entschieden westlich-international; die Weisen des Iwan Rjabinin (das thematische Material) sind nur als Ausgang von Belang, gleichsam als objet trouve, mit dem sich frei arbeiten und dem Arensky allerlei 'Uneigenes' angedeihen lässt." Die frühe Beliebtheit der Fantaisie sur des Chants epiques russes chantes par J. T. Riabinine par piano avec orchestre steht ausser Frage, obwohl genaue Daten in der Sekun-därliteratur fehlen. Man nehme an, Arensky habe sie für den eigenen Gebrauch geschrieben - Tsypin nennt ihn als "einen der ersten" Exponenten des Werks - und habe sie wohl uraufgeführt. Die Partitur und eine Bearbeitung vom Komponisten für zwei Klaviere erschienen 1900 bei Jürgenson, Moskau. Beide Fassungen sind mehrmals nachgedruckt worden, vorwiegend von sowjetischen Verlagen. Dass sie heutzutage so selten aufgeführt wird, liegt zweifellos an der heutigen Art, Konzertprogramme zu gestalten: Wo findet man j...

Sprache: Deutsch

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Nr. 14
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) Suite pour grand orchestre tiree du ballet "Nuits d'Egypte", op. 50a I Ouverture II Danse d'Arsinoe et des esclaves III Danse des Juives IV Danse des Ghazies V Charmeuse des serpents VI Pas de deux VII Entree solennelle d'Antoine Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland noch gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Liebhabermusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte, und mit nur neun Jahren begann, Lieder und Klavierstücke zu komponieren - Werke der Gattungen übrigens, in denen er sich später am meisten auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass seine Eltern seine muikalischen Interessen förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse an einer Musikschule zu belegen, und 1879 wurde er Student am dortigen Konservatorium, wo er Komposition bei Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908) und Kontrapunkt und Fuge bei Julius Johannsen (1826-1904) studierte. Noch während der Studienjahre hat er eine enge Beziehungen zu Rimski-Korsakow geknüpft, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Kollegen (der in seinen späteren Jahren immer stärker der Trunk- und Spielsucht verfallen sollte) bis zu Arenskys währte Tod. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimski-Korssakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte sogleich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und die I. Symphonie h-moll op. 4 (1883). Tschaikowsky wurde dem jungen Komponisten zum Vorbild, was seinem alten Lehrer nicht unbedingt gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga), das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894) und das II. Streich-quartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete wie auch die noch heute gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflich-tungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimski-Korssakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen letzten beiden Lebensjahren, sich dem Alkohol und Kartenspiel zu wiedersetzen, und zwei letzte Hauptwerke zu entstanden: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissen-schaftlers Richard Taruskin beweisen, wie viel von der damaligen Wirklichkeit durch dieser Historiographie unter den Teppich gekehrt wurde: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationa-listen" für die Symphonie und ihre Besessenheit von den kanonischen Werken der deutschen Komponisten, die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklek-tizismus" negativ bewertet wurde; es ist vielmehr merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Deckmantel des Eklektizismus untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler ab, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen, während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt möglich. Arensky komponierte sein Ballett Nuits d'Egypte im Laufe des Jahres 1900. In seiner Dokumentensammlung Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys (Berlin, 2001) vermutet Andreas Wehrmeyer, Arenskys Freude über das nahende Ende seiner Verpflichtungen an der Hofsängerkapelle löste eine relativ kurze Periode erhöhter Produktivität aus: im selben Jahr schrieb er ein Klavierquintett (op. 51), im Jahr zuvor die Kantate Der Springbrunnen von Bachtschissarai (op. 46) und die sogenannte "Rjabinin-Phantasie" für Klavier und Orchester (op. 48; Repertoire Explorer 877). Die Handlung des Balletts ist der Novelle Une nuit de Cleopatre (1845) von Theophile Gautier (1811-1872) entnommen; merkwürdig an Arenskys Musik ist das weitgehende Fehlen von ausgerechnet jenen musikalischen Exotisismen, die so leicht und häufig in den Werken seiner Zeitgenossen vorkommen. Nur an zwei Stellen in den sieben dem Ballett entnommenen Sätzen, die die vorliegende Suite ausmachen, sind solche Exotismen überhaupt zu spüren: in der "Charmeuse des serpents" mit ihren charakteristisch "orientalischen" melodischen Tonstufen (kleine Sexten, grosse Septimen) und im Seitenthema des letzten Satzes mit ihrer (eher türkisch anmutendem) Schlagzeugpartie. Wie soviele grössere Bühnenwerke, auch die von grossen Komponisten, musste Nuits d'Egypte lang auf die Uraufführung warten. Diese fand erst im März 1908, also zwei Jahre nach dem Tod des Komponisten, am Petersburger Mariinsky Theater statt. Sein grosser Erfolg war nicht nur der Musik, sondern sicherlich auch der Choreographie von Michel Fokine (1880-1942) zu verdanken; auf ähnliche Weise erzielte Serge Diaghilev (1872-1929) beachtenswerte Erfolge mit dem Ballett in den Programmen seiner Pariser "Saisons russes". Nuits d'Egypte wurde zunächst 1900 vom Moskauer Verleger Jurgenson als Klavier-auszug veröffentlicht; die Bearbeitung stammt wohl vom Komponisten. Zwei Jahre später erschienen, auch bei Jurgenson, eine Bearbeitung für Klavier vierhändig von Max Lippold und die vorliegende Suite. Es liegt nahe, Jurgenson habe eine baldige Aufführung des Balletts erwartet; und die Veröffentlichung der Suite ausgerechnet zu einer Zeit, als Arensky sich als gesuchter Dirigent profilierte, lässt vermuten, dass diese vom Komponisten selbst uraufgeführt wurde - was sich aber leider nicht mehr bestätigen läs...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 962


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Nr. 15
Lied ohne Worte - Sofja Tolstaja
Sofja Tolstaja
Manesse Verlag,201003
ISBN 9783717522102

NEUBUCH! 156x90x20 mm

Nach 'Eine Frage der Schuld' Tolstajas zweiter Roman - als Weltpremiere bei Manesse Mit dem spektakulären Erfolg ihres Romans 'Eine Frage der Schuld' trat Sofja Tolstaja hierzulande aus dem Schatten ihres berühmten Ehemannes. Ihr zweites Buch erzählt erneut von der alles umstürzenden Macht der Leidenschaft - und wirft ein weiteres Schlaglicht auf das Eheleben der Tolstois. Jahrzehntelang schlummerte das Kleinod in einem Moskauer Archiv; nun wird es zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Tod ihrer Mutter stürzt die junge Sascha in eine tiefe Krise. Ihr gutmütiger, aber plumper und wenig sensibler Ehemann, der Versicherungsbeamte Pjotr, kann sie nicht trösten; ein drückendes Gefühl der Leere und Sehnsucht quält sie. Da stellt die Begegnung mit dem Musiker Iwan Iljitsch ihr Leben auf den Kopf: Mit Mendelssohn-Bartholdys 'Liedern ohne Worte' schenkt er ihr ungeahntes, rauschhaftes Glück. Ohne dass Sascha es sich zunächst eingestehen will, gilt ihre Begeisterung bald nicht mehr nur der Musik, sondern zunehmend auch dem begnadeten Pianisten. Einfühlsam und mitreißend erzählt Sofja Tolstaja vom qualvollen Schwanken zwischen Pflichtbewusstsein und Leidenschaft und von der überwältigenden Kraft der Musik. Der ergreifende Roman entstand vor dem Hintergrund eines tragischen Schicksalsschlages. Als der Tod ihres jüngsten Sohnes sie aus der Bahn warf, fand Sofja Tolstaja Trost in der Bekanntschaft mit dem Komponisten Sergej Tanejew, der - zum Ärger ihres krankhaft eifersüchtigen Mannes Lew Tolstoi - häufig in ihrem Haus zu Gast war. Zu Lebzeiten wagte sie nicht, die Geschichte zu veröffentlichen: Allzu leicht und allzu unmittelbar hätten die Leser Rückschlüsse auf ihre bereits zerrüttete Ehe gezogen.

[Schlagwörter: Russische Belletristik / Roman, Erzählung]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 9783717522102


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Nr. 16
Die Wasser unter der Erde Roman - Moore, John Hermann Stiehl (Übers.) ; Lieselotte Mende (Ill.)
Moore, John Hermann Stiehl (Übers.) ; Lieselotte Mende (Ill.)
Stuttgart ; Hamburg Deutscher Bücherbund [1969]
Hardcover, Leinen, illustrierter Einband 527 Seiten gelesene Ausgabe in gutem, sauberen Zustand, Schutzumschlag fehlt 8

John Moore. [Übertr. von Hermann Stiehl. Mit 24 Ill. von Lieselotte Mende]. - Lizenz d. Rowohlt Verl., Reinbek b. Hamburg. - EST: The waters under the earth <dt.> - John Moore, 1907 in Tewkesbury/ Großbritannien geboren, schrieb schon früh Kurzgeschichten, während des zweiten Weltkrieges war er Pilot, er veröffentlichte seit 1945, dem Erscheinungsjahr seines ersten Buches, mehrere sehr erfolgreiche Romane und lebt heute auf seiner Farm in Gloucestershire. Viel Licht und Schatten gibt es in den Wäldern um Doddington, dem Landsitz der Seldons. Zeugen ihres überlieferten Wohlstands und ihrer aristokratischen Vergangenheit sind die uralten Eichen, in deren Kronen das Wappentier der Familie, das rote Eichhörnchen, haust: Aber die neue Zeit macht vor idyllischer Natur und gesellschaftlicher Tradition nicht halt und bricht zerstörerisch in altgefügte Ordnungen ein. Die rotbuschigen Gesellen müssen als erste gehen, sie werden von ihren robusteren grauen Artgenossen vertrieben. Auch die Tage der Eichen sind gezählt, sie müssen Straßen und Siedlungen weichen - und die Herrschaft der Seldons dem sozialen Fortschritt. In den sechs unverbrauchten, ehrgeizigen und intelligenten Kindern ihres Gärtners Fenton, die als junge Sozialisten heranwachsen, werden sie auf ihrem eigenen Grund und Boden mit einer neuen Klasse konfrontiert, die nach oben drängt. Während Sir Ferdo sich vor dem allgemeinen Verfall seines Besitzes und Vermögens immer häufiger in den Alkohol und in den vom Grundwasser bedrohten Weinkeller flüchtet, trauert Lady Janet in ihrem Tagebuch nicht ohne Ironie einer glanzvollen Epoche nach. Nur ihrer Tochter Susan, einer strahlenden Schönheit und leidenschaftlichen Reiterin, gelingt der Sprung in die neue Zeit. Weder bei einer Jugendliebe, ihrem reichen und eleganten Cousin Tony, auf den ihre Eltern alle Hoffnungen setzten und dem sie über die Jahre des Koreakrieges die Treue hält, noch in der tiefen Freundschaft zu Stephen Le Mesurier, einem faszinierenden Weltmann und konservativen Politiker, hat sie auf die Dauer Erfüllung finden können. Erst die sich plötzlich in Leidenschaft verwandelnde Zuneigung zu dem Gärtnersohn Ben Fenton, dem glänzenden Oxford-Absolventen und künftigen Abgeordneten, bringt- ihr das wirkliche Glück. Wie die Gefahr mit dem geheimnisvollen Steigen und Fallen der Wasser unter der Erde von Doddington anschwillt und abklingt, so bestimmt das Auf und Ab der Geschichte zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Suez-Krise das Schicksal der Menschen dieses großangelegten Familien- und Zeitromans. John Moore hat seine Gestalten mit tiefem menschlichem Verständnis gezeichnet und in der Schilderung von Waldgängen, Gartenfesten, Fuchs- und Fasanenjagden die Weite und Herrlichkeit der englischen Landschaft in un-vergeßlicher Weise eingefangen.

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 1622


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Nr. 17
Krause, Hanns
Weimar: Gebr. Knabe Verlag. 1969
21 cm. 118 S. Halbleineneinband; Knabes Jugendbücherei

gebrauchsspuren, Seiten papiergebräunt, Namensstempel, Adresseintrag. "..auch wer keinen Spinat essen mag, sich beim Frisör ungern das Haar schneiden läßt und das Aufsatzschreiben scheußlich findet, kann ein brauchbarer Kerl sein. Klaus Semmelbrot war so einer: hilfsbereit, meist guter Dinge - kein Angstfrosch, kein Großmaul. Montagmorgen, acht Uhr. In der Schule läutete es zum Unterricht. Kaum hatte Frau Paschke die Klasse 5b betreten und "Guten Morgen" und "Setzt euch bitte" gesagt, da nahm sie aus ihrer Tasche die Hefte mit dem Klassenaufsatz und knallte sie auf den Tisch. Wer von den Schülern arglos vermutete: ,Na, unsere Frau Paschke ist bestimmt gestern abend zu spät ins Bett gekrochen und hat noch nicht richtig ausgeschlafen . . .', bemerkte alsbald den Irrtum. Schon holte die Deutschlehrerin Luft, schon rückte sie die Hornbrille zurecht. Das Gewitter entlud sich. "Herrschaften, eure Aufsätze sind bis auf einige wenige Ausnahmen unter aller Würde. Geschmiert habt ihr, geschludert. Ohne Sorgfalt, ohne den Verstand anzustrengen. Die Haare haben sich mir gestern beim Lesen und Korrigieren gesträubt." Friedhofsstille in der Klasse. Bedrückte Mienen, nagende Ungewißheit. Habe ich noch eine 3 geschafft, bin ich zu einer 4 abgerutscht? Einer nur blieb unbeteiligt. Klaus Semmelbrot.Elf Jahre alt, Figur wie ein Besenstiel, so lang, so dünn, dunkelblonde Strubbeitolle, rund um die Nase ein Dutzend Sommersprossen. Körpergewicht: fünfundreißig Kilo, barfuß, nur mit Badehose. Daß sein Aufsatz nichts taugte, wußte er mit Sicherheit. Na, wenn schon . . . nicht so tragisch; kein Grund zum Flennen! Die Paschke übertreibt sowieso. Daß sich der die Haare gestern gesträubt haben, soll sie einem Blinden erzählen, der nicht sieht, wie gut ihre Dauerwellenfrisur das Wochenende überstanden hat. Als ob ein verhunzter Klassenaufsatz ein Beinbruch wäre! Gibt Wichtigeres im Leben. Wenn ich, Klaus Semmelbrot, später mal Fernlastfahrer bin und mit meinem Zwölftonner über die Straßen brause - diese Woche von Rostock nach Prag, nächste Berlin-Budapest - kräht keiner danach, was ich für Schulaufsätze zusammengepinselt habe. Die stocklangweilige und öde Grammatik kann mir nicht helfen, wenn unterwegs der Motor stottert oder ich mich bei Nacht und Nebel mit meinem Lastzug in einer Sackgasse verfranse. Klar, die Paschke muß so tun, als hinge von jedem einzelnen Komma unsere Zukunft ab. Als Deutschlehrerin ist sie dazu verpflichtet. Möchte schwören, jetzt hält sie uns gleich wieder vor, daß unsere 5b der müdeste Haufen ist, den es seit Einführung der Schulpflicht gegeben hat, und daß wir uns von der 5a eine dicke Scheibe abschneiden sollen. Das sagt sie bestimmt.Mit seiner Vermutung traf Klaus ins Schwarze. Frau Paschke stellte wieder einmal den üblichen Vergleich an. "Herrschaften, eure Nebenklasse, die 5a, hat über das gleiche Aufsatzthema Arbeiten geschrieben, die ausnahmslos gut ausgefallen sind. Dieser Leistungsunterschied ist mir unerklärlich. Nebenan in der 5a klappt und flutscht alles auf Anhieb, und ihr, ihr hinkt lahm und träge hinterher. He, Klaus Semmelbrot, du brauchst gar nicht so den Mund zu verziehen. Gerade du solltest dir die 5a zum Vorbild nehmen. Wer unbedingt das Gruseln bekommen möchte, braucht sich nur deinen Aufsatz anzusehen.Mit eingezogenem Kopf versteckte er sich hinter dem Rük-ken des Vordermannes. Wie lange sollen wir uns das noch anhören? dachte Klaus, und Ärger stieg in ihm auf. Wird Zeit, daß wir endlich zeigen, daß wir auch nicht aus Dummsdorf bei Doofhausen stammen. So schön ist diese übertüchtige 5a noch lange nicht, daß wir uns ständig in ihrem Schatten rumdrücken müssen.Während der großen Pause stand er mit einigen Jungs aus der Klasse auf dem Schulhof beisammen, über den ein feuchtkühler Dezemberwind strich. Klaus wickelte sein Frühstück aus. Pumpernickel mit Mettwurst. Das Reden war ihm wichtiger als das Reinbeißen. "Menschenskinder, immer diese 5a!" legte er los. "Das dauernde Lobsingen kann ich bald nicht mehr hören. Diese ständige Reklame für den Musterverein quillt mir bereits aus den Ohren raus." "Laß doch, die sind eben was Besseres, Güteklasse 1 mit Freilauf", lästerte Eddi, der von seinem Frühstück die Schinkenwurst abnagte, unschlüssig, ob er auch das dazugehörige Brötchen essen oder es mittags daheim dem Hund zustecken sollte. "Du frißt wie eine Ziege", neckte Norbert Kleeholz - meistens nannten sie ihn ,Nonne'. "Meine Tante hat mal einen Ziegenbock gehabt, der war so wählerisch und vornehm, daß er von den Grashalmen bloß die Spitzen abgeknabbert hat." "Wenn ich wie eine Ziege frühstücke, redest du wie ein oller Quatschpapagei", schlug Eddi zurück. Sobald er fror, konnte er giftig werden wie eine Kreuzotter. "Also wirklich, das mit der 5a regt mich auf!" wiederholte Klaus. Mit dem Thema war er noch lange nicht fertig. Rainer beschwichtigte ihn. "Aufregen lohnt nicht. Manche Leute haben nun einmal die Schlauheit gepachtet." Klaus widersprach. "Ist ja nicht wahr. Der Durchschnitt der 5a ist kein Gramm klüger als wir. Und auch nicht tüchtiger. Das täuscht bloß. Weil sie bei sich in der Klasse zufällig ein paar Asse haben, mit denen sie prunken und glänzen. Mit dem Ulf Spiller zum Beispiel, ihrem ,Matheprofessor Bei der letzten Mathematikolympiade ist er Bezirkssieger geworden. Oder mit der Erika Lichtwitz. Im Hoch- und Weitsprung bringt sie es noch bis zur DDR-Meisterin. Mindestens. Bereits dieses Jahr ist sie bei der Kreisspartakiade die Beste gewesen. Und dann die Karola Breithaupt. Die haut in die Klaviertasten rein, daß sie bald Konzerte geben und im Rundfunk auftreten kann. Solche Kanonen fehlen uns. Sonst ständen wir auch anders da." "Hm, finde ich auch", stimmte ihm Rainer zu und bohrte die Hände in die Hosentaschen. "Mit ihren Wunderkindern verdirbt uns die 5a glattweg die Preise."Leute, was wir zu unserer Rettung brauchen, sind ebenfalls ein paar Sterne, mit denen wir leuchten und unser Ansehen aufmöbeln können", schlußfolgerte Klaus. Eddi hatte die Wurst abgenagt und leckte die Butter vom Brötchen. "Einen Glänzer haben wir schon", sagte er und zeigte dabei auf Norbert Kleeholz. "Nonne ist einmaliger Rulpsmeister. Der kann auf Befehl losbollern, als stecke in seinem Bauch eine Selterswasserfabrik. So einen Geräuschekünstler hat die 5a nicht aufzuweisen." Norbert Kleeholz griente geschmeichelt. Um seine Kunst zu beweisen, gab er prompt eine Sondervorstellung. Klaus Semmelbrot verdroß dieses Rumgealber. Ihm war es ernst damit, der 5b zu einem besseren Ansehen zu verhelfen. "Ach, ihr seid allesamt Knallfrösche", sagte er ärgerlich und hüpfte, um sich warmzuturnen, von einem Bein auf das andere. Da er sogar im Dezember noch eine dünne und kurze Sommerunterhose trug, bedurfte er dringend solcher Gymnastik. Aber die wärmende Winterunterwäsche mit den langen Baumwollbeinröhren fand er zu großväterlich. Lieber eine Gänsehaut spazierentragen. Er stopfte sich den Mund voll Pumpernickel, damit die Zähne kein Fröstelgeklapper anstimmen konnten. Zum Glück nahm die Pause ein Ende. Ausgelüftet und durchkühlt stürmte die Meute in die Schulhauswärme zurück. Klaus Semmelbrot vorneweg.,,"Auszüge aus dem Buch

[Schlagwörter: So ein Reinfall mit dem Einfall, Abenteuer, streiche, schelme, schulgeschichten, probleme, freundschaft, mißerständnisse, leistung, lernen, ärger, keine lust, vorstellung, spaß, schriftsteller, humor, ßüp]

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Artikel-Nr.: 3487


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Nr. 18
Der geheimnisvolle Kontinent Antarktis Aus dem Reisetagebuch von Alina und Czeslaw Centkiewicz mit Abbildungen - Centkiewicz, Alina, Czeslaw Centkiewi
Centkiewicz, Alina, Czeslaw Centkiewi
kinderbuchverlag : Berlin. 1978
22 cm. 265 S. Ill. (farb.). Halbleineneinband; 2.auflage

gebrauchs und Lagerspuren,einband etwas an den kanten bestoßen, leinen teils fleckig, papiergebräunte seiten, nameneintrag auf dem titelblatt. "..DER SELTSAMSTE ALLER KONTINENTE Was wissen wir heute über Antarktika? Nicht jeder findet den südlichsten Kontinent sofort auf dem Globus. Es sei denn, er machte sich die Mühe, ihn von unten zu betrachten. Dort, inmitten des Blaus dreier großer Ozeane, des Pazifischen oder Stillen Ozeans, des Atlantischen und Indischen Ozeans, leuchten weiß die Umrisse Antarktikas. Dieses Festland, das man auch den Weißen Kontinent nennt, hat die gewaltige Gesamtoberflache von vierzehn Millionen Quadratkilometern. Es ist eineinhalbmal größer als ganz Europa und beinah hundertdreißig-mal größer als die DDR.Ein seltsamer Kontinent. Er wurde als letzter entdeckt, und bis zum heutigen Tage ist er noch voller ungeklärter Geheimnisse. Man braucht nur Globus oder Landkarte genau zu betrachten, um festzustellen, daß Antarktika andersgeartet ist als die übrigen Kontinente des Erdballs. Hier und da, ganz vereinzelt am Rande des Festlandes, sind einige Namen eingezeichnet: die Namen der Meere, Buchten, Küsten oder einiger weniger Bergketten. Sic erinnern an jene Menschen, die es zuerst gewagt hatten, bis hierher vorzudringen. Vergebens jedoch wird man Städte suchen. Je mehr man sich vom Ufer entfernt, desto spärlicher wird die Anzahl der Bezeichnungen, bis sie schließlich gänzlich verschwinden. Man sieht nur noch eine leere, durch nichts unterbrochene weiße Fläche, die nicht einmal ein Fluß durchschneidet. Das ist das ewige Eis Antarktikas, das seit Millionen von Jahren, sich ständig erneuernd, das Land bedeckt. Antarktika ist mit der dicksten Eiskruste der Welt überzogen. Sie bedeckt das ganze Land von einem Ende zum anderen. Der weiße, stellenweise bläulich schimmernde, spiegelglatte und harte Panzer ist an manchen Stellen im Inneren des Landes mehrere Kilometer dick.Vor Millionen und aber Millionen von Jahren bedeckte den weißen Kontinent ein üppiger, tropischer Urwald. Es hausten darin riesengroße, heute unbekannte Tiere, die vor den glühend heißen Sonnenstrahlen in den ausgedehnten Sümpfen, im Schatten der Palmenhaine und der großen vielästigen Bäume, die dem Aussehen nach an unser Farnkraut erinnerten, Kühlung suchten. Das Dickicht des Urwaldes dröhnte vom Lärm der Tierstimmen. Zwischen den Zweigen und Ästen tummelten sich die mannigfaltigsten, uns heute unbekannten Vogelarten.Doch allmählich drang die Kälte in dieses sonnenüberflutete Land ein, und mit den Frösten kamen die Stürme und der Schnee. Die Jahre vergingen. Hunderte, Tausende und schließlich Millionen von Jahren. Die Kälte wich nicht zurück. Immer neue Massen vereisten Schnees lagerten sich aufeinander. Die Fröste nahmen an Stärke und Dauer ständig zu. So starb schließlich die üppige Pflanzenwelt. An Stelle der immer grünenden Palmen traten die weißen, im Schein der Sonne hell glänzenden dicken Eistafeln. Längst schon waren im Hauch des Eises die Stimmen des Dschungels verstummt. Der einst von Leben durchpulste Kontinent erstarb und erstarrte. Eine tiefe Stille legte sich über Hunderte, Tausende und schließlich Millionen von Quadratkilometern, nur unterbrochen von den eisigen Stürmen, die über die tote Wüste mit Geheul fegten.Wie es in Antarktika vor Millionen Jahren einmal ausgesehen hat, verraten uns nur die Spuren, die man hier und da im Eis findet. Einige Felsgipfel ragen hoch hinein in den Himmel. Sie haben eine Höhe von ungefähr sechstausend Metern über dem Meeresspiegel. Inmitten der Felsen fand man Kohlenlager, Spuren des tropischen Urwaldes; versteinerte Skelette seltsamer Tiere, Abdrücke merkwürdiger Pflanzen erzählen dem Forscher von dem einstigen Leben auf dem heute toten Kontinent. Auf der ganzen Welt gibt es keine solche Anhäufung von Eis wie in Antarktika.Wollte man dieses Eis künstlich auftauen, so würde der Wasserspiegel aller Ozeane und aller Meere auf der ganzen Erdkugel um etwa sechzig, siebzig Meter steigen. Die Weltkarte würde mit einem Schlage anders aussehen. Viele Inseln, Küstengebiete mit ihren Häfen und sogar Städte weit im Innern der Festländer würden unter den Fluten verschwinden und die Umrisse aller Kontinente sich verändern. Zum Glück droht der Menschheit gegenwärtig eine solche Katastrophe nicht.Auf dem Weißen Kontinent gibt es zehnmal soviel Eis wie in der Arktis und in allen Berggletschern der Erde zusammengenommen. Wenn alle Menschen - auf unserem Planeten leben gegenwärtig etwa drei Milliarden - das Eis, das Antarktika bedeckt, verspeisen wollten, müßte jeder, angefangen vom Kleinkind bis zum betagten Greis, alle zwei Sekunden eine Tonne Eis lecken, und das ununterbrochen ein ganzes Jahr hindurch. Der Eispanzer Antarktikas erinnert an eine gewaltige Kuppel. Ungefähr in der Mitte des Kontinents hat diese Kuppel eine Höhe von vier Kilometern, man bedenke: von viertausend Metern! Die hier zusammengeballten Eismassen schätzt man auf ungefähr fünfunddreißig Millionen Kubikkilometer.Würde dieses Eis verschwinden, würde man diese ungeheure Last von dem steinigen Boden entfernen, so könnte der ganze Kontinent allmählich um fünfhundert oder gar sechshundert Meter emporsteigen.Unter der unheimlichen Last von Milliarden und aber Milliarden Tonnen schiebt sich die weiße, kalte Masse langsam vorwärts und bewegt sich zu den Ufern, denn Eis schmilzt unter Druck. Diese Bewegung ist mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar. Man kann sie nur mit Hilfe von Präzisionsmeßinstrumenten feststellen. Der kalte, glitzernde Strom gefrorenen Wassers gleitet auf seinem Weg an Bergen vorbei, füllt mit seinen Massen die Schluchten, schafft an vielen Stellen erstarrte Wasserfälle. Endlich gelangt der Eisfluß zu den Ufern. Aber er hält sich hier nicht auf, sondern schiebt sich weiter vor ins Meer. Das im flachen Küstenmeer schwimmende Gletschereis wird als Schelfeis bezeichnet. Stellenweise nimmt es große Flächen der kalten Ozeane ein. Die Stirnseite des größten Schelfeises der Welt, das unter dem Namen Ross-Schelf-Eis bekannt ist, hat die Höhe eines zwanzigstöckigen Hauses. Aber man kann es durchaus nicht mit einem gewöhnlichen Wolkenkratzer vergleichen. Es wirkt vielmehr wie eine gewaltige Mauer, die sich mit ihrer senkrecht abfallenden Wand siebenhundertfünfzig Kilometer lang erstreckt. Die Oberfläche, die das Schelfeis einnimmt, ist ebenfalls riesengroß: fast fünfmal so groß wie die DDR, eine halbe Million Quadratkilometer. Dieses Schelfeis ist außerdem der Ursprung der meisten auf den Meeren schwimmenden Eisberge, die unter den Schlägen der Meereswogen von dieser gewaltigen Eismasse abbrechen. Vor einigen Jahren hatte die Mannschaft des amerikanischen Eisbrechers "Glacier", die eine Forschungsreise auf den Gewässern des fernen Südens unternahm, ein ungewöhnliches Erlebnis. Aus dem grauen Nebel, der das Schiff umgab, tauchte plötzlich eine blendendweiße Eiswand auf. Sie erhob sich etwa zehn Meter über den Wellen. Lange fuhr das Schiff an diesem Koloß entlang, erst nach Stunden entschwand die schwimmende Eisinsel den Blicken der erregten Forscher.Einen so großen schwimmenden Eisberg hatte man noch niemals gesehen. Seine Länge betrug dreihundert, seine Breite etwa dreißig Kilometer. Und die Höhe? Über den Wellen sah man doch nur den kleineren Teil der Eismassen, der größere war im Wasser verborgen. Würde man die Eisinsel aus dem Meer heben, hätte sie eine Höhe von achtzig Stockwerken. Und taute man sie auf, so ergäbe sie so viel Wasser, wie die Weichsel im Verlauf von zwanzig Jahren zur Ostsee führt... Die Eisberge, die den Seeleuten auf ihrem Wege zu den Gestaden Antarktikas zu Hunderten begegnen, versetzen den Beschauer nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch ihre Gestalt in Erstaunen. Wenn sich der Eisberg vom Schelfeis löst, sieht er zunächst aus wie ein riesengroßes Stück Zucker. Man nennt ihn dann Tafeleisberg, denn seine Oberfläche ist beinah so eben und glatt wie ein Tisch. Doch von Sturm und Meeresströmung gepeitscht, beginnt der im Wasser liegende ...

[Schlagwörter: [Der geheimnisvolle Kontinent Antarktis, sitten, brauchtum, glaube, landschaft, geister, wunder, zauber fantasie,,freundschaft, mut, orscher, expedition, tiere, landschaft, eiskruste,überleben, gefahr, kontinent, bewohner, ernährung, erneuerung, abenteuer]]

Hardcover, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 592130395


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Nr. 19
Königsegg, Adda von:
Leipzig/Berlin Otto Beyer Verlag, 1940.
Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (Halbleinen /HLn/OHLn im Format gr.8vo 14 x 21 cm) mit Rücken- und Deckeltitel sowie Kopffarbschnitt. 259 Seiten mit mehreren Fotoabbildungen (Gemälde-Wiedergaben) auf Kunstdruckpapier: Carl August von Weimar, Goethe-Büste, Charlotte von Stein, Goethe-Gartenhaus an der Ilm. -Historischer Roman in 17 Kapiteln mit folgendem Inhalt: "Nur eine Kleinigkeit / Paradies der Jugend / Brautschau in Rußland / Tod der Mutter / Briefe aus Weimar / Fahrt ins Glück / Sereniffima / Die Braut / Einzug in Weimar / Die junge Herzogin / Erstes Fest im Wittumspalais / Der junge Goethe / Ritter vom Sturm und Drang / Drei Frauen / Anna Amalie, Luise und Frau von Stein / Besuch im Garten am Stern / Karl August feiert Geburtstag / Tafel im Schloß." - Erstausgabe, EA, erste Auflage in guter Erhaltung (handschriftliche Widmung auf Titel, sonst gut) .

[Schlagwörter: Altweimar, Thüringen, Mitteldeutschland im 18. Jahrhundert, Frauen-Roman, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach und Napoleon, Weimarer Klassik, betrogene fürstliche Ehefrau]

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Artikel-Nr.: 9812


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Nr. 20
Sämtliche Märchen in zwei Bändenvon Hans Christian Andersen mit ILlustrationen von Vilhelm Pedersen und Lorenz Fröhlich - Hans Christian Andersen
Hans Christian Andersen
München : Winkler Verlag. o.Angabe
ISBN 353805004X

21 cm. 746,758 S. Leineneinband ohne OU

gebrauchs und Lagerspuren,leinen etwas fleckig,. "..der berühmte dänische Dichter Hans Christian Andersen wollte mit seinen Märchen Erwachsene wie Kinder in gleichem Maße ansprechen: "Ich greife eine Idee auf, die für Ältere gedacht ist - und erzähle sie dann den Kleinen, während ich daran denke, daß Vater und Mutter oft zuhören, und ihnen muß man etwas für den Verstand geben."Im Unterschied beispielsweise zu den Brüdern Grimm, die Märchengut sammelten und aufschrieben, hört man bei Andersen überall den Erzähler heraus. Dabei lauscht er seinen Satzbau der Umgangssprache so genau ab, daß die kleinste Kleinigkeit lebendig wird.Andersen veröffentlichte seine Märchen in insgesamt elf Heften, die jeweils eine Märchenfolge enthielten. Seine Quellen waren neben deutschen, griechischen und dänischen Märchen vor allem Stoffe aus Sage und Geschichte. In einigen Märchen lehnte er sich eng an das Volksmärchen an, das er auf ernsthafte und humoristische Weise nachdichtete und modifizierte ("Der Reisekamerad", "Die wilden Schwäne"?"Das Feuerzeug", "Die Prinzessin auf der Erbse"). In anderen war er der Erfinder, der Schöpfer; in ihnen spiegelt sich seine Weltanschauung ("Die Schneekönigin"), übt er Gesellschaftskritik ("Die Nachtigall") oder gibt er seiner oft bitteren Lebenserfahrung Ausdruck ("Der standhafte Zinnsoldat"). In seinen Kunstmärchen ("Die kleine Seejungfer", "Die Blumen der kleinen Ida") verbinden sich Wirklichkeit und Wunder zu einer neuen Realität. Trotz des eher pessimistischen Grundtons in seinen letzten Märchen ist Andersens Werk doch getragen vom starken Optimismus und Lebenswillen des Mannes, der es vom armen Schuhmacherssohn zum weltberühmten und gefeierten Dichter gebracht hat. In "Das häßliche junge Entlein", eigentlich der Geschichte seines Lebens, kommt dies wohl am schönsten zum Ausdruck.Andersen bereichert alle Altersstufen mit seiner Mischung aus Witz, Ironie, Humor, Naivität und Realitätssinn. "Das Naive war nur eine Einzelheit des Märchen, der Humor dagegen das Salz darin..Band 1 ...Das Feuerzeug....Der kleine Claus und der große Claus..Die Prinzessin auf der Erbse..Die Blumen der kleinen Ida ...Däumelinchen ..Der unartige Junge....Der Wandergefährte ...Die kleine Meerjungfrau ..Des Kaisers neue Kleider ..Die Galoschen des Glücks...Die Gänseblume .Der standhafte Zinnsoldat ..Die wilden Schwäne .Der Paradiesgarten .Der fliegende Koffer....Die Störche ..Das Metallschwein Der Freundschaftsbund ..Eine Rose vom Grabe Homers...Ole Luköie.Der Rosenelf ...Der Schweineknecht.....der Buchweizen .Der Engel .Die Nachtigall ...Die Liebesleute ..Das häßliche Entenküken .Der Tannenbaum ..Die Schneeköngin Das Holunderweibchen ..Die Stopfnadel...Die Glocke..Großmutter .Elfenhügel .Die roten Schuhe ..Springinsfeld ... Die Hirtin und der Schornsteinfeger . Holger Danske . Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern Ein Bild vom Kastelhvall ... Aus einem Fenster in Vartou . Die alte Straßenlaterne ..... Die Nachbarsfamilien Der kleine Tuk . Der Schatten Das alte Haus Der Wassertropfen . Die glückliche Familie . Die Geschichte einer Mutter .. Der Kragen Der Flachs Vogel Phönix. Eine Geschichte . Das stumme Buch.... Da ist ein Unterschied . Der alte Grabstein .. Die herrlichste Rose der Welt Die Geschichte des Jahres . Am allerletzten Tage . Es ist wahrhaftig wahr. Das Schwanennest . Ein heiteres Gemüt. Herzeleid . Alles, wo es hingehört .... Der Wichtel beim Fettkrämer .. In Jahrtausenden.. Unterm Weidenbaum .. Fünf aus einer Erbsenschote . Ein Blatt vom Himmel . "Sie taugte nichts" .. Die letzte Perle Zwei Jungfern. Am äußersten Meer .. Das Sparschwein Ib und die kleine Christine ... Tölpel-Hans Der Ehre Dornenpfad .. Das Judenmädchen.. Der Flaschenhals .. Der Stein der Weisen Suppe von einem Wurstspeiler . Des Hagestolzen Nachtmütze . "Etwas" .... Des alten Eichbaums letzter traum.. Das Abc-Buch ....Band 2. Des Schlammkönigs Tochter .... Die Schnelläufer .. Das Glockentief .. Der böse Fuist .. Der Wind erzählt von Valdemar Daae und seinen Töchtern.. Das Mädchen, das aufs Brot trat Der Türmer Ole .. Anne Lisbeth . Kindergeschwätz... Ein Stück Perlenschnur Schreibfeder und Tintenfaß.. Das Kind im Grabe .... Der Hofhahn und der Wetterhahn. "Schön!" ... Eine Geschichte aus den Dünen Der Marionettenspieler Zwei Brüder . Die alte Kirchenglocke .. Zwölfe mit der Post . Der Mistkäfer Was Vadder tut, ist immer das Richtige .. Der Schneemann . Auf dem Entenhof . Die Muse des neuen Jahrhunderts Die Eisjungfrau. Der Schmetterling ... Die Psyche .. Die Schnecke und der Rosenstrauch Die Irrlichter sind in der Stadt, sagte die Moorfrau . Die Windmühle... Der Silberschilling . Der Bischof von Börglum und sein Verwandter In der Kinderstube . Goldschatz Der Sturm zieht mit den Schildern um . Die Teekanne . Der Vogel des Volkslieds Die kleinen Grünen .. Der Wichtel und die Madam. Peirer, Peter und Peer . Bewahrt ist nicht vergessen Des Pförtners Sohn .. Der Umzugstag.Das Schneeglöckchen... Tantchen . Die Kröte. Des Paten Bilderbuch.. Die Lumpen. Vasnö und Glaenö Wer war die Glücklichste? ... Die Dryade Hühnergrethes Familie. Was die Distel erlebte .. Was man sich ausdenken kann Das Glück kann in einem Stück Holz liegen . Der Komet. Die Wochentage . Sonnenscheingeschichten.. Urgroßvater. Die Lichter.. Das Unglaublichste. Was die ganze Familie sagte .. "Tanze, tanze, Püppchcn mein!" "Frag die AmagerfrauI" . Die große Seeschlange . Der Gärtner und die Herrschaft. Der Floh und der Professor .. Was die alte Johanne erzählte . Der Hausschlüssel.. Der Krüppel Tante Zahnweh.Nachwort"Auszüge aus dem Buch

[Schlagwörter: [Andersen märchen, Freundschaft, Treue, Ehre, Glauben, Liebe, Handwerk, Naturwesen, Zauber, Wunder, Helden, schöne Mädchen, Jungfrauen, Könige, Prinzessinen, Mut, Hinterlist, sehnsucht, schatz, schwäche, Zauber, Wunder, Faulheit, Klugheit, List, Tapferkeit]]

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Artikel-Nr.: 5024


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Nr. 21
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) Concerto A-moll, op. 54 pour violon avec accompagnement d'orchestre ou piano (1901) Allegro - Adagio non troppo - Allegro - Tempo di Valse - Allegro Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland noch gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Liebhabermusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte, und mit nur neun Jahren begann, Lieder und Klavierstücke zu komponieren - Werke der Gattungen übrigens, in denen er sich später am meisten auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass seine Eltern seine muikalischen Interessen förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse an einer Musikschule zu belegen, und 1879 wurde er Student am dortigen Konservatorium, wo er Komposition bei Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908) und Kontrapunkt und Fuge bei Julius Johannsen (1826-1904) studierte. Noch während der Studienjahre hat er eine enge Beziehungen zu Rimski-Korsakow geknüpft, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Kollegen (der in seinen späteren Jahren immer stärker der Trunk- und Spielsucht verfallen sollte) bis zu Arenskys währte Tod. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimski-Korssakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte sogleich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und die I. Symphonie h-moll op. 4 (1883). Tschaikowsky wurde dem jungen Komponisten zum Vorbild, was seinem alten Lehrer nicht unbedingt gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga), das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894) und das II. Streich-quartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete wie auch die noch heute gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflich-tungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimski-Korssakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen letzten beiden Lebensjahren, sich dem Alkohol und Kartenspiel zu wiedersetzen, und zwei letzte Hauptwerke zu entstanden: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wie viel von der damaligen Wirklichkeit durch dieser Historiographie unter den Teppich gekehrt wurde: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationa-listen" für die Symphonie und ihre Besessenheit von den kanonischen Werken der deutschen Komponisten, die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist vielmehr merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Deckmantel des Eklektizismus untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler ab, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen, während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt möglich. Anton Arenskys Violinkonzert a-moll op. 54 ist eine Mischung von konservativer Ausdrucksweise und fortschrittlicher Formbehandlung. Einerseits beeindrucken die besondere Transparenz der Orchestrierung und die einfache, jedoch subtil behandelte Harmonik; andererseits lässt Arensky, wohl nach Franz Liszts Beispiel, die verschiedenen Sätze eines großangelegten Werks in einen Satz verschmelzen. In der Werkliste am Ende seines Arensky-Aufsatz im New Grove Dictionary of Music and Musicians (1980 und - bis auf die leicht aufgefrischte Literaturliste - unverändert nachgedruckt in der zweiten Ausgabe von 2001) nennt David Brown 1891 als Entstehungsdatum des Violinkonzerts a-moll op. 54. In seinem "Systematischen Verzeichnis" am Ende der von ihm herausgegebenen Sammlung Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys (Berlin, 2001) gibt Andreas Wehrmeyer hingegen 1901 an. Für Wehrmeyers Datum scheint kein Geringerer als Arensky selbst zu sprechen. In einem Brief vom 7. Januar 1902 an seinen Freund Tanejev schreibt er: "Ich beschäftige mich jetzt mehr mit dem Komponieren als vorher, als ich noch in der Kapelle war, obwohl mir vier Monate verloren gingen (ich war krank und konnte mich nicht mit Musik beschäftigen), aber ich habe immerhin eine ganze Reihe von Klavierstücken geschrieben - sechs Stücke, zwei Chöre, und ein Violinkonzert mit Orchester [ . . . ]" (das Original befindet sich in Gennadij Tsypins Arensky-Monographie, Moskau, 1966, S. 32). Auch wenn man versucht, die zehnjährige Diskrepanz mit der Annahme einer in der Zwischenzeit unternommenen Überarbeitung zu überbrücken - wie es Michael Cookson in seiner Online-Kritik der CD-Aufnahme bei Hyperion versucht (über http://www.musicweb-international.com/classrev/2009/Apr09/Arensky_cda67642.htm abrufbar), ist kaum anzunehmen, Arensky hätte seinem langjährigen Freund und Kollege eine Überarbeitung eines diesem sicherlich bekannten Originals als ein neues Werk angegeben. Widmungsträger des Violinkonzerts a-moll op. 54 ist der berühmte Violinist und Pädagoge Leopold Auer (1845-1930). Ob Auer - der sich einmal geweigert hatte, Tschaikowskys Violinkonzert uraufzuführen - Arenskys Versuch ausreichend "violinistisch" und seinem ausgesprochen konservativen Geschmack ausreichend sympathisch fand, um bei dessen Uraufführung mitzuwirken, wird erst eine nähere Befassung mit den zeitgenössischen Zeitungskritiken zeigen; Tsypins Monographie, die...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 1044


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Nr. 22
SCHATTENLEBEN und mein Weg ins Licht - Autobiografie einer Depression - Renate Ledrich
Renate Ledrich
DeBehr, Verlag,20140428
ISBN 9783957530530

NEUBUCH! 193x121x20 mm

... Mit meiner Geburt begann meine Trostlosigkeit. Als ungewolltes Kind einer außerehelichen Beziehungmit einem Fremdarbeiter kam ich 1943 bereits im siebenten Monat zur Welt. Ich hatte zwar ein paar Härchen auf dem Kopf, aber keine Finger- und Zehennägel. Ganze zweieinhalb Pfund brachte ich - allerdings nur zusammen mit dem Badehandtuch - auf die Waage ... Die kleine Renate wird Zeit ihres Lebens von ihrer Mutter hören, dass der von ihr so sehr vermisste Vater, der kurz vor ihrer Geburt deportiert wurde, ein Vergewaltiger gewesen sei - und sie somit dieFrucht der Gewalt. Liebe und Zuneigung werden ihr von der Mutter versagt, Demütigungen sind daheim an der Tagesordnung. Auch Schläge bis ins Jugendalter muss Renate ertragen. In der kleinen Kinderseele manifestiert sich dunkle TRAUER, der Schatten der Angst legt sich über ihr Gemüt. Und soll sie ein Leben lang begleiten. Doch wo Schatten ist, ist auch Licht, Renate soll ihren Weg aus der Traurigkeit finden, wenn es auch fast ein ganzes Menschenleben lang dauern wird. Es ist nie zu spät für ein Zipfelchen vom Glück. EIN BEWEGENDER AUTOBIOGRAFISCHER ROMAN.

[Schlagwörter: Angst; Erinnerung; Lebenserinnerung; Memoiren]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 9783957530530


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Nr. 23
Lied ohne Worte. Roman. Aus dem Russischen von Ursula Keller. Nachw. von Natalja Sharandak. Manesse-Bibliothek der Weltliteratur. - Tolstaja, Sofja:
Tolstaja, Sofja:
Zürich: Manesse, 2010.
ISBN 9783717522102

251 Seiten, gebundene Ausgabe.

Leinenband mit illustriertem Schutzumschlag in neuwertigem Zustand. - Nach "Eine Frage der Schuld" Tolstajas zweiter Roman - als Weltpremiere bei Manesse. Mit dem spektakulären Erfolg ihres Romans "Eine Frage der Schuld" trat Sofja Tolstaja hierzulande aus dem Schatten ihres berühmten Ehemannes. Ihr zweites Buch erzählt erneut von der alles umstürzenden Macht der Leidenschaft - und wirft ein weiteres Schlaglicht auf das Eheleben der Tolstois. Jahrzehntelang schlummerte das Kleinod in einem Moskauer Archiv; nun wird es zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Tod ihrer Mutter stürzt die junge Sascha in eine tiefe Krise. Ihr gutmütiger, aber plumper und wenig sensibler Ehemann, der Versicherungsbeamte Pjotr, kann sie nicht trösten; ein drückendes Gefühl der Leere und Sehnsucht quält sie. Da stellt die Begegnung mit dem Musiker Iwan Iljitsch ihr Leben auf den Kopf: Mit Mendelssohn-Bartholdys "Liedern ohne Worte" schenkt er ihr ungeahntes, rauschhaftes Glück. Ohne dass Sascha es sich zunächst eingestehen will, gilt ihre Begeisterung bald nicht mehr nur der Musik, sondern zunehmend auch dem begnadeten Pianisten. Einfühlsam und mitreißend erzählt Sofja Tolstaja vom qualvollen Schwanken zwischen Pflichtbewusstsein und Leidenschaft und von der überwältigenden Kraft der Musik. Der ergreifende Roman entstand vor dem Hintergrund eines tragischen Schicksalsschlages. Als der Tod ihres jüngsten Sohnes sie aus der Bahn warf, fand Sofja Tolstaja Trost in der Bekanntschaft mit dem Komponisten Sergej Tanejew, der - zum Ärger ihres krankhaft eifersüchtigen Mannes Lew Tolstoi - häufig in ihrem Haus zu Gast war. Zu Lebzeiten wagte sie nicht, die Geschichte zu veröffentlichen: Allzu leicht und allzu unmittelbar hätten die Leser Rückschlüsse auf ihre bereits zerrüttete Ehe gezogen. (Verlagsanzeige)

[Schlagwörter: Literatur. Romane. Erzählungen. Prosa. Literaturwissenschaft. Russische Literatur.]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 12777


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Nr. 24
Das Gespensterschiff und andere Märchen aus " Die Karawane". von Wilhelm Hauff mit Illustrationen von Grafik Design W.Braun München - Hauff. Wilhelm
Hauff. Wilhelm
Erlangen: Verlag Karl Müller. (o. J.)
20 cm. 207 seiten. Illustrierter Pappeinband

starke gebrauchsspuren,Seiten papiergebräunt, , Seitenblock teils locker, Rückenkanten bestoßen. "..der Dichter wilhelm Hauff beschäftigte sich seit seiner Jugend mit dem Schreiben. Durch den Tod des Vaters und den Umzug der Familie bekommt Wilhelm Hauff die Möglichkeit die reichhaltige Bibliothek des Großvaters zu nutzen. Die angeborene Gnade des Schreibens wird damit zusammengebracht, das Wilhelm Hauff so gut schreiben und erzählen kann, daß Hauff so viel lesen konnte und so gern las. Wilhelm Hauff besuchte mehrere Schulen in Tübingen und ab 1817 die Klosterschule in Blaubeuren. Danach studierte er als Stipendiat des Evangelischen Stifts Tübingen Theologie an der Universität, wo er zum Dr. phil. promovierte. Er war Mitglied der Tübinger Burschenschaft Germania .Von 1824 bis 1826 arbeitete Hauff als Hauslehrer in Stuttgart und reiste danach durch Frankreich und Norddeutschland. 1825 trat er mit der Satire Der Mann im Mond hervor,. Zwei Jahre später legte er den literarischen Bluff offen mit der Controvers-Predigt über H. Clauren und den Mann im Mond. Im Januar 1827 wurde er Redakteur des Cottaschen "Morgenblattes für gebildete Stände". Im Jahre 1827 heiratete Hauff seine Cousine Luise Hauff, die ihm am 10. November desselben Jahres ein Kind gebar. Nur eine Woche später, am 18. November 1827, verstarb Hauff infolge eines Nervenfiebers.Sein Grab befindet sich auf dem Hoppenlau-Friedhof Stuttgart.Hauff war nur ein kurzes Leben beschieden. Durch seine Märchen, die mehrfach verfilmt wurden, wurde er unsterblich.Die Karawane Es zog einmal eine große Karawane durch die Wüste. Auf der ungeheuren Ebene, wo man nichts als Sand und Himmel sieht, hörte man schon in weiter Feme die Glocken der Kamele und die silbernen Röllchen der Pferde; eine dichte Staubwolke, die ihr vorherging, verkündete ihre Nähe, und wenn ein Luftzug die Wolke teilte, blen deten funkelnde Waffen und helleuchtende Gewänder das Auge. So stellte sich die Karawane einem Manne dar, welcher von der Seite her auf sie zu ritt. Er ritt ein schönes arabisches Pferd, mit einer Tigerdecke behängt, an dem hochroten Riemenwerk hingen silberne Glöckchen, und auf dem Kopf des Pferdes wehte ein schöner Reiherbusch. Der Reiter sah stattlich aus, und sein Anzug entsprach der Pracht seines Rosses; ein weißer Turban, reich mit Gold bestickt, bedeckte das Haupt; der Rock und die weiten Beinkleider waren von brennendem Rot, ein gekrümmtes Schwert mit reichem Griff an seiner Seite. Er hatte den Turban tief ins Gesicht gedrückt; dies und die schwarzen Augen, die unter buschigen Brauen hervorblitzten, der lange Bart, der unter der gebogenen Nase herabhing, gaben ihm ein wildes, kühnes Aussehen. Als der Reiter ungefähr auf fünfzig Schritte der Karawane nahe war, sprengte er sein Pferd an und war in wenigen Augenblicken an der Spitze des Zuges angelangt. Es war ein so ungewöhnliches Ereignis, einen einzelnen Reiter durch die Wüste ziehen zu sehen, daß die Wächter des Zuges, einen Überfall befürchtend, ihm ihre Lanzen ent-gegenstreckten. "Was wollt ihr?" rief der Reiter, als er sich so kriegerisch empfangen sah. "Glaubt ihr, ein einzelner Mann werde eure Karawane angreifen ?" Beschämt schwangen die Wächter ihre Lanzen wieder auf, ihr An führer aber ritt an den Fremden heran und fragte nach seinem Begehr. " Wer ist der Herr der Karawane ?"fragte der Reiter. "Sie gehört nicht einem Herrn", antwortete der Gefragte, "sondern es sind mehrere Kaufleute, die von Mekka in ihre Heimat ziehen, und die wir durch die Wüste geleiten, weil oft allerlei Gesindel die Reisenden beunruhigt." - "So führt mich zu den Kaufleuten", begehrte der Fremde; "das kann jetzt nicht geschehen", antwortete der Führer, "weil wir ohne Aufenthalt weiter ziehen müssen, und die Kaufleute wenigstens eine Viertel stunde weiter hinten sind; wollt Ihr aber mit mir weiter reiten, bis wir lagern, um Mittagsruhe zu halten, so werde ich Eurem Wunsche willfahren." Der Fremde sagte hier auf nichts; er zog eine lange Pfeife, die er am Sattel fest gebunden hatte, hervor und fing an, in großen Zügen zu rauchen, indem er neben dem Anführer des Vortrabs weiterritt. Dieser wußte nicht, was er aus dem Fremden machen sollte, er wagte es nicht, ihn geradezu nach seinem Namen zu fragen, und so künstlich er auch ein Gespräch anzuknüpfen suchte, der Fremde hatte auf das: "Ihr raucht da einen guten Tabak", oder "Euer Rapp' hat einen braven Schritt", immer nur mit einem kurzen "Ja, ja!" geantwortet. Endlich waren sie auf dem Platz angekommen, wo man Mittagsruhe halten wollte. Der Anführer hatte seine Leute als Wachen ausgestellt, er selbst hielt mit dem Fremden, um die Karawane herankommenzu lassen. Dreißig Kamele, schwer beladen, zogen vor über, von bewaffneten Führern geleitet. Nach diesen kamen auf schönen Pferden die fünf Kaufleute, denen die Karawane gehörte. Es waren Männer von vorgerücktem Alter, ernst und gesetzt aussehend, nur einer schien viel jünger als die übrigen, wie auch froher und lebhafter. Eine große Anzahl Kamele und Packpferde schloß den Zug.Man hatte Zelte aufgeschlagen und die Kamele und Pferde ringsumher gestellt. In der Mitte war ein großes Zelt von blauem Seidenzeug. Dorthin führte der Anführer der Wache den Fremden. Als sie durch den Vorhang des Zeltes getreten waren, sahen sie die fünf Kaufleute auf goldgewirkten Polstern sitzen; schwarze Sklaven reichten ihnen Speisen und Getränke. " Wen bringt Ihr uns da ?" rief der junge Kaufmann dem Führer zu. Ehe noch der Führer antworten konnte, sprach der Fremde: "Ich heiße Selim Baruch und bin aus Bagdad; ich wurde auf einer Reise nach Mekka von einer Räuberhorde gefangen und habe mich vor drei Tagen heimlich aus der Gefangenschaft befreit. Der große Prophet ließ mich die Glocken Eurer Karawane in weiter Ferne hören, und so kam ich bei Euch an. Erlaubet mir, daß ich in Eurer Gesellschaft reise, ihr werdet Euren Schutz keinem Unwürdigen schenken, und so ihr nach Bagdad kommet, werde ich Eure Güte reich lich belohnen, denn ich bin der Neffe des Großwesirs." Der .älteste der Kaufleute nahm das Wort: "Selim Baruch", sprach er, "sei willkommen in unserm Schatten. Es macht uns Freude, dir beizustehen; vor allem aber setze dich und iß und trinke mit uns."Selim Baruch setzte sich zu den Kaufleuten und aß und trank mit ihnen. Nach dem Essen räumten die Sklaven die Geschirre hinweg und brachten lange Pfeifen und türkischen Sorbett. Die Kaufleute saßen lange schweigend, indem sie die bläulichen Rauchwolken vor sich hin bliesen und zusahen, wie sie sich ringelten und in die Luft ver schwebten. Der junge Kaufmann brach endlich das Stillschweigen. "So sitzen wir seit drei Tagen", sprach er, "zu Pferde und am Tisch, ohne uns durch etwas die Zeit zu vertreiben. Ich verspüre gewaltig Langeweile. Wißt ihr gar nichts, meine Freunde, das uns die Zeit vertreibe?" Die vier älteren Kaufleute rauchten fort und schienen ernsthaft nachzusinnen, der Fremde aber sprach: " Wenn es mir erlaubt ist, will ich euch einen Vorschlag machen. Ich meine, auf jedem Lagerplatz könnte einer von uns den andern etwas erzählen. Dies könnte uns schon die Zeit vertreiben." - "Selim Baruch, du hast wahr gesprochen", sagte Achmet, der älteste der Kaufleute; "laßt uns den Vorschlag annehmen." - "Es freut mich, wenn euch der Vorschlag behagt", sprach Selim, "damit ihr aber sehet, daß ich nichts Unbilliges verlange, so will ich den Anfang machen." Vergnügt rückten die fünf Kaufleute näher zusammen und ließen den Fremden in ihrer Mitte sitzen. Selim er frischte seine Stimme mit einem tüchtigen Zuge Sorbett, strich den langen Bart über den Mund weg und sprach: "So höret denn die Geschichte von Kalif Storch."Die Karawane..... Die Geschichte von Kalif Storch... Die Geschichte von dem Gespensterschiff .... Die Geschichte von der abgehauenen Hand .. Die Errettung Fatmes. Die Geschichte von dem kleinen Muck. Das Märchen vom falschen Prinzen..Auszüge aus dem Buch

[Schlagwörter: [Gespensterschiff ;orient, Sagen; Freundschaft; Der Hirschgulden; Probleme, freunde, freundschaft, macht, gier, neid, reichtum, intrigen, liebe, glück, leid, gutmütigkeit, schönheit, märchen, gemeinheit ,intrigen, schatz, reichtum, charkter, orient, schwächen, von]]

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Lied ohne Worte : Roman : Sofja Tolstaja. Aus dem Russ. übers. von Ursula Keller. Nachw. von Natalja Sharandak, Manesse-Bibliothek der Weltliteratur : - Tolstaja, Sofja und Ursula [Übers.] Keller :
Tolstaja, Sofja und Ursula [Übers.] Keller :
: Zürich : Manesse-Verlag : 2010.
ISBN 9783717522102

NEUBUCH 251 S. ; 16 cm : Kl.-8 Octav : Gewebe mit originalem Schutzumschlag :

Pesnja bez slov NEUBUCH Sofja Tolstaja Lied ohne Worte Roman Mit Nachwort von Natalja Sharandak Originaltitel: Pesnja bes slow Aus dem Russischen von Ursula Keller Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 9,0 x 15,0 cm ISBN: 978-3-7175-2210-2 Nach "Eine Frage der Schuld" Tolstajas zweiter Roman - als Weltpremiere bei Manesse Mit dem spektakulären Erfolg ihres Romans "Eine Frage der Schuld" trat Sofja Tolstaja hierzulande aus dem Schatten ihres berühmten Ehemannes. Ihr zweites Buch erzählt erneut von der alles umstürzenden Macht der Leidenschaft - und wirft ein weiteres Schlaglicht auf das Eheleben der Tolstois. Jahrzehntelang schlummerte das Kleinod in einem Moskauer Archiv; nun wird es zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Tod ihrer Mutter stürzt die junge Sascha in eine tiefe Krise. Ihr gutmütiger, aber plumper und wenig sensibler Ehemann, der Versicherungsbeamte Pjotr, kann sie nicht trösten; ein drückendes Gefühl der Leere und Sehnsucht quält sie. Da stellt die Begegnung mit dem Musiker Iwan Iljitsch ihr Leben auf den Kopf: Mit Mendelssohn-Bartholdys "Liedern ohne Worte" schenkt er ihr ungeahntes, rauschhaftes Glück. Ohne dass Sascha es sich zunächst eingestehen will, gilt ihre Begeisterung bald nicht mehr nur der Musik, sondern zunehmend auch dem begnadeten Pianisten. Einfühlsam und mitreißend erzählt Sofja Tolstaja vom qualvollen Schwanken zwischen Pflichtbewusstsein und Leidenschaft und von der überwältigenden Kraft der Musik. Der ergreifende Roman entstand vor dem Hintergrund eines tragischen Schicksalsschlages. Als der Tod ihres jüngsten Sohnes sie aus der Bahn warf, fand Sofja Tolstaja Trost in der Bekanntschaft mit dem Komponisten Sergej Tanejew, der - zum Ärger ihres krankhaft eifersüchtigen Mannes Lew Tolstoi - häufig in ihrem Haus zu Gast war. Zu Lebzeiten wagte sie nicht, die Geschichte zu veröffentlichen: Allzu leicht und allzu unmittelbar hätten die Leser Rückschlüsse auf ihre bereits zerrüttete Ehe gezogen. 9783717522102

[Schlagwörter: Literatur in anderen Sprachen, B Belletristik]

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