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Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) "Une songe sur le Volga" Ouvertüre, op. 16 (1888) Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Amateurmusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte und bereits mit neun Jahren begann, Lieder un?d Klavierstücke zu komponieren - Werke in genau den Gattungen, in denen er sich später auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass die Eltern seine muikalischen Talente förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse in einer Musikschule zu belegen. 1879 imma-trikulierte Arenski am dortigen Konservatorium, wo er bei Nikolai Rimsky-Korsakow (1844-1908) Komposition und bei Julius Johannsen (1826-1904) Kontrapunkt und Fuge studierte. Noch während der Studienjahre knüpfte er enge Beziehungen zu Rimsky-Korsakow an, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Komponisten (der in seinen späteren Jahren immer stärker von Trunk- und Spielsucht heimgesucht werden sollte) bis zum Tod Arenskys währten. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimsky-Korsakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte unverzüglich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und ?wurde dem jungen Komponisten schnell zum Vorbild, was seinem alten Lehrer wohl nicht gerade gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga); das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894); und das II. Streichquartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete, sowie die noch häufig gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflichtungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimsky-Korsakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen zwei letzten Lebensjahren, sich zusammenzuraufen, mit dem Alkohol und dem Kartenspiel aufzuhören, und zwei letzte Hauptwerke zu schaffen: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wieviel von der damaligen Wirklichkeit diese Historiographie sozusagen unter den Teppich fegte: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationalisten" für die Symphonie, ihre Besessenheit von den kanonischen Werken deutscher Komponisten und die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist schon merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Mantel des Eklektizismusvorwurfs untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen - während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt wieder möglich. Anton Arenskys Oper Son na Volge (zu deutsch: Ein Traum an der Wolga) - sein erstes Bühnenwerk - wurde am 2. Januar 1891 (nach der gregorianischen Zeitrechnung) am Moskauer Bolschoi-Theater uraufgeführt. Sie trägt die Opusnummer 16 und wurde 1888 vollendet. Begonnen hat Arensky die Arbeit an dieser Oper jedoch um 1882, was wohl die starke folkloristische Orientierung des musikalischen Stils - nach Andreas Wehrmeyer (in seiner Sammlung Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys, Berlin, 2001) ein grundsätzliches Charakteristikum von Arenskys Frühwerk - erklärt. Den dramatischen Stoff bekam er von Tschaikowsky buchstäblich geschenkt, denn dieser hat 1868 seine erste Oper (Der Wojewode) nach derselben literarischen Vorlage, einem Drama von Aleksandr Ostrowski (1823-1886), komponiert, später vernichtet, und Arensky das Libretto zur Verfügung gestellt. Ostrowskis Drama handelt von einem alten Heerführer und Statthalter (so heißt "Wojewode" auf deutsch) und seinem oft grausamen Umgang mit den Mädchen, die er heiraten will oder einfach nur begehrt; klugerweise hat Arensky - wie man von einem Schüler Rimsky-Korsakows erwartet - die folkloristisch-phantastischen Elemente im Drama restauriert, die Tschaikowsky gestrichen hatte. Arenskys Ouverture wirkt wie eine eigenartige Mischung aus Potpourri-Ouverture mit ihrer Betonung auf kontrastierenden, den musikalischen Stoff der Oper vorausnehmenden Kleinstsätzen und dem Sonatensatzprinzip mit seinen kontrastierenden Themen und Betonung auf Entwicklung. Der anfängliche Maestoso-Teil schildert wohl die Würde eines Woje-wode; ein Piu mosso-Teil mit gestopften Hörnern und vorbeihuschenden Holzbläsern deutet auf das phantastische Element des Dramas (den Schuldtraum des Wojewode oder den alten Zauberer Mizgir?); es folgt eine kurze Entwicklung der Thematik der zwei Teile, aber genau in der Mitte des Stücks - man möchte sagen, in seinem Herzen - erklingt dreimal, in variierender Besetzung, das russische Volkslied "Vniz po matushke po Wolge" ("Stromabwärts auf Mütterchen Wolga"). Nach einem zweiten Entwicklungsteil erklingt wieder das Anfangsthema in etwas überblasener (und daher nicht völlig überzeugender) Pracht. Die Ouverture zur Oper Son na Volge erschien 1893 bei Jurgenson in Moskau und trägt ausserdem, wohl mit einem Blick auf den internationalen Markt, den französischen Titel Une songe sur le Volga. Man möchte annehmen, die Veröffentlichung des Klavierauszugs erfolgte gleichzeitig oder gleich danach; die Partitur des Ouverture trägt die Verlagsnummer 14708, während die Boge...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 1112


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Nr. 2
Arensky, Anton:
Arensky 61, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) Suite pour orchestre, op. 7 I Variations sur un theme russe II Air de danse III Scherzo IV Basso ostinato V Marche Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Liebhabermusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte, und bereits mit neun Jahren begann, Lieder und Klavierstücke zu komponieren - Werke in genau den Gattungen, in denen er sich später am auszeichnen würde. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass die Eltern seine muikalische Laufbahn förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse in einer Musikschule zu belegen, und 1879 wurde er Student am dortigen Konservatorium. Bei Nikolai Rimsky-Korsakow (1844-1908) studierte er Komposition und bei Julius Johannsen (1826-1904) Kontrapunkt und Fuge. Noch während der Studienjahre knüpfte er eine enge Beziehung zu Rimsky-Korsakow an, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Komponisten (der in seinen späteren Jahren immer stärker von Trunk- und Spielsucht heimgesucht wurde) bis zum Tod Arenskys währte. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimsky-Korsakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte unverzüglich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freun-dete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und die I. Symphonie h-moll op. 4 (1883). Tschaikowsky wurde dem jungen Komponisten schnell zum Vorbild, was seinem alten Lehrer wohl nicht gerade gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga); das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894); und das II. Streichquartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete wie die noch häufig gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - eine Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflichtungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung ) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimsky-Korsakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen zwei letzten vollen Lebensjahren, sich zusammenzuraffen, mit dem Alkohol und dem Kartenspiel aufzuhören, und zwei letzte Hauptwerke zu schaffen: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandene Feindschaft zwischen der "nationalisti-schen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wie viel von der damaligen Wirklichkeit von dieser Historiographie sozusagen unter den Teppich gefegt wurde: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationalisten" für die Symphonie, ihre Besessenheit von den kanonischen Werken deutscher Komponisten und die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freund-schaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist schon merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Mantel des Eklektizismusvorwurfs untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler ab, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Kolorist - während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt wieder möglich. War Anton Arenskys Erste Symphonie, op. 4 (Repertoire Explorer 886) ein Beweis seiner Fähigkeit, die musikalischen Mittel rasch zu beherrschen, so ist seine zwei Jahre später (1885) entstandene Suite pour orchestre, op. 7 ohne Zweifel das Werk eines jungen Meisters. Zu seinem schon in dem früheren Werk reichlich bewiesenen Klangsinn gesellt sich jetzt ein vertieftes, überaus natürliches Formgefühl: Das Schablonenhafte in der Behandlung der Form fällt gänzlich weg. Das merkt man schon im ersten Satz, der aus einer sinnvoll abgerundeten Reihe von Variationen über das russische Volkslied "Sie dreht den Besen" besteht. Sowohl ausdrucksmässig als auch in metrischer Hinsicht erinnert der zweite Satz, ein Walzer im Fünfvierteltakt, stark an den entsprechenden Satz aus Tschaikowskys Symphonie Pathetique, und es ist reizvoll zu spekulieren, ob hier der jüngere Komponist den älteren Meister doch irgendwie beeinflusst haben könnte. Der dritte Satz ist ein glänzendes, mit Zügen der russischen Volksmelodik durchsetztes Scherzo. Der darauffolgende Basso ostinato ist der einizge der fünf Sätze, der nicht ursprünglich für die Suite konzipiert wurde. Er entpuppt sich als die Orchestrierung des gleichnamigen Klavierstücks (op. 5, Nr. 5), das als einer von Arenskys frühen Erfolge gilt - es war z.B. unter den Lieblingsstücken von Sergei Tanejew (1856-1915). In seiner neuen Fassung wurde das Stück auch in Orchesterkonzerten sozusagen ein Schlager: Im Januar 1895 schrieb der russische Pianist, Dirigent und Komponist Alexander Siloti (1863-1945) an Tanejew, allein dieser eine Basso ostinatohabe ausgereicht, Arensky in England berühmt zu machen. Nur eine einzige Stimme zeigte sich reserviert, nämlich die seines Vorbilds Tschaikowsky. In einem Brief an Arensky vom September 1885 (zitiert nach Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys, hrsg. Andreas Wehrmeyer, Berlin 2001) gab er dem jüngeren Komponisten seinen Verdacht Ausdruck, seine "Manie für fünfzeitige Takte" würde zur Gewohnheit. Denn dieser Satz, wie auch der Walzer, steht im Fünfvierteltakt. Wäre es nicht sinnvoller gewesen - so Tschaikowsky - den Satz "als 3/4-, vielleicht auch als 6/4Takt" umzunotieren? Und er schreibt die ersten dreieinhalb Takte der Melodielinie "korrekt", nunmehr als sechs 3/4-Takte. Aber Tschaikowskys Darstellung greift viel zu kurz, denn die rhythmische Mehrdeutigkeit der Melodielinie lässt sich nur ungenügend auf Dreivierteltakte wie auch auf Fünfvi...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 887


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Nr. 3
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) Fantaisie sur des Chants epiques russes, op. 48 (1892) Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland noch gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Liebhabermusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte, und mit nur neun Jahren begann, Lieder und Klavierstücke zu komponieren - Werke der Gattungen übrigens, in denen er sich später am meisten auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass seine Eltern seine muikalischen Interessen förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse an einer Musikschule zu belegen, und 1879 wurde er Student am dortigen Konservatorium, wo er Komposition bei Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908) und Kontrapunkt und Fuge bei Julius Johannsen (1826-1904) studierte. Noch während der Studienjahre hat er eine enge Beziehungen zu Rimski-Korsakow geknüpft, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Kollegen (der in seinen späteren Jahren immer stärker der Trunk- und Spielsucht verfallen sollte) bis zu Arenskys währte Tod. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimski-Korssakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte sogleich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und die I. Symphonie h-moll op. 4 (1883). Tschaikowsky wurde dem jungen Komponisten zum Vorbild, was seinem alten Lehrer nicht unbedingt gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga), das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894) und das II. Streich-quartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete wie auch die noch heute gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflichtungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimski-Korssakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen letzten beiden Lebensjahren, sich dem Alkohol und Kartenspiel zu wiedersetzen, und zwei letzte Hauptwerke zu entstanden: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wie viel von der damaligen Wirklichkeit durch dieser Historiographie unter den Teppich gekehrt wurde: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationa-listen" für die Symphonie und ihre Besessenheit von den kanonischen Werken der deutschen Komponisten, die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist vielmehr merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Deckmantel des Eklektizismus untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler ab, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen, während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt möglich. Die sogenannte "Rjabinin-Phantasie" - auf dem Titelblatt der Erstausgabe: Fantaisie sur des Chants epiques russes chantes par J. T. Riabinine par piano avec orchestre - scheint auf dem ersten Blick Arensky als Nationalisten zu betonen. In gewisser Hinsicht stimmt das. Die Anregung zur Komposition ist wohlbekannt: Gegen Ende des Jahres 1892 wurde Iwan Trofimovich Rjabinin (1844-?) zur Aufführung im Kleinen Saal des Moskauer Konservatoriums eingeladen. Rjabinin, Sohn des berühmten Sängers Trofim Grigorievich Riabinin (1791-1885), wird in der Fachliteratur unterschiedlich als (vorzeitiger) Ethnomusikologe, Sammler russischer Volksepen, Sänger und Landarbeiter beschrieben. Im Konzertsaal saß nebem Arensky der damals siebzehnjärige Pianist Aleksandr Borisovich Gol'denveizer (1875-1961), dessen Erinnerungen an das Konzert zum ersten Mal in einer Dissertation über Arensky erschienen, geschrieben von einer gewissen N. Ussubaya, später dann in Gennady Tsypins auch heute noch als Standardwerk geltender Monographie über den Komponisten (Moskau, 1966): "Ich sah, wie er Rjabinins Weisen in sein Skizzenheft niederschrieb. Ob er nur die zwei niederschrieb, die im Fundament der "Fantasie" stehen, oder weitere - das ist mir unbekannt." Zur "nationalistischen" Eigenschaft des Werks hingegen muss man Andreas Wehrmeyer (in einem Aufsatz in dem von ihm herausgegebenen Sammlung Anton Arensky - Kompo-nist im Schatten Tschaikowskys, Berlin, 2001) Recht geben: "[S]elbst die Rjabinin-Phantasie für Klavier und Orchester op. 48 gibt sich hinsichtlich ihrer stilistischen und kompositionstechnischen Mittel entschieden westlich-international; die Weisen des Iwan Rjabinin (das thematische Material) sind nur als Ausgang von Belang, gleichsam als objet trouve, mit dem sich frei arbeiten und dem Arensky allerlei 'Uneigenes' angedeihen lässt." Die frühe Beliebtheit der Fantaisie sur des Chants epiques russes chantes par J. T. Riabinine par piano avec orchestre steht ausser Frage, obwohl genaue Daten in der Sekun-därliteratur fehlen. Man nehme an, Arensky habe sie für den eigenen Gebrauch geschrieben - Tsypin nennt ihn als "einen der ersten" Exponenten des Werks - und habe sie wohl uraufgeführt. Die Partitur und eine Bearbeitung vom Komponisten für zwei Klaviere erschienen 1900 bei Jürgenson, Moskau. Beide Fassungen sind mehrmals nachgedruckt worden, vorwiegend von sowjetischen Verlagen. Dass sie heutzutage so selten aufgeführt wird, liegt zweifellos an der heutigen Art, Konzertprogramme zu gestalten: Wo findet man j...

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Artikel-Nr.: 877


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Nr. 4
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) Suite pour grand orchestre tiree du ballet "Nuits d'Egypte", op. 50a I Ouverture II Danse d'Arsinoe et des esclaves III Danse des Juives IV Danse des Ghazies V Charmeuse des serpents VI Pas de deux VII Entree solennelle d'Antoine Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland noch gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Liebhabermusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte, und mit nur neun Jahren begann, Lieder und Klavierstücke zu komponieren - Werke der Gattungen übrigens, in denen er sich später am meisten auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass seine Eltern seine muikalischen Interessen förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse an einer Musikschule zu belegen, und 1879 wurde er Student am dortigen Konservatorium, wo er Komposition bei Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908) und Kontrapunkt und Fuge bei Julius Johannsen (1826-1904) studierte. Noch während der Studienjahre hat er eine enge Beziehungen zu Rimski-Korsakow geknüpft, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Kollegen (der in seinen späteren Jahren immer stärker der Trunk- und Spielsucht verfallen sollte) bis zu Arenskys währte Tod. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimski-Korssakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte sogleich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und die I. Symphonie h-moll op. 4 (1883). Tschaikowsky wurde dem jungen Komponisten zum Vorbild, was seinem alten Lehrer nicht unbedingt gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga), das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894) und das II. Streich-quartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete wie auch die noch heute gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflich-tungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimski-Korssakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen letzten beiden Lebensjahren, sich dem Alkohol und Kartenspiel zu wiedersetzen, und zwei letzte Hauptwerke zu entstanden: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissen-schaftlers Richard Taruskin beweisen, wie viel von der damaligen Wirklichkeit durch dieser Historiographie unter den Teppich gekehrt wurde: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationa-listen" für die Symphonie und ihre Besessenheit von den kanonischen Werken der deutschen Komponisten, die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklek-tizismus" negativ bewertet wurde; es ist vielmehr merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Deckmantel des Eklektizismus untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler ab, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen, während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt möglich. Arensky komponierte sein Ballett Nuits d'Egypte im Laufe des Jahres 1900. In seiner Dokumentensammlung Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys (Berlin, 2001) vermutet Andreas Wehrmeyer, Arenskys Freude über das nahende Ende seiner Verpflichtungen an der Hofsängerkapelle löste eine relativ kurze Periode erhöhter Produktivität aus: im selben Jahr schrieb er ein Klavierquintett (op. 51), im Jahr zuvor die Kantate Der Springbrunnen von Bachtschissarai (op. 46) und die sogenannte "Rjabinin-Phantasie" für Klavier und Orchester (op. 48; Repertoire Explorer 877). Die Handlung des Balletts ist der Novelle Une nuit de Cleopatre (1845) von Theophile Gautier (1811-1872) entnommen; merkwürdig an Arenskys Musik ist das weitgehende Fehlen von ausgerechnet jenen musikalischen Exotisismen, die so leicht und häufig in den Werken seiner Zeitgenossen vorkommen. Nur an zwei Stellen in den sieben dem Ballett entnommenen Sätzen, die die vorliegende Suite ausmachen, sind solche Exotismen überhaupt zu spüren: in der "Charmeuse des serpents" mit ihren charakteristisch "orientalischen" melodischen Tonstufen (kleine Sexten, grosse Septimen) und im Seitenthema des letzten Satzes mit ihrer (eher türkisch anmutendem) Schlagzeugpartie. Wie soviele grössere Bühnenwerke, auch die von grossen Komponisten, musste Nuits d'Egypte lang auf die Uraufführung warten. Diese fand erst im März 1908, also zwei Jahre nach dem Tod des Komponisten, am Petersburger Mariinsky Theater statt. Sein grosser Erfolg war nicht nur der Musik, sondern sicherlich auch der Choreographie von Michel Fokine (1880-1942) zu verdanken; auf ähnliche Weise erzielte Serge Diaghilev (1872-1929) beachtenswerte Erfolge mit dem Ballett in den Programmen seiner Pariser "Saisons russes". Nuits d'Egypte wurde zunächst 1900 vom Moskauer Verleger Jurgenson als Klavier-auszug veröffentlicht; die Bearbeitung stammt wohl vom Komponisten. Zwei Jahre später erschienen, auch bei Jurgenson, eine Bearbeitung für Klavier vierhändig von Max Lippold und die vorliegende Suite. Es liegt nahe, Jurgenson habe eine baldige Aufführung des Balletts erwartet; und die Veröffentlichung der Suite ausgerechnet zu einer Zeit, als Arensky sich als gesuchter Dirigent profilierte, lässt vermuten, dass diese vom Komponisten selbst uraufgeführt wurde - was sich aber leider nicht mehr bestätigen läs...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 962


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Nr. 5
Die Wasser unter der Erde Roman - Moore, John Hermann Stiehl (Übers.) ; Lieselotte Mende (Ill.)
Moore, John Hermann Stiehl (Übers.) ; Lieselotte Mende (Ill.)
Stuttgart ; Hamburg Deutscher Bücherbund [1969]
Hardcover, Leinen, illustrierter Einband 527 Seiten gelesene Ausgabe in gutem, sauberen Zustand, Schutzumschlag fehlt 8

John Moore. [Übertr. von Hermann Stiehl. Mit 24 Ill. von Lieselotte Mende]. - Lizenz d. Rowohlt Verl., Reinbek b. Hamburg. - EST: The waters under the earth <dt.> - John Moore, 1907 in Tewkesbury/ Großbritannien geboren, schrieb schon früh Kurzgeschichten, während des zweiten Weltkrieges war er Pilot, er veröffentlichte seit 1945, dem Erscheinungsjahr seines ersten Buches, mehrere sehr erfolgreiche Romane und lebt heute auf seiner Farm in Gloucestershire. Viel Licht und Schatten gibt es in den Wäldern um Doddington, dem Landsitz der Seldons. Zeugen ihres überlieferten Wohlstands und ihrer aristokratischen Vergangenheit sind die uralten Eichen, in deren Kronen das Wappentier der Familie, das rote Eichhörnchen, haust: Aber die neue Zeit macht vor idyllischer Natur und gesellschaftlicher Tradition nicht halt und bricht zerstörerisch in altgefügte Ordnungen ein. Die rotbuschigen Gesellen müssen als erste gehen, sie werden von ihren robusteren grauen Artgenossen vertrieben. Auch die Tage der Eichen sind gezählt, sie müssen Straßen und Siedlungen weichen - und die Herrschaft der Seldons dem sozialen Fortschritt. In den sechs unverbrauchten, ehrgeizigen und intelligenten Kindern ihres Gärtners Fenton, die als junge Sozialisten heranwachsen, werden sie auf ihrem eigenen Grund und Boden mit einer neuen Klasse konfrontiert, die nach oben drängt. Während Sir Ferdo sich vor dem allgemeinen Verfall seines Besitzes und Vermögens immer häufiger in den Alkohol und in den vom Grundwasser bedrohten Weinkeller flüchtet, trauert Lady Janet in ihrem Tagebuch nicht ohne Ironie einer glanzvollen Epoche nach. Nur ihrer Tochter Susan, einer strahlenden Schönheit und leidenschaftlichen Reiterin, gelingt der Sprung in die neue Zeit. Weder bei einer Jugendliebe, ihrem reichen und eleganten Cousin Tony, auf den ihre Eltern alle Hoffnungen setzten und dem sie über die Jahre des Koreakrieges die Treue hält, noch in der tiefen Freundschaft zu Stephen Le Mesurier, einem faszinierenden Weltmann und konservativen Politiker, hat sie auf die Dauer Erfüllung finden können. Erst die sich plötzlich in Leidenschaft verwandelnde Zuneigung zu dem Gärtnersohn Ben Fenton, dem glänzenden Oxford-Absolventen und künftigen Abgeordneten, bringt- ihr das wirkliche Glück. Wie die Gefahr mit dem geheimnisvollen Steigen und Fallen der Wasser unter der Erde von Doddington anschwillt und abklingt, so bestimmt das Auf und Ab der Geschichte zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Suez-Krise das Schicksal der Menschen dieses großangelegten Familien- und Zeitromans. John Moore hat seine Gestalten mit tiefem menschlichem Verständnis gezeichnet und in der Schilderung von Waldgängen, Gartenfesten, Fuchs- und Fasanenjagden die Weite und Herrlichkeit der englischen Landschaft in un-vergeßlicher Weise eingefangen.

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 1622


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Nr. 6
Königsegg, Adda von:
Leipzig/Berlin Otto Beyer Verlag, 1940.
Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (Halbleinen /HLn/OHLn im Format gr.8vo 14 x 21 cm) mit Rücken- und Deckeltitel sowie Kopffarbschnitt. 259 Seiten mit mehreren Fotoabbildungen (Gemälde-Wiedergaben) auf Kunstdruckpapier: Carl August von Weimar, Goethe-Büste, Charlotte von Stein, Goethe-Gartenhaus an der Ilm. -Historischer Roman in 17 Kapiteln mit folgendem Inhalt: "Nur eine Kleinigkeit / Paradies der Jugend / Brautschau in Rußland / Tod der Mutter / Briefe aus Weimar / Fahrt ins Glück / Sereniffima / Die Braut / Einzug in Weimar / Die junge Herzogin / Erstes Fest im Wittumspalais / Der junge Goethe / Ritter vom Sturm und Drang / Drei Frauen / Anna Amalie, Luise und Frau von Stein / Besuch im Garten am Stern / Karl August feiert Geburtstag / Tafel im Schloß." - Erstausgabe, EA, erste Auflage in guter Erhaltung (handschriftliche Widmung auf Titel, sonst gut) .

[Schlagwörter: Altweimar, Thüringen, Mitteldeutschland im 18. Jahrhundert, Frauen-Roman, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach und Napoleon, Weimarer Klassik, betrogene fürstliche Ehefrau]

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Nr. 7
Arensky, Anton:
Anton Arensky (geb. 12. Juli (30. Juni) 1861, Nowgorod - gest. 25. (12.) Februar 1906, Perkjarvi bei Terioki, Finnland; heute Zelenogorsk, Russland) Concerto A-moll, op. 54 pour violon avec accompagnement d'orchestre ou piano (1901) Allegro - Adagio non troppo - Allegro - Tempo di Valse - Allegro Vorwort Anton (Antonij) Stepanowitsch Arensky wurde 12. Juli 1861 (30. Juni nach dem in Russland noch gebräuchlichen Julianischem Kalender) in Nowgorod geboren. Er war das dritte von vier Kindern und wuchs in anspruchsvoll-bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater war Arzt, und beide Eltern waren Liebhabermusiker - der Vater spielte Cello, Geige und Harmonium; die Mutter war Pianistin. Es verwundert also kaum, dass der junge Anton bald musikalische Interessen entwickelte, und mit nur neun Jahren begann, Lieder und Klavierstücke zu komponieren - Werke der Gattungen übrigens, in denen er sich später am meisten auszeichnen sollte. Im Gegensatz zu vielen heranwachsenden Komponisten seiner Zeit hatte er das Glück, dass seine Eltern seine muikalischen Interessen förderten. Der Umzug der Familie nach St. Petersburg ermöglichte ihm, noch während seiner Gymnasialjahre Kurse an einer Musikschule zu belegen, und 1879 wurde er Student am dortigen Konservatorium, wo er Komposition bei Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908) und Kontrapunkt und Fuge bei Julius Johannsen (1826-1904) studierte. Noch während der Studienjahre hat er eine enge Beziehungen zu Rimski-Korsakow geknüpft, die trotz dessen Entrüstung über den oft liederlichen Lebensstil des jüngeren Kollegen (der in seinen späteren Jahren immer stärker der Trunk- und Spielsucht verfallen sollte) bis zu Arenskys währte Tod. Als Student durfte Arensky sogar den Klavierauszug von Rimski-Korssakows Oper Snegurotschka anfertigen. 1882 exmatrikulierte Arensky mit der Goldmedaille des Konservatoriums und folgte sogleich einer Berufung an das Moskauer Konservatorium, zunächst als Dozent für Musiktheorie, ab 1889 als Professor für Musiktheorie und Komposition. Dort freundete er sich mit Tschaikowsky (1840-1893) und Sergei Tanejew (1856-1915) an, und bald erschienen seine ersten größeren Werke: ein Klavierkonzert f-moll op. 2 (1882) und die I. Symphonie h-moll op. 4 (1883). Tschaikowsky wurde dem jungen Komponisten zum Vorbild, was seinem alten Lehrer nicht unbedingt gefiel. Arenskys größte Erfolge als Komponist während seiner Amtszeit am Konservatorium waren zweifellos die 1891 uraufgeführte, jedoch schon während der Studentenzeit begonnene Oper Son na Volge (Ein Traum auf der Wolga), das I. Klaviertrio d-moll op. 32 (1894) und das II. Streich-quartett a-moll op. 35 (1894), dessen langsamer Satz er für Streichorchester bearbeitete wie auch die noch heute gespielten Variationen über ein Thema von Tschaikowsky. Unter seinen berühmtesten Schülern waren Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Nikokai Metner (1880-1951), Aleksandr Skrjabin (1872-1915), Aleksandr Gretschaninow (1864-1956) und Reinhold Gliere (1875-1956). 1888 wurde er auch Leiter der Konzerte der Russischen Chorgesellschaft - ein Amt, das er 1895 zusammen mit seinen Verpflich-tungen am Moskauer Konservatorium niederlegte, um Mily Balakirew (1837-1910) als Leiter der Hofsängerkapelle in St. Petersburg (und zwar auf Balakirews Empfehlung) zu folgen. Er blieb bis 1901 in diesem Amt, und eine stattliche Pension vom Hofministerium ermöglichte es ihm, sich der Komposition und der Konzerttätigkeit (als Pianist und Dirigent) zu widmen. Rimski-Korssakow berichtet jedoch, dass Arensky ausgerechnet in dieser Glanzzeit seinen Süchten immer stärker verfiel, und 1903 spürte er die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit, an der er kaum drei Jahre später starb. Trotzdem gelang es ihm in seinen letzten beiden Lebensjahren, sich dem Alkohol und Kartenspiel zu wiedersetzen, und zwei letzte Hauptwerke zu entstanden: die Oper Nal und Damajanti (1903) und eine Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm (1905). Das geschichtliche Urteil über Arenskys Schaffen fiel ziemlich hart aus. Die herkömmliche Historiographie der russischen Musik, besonders in englischsprachigen Ländern, geht von einer größtenteils nicht vorhandenen Feindschaft zwischen der "nationalistischen" - also "echten" - Kompositionsschule um Balakirew (das sogenannte "mächtige Häuflein") und dem "Kosmopoliten" Tschaikowsky mit seinen "epigonalen" Anhängern aus, und erst die in den letzten Jahrzehnten erschienenen Arbeiten des amerikanischen Musikwissenschaftlers Richard Taruskin beweisen, wie viel von der damaligen Wirklichkeit durch dieser Historiographie unter den Teppich gekehrt wurde: Tschaikowskys Aneignung der russischen Volksmusik, die Vorliebe der "Nationa-listen" für die Symphonie und ihre Besessenheit von den kanonischen Werken der deutschen Komponisten, die mannigfaltigen, überaus kollegialen und oft freundschaftlichen Kontakte zwischen Mitgliedern der vermeintlich verfeindeten Lager. In dieser Hinsicht ist es kaum überraschend, dass Arenskys "Eklektizismus" negativ bewertet wurde; es ist vielmehr merkwürdig, welch widersprüchliche Urteile unter dem Deckmantel des Eklektizismus untergebracht werden können. Arenskys Vorliebe für den strengen Satz beweist seinen "Akademismus", seine Vorliebe für kleine Formen und Gattungen stempelt ihn zum Salonkünstler ab, sein Hang zu Exotismen verrät ihn als oberflächlichen Koloristen, während sein oft kammermusikalischer Orchestersatz als farblos gilt. Es wäre falsch, Arensky für einen zweiten Tschaikowsky zu halten, aber eine gerechte Bewertung seines Schaffens wird erst jetzt möglich. Anton Arenskys Violinkonzert a-moll op. 54 ist eine Mischung von konservativer Ausdrucksweise und fortschrittlicher Formbehandlung. Einerseits beeindrucken die besondere Transparenz der Orchestrierung und die einfache, jedoch subtil behandelte Harmonik; andererseits lässt Arensky, wohl nach Franz Liszts Beispiel, die verschiedenen Sätze eines großangelegten Werks in einen Satz verschmelzen. In der Werkliste am Ende seines Arensky-Aufsatz im New Grove Dictionary of Music and Musicians (1980 und - bis auf die leicht aufgefrischte Literaturliste - unverändert nachgedruckt in der zweiten Ausgabe von 2001) nennt David Brown 1891 als Entstehungsdatum des Violinkonzerts a-moll op. 54. In seinem "Systematischen Verzeichnis" am Ende der von ihm herausgegebenen Sammlung Anton Arensky - Komponist im Schatten Tschaikowskys (Berlin, 2001) gibt Andreas Wehrmeyer hingegen 1901 an. Für Wehrmeyers Datum scheint kein Geringerer als Arensky selbst zu sprechen. In einem Brief vom 7. Januar 1902 an seinen Freund Tanejev schreibt er: "Ich beschäftige mich jetzt mehr mit dem Komponieren als vorher, als ich noch in der Kapelle war, obwohl mir vier Monate verloren gingen (ich war krank und konnte mich nicht mit Musik beschäftigen), aber ich habe immerhin eine ganze Reihe von Klavierstücken geschrieben - sechs Stücke, zwei Chöre, und ein Violinkonzert mit Orchester [ . . . ]" (das Original befindet sich in Gennadij Tsypins Arensky-Monographie, Moskau, 1966, S. 32). Auch wenn man versucht, die zehnjährige Diskrepanz mit der Annahme einer in der Zwischenzeit unternommenen Überarbeitung zu überbrücken - wie es Michael Cookson in seiner Online-Kritik der CD-Aufnahme bei Hyperion versucht (über http://www.musicweb-international.com/classrev/2009/Apr09/Arensky_cda67642.htm abrufbar), ist kaum anzunehmen, Arensky hätte seinem langjährigen Freund und Kollege eine Überarbeitung eines diesem sicherlich bekannten Originals als ein neues Werk angegeben. Widmungsträger des Violinkonzerts a-moll op. 54 ist der berühmte Violinist und Pädagoge Leopold Auer (1845-1930). Ob Auer - der sich einmal geweigert hatte, Tschaikowskys Violinkonzert uraufzuführen - Arenskys Versuch ausreichend "violinistisch" und seinem ausgesprochen konservativen Geschmack ausreichend sympathisch fand, um bei dessen Uraufführung mitzuwirken, wird erst eine nähere Befassung mit den zeitgenössischen Zeitungskritiken zeigen; Tsypins Monographie, die...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 1044


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Nr. 8
SCHATTENLEBEN und mein Weg ins Licht - Autobiografie einer Depression - Renate Ledrich
Renate Ledrich
DeBehr, Verlag,20140428
ISBN 9783957530530

NEUBUCH! 193x121x20 mm

... Mit meiner Geburt begann meine Trostlosigkeit. Als ungewolltes Kind einer außerehelichen Beziehungmit einem Fremdarbeiter kam ich 1943 bereits im siebenten Monat zur Welt. Ich hatte zwar ein paar Härchen auf dem Kopf, aber keine Finger- und Zehennägel. Ganze zweieinhalb Pfund brachte ich - allerdings nur zusammen mit dem Badehandtuch - auf die Waage ... Die kleine Renate wird Zeit ihres Lebens von ihrer Mutter hören, dass der von ihr so sehr vermisste Vater, der kurz vor ihrer Geburt deportiert wurde, ein Vergewaltiger gewesen sei - und sie somit dieFrucht der Gewalt. Liebe und Zuneigung werden ihr von der Mutter versagt, Demütigungen sind daheim an der Tagesordnung. Auch Schläge bis ins Jugendalter muss Renate ertragen. In der kleinen Kinderseele manifestiert sich dunkle TRAUER, der Schatten der Angst legt sich über ihr Gemüt. Und soll sie ein Leben lang begleiten. Doch wo Schatten ist, ist auch Licht, Renate soll ihren Weg aus der Traurigkeit finden, wenn es auch fast ein ganzes Menschenleben lang dauern wird. Es ist nie zu spät für ein Zipfelchen vom Glück. EIN BEWEGENDER AUTOBIOGRAFISCHER ROMAN.

[Schlagwörter: Angst; Erinnerung; Lebenserinnerung; Memoiren]

Sprache: Deutsch

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Nr. 9
Lied ohne Worte. Roman. Aus dem Russischen von Ursula Keller. Nachw. von Natalja Sharandak. Manesse-Bibliothek der Weltliteratur. - Tolstaja, Sofja:
Tolstaja, Sofja:
Zürich: Manesse, 2010.
ISBN 9783717522102

251 Seiten, gebundene Ausgabe.

Leinenband mit illustriertem Schutzumschlag in neuwertigem Zustand. - Nach "Eine Frage der Schuld" Tolstajas zweiter Roman - als Weltpremiere bei Manesse. Mit dem spektakulären Erfolg ihres Romans "Eine Frage der Schuld" trat Sofja Tolstaja hierzulande aus dem Schatten ihres berühmten Ehemannes. Ihr zweites Buch erzählt erneut von der alles umstürzenden Macht der Leidenschaft - und wirft ein weiteres Schlaglicht auf das Eheleben der Tolstois. Jahrzehntelang schlummerte das Kleinod in einem Moskauer Archiv; nun wird es zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Tod ihrer Mutter stürzt die junge Sascha in eine tiefe Krise. Ihr gutmütiger, aber plumper und wenig sensibler Ehemann, der Versicherungsbeamte Pjotr, kann sie nicht trösten; ein drückendes Gefühl der Leere und Sehnsucht quält sie. Da stellt die Begegnung mit dem Musiker Iwan Iljitsch ihr Leben auf den Kopf: Mit Mendelssohn-Bartholdys "Liedern ohne Worte" schenkt er ihr ungeahntes, rauschhaftes Glück. Ohne dass Sascha es sich zunächst eingestehen will, gilt ihre Begeisterung bald nicht mehr nur der Musik, sondern zunehmend auch dem begnadeten Pianisten. Einfühlsam und mitreißend erzählt Sofja Tolstaja vom qualvollen Schwanken zwischen Pflichtbewusstsein und Leidenschaft und von der überwältigenden Kraft der Musik. Der ergreifende Roman entstand vor dem Hintergrund eines tragischen Schicksalsschlages. Als der Tod ihres jüngsten Sohnes sie aus der Bahn warf, fand Sofja Tolstaja Trost in der Bekanntschaft mit dem Komponisten Sergej Tanejew, der - zum Ärger ihres krankhaft eifersüchtigen Mannes Lew Tolstoi - häufig in ihrem Haus zu Gast war. Zu Lebzeiten wagte sie nicht, die Geschichte zu veröffentlichen: Allzu leicht und allzu unmittelbar hätten die Leser Rückschlüsse auf ihre bereits zerrüttete Ehe gezogen. (Verlagsanzeige)

[Schlagwörter: Literatur. Romane. Erzählungen. Prosa. Literaturwissenschaft. Russische Literatur.]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 12777


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Nr. 10
Lied ohne Worte : Roman : Sofja Tolstaja. Aus dem Russ. übers. von Ursula Keller. Nachw. von Natalja Sharandak, Manesse-Bibliothek der Weltliteratur : - Tolstaja, Sofja und Ursula [Übers.] Keller :
Tolstaja, Sofja und Ursula [Übers.] Keller :
: Zürich : Manesse-Verlag : 2010.
ISBN 9783717522102

NEUBUCH 251 S. ; 16 cm : Kl.-8 Octav : Gewebe mit originalem Schutzumschlag :

Pesnja bez slov NEUBUCH Sofja Tolstaja Lied ohne Worte Roman Mit Nachwort von Natalja Sharandak Originaltitel: Pesnja bes slow Aus dem Russischen von Ursula Keller Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 9,0 x 15,0 cm ISBN: 978-3-7175-2210-2 Nach "Eine Frage der Schuld" Tolstajas zweiter Roman - als Weltpremiere bei Manesse Mit dem spektakulären Erfolg ihres Romans "Eine Frage der Schuld" trat Sofja Tolstaja hierzulande aus dem Schatten ihres berühmten Ehemannes. Ihr zweites Buch erzählt erneut von der alles umstürzenden Macht der Leidenschaft - und wirft ein weiteres Schlaglicht auf das Eheleben der Tolstois. Jahrzehntelang schlummerte das Kleinod in einem Moskauer Archiv; nun wird es zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Tod ihrer Mutter stürzt die junge Sascha in eine tiefe Krise. Ihr gutmütiger, aber plumper und wenig sensibler Ehemann, der Versicherungsbeamte Pjotr, kann sie nicht trösten; ein drückendes Gefühl der Leere und Sehnsucht quält sie. Da stellt die Begegnung mit dem Musiker Iwan Iljitsch ihr Leben auf den Kopf: Mit Mendelssohn-Bartholdys "Liedern ohne Worte" schenkt er ihr ungeahntes, rauschhaftes Glück. Ohne dass Sascha es sich zunächst eingestehen will, gilt ihre Begeisterung bald nicht mehr nur der Musik, sondern zunehmend auch dem begnadeten Pianisten. Einfühlsam und mitreißend erzählt Sofja Tolstaja vom qualvollen Schwanken zwischen Pflichtbewusstsein und Leidenschaft und von der überwältigenden Kraft der Musik. Der ergreifende Roman entstand vor dem Hintergrund eines tragischen Schicksalsschlages. Als der Tod ihres jüngsten Sohnes sie aus der Bahn warf, fand Sofja Tolstaja Trost in der Bekanntschaft mit dem Komponisten Sergej Tanejew, der - zum Ärger ihres krankhaft eifersüchtigen Mannes Lew Tolstoi - häufig in ihrem Haus zu Gast war. Zu Lebzeiten wagte sie nicht, die Geschichte zu veröffentlichen: Allzu leicht und allzu unmittelbar hätten die Leser Rückschlüsse auf ihre bereits zerrüttete Ehe gezogen. 9783717522102

[Schlagwörter: Literatur in anderen Sprachen, B Belletristik]

Schutzumschlag, Sprache: Deutsch

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Nr. 11
Goethe, Johann Wolfgang von:
Frankfurt am Main Insel Verlag, 1981.
558 S. 15,5 x 10 cm Hardcover

Guter Zustand, nur leichte Gebrauchsspuren, ohne Markierungen, Eintragungen, etc. Rückengoldprägung. Wilhelm Meisters Lehrjahre ist ein klassischer Bildungsroman von Johann Wolfgang von Goethe. Der wegweisende Entwicklungsroman erschien 1795/96. Der Roman besteht aus acht Büchern. Die Bücher eins bis fünf lehnen sich inhaltlich an das zu Goethes Lebzeiten unveröffentlichte Fragment Wilhelm Meisters theatralische Sendung an. Der Vergleich beider Texte ergibt etliche identische Wendungen bzw. Sätze. Hermann und Dorothea ist ein Epos in neun Gesängen von Johann Wolfgang von Goethe. Zwischen dem 11. September 1796 und dem 8. Juni 1797 entstanden, lag es im Oktober 1797 im Erstdruck vor. Die Gesänge tragen die Namen der antiken griechischen Musen. Metzlers Goethe-Lexikon ordnet die Beteiligten in einer nicht zu überbietenden Kürze den wichtigsten Aspekten der Handlung zu: Eine symbolische Landschaft - durch einen Fluß geteilt, der nur durch den Fährmann, die Schlange des Mittags oder den abendlichen Schatten eines Riesen überschritten werden kann - steht für die zweite Geschichtsepoche, die, nach dem goldenen, silbernen und erzenen, als gemischt-unterschiedenes Zeitalter erscheint. Die Liebe eines jungen Mannes zur schönen Lilie, einer ebenso jungen Frau, die märchenhafte wie tatkräftige, wenn auch zuweilen behinderte Hilfe von Irrlichtern, Schlange, Habicht, einem Alten mit Lampe und seiner Frau, vom Fährmann und vom Riesen ermöglicht schließlich, daß die entzweite Welt durch Opfer, Liebe und Weisheit ins fünfte Weltalter der Erlösung überführt wird und, in einer sichtbaren Zeitenwende, ein anmutig belebter, Glück gewährender gesellschaftlicher zustand erreicht wird. So wird in wenigen Zeilen und unter grossen Auslassungen die Komplexität der Geschichte deutlich. Um nicht zu interpretieren wird die Welt des Märchens, mit Ausnahme der als symbolisch geouteten Landschaft, zunächst als Realität beschrieben. Erst nach der Anfertigung einer Topographie der Geschichte kann eine Entschlüsselung erfolgen. Zustand: leichte Gebrauchsspuren

[Schlagwörter: Literatur, Literaturwissenschaften, Klassiker, Roman, Erzählungen, Liebe]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 3367


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Nr. 12
Meyerbeer, Giacomo:
S. 564, Giacomo Meyerbeer (geb. Berlin 5.9.1791 - gest. 2.5.1864 in Paris) Dinorah ou le Pardon de Ploerme l" Komische Oper in 3 Akten Libretto: Michel Carre und Jules Barbier Uraufführung: Paris, 4.4.1859 Vorwort Giacomo Meyerbeer wird am 5.9.1791 als Jakob Liebmann Beer in Tasdorf bei Berlin geboren. (Auf Wunsch eines Erbonkels setzt er später dessen Nachnamen Meyer vor Beer). Meyerbeer wächst in einer begüterten wie auch geistreichen jüdischen Bankiers-familie auf und erhält seit frühesten Jahren eine breitgefächerte musikalische Erziehung. In Berlin studiert er Komposition bei Zelter und B. A. Weber, in Darmstadt auch Kontrapunkt bei Abt Vogler (gemeinsam mit Carl Maria von Weber) und in Wien, wo er sein großes Talent als Pianist perfektioniert, trifft er mit Salieri zusammen. Meyerbeer ist noch unsicher, ob er eine Laufbahn als Pianist einschlagen solle, aber Salieri rät ihm 1815, nach Italien zu gehen, um dort Gesang und italienische Oper zu studieren. Meyerbeer begeistert sich für die Oper, italienisiert seinen Vornamen und komponiert fortan "rossinisch". Aus seiner italienischen Ära ist Il Crociato in Egitto (Venedig, 1824) das Werk, das sich am längsten gehalten hat. 1826 geht er nach Paris, um dort den Crociato einzustudieren. Er erlebt die ersten pariserischen "Großen Opern", Aubers Stumme von Portici und Rossinis Tell, und schreibt daraufhin Robert le Diable, die 1831 erscheint und das Genre der "Großen Oper" erst wirklich festigt. Noch ist Meyerbeers Musik recht italienisch, aber mit Les Huguenots (1836) zum Libretto von Eugene Scribe findet er zu dem etwas prunkhaften französischen Stil, der ihn und die Pariser Oper weltberühmt machen wird. Die Hugenotten sind ein Triumph, die Begeisterung der Zeitgenossen ist enorm, und selbst Heinrich Heine verbeugt sich vor Meyerbeer. In weniger als zwei Jahren kommt es zur 100. Aufführung. Kritik aber geht mit dem Ruhm Hand in Hand; unter anderem in Form von bösartigen Parodien - wobei die tödlich-genialste aus der Feder von Offenbach stammt. Nach den Hugenotten arbeitet er an mehreren Scribe-Opern weiter, wird aber 1842 als Nachfolger Spontinis zum Generalmusikdirektor an der Königlichen Oper in Berlin ernannt und komponiert für sein neues Haus eine national-romantische deutsche Oper, Das Feldlager in Schlesien (1844). Diesem militaristisch-sentimentalen Werk verhilft lediglich die Kunst der "schwedischen Nachtigall", Jenny Lind - von Meyerbeer an sein Haus engagiert - als Heldin Vielka zu einigem Erfolg. 1849 kommt Der Prophet in Paris heraus; Meyerbeer komponiert wieder große französische Oper. 1854 folgt seine erste komische Oper, L'etoile du Nord (ein Recycling der Feldlager-Musik ), 1859 dann die zweite: Dinorah. An seiner letzten Oper, L'Africaine (1865) hatte er schon seit 1830 gearbeitet; er vollendet sie 1862, erlebt jedoch ihre Erstaufführung nicht mehr. Meyerbeer stirbt 1864 dreiundsiebzigjährig während der Probenarbeit an der Afrikanerin in Paris; beerdigt aber wird er in Berlin. Meyerbeer lebte ganz für seine Arbeit an der Musik. Unterwegs zwischen Berlin, Italien, Paris gab es für ihn nicht viel anderes. Er soll vorsichtig und klug gewesen sein, eher in sich gekehrt. Stets auf seinemVorteil bedacht, konnte er sich dennoch durchaus für andere einsetzen. Berlioz sagte über Meyerbeer: "Er besaß nicht nur das Glück, Talent zu haben, er besaß sogar das Talent, Glück zu haben." Die Nachwelt jedoch war schnell unbarmherzig mit ihrer Kritik. Man sagte, daß kein geschmackliches Niveau so tief sein konnte, als daß Meyerbeer nicht hinunterstieg, wenn er dadurch Ruhm und ein breites Publikum zu gewinnen vermochte. Dennoch hatte er auf viele Komponisten großen Einfluß, nicht zuletzt auf den jungen Verdi - und Wagner. Trotz Wagners Kritik an seinen Opern hatte besonders dessen Umgang mit dem Orchester enorme Bedeutung für ihn: Meyerbeer kombinierte die Instrumente neu, ließ sie seltsame Klänge von großer Wirkung erzeugen, vermochte das Orchester unheimlich und dämonisch klingen zu lassen und benutzte ungewöhnliche Instrumente wie Bassklarinette, Saxophon und viola d'amore. So läßt er in Dinorah die Harfe mit ungewöhnlichen Flageolett-Tönen erklingen. Auch teilte er die Chöre auf und setzte sie instrumental ein, in erster Linie als Klangmittel. Meyerbeers Musik ist oftmals durchaus kalkuliert, bisweilen sogar vulgär; die Partituren voll unnötiger Verzierungen und billiger Effekthascherei (chromatische Skalen, Steigerungen mit Hilfe von Paukenwirbeln, heftige dynamische Akzente). Und doch ist er in der Operngeschichte von großer Bedeutung - nicht nur als 'Gründer' der französischen Großen Oper. Als Komponist war er eine große Begabung, die sich aber nie ganz entfaltete. Er war großartig, aber nicht einzigartig, er passte sich an, war mal deutsch, mal italienisch, mal französisch. Jedoch verstand er mehr vom Theater als die meisten anderen Opernkomponisten und dachte während des Schreibens der Partitur zuallererst an die Dramaturgie. Große Kunst ist die Tenorarie Vasco da Gamas "O paradis" (aus der Afrikanerin) oder die Altpartie des Fides im Propheten. Dinorahs Tanz mit dem Schatten gehört auch heute noch zum Repertoire einer jeden Koloraturprimadonna. Die Uraufführung von Dinorah ou Le Pardon de Ploermel, bekannt als Dinorah, fand in der Opera-Comique in Paris statt. Schon bald wurde die Oper in allen großen Opernhäusern gespielt, und die meisten großen Sopranistinnen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts haben als Protagonistin dieser Oper brilliert. Dinorah ist deutlich ein Spätwerk, sie ist ganz anders als Meyerbeers übrige Werke; die Musik ist reizend und einfach (trotz der verworrenen Handlung), aber auch spielerisch und voll frischer Einfälle. Der Komponist der großen tragischen Oper ist in Dinorah genialisch leicht und witzig; die Heldin wird zwar ein 'bißchen' wahnsinnig und tanzt einen virtuosen Walzer mit Echokoloraturen mit ihrem eigenen Schatten, "Ombre legere", aber später wird sie wieder gesund - und wir ahnen das, denn die Musik hat nichts Unheimliches. Eine Ziege hat sogar ein Wiegenlied und ein Motiv. Tatsächlich ist das Duett zwischen Hoel und Corentin "Quand l'heure sonnera" eines der graziösesten Buffostücke der französischen Opernliteratur, die Chöre dieses ländlichen Ambiente mit seinen Jägern, Holzfällern, Hirten und Mähern sind malerisch, der Gesang an die Jungfrau ist schlicht und süß, das Muttrinken und Corentins Rückkehr aus dem Wirtshaus mit der hörbaren Trunkenheit in den Stimmen ist beste komische Oper. Es ist das Werk eines älteren, abgeklärten Herrn, eine schöne Draufgabe. Handlung Ort und Zeit Bretagne, 19. Jahrhundert Personen Hoel, ein Ziegenhirte - Bass Dinorah, Hoels Verlobte - Sopran Corentin, Sackpfeifer - Tenor Ein Jäger - Bass Ein Mäher - Tenor Erster Hirtenknabe - Sopran Zweiter Hirtenknabe - Mezzosopran Vorgeschichte Hoel und Dinorah sollten bei der jährlichen Wallfahrt zur Heiligen Jungfrau in Ploermel getraut werden. Ein plötzliches Unwetter sprengte nicht nur den Hochzeitstag, sondern vernichtete durch Blitz und Feuer die Habe von Dinorahs Vater. Ein alter Hexen-meister verriet dem vor totaler Armut stehenden Hoel den Ort eines vergrabenen Schatzes - der aber nur geborgen werden könne, wenn Hoel sich ein Jahr lang von den Menschen fernhielte. Hoel ließ sich auf den Handel ein. Die verlassene Braut wird wahnsinnig und irrt seither in den Bergen umher. - Nun ist ein Jahr vergangen, Hoel ist zurückgekehrt und sucht jemanden, der ihm helfen und als erster den Schatz berühren soll: Denn der Legende nach wird dieser sterben. Erst dann kann Hoel den Schatz bergen. Meyerbeer läßt die Vorgeschichte in einer ausgedehnten Ouverture mit Chor (hinter dem geschlossenen Bühnenvorhang) durch die Musik 'erzählen'. Akt I Landleute ziehen an Corentins einsamer Hütte vorüber. Dinorah tritt in ihrem halb zerrissenen Brautkleid auf und singt ihrer Ziege ein Wiegenlied. Als sie Corentins Sackpfeife hört, entfernt sie sich rasch, um ihn umso mehr zu erschrecken, als dieser sie ...

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 50


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Nr. 13
Deutsche Könige und Kaiser des Mittelalters. - Engel, Evamaria (Hrsg.):
Engel, Evamaria (Hrsg.):
Leipzig ; Jena ; Berlin : Urania-Verl., 1990.
ISBN 3332001957

2. Aufl. 419 S. Gr.-8° (24 x 17 cm) , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar

Mit zahlr. Abb. ; Inhalt: Evamaria Engel / Eberhard Holtz: Kaiser, König, Edelmann, Vom regnum Teutonicum ...:Elfie-Marita Eibl: Heinrich I. , Barbara Pätzold: Otto I., Barbara Pätzold: Otto II., Barbara Pätzold: Otto III., Barbara Pätzold: Heinrich II., Wolfgang Huschner: Konrad II., Wolfgang Huschner: Heinrich III., Stegfried Epperlein: Heinrich IV., Stegfried Epperlein: Heinrich V., Peter Neumeister: Lothar III., ... zum staufischen Imperium: Peter Neumeister: Konrad II., Bernhard Töpfer: Friedrich I. Barbarossa, Walter Zöllner: Heinrich VI., Bernhard Töpfer: Philipp von Schwaben und Otto IV., Martin Erbstößer: Friedrich II., Elfte -Marita Eibl: Konrad IV., Evamaria Engel: Wilhelm von Holland, . . . und zum Hausmachtkönigtum: Evamaria Engel: Rudolf von Habsburg, Evamaria Engel: Adolf von Nassau, Evamaria Engel: Albrecht I., Werner Mägdefrau: Heinrich VII., Konrad Fritze: Ludwig der Bayer, Eckhard Müller-Mertens: Karl IV., Eberhard Holtz: Eberhard Holtz: Ruprecht, Siegfried Hoyer: Sigmund, Elfie-Marita Eibl: Albrecht II., Eberhard Holtz: Friedrich III., Detlef Plöse: Maximilian I., Anhang: Die ostfränkischen und deutschen Könige bzw. Kaiser des Mittelalters, Genealogische Tafeln, Literaturhinweise, Autorenverzeichnis, Bildnachweis, Register der Personennamen, Register der Ortsnamen. ; ""Mitten im Rhein, der die Grenze zwischen den Reichen bildete, war 'das Schiff verankert, auf dem sich die beiden Herrscher mit ihren Gefolgschaften trafen, sich gegenseitig und die bestehenden Grenzen anerkannten." Von König Heinrich L ist hier die Rede, der am Beginn dieses Bandes historischer Porträts steht, und vom Bonner Vertragsabschluß Ende 921 mit dem westfränkisch-französischen König, der "auf jeglichen Erbanspruch seines Geschlechtes auf den Ostteil des ehemaligen karolingischen Imperiums" verzichtete. Festgeschrieben wurde damit nur, was seit der karolingischen Reichsteilung in Verdun 843 Gestalt zu gewinnen begann: die Entwicklung zu einem frühfeudalen deutschen Staat, dem regnum Teu-tonicum der Quellen. Seine Könige und (seit 962 durch päpstliche Krönung) römisch-deutschen Kaiser verstanden sich als Häupter der westlichen Christenheit, sahen im Zenit imperialen Strebens in Frankreichs und Englands Herrschern allenfalls "Königlein". Wer waren diese Auserwählten? Zunächst Angehörige mächtiger Herrscher-Dynastien wie der Ottonen und Salier, später der Staufen, dann - Schatten nur dieses überlebten Anspruchs -kleine Grafen-Könige in springender Kurfürstenwahl, nach dem Interregnum schließlich Hausmachtkönige: die Habsburger, Wittels-bacher, Luxemburger, die zum Teil Universalmonarchien wie das Habsburgerreich begründeten, dem (1486 erstgenannten) Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation jedoch keine Reform an Haupt und Gliedern zu geben vermochten. Namhafte Mediävisten fassen ihr Lebensbild, ihre geschichtlichen Leistungen und Grenzen im Genre historischer Porträts, überspannen erstmals das ganze Mittelalter bis hin zu Maximilian I. an der Schwelle zur Neuzeit. Manch Bekanntes tritt dem Leser entgegen wie der Gang nach Canossa oder der im Berg schlafende Kaiser, doch um wieviel reicher sind gerade Heinrichs IV. Regentschafts jähre bzw. Barbarossas Gestalt! Otto L, Konrad II., Rudolf von Habsburg, Karl IV., Sigmund wären ebenso herauszuheben. Der vorliegende Band läßt diese Höhepunkte mittelalterlichen deutschen Königtums lebendig werden und wird zugleich jenen gerecht, deren Leben durch Seuchen, Kriege, Mord jäh abbrach, deren Aktionsraum Papst und Kurfürsten bemaßen, denen Realitätssinn, Entschlußkraft, zuweilen auch ein Quentchen Glück fehlte." 3332001957

[Schlagwörter: Geschichte]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 32725


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Nr. 14
Kureishi, Hanif:
Berlin: Kindler Verlag, 2003.
ISBN 3463403358

Deutsche Erstausgabe. 297 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag.

Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar, in Cellophan verpackt. Ein schrilles und zugleich kluges modernes Märchen" (Brigitte)." Gabriel ist fünfzehn. Er lebt in London, geht auf eine ganz normale Schule und hat, so glaubt er, ganz normale Eltern. Bis sein Vater eines Tages seine sieben Sachen packt, die älteste Gitarre unter den einen Arm klemmt, die Trompete unter den anderen und verschwindet. Gabriels Mutter hat ihn rausgeschmissen. Von jetzt an ist, welch ein Glück, Schluß mit lautstarken Wortgefechten zwischen den Eltern. Sonst aber hat sich nichts gebessert. Plötzlich ist keiner mehr da, der Gabriel von den legendären sechziger Jahren erzählt, von den goldenen Zeiten des Rock, vom großen Lester Jones. Doch Gabriel läßt sich nicht unterkriegen. Und was zunächst eine private Katastrophe zu werden schien, entpuppt sich für ihn, je weiter die Geschichte voranschreitet, als glückliche Fügung. Denn es gelingt ihm nicht nur, seine ELtern zu versöhnen, sondern auch, sich aus dem Schatten des idealisierten Vaters zu befreien. Gabriel entdeckt, daß er durchaus die Gabe hat, allein in der Welt zurechtzukommen. Und wer kann das als Fünfzehnjähriger - und nicht nur als solcher - schon von sich behaupten? - Hanif Kureishi wurde 1954 als Sohn einer Engländerin und eines Pakistani geboren. Mit "Der Buddha aus der Vorstadt" (1990) wurde der Autor international bekannt. Die Verfilmung seines Romans "Intimacy" (dt. "Rastlose Nähe") wurde auf der Berlinale im Februar 2001 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

[Schlagwörter: Englische Literatur, B Belletristik, Englische Literatur des 21. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Britain, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Geschenkbuch Geschenkbücher]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 50835


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Nr. 15
Die Hundejäger von Lojang - Laszlo Darvasi
Laszlo Darvasi
Suhrkamp Verlag GmbH,20030317
ISBN 9783518414279

NEUBUCH! 217x136x35 mm

Eines Tages tauchen Hunde in der Stadt auf. Sie bedrohen die Frau des Färbers Wu auf dem Heimweg, erwürgen die Schafe und beißen ein Kind tot. Ihre vom Mondlicht vergrößerten, unheimlichen Schatten huschen des Nachts durch die Straßen, als hätten Dämonen die Stadt besetzt. Im Tempelgarten und auf dem Seidenmarkt kämpfen die Menschen mit den Hunden, doch sie sind wehrlos - die Ordnung ihrer Welt zerfällt. Da hört jemand von den Hundejägern von Loyang, man versucht, sie ausfindig zu machen. Alle Hoffnung, alles Warten richtet sich auf sie, doch niemand verirrt sich in die verwahrloste Stadt. Die Katastrophen und Wunder, die sich in Darvasis imaginärem China ereignen, irritieren durch ihre seltsame Vertrautheit - nicht nur, weil die Hundejäger Verwandte der Tränengaukler sind, die in Mitteleuropa über Glück und Unglück wachen. Seine Geschichten von Bücherverbrennungen und gigantomanischer Bautätigkeit, von verbannten Blumen und mongolischen Totenwürmern, von Kaisern und Traumhütern sind in jene Vergangenheit entrückt, als der Bau der Chinesischen Mauer noch unvollet war. Doch nicht in der gleichnishaften Wiederholung des Bekannten, sondern in dessen Verfremdung und Verrätselung entfalten diese Märchen über die Zeiten totalitärer Herrschaft ihren unwiderstehlichen Zauber. Je häufiger man sie liest, desto tiefer gerät man in ein Labyrinth aus Bildern und Gedanken, und in den kürzesten Texten von oft nur wenigen Zeilen entfaltet sich der unverwechselbare Darvasi-Sound am schönsten.

[Schlagwörter: China / Roman, Erzählung; Ungarische Belletristik / Roman, Erzählung]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 9783518414279


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Nr. 16
Vom rechten Leben - Michael Hahn
Michael Hahn
Insel Verlag GmbH,20070930
ISBN 9783458700036

NEUBUCH! 182x119x32 mm

Der Udanavarga (die Gruppen der feierlichen Aussprüche des Buddha), der die vorliegende Ausgabe eröffnet, enthält Schlüsseltexte des Buddhismus in einer sprachlich prägnanten Form und ist bis heute von großem Einfluß in der gesamten buddhistischen Welt. Es handelt sich um ein den Lehrreden Buddhas gleichwertiges Werk, das erst 965 entdeckt und bisher nur ins Japanische übersetzt wurde: das Sanskrit- Gegenstück zu dem in Pali abgefaßten Dhammapada. Dessen einleitende Verse fassen die eminente Bedeutung der Karma-Lehre im buddhistischen Leben zusammen: 'Alle Zustände sind das Ergebnis von dem, was wir gedacht haben, der Verstand ist ihr Lenker, sie sind durch unsere Gedanken entstanden. Wenn man mit einem bösen Gedanken spricht oder handelt, dann folgt Leiden genauso sicher, wie das Rad dem Huf eines Ochsen folgt, der einen Karren zieht ... Wenn man aber mit einem guten Gedanken spricht oder handelt, dann folgt das Glück wie ein Schatten, der nicht beseitigt werden kann.' Den Gruppen der feierlichen Aussprüche werden in der neuen Ausgabe kürzere Werke an die Seite gestellt, die die weltliche Weisheit innerhalb des Buddhismus repräsentieren: Von der Lebensklugheit, Stab der Weisheit, Der Tropfen, der die Menschen erquickt, die dem berühmten Philosophen Nagarjuna (2. Jh. n. Chr.) zugeschrieben werden. Daran schließt sich Die Schatzkammer der Arya-Strophen an, eine Sammlung von Maximen zur Lebensklugheit des Autors Ravigupta (vor dem 9. Jh. n. Chr.). Den Abschluß der Ausgabe bildet Der Juwelenhort schöner Aussprüche des tibetischen Gelehrten Sa-skya Pandita ( 8 - 252), eines der populärsten Werke der tibetischen Literatur, das bis heute gelesen, auswendig gelernt und rezitiert wird.

[Schlagwörter: Buddhismus; Weltreligionen / Buddhismus; Indien / Religion, Mythologie, Philosophie; Tibet / Religion, Mythologie, Weisheit]

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 9783458700036


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Nr. 17
Der Fragebogen. - Salomon, Ernst von
Salomon, Ernst von
Lizenz Rowohlt Hamburg um 1990
669 Seiten, Schutzumschlag (dieser lädiert) Die Beantwortung des alliierten Papiers aus preußisch-deutscher Sicht. Klassiker! Ernst von Salomon ist mit seinem Werk aus der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken - auch wenn es heute als wenig opportun gilt, an ihn zu erinnern. Bereits mit seinem ersten Buch "Die Geächteten" sorgte der blutjunge Freikorpskämpfer für Aufsehen und bestach durch seine besondere literarische Note. Es ist der Rechenschaftsbericht eines von der Revolutionszeit nach dem 1. Weltkrieg geprägten Nationalisten. Salomon war Kadett in Karlsruhe und Berlin-Lichterfelde, nach dem Ersten Weltkrieg Teilnehmer an den Kämpfen im Baltikum und in Oberschlesien. 1922 wurde er wegen Beihilfe zum Rathenau-Mord zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Virtuos beschreibt er die politischen Wirren seiner Zeit, die er - als "Romantiker im Stahlhelm" - tatkräftig mitgestaltete. Es formuliert das leidenschaftliche Bekenntnis einer Generation, die eine ganze Welt herausforderte. Ernst von Salomon hat nahezu alle Strömungen des aktivistischen Nationalismus durchdacht und verworfen, durchlebt, verteidigt und wieder in Frage gestellt. Wie Ernst Jünger ließe sich auch Ernst von Salomon mit dem Etikett des "konservativen Anarchisten" charakterisieren. Gegen Liberalismus und Republikanismus engagiert, zugleich aber auch in Distanz zur NSDAP und nach 1933 in der unpolitischen Rolle eines Drehbuchautors für Unterhaltungsfilme, konnte er nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit seinem autobiographischen Roman "Der Fragebogen" nochmals die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, als ihn die Versuche der amerikanischen Militärregierung, die deutsche Bevölkerung mittels eines Katalogs von 131 Fragen hinsichtlich nazistischer Aktivitäten und Verstrickungen zu durchleuchten, zu einem autobiographischen Rückblick auf sein Leben inspirierten. Gerade dieser Zynismus, die letztlich amoralische und nivellierende Darstellung des Unrechts und das Wichtignehmen der eigenen Leiden bei gleichzeitiger Unempfindlichkeit gegenüber dem Schicksal anderer trugen Salomon scharfe Kritik ein. Dennoch wurde sein Werk in fast alle europäischen Sprachen übersetzt. 1994 legte Markus Klein die erste Monographie überhaupt zu Ernst von Salomon als Dissertation vor. Die wissenschaftliche Untersuchung erschließt ein Stück Geschichte, das bisher nur in Bruchstücken bekannt war: Leben, Umfeld, Schriften und Wirkungsgeschichte des Autors Salomon, der nicht nur Zuschauer, sondern auch Täter war; er hat sich aktiv als Terrorist betätigt und einen erheblichen Teil seines Lebens daher im Gefängnis verbracht. Ein Lebenslauf, der sich in vielem von dem anderer "Nationalrevolutionäre" unterscheidet. Nun liegt dieses längst vergriffene Standardwerk in einer überarbeiteten Neuauflage rechtzeitig zum 100. Geburtstag Ernst von Salomons vor. Ernst von Salomon. Revolutionär ohne Utopie. Von Markus Josef Klein. Mit einer vollständigen Bibliographie und einem Vorwort von Armin Mohler, 400 Seiten, zahlreiche Abb., San Casciano Verlag, Aschau 2003. Preis: 24,80 EUR Bibliographie: Eine vollständige Bibliographie der Werke und medialen Hinterlassenschaft von Ernst von Salomon findet sich in der Biographie. Hier eine Liste der selbständigen Veröffentlichungen (aufgeführt sind die jeweiligen deutschen Erstausgaben): Die Geächteten Berlin (Rowohlt) 1930 Die Stadt Berlin (Rowohlt) 1932 Die Kadetten Berlin (Rowohlt) 1933 Putsch (= Auswahl aus "Die Geächteten", besorgt von Rudolf Ibel). Das Reich im Werden. Arbeitshefte im Dienste politischer Erziehung. Reihe: Deutsches Schrifttum, Heft 6 Frankfurt a.M. (Diesterweg) 1933 Die Verschwörer (= Auswahl aus "Die Geächteten" besorgt von Rudolf Ibel). Das Reich im Werden. Arbeitshefte im Dienste politischer Erziehung. Reihe: Deutsches Schrifttum, Heft 7 Frankfurt a.M. (Diesterweg) 1933 Nahe Geschichte, ein Überblick Berlin (Rowohlt) 1936 Putsch und Verschwörung. Kämpfe um Deutschland in schwerer Zeit (= "Putsch" und "Die Verschwörer", hrsg. von Rudolf Ibel). Das Reich im Werden. Arbeitshefte im Dienste politischer Erziehung. Reihe: Deutsches Schrifttum, Heft 6, 2. Aufl. Frankfurt a.M. (Diesterweg) 1938 Das Buch vom deutschen Freikorpskämpfer Hrsg. im Auftrag der Freikorpszeitschrift "Der Reiter gen Osten" Berlin (Limpert) 1938 Die Kadetten. Eine Auswahl (aus "Die Kadetten") Hrsg. von Dr. Scheuer Schaffsteins blaue Bändchen Nr. 244. Köln (Schaffstein) 1940 Boche in Frankreich (= Auszug aus "Der Fragebogen") Hamburg (rororo) 1950 Der Fragebogen Hamburg (Rowohlt) 1951 Das Schicksal des A.D. Ein Mann im Schatten der Geschichte. Ein Bericht Reinbek (Rowohlt) 1960 Auf der Asche von 10000 Menschen Bericht von der 7. Weltkonferenz gegen A- und H-Bomben für vollständige Abrüstung in Tokio. Hrsg. von "Ständiger Kongress aller Gegner der atomaren Aufrüstung in der Bundesrepublik" unter der Verantwortlichkeit von J. Hindemith Hamburg (Kongressdienst) 1961 Die schöne Wilhelmine. Ein Roman aus Preußens galanter Zeit Reinbek (Rowohlt) 1965 Glück in Frankreich (= erweiterte Neuausgabe von "Boche in Frankreich"). Reinbek (Rowohlt) 1966 Deutschland, Städte und Landschaften aus dem Flugzeug gesehen Köln (Buch und Zeit) 1967 Deutschland deine Schleswig-Holsteiner. Dem Feinde weh, der sie bedroht! Hamburg (Hoffmann und Campe) 1971 Die Kette der tausend Kraniche Reinbek (Rowohlt) 1972 (darin aufgegangen: "Auf der Asche von 10000 Menschen") Der tote Preusse. Roman einer Staatsidee Mit einem Vorwort von Hans Lipinsky-Gottersdorf München (Langen Müller) 1973 Ein preußischer Revolutionär. Ernst von Salomon 100 Audio-CD mit vertonten Zitaten aus "Die Geächteten" Vox Libri 2002 Mit einem Nachwort von Bengt Krueger. Leinenband

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 18815


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Nr. 18
Fauser Werkausgabe in neun Bänden - Jörg Fauser
Jörg Fauser
Diogenes Verlag AG,200908
ISBN 9783257239201

NEUBUCH! 188x187x116 mm; 23920

Der Schneemann'Der Schneemann' ist die Geschichte des Kleinkriminellen Siegfried Blum, der durch Zufall an fünf Pfund Kokain gerät. Der Traum vom sorglosen Leben auf den Bahamas rückt in greifbare Nähe, wären da nicht die Profis des Rauschgifthandels, die Blum den Schnee wieder abjagen wollen. Er schleppt den Stoff von Malta über München, Frankfurt, Amsterdam bis Ostende mit sich herum und lernt schnell, wie schwierig es sein kann, einen kleinen Schneemann damit zu bauen. Rohstoff Jörg Fauser als Beobachter seines Lebens und seiner Zeit: Junkie in Istanbul, 1968 Kommunarde in Berlin, Hausbesetzer in Frankfurt. Das autobiographische Zeugnis, in dessen Mittelpunkt Fausers Alter ego Harry Gelb steht, ist drastische Lebensbeschreibung, rasantes Zeitdokument der sechziger und siebziger Jahre - und die Geschichte von einem, der auszog, um Schriftsteller zu werden. Das Schlangenmaul Harder, 38 Jahre alt, Journalist und dauerpleite, bietet per Anzeige seine Dienste als 'Bergungsexperte für außergewöhnliche Fälle' an. Bald erhält er seinen ersten Auftrag: Nora Schäfer-Scheunemann aus Hannover sucht ihre achtzehnjährige Tochter. Die Spuren führen Harder in das West-Berlin der 80er Jahre, wo er windige Geschäftemacher trifft und dubiose Politik- und Finanzmachenschaften aufdeckt und schließlich zu einer mysteriösen Schlangen-Sekte findet. Harder - 'eine Mischung aus Journalist, Detektiv und Ritter' - will den Fall lösen und kommt dem Schlangenmaul gefährlich nahe. Alles wird gut''Alles wird gut' hat einen ganz konkreten Anlass. Ich habe damals in München viel mit Österreichern verkehrt, z.B. Eisendle, Rosei. Leute, die ich persönlich sehr mochte, aber deren Schreibe mir wenig gab. Und die sprachen immer von Konversationsroman. Ich sagte mir, das werde ich aufgreifen und etwas völlig anderes machen ... zwar auch, wo Leute nur reden, aber wo natürlich in der Rede wesentlich mehr passiert als bei den Österreichern. Das war der Auslöser. Ich habe damals in bestimmten Gegenden verkehrt, die alle im Buch erwähnt werden. Das Buch ist da live rausgezogen ... ich wollte denen beweisen, wie man es wirklich macht.'Mann und Maus Der 2. Band der 'Gesammelten Erzählungen' von Jörg Fauser enthält die Texte der achtziger Jahre. Er enthält die gesammelten Short Stories von 1979 bis 1987, u. a. Texte aus dem Erzählband 'Mann und Maus' von 1982, den Fortsetzungsroman 'Kant' (1987) und die Erzählung 'Geh nicht allein durch die Kasbah', die Fauser 1984 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt vorgetragen hat. Marlon Brando'Dies ist ein Buch über den Schatten zwischen Idee und Realität ... Marlon Brando ist ein Mann, der den Schatten immer gespürt hat, der immer gewusst hat: Man kann sich die Rebellion versilbern lassen, den Schatten nicht. Denn: Der Schatten ist DER ZWEIFEL.'Trotzki, Goethe und das Glück Fausers Gedichte entstanden größtenteils in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre. Die Songtexte wurden zwischen 1977 und 1985 geschrieben. Einige davon wurden vom Musiker Achim Reichel vertont und aufgenommen. Der Strand der Städte - Blues für Blondinen'Leben ist nicht alles, Leben ist nichts, wenn es nicht Rebellion ist.' In Band 8 sind erstmals Jörg Fausers zu Lebzeiten erschienene Artikel, Essays, Reportagen und Kolumnen versammelt. Neben Essays zur populären Kultur und zu seinen schriftstellerischen Vorbildern beschreibt er die Wirklichkeit der 1970er Jahre in Deutschland einsichtig und mit bestechender Aktualität. Die Tournee Ende 1986 beginnt Jörg Fauser mit der Arbeit an einem neuen Roman, neun Monate später kommt er bei einem Unfall ums Leben. Der ehemalige Mitarbeiter des Ostbüros Harry Lipschitz, der Münchner Galerist und gescheiterte Lebenskünstler Guido Franck und die alternde Schauspielerin Natascha Liebling sind die Protagonisten dieses unvollendeten Romans - verlorene Menschen auf einer Tournee durch die Welt.

[Schlagwörter: Deutsche Belletristik / Roman, Erzählung]

Softcover, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 9783257239201


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Nr. 19
Civil War Chronicles - Das Gesicht des Todes - Alfred Wallon
Alfred Wallon
Mohlberg Verlag,20111201
ISBN 9783942079280

NEUBUCH! 21,5 cm; Bd.6

Was Kriegsgefangenschaft bedeutet, haben wir in dem vorhergehenden Roman bereits kennengelernt. Für diejenigen, die die blutigen Schlachten zum Glück überlebt haben, hat der Leidensweg aus unbeschreiblichen Qualen und Entbehrungen erst begonnen. Aber auch auf Seiten der Konföderation gibt es solche Lager, in denen Gewalt und Brutalität zum Alltag gehören. Die Schatten des Krieges sind allgegenwärtig, und menschliche Würde zählt nicht mehr. Im berüchtigten Gefängnis von Libby Prison sind viele Offiziere der Union eingesperrt - und einige von ihnen sind in der Gefangenschaft bereits gestorben. Lieutenant Jay Durango erhält vom Oberkommando der Konföderation einen heiklen und sehr gefährlichen Auftrag. Als Unionsoffizier getarnt, versucht er wichtige Informationen von seinen Mitgefangenen zu erhalten. Auch er erlebt die Hölle am eigenen Leib, denn es darf keine Unterschiede geben, wenn der Plan funktionieren soll.Jay Durangos Plan geht auf - aber nur bis zu dem Tag, an dem ein neuer Trupp Gefangener nach Libby kommt. Und unter diesen Männern befindet sich jemand, dem Durango schon mehrfach begegnet ist. Sein Name ist Larry Calhoun...

[Schlagwörter: Amerikanischer Bürgerkrieg; Romane/Erzählungen, Historische Romane/Erzählungen]

Softcover, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 9783942079280


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Nr. 20
Moore, John
Deutscher Bücherbund, Stuttgart - Hamburg, o. J.
Ein Familien- und Zeitroman.

528 Seiten. Mit 24 Illustrationen von Lieselotte Mende. Aus dem Englischen übertragen von Hermann Stiehl. Viel Licht und Schatten gibt es in den Wäldern um Doddington, den Landsitz der Seldons. Zeugen ihres überlieferten Wohlstands und ihrer aristokratischen Vergangenheit sind die uralten Eichen, in deren Kronen das Wappentier der Familie, das rote Eichhörnchen haust. Aber die neue Zeit macht vor idyllischer Natur und gesellschaftlicher Tradition nicht halt und bricht zerstörerisch in altgefügte Ordnungen ein. Die rotbuschigen Gesellen müssen als erste gehen, sie werden von ihren robusteren grauen Artgenossen vertrieben. Auch die Tage der Eichen sind gezählt, sie müssen Straßen und Siedlungen weichen - und die Herrschaft der Seldons dem sozialen Fortschritt. In den sechs unverbrauchten, ehrgeizigen und intelligenten Kindern ihres Gärtners Fenton, die als junge Sozialisten heranwachsen, werden sie auf ihrem eigenen Grund und Boden mit einer neuen Klasse konfrontiert, die nach oben drängt. Während Sir Ferdo sich vor dem sich vor dem allgemeinen Verfall seines Besitzes und Vermögens immer häufiger in den Alkohol und in den vom Grundwasser bedrohten Weinkeller flüchtet, trauert Lady Janet in ihrem Tagebuch nicht ohne Ironie einer glanzvollen Epoche nach. Nur ihrer Tochter Susan, einer strahlenden Schönheit und leidenschaftlichen Reiterin, gelingt der Sprung in die neue Zeit. Weder bei einer Jugendliebe, ihrem reichen und eleganten Cousin Tony, auf den ihre Eltern alle Hoffnungen setzten und dem sie über die Jahre des Koreakrieges die Treue hält, noch in der tiefen Freundschaft zu Stephen Le Mesurier, einem faszinierenden Weltmann und konservativen Politiker, hat sie auf die Dauer Erfüllung finden können. Erst die sich plötzlich in Leidenschaft verwandelnde Zuneigung zu dem Gärtnersohn Ben Fenton, dem glänzenden Oxford-Absolventen und künftigen Abgeordneten, bringt ihr das wirkliche Glück. Wie die Gefahr mit dem geheimnisvollen Steigen und Fallen der Wasser unter der Erde von Doddington anschwillt und abklingt, so bestimmt das Auf und Ab der Geschichte zwischen dem zweiten Weltkrieg und der Suezkrise das Schicksal der Menschen dieses großangelegten Familien- und Zeitromans. Gebundene Ausgabe, Leineneinband etwas berieben und lichtrandig, Seitenränder minimal gebräunt.

Artikel-Nr.: Z1514


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Nr. 21
Berlin Progress Film-Vertrieb
Der stille Don I. , II. u. III. Teil (81, 83, 96 1958); TeilZeugin der Anklage (78/64); Dr. med Hiob Prätorius (72/65); Belvedere Das verkannte Genie (12/60); Nacht ohne Gnade (99/63); Kotschubej (83/59); Landurlaub (15/63); Ich sag's dir mit Musik (30/59); Der Mann aus dem 1. Jahrhundert (68/62); Die feuerrote Taube (101/64); Der Mann im Schatten (80/64); Der Wald der Gehenkten (80/65); Auf der Spur der Verräter (14/63); Die Höhe (109/57); Von Mensch zu Mensch (45/64); Wo du hin gehst (57/57); Wo der Teufel nicht hinkann (126/60); Begegnung mit einem Spion (4/65); Serena (57/64); 713 erbittet Landeerlaubnis (34/63); Nebel (30/63); Liebt sie mich? (41/60); Einer von uns (48/60); TU 104 startet 6.17 Uhr (73/58); Zwei Herren "N" (35/63); Ein Stern fährt nach Süden (64/64); Entscheidung am Fluß (5/58); Verbotene Jagd (111/63); Masako (35/59); Ein paar Schritte zur Grenze (49/60); Nur ein Spaß (83/62); Wettlauf mit dem Tod (46/58); Ein Mensch wird geboren (128/57); Geschäfte mit Herrn Cupido (1/62); Stürmischer Frühling (79/60); Der Richter bin ich (82/57); bitte nicht wecken (130/63); Das Glück kommt am Sonntag (42/61); Auf den Dächern von Budapest (45/62); Die Frau des Tages (33/58); Ermittlungsergebnis Mord (40/62); Tana (13/60); Der Arzt im Moor (42/58); Ein stilles Heim (55/58); Der Arzt von Bothenow (61/61); Hallo, falsch verbunden (86/59); Jenseits der Straße (76/58); Esterina (19/61); Mirk macht alles (70/61); Das Jahr Achtzehn (35/60); Ein Menschenschicksal (114/59); Ballade vom Soldaten (71/60); Zu Fuß in den Himmel (56/60); Das Vaterhaus (122/59); Du mußt mir vertrauen (3/60); SOS Gletscherpilot (130/60); Monsieur Dupont (31/62); Träume in der Schublade (87/59); Die heute über 40 sind (116/60); nur ein Spaß (83/62); Im Sonderauftrag (4/59); Signal auf Halt (15/58); Das schwarze Bataillon (20/59); Sterne (24/59); Gewissensnot (132/57); Ehesache Lorenz (91/59); Zurück zu Dir (81/59); Martin in den Wolken (33/63); Der doppelte Kreis (58/64); Pilot Maresz (86/60); Die abgerissene Brücke (107/63); Vergangenheit (67/63); Die Prüfung (2758); Die Straße ist voller Überraschungen (92/58); Weißes Blut (109/59); Tierfänger (16/60); Liebe in Moll (85/60); Erzählungen über Lenin (72/58); Der letzte Zoll (90/60); Der brave Soldat Schwejk (98/58); Operation Cobra (113/61); Das russische Wunder (61/63); Wo der Teufel nicht hinkann (126/60); Komödianten (112/58); Der Spieler (33/60); Das Leben beginnt (46/60); In so einer Nacht (13/59); Könige der Manege (62/58); Testpiloten (79/58); Ein Kommunist (52/58); Die Kunst geliebt zu werden (92/63); Abenteuer um Mitternacht (116/64); Preludio 11 (30/64); Geisterland der Südsee (6/65);

Artikel-Nr.: ksrv2499pro


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Nr. 22
[Biographie Architektur Altweimar, Thüringen, Mitteldeutschland im 18. Jahrhundert, Frauen-Roman, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach und Napoleon, Weimarer Klassik, betrogene Ehefrau]
Königsegg, Adda von
Beyer, Leipzig 1940
halbleinen - OHLn. 259 Seiten mit mehreren Fotoabbildungen (Gemälde-Wiedergaben) auf Kunstdruckpapier: Carl August von Weimar, Goethe-Büste, Charlotte von Stein, Goethe-Gartenhaus an der Ilm. aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Historischer Roman in 17 Kapiteln mit folgendem Inhalt: "Nur eine Kleinigkeit / Paradies der Jugend / Brautschau in Rußland / Tod der Mutter / Briefe aus Weimar / Fahrt ins Glück / Sereniffima / Die Braut / Einzug in Weimar / Die junge Herzogin / Erstes Fest im Wittumspalais / Der junge Goethe / Ritter vom Sturm und Drang / Drei Frauen / Anna Amalie, Luise und Frau von Stein / Besuch im Garten am Stern / Karl August feiert Geburtstag / Tafel im Schloß."

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 43221


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Nr. 23
[Literatur; Belletristik; Unterhaltung]
Moore, John
Deutscher Bücherbund, Stuttgart 1969
leinen - OLn.m.OU.520 S. Gutes Exemplar aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal John Moore, 1907 in Tewkesbury/ Großbritannien geboren, schrieb schon früh Kurzgeschichten, während des zweiten Weltkrieges war er Pilot, er veröffentlichte seit 1945, dem Erscheinungsjahr seines ersten Buches, mehrere sehr erfolgreiche Romane und lebt heute auf seiner Farm in Gloucestershire. Viel Licht und Schatten gibt es in den Wäldern um Doddington, dem Landsitz der Seldons. Zeugen ihres überlieferten Wohlstands und ihrer aristokratischen Vergangenheit sind die uralten Eichen, in deren Kronen das Wappentier der Familie, das rote Eichhörnchen, haust: Aber die neue Zeit macht vor idyllischer Natur und gesellschaftlicher Tradition nicht halt und bricht zerstörerisch in altgefügte Ordnungen ein. Die rotbuschigen Gesellen müssen als erste gehen, sie werden von ihren robusteren grauen Artgenossen vertrieben. Auch die Tage der Eichen sind gezählt, sie müssen Straßen und Siedlungen weichen - und die Herrschaft der Seldons dem sozialen Fortschritt. In den sechs unverbrauchten, ehrgeizigen und intelligenten Kindern ihres Gärtners Fenton, die als junge Sozialisten heranwachsen, werden sie auf ihrem eigenen Grund und Boden mit einer neuen Klasse konfrontiert, die nach oben drängt. Während Sir Ferdo sich vor dem allgemeinen Verfall seines Besitzes und Vermögens immer häufiger in den Alkohol und in den vom Grundwasser bedrohten Weinkeller flüchtet, trauert Lady Janet in ihrem Tagebuch nicht ohne Ironie einer glanzvollen Epoche nach. Nur ihrer Tochter Susan, einer strahlenden Schönheit und leidenschaftlichen Reiterin, gelingt der Sprung in die neue Zeit. Weder bei einer Jugendliebe, ihrem reichen und eleganten Cousin Tony, auf den ihre Eltern alle Hoffnungen setzten und dem sie über die Jahre des Koreakrieges die Treue hält, noch in der tiefen Freundschaft zu Stephen Le Mesurier, einem faszinierenden Weltmann und konservativen Politiker, hat sie auf die Dauer Erfüllung finden können. Erst die sich plötzlich in Leidenschaft verwandelnde Zuneigung zu dem Gärtnersohn Ben Fenton, dem glänzenden Oxford-Absolventen und künftigen Abgeordneten, bringt- ihr das wirkliche Glück. Wie die Gefahr mit dem geheimnisvollen Steigen und Fallen der Wasser unter der Erde von Doddington anschwillt und abklingt, so bestimmt das Auf und Ab der Geschichte zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Suez-Krise das Schicksal der Menschen dieses großangelegten Familien- und Zeitromans. John Moore hat seine Gestalten mit tiefem menschlichem Verständnis gezeichnet und in der Schilderung von Waldgängen, Gartenfesten, Fuchs- und Fasanenjagden die Weite und Herrlichkeit der englischen Landschaft in un-vergeßlicher Weise eingefangen.(wikipedia)

Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 46790


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Nr. 24
Interpretation des Fernsehfilms "Schicksalsjahre" - Ramona Schilling
Ramona Schilling
GRIN Verlag GmbH,Sep 2013
ISBN 9783656214052

NEUBUCH! 212x149x12 mm

Dokument aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film 'Schicksalsjahre' bietet gleich zwei historische Hintergründe. Zum einen natürlich die wahre Geschichte um Ursula und Wolfgang Heye, die in Buchform 'Vom Glück nur ein Schatten' von Uwe-Karsten Heye, Ursulas Sohn, geschrieben wurde und als 'roter Faden' dient. Zum anderen die Anfänge des zweiten Weltkrieges, in denen vielen Zivilisten der Krieg und die Bedrohung durch die Nationalsozialisten weit entfernt schien. Im Verlauf des Films werden die Wirrungen des Krieges sowie die ernüchternde Nachkriegszeit gezeigt, in der nicht nur Städte sondern auch viele Familien in Trümmern lagen und zurückgebliebene Hausfrauen, wie Ursula Heye, verzweifelt nach ihren überlebenden Männern suchten.

Softcover, Sprache: Deutsch

Artikel-Nr.: 9783656214052


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Nr. 25
Doderer, Heimito von , Schriftsteller (1896-1966).
O.O., 27. VII. 1942.
Gr.-8vo. 2 SS. Eng beschrieben.

Intimer Brief an seine spätere Ehefrau Emma Maria Thoma aus seiner Zeit als Soldat in Russland mit erotischen Zeichnungen und Skizzen aus Dachau: "Allergeliebteste, süsseste schöne Miiiienzi! Oh Du Liebling, Du schöner guter, ich hab' Deinen lieben, lieben Brief vom 20. und den guten kleinen Brief, aber langen Brief, eifersüchtigen, jedoch allersüssesten Brief vom 15. Juli! Aus letzterem seh' ich, dass die Mienzi, wie es auch ganz richtig ist, ihren Kater nur allein für sich haben will (und sie hat ihn ja auch so!); es geht aber daraus auch hervor, dass sie ihn haben will: was ihn tief glücklich macht! Und vielleicht: dass sie den bösen Kater auch ein bisserl brauchen tut! Oh Du! Das mit der Eifersucht und mit der Kürze und Pressiertheit so mancher katerlichen Briefe der letzten Zeit hat Gründe, die ich in denjenigen Briefen andeutete (mehr kann man ja von hier aus nicht tun), welche auf den Riegelhof gegangen sind: warte erst diese Briefe ab! Ja, die Mädchen in Russland sind schön und ausgezeichnet gewachsen und alles: aber wenn Du um die Situation wüsstest, in denen ich mich, besonders in der 1. Hälfte des Juli befand, würdest Du auf solche Gedanken kaum kommen, meine Allersüsseste. Nebenbei bemerkt, hab ich zum letzten Mal vom 7. auf den 8. Juli in einem Bett geschlafen, seither bis heute nicht mehr. Die Nacht auf den 8. auf den 9. Juli wird sich jeder hier merken, der sie mitgemacht hat (genau 26 Jahre vorher stand ich übrigens als 19-jähriger in der großen Schlacht bei Olesza). Es ist nur dies: ich kann als Schriftsteller nicht über meinen eigenen Schatten springen und Dir erzählen, schildern, was ich mache, und so weiter einfach deshalb: weil der Brief keine erzählende Form ist: die Formen aber sind für Unsereinen genau so fest verankert, wie etwa bei anderen Menschen die Eigenschaften. Ja, ich wollte, Du hättest mich dann und wann plötzlich gesehen, wenn ich Dir schrieb, ich meine, unter welchen Umständen dies geschah Was ich den Tag über mache? Ich habe, voll verantwortlich, für eine Kompanie Menschen zu sorgen. Allerdings, und dieses Glück ist eben mit einer solchen Stellung verbunden: ich verfüge frei über meine Zeit, ich selbst teile sie ein. Das ist ein Segen. Nun, was ich - mache? Du solltest es wissen. Und garnie was Anderes. Und ausserdem weißt Du , dass ich Dich liebe (einer meiner Hauptbeschäftigungen), Du eifersüchtige, süsse Mienzi, in der Eifersucht vielleicht am allersüssesten! Strafweise: Heiss = Bussi auf den ganz enthüllten Allertugendhaftesten der keuschen Maria = Emma, Emma = Maria, warte nur, Du wirst es schon noch zu spüren bekommen, dass Du einen Mann hast, einen bösen! Lass Dir nur bald die Briefe vom Riegelhof schicken. Ich liebe Dich. Ich bin ganz Dein, in heisser Treue. Ich küsse Dich tausendmal, in Verehrung und Dankbarkeit! Heimito 27.VII."

Artikel-Nr.: 48437


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