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1.

Feldmann, [Rud. Markus] (Hsg.).

Hundert Jahre Schweizer Wehrmacht.

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Bern, Hallwag 1935., 1935

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4°. 259 SS. Zahlr. (Farb-)Tfn., Abbn. Ln. mit OU (dieser etwas fingerfleckig und gering lädiert). Etwas Alters-, eher weniger Gebrauchsspuren, Besitzervermerk a. Vorsatz. Gesamthaft recht gutes Exemplar. Inhalt: Fremde Heere in der Schweiz; Neuordnung des Wehrwesens; Fremdendienste; Sonderbund; Neuenburgerfrage 1856?1857; Grenzbesetzungen. ? Nützliche, gut illustrierte Dokumentation u.a. mit Farbtafeln nach den bekannten Uniformwerken von Escher, Pochon, di Lorenzo und Perron. Sprache: de. Artikel-Nr.: HM060803.


2.

Feldmann, [Rud. Markus] (Hsg.).

Hundert Jahre Schweizer Wehrmacht.

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Bern, Hallwag 1935., 1935

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4°. 259 SS. (Farb-)Tfn., Abbn. Ln. (etwas stockfleckig). Gesamthaft gutes, sauberes Exemplar. Inhalt: Fremde Heere in der Schweiz; Neuordnung des Wehrwesens; Fremdendienste; Sonderbund; Neuenburgerfrage 1856?1857; Grenzbesetzungen. ? Nützliche, gut illustrierte Dokumentation u.a. mit Farbtafeln nach den bekannten Uniformwerken von Escher, Pochon, di Lorenzo und Perron. Sprache: de. Artikel-Nr.: HM060804.


3.

Ziegler, Ernst.

Die Milizen der Stadt St. Gallen.

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Rorschach, E. Löpfe-Benz (Kant. St. Gallische Winkelriedstiftung) 1992., 1992

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4°. 389 SS., 1 Bl. Zahlr. Tfn. u. Abbn. teilw. in Farbe. Ln. mit OU. Gutes Exemplar. Inhalt: Das militärpolitische Geschehen und die kriegerischen Ereignisse von der Klostergründung bis zur Helvetik; Die städtische Miliz (Organisation, Waffengattungen, Wehr und Waffen); Der Maler der Milizenbilder Daniel Wilhelm Hartmann (1793?1862). ? Sehr schön und aufwendig gemachter Jubiläumsband zum 125jährigen Bestehen der Winkelriedstiftung. Sprache: de. Artikel-Nr.: HM060805.


4.
Les Milices Vaudoises. Illustrations de Réné Meylan: Amiguet, Major Frédéric.

Amiguet, Major Frédéric.

Les Milices Vaudoises. Illustrations de Réné Meylan et Réné Amiguet. Ouvrage publié sous les auspices du Département Militaire Vaudois.

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Lausanne, Léon Martinet 1914., 1914

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

Gr.-8°. 542 SS. 5 Farbtfn. (davon 1 Front.), Tfn., Abbn. OHLn. mit Rückenschild u. farb. Deckelillustration. Min. Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft gutes Exemplar. Barth 25990a (Bd. 3, Nachträge, p. 499: II. H. Heer- und Kriegswesen). ? Matières: Anciennes organisations militaires de la Suisse (Période de Savoie et bernoise: Artillerie, Cavalerie, Infanterie); Anciennes prestations militaires de la Ville de Lausanne; Armement, Equipement et Habillement de l?infanterie jusqu?à la Révolution Vaudoise; Carabiniers Vaudois (période bernoise); La République Helvétique; Canton de Vaud dès 1803 à 1837; Différend avec la France au sujet du Prince Napoléon; Révolution Vaudoise 1845; Révolution Genevoise 1846; Sonderbund 1847; Période 1850?1855; Différend avec la Prusse au sujet de Neuchâtel 1856; les années suivantes jusqu?à 1875. Sprache: fr. Artikel-Nr.: MU030472.


5.
Vom Brustharnisch zum Waffenrock. Das Wehrkleid des: Schneider, Hugo.

Schneider, Hugo.

Vom Brustharnisch zum Waffenrock. Das Wehrkleid des Schweizer Soldaten 1650?1915. Mit 80 Bildtafeln, davon 48 mehrfarbig / De la cuirasse à la tunique. L?uniforme du soldat suisse 1650 à 1915. Avec 80 planches, dont 48 en couleurs.

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Frauenfeld u. Stuttgart, Verlag Huber 1968., 1968

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4°. 153 SS. (Farb-)Tfn. OLn. (rot) mit versilb. Rückentitel u. Deckelemblem u. OU (dieser marginal min. bestossen u. leicht gebräunt). Erste Lage in der oberen Ecke etwas bestossen/knittrig. Leichtere Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sauberes, sehr ordentliches Exemplar. Text 2-sprachig, Deutsch und Französisch / texte en allemand et français. ? ?Die Geschichte der schweizerischen Uniform ist bis heute noch nicht geschrieben worden. Das mag im Moment erstaunen, da doch der Schweizer seiner Armee zu allen Zeiten sehr verbunden war. Das Fehlen einer schweizerischen Uniformgeschichte wird aber verständlicher, wenn man sich darüber Rechenschaft gibt, dass die eigentliche schweizerische Armee erst im Anschluss an die 1848 geschaffene Bundesverfassung entstand und dass es sich vorher nur um ein Kontingentsheer ungleichen Ausbildungs-, ungleichen Ausrüstungs-, Bewaffnungs- und Bekleidungsstandes gehandelt hat. [.] Das vorliegende Buch will denn auch aus diesen Gründen einen Querschnitt durch die schweizerische Uniformkunde vermitteln. [.] Da die Uniform nicht als Einzelteil aus dem militärischen Bereich herausgehoben werden kann, sind Hinweise auf die Bewaffnung und Ausrüstung unerlässlich. Mangels schriftlicher Quellen und aus Gründen der historischen Genauigkeit wurden dem Text zeitgenössische Dokumente beigefügt. Sie umfassen bildliche Darstellungen, Uniformteile und Waffen. Auf diese Weise ist es möglich, dem Liebhaber, dem Historiker und dem Uniformspezialisten naturgetreues Unterlagematerial zu verschaffen.? (p. 7 f.). ? Nach wie vor wichtiges Referenz- und Standardwerk insbesondere für die Zeit vor der Gründung des Bundesstaates (1848/1852). Die Monographie von Jürg Burlet, Die Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen 1852 bis 1952 (Egg ZH 1992) konzentriert sich auf die neuere Zeit seit Mitte des 19. Jahrhunderts. ?? Hugo Schneider (Zürich 1916?1990 ibid.), von Zürich. Studium der Geschichte und Geografie an der Universität Zürich, 1940 Gymnasiallehrerdiplom, 1941 Promotion mit der Dissertation ?Beiträge zur Geschichte der zürcherischen Bewaffnung im 16. Jahrhundert? 1941 Volontär, ab 1946 Konservator am Schweizerischen Landesmuseum im Bereich Waffen und Uniformen, Burgenforschung und Buntmetall, 1961?1970 Vizedirektor, 1971?1981 Direktor. International bekannter Waffenspezialist mit reger Publikationstätigkeit im Bereich Waffen, Zinngiesserei und Burgenforschung. (H. Lanz, in: HLS). Sprache: de, fr. Artikel-Nr.: MU011302.


6.
L?Armée Suisse. Ses origines et traditions, son: Léderrey, E.-M. G.

Léderrey, E.-M. G. [Ernest] (Réd.) et. al.

L?Armée Suisse. Ses origines et traditions, son état présent, sa raison d?être.

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Genève, SADEA 1929., 1929

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4°. 254 SS., 1 Bl. Reich illustriert mit (Farb-)Tfn., Abbn., Tabn. OLn. (min. schwach stockfleckig). Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar. Durchaus nützliches Werk, das im Rahmen des möglichen auch systematische empirische Daten präsentiert zu Heeres- und Truppenstärken, -Zusammensetzungen und -organisatorischen Aspekten, unterstützt von mehreren Farbtafeln und über 340 Textillustrationen in recht guter (Druck-) Qualität. Dieser Titel ergänzt in sinnvoller Weise diejenigen von Karl Egli (Schweizer Heereskunde. Zürich 1912, 2. Aufl. 1916) und Karl Brunner (Heereskunde der Schweiz. Zürich 1938). Sprache: fr. Artikel-Nr.: MU030459.


7.
Vom Brustharnisch zum Waffenrock. Das Wehrkleid des: Schneider, Hugo.

Schneider, Hugo.

Vom Brustharnisch zum Waffenrock. Das Wehrkleid des Schweizer Soldaten 1650?1915. Mit 80 Bildtafeln, davon 48 mehrfarbig / De la cuirasse à la tunique. L?uniforme du soldat suisse 1650 à 1915. Avec 80 planches, dont 48 en couleurs.

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Frauenfeld, Huber 1968., 1968

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4°. 153 SS. (Farb-)Tfn. OLn. mit versilb. Rückentitel u. Deckelemblem. Wenig Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft gutes Exemplar. Nach wie vor wichtiges Referenz- und Standardwerk. Text 2-sprachig, Deutsch und Französisch / texte en allemand et français. ? ?Die Geschichte der schweizerischen Uniform ist bis heute noch nicht geschrieben worden. Das mag im Moment erstaunen, da doch der Schweizer seiner Armee zu allen Zeiten sehr verbunden war. Das Fehlen einer schweizerischen Uniformgeschichte wird aber verständlicher, wenn man sich darüber Rechenschaft gibt, dass die eigentliche schweizerische Armee erst im Anschluss an die 1848 geschaffene Bundesverfassung entstand und dass es sich vorher nur um ein Kontingentsheer ungleichen Ausbildungs-, ungleichen Ausrüstungs-, Bewaffnungs- und Bekleidungsstandes gehandelt hat. [.] Das vorliegende Buch will denn auch aus diesen Gründen einen Querschnitt durch die schweizerische Uniformkunde vermitteln. [.] Da die Uniform nicht als Einzelteil aus dem militärischen Bereich herausgehoben werden kann, sind Hinweise auf die Bewaffnung und Ausrüstung unerlässlich. Mangels schriftlicher Quellen und aus Gründen der historischen Genauigkeit wurden dem Text zeitgenössische Dokumente beigefügt. Sie umfassen bildliche Darstellungen, Uniformteile und Waffen. Auf diese Weise ist es möglich, dem Liebhaber, dem Historiker und dem Uniformspezialisten naturgetreues Unterlagematerial zu verschaffen.? (p. 7 f.). ?? Hugo Schneider (Zürich 1916?1990 ibid.), von Zürich. Studium der Geschichte und Geografie an der Universität Zürich, 1940 Gymnasiallehrerdiplom, 1941 Promotion mit der Dissertation ?Beiträge zur Geschichte der zürcherischen Bewaffnung im 16. Jahrhundert? 1941 Volontär, ab 1946 Konservator am Schweizerischen Landesmuseum im Bereich Waffen und Uniformen, Burgenforschung und Buntmetall, 1961?1970 Vizedirektor, 1971?1981 Direktor. International bekannter Waffenspezialist mit reger Publikationstätigkeit im Bereich Waffen, Zinngiesserei und Burgenforschung. (H. Lanz, in: HLS). Sprache: de, fr. Artikel-Nr.: MW020810.


8.
Vom Brustharnisch zum Waffenrock. Das Wehrkleid des: Schneider, Hugo.

Schneider, Hugo.

Vom Brustharnisch zum Waffenrock. Das Wehrkleid des Schweizer Soldaten 1650?1915. Mit 80 Bildtafeln, davon 48 mehrfarbig / De la cuirasse à la tunique. L?uniforme du soldat suisse 1650 à 1915. Avec 80 planches, dont 48 en couleurs.

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Frauenfeld u. Stuttgart, Verlag Huber 1968., 1968

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4°. 153 SS. (Farb-)Tfn. OLn. (rot) mit versilb. Rückentitel u. Deckelemblem u. OU. Gutes Exemplar. Text 2-sprachig, Deutsch und Französisch / texte en allemand et français. ? ?Die Geschichte der schweizerischen Uniform ist bis heute noch nicht geschrieben worden. Das mag im Moment erstaunen, da doch der Schweizer seiner Armee zu allen Zeiten sehr verbunden war. Das Fehlen einer schweizerischen Uniformgeschichte wird aber verständlicher, wenn man sich darüber Rechenschaft gibt, dass die eigentliche schweizerische Armee erst im Anschluss an die 1848 geschaffene Bundesverfassung entstand und dass es sich vorher nur um ein Kontingentsheer ungleichen Ausbildungs-, ungleichen Ausrüstungs-, Bewaffnungs- und Bekleidungsstandes gehandelt hat. [.] Das vorliegende Buch will denn auch aus diesen Gründen einen Querschnitt durch die schweizerische Uniformkunde vermitteln. [.] Da die Uniform nicht als Einzelteil aus dem militärischen Bereich herausgehoben werden kann, sind Hinweise auf die Bewaffnung und Ausrüstung unerlässlich. Mangels schriftlicher Quellen und aus Gründen der historischen Genauigkeit wurden dem Text zeitgenössische Dokumente beigefügt. Sie umfassen bildliche Darstellungen, Uniformteile und Waffen. Auf diese Weise ist es möglich, dem Liebhaber, dem Historiker und dem Uniformspezialisten naturgetreues Unterlagematerial zu verschaffen.? (p. 7 f.). ? Nach wie vor wichtiges Referenz- und Standardwerk insbesondere für die Zeit vor der Gründung des Bundesstaates (1848/1852). Die Monographie von Jürg Burlet, Die Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen 1852 bis 1952 (Egg ZH 1992) konzentriert sich auf die neuere Zeit seit Mitte des 19. Jahrhunderts. ?? Hugo Schneider (Zürich 1916?1990 ibid.), von Zürich. Studium der Geschichte und Geografie an der Universität Zürich, 1940 Gymnasiallehrerdiplom, 1941 Promotion mit der Dissertation ?Beiträge zur Geschichte der zürcherischen Bewaffnung im 16. Jahrhundert? 1941 Volontär, ab 1946 Konservator am Schweizerischen Landesmuseum im Bereich Waffen und Uniformen, Burgenforschung und Buntmetall, 1961?1970 Vizedirektor, 1971?1981 Direktor. International bekannter Waffenspezialist mit reger Publikationstätigkeit im Bereich Waffen, Zinngiesserei und Burgenforschung. (H. Lanz, in: HLS). Sprache: de, fr. Artikel-Nr.: MU030456.


9.
Les Troupes genevoises de la Restauration à: Privat, Émile Col.brig.

Privat, Émile Col.brig. [Colonel-brigadier] et al.

Les Troupes genevoises de la Restauration à nos jours.

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Genève, Département militaire de la République et canton de Genève 1973., 1973

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4°. 156 SS., 2 Bll. Farbtfn., mont. Farbabbn., Abbn., Illustrationen, 1 Faltkarte i. Anhang, illustr. Vorsätze. OKunstleder mit vergold. Deckelemblem u. Rückentitel. Gutes Exemplar. Sprache: fr. Artikel-Nr.: MU030468.


10.

Kurz, Hans Rudolf; Lei, Hermann; Schneider, Hugo.

Das Schweizer Heer von den Anfängen bis zur Gegenwart.

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Dietikon-Zürich, Stocker-Schmid 1969., 1969

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4° (33.5 x 27.2 cm). 375 SS. Reich illustriert mit (Falt-) Tafeln, Abbn., Karten- und Planskizzen. Ln. mit farb. gepr. Rückentitel und OU (dieser und äusserste Lagen im oberen Bereich geringfügig wellig). Leichtere Alters- und Gebrauchsspuren. Gesamthaft sehr ordentliches Exemplar. Qualifizierte und äusserst nützliche Fachpublikation mit reichhaltiger Bilddokumentation. ? Das Buch der drei ausgewiesenen fachhistorischen Spezialisten ist eher eine aktualisierte Ergänzung als ein effektiver Ersatz für ähnliche Titel wie z.B. diejenigen von Léderrey, Feldmann oder Egli. Das Konzept entspricht zudem auch nicht völlig demjenigen der von Feldmann/Wirz redigierten, sehr einlässlichen spezifisch kriegshistorischen ?Schweizer Kriegsgeschichte? von 1915?1933. ?Einen neueren militärgeschichtlichen Überblick von wissenschaftlichem Rang gibt es noch nicht. Der militärgeschichtliche Längsschnitt ?Das Schweizer Heer? von den Anfängen bis zur Gegenwart, unter Federführung von Hans Rudolf Kurz entstanden, folgt dem vorgegebenen Muster der militärisch-politischen Ereignis- und Organisationsgeschichte. Hans Rudolf Kurz (gest. 1990) hat sich um die schweizerische Militärhistoriographie der letzten Jahrzehnte grösste Verdienste erworben. Zahlreiche Publikationen haben über die Fachkreise hinaus eine interessierte Leserschaft gefunden. Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus ist zu bedauern, dass seine Bücher nur ausnahmsweise mit einem kritischen Apparat versehen sind? [was auch hier der Fall ist]. (Schneider/Python, Red., Geschichtsforschung in der Schweiz, Basel 1992, p. 341 f.). ? Das Werk behandelt den Zeitraum von 1315 (Morgartenkrieg) bis in die 1960er Jahre. Sprache: de. Artikel-Nr.: HM060837.


11.
Berner Uniformen 1700?1850. Mit 30 Farbtafeln nach: Petitmermet, Roland /

Petitmermet, Roland / Häusler, Fritz (Bearb.).

Berner Uniformen 1700?1850. Mit 30 Farbtafeln nach Aquarellen von Lucien Rousselot / Uniformes Bernois 1700?1850. Avec 30 planches en couleur reproduisant les aquarelles de Lucien Rousselot. Bearbeitet von / élaboré et annoté par Fritz Häusler.

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Historischer Verein des Kantons Bern / Buchdruckerei Stämpfli 1977., 1977

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4° (34.5 x 25 cm). 202 SS. 30 Farbtafeln. OKunstleder mit Ln.-Rücken (dieser leicht verblasst/verfärbt), vergold. Deckelemblem mit Motto ?Spes pacis in armis? und -Rückentitel. Leichte Lagerungs-, wenig Gebrauchsspuren. Gesamthaft gutes Exemplar. Auflage 2000 Exemplare. - Teildruck aus dem Werk ?Schweizer Uniformen? (Bern 1976). Texte in Deutsch und Französisch / en allemand et français. -- Der französische Künstler und Militärmaler ?Lucien Rousselot (1900-1992) fait partie des grands noms de la peinture militaire. Membre de La Sabretache, peintre titulaire des armées, il s'illustre entre-autres dans la réalisation de grandes séries de planches relatives à l'épopée impériale et à l'armée française. Il publie notamment, entre 1943 et 1971, une série de 106 planches documentaires : ?Les Uniformes de l?Armée française? qui constitue une ?uvre magistrale, et qui demeure encore aujourd'hui pour la plupart des amateurs un ouvrage de référence.? (spahis, online). - ?The Petitmermet/Rousselot book has a mixed bag of information on the organisation by cantons; but the really redeeming feature are the excellent plates by Lucien Rousselot. For example Zurich from 1803?13 had 3 battalions of infantry, 2 companies of carabiniers, 1 company of Dragoons. Bern raised the most troops, followed by Zurich.? (etc.; excerpt from Total War Center : twcenter online). -- ISBN 3-85731-002-2 Sprache: de, fr. Artikel-Nr.: MU091410.


12.
Berner Uniformen 1700?1850. Mit 30 Farbtafeln nach: Petitmermet, Roland /

Petitmermet, Roland / Häusler, Fritz (Bearb.).

Berner Uniformen 1700?1850. Mit 30 Farbtafeln nach Aquarellen von Lucien Rousselot / Uniformes Bernois 1700?1850. Avec 30 planches en couleur reproduisant les aquarelles de Lucien Rousselot. Bearbeitet von / élaboré et annoté par Fritz Häusler.

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Historischer Verein des Kantons Bern / Buchdruckerei Stämpfli 1977., 1977

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4° (34.5 x 25 cm). 202 SS. 30 Farbtafeln. OKunstleder mit Ln-Rücken, vergold. Deckelemblem mit Motto ?Spes pacis in armis? und -Rückentitel in OKLdr.-Schuber. Gutes Exemplar. Auflage 2000 Exemplare. - Teildruck aus dem Werk ?Schweizer Uniformen? (Bern 1976). Texte in Deutsch und Französisch / en allemand et français. -- Der französische Künstler und Militärmaler ?Lucien Rousselot (1900-1992) fait partie des grands noms de la peinture militaire. Membre de La Sabretache, peintre titulaire des armées, il s'illustre entre-autres dans la réalisation de grandes séries de planches relatives à l'épopée impériale et à l'armée française. Il publie notamment, entre 1943 et 1971, une série de 106 planches documentaires : ?Les Uniformes de l?Armée française? qui constitue une ?uvre magistrale, et qui demeure encore aujourd'hui pour la plupart des amateurs un ouvrage de référence.? (spahis, online). - ?The Petitmermet/Rousselot book has a mixed bag of information on the organisation by cantons; but the really redeeming feature are the excellent plates by Lucien Rousselot. For example Zurich from 1803?13 had 3 battalions of infantry, 2 companies of carabiniers, 1 company of Dragoons. Bern raised the most troops, followed by Zurich.? (etc.; excerpt from Total War Center : twcenter, online). -- ISBN 3-85731-002-2 Sprache: de, fr. Artikel-Nr.: MU030466.


13.
Schweizer Faustfeuerwaffen / Armes de poing suisses: Häusler, [Fritz].

Häusler, [Fritz].

Schweizer Faustfeuerwaffen / Armes de poing suisses / Swiss Handguns.

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Frauenfeld, Verlag Fritz Häusler (Selbstverlag) 1975., 1975

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4°. 140 SS. 112 Abbn. OKart. (leicht gewölbt) mit Ln.-Rücken u. vergold. Rückentitel. Wenig Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar. Texte in Deutsch, Franzöisch, Englisch (en Allemand, Français, English). ? Die Schweizer Pistolen und Revolver von 1817 bis heute in Wort und Bild / Les pistolets et revolvers suisses de 1817 à ce jour présentés par le texte et l?image / Swiss pistols and revolvers from 1817 to the present day in words and illustrations. ? ?Damit diese Lektüre auch dem grossen Kreis der Sportschützen dienlich sei, habe ich auch die im schweizerischen Schiesswesen seit Jahrzehnten verwendeten Privatwaffen ebenfalls beschrieben.? (p. 5, Vorwort). ? Kompetent verfasstes Standardwerk. ?? NETTOGEWICHT 900 g Sprache: de, fr, en. Artikel-Nr.: MW091402.


14.
Les milices Valaisannes du XVIIIe au XXe: Calpini, Jacques.

Calpini, Jacques.

Les milices Valaisannes du XVIIIe au XXe siècle. D?après les lois cantonales et fédérales, des documents iconographiques et des pièces de musées. Illustrations tirées des aquarelles originales de l?auteur.

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Sion, Editions de la Matze (Collection Le Shako) 1974., 1974

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4°. 3 Bll., XVI SS. (Text, in Grossdruck), Front., 64 num. Farbtfn., 1 Farbtf. am Schluss und 3 Bll. (Bildlegenden u. Impressum). Ln. mit OU (dieser mit leichten Alters- u. Gebrauchsspuren). Gesamthaft recht gutes Exemplar. Gesamtauflage 230 numerierte Exemplare. Unnumeriertes Rest- oder Autorenexemplar. Sprache: fr. Artikel-Nr.: MU030471.


15.
Pistolen und Revolver der Schweiz seit 1720.: Reinhart, Kriss /

Reinhart, Kriss / Meier, Jürg A.

Pistolen und Revolver der Schweiz seit 1720.

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Dietikon-Zürich, Stocker-Schmid 1998., 1998

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4°. 264 SS. Reich illustriert OLn. mit farb. (R-) Titel u. OU. Wenig Gebrauchsspuren. Gesamthaft gutes Exemplar. Heute noch massgebliches Verzeichnis der schweizerischen (Ordonnanz-) Faustfeuerwaffen: überarbeitete und wesentlich erweiterte Neufassung der Ausgabe von 1988 (Pistolen und Revolver der Schweiz), die ihrerseits die vergriffenen Bände 5 und 6 der Reihe 'Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee seit 1817? von Reinhart/Am Rhyn (Faustfeuerwaffen I und II, 1974 u. 1975) ersetzte. - Inhalt: Steinschlosspistolen, Perkussionspistolen (mit Versuchsmodellen 1847-1863), Kantonale Zeichen und Zahlen (mit 6 Fälschungen, sowie Punzenkopien für Kantons-Schläge), Revolver, Selbstladepistolen (Frühe Versuche, Parabellum, Eidgenössische Waffenfabrik WF Bern, SIG, Fliegerpistole, Raketenpistolen), Futterale und Putzzeuge. Mit Bibliographie und Quellenverzeichnis. -- ISBN 3-7276-7128-9 Sprache: de. Artikel-Nr.: MW011603.


16.
Griffwaffen.: Schneider Hugo /

Schneider Hugo / Meier, Jürg A.

Griffwaffen.

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Dietikon-Zürich, Stocker-Schmid 1971., 1971

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

4°. 167 SS. Reich illustriert mit Tafeln u. Abbn. OLn. mit farb. (R-) Titel u. OU (dieser etwas lichtrandig u. lädiert/rep.). Wenig Alters- und Gebrauchsspuren, Besitzerstempel u. Widmung von J. A. Meier a. Vorsatz. Gesamthaft sauberes, weitgehend gutes Exemplar / (Widmungsexemplar). Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee seit 1817. Band 7. - ?Die hier dargestellten Waffen wurden in drei Hauptgruppen unterteilt, die ihrerseits chronologisch aufgebaut sind. Zu den Griffwaffen gehören: Degen, Säbel, Weidmesser, Faschinenmesser und Dolche. Hervorzuheben ist die erstmalige Zusammenfassung und bildliche Darstellung der Schlagbänder. Obwohl die verschiedenen Varianten von Bajonetten jeweils in den entsprechenden Bänden über Handfeuerwaffen angemessen vorgestellt werden, treten sie um der Vollständigkeit des Ganzen willen auch in diesem Band mit ihren wichtigsten Typen in Erscheinung. [.] Jede Waffe erhält auch hier den nach einem einheitlichen Prinzip aufgebauten ?Steckbrief?.? (OU-Klappentext). -- Hugo Schneider (Zürich 1916-1990 ibid.), von Zürich. Studium der Geschichte und Geografie an der Universität Zürich, 1940 Gymnasiallehrerdiplom, 1941 Promotion mit der Dissertation ?Beiträge zur Geschichte der zürcherischen Bewaffnung im 16. Jahrhundert? 1941 Volontär, ab 1946 Konservator am Schweizerischen Landesmuseum im Bereich Waffen und Uniformen, Burgenforschung und Buntmetall, 1961?1970 Vizedirektor, 1971-1981 Direktor. International bekannter Waffenspezialist mit reger Publikationstätigkeit im Bereich Waffen, Zinngiesserei und Burgenforschung. (H. Lanz, in: HLS). - Jürg A. Meier (geb. 1943), Historiker (Universität Zürich), Spezialgebiet: Historische Waffenkunde; seit 1975 selbständiger Experte für antike Waffen und Militaria, Autor zahlreicher Publikationen zur Waffenkunde und anderen militärhistorischen Themen. -- ISBN 37276 7008 8 Sprache: de. Artikel-Nr.: MW011602.

Signiert.


17.
L?Armée Suisse [Die Schweizerische Armee] 1894. (Titelblatt: Estoppey, David.

Estoppey, David.

L?Armée Suisse [Die Schweizerische Armee] 1894. (Titelblatt mit OBrosch.-Deckelillustration: Fähnrich, resp. Porte-Drapeau).

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Genève / Genf, Ch. Eggimann [1894]., 1894

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem, leicht genarbtem u. getöntem Papier (chamois) : OBrosch.-Titel zur französischen Ausgabe, Sujet: Fähnrich von (Infanterie-) Bataillon 28, mit gepacktem Tornister und braunen Lederhandschuhen, Tschako (Käppi) mit weissem Pompon, schwarz-roter (Berner-) Kokarde u. mont. Nummer ?28?, sowie Säbel mit Stahlscheide u. (wollenem Unteroffiziers-) Schlagband, schwarz-silberne, rot passepoilierte Briden ohne Stern, die Uniform mit roten Passepoils u. rotem Stehkragen, ohne Gradabzeichen am Ärmel. Blatt im äussersten linken Rand mit schwachen Spuren der ursprünglichen Bindung (wenig störend), verso im Bundsteg Abklatsche alter Scotchtape-Streifen. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitestgehend sauberes, in der Darstellung recht gutes Exemplar. Barth 25705 (für den deutschsprachigen Titel); Lipperheide Qf 5 (für die deutschsprachige Ausgabe). ? Bildlegenden in Deutsch und Französisch. ? Attraktive grossformatige Uniformdarstellung mit dem seltenen Motiv eines Fähnrichs. Um 1929 gehörte das Infanteriebataillon 28 zur Division 3, Regiment 14, und wurde im Kanton Bern rekrutiert resp. ausgehoben (vgl. Léderrey, L?Armée Suisse, 1929, p. 132). In der Heereskunde von K. Egli (1912) wird der Fähnrich eines Infanterie-Bataillons als ?Adjutant-Unteroffizier? (Adj Uof) definiert (op. cit. p. 98), ebenso bei J. Burlet, 1992: ?Der Fähnrich ist in der Regel ein Adjutant-Unteroffizier oder der Feldweibel. Trägt er die Fahne, gehört die rot-silberne Achselschnur für Fähnriche an die rechte Schulter. Dazu sollen braune Lederhandschuhe sowie der Helm, früher das Käppi [auch: Tschako], getragen werden.? (p. 176). Weshalb der hier abgebildete Fähnrich keine solche Achselschnur, sog. Aiguillette, trägt ist einigermassen unklar, das Thema der Achselschnüre (nicht ?Schnüre? i.S.v. Fangschnüren oder aufgenähten Streifen, Borten, Borden oder gar Litzen, die in der früheren Literatur verschiedentlich auch als Schnüre bezeichnet wurden) ebenfalls wenig fassbar. Möglicherweise wurde diese spezielle Art Schnüre erst später eingeführt. Zum neuen Bekleidungsreglement vom Januar 1898 jedenfalls heisst es bei den Adjutanten: ?Die Adjutanten vertauschen die umständliche und zwecklose sog. Fangschnur mit einer Achselschnur (Aiguillette), welche auf der rechten Schulter befestigt wird, über die rechte Brustseite und unter dem rechten Arm durchgeht.? (Allg. schweiz. Militärzeitung, 1898, H. 5, p. 43). Aus einem funktionalen Teil wie der Fangschnur scheint offenbar in einer Übergangsphase so etwas wie ein Gradabzeichen geworden zu sein. ? Die Fahne mit rot-weiss gebänderter Stange und rot-schwarzer Schleife entspricht einer Fahne für kantonale Infanteriebataillone, im vorliegenden Fall entsprechend den Kantonsfarben für Bern, Rot und Schwarz (vgl. Burlet 1992, Tafel 51, Fig. 5). ??Das Werk von Estoppey/Eggimann ist die bedeutendste Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888 (Léderrey 1929, p. 224 f.: ?1872?3/1886?), hergestellt (noch) im aufwendigen und hochwertigen Druckverfahren der Farblithographie. Die bunten Uniformen von Mannschaft und Offizieren, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt. Es ist zugleich die letzte der drucktechnisch und künstlerisch anspruchsvollen, grossformatigen dokumentarischen Serien zur Schweizer Armee nach denjenigen von H. A. Eckert, E. Wolf und Ch. Perron. Estoppeys naturgetreue, technisch gekonnt in Szene gesetzten Tafeln wurden und werden in der Fachliteratur immer wieder reproduziert. Vgl. z.B. E.-M. G. Léderrey, (Hsg.), Das Schweizer Heer / L?Armée Suisse, 1929, Farbtafel p. 224 mit 12 Abbn.; Hugo Schneider, Vom Brustharnisch zum Waffenrock, 1968, bes. p. 76 u. Tfn. 52 u. 53 mit 8 Abbn. Zu den Ordonnanzen s. auch J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992. ? Diese Uniformen standen für die ?neue? schweizerische Arm. Artikel-Nr.: MU101401.


18.
L?Armée Suisse / Die Schweizerische Armee, 1894,: Estoppey, David.

Estoppey, David.

L?Armée Suisse / Die Schweizerische Armee, 1894, [Tafel 8] : Tambour.

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Genève / Genf, Ch. Eggimann [1894]., 1894

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Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : Signal gebender, d.h. seine Trommel (wohl eidg. Ordonnanz 1890) schlagender Tambour in grünem Kaput mit Umlegekragen und roten Kragenspiegeln, (wohl) weissen Ärmelborten (Borden, Vorstössen od. Passepoils) und roten Achselnummern (Patten; Ziffer: schwarz), Lederkoppel und Trommel-Tragriemen, Tschako (Käppi) mit (orangem?) Pompon und rot-weisser Kokarde, darunter mont. Nummer ?13?, im Hintergrund drei lagernde Tambouren (davon 1 mit wohl: grün-weissem Pompon) mit ihren Schlaginstrumenten. Blatt im Bundsteg mit sauber hinterlegtem kleinerem Randeinriss, in den Stegen geringfügig (schwach, blass) fleckig, im Fusssteg Umrissspur eines alten Scotchtape-Klebers (beides ausserhalb d. Darstellung). Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sehr ordentliches, in der Darstellung gutes Exemplar. Barth 25705 (für den deutschsprachigen Titel); Lipperheide Qf 5 (für die deutschsprachige Ausgabe). - Bildlegenden in Deutsch und Französisch. - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet ?[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)?, i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad. - Gegenüber dem Gesamteindruck des Werkes unterscheidet sich der vom Habitus her bescheiden wirkende Tambour stilmässig und in der ganzen Ausführung durch eine mehr impressionistische Gestaltung von der Mehrzahl der anderen Blätter (Detailgestaltung, Umrisse, Farbgebung/-Dichte). - Für den Laien ist die militärische Einteilung der Hauptfigur nicht verbindlich zu klären, denn die künstlerische Farbgebung ist bei allem Naturalismus der Gestaltung nicht völlig verbindlich, weshalb auf solche Details nur punktuell eingegangen werden kann. Pompon und Kokarde sind hier (wohl) orange resp. rot mit gelbem Rand (was auf Genf hindeuten könnte; vgl. H. Schneider 1968, Tafel 79). Der grüne Kaput - sollte er denn zu einem grünen Waffenrock passen - käme im Prinzip nur für die Infanterie und Kavallerie in Frage: ?Alle Mannschaften trugen dunkelblaue Waffenröcke, mit Ausnahme der Schützen und der Kavallerie, welche dunkelgrün eingekleidet waren.? (Schneider 1968, p. 67). Im Rahmen der Ausführungen über das Reglement von 1898 wird hier allerdings auch gesagt, dass alle ?Fusstruppen [.] einen Kaput aus blaumeliertem Tuch mit Umlegkragen? trugen, was sich so auch bei Egli 1912, p. 226 findet. Schneider macht allerdings darauf aufmerksam, dass die Bekleidung in der Schweizer Armee noch nach 1898 aus verschiedenen Gründen nicht völlig einheitlich war. So wurden z.B. aus Sparsamkeitsgründen weiterhin ältere Uniformteile getragen und auch ausgegeben. ?Die Mannschaft [.], weil aus den kantonalen Zeughäusern mit Bekleidungsstücken versehen, benötigte noch Jahre, bis sie in gleichförmiger Uniform ihren Dienst versehen konnte.? (p. 65 ff., zit. p. 66). --Das Werk von Estoppey/Eggimann ist die bedeutendste Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888 (Léderrey 1929, p. 224 f.: ?1872-3/1886?), hergestellt (noch) im aufwendigen und hochwertigen Druckverfahren der Farblithographie. Die bunten Uniformen von Mannschaft und Offizieren, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt. Es ist zugleich die letzte der drucktechnisch und künstlerisch anspruchsvollen, grossformatigen dokumentarischen Serien zur Schweizer Armee nach denjenigen von H. A. Eckert, E. Wolf und Ch. Perron. Estoppeys naturgetreue, technisch gekonnt in Szene gesetzten Tafeln wurden und werden in der Fachliteratur immer wieder reproduziert. Vgl. z.B. E.-M. G. Léderrey, (Hsg.), Das Schweizer Heer / L?Armée Suisse, 1929, Farbtafel p. 224 mit 12 Abbn.; Hugo Schneider, Vom Brustharnisch zum Waffenrock, 1968, bes. p. 76 u. Tfn. 52 u. 53 mit 8 Abbn. Zu den Ordonnanzen s. auch J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992. -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, Artikel-Nr.: MU101409.


19.
L?Armée Suisse / Die Schweizerische Armee, 1894,: Estoppey, David.

Estoppey, David.

L?Armée Suisse / Die Schweizerische Armee, 1894, [Tafel 34] : Landsturmsoldat / Soldat du Landsturm.

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Genève / Genf, Ch. Eggimann [1894]., 1894

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Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : in frühwinterlicher Stimmung auf weitem städtischem Platz mit Häuserkulisse, parlierenden Passanten und einem vorbeieilenden blonden Mädchen mit Einkaufskorb, vor grossem Brunnen ev. als Wache gemächlich und etwas steif schreitender einfacher Soldat (Infanterist) des Landsturms mit rötlichblondem Vollbart, Tschako (Käppi) mit umlaufendem Schirm wohl Ord. 1869 od. 1875, mit orangem Pompon, rot-gelber Kokarde (ev. Genf) und mont. Nummer ?10?, ein Langgewehr (wohl Ordonnanz-Repetiergewehr in der Art Vetterli Ord. 1878 od. 1881 Kaliber 10.4 mm od. allenfalls eine Kleinkaliberwaffe) am Tragriemen über die rechte Schulter getragen, in brauner Hose und graublauem (blaumeliertem) Kaput, dieser mit Umlegekragen mit roten, gezahnten Spiegeln, am linken Ärmel eine eidg. Armbinde. Blatt marginal leicht gebräunt, wenig bestossen, in der linken unteren Ecke mit sauber hinterlegtem Randeinriss. Leichtere Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar. Barth 25705 (für den deutschsprachigen Titel); Lipperheide Qf 5 (für die deutschsprachige Ausgabe). - Bildlegenden in Deutsch und Französisch. - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet ?[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)?, i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad. - Vgl. die Farbabbildung bei H. Schneider, 1968, Taf. 53 (?um 1890?) u. bei Léderrey 1929, p. 224. - Zum hier dargestellten, etwas undefinierbaren Langgewehr (ungewöhnliches Visier u. zu vermutende auslaufende eiserne Schaftgarnitur) s. die Abbildungen in H. Schneider et al., Handfeuerwaffen System Vetterli, Dietikon-Zürich 1970, bes. p. 38 ff. - Das mit einem gewissen Lokalkolorit (wohl Westschweiz, konkret ev. Genf; zur diesbezügl. Kantonal-Kokarde vgl. H. Schneider 1968, Tafel 79) gestaltete Motiv eines Angehörigen des Landsturms könnte eher auf die organisatorisch relativ neue Etablierung dieser Heeresklasse als auf deren militärische Relevanz zurückzuführen sein: ?1886 folgte das Bundesgesetz betreffend den Landsturm der Schweizerischen Eidgenossenschaft. [.] Bis 1907 war die Armee in vier Heeresklassen eingeteilt: Auszug (20.-32. Altersjahr), Landwehr I. Aufgebots (33.-39. Altersjahr), Landwehr II. Aufgebots (40.-44.) Altersjahr, und Landsturm (45.-50. Altersjahr). Im Landsturm befanden sich auch nichtausgebildete Wehrpflichtige. [.] Unser jetziger Landsturm darf nicht auf die gleiche Stufe gestellt werden mit dem Landsturm vor 1907 [.].? (K. Egli, 1912, p. 46, p. 81 u. p. 152). - Generell scheint der Landsturm vor 1907 noch wenig standardisiert, sondern im Gegenteil eine organisatorisch eher improvisierte Abteilung der Schweizer Armee in der Art einer ?Heimwehr?, ?Hilfstruppe? oder quasi ?letztes Aufgebot? gewesen zu sein: ?1886 beschloss man, auch den Landsturm, die dritte Heeresklasse, möglichst vollständig auszurüsten. Der Landsturm trug bis dahin einzig den Kaput als einheitliches Bekleidungsstück und dazu die eidgenössische Feldbinde. Als Kopfbedeckung waren Tschakos der letzten oder vorletzten Ordonnanz oder gar nur Mützen oder Filzhüte anzutreffen. Vereinzelt fehlten auch ordonnanzmässige Beinkleider, und die Abgabe der übrigen Ausrüstungsgegenstände scheint der Phantasie der kantonalen Zeughäuser überlassen worden zu sein.? (J. Burlet, 1992, p. 62). Dabei war die rote Feldbinde mit dem Schweizerkreuz eigentlich bereits so gut wie ein Anachronismus: ?Im Jahre 1883 wird die eidgenössische Feldbinde magaziniert. Sie bestand in dieser Form seit dem Jahre 1840 und soll fortan nur noch im Kriegsfall abgegeben werden.? (Burlet p. 59). - Zu den Bestandsaufnahmen der Landsturmpflichtigen des Kantons Zürich 1886/1887 finden sich folgende Angaben bezüglich deren Handfeuerwaffen: ?Kleinkalibrige Gewehre mit Ordonnanzmunition befinden sich im Privatbesitz 1088 [Exemplare], noch brauchbare Uniformen 472. Kleinkalibrige, für den Landsturm bestimmte Geweh. Artikel-Nr.: MU101431.


20.
L?Armée Suisse / Die Schweizerische Armee, 1894,: Estoppey, David.

Estoppey, David.

L?Armée Suisse / Die Schweizerische Armee, 1894, [Tafel 25] : Sanitätssoldat / Infirmier.

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Genève / Genf, Ch. Eggimann [1894]., 1894

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Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : ein Sanitäter in dunkelblauer (wohl:) Feldausrüstung mit Lederkoppel, Vollpackung, Feldflasche in textilem Überzug mit rotem Kreuz, langes Bajonett in Lederscheide mit konisch-rechteckigem Messingstiefel, am Boden seine geöffnete Sanitätstasche, Tschako (Käppi) mit ?Sanitätskokarde? (i.e. internationaler Schild des Roten Kreuzes) und (wohl: hell-) blauem Pompon sowie mont. Nummer ?5?, schwarze Patten mit blauer Nummer ?5?, einem vor ihm erschöpft am Strassenrand sitzenden Soldaten (wohl Infanterist, Füsilier) in rot passepoiliertem Tenue mit rotem Stehkragen, Tschako mit rotem Pompon, den Tornister mit Vollpackung hinter sich abgelegt, eine kleine Flasche reichend. Blatt wenig bestossen, im Bundsteg mit kleinen Einstichen von der ursprünglichen Bindung (kaum störend). Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar. Barth 25705 (für den deutschsprachigen Titel); Lipperheide Qf 5 (für die deutschsprachige Ausgabe). - Bildlegenden in Deutsch und Französisch. - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet ?[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)?, i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad. - Das Sujet gemahnt wohl nicht ganz zufällig an Darstellungen vom ?Barmherzigen Samariter? und kann bestens als Symbol für die Tätigkeit des roten Kreuzes resp. militärisch interpretierte Allegorie der ?Caritas? oder ?Misericordia? gesehen werden. - ?Sanitäter trugen anstelle einer kantonalen oder eidgenössischen Kokarde eine solche mit dem internationalen Schild des Roten Kreuzes? (J. Burlet 1992, p. 60; H. Schneider 1968: ?Medizinalpersonal [erhielt] den internationalen Schild an Stelle des Kreuzes?, p. 60). - ?Die Zahl der Sanitätskompagnien ist so berechnet, daß jedem Infanterie-Regiment eine zugewiesen werden kann? (K. Egli 1912, p. 116). Zu einer Sanitätskompanie von tot. 85 (Gebirgstruppen: 106) Mann gehörten jeweils 59 (resp. 67) Sanitätssoldaten (davon 15 Gefreite; Egli, Tab. p. 117). - Egli 1912, Tab. zu p. 222, notiert bei der Mannschafts-Ausrüstung 1912 für Sanität und Verpflegungstruppen als einzige Waffe ein Faschinenmesser 75. Die vorliegende Darstellung zeigt eine glatte schwarze Lederscheide (ohne sichtbare Nähte) mit konisch-rechteckigem Messingstiefel und Messingmundstück od. ev. Ansatz eines Messinggefässes. Dieses Modell, das gem. Egli auch bei Abteilungen der Artillerie in Gebrauch war, ist laut direkter Auskunft von Jürg Burlet ein Faschinenmesser Genie, eidg. Ord. 1842 oder Faschinenmesser Ord. 1842/52, Modelle, die ?später auch 1842/75 genannt? werden; diese Typen fanden möglicherweise noch solange Vorrat Verwendung ?und erscheinen nach 1914 auch mit braunen Lederscheiden? (Burlet). Die üblichen Scheiden in der fraglichen Zeit hatten einen spitz zulaufenden Stiefel mit Ortsknopf (s. dazu H. Schneider/J. A. Meier, Griffwaffen, 1971, p. 134 f. u. pp. 127-138, sowie H. Schneider et al., Handfeuerwaffen System Vetterli, 1970, pp. 105-109). Estoppey zeigt dieses Seitengewehr auffallenderweise (aus welchen Gründen auch immer) gleich mehrmals in seinen Zeichnungen. --Das Werk von Estoppey/Eggimann ist die bedeutendste Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888 (Léderrey 1929, p. 224 f.: ?1872-3/1886?), hergestellt (noch) im aufwendigen und hochwertigen Druckverfahren der Farblithographie. Die bunten Uniformen von Mannschaft und Offizieren, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt. Es ist zugleich die letzte der drucktechnisch und künstlerisch anspruchsvollen, grossformatigen dokumentarischen Serien zur Schweizer Armee nach denjenigen von H. A. Eckert, E. Wolf und Ch. Perron. Estoppeys naturgetreue, technisch gekonnt in Szene gesetzten Tafeln wurden und werden in der Fachliteratur immer wieder reproduziert. Vgl. z.B. E.-M. G. Léderrey, (Hsg.), Das Sch. Artikel-Nr.: MU101423.


21.
L?Armée Suisse / Die Schweizerische Armee, 1894,: Estoppey, David.

Estoppey, David.

L?Armée Suisse / Die Schweizerische Armee, 1894, [Tafel 24] : Arzt & Apotheker / Médecin & Pharmacien.

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Genève / Genf, Ch. Eggimann [1894]., 1894

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Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : in impressionistisch-diffuser Landschaft hoch zu Ross der berittene, schnauzbärtige Arzt im Rang eines Hauptmanns in graublauen Hosen, hellblauer, schwarz passepoilierter Waffenrock mit schwarzem Stehkragen und schwarzen Ärmelaufschlägen, Achselstücke (Briden) in Schwarz und Gold, Reitstiefel mit Sporen, graue Lederhandschuhe, Tschako (Käppi) mit 3 schmalen Goldstreifen (ca. 3 mm. Borten, Borden, Galons) u. ?Sanitätskokarde? (i.e. internationaler Schild des Roten Kreuzes) und blauem Pompon, im Gespräch mit einem vor (unter) ihm stehenden Apotheker im Rang eines Leutnants, in dunkelblauem, wohl blau passepoiliertem Tenue mit blauem Stehkragen, schwarz-silberne Briden mit 1 Stern, Tschako (Käppi) mit blauem Pompon, den Säbel mit Schlagband an rotem Tragriemen in seiner Linken leicht vorhaltend. Blatt marginal schwach gebräunt, linke untere Blattecke mit sauber hinterlegtem kleinem Einriss. Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar. Barth 25705 (für den deutschsprachigen Titel); Lipperheide Qf 5 (für die deutschsprachige Ausgabe). - Bildlegenden in Deutsch und Französisch. - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet ?[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)?, i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad. - Vgl. die kleine, modifizierte Farbabbildung ohne den Apotheker bei Léderrey 1929, p. 224 (seul ?Médecin?, sans Pharmacien). - Zeichnerisch akribisch getreue Darstellung der Akteure, das Zaumzeug mit seinen Riemen und Schnallen in beinahe fotorealistischer Manier ausgeführt. - Zu einer Sanitätskompanie in der Stärke von tot. 85 (Gebirgstruppen: 106) Mann, befehligt von einem Hauptmann, gehörten jeweils 3 Ärzte und 1 Apotheker (K. Egli 1912, Tab. p. 115). Zu den Abzeichen und Farben der Bekleidung nach MO 1874 vgl. H. Schneider 1968, p. 60 ff. u. K. Egli, 1912, p. 226. Nicht zuletzt aufgrund der künstlerischen Umsetzung dürfte die rein optische Definition der Farben nur mit Vorbehalten beschrieben werden. - ?Sanitäter trugen anstelle einer kantonalen oder eidgenössischen Kokarde eine solche mit dem internationalen Schild des Roten Kreuzes? (J. Burlet 1992, p. 60; H. Schneider 1968: ?Medizinalpersonal [erhielt] den internationalen Schild an Stelle des Kreuzes?, p. 60). --Das Werk von Estoppey/Eggimann ist die bedeutendste Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888 (Léderrey 1929, p. 224 f.: ?1872-3/1886?), hergestellt (noch) im aufwendigen und hochwertigen Druckverfahren der Farblithographie. Die bunten Uniformen von Mannschaft und Offizieren, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt. Es ist zugleich die letzte der drucktechnisch und künstlerisch anspruchsvollen, grossformatigen dokumentarischen Serien zur Schweizer Armee nach denjenigen von H. A. Eckert, E. Wolf und Ch. Perron. Estoppeys naturgetreue, technisch gekonnt in Szene gesetzten Tafeln wurden und werden in der Fachliteratur immer wieder reproduziert. Vgl. z.B. E.-M. G. Léderrey, (Hsg.), Das Schweizer Heer / L?Armée Suisse, 1929, Farbtafel p. 224 mit 12 Abbn.; Hugo Schneider, Vom Brustharnisch zum Waffenrock, 1968, bes. p. 76 u. Tfn. 52 u. 53 mit 8 Abbn. Zu den Ordonnanzen s. auch J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992. -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler. (BLSK u. SIKART). ?Estoppey hat auch lithographiert und viel gezeichnet, u. a. politische Karikaturen [.]. Daneben entstehen auch Buchumschläge und Illustrationen, besonders eine Serie von 34 Aquarellen zu L?Armée Suisse? (KLS). ?Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l?illustration de ?L?Armée suisse? [.]? (Brun/KLS 1, 1905). -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM. Artikel-Nr.: MU101422.


22.
Flugzeugbewaffnung : Die Schusswaffen der Schweizerischen Militärflugzeuge.: Bürli, Werner A.

Bürli, Werner A.

Flugzeugbewaffnung : Die Schusswaffen der Schweizerischen Militärflugzeuge.

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Dietikon-Zürich, Stocker-Schmid 1994., 1994

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4°. 312 SS. Reich illustriert mit Tfn. u. Abbn. OLn. mit OU. Wenig Gebrauchsspuren. Gutes Exemplar. Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee seit 1817. Band 1. ? Gliederung des Inhalts: 1. Handfeuerwaffen (Karabiner Mod. 1911, Fliegergewehr 1917); 2. Mit der Eigenkadenz schiessende Maschinenwaffen (vom MG Ord. Schweiz 1894 u. 1911 bis zur Revolver-Kanone ADEN 30 mm Mk. 4 H.V., GB); 3. Motorsynchronisiert schiessende Maschinenwaffen (vom MG Maxim 1895, England und MG 11, Schweiz, bis Fl. Mg. 29, Piloten-Maschinengewehr Ausführung 2 und MG 131, Deutschland); 4. Schusswaffen in Schul- und Trainingsflugzeugen; 5. Munitionszuführung bei automatischen Waffen; 6. Visiervorrichtungen. Mit einem Anhang: Bewaffnung nach Flugzeugen geordnet (von Alfred Comte AC-1, AT 16, Aviatik und Blériot, bis Pilatus, Potez und Zepp C-II. ?? Der nachträglich publizierte Band 1 der damit 14 Bände umfassenden bedeutenden monographischen Reihe. Die Serie, gestartet 1970 und 1971 mit den Bänden 3 und 7, erschien in den Jahren 1970?1984, und zwar nicht in der Reihenfolge der Bandnummern. Der ursprünglich (d.h. vor 1970) geplante Band 1 mit dem prospektiven Titel ?Kantonale Handfeuerwaffen? ist nicht publiziert worden. Er wurde dann durch den vorliegenden Band ersetzt, womit diese Reihe in 14 Bänden ihren endgültigen Abschluss fand. Neuauflagen wurden keine veranstaltet. ?? NETTOGEWICHT 1850 g ? ISBN 3-7276-7116-5 Sprache: de. Artikel-Nr.: MW101201.


23.
Tipi militari dei differenti Corpi che compongono: Zezon, Antonio [Lith.];

Zezon, Antonio [Lith.]; [di Lorenzo, A. (Illustrat.)] / [Juilland, Joseph (Hsg.); Kurz, H. R. (Hans Rudolf), Vorwort].

Tipi militari dei differenti Corpi che compongono il Reale Esercito e l'Armata di mare di S. M. [Sua Maestà] il Rè del Regno delle Due Sicilie : (Disegni colorati) / Schweizer Regimenter im Dienste des Königs von Neapel und beider Sizilien. [Ristampa dell'edizione di Napoli 1850].

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Lugano, Editrice l?Elicottero s.d. [1979]., 1979

Anbieter Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, (Affoltern am Albis, Switzerland)
Anzahl: 1

Folio (43 x 32 cm). Loseblattfolge (unpag.) umfassend 6 Faltbogen (= 24 SS., mit farb. Titel u. 15 SS. Text), 1 mont. Front. u. 15 farb. Tafeln (davon 1 doppelt u. 1 mit Front. ident.) in gepr. OKLdr.-Portfolio-Mappe mit vergold. Deckeltitel u. -Dekor. Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar. BSG 1979. ? Italienischer Text; Vorwort und Bildlegenden a. Tafelrückseiten in Deutsch. ? Faksimile-Teildruck aus der italienischen Originalausgabe von 1850 (mit wohl 76 Tafeln; vgl. OPAC SBN, Codice identificativo IT\ICCU\SBL\0738564); Lipperheide Qm 4, Napoli 1850?1855, und Keller, Iconographie, 1938, p. 259, Nr. 165, Napoli 1850, beide mit 81 Tafeln). ? Darstellungen: 1. [Francesco Luigi] Graf von Trapani, Brigadier (zu Pferd; er war ein Sohn von König Franz I. von Sizilien), 2. General Oberleutnant in Paradeuniform (zu Pferd), 3. Schweizerische Artillerie (Soldat resp. Offizier in Paradeuniform), 4. Berittene Artillerie (Soldaten in Paradeuniform), 5. Train: Soldat des Train-Bataillons (reitend auf einem von 2 Zugpferden mit Caisson), 6. Erstes (I., 1.) Schweizer Regiment: Oberst in Paradeuniform (zu Pferd; entspr. Front.), 7. (-): Schanzgräber (Pionier in Marschuniform, bzw. in Paradeuniform, 8. (-) Unteroffizier in Paradeuniform, 9. Zweites (II., 2.) Schweizer Regiment: Offizier in Paradeuniform mit Mantel (Kaputrock, Kaput), 10. (-) Soldat in Winterausrüstung resp. in Paradeuniform, 11. Drittes (III., 3.) Regiment: Unteroffizier bzw. Offizier in Paradeuniform, 12. Militärärzte und Militärchirurgen, 13. Veteranregiment (Offizier bzw. Unteroffizier in Paradeuniform; doppelt vorh.), 14. Dreizehntes (13.) Jägerbataillon: Trompeter, Höherer Offizier bzw. Unteroffizier in Paradeuniform. ? ?Die Schweizer Regimenter im Dienste des Königs von Neapel und Beider Sizilien waren die letzten schweizerischen Truppen, die sich unter eigener Fahne auf fremdem Boden schlugen. Ihre Heimkehr bedeutete das Ende einer traditionsreichen schweizerischen Einrichtung: der Fremdendienste [.].? (Vorwort). ? ?In Neapel zählte die Schweizerdivision 4 Linienregimenter, ein Jägerbataillon und eine Batterie. Während der Revolution von 1848 wurden diese Truppen in den Strassen von Neapel dezimiert; 1849 kämpften sie in Sizilien (Einnahme von Messina und Catania). Die Revolte von 1859 führte zur Entlassung der Schweizertruppen in Neapel, und die eidg. Kammern entschieden, dass fortan jedem Schweizerbürger der Kriegsdienst unter fremden Fahnen ohne Erlaubnis des Bundesrates verboten sei.? (HBLS 3, 1926, p. 320). ? P. de Vallière (Treue und Ehre, 2. Aufl. 1940, p. 730 f.) berichtet eher unklar datierend von einem Vorfall, der für diese Revolte stehen könnte: ?1850 schuf man das 13. Schweizer Jägerbataillon [.]. [.] Da beschloss der Bundesrat, den neapolitanischen Regimentern durch die Entfernung der eidgenössischen und kantonalen Farben aus den Fahnen jeden nationalen Charakter zu nehmen. Dieser unkluge Beschluss wurde [.] zur Beruhigung der italienischen Patrioten gefasst und führte zu einer Katastrophe.? (p. 730). Beschluss und erfolgte Ausführung wurden den Truppen nicht offiziell vermittelt. Für diese Mannschaften waren die Feldzeichen jedoch ein eminent wichtiger Identifikationsfaktor, und das Fehlen ihrer Kennzeichen wurde durchwegs als degradierend und diskriminierend gewertet, und zwar spätestens dann, als die Soldaten die Veränderung oder Verstümmelung ihrer Fahnen feststellen mussten. ?Schon grollte der Aufruhr.? (p. 730.). Am 7. Juli kam es zu einer Meuterei von Teilen des 2. und 3. Regiments, in deren Verlauf die Aufständischen sich nicht nur der Fahnen bemächtigten, sondern es auch zu gewaltsamen und tödlichen Auseinandersetzungen kam. Am Schluss des Kampfes zählte man 50 Tote und Verwundete. ?Diese peinlichen Ereignisse gaben den kapitulierten Diensten den Gnadenstoss.? (de Vallière p. 730 f.). ?Nach dem Tod Ferdinands II. [am 22. Mai 1859] und dem Auslaufen der Kapitulationen 1859 wurden die Regimenter nach einer z.T. wegen d. Artikel-Nr.: H051304.


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