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| Nr. 1 | Berkeley and Los Angeles University of California Press 1967 1st U.S. ed. Hardcover, 8vo, 317 pp. Front top board edge lightly bumped, else FINE. Dj price-clipped, tiny front bottom edge tear, small spot of wear on front panel, else NF. In mylar. Translated by Lindy Foord and Rayner Heppenstall. First U.S. Edition Very Good Hardcover Near Fine 8vo; First U.S. Edition Near Fine Hardcover, Schutzumschlag, Erstausgabe Artikel-Nr.: 72021 18680 weitere Einträge gefunden im Katalog Varia beim Anbieter The Bookery, Vereinigte Staaten von Amerika (USA) | Bezahlung: Schecks, PayPal, Per Rechnung, Andere Preis: US$ 55,00 Versand (Standard): US$ 4,00 Gesamt: US$ 59,00 (ca. 44,12 EUR) |
| Nr. 2 | Amsterdam De Bezige Bij 1991 ISBN 9023413733 'Raster'. Inhoud: E. van der Starre: De OuLiPo. 2). Francois Le Lionnais: a). De Lipo (Het eerste manifest). b). Het tweede manifest. 3). Jan Pieter van der Sterre: Queneau, in stijlen. 4). Raymond Queneau: a). Romantechniek. b). Maak uw eigen sprookje. c). Alice in Frankrijk. d). Over enkele fictieve dierentalen en met name over de hondentaal in 'Sylvie en Bruno'. e). Dino. 5). Georges Perec: Roman als lipogram. 6). Philippe Lejeune: Georges Perec autobiograaf. 7). Georges Perec: a). Brief aan Maurice Nadeau. b). De noedels van de herfst. c). Droom en tekst. d). De arbeid van het geheugen. e). De winterreis. 8). Marij Elias: Bij 'Impressions d'Afrique' van Raymond Roussel. 9). Raymond Roussel: Impressions d'Afrique (Hoofdstuk tien). 10). Sjef Houppermans: Bij 'Nouvelles Impressions d'Afrique' van Raymond Roussel. 11). Raymond Roussel: Nieuwe indrukken uit Afrika. Zang twee. Met een foto van een bijeenkomst van Oulipo in 1975, waarop o.a. Italo Calvino. 137 pag. Verder: J. Bernlef: Kubistisch dagboek van een beek - Enkele notities bij de hedendaagse Amerikaanse poezie (pag. 138 t/m 177). 137 pag. 1e druk Paperback/garenloos 20cmx12,5cm; 1e druk 9023413733 Net exemplaar. [Schlagwörter: lipo raymond queneau georges perec maurice nadeau raymond roussel andre blavier italo calvino bernlef amerikaanse poezie ouvroir de litterature potentielle francois le lionnais] Softcover, Erstausgabe Artikel-Nr.: 019546 7907 weitere Einträge gefunden im Katalog Algemeen - General beim Anbieter Festina Lente italiAntiquariaat, Niederlande Der Anbieter weist keine Mehrwertsteuer aus (brutto = netto). | Bezahlung:
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| Nr. 3 | PRINCETON UNIV PR,Okt 2012 ISBN 9780691156033 NEUBUCH! 213x137x20 mm Poet, novelist, playwright, and chess enthusiast, Raymond Roussel (1877-1933) was one of the French belle epoque's most compelling literary figures. During his lifetime, Roussel's work was vociferously championed by the surrealists, but never achieved the widespread acclaim for which he yearned. 'New Impressions of Africa' is undoubtedly Roussel's most extraordinary work. Since its publication in 1932, this weird and wonderful poem has slowly gained cult status, and its admirers have included Salvador Dali--who dubbed it the most 'ungraspably poetic' work of the era--Andre Breton, Jean Cocteau, Marcel Duchamp, Michel Foucault, Kenneth Koch, and John Ashbery. [Schlagwörter: Poetry; European - French] Softcover, Sprache: Englisch Artikel-Nr.: 9780691156033 1052 weitere Einträge gefunden im Katalog TB/Belletristik/Lyrik, Dramatik (lieferbare_neubuecher) beim Anbieter AHA-BUCH GmbH, Deutschland | Bezahlung: PayPal, Per Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten) Preis: EUR 13,14 Versand (Standard): EUR 3,50 Gesamt: EUR 16,64 |
| Nr. 4 | Gabriel Pierne (geb. Metz/Lothringen, 16. August 1863 - gest. Ploujean, Finistere, 17. Juli 1937) Voyage au Pays du Tendre (d'apres la Carte du Tendre) Gabriel Pierne hinterließ der Nachwelt ein umfangreiches Ouevre. Sein Leben war tätiges Musikerdasein, als anerkannter Pianist, Organist, Dirigent und Lehrer. Wie sein ähnlich vielseitiger Zeitgenosse Gustav Mahler häufte er sein Gesamtwerk im Wesentlichen durch konzentrierte Arbeit in den jährlichen Sommerferien an. Was da in den fast sechzig Jahren einer Komponistenkarriere zusammenkam, beinhaltet fast alle Genres: Opern, Ballette, Bühnenmusiken, Orchesterwerke, konzertante Musik, Oratorien, Klavier- und Kammermusik sowie Lieder. Da er sich aktiv mit der Musik seiner Zeitgenossen befaßte, kann man verschiedene Einflüsse erkennen, die von Saint-Saens bis zur Gruppe Les Six reichen. So überrascht es nicht, daß man ihn als Übergangsfigur in einer Zeit betrachtete, als die französische Musik geradezu seismischen Veränderungen unterworfen war - von der Ars Gallica über den Impressionismus hin zum Neo-Klassizismus eines Strawinsky oder Poulenc. Angeblich soll Pierne zu eklektizistisch gewesen sein, um einen echten Personalstil zu entwickeln. Doch selbst, wenn das stimmen sollte, haben seine besten Stücke sicherlich ansehnliche Qualitäten, darunter feinste Handwerkskunst, Charme, leichte Zugänglichkeit, kontrollieren Ausdruck, Fluß und Eleganz. So auch im hier vorgelegten Werk, der Voyage au Pays du Tendre. Pierne entstammt einer Musikerfamilie. Nach der Niederlage von Napoleon dem Dritten im Preussischen Krieg und der Deutschen Besetzung floh die Familie 1870 aus Lothringen nach Paris, wo Gabriels Vater eine Musikschule aufbaute. Im folgenden Jahr wurde Pierne vom Conservatoire aufgenommen, das damals von Ambroise Thomas geleitet wurde. Er studierte dort, bis er 1882 den begehrten Rom-Preis gewann, der einen zweijährigen Stipendiats-Aufenthalt in der Villa Medici in Rom zur Folge hatte. Am Conservatoire war er ein guter Student gewesen und verschiedene Hochschulpreise in Klavier, Tonsatz, Orgel und Komposition errungen. Zu seinen Lehrern zählten Franck und Massenet. Nach seiner Rückkehr aus Rom unterrichtete er Klavier am Institut seines Vater und heiratete später eine seiner Schülerinnen, Louise Bergon. 1890 folgte er Cesar Franck als Organist zu Sainte Chothilde; er hatte die Stelle bis 1898 inne. Zu dieser Zeit schrieb er ein erstes Hauptwerk, die Oper La Coupe Enchantee (1895). 1903 wurde er Assistenzdirigent von Edouard Colonne, und nach dessen Tod 1910 übernahm er die Leitung der Concerts Colonne für die nächsten 23 Jahre. Er arbeitete außerdem mit dem Ballet Russes zusammen. Als einer der Einflußreichsten des Pariser Musiklebens war er ein glühender Anwalt zeitgenössischer Musik; er dirigierte unter anderem Uraufführungen von Werken von Debussy (Iberia), Ravel (Daphnis et Chloe, Suite Nr. 2), Stravinsky (Der Feuervogel), Milhaud (Protee- Suite), Honegger und Roussel, aber auch Werke von Bartok, Martinu, Strauss und Prokofiev. Nach seinem Abtritt vom Podium verbrachte er seinen Lebensabend in seinem Landhaus in der Bretagne und widmete sich nurmehr dem Komponieren. Oftmals wird angenommen, daß die Dualität von Piernes musikalischer Natur das Resultat des Erbes seiner zwei Chefmentoren war: Eine Tiefe der Spiritualität und Sinn für Struktur von Franck; und eine melodische Schlichtheit und die leichteren Nuancen von Massent. Der Einfluß von Faure ist ebenfalls stark, und wir hören Anklänge des Impressionismus seines lebenslangen Freundes, Claude Debussy. Die frühen Werke, meistenteils kleine Formen, oft im populären Salonstil jener Periode, schließen ein Klavierkonzert von 1887 ein, das sehr von der Machart Saint-Saens' ist. In seinen zyklischen formalen Elementen Franck etwas verdankend, erfordert es eine beträchtliche Virtuosität von der Seite des Solisten. Ein eigenständigerer Ton erweist sich in einem der wenigen Werke Piernes, die sich im Repertoire gehalten haben, seiner Violinsonate von 1900 (bearbeitet für Flöte und Klavier in 1909). Der erste Satz, Allegretto, zeigt des Komponisten Schwäche für ungewöhnliche Taktarten; die Sechzehntelquintolen-gruppen sind gegen das Sechsachtel / Zweiviertel Duolen-Metrum der Geigen gesetzt und erzeugen ein Gefühl der Rastlosigkeit. Der dritte Satz, Andante-Allegro un poco agitato, demonstriert einen Grad der chromatischen Harmonik, wie er dem Komponisten behagte. Piernes feierlichere Seite wird belegt durch ein Triptychon von Oratorien (La Croisard des Enfants; Les Enfants de Bethlehem; Les Fioretti de Saint Francois d'Assise), deren Komposition die Jahre 1902 bis 1912 dominierte. Das erste von diesen, orchestriert für starke Kräfte, ist ein sentimentales Märchen das moderne Sensibelchen vielleicht schwer zu schlucken finden, doch die Schreibe, besonders die für Kinderchor, ist sehr effektiv. Vielleicht das am meisten bestrickende Werk dieser mittleren Periode ist das Klavierquintett von 1917. Es ist eine dicht gewirkte Komposition, von der der zweite Satz, im baskischen zortico Rhythmus, erneut eine Schwäche für ungewöhnliche Metren aufweist, koloriert mit Folklore-artigen Themen. Ungeachtet oberflächlicher Anklänge des Impressionismus repräsentiert es die am meisten individuellen Charakterzüge des Komponisten, formal kühn seiend, textlich klar, und ausdrücklich exotisch. Eines seiner am meisten bewunderten Orchesterwerke ist das dreisätzige Paysages Franciscains (1920), das sowohl die religiöse Seite seiner Natur wie auch die Nostalgie für die Lanfschaft Umbriens reflektiert. Die Religiosität wird ausgedrückt durch gesangsähnliche Melodien und modale Harmonien, und da sind lebhafte Anklänge einer atmosphärischen Orchestration (a la Debussy) durch den Gebrauch von Glocken und Vogelgesang. Von seinen neun Opern, von denen eine Anzahl in ihren Tagen einen beträchtlichen Erfolg hatten, ist Sophie Arnould (1927) einer Ermittlung wert. Es ist eine mäßig gewagte Geschichte einer nostalgischen Liebe, die auf einer historischen Personenvorlage beruht, der Sängerin Madeleine Arnoult (1740-1802), die porträtiert wird, als sie in mittelloser Zurückgezogenheit lebt. Pierne schrieb eine Reihe bewunderter Ballettpartituren - insgesamt neun -, von denen das beste Impressions de music-hall (1927) ist, Choreographie von Vaclav Nijinsky. Es ist eine Partitur höchst eng angelehnt an den musikalischen Post-Impressionismus jener Zeit (Stravinsky und die Sechs). Es stellt ein tumultartiges Gemälde jener populären Unterhaltungsform dar, mit lebhaften Portraits von deren führenden Praktizierenden, so wie die Fratellini-Brüder und Little Tich. Die vier Sätze beinhalten viele stilistische Elemente, reichend bis zum Jazz und populären Lied, mit speziellen Effekten wie Motorhörnern und Streicher Pizzicato unter Verwendung eines Plektrums. Wie Marc Wood schrieb: "Vielleicht faßt dieses Werk all das zusammen, was das Beste an Gabriel Pierne war - seine geistige Offenheit, sein Sinn für Stil, sein unbezähmbarer Witz und Beherrschung von Form und Textur." ( Pierne in Perspective: Of Church and Circus , in: Musical Times 143, N°. 1878, Frühjahr 2002, S. 53.) Der Epitaph auf Pierne, seine Musik sei mit ihm gestorben, erwies sich freilich als allzu pessimistisch: Gerade in den heutigen Zeiten kleiner, spezialisierter Plattenlabels haben sich einige davon seines Falles angenommen und machen weite Teile seiner Musik für die zu wünschende Neubewertung verfügbar. Voyage au Pays du Tendre (Die Reise durch das Land der Zärtlichkeit) wurde inspiriert durch Carte du Tendre (Die Karte der Zärtlichkeit), ein metaphysisches Gedankenbild nach Le Samedi, dem literarischen Salon der profilierten Schriftstellerin Madeleine de Scudery (1608-1701). In Paris gab es schon in der Mitte des 17. Jahrhunderts etliche solcher Zirkel, wo man sich traf, um Lesungen der Mitglieder zu hören und die literarischen, sozialen und politischen Fragen des Tages zu diskutieren. Das Anliegen dieses bestimmt... Sprache: Deutsch Artikel-Nr.: 954 978 weitere Einträge gefunden im Katalog MUSIK STUDIENPARTITUREN MINIATURE SCORES beim Anbieter Antiquariat Bräuer, Deutschland | Bezahlung: PayPal, Per Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten) Preis: EUR 14,00 Versand (Standard): EUR 42,00 Gesamt: EUR 56,00 |
| Nr. 5 | University of California Press, 1966 Zustandsangabe altersgemäß. Sofortversand aus Deutschland. Buch wiegt maximal 1000g. Ordentliches Exemplar. Altersgemäßer Zustand. Normale Gebrauchsspuren. 317 Seiten. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, eingerissen sowie leicht verfärbt. Stockfleckig. Sprache: Englisch Artikel-Nr.: 907912 wi 126937 weitere Einträge gefunden im Katalog Varia beim Anbieter Versandantiquariat K. Stellrecht, Deutschland | Bezahlung: PayPal, Per Rechnung Preis: EUR 45,00 Versand (Standard): EUR 6,00 Gesamt: EUR 51,00 |
| Nr. 6 | Paris: Actes Sud, 2007. ISBN 9782742768752 157 S. Mit zahlr. auch farb. Abb. Gebundene Ausgabe. Einband leicht berieben, papierbedingt leicht gebräunt. - Auf französisch. Hubertus von Amelunxen -- Wieland Schmied -- Nouvelles Impressions d'Appelt, ou Dieter Appelt et Raymond Roussel -- A la recherche de soi-meme, on tatonne, on tombe sur des verites apparentes -- Tempus Fugit -- La Compositon de Dieter Appelt -- Forth Bridge-Cinema-Espace metrique. ISBN 9782742768752 Sprache: Deutsch Artikel-Nr.: 924257 1070 weitere Einträge gefunden im Katalog Fotografie beim Anbieter Fundus-Online GbR, Deutschland Der Anbieter liefert versandkostenfrei (Standardversand) nach Vereinigte Staaten von Amerika (USA) ab einem Bestellwert von EUR 100.00. | Bezahlung: PayPal, Per Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten), Andere Preis: EUR 34,50 Versand (Standard): EUR 10,00 Gesamt: EUR 44,50 |
| Nr. 7 | New York, View Inc, 1944. 23cm x 31cm. 66 pages. Original, illustrated softcover. Cover Art by Georgia O'Keefe. Very good condition with only minor signs of wear. Includes for example: Cover by Georgia O'Keefe/ The Minotaur Lost and Found by Ossip Zadkine/ Teh Eyes of Ulysses by Donald Windham/ On Light by Robert Grosseteste/ Ratgeb by Charmion Wiegand/ New Poetry By Lieut Richard Eberhart/ Childrens page by W. Edwin ver Becke/ Two Negro Poets/ Jazz of this Quarter by Barry Ulanov/ Impressions of Africa by Raymond Roussel/ Art events in Review by Edouard Roditi, Leo Lerman and Charles Glenn Wallis/ A symposium on 'the Politics of the unpolitical' / [Schlagwörter: Books / Art] Hardcover Artikel-Nr.: 734BB 7015 weitere Einträge gefunden im Katalog Varia beim Anbieter Old Head Books & Collections, Irland Der Anbieter weist keine Mehrwertsteuer aus (brutto = netto). Der Anbieter liefert versandkostenfrei (Standardversand) nach Vereinigte Staaten von Amerika (USA) ab einem Bestellwert von EUR 250.00. | Bezahlung: PayPal, Per Rechnung, Andere Preis: EUR 190,00 Versand (Standard): EUR 6,95 Gesamt: EUR 196,95 |
| Nr. 8 | New York, View Inc, 1943. 22.5cm x 31cm. 146 pages. Original, illustrated softcover. Cover-Illustration by Pavel Tchelitchew. Very good condition with only minor signs of wear. Includes for example: Cover: The Flower of Sight by Pavel Tchelitchew/ New Drawings by Leon Kelly/ Apes, Warriors and Prophets by Nicolas Calas/ Impressions of Africa by Raymond Roussel/ Socrates and the Master Poet by Charles Glenn Wallis/ Dead Eye Dick Rides again by Clay Perry/ Ganymede drawing: Michelangelo/ You cannot stop death (poem) by Joe Massey/ Childrens page Daniel Henry Hays/ New York Letter by Kenneth Macpherson/ [Schlagwörter: Books / Art, Poetry] Hardcover Artikel-Nr.: 732BB 7015 weitere Einträge gefunden im Katalog Varia beim Anbieter Old Head Books & Collections, Irland Der Anbieter weist keine Mehrwertsteuer aus (brutto = netto). Der Anbieter liefert versandkostenfrei (Standardversand) nach Vereinigte Staaten von Amerika (USA) ab einem Bestellwert von EUR 250.00. | Bezahlung: PayPal, Per Rechnung, Andere Preis: EUR 190,00 Versand (Standard): EUR 6,95 Gesamt: EUR 196,95 |
| Nr. 9 | 1963 Paris, Jean Jacques Pauvert 1963. In-8 broche couverture rouge de 171 pages. Illustrations hors texte. Tres bon etat Tres bon etat Artikel-Nr.: 106943 49416 weitere Einträge gefunden im Katalog Varia beim Anbieter LIBRAIRIE GIL ARTGIL Sarl, Frankreich | Bezahlung: PayPal, Andere Preis: EUR 45,00 Versand (Standard): EUR 5,00 Gesamt: EUR 50,00 |
| Nr. 10 | Albert Roussel (geb. Tourcoing, 5. April 1869 - gest. Royan, 23. August 1937) Psaume LXXX (Psalm 80) op. 37 pour tenor, choeur mixte et orchestre (1928) Vorwort Albert Charles Paul Marie Roussel wurde am 5. April 1869 im nordfranzösischen Tourcoing geboren. Nachdem er schon im frühen Kindesalter von mehreren Schicksalsschlägen heimgesucht wurde - innerhalb weniger Jahre verstarben sowohl sein Vater, seine Großeltern und auch seine Mutter Louise - wurde er ab 1879 von seiner Tante Eugenie Requillart großgezogen. Obwohl frühe Musikstunden, Klavier- und Orgelunterricht auf eine große musikalische Begabung hindeuteten, entschied sich Roussel dafür, eine Offiziersausbildung bei der Marine aufzunehmen. Im Zuge dieser 1887 an der Ecole navale begonnenen Ausbildung bereiste er in den folgenden Jahren die Weltmeere, besonders häufig den Nahen Osten. Auf diesen Reisen kam er mit der Musik anderer Kulturen in Kontakt - ein wichtiger Einfluss für seine späteren Kompositionen. Zudem beschäftigte er sich intensiv mit den Grundzügen der Musiktheorie und Harmonielehre. In den Jahren 1893/1894 nahm er private Musikstunden bei Julien Koszul. 1894 entschloss sich Roussel schließlich dazu, Komponist zu werden. Er nahm Abschied von der Marine und studierte bei Eugene Gigout in Paris. Da er für ein Studium am Conservatoire zu alt war, schrieb er sich 1898 an der Schola Cantorum ein und studierte dort vier Jahre lang unter Vincent d'Indy. Nach Beendigung seines Studiums wurde er zum Lehrer für Kontrapunkt ernannt - eine Position, die er bis 1914 inne hatte. Zu seinen Schülern zählten dabei unter anderem Jean Martinon, Erik Satie, Alexis Roland-Manuel und Edgar Varese. 1908 heiratete Roussel Blanche Preisach und reiste mit ihr im darauf folgenden Jahr durch Indien und Indochina. Seine auf dieser Reise gesammelten Eindrücke ließ er in das symphonische Tryptichon Evocations (1910-11) und in das Opernballett Padmavati (1914-18) einfließen. Während des Weltkrieges diente Roussel nach einer Tätigkeit beim Roten Kreuz als Transportoffizier und schied im Januar 1918 aus dem Dienst. Nachdem sein Stil in den ersten Jahren seiner kompositorischen Tätigkeit noch sehr von der impressionistischen Tonsprache beeinflusst war, wandte sich Roussel ab den zwanziger Jahren einem klareren, knapperen und präziseren Stil zu. 1929 wurde anlässlich des sechzigsten Geburtstages des Komponisten ein großes Festival ausgerichtet, das die Bedeutung Roussels für das französische Musikleben verdeutlichte. Die letzten Jahre seines Wirkens waren von seiner zunehmend schlechteren Gesundheit geprägt, bis er schließlich am 23. August 1937 in Royan starb. Eine Sonderstellung im etwa sechzig Werknummern umfassenden OEuvre des Komponisten nimmt der 80. Psalm ein. Roussel vertonte von August bis September 1928 die Bibelverse und widmete das Werk der belgischen Königin Elisabeth. Dabei griff er auf eine englische Textversion des Psalms nach der anglikanischen Bibelübersetzung zurück. Für Roussel, der Zeit seines Lebens Agnostiker war, stand nicht die religiöse Bedeutung des Psalms im Vordergrund - ihn inspirierten eher der dramatische Gehalt und die Allgemeingültigkeit der Bibelworte. Textlich gesehen handelt es sich bei Psalm 80 um einen Klagepsalm. Das Volk Israel versteht seinen Gott Jahwe nicht mehr, der es erst aus Ägypten gerettet und nun scheinbar verlassen hat. Im Bild vom Weinstock wird die einstige Herrlichkeit des Volkes ausgedrückt: Von Jahwe eingepflanzt, hatte sich der Weinstock auf wunderbare Weise ausgebreitet. Jetzt jedoch hat Gott die schützenden Mauern eingerissen, sodass wilde Tiere (bildhaft für die Nachbarvölker Israels) den Weinstock abfressen und verwüsten können. Das Volk fleht Jahwe daher um Erbarmen an - er soll sich seinem Volk wieder zuwenden und es vor dem Verderben retten. Dissonante Akkorde eröffnen den Psalm (Maestoso). Der Chor stimmt mit dem dreimaligen Ausruf "Give ear" in diese Dissonanzen mit ein - die Klage beziehungsweise das Flehen des Volkes Gottes treten in diesem Abschnitt sehr deutlich zu Tage. Für den Verlauf des gesamten Psalmes ist eine Melodie besonders bedeutsam: Eine aufsteigende Folge von fünf Tonschritten innerhalb einer Quinte ("Turn us again, O God", Andantino). Der nächste größere Abschnitt des Psalmes ist mit Andante überschrieben. Die Worte des Solotenors rufen die glückliche, ruhmreiche Vergangenheit des Gottesvolkes ins Gedächtnis - eine pastoral anmutende Szene. Die Chorstimmen setzen nun nach und nach Vokalisen singend ein, das musikalische Klanggeflecht wird immer komplexer (Andantino). Roussel verwendet eben dieses Gestaltungsmittel, um den Inhalt des Textes auch in der Musik umzusetzen: Die Rede ist vom Weinstock, der seine Ranken bis hin zum Meer ausgetrieben hat. Musikalisch bedeutsam ist dabei auch das erneute Auftauchen des Fünftonmotives vom Anfang, diesmal im dreifachen Forte. Ein abrupter Stimmungswechsel beendet die eben noch idyllische Szenerie (Allegro molto). Dissonante Bläserfanfaren eröffnen den neuen Abschnitt des Psalmes, daraufhin setzt wiederum der Solotenor ein. Dieser ist es auch, der schließlich der innigen Bitte nach Schutz und Fürsorge des Volkes Israel durch Jahwe Ausdruck verleiht ("Let thy hand", Moderato). Der Psalm schließt leise und friedvoll: Dem Bittgesuch des Tenors schließt sich der gesamte Chor an, der am Schluss wieder das bekannte Fünftonmotiv intoniert und im Pianissimo auf einem H-Dur-Akkord den Psalm beendet ("Turn us again, O Lord", Lento). Die erste Aufführung des Psalms fand am 25. April 1929 im Theatre National de l'Opera in Paris statt. Das Orchester Lamoureux und der Chor der Schola de Nantes musizierten unter der Leitung von Albert Wolff, Georges Jouatte übernahm die Tenorpartie. Im Druck erschien das Werk bereits 1929 beim amerikanischen Verlagshaus C.C. Birchard. Konstantin Galluhn, 2011 Aufführungsmaterial ist von Edwin F. Kalmus, Boca Raton zu beziehen. Nachdruck eines Exemplars aus der Bibliothek des Conservatoire de musique Geneve, Genf. top of page Albert Roussel (b. Tourcoing, 5 April 1869 - d. Royan, 23 August 1937) Psaume LXXX (Psalm 80) for tenor, mixed chorus and orchestra, op. 37 (1928) Preface Albert Charles Paul Marie Roussel was born in the northern French town of Tourcoing on 5 April 1869. Having suffered a number of severe setbacks in early childhood (his father, grandparents, and mother Louise all died within the space of a few years), he was raised by his aunt Eugenie Requillart from 1879 on. Although he revealed a great talent for music in his early piano and organ lessons, he chose to train for the career of a naval officer and enrolled at the Ecole Navale in 1887. As part of his training, he criss-crossed the oceans of the world in the years that followed, paying especially frequent visits to the Middle East. These travels brought him into contact with the music of other cultures, which would later have a signal influence on his own music. He also made a deep study of the foundations of music theory and harmony. After taking private lessons from Julien Koszul in 1893-94, he decided in 1894 to become a composer, resigning his naval commission and studying with Eugene Gigout in Paris. Being too old to attend the Conservatoire, he enrolled at the Schola Cantorum in 1898, where he spent four years studying with Vincent d'Indy. On completing his studies he was appointed teacher of counterpoint at the Schola - a position he held until 1914. Among his pupils were Jean Martinon, Erik Satie, Alexis Roland-Manuel und Edgard Varese. In 1908 he married Blanche Preisach, with whom he traveled through India and Indochina the following year. The impressions he gathered on this journey found their way into his symphonic triptych Evocations (1910-11) and the opera-ballet Padmavati (1914-18). During the Great War, he served as a transport office with the Red Cross, leaving the service in January 1918. In his early years as a composer, his style was heavil... Sprache: Deutsch Artikel-Nr.: 1122 978 weitere Einträge gefunden im Katalog MUSIK STUDIENPARTITUREN MINIATURE SCORES beim Anbieter Antiquariat Bräuer, Deutschland | Bezahlung: PayPal, Per Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten) Preis: EUR 24,00 Versand (Standard): EUR 42,00 Gesamt: EUR 66,00 |
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