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| Nr. 1 | Carl Hanser Verlag GmbH & CO. KG 2005 ISBN 3446206175 Auflage: 2 Hardcover Seiten: 32 20,4 x 19,8 x 1,2 cm [Schlagwörter: Pressestimmen:"Text und Bilder sind einfach hinreißend - für kleine und für große Leser." Dorle Neumann, Westfälische Nachrichten (28.04.05)] Zustand: sehr gut, Sprache: Deutsch Artikel-Nr.: BN14423 | Bezahlung: Per Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten) Preis: EUR 199,90 Versand (Standard): EUR 19,99 Gesamt: EUR 219,89 |
| Nr. 2 | [Finchen,Lisa-Marie Blum,kleinere geschwister, verantwortung, versprechen, fantasie, wunder, geschichte, familie, spaß, spiel, sehnsucht] Thienemann Verlag stuttgart 1969 (1960) ISBN 3885474840 112 seiten 20 cm halbleineinband mit OU, leichte gebrauchsspuren, OU mit stärkeren läsuren 3. Auflage - "Finchen ist eine merkwürdige Puppe. Sie kann sprechen, gehen und sogar essen!Manchmal ist sie schrecklich lieb und dann wieder unausstehlich. Finchen möchte auf den Spielplatz, will mit Jungen und Mädchen spielen und will Vanilleeis, weil das so schön „tröstet".Sie weint beinahe vor Wut, weil Ina, die Puppenmutter, am ersten Ferientag im Zimmer sitzt und aufräumt. Dabei ist draußen der herrlichste Sonnenschein! Als Ina nun auch noch eine alte Schachtel mit einer rosa Muschel wegwerfen will, fegt Finchen wie ein Sturmwind um den Tisch und nimmt Ina die Schachtel aus der Hand. „Die wird nicht weggeworfen!" Ina lacht. „Diese alte Schachte! willst du aufheben? Was willst du denn damit?" „Viel", entgegnet Finchen geheimnisvoll, „ich werde dir alles einmal erzählen." Und dann erzählt Finchen wunderbare Geschichten, die am schönsten abends vor dem Einschlafen sind. Ina erfährt, welche Bedeutung die rosa Muschel hat, und daß diese Muschel einer wunderschönen Indianerpuppe, „Blauer Mohn", gehört. All diese Geschichten hat der Klabautermann Finchen in einer schrecklichen Sturmnacht auf einem Schiff erzählt. Ob die Erzählung wahr ist? Wird „Blauer Mohn" ihre Muschel erhalten, damit sie wie Finchen wieder sprechen, gehen und essen kann?Wer dieses Buch gelesen hat, weiß es ganz bestimmt! SÜDAMERIKA IST MIR VIEL ZU WEIT..in diesem Sommer wurde Finchen eitel. Sie bekam einen kleinen Spiegel, Haarbürste und Kamm geschenkt. Es war der fünfte Sommer, den sie mit Ina verlebte. Der Spiegel hing neben der Balkontür. Die Balkontür war offen, und Finchen stand in der Sonne und bürstete sich das Haar. Nach links, nach rechts, nach vorn, nach hinten, bis es wild nach allen Seiten abstand.„Du siehst wie ein Besen aus", sagte Ina lachend. Sie kauerte auf dem Fußboden vor dem Bücherregal und kippte die große Kramkiste aus.„Nein", erwiderte Finchen stolz, „wie eine Pusteblume." Sie lächelte, ihre blauen, gemalten Augen strahlten. Sie war eine Puppe mit einem Holzkopf. Aber das machte nichts. Sie war lebendig.„Ich bin gleich fertig, Ina", rief sie eifrig. Im Spiegel sah sie, wie Ina in dem Durcheinander von alten Schulheften, Glasperlen, Buchern und Postkarten herumkramte. Zettel flogen in den Papierkorb, Tauschperlen, zerrissene Hefte."Nicht die Schachtel, nicht die SchachtelI" rief Finchen außer sich, ließ die Haarbürste fallen, drehte sich um und rannte unter dem Tisch entlang zum Bücherregal.Ina blickte verblufft in den Papierkorb und angelte die Schachtel wieder heraus.„Gib her!" Hastig nahm Finchen Ina den kleinen, zerdrückten Kasten aus der Hand und stellte ihn zurück ins Fach.„So etwas hebt man auf!" sagte sie energisch.„Ach?" staunte Ina kopfschüttelnd. „Eine schäbige Muschel liegt in dem alten Ding. Was willst du denn damit?"„Viel", entgegnete Finchen geheimnisvoll. „Und jetzt hörst du auf", fuhr sie mit einem Blick auf die Unordnung fort, „ich brauche frische Luft. Gekämmt habe ich mich schon."„Ja, gleich", murmelte Ina und suchte weiter.„Sofort", verlangte Finchen eigensinnig. „Du hast es mir versprochen. Die Sonne scheint. Ich will wunderbar braun werden. Siehst du nicht, wie blaß ich schon bin?""Ein Quälgeist bist du", seufzte Ina und schob einen Stapel Hefte vom Schoß. „Du bist nicht blaß, du, mit deinem Holzkopf. Hilf mir lieber."„Nein, ich helfe nicht." Finchen stampfte zornig auf. „Nie hast du Zeit. Jeden Morgen, wenn du in die Schule gehst, bin ich allein. Ich darf nicht in die Schule. Deine Mutter ist auch nicht da. Dein Vater verreist. Und wenn Frau Polla kommt, die fegt und wischt und kümmert sich nicht um mich. Aber etzt hast du Zeit. Heute sind Ferien und in den Ferien wird nicht aufgeräumt." Störrisch wie ein unger Hund rannte sie im Kreis herum.„Doch, gerade dann", trumpfte Ina auf.„Gerade nicht", gab Finchen zurück und hielt sich pustend am Tischbein fest. „Ich will nach unten. Ich will mit anderen Kindern spielen, mit Jungen und Mädchen."„So?" Ina zog die Beine hoch und stützte die Arme darauf. „Und was machen sie mit dir, wenn sie dich sehen, mein liebes Finchen? Was machen sie mit dir? Sie lachen, finden dich komisch, ......Der Fremde verneigt sich, ,Schneeblüte' lächelt stolz zurück. Sie ist die Tochter des Häuptlings. Sie führt den fremden weißen Mann zu ihrem Vater.Auf dem Dorfplatz erwarten sie die Indianer und mitten unter ihnen der Häuptling, größer als alle. Er begrüßt den Fremden. Der Fremde nimmt die Muschel aus seiner Tasche und reicht sie ,Schnee-blüte'. ,Schneeblüte' gibt sie einer uralten Indianerfrau. Die murmelt mit ihrem zahnlosen Mund seltsame Worte und befestigt die Muschel an der Kette von ,Blauer Mohn'. ,Schneeblüte' rührt sich nicht. Niemand rührt sich.,Blauer Mohn' fühlt die Muschel, atmet, bewegt den schönen Kopf und hebt die Hand dem Fremden entgegen." - Finchen schwieg.„Geschichten erzählen kannst du", sagte Stefan nach einer Weile langsam und rieb sich die Nase Nora sagte gar nichts. Sie lächelte.Ina zog Finchen nahe zu sich heran, „du bist doch mein kluges Finchen", sagte sie glücklich.„Hm", meinte Finchen, „und die Schachtel können wir jetzt endlich wegwerfen, Ina, wir brauchen sie wirklich nicht mehr." "Auszüge aus dem Buch Sprache: Deutsch Artikel-Nr.: 14864 13046 weitere Einträge gefunden im Katalog Erzählungen/ Geschichten/ Märchen/ Novellen/ Sage/ ... beim Anbieter Lausitzer Buchversand, Deutschland | Bezahlung: Per Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten) Preis: EUR 26,75 Versand (Standard): EUR 3,50 Gesamt: EUR 30,25 |
| Nr. 3 | [Finchen,Lisa-Marie Blum,kleinere geschwister, verantwortung, versprechen, fantasie, wunder, geschichte, familie, spaß, spiel, sehnsucht] Thienemann Verlag stuttgart 1969 (1960) ISBN 3885474840 112 seiten 20 cm halbleineinband ,leichte gebrauchsspuren 3. Auflage - "Finchen ist eine merkwürdige Puppe. Sie kann sprechen, gehen und sogar essen!Manchmal ist sie schrecklich lieb und dann wieder unausstehlich. Finchen möchte auf den Spielplatz, will mit Jungen und Mädchen spielen und will Vanilleeis, weil das so schön „tröstet".Sie weint beinahe vor Wut, weil Ina, die Puppenmutter, am ersten Ferientag im Zimmer sitzt und aufräumt. Dabei ist draußen der herrlichste Sonnenschein! Als Ina nun auch noch eine alte Schachtel mit einer rosa Muschel wegwerfen will, fegt Finchen wie ein Sturmwind um den Tisch und nimmt Ina die Schachtel aus der Hand. „Die wird nicht weggeworfen!" Ina lacht. „Diese alte Schachte! willst du aufheben? Was willst du denn damit?" „Viel", entgegnet Finchen geheimnisvoll, „ich werde dir alles einmal erzählen." Und dann erzählt Finchen wunderbare Geschichten, die am schönsten abends vor dem Einschlafen sind. Ina erfährt, welche Bedeutung die rosa Muschel hat, und daß diese Muschel einer wunderschönen Indianerpuppe, „Blauer Mohn", gehört. All diese Geschichten hat der Klabautermann Finchen in einer schrecklichen Sturmnacht auf einem Schiff erzählt. Ob die Erzählung wahr ist? Wird „Blauer Mohn" ihre Muschel erhalten, damit sie wie Finchen wieder sprechen, gehen und essen kann?Wer dieses Buch gelesen hat, weiß es ganz bestimmt! SÜDAMERIKA IST MIR VIEL ZU WEIT..in diesem Sommer wurde Finchen eitel. Sie bekam einen kleinen Spiegel, Haarbürste und Kamm geschenkt. Es war der fünfte Sommer, den sie mit Ina verlebte. Der Spiegel hing neben der Balkontür. Die Balkontür war offen, und Finchen stand in der Sonne und bürstete sich das Haar. Nach links, nach rechts, nach vorn, nach hinten, bis es wild nach allen Seiten abstand.„Du siehst wie ein Besen aus", sagte Ina lachend. Sie kauerte auf dem Fußboden vor dem Bücherregal und kippte die große Kramkiste aus.„Nein", erwiderte Finchen stolz, „wie eine Pusteblume." Sie lächelte, ihre blauen, gemalten Augen strahlten. Sie war eine Puppe mit einem Holzkopf. Aber das machte nichts. Sie war lebendig.„Ich bin gleich fertig, Ina", rief sie eifrig. Im Spiegel sah sie, wie Ina in dem Durcheinander von alten Schulheften, Glasperlen, Buchern und Postkarten herumkramte. Zettel flogen in den Papierkorb, Tauschperlen, zerrissene Hefte."Nicht die Schachtel, nicht die SchachtelI" rief Finchen außer sich, ließ die Haarbürste fallen, drehte sich um und rannte unter dem Tisch entlang zum Bücherregal.Ina blickte verblufft in den Papierkorb und angelte die Schachtel wieder heraus.„Gib her!" Hastig nahm Finchen Ina den kleinen, zerdrückten Kasten aus der Hand und stellte ihn zurück ins Fach.„So etwas hebt man auf!" sagte sie energisch.„Ach?" staunte Ina kopfschüttelnd. „Eine schäbige Muschel liegt in dem alten Ding. Was willst du denn damit?"„Viel", entgegnete Finchen geheimnisvoll. „Und jetzt hörst du auf", fuhr sie mit einem Blick auf die Unordnung fort, „ich brauche frische Luft. Gekämmt habe ich mich schon."„Ja, gleich", murmelte Ina und suchte weiter.„Sofort", verlangte Finchen eigensinnig. „Du hast es mir versprochen. Die Sonne scheint. Ich will wunderbar braun werden. Siehst du nicht, wie blaß ich schon bin?""Ein Quälgeist bist du", seufzte Ina und schob einen Stapel Hefte vom Schoß. „Du bist nicht blaß, du, mit deinem Holzkopf. Hilf mir lieber."„Nein, ich helfe nicht." Finchen stampfte zornig auf. „Nie hast du Zeit. Jeden Morgen, wenn du in die Schule gehst, bin ich allein. Ich darf nicht in die Schule. Deine Mutter ist auch nicht da. Dein Vater verreist. Und wenn Frau Polla kommt, die fegt und wischt und kümmert sich nicht um mich. Aber etzt hast du Zeit. Heute sind Ferien und in den Ferien wird nicht aufgeräumt." Störrisch wie ein unger Hund rannte sie im Kreis herum.„Doch, gerade dann", trumpfte Ina auf.„Gerade nicht", gab Finchen zurück und hielt sich pustend am Tischbein fest. „Ich will nach unten. Ich will mit anderen Kindern spielen, mit Jungen und Mädchen."„So?" Ina zog die Beine hoch und stützte die Arme darauf. „Und was machen sie mit dir, wenn sie dich sehen, mein liebes Finchen? Was machen sie mit dir? Sie lachen, finden dich komisch, ......Der Fremde verneigt sich, ,Schneeblüte' lächelt stolz zurück. Sie ist die Tochter des Häuptlings. Sie führt den fremden weißen Mann zu ihrem Vater.Auf dem Dorfplatz erwarten sie die Indianer und mitten unter ihnen der Häuptling, größer als alle. Er begrüßt den Fremden. Der Fremde nimmt die Muschel aus seiner Tasche und reicht sie ,Schnee-blüte'. ,Schneeblüte' gibt sie einer uralten Indianerfrau. Die murmelt mit ihrem zahnlosen Mund seltsame Worte und befestigt die Muschel an der Kette von ,Blauer Mohn'. ,Schneeblüte' rührt sich nicht. Niemand rührt sich.,Blauer Mohn' fühlt die Muschel, atmet, bewegt den schönen Kopf und hebt die Hand dem Fremden entgegen." - Finchen schwieg.„Geschichten erzählen kannst du", sagte Stefan nach einer Weile langsam und rieb sich die Nase Nora sagte gar nichts. Sie lächelte.Ina zog Finchen nahe zu sich heran, „du bist doch mein kluges Finchen", sagte sie glücklich.„Hm", meinte Finchen, „und die Schachtel können wir jetzt endlich wegwerfen, Ina, wir brauchen sie wirklich nicht mehr." "Auszüge aus dem Buch Sprache: Deutsch Artikel-Nr.: 14635 13046 weitere Einträge gefunden im Katalog Erzählungen/ Geschichten/ Märchen/ Novellen/ Sage/ ... beim Anbieter Lausitzer Buchversand, Deutschland | Bezahlung: Per Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten) Preis: EUR 24,79 Versand (Standard): EUR 3,50 Gesamt: EUR 28,29 |
| Nr. 4 | [Finchen,Lisa-Marie Blum,kleinere geschwister, verantwortung, versprechen, fantasie, wunder, geschichte, familie, spaß, spiel, sehnsucht] Thienemann Verlag stuttgart 1960 (1960) ISBN 3885474840 112 seiten 18 cm illustrierter pappeinband, schnitt und die titelseite sind etwas fleckig 1. Auflage - "Finchen ist eine merkwürdige Puppe. Sie kann sprechen, gehen und sogar essen!Manchmal ist sie schrecklich lieb und dann wieder unausstehlich. Finchen möchte auf den Spielplatz, will mit Jungen und Mädchen spielen und will Vanilleeis, weil das so schön „tröstet".Sie weint beinahe vor Wut, weil Ina, die Puppenmutter, am ersten Ferientag im Zimmer sitzt und aufräumt. Dabei ist draußen der herrlichste Sonnenschein! Als Ina nun auch noch eine alte Schachtel mit einer rosa Muschel wegwerfen will, fegt Finchen wie ein Sturmwind um den Tisch und nimmt Ina die Schachtel aus der Hand. „Die wird nicht weggeworfen!" Ina lacht. „Diese alte Schachte! willst du aufheben? Was willst du denn damit?" „Viel", entgegnet Finchen geheimnisvoll, „ich werde dir alles einmal erzählen." Und dann erzählt Finchen wunderbare Geschichten, die am schönsten abends vor dem Einschlafen sind. Ina erfährt, welche Bedeutung die rosa Muschel hat, und daß diese Muschel einer wunderschönen Indianerpuppe, „Blauer Mohn", gehört. All diese Geschichten hat der Klabautermann Finchen in einer schrecklichen Sturmnacht auf einem Schiff erzählt. Ob die Erzählung wahr ist? Wird „Blauer Mohn" ihre Muschel erhalten, damit sie wie Finchen wieder sprechen, gehen und essen kann?Wer dieses Buch gelesen hat, weiß es ganz bestimmt! SÜDAMERIKA IST MIR VIEL ZU WEIT..in diesem Sommer wurde Finchen eitel. Sie bekam einen kleinen Spiegel, Haarbürste und Kamm geschenkt. Es war der fünfte Sommer, den sie mit Ina verlebte. Der Spiegel hing neben der Balkontür. Die Balkontür war offen, und Finchen stand in der Sonne und bürstete sich das Haar. Nach links, nach rechts, nach vorn, nach hinten, bis es wild nach allen Seiten abstand.„Du siehst wie ein Besen aus", sagte Ina lachend. Sie kauerte auf dem Fußboden vor dem Bücherregal und kippte die große Kramkiste aus.„Nein", erwiderte Finchen stolz, „wie eine Pusteblume." Sie lächelte, ihre blauen, gemalten Augen strahlten. Sie war eine Puppe mit einem Holzkopf. Aber das machte nichts. Sie war lebendig.„Ich bin gleich fertig, Ina", rief sie eifrig. Im Spiegel sah sie, wie Ina in dem Durcheinander von alten Schulheften, Glasperlen, Buchern und Postkarten herumkramte. Zettel flogen in den Papierkorb, Tauschperlen, zerrissene Hefte."Nicht die Schachtel, nicht die SchachtelI" rief Finchen außer sich, ließ die Haarbürste fallen, drehte sich um und rannte unter dem Tisch entlang zum Bücherregal.Ina blickte verblufft in den Papierkorb und angelte die Schachtel wieder heraus.„Gib her!" Hastig nahm Finchen Ina den kleinen, zerdrückten Kasten aus der Hand und stellte ihn zurück ins Fach.„So etwas hebt man auf!" sagte sie energisch.„Ach?" staunte Ina kopfschüttelnd. „Eine schäbige Muschel liegt in dem alten Ding. Was willst du denn damit?"„Viel", entgegnete Finchen geheimnisvoll. „Und jetzt hörst du auf", fuhr sie mit einem Blick auf die Unordnung fort, „ich brauche frische Luft. Gekämmt habe ich mich schon."„Ja, gleich", murmelte Ina und suchte weiter.„Sofort", verlangte Finchen eigensinnig. „Du hast es mir versprochen. Die Sonne scheint. Ich will wunderbar braun werden. Siehst du nicht, wie blaß ich schon bin?""Ein Quälgeist bist du", seufzte Ina und schob einen Stapel Hefte vom Schoß. „Du bist nicht blaß, du, mit deinem Holzkopf. Hilf mir lieber."„Nein, ich helfe nicht." Finchen stampfte zornig auf. „Nie hast du Zeit. Jeden Morgen, wenn du in die Schule gehst, bin ich allein. Ich darf nicht in die Schule. Deine Mutter ist auch nicht da. Dein Vater verreist. Und wenn Frau Polla kommt, die fegt und wischt und kümmert sich nicht um mich. Aber etzt hast du Zeit. Heute sind Ferien und in den Ferien wird nicht aufgeräumt." Störrisch wie ein unger Hund rannte sie im Kreis herum.„Doch, gerade dann", trumpfte Ina auf.„Gerade nicht", gab Finchen zurück und hielt sich pustend am Tischbein fest. „Ich will nach unten. Ich will mit anderen Kindern spielen, mit Jungen und Mädchen."„So?" Ina zog die Beine hoch und stützte die Arme darauf. „Und was machen sie mit dir, wenn sie dich sehen, mein liebes Finchen? Was machen sie mit dir? Sie lachen, finden dich komisch, ......Der Fremde verneigt sich, ,Schneeblüte' lächelt stolz zurück. Sie ist die Tochter des Häuptlings. Sie führt den fremden weißen Mann zu ihrem Vater.Auf dem Dorfplatz erwarten sie die Indianer und mitten unter ihnen der Häuptling, größer als alle. Er begrüßt den Fremden. Der Fremde nimmt die Muschel aus seiner Tasche und reicht sie ,Schnee-blüte'. ,Schneeblüte' gibt sie einer uralten Indianerfrau. Die murmelt mit ihrem zahnlosen Mund seltsame Worte und befestigt die Muschel an der Kette von ,Blauer Mohn'. ,Schneeblüte' rührt sich nicht. Niemand rührt sich.,Blauer Mohn' fühlt die Muschel, atmet, bewegt den schönen Kopf und hebt die Hand dem Fremden entgegen." - Finchen schwieg.„Geschichten erzählen kannst du", sagte Stefan nach einer Weile langsam und rieb sich die Nase Nora sagte gar nichts. Sie lächelte.Ina zog Finchen nahe zu sich heran, „du bist doch mein kluges Finchen", sagte sie glücklich.„Hm", meinte Finchen, „und die Schachtel können wir jetzt endlich wegwerfen, Ina, wir brauchen sie wirklich nicht mehr." "Auszüge aus dem Buch Sprache: Deutsch Artikel-Nr.: 14780 13046 weitere Einträge gefunden im Katalog Erzählungen/ Geschichten/ Märchen/ Novellen/ Sage/ ... beim Anbieter Lausitzer Buchversand, Deutschland | Bezahlung: Per Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten) Preis: EUR 24,40 Versand (Standard): EUR 3,50 Gesamt: EUR 27,90 |
| Nr. 5 | München, 1928 bis 1931. Zusammen 6½ SS. auf 5 Bll. Gr.-4to. Mit e ms. adr. Kuverts. An den Maler, Schriftsteller und Komponist Karl Georg Hemmerich: "[...] Wieder habe ich Haltung und Unterton Ihrer Worte, fast ebenso stark wie aus Ihrem Werk selbst, herausgespürt, dass Sie einen richtigen und bedeutsamen Weg gehen, dass Ihre Auffassung der Musik nicht nur aus Ihnen, sondern aus dem tiefen Sinne der Zeit sich herleitet [...] Wie sehr gerne und dankbar ich inzwischen die Widmung Ihrer Komposition annehmen und mich auf deren Übersendung freue, brauch ich kaum zuzufügen [...]" (10. XI. 1928). - "[...] Und im Allgemeinen wissen Sie ja wie es in Deutschland steht, schon längst die kulturellen, nun auch die wirtschaftlichen Dinge sind schwer bedroht. Wir gehen grossen Krisen entgegen. Bezüglich der allgemeinen und der eigenen Zukunft sehe ich nicht hell [...]" (11. X. 1929). - "Es ist freilich so wie Sie sagen: die Menschen, mindestens die des heutigen Kulturkreises, leben in armseliger Vereinzelung, einander nah und doch nicht nah, wie durch luftlose, seelenleere Schicht geschieden. Was Sie so sehr beklagen, erfahre ich selber wieder und wieder und nun - ach nein seit vielen Jahren schon - bin ich darauf gekommen mit aufeinandergebissenen Zähnen müsse man weiter schreiten [...]" (26. IV. 1930). - "[...] Was Sie über die Einsamkeit des heutigen Menschen schreiben, trifft nur zu sehr. Ob wir wollen oder nicht, wir sehen einander über einen Abgrund, glücklich, wenn die gegen einander ausgestreckten Arme den anderen grad noch streifen, beseligt, wenn die Hände einen Augenblick sich wärmend finden. Auch dies ist ein Schicksal, ein europäisches Schicksal - und das Andere Fatum, das russische, löscht jedes Einselsein [!], drängt jede Kraft, zwingt jedes Streben, beugt jeden Willen, ja leert alle Liebe in die grosse pulsende und unfassbare Einheit genannt 'Alle'. Wir haben unsere Art und Daseinsform nicht ausgesucht, aber wir können sie nicht zerbrechen. Fug ist stärker als Wille, Wucht gewaltiger als Wunsch, das gilt in jedem Fall [...]" (24. VIII. 1931; die Verso-Seite mit einigen Berechnungen in Bleistift sowie einer angedeuteten Frauenbüste). [Schlagwörter: Autographen: Literatur] Sprache: Deutsch Artikel-Nr.: BN#30763 2765 weitere Einträge gefunden im Katalog Autographen: Literatur beim Anbieter Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH, Österreich | Bezahlung:
Per Rechnung, Andere Preis: EUR 6.500,00 Versand k.A. |
| Nr. 6 | [Aus dem Himmelsgarten,Annemarie Gramberg, kindheit, alleinerziehende mutter, geschwister, streich, schelm, trotz, verlegenheit, liebe, alltag, schwere arbeit, sonnenschien, schule, freundschaft, enttäuschung, tapferkeit, kameradschaft] Karl Mayer Verlag, Stuttgart 0 (1948) 79 seiten 25 cm halbleineneinband,sehr sehr starke gebrauchsspuren, einband fleckig angeschmutzt, schnitt beschmutzt,buchblock etwas gelockert,insgesamt abgegriffen und fleckig 6.-10.tausend. - '...mutti mutti koch doch mal schnell, mutti bitte bitte... gisela zog heftig an dem buntgeblümten kleid der mutter, die am heißen herd stand und in den brodelnden töpfen rührte. ich kann jetzt wirklich nicht kleines..später,..was wolltest du mir eigentlich zeigen?ach, welches bitterböses gesichtchen kam da zum vorschein!und das füßchen in den abgewtzten sandalen stampfte so zornig auf, als ob es allein im raum wäre und als ob es garnicht zu dem lieblichen geschöpf gehörte. gisela war ein schlankes feingliedriges geschöpfchen. in seinen hellen gesichtchen standen schwarze, lange wimpern über großen dunkelblauen augen. ihre goldenen, seidenfeinen, halblangen haare, die u beiden seiten des scheitels herabfielen, wurden durch ein seidenband aus der stirn gehalten. wirkjlcih ihr könnt es mir glauben, sie war ein reizenden kleines persönchen. aber nun nein nein, dieses schmollgesicht'dann sag ich's auch nicht, wenn du nicht mitkommst!schon war sie wieder draußen- das ging wie ein wirbelwind. die mutter schüttelte den kopf. dieses kind. es war im grunde sehr liebevoll und gutherzig, aber im handumdrehen konnte das teufelchen heruaskommen- dann war es wie im aprilregen, der den leuchtenden frühlingssonnschein verdunkelte. wenn nur der vater dagewesen wäre....'auszüge aus dem buch Sprache: Deutsch Artikel-Nr.: 20706 13046 weitere Einträge gefunden im Katalog Erzählungen/ Geschichten/ Märchen/ Novellen/ Sage/ ... beim Anbieter Lausitzer Buchversand, Deutschland | Bezahlung: Per Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten) Preis: EUR 34,50 Versand (Standard): EUR 3,50 Gesamt: EUR 38,00 |
| Nr. 7 | Stuttgart und Karlsruhe: Calwer Verlag & Hans Thoma Verlag, 2002 ISBN 3766837923 (ISBN-10) / 9783766837929 (EAN/ISBN-13) Sauberes Exemplar mit nur geringen äußerlichen Gebrauchs-/Lagerspuren. [Weitere ISBN der Hans Thoma Verlag: 3872971492. Gebundene Hardcoverausgabe. 294 Seiten. Mit zwei Illustrationen. 640 Gramm. 25x17cm.] Klappentext/Beschreibung: ZUM GELEIT: Bei Hölderlin ist er in die Schule gegangen. Seine Texte saugt er förmlich in sich auf. Er liest alles, was er von diesem begnadeten Dichter in die Hände kriegen kann. Vieles von Hölderlin hat er schon auswendig gelernt und tut es bis heute: Klaus Engelhardt, der Schüler Hölderlins. Kein Wunder, dass er zu einem filigranen Redner und Prediger wurde. Die Sprachgestalt seiner Texte weist es nach. Gott sei Dank unterscheidet er sich auch von Hölderlin: Er gerät nicht ins allgemeine Philosophieren, sondern bleibt dem christlichen Glauben auf der Spur. Seine Texte sind auf Anhieb verstehbar. Wenn er Interpretationsspielräume anbietet, dann weist er selbst darauf hin: Klaus Engelhardt, der feinsinnige Prediger. Feinsinnig ist er auch deshalb, weil er mit fein geschärften Ohren hinhört und zuhört, was die Menschen, zu denen er zu sprechen hat, im Sinn haben. Er sorgt sich um Wohl und Heil, um Weh und Ach seiner Hörerinnen und Hörer, bevor er redet. Diese doppelte Feinsinnigkeit macht ihn zum seelsorgerlichen Prediger. Kaum einen Vortrag gibt es von ihm, der nicht deutlich das Bemühen spüren lässt, an der Lebenssituation der Zuhörerschaft teilzuhaben. Seelsorgerlich predigen und seelsorgerlich reden, das ist konsequente Ausdrucksweise seiner biographischen wie seiner theologischen Existenz: Klaus Engelhardt, der seelsorgerliche Redner. Reden und predigen, das war Markenzeichen und Profil seiner bischöflichen Tätigkeit. Sowohl als Landesbischof wie als Ratsvorsitzender wurden seine Redebeiträge nur einer eingegrenzten Öffentlichkeit bekannt. Wer weiß schon, was er dem Papst gesagt hat, als dieser zuletzt Deutschland besuchte? Wie würden wir je erfahren, wie er die Mitglieder des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland samstagvormittags zu Beginn der Sitzung in einer kleinen Tischandacht zur Arbeit motivierte? Dasselbe gilt für eine kurze Liedauslegung vor der Hausgemeinde des Evangelischen Oberkirchenrats in Karlsruhe. Und wer war schließlich schon dabei, als Klaus Engelhardt, kaum hatte er den Dienst als Landesbischof angetreten, ein kleines Mädchen zu beerdigen hatte, das durch brutale Männergewalt ermordet wurde. Dieses Buch ist keine typische Predigtsammlung, in der ein Autor seine interessantesten Predigten veröffentlicht. Nein, Klaus Engelhardts Bescheidenheit galt es zu überwinden, bevor er der Landeskirche seine homiletischen Kostbarkeiten zur Verfügung stellte, um ihn dafür zu seinem 70. Geburtstag ehren zu können. In dieser Festschrift werden den Leserinnen und Lesern Besonderheiten geboten aus dem Alltag eines Bischofs. Das kann natürlich nur ich so formulieren, denn Klaus Engelhardts Bescheidenheit ließe diese Aussage nicht zu. Bescheidenheit ist im Übrigen für Klaus Engelhardt auch ein theologischer Wertbegriff. Er redete nie anders von Gott, als dass er sich ihm annäherte; also ganz im Sinne Hölderlins: 'Ihn zu fassen, ist fast unsere Freude zu klein'. Beides zusammen macht bis heute seine persönliche und theologische Existenz aus. Klaus Engelhardt hat als Schüler Hölderlins, als feinsinniger Prediger und als seelsorgerlicher Redner in der Evangelischen Landeskirche in Baden und in der Evangelischen Kirche in Deutschland eindrückliche Spuren hinterlassen. Dafür ist ihm zu danken. Meine Freude ist nicht klein darüber, dass es gelungen ist, seine Texte zu veröffentlichen. Ich danke Pfarrer Dr. Rudolf Landau für seine geduldige und fachkundige Arbeit. Karlsruhe, im Mai 2002, Landesbischof Dr. Ulrich Fischer. [Umgehender & fachgerechter Versand in stabiler Verpackung! Bestätigungsmail nach Auftragserfassung! Bequeme Zahlung per Rechnung nach Erhalt der Ware!] [Alle Preise inkl. MwSt.] Hardcover, Zustand: sehr gut, Sprache: Deutsch Artikel-Nr.: 31432 2926 weitere Einträge gefunden im Katalog Varia beim Anbieter exlibris24 Versandantiquariat | Inhaber: Marie-Luise und Peter Drewniok GbR, Deutschland | Bezahlung:
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| Nr. 8 | Ralph Maria Siegel Musik Edition Heft 32 Seiten Heft 2 Inhalt: Seite Mallana 2 Schau mich bitte nicht so an (La vie en rose) . 4 Warum fuhr Columbus nach Amerika, aus dem Theo Lingen-Film Nichts als Zufälle . . . . . 4- Mit , nein alten Cowboy kann man Pferde stehlen, . 5 Das Lied von den apfahrenden Schiffen, aus dem Kirsten Heiberg-Film Hafenmelodie . - . , 6 Hühnersamba (Put, put, put mein Hühnchen) . 7 Du bist mein Geheimnis 8 Halt dich fest, Maries 9 Kleines Sommermärchen (Ich lag am Heeresstrande) 10 Der Mann, der vor dir war 12 Samba, Samba 13 Das Mädel, das ich gern hab, 14 Der alte Orgelmann 15 In meinem Märchengarten 16 Mein blonder Hans (Du hast schon graue Haare) 16 Wenn ich Musik hör, muß ich tanzen . . . . 17 Didy-Song, aus dem Domnick-Film Amico 18 So pfeif, ich, wenn ich schöne Mädels seh, 19 Auf Wiederseh, n Jacky 20 Seite Katerkonzert 21 Ach Veronika (On the Avenue) . . . . . 22 Das Lied vom Schornsteinfeger (0 nein, es war kein Neger) 23 Trombe-Fox, aus dem Renee Deltgen-Film Tromha 24 Eine Frau weiß genau, wann es Zeit ist . . . 25 Tränen der Sehnsucht, aus dem Renee Deltgen-Film Tromba 26 Beate (In, meiner kleinen Kemenate) . . . . 26 Baia, aus dem Walt Disney-Film The three Caballeros 27 Oma Eva 28 Ein bißchen Liebe gehört zum Leben (La ultima noche) 29 Ich lebe für die Liebe, aus dein Real-Film , ,eKätelien für alles 29 Es warten so viele auf Liebe 30 Blau war der Himmel (Deep in my heart I, ll still remember you) 31 Der Gondoliere singt 32 ordentliches Exemplar, Einband und Buchblock mit kleinen Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand: gut Zustand: gut, Sprache: Deutsch Artikel-Nr.: B00011246 1132 weitere Einträge gefunden im Katalog Belletristik, Kunst und Kultur beim Anbieter Antiquariat Artemis, Deutschland | Bezahlung: PayPal, Per Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten) Preis: EUR 9,50 Versand (Standard): EUR 6,50 Gesamt: EUR 16,00 |
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