Zur Geschichte Des Nietzsche-archivs
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Hoffmann, David M Zur Geschichte des Nietzsche-Archivs Elisabeth Förster-Nietzsche, Fritz Koegel, Rudolf Steiner, Gustav Naumann, Josef Hofmiller. Chroniken, Studien und Dokumente: Hoffmann, David M Zur Geschichte des Nietzsche-Archivs Elisabeth Förster-Nietzsche, Fritz Koegel, Rudolf Steiner, Gustav Naumann, Josef Hofmiller. Chroniken, Studien und Dokumente, de Gruyter ISBN: 9783110130140
9783110130140 Verlagsfrisch New Copy
Hoffmann, David M Zur Geschichte des Nietzsche-Archivs Elisabeth Förster-Nietzsche, Fritz Koegel, Rudolf Steiner, Gustav Naumann, Josef Hofmiller. Chroniken, Studien und Dokumente Verlag : de Gruyter ISBN : 3-11-013014-9 Einband : Leinen Seiten/Umfang : XXIV, 843 Seiten, mehrere Abbildung(en) - 22 × 15 cm Erschienen : 1991 Preisinfo : 243 Eur[D]
Christian,Kirchner: Das Nietzsche-Archiv und Italien Der Plan zur Gründung eines Nietzsche-Instituts in Rom, VDG, September 2009 ISBN: 3897392666
Während die innige Beziehung Friedrich Nietzsches zu Italien bereits bekannt ist, liegen die Verbindungen des Nietzsche-Archivs in den Mittelmeerstaat bisher weitgehend im Dunkeln. Diese Kontakte nach Italien waren jedoch seit der Gründung des Archivs stets von großer Bedeutung. Anliegen der Untersuchung ist es, neben den vielfältigen personellen Verknüpfungen bezüglich der italienischen Beziehungen vor allem den großartigen Plan zur Etablierung eines Nietzsche-Instituts in Rom vorzustellen. Hierbei geht der Autor auf die diplomatischen Geschicke der Weimarer Archivleitung und die damit verbundenen Einflusssphären ein.Aufgrund eines tiefgründigen Quellenstudiums war es dem Autor möglich, die verschiedenen Beziehungen des Nietzsche-Archivs zu Italien nachzuzeichnen und zu gewichten. So konnte eines der bedeutendsten Kapitel in der Geschichte des Nietzsche-Archivs, wenn auch zunächst ausschließlich für die Phase 1930-1935, aufgearbeitet werden. Durch das Aufzeigen der Beziehungen des Nietzsche-Archivs zu verschiedenen Institutionen im deutsch-italienischen Kulturaustausch leistet die Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der deutsch-italienischen Kulturbeziehungen der frühen 30er Jahre.Das wiederholte Einbeziehen von Auszügen bisher unbekannter Quellen in den Text ermöglicht es dem Leser, entscheidende Korrespondenzen im Originalton mit zu verfolgen und zum Teil mit vorhandener Literatur zu vergleichen.
NEUBUCH! 190 Seiten 206 mm x 143 mm x 15 mm Einband:Kartoniert/Broschiert
[SW: Nietzsche, Friedrich]
Walter, Otto F.: Die Wirklichkeit der Götter. Von der Unzerstörbarkeit griechischer Weltsicht. Mit einem Vorwort von Ernesto Grassi. Mit einem enzyklopädischen Stichwort (Zur vorherigen Lektüre empfohlene Einführung in den Problemkreis, dem das Thema entstammt): Karl Kerenyi: Walter Friedrich Otto, Erinnerung und Rechenschaft. Anhang: Ein Gespräch: Aus den Aufzeichnungen der Prinzessin von Sachsen-Meinigen. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers. - (=Rowohlts deutsche Enzyklopädie, rde 170). Erstausgabe. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2000 Buch und Zeitschriften Vlg., 1963.
Guter Zustand. - Walter Friedrich Gustav Hermann Otto (meist kurz Walter F. Otto; * 22. Juni 1874 in Hechingen; 23. September 1958 in Tübingen) war ein deutscher Altphilologe, der besonders für seine Arbeiten über Bedeutung und Nachwirkung der griechischen Religion und Mythologie bekannt ist, vor allem durch das Standardwerk Die Götter Griechenlands (zuerst 1929). Inhaltsverzeichnis [Anzeigen] 1 Leben 2 Schriften 3 Literatur 4 Weblinks Leben [Bearbeiten] Walter F. Otto wurde als Sohn des Apothekermeisters Hermann Ernst Otto im damals hohenzollerischen Hechingen geboren. Nachdem seine Familie wenig später nach Stuttgart umgesiedelt war, besuchte Walter F. Otto ab dem Herbst 1882 das dortige Eberhard-Ludwigs-Gymnasium. Statt des Abiturs legte er, wie damals in Württemberg möglich, 1892 den so genannten Konkurs ab, ein Examen, das zur Aufnahme in das Tübinger Evangelische Stift berechtigte, was dank freier Kost und Logis sowie teilweise individueller Förderung einem Stipendium gleichkam. Wie es von den 'Stiftlern' erwartet wurde, begann Otto evangelische Theologie zu studieren, wechselte jedoch nach zwei Semestern zur Klassischen Philologie. Er wurde zum Schüler der Professoren Otto Crusius, Ludwig Schwabe und Wilhelm Schmid. Schmid veranlasste Otto auch, von Tübingen nach Bonn zu wechseln, wo er sein Studium bei Hermann Usener und Franz Bücheler beendete. Der vor allem als Latinist berühmte Bücheler prägte den jungen Philologen so stark, dass auch Otto sich in den folgenden 20 Jahren überwiegend Fragen der römischen Kultur und Literatur widmete, wogegen er heute wegen seiner späteren Werke in erster Linie als Gräzist bekannt ist. Otto wurde 1897 in Bonn mit der Dissertation Nomina propria latina oriunda a participiis perfecti ("Vom Partizip Perfekt abgeleitet latinische Eigennamen") promoviert; dazu legte er das Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen ab. Im Folgejahr wurde er Assistent bei der Vorbereitung des Thesaurus Linguae Latinae (ThLL) und wechselte dafür nach München. Bis 1911 wirkte er als Redaktor und Verfasser des Onomasticum Latinum; in dieser Zeit habilitierte er sich zudem bei Crusius. Im Herbst 1911 erhielt Otto seinen ersten Ruf als a. o. Professor nach Wien, wo er Hans von Arnim kennen lernte; die beiden wurden enge Freunde. Zwei Jahre später wechselte Otto nach Basel, wo er auf die Stelle des Ordinarius berufen worden war, ein weiteres Jahr später (1914) an die eben neu gegründete Universität in Frankfurt am Main, wo er 20 Jahre lang als Professor für klassische Philologie wirkte. Es entwickelte sich eine enge Freundschaft mit Karl Reinhardt. Die NS-Regierung zwang Otto 1934, einen Ruf nach Königsberg als Nachfolger des vertriebenen Paul Maas anzunehmen. Von 1933 bis 1945 war er Mitglied im "Wissenschaftlichen Ausschuss" des Nietzsche-Archivs, den er seit 1935 leitete. 1939 und 1940 gab er zusammen mit Karl Reinhardt und Ernesto Grassi die Jahrbücher Geistige Überlieferung heraus. Otto drückte in den Einleitungen seine Besorgnis um das Geschick der antiken Tradition aus; die Jahrbücher wurden vom Regime verboten. Am Ende des Zweiten Weltkriegs konnte Otto 1944 zwar noch aus Königsberg fliehen, verlor dabei aber seinen gesamten Besitz inkl. Büchern und Manuskripten. In der Zeit bis zum Kriegsende fand Otto Zuflucht in Elmau bei Garmisch-Partenkirchen in Bayern, wo er die Elmauer Gemeinde durch Vorträge sowie kleine Theateraufführungen unterhielt. Nach Kriegsende erhielt Otto zunächst nur Vertreterstellen: Ende 1945 in München, 1946 in Göttingen, Herbst 1946 als Gastprofessor in Tübingen, dann ebendort Vertreter, in allen Fällen für Gräzistik. Nach der Wiederbesetzung des Tübinger Lehrstuhls gehörte er dem Lehrkörper der Universität als Emeritus an. In Tübingen fand Otto Ruhe, gute Arbeitsverhältnisse und Studenten; noch mit 83 hielt er Vorlesungen und Kolloquien. In Tübingen starb Otto im Herbst 1958 über der Arbeit an einem Aufsatz Die Bahn der Götter (ersch. postum 1963). Er wurde auf dem Tübinger Waldfriedhof begraben. In seinen Schriften über die griechische Religion und Mythologie, v. a. in den beiden oft als seine Hauptwerke angesehenen Büchern Die Götter Griechenlands (1929) und Dionysos (1933), stellte Walter F. Otto besonders die 'rationalen' Züge der antiken Mythologie heraus. Dadurch setzte er sich merklich von der eher traditionellen religionswissenschaftlichen Schule Hermann Useners ab; in Ottos Beschreibung wurde der griechische Glaube zu einer Art "Religion des objektiven Erkennens" (Karl Reinhardt). Dies erklärt die starke und bis heute reichende Wirkung von Ottos Schriften gerade auch auf nicht-philologische Gelehrte, etwa auf Karl Kerenyi. Aus denselben Gründen wurden sie allerdings auch (besonders Theophania, 1959) von der Seite christlicher Theologen als Versuch einer Wiederbelebung der antiken Religion missverstanden und attackiert. Walter F. Otto selbst lehnte eine derartige Auslegung stets als absurd ab. http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_F._Otto. - - Die vorliegende Arbeit soll aus dem Werke Platons die vier Schriften, den Euthyphron, die Apologie, den Kriton und den Phaidon untersuchen. Sie zeichnen Sokrates in der Situation der Todesbedrohung und Todesnähe. Es darf wohl gesagt werden, daß das Buch selbst aus wirklicher Begegnung mit der Sokratesgestalt hervorgegangen ist. Durch mehr als fünfundzwanzig Jahre ist sein Verfasser immer wieder zu den Texten zurückgekehrt, bemüht, zu erfassen, was Sokrates denkend ausgesagt und in welcher Weise er, eben dieses denkend, existiert hat." (Vorwort S. 15 u. 17). "Die von Ernesto Grassi herausgegebene "rde" sollte das "Wissen des 20. Jahrhunderts im Taschenbuch" versammeln und "jedem geistig Interessierten alle Gebiete der Wissenschaft durch ihre angesehensten Vertreter erschließen". Dies geschah nicht in alphabetisch geordneten Artikeln, sondern in Monographien zu den einzelnen Fachgebieten bzw. Themen. Als Beiträger wurden u.a. gewonnen: Hans Sedlmayr, Helmut Schelsky, J. Robert Oppenheimer, Hans-Jürgen Eysenck, Siegfried Giedion, Adolf Portmann, Johan Huizinga, Mircea Eliade, Franz Altheim, Ernst Benz, Gustav Rene Hocke, Arnold Gehlen, Ludwig Marcuse, Wolfgang Kayser, Richard Alewyn, Robert von Ranke-Graves, Hans Eggers, Friedrich Jonas, Rudolf Bultmann, Marion Gräfin Dönhoff. Während die Mehrzahl der Texte eigens für die Reihe verfaßt worden ist, erschienen einige (z. B. von Theodor W. Adorno, Albert Einstein, Georg Lukacs) als Lizenzausgabe.
155 (5) Seiten. Einbandentwurf: Karl Gröning und Gisela Pferdmenges. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Philosophiegeschichte, Antike Religionen, Platon Plato, Griechische Sagen, Kulturgeschichte, Antike, Griechische Antike, Geschichte, Griechenland, Altertum, Griechische Philosophie, Geschichtsschreibung, Altphilologie, Politik, Literatur, Geschichtswissenschaft, Historische Bildung, Althistoriker, Archäologie, Kulturgeschichte, Antike, Religion, Frühgeschichte, Griechische Antike, Altertum / Bildende Kunst, antike Geschichte, Volkskunde, Bildende Kunst, Kunstgewerbe, Mythen, Kulturanthropologie, Mythos, Kulturepochen, Kulturtechniken, Anthropologie, Ethnologie, Wissenschaft, Bildung, Völkerkunde, Symbol, Kulturwissenschaften, Evolution Kulturwandel, Kultus, Geschichtswissenschaft, Historische Hilfswissenschaften, Geschichtsbewußtsein, Geschichtsforschung, Geschichtsschreibung, Geschichtswissenschaft, Historistik, Historie, Hermeneutik, Griechenland, Griechische Philosophie, Sagen, Altphilologie, Politik, Literatur, Historische Bildung, Althistoriker, Archäologie, Germanistik, Buchhandelsgeschichte, Buchgeschichte, Buchkunde, Taschenbücher vor 1960, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Verlage, Buchhandel, Buchwissenschaft, Verlagsgeschichte, Buchwesen, Verlagswesen, Antiquariat, Lektor, Epikur]
Reuter, Denis: Der Weimar-Jena Plan Die Beziehung des Nietzsche-Archivs zur Universität Jena 1930 1935, VDG-VERLAG, 029 ISBN: 3897392658
Das Nietzsche-Archiv gilt als eine der einflussreichsten deutschen Kultureinrichtungen des 20. Jahrhunderts. Das vorliegende Buch stellt diese kulturpolitische Institution mit all seinen Einflussmöglichkeiten exemplarisch an Hand des Weimar-Jena-Planes vor. Dieses richtungweisende Kulturvorhaben der 1930er Jahre, welches heute in Vergessenheit geraten ist, dokumentiert die Kulturpolitik der deutschnationalen sowie der nationalsozialistischen Kreise. Bisher unbekannte Quellen aus dem Nietzsche-Archiv werden in dem vorliegenden Buch erstmals kritisch untersucht und mit der vorhandenen Forschungsliteratur verglichen. Damit eröffnet Reuter zusammen mit dem ersten Band der Reihe Impuls Nietzsche die Aufarbeitung der kulturhistorischen Aspekte der Nietzsche-Rezeption und kommt damit einem Desiderat der Forschung zum 20. Jahrhundert nach.
NEUBUCH! 2008. 205 S. 20,5 cm
[SW: Weimarer Republik; Geistes-/Kultur-G.,Universitäten (Einz.),Nietzsche, Friedrich, Nationalsozialismus (Ideologie),Kulturpolitik, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Drittes Reich; Geistes-/Kultur-Geschichte, Deutschnationale Volkspartei, Archive]



