Wolf Singer

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Kloth, Kristian: Bewusstsein und Willensfreiheit - Wolf Singers Determinismus, GRIN VERLAG, Februar 2008, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638905071
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Universität Hamburg (Seminar für Philosophie und Geschichtswissenschaft), Veranstaltung: Bewusstsein, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Stachel sitzt tief, den Hirnforscher in unsere Kopfhaut getrieben haben. Ihre Thesen wurden deshalb auch viel in den öffentlichen Medien, wie dem Fernsehen und Zeitungen, diskutiert. Es geht hierbei nämlich nicht um eine Kleinigkeit, sondern wenn die Hirnforscher, allen voran Gerhard Roth und Wolf Singer, mit ihren Theorien Recht behalten, stellt ihre Denkweise eine Revolution des Menschenbildes dar. Es geht um folgendes: Notwendige Voraussetzung für einen selbstinitiierenden Willen ist ein Bewußtsein, das nicht nur eine Folge körperlicher Vorgänge ist. Genau hier setzt der Angriff der Hirnforscher an. Wolf Singer, dessen Theorie ich in dieser Arbeit darstellen und diskutieren möchte, behauptet, dass das Bewusstsein vollkommen determiniert ist und somit der freie Wille eine bloße Illusion ist. Damit berührt das Thema die Wurzel unserer Ansichten über die Natur des Menschen und darüber, welche Beziehungen wir zum Universum und den Naturgesetzen unterhalten. Einsprüche und Kritik gegen die Theorien der Hirnforscher kamen vor allem aus den Reihen der Philosophen, z.B., um nur zwei zu nennen, von Peter Bieri und John R. Searle. Doch auch andere Wissenschaften, wie die Geschichts- und Rechtswissenschaft, und auch die Psychologie, beteiligten sich an dem Diskurs. Die Kritik richtete sich z.B. an die theoriestützenden Experimente und Messverfahren der Hirnforscher, an die Sprachwahl, mit denen die Ergebnisse verfasst wurden, und an die Deutungen selbst. Dabei haben die Naturwissenschaften noch gar keine eindeutigen Beweise für das was sie behaupten, sondern nur Indizien. Singer selbst beschreibt den Forschungsstand so: Es lässt sich lückenlos nachvollziehen, wie Umweltreize in neuronale Aktivität umgesetzt werden, wie es zur Definition von Merkmalen und Kategorien kommt, wo welche Leistungen erbracht werden, wie sich Veränderungen in der Aufmerksamkeit neuronal manifestieren und welche Schritte bei der Programmierung von motorischen Aktionen durchlaufen werden. Noch ungelöst sind Fragen nach der Struktur der invarianten Repräsentationen von Wahrnehmungsobjekten, nach den Vorgängen bei Entscheidungsprozessen und nach den Mechanismen, die emotionale Bewertung vornehmen. Singer hält es aber für möglich, dass diese Fragen mit der gleichen Forschungsstrategie beantwortet werden können und dass man dann alle Hirnleistung also auch das Bewusstsein auf neuronale Wechselwirkungen reduzieren kann. In dieser Arbeit möchte ich zuerst Singers Theorie beleuchten und danach auf die angesprochenen Kritikpunkte eingehen.

NEUBUCH! 2008. 52 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 3 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V83192

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Singer, Irma. Die Sage vom Dilb. Mit 3 ( davon eine ganzseitig) Zeichnungen von G. (Grete) Wolf Krakauer. Herausgegeben von dem Hauptbüro der KKL, Jerusalem. Tel-Aviv Omanuth Verlag 1935. [Bestell-Nr 52794]
[Kinderbücher, Judaica]

32 S. Orig.Kt. Kl.8°. Einband bestaubt. Gutes Exemplar. Irma (Miriam) Singer ( 1898 Tochovice - 1989 Deganya) wanderte 1920 nach Palästina aus und lebte im berühmten Kibbuz Deganaya, das 1909 als 1. Kibbutz gegründet wurde.Für die Kafka-Forschung bedeutend ist ihr Bericht über den gemeinsamen Hebräisch-Unterricht mit Franz Kafka und Felix Weltsch bei Jiri Langer, einem Verwandten von Max Brod. ( Vergl. Rahel Rosa Neubauer, "Die Sozialisation der Autorin Irma (Miriam) Songer im Umfeld der Prager KulturzionistInnen als Entstehungshintergrund jüduscher Märchen". Expose Nr.25 vom 12. Münchner Bohemisten-Treffen 2008). Grete Wolf (1890 Witkowitz - 1970 Jerusalem), verheiratet mit dem Architekten und Maler Leopold Krakauer (1890-1954), wuchs in Wien auf, studierte u.a. bei Johannes Itten. 1913 malte Egon Schiele ein Porträt von ihr. 1924 wanderte das Paar nach Palästina aus. (= Heimat, Palästina-Bibliothek für Kinder 1).

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Singer, Wolf: Selbsterfahrung und Neurobiologische Forschung, 1 DVD Originalvortrag. 45 Min. QUARTINO, 099 ISBN: 3867500592
Wolf Singer gilt als einer der führenden Hirnforscher und ist immer wieder mit pointierten Thesen hervorgetreten. Er zählt zu den Wissenschaftlern, die Zweifel an der Willensfreiheit des Menschen angemeldet und begründet haben. In dem vorliegenden Vortrag führt er aus, dass Erkenntnis nur da stattfindet, wo wir beobachten, denkend ordnen und uns Vorstellungen machen können. Alles jenseits davon existiert nicht für uns. Die Grenzen des Wissens werden demnach durch die Beschränkungen der kognitiven Fähigkeiten unseres Gehirns gezogen. Wie aber ist es um die Verlässlichkeit und die Begrenzungen unseres kognitiven Apparates bestellt

NEU 2009. 190 mm x 135 mm; Teleakademie, DVD-Videos

[SW: Selbsterfahrung; DVD, Neurobiologie; DVD]

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Brezina, Friedrich F.: Die Achtung. Ethik und Moral der Achtung und Unterwerfung bei Immanuel Kant, Ernst Tugendhat, Ursula Wolf und Peter Singer. Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Wien Peter Lang Vlg. 1999. ISBN: 978-3-631-34342-5
Die Achtung - Förmlichkeit? Moralisches Gefühl? Ethische Haltung? Oder eine universelle Brücke zwischen Mensch und Welt überhaupt? Der Autor zeigt anschaulich die "Entstehung" dieses viel bemühten Begriffs, verfolgt dessen Entwicklungsgeschichte, erläutert die Unterscheidung zwischen alltäglicher Aufmerksamkeit und dem Achtungsbegriff der Philosophie und stellt anhand dieses Begriffs zwei grundlegend verschiedene Positionen von Ethik einander kritisch gegenüber: die Ethik Immanuel Kants und moderne Moralauffassungen von Ernst Tugendhat, Ursula Wolf und Peter Singer. Zugleich wird eine Einführung in die Gedankenwelt und Ethik des Immanuel Kant gegeben, welche die Beschäftigung mit dem Königsberger Philosophen, dessen Kategorischer Imperativ in kaum einem Buch über Moral und Ethik fehlt, wesentlich erleichtert. Kritisch distanziert von Motiven wie ängstlichem Gehorsam, Respekt, Disziplin, Ehrfurcht, Liebe und Mitleid, entbirgt Achtung sich als einzig vernünftiges Gefühl im Menschen, das ihn seine Freiheit empfinden läßt und zugleich die Grenzen dieser Freiheit unnachsichtig setzt. Grundlegende Konsequenzen, nämlich wie Achtung als Bindeglied zwischen divergierenden ethischen und moralischen Konzepten zu vermitteln vermag und welche Art der Unterwerfung einem vernünftigen Wesen angemessen ist, runden diese umfassende Untersuchung des Begriffs der Achtung ab.

344 S. Br. *neuwertig*

[SW: Philosophie]

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