Winnetou

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Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Amerikanische Politik, Indianerliteratur, Völkerrecht, Americana, Amerikanistik, Geschichtensammlung, 19. Jahrhundert, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Geschichte des 18. Jahrhunderts, Nordamerika, Geschichtsschreibung, Indianerstämme, Wilder Westen, Geschichten, Jugendbuch, Völkerkunde, Amerika, Amerikanische Geschichte, Jugendbücher, Kolonialgeschichte, Indianer, Jugendliteratur, Vereinigte Staaten von Amerika / Geschichte, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Ethnologie, Amerikaner, Geschichte, Kulturgeschichte May, Karl: Der Schatz im Silbersee + Halbblut. 2 Bände aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal, Karl-May-Verlag, Bamberg 1962

leinen - 2 illustr. OLN. je ca. 500 S. aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Karl Friedrich May, eigentlich Carl Friedrich May, (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; 30. März 1912 in Radebeul) war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Abenteuerschriftsteller und zählte jahrzehntelang zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Bekannt wurde er vor allem durch seine so genannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und Mexiko angesiedelt sind. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt. ... Künstlerisches Schaffen [Bearbeiten] Karl May war einer der erfolgreichsten Autoren von Trivialliteratur, insbesondere mit seinen Kolportageromanen, des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Seine Abenteuerromane und Jugenderzählungen wurden in mehr als 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von über 200 Millionen. Sie schildern Reisen zu exotischen Schauplätzen, wie in den Wilden Westen und den vorderen Orient. Dabei wendet er sich von einem christlichen Standpunkt dem Schicksal der unterdrückten Völker zu. In den Texten lässt sich eine Entwicklung feststellen, vom namenlosen Ich-Erzähler, der nur Zuschauer und Berichterstatter ist (Der Gitano, 1875) über ein Zunehmen heldischer Fähigkeiten und Ausrüstung bis hin zu den völlig ausgestalteten Ich-Erzähler-Helden Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi. Einige seiner Ich-Erzähler-Helden bleiben ohne Kriegsnamen und werden nur von Freunden und Gefährten (englischer Muttersprache) "Charley" genannt. Nachdem Ausrüstung und Fähigkeiten (z. B. der Jagdhieb) schon lange für alle Ich-Erzähler-Helden dieselben sind, macht May in Satan und Ischariot (Zeitschriftversion 1893-1896) den Schritt dahingehend, den Ich-Erzähler im Wilden Westen, im Vorderen Orient und in Deutschland auftreten zu lassen, jeweils unter den an diesen Orten gebräuchlichen (Kriegs-)Namen. So werden die drei Figuren Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Charley, inkl. in Dresden ein gewisser Dr. Karl May, als ein und dieselbe Figur identifiziert. Von hier war es nur ein kleiner Schritt, auf dem Höhepunkt der Bildung der so genannten Old-Shatterhand-Legende, dass May behauptete, tatsächlich Old Shatterhand zu sein, die Abenteuer mit Winnetou tatsächlich erlebt zu haben. Selten hat ein Autor die von der Literaturtheorie postulierte Distanz zwischen Ich-Erzähler und realem Autoren-Ich mehr verwischt. Karl May wurde in diesem Zusammenhang Hochstapelei und Pseudologie (zwanghaftes Lügen) vorgeworfen. May behauptete, das Ganze (sowohl die Old-Shatterhand-Legende wie überhaupt alle seine Werke) sei symbolisch aufzufassen. Obwohl sich May sehr bewusst von den ethnologischen Vorurteilen seiner Zeit absetzen wollte und auch gegen die öffentliche Meinung anschrieb (Winnetou, Durchs wilde Kurdistan, Und Friede auf Erden!) kommen in seinen Werken auch heute als "rassistisch" angesehene Formulierungen vor, die den Paradigmen seiner Zeit unterlagen. Beispielsweise gibt es einige pauschale abwertende Aussagen über Iren, Juden, Armenier, Chinesen, Schwarze und Mestizen. Zugleich aber werden Chinesen oder Mestizen in seinen Romanen auch als positive Figuren dargestellt, die zumindest als Ausnahmecharaktere den gängigen Klischees widersprechen. Von dem Nationalismus und nicht selten auch Rassismus, der das wilhelminische Deutschland seiner Zeit prägte, blieb auch May nicht unbeeinflusst. Eine seiner bekanntesten Figuren ist Winnetou, der Häuptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkörpert den "edlen Wilden", guten Indianer und kämpft mit seiner "Silberbüchse" auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden. Dabei wird er meistens von seinem weißen Freund und Blutsbruder Old Shatterhand begleitet, aus dessen Sicht als Erzähler die Geschichten um Winnetou oft verfasst sind. Das erfolgreichste und bekannteste Buch Karl Mays ist "Der Schatz im Silbersee", das bereits zweimal verfilmt wurde: Erstmals 1962 als Realfilm unter dem Titel "Der Schatz im Silbersee" mit Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou und 1990 als Puppentrickfilm unter dem Titel "Die Spur führt zum Silbersee". In dem erstmals 1890/1891 als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Der gute Kamerad veröffentlichten Jugendroman, dessen erste Buchausgabe 1894 erschien, schildert Karl May die Reise einer Gruppe von Trappern zu dem in den Rocky Mountains gelegenen Silbersee sowie die Verfolgung einer Gruppe Schurken unter ihrem Anführer Brinkley, auch der "rote Cornel" genannt. Der Roman hat mehrere simultane Handlungsstränge, die sich schließlich am titelgebenden Silbersee verknüpfen und wieder auflösen. In seinem Spätwerk löste May sich von der Abenteuerschriftstellerei und schrieb symbolische Romane mit weltanschaulich-religiösem Inhalt und pazifistischer Tendenz. Von späteren Lesern wurden diese Romane oder doch einige ihrer dominierenden Stilzüge als dem Surrealismus nahestehend empfunden. Die späten Werke Ardistan und Dschinnistan (1909), Und Friede auf Erden (1904) sowie vor allem Winnetou IV (1910) gelten als seine literarisch belangvollsten Werke, wenngleich es an kritischen Stimmen nicht mangelt, die darin eine Verirrung sehen. Große Bedeutung hatte im Zusammenhang dieser letzten literarischen Entwicklungsstufe die Freundschaft mit dem Jugendstilmaler und Bildhauer Sascha Schneider. Schneider schuf neben einer Serie von Deckelillustrationen für die Bände Karl Mays auch ein großes Wandgemälde (Der Chodem) für den Empfangssalon des Schriftstellers in dessen Villa in Radebeul. Er selbst betonte immer wieder die Wichtigkeit seines Spätwerks. Werke: May schrieb seine Erzählungen und Romane auch unter mehreren Pseudonymen, unter anderem: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal, D. Jam, Prinz Muhamel Lautreaumont, Ernst von Linden, P. van der Löwen, Emma Pollmer und Richard Plöhn. Die meisten der pseudonym oder anonym erschienenen Texte sind inzwischen eindeutig zugeordnet. Eine Lesereihenfolge kann man nicht endgültig festlegen, weil May sich selbst ständig in chronologische Widersprüche verwickelt hat. Großteils sind diese Anachronismen der (schlecht redigierten) Übernahme älterer Texte in die Buchausgaben geschuldet. Reiseerzählungen: Unter dem Titel Carl May's Gesammelte Reiseromane bzw. später Karl May's Gesammelte Reiseerzählungen erschienen von 1892 bis 1910 33 Bände im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld. Zu den bekanntesten Titeln dieser Reihe gehören der Orientzyklus (Band 1-6) und die Winnetou-Trilogie (7-9). Dabei wurden von May selbst etliche frühere kurze Erzählungen - teilweise recht improvisiert - in die Bände integriert. Auf dieser Edition beruht die Reihe Karl May's Illustrierte Reiseerzählungen (ab 1907), welche von Karl May selbst nochmals überarbeitet wurde und als "Ausgabe letzter Hand" gilt. Sie enthält allerdings nur die ersten 30 Bände mit z. T. anderer Nummerierung. Nach der Gründung des Karl-May-Verlages 1913 wurden innerhalb der neuen Reihe "Karl May's Gesammelte Werke" viele Bände - teilweise einschneidend - überarbeitet, erhielten neue Titel oder wurden sowohl bearbeitet, als auch mit neuen Titeln versehen. Des Weiteren wurden Werke, die in anderen Verlagen als dem Fehsenfeld-Verlag erschienen waren, nun den Gesammelten Werken angeschlossen (ab Band 35). Jugenderzählungen: Die Jugenderzählungen entstanden in der Zeit von 1887 bis 1897 für die Zeitschrift Der Gute Kamerad. Sie wurden von Karl May extra für jugendliche Leser geschrieben. Old Shatterhand ist hier im Unterschied zu den Reiseerzählungen nicht der Ich-Erzähler. Nach Mays Tod wurden die Jugenderzählungen in leicht bearbeiteter Form in die Gesammelten Werke integriert. Im weitesten Sinn sind auch die beiden Frühwerke Im fernen Westen und Der Waldläufer zu den Jugenderzählungen zu zählen, diese erfüllen aber nicht den hohen pädagogischen Anspruch der anderen acht Erzählungen. ... Aus wikipedia

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Pierre Brice: Karl May DVD Collector's Box 3, Universum Film GmbH,Mai 2005 ISBN: 0886974247890
Die Kultfilme von Karl May endlich aufwändig restauriert auf DVD! Jede Collector's Box enthält 3 DVDs im exklusiven Digipak: DVD 1: 'Winnetou I' (1963, ca. 97 Min): Der Beginn einer großen Freundschaft im weiten Wilden Westen. Old Shatterhand, Abgesandter der Great Western Railroad, soll die finsteren Pläne des Banditen Santer durchkreuzen. Dieser plant den Bau einer Eisenbahntrasse durch das Apachengebiet und nimmt dafür den stolzen Sohn des Apachenhäuptlings, Winnetou, gefangen. Old Shatterhand rettet beherzt Winnetou und die beiden bekämpfen gemeinsam den Banditen ... / DVD 2: 'Winnetou II' (1964, ca. 91 Min): Nach dem Tode seines Vaters hat sich Winnetou zur Lebensaufgabe gemacht, einen dauerhaften Frieden zwi schen Siedlern und Indianern zu stiften und so unnötiges Blutvergießen zu vermeiden. Heldenhaft bekämpfen Winnetou und Old Shatterhand Banditen, die das gute Verhältnis zwi schen Regierung und Indianern zerstören wollen. So ist der Friede gerettet und die beiden Freunde reiten neuen Abenteuern entgegen ... / DVD 3: 'Winnetou III' (1965, ca. 89 Min): Wieder bedrohen geldgierige Banditen den Frieden zwischen Indianern und Weißen. Um den Frieden wiederherzustellen, reiten Winnetou und Old Shatterhand zu aufständischen Indianern. Doch die Situation eskaliert und die beiden Retter landen am Marterpfahl, von dem sie in letzter Sekunde gerettet werden. Doch vor seinem Schicksal kann Winnetou nicht gerettet werden ...

NEU 190x142x25 mm

[SW: Video / Film / Abenteuerfilm; Video / Film / Literaturverfilmungen]

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Karl May Collection3 Jumbo Amaray: Karl May Collection 3, Sony Music Entertainment Germany GmbH / München,Jul 2011 ISBN: 0886977537394
'Winnetou I': Winnetou und Old Shatterhand lernen sich beim Eisenbahnbau kennen, schließen nach Mutproben Blutsbrüderschaft. Old Shatterhand verliebt sich in Winnetous Schwester Nscho-Tschi, die von Bandit Santer erschossen wird. - 'Winnetou II': Um Frieden zwischen Indianern und Weißen zu sichern, verzichtet Winnetou auf die Liebe zur Assiniboins-Häuptlingstochter Ribanna, die einen Offizier heiratet. - 'Winnetou III': Old Shatterhand befreit Winnetou vom Mordverdacht. Winnetou wird von Bandit Rollins erschossen.

NEU 194x139x24 mm

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Karl May: Unter Geiern Sammelbilderalbum. vollständigen Bilder aus dem Cinemascope-Farbfim nach dem gleichnamigen Roman. Karl May, Belp, Eikon. o.J: ; weicher Einband / soft cover
sehr sehr starke gebrauchsspuren, einband teils stärker beschädigt, seiten gebräunt und teils fleckig, seiten gelockert,. "Einleitung Der Liano Estacado ist eine tödliche Wüste, glühender Sand, unwegsame Felsengebiete, längst verdorrte, unpassierbare Kaktusfelder erstrecken sich meilenweit. Kein Tropfen Wasser ist hier zu finden. Wer sich im Llano verirrt, ist unrettbar verloren. Und trotzdem wurde der Llano Estacado zu der Zeit, da sich unsere Geschichte abspielt, von vielen Leuten durchquert: Siedler zogen mit ihren Wagen, die all ihr Hab und Gut bargen, in den Westen. Reiche Händler, wohl mit Geld versehen, ritten durch den Llano, um in Arizona Diamanten zu kaufen. Damit sich die Leute nicht im Llano verirrten, war von ortskundigen Männern der kürzeste Weg durch die Wüste mit Stangen abgesteckt worden. Und doch verschwanden immer wieder Menschen spurlos in der Wüste. Ihre Leichen wurden weitab vom markierten Weg gefunden. Warum? In den Schlupfwinkeln des Llano Estacado verbarg sich allerlei lichtscheues Gesindel, Diebe, Räuber, Mörder. Diese schlossen sich zu Banden zusammen, versetzten die Wegmarkierungen, lockten die Reisenden in die Irre, überfielen sie und plünderten sie aus. Diese Banden wurden allgemein die Liano-Geier genannt.Am Rande des Liano Estacado lag die Farm von Walter Baumann. Er, seine Frau, sein Sohn Martin und seine kleine Tochter führten hier ein arbeitsreiches Leben. Oft kehrten Reisende bei ihnen ein, bevor sie sich auf den Weg durch den Llano machten. Vater Baumann war bei Indianern und Weißen unter dem Namen Bärentöter bekannt und berühmt. Gerade bereiteten er und Martin sich wieder auf eine Bärenjagd vor."In letzter Zeit hatte ein mächtiger, alter Bär öfters ein Tier aus ihrer Langhornherde geholt. Diesem Räuber galt heute die Jagd. Die Pferde standen bereit, die Hunde waren noch angebunden. Martin verabschiedete sich lachend von seiner Mutter und wirbelte seine kleine Schwester, die vor Wonne laut jubelte, mitsamt ihrer Puppe durch die Luft. Nun kam auch der Vater herbei, um Abschied zu nehmen. "Seid vorsichtig, du hast selber gesagt, dieser Bär sei gefährlich", mahnte die Mutter. Der Vater lachte: "Sei ohne Sorge, ich heiße nicht umsonst der Bärentöter, und außerdem will ja Winnetou mit uns auf diese Jagd ziehen." Mit diesen Worten band Baumann die Hunde los, bestieg sein Pferd und sprengte davon. Martin folgte ihm. Sie wandten sich gegen das Felsengebirge, wo sie das Versteck des Bären vermuteten. Oben im Gebirge, auf einem Felsengipfel, von dem aus er einen freien Blick in die Ebene hatte, hielt ein indianischer Reiter. Er trug an den Nähten ausgefranste Leggins und ein ebensolches Jagdhemd. Seine Füße steckten in weichen Mokassins, die mit Stachelschweinsborsten verziert waren. Sein langes, schwarzes Haar war mit einer Klapperschlangenhaut durchflochten. Keine Adlerfeder schmückte seinen stolzen Kopf. Er bedurfte dieses Zeichens nicht, um sofort als Häuptling erkannt zu werden. Um den Hals trug er die Friedenspfeife und eine dreifache Kette von Bärenkrallen. In der Hand hielt er ein doppelläufiges Gewehr, dessen Holzteile dicht mit silbernen Nägeln beschlagen waren. Das war die be rühmte Silberbüchse, deren Kugel niemals ihr Ziel verfehlte. Der indianische Reiter war Winnentou, der große Häuptling der Apatschen, der edle Kämpfer für den Frieden zwischen Rot und Weiß. Auf seinem feurigen Rapphengst Iltschi, das bedeutet Wind, wartete er hier auf Vater und Sohn Baumann, um sie auf die Bärenjagd zu begleiten. Als er die beiden über die Ebene galoppieren sah, wendete er sein Pferd und ritt ihnen entgegen. Bald trafen sie einander und begrüßten sich nach indianischer Art. Winnetou erklärte, er habe die Spur des Bären schon gefunden. Danach stieg er vom Pferd und sagte: "Es ist gut, daß Ihr die Hunde mitgenommen habt. Der Bär ist oben bei den Felsen, wir müssen die Pferde zurücklassen." Auch Vater Baumann und Martin stiegen ab. Martin nahm die Hunde an die Kette und leise stiegen nun die drei Jäger den Felsen entgegen. Winnetou führte sie auf einen Felsgipfel. Dort deutete er ihnen, sich flach auf den Bauch zu legen. Tief unter ihnen lag eine Mulde, von hohen Felsen umgeben. Zwischen zwei Felsblöcken gähnte dunkel der Eingang einer Höhle. Nicht weit davon lagen die Überreste des gestern gerissenen Kalbes. Nun ließ Martin die Hunde los. Laut bellend suchten sie sich einen Weg nach unten. Jetzt kam der mächtige Bär aus der Höhle, blickte nach oben und sah seine Feinde. Drohend wiegte er den Kopf hin und her und begann dann die Felsen emporzu-klettern. Doch schon griffen ihn die Hunde an. Die Gewehre im Anschlag beobachteten die drei Jäger den Kampf. In einem günstigen Moment schössen zuerst Vater Baumann, dann Martin. Getroffen stürzte der Bär zu Boden. Martin stieg in die Mulde hinunter, um die Hunde zurückzuholen. Plötzlich knallten Schüsse. Sogleich eilten die drei Jäger zu ihren Pferden, sprangen auf und galoppierten in die Richtung, aus der sie die Schüsse gehört hatten. Am Rande einer Schlucht verbargen sie sich, weil sie Hufschlag hörten. Einen Augenblick später sahen sie vier weiße Reiter im Galopp durch die Schlucht jagen. Ein Trupp Indianer verfolgte sie. Die Roten schössen, und ein Weißer stürzte getroffen vom Pferd. Die übrigen drei flohen weiter, die Indianer blieben ihnen hart auf den Fersen. Vater Baumann flüsterte: "Indianer sind hinter Weißen her, wir müssen zu Hilfe." Sie galoppierten zu dem gefallenen Weißen. Er war tot. Winnetou fragte: "Kennt mein weißer Bruder diesen Mann?" Vater Baumann verneinte. Böse setzte er hinzu: "Die Roten haben diese Weißen verfolgt und einen getötet!" Winnetou entgegnete ruhig: "Das hast Du gesehen, aber was sagt es Dir? Die. Bösen verfolgten die Guten ? oder die Guten verfolgten die Bösen?" Baumann gab zu: "Winnetou hat recht, das weiß ich nicht." Da hob Winnetou plötzlich die Hand über die Augen und blickte gespannt in die Richtung, aus der die Reiter gekommen waren. Vater Baumann und Martin folgten seinem Blick. In der Ferne stieg schwarzer, dicker Rauch auf. "Die Farm!", schrie Martin erschrocken. Mit einem Sprung saßen alle wieder auf ihren Pferden und jagten in gestrecktem Galopp durch die Schlucht nach der Farm.""Auszüge aus dem Buch
[Unter Geiern , Tragik, Strategie, Humor, Geschichte; Indianer; Filmliteratur; Hilfe, Begegnung, Abenteuerroman; Literatur; Klassiker; Amerika; Film; May, Karl; Winnetou , Ols Shatterhand, Treue, freundschaft, Intrigen, Überfälle, Vertragsbrüche, Indianer]

28 cm. 16 seiten. taschenbuch

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