Wilson Schöpfer

Es wurden insgesamt 5 Einträge zu 'Wilson Schöpfer' gefunden (Stand: 02.05.2010).

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Wilson, Robert Anton, Die Illuminaten Chroniken - Band I (1): Und die Erde wird beben / Band II (2): Der Sohn der Witwe, 2 Bände (mehr bei Rowohlt nicht erschienen), Deutsch von Pociao, Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag (= rororo 5994 u. 12976), 1989 / 1992,
Bei Sphinx erschien 1995 noch ein dritter Band: Der Schöpfer (liegt uns aber leider nicht vor)

deutsche Erstausgaben (die EA erschien 1987 und 1989 bei Sphinx in Basel), 8°, 431 S. / 409 S., ill. OKart., sehr schöne, saubere Exemplar (buer hi),

[SW: Fantasy; Geheimbund Geheimbünde; Geheimgesellschaft Geheimgesellschaften; Geheimwissenschaft Geheimwissenschaften; Okkult Okkultismus okkulte okkultes Kult kultisch; Verschwörung Verschwörungen Verschwörungstheorie]

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Versace, Gianni: The art of being you. Gianni Versace. Ins Dt. übertr. von Heike Recht. Collection Rolf Heyne. München : Heyne, 1998. ISBN: 3453138961
Sehr gutes Ex. - Text dt. und engl. - "The Art of Being You" ist das kreative Vermächtnis des großen Modedesigners Gianni Versace, der bis kurz vor seinem Tod an diesem Buch über das Zusammenspiel von Kunst und Mode arbeitete. "The Art of Being You" ist vielleicht das persönlichste und ausdrucksstärkste Buch des genialen Meisters des Stilmix. Offen für Metamorphosen jeglicher Art, ließ er sich von Künstlern der Vergangenheit und Gegenwart inspirieren - was sich in seiner Mode wie auch in diesem Werk niederschlägt. Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen aus Versaces persönlicher Sammlung messen sich hier in Hunderten von verspielten und provokanten Gegenüberstellungen mit Modeaufnahmen und Couture-Phantasien. Dieser von Herzen kommende Salut an die zeitgenössische Kunst und an die großen Meister des frühen zwanzigsten Jahrhunderts zeigt den starken Einfluß der Kunst auf Versaces visionären Stil. In über 300 Bildern, darunter von Künstlern wie David Hockney, Julian Schnabel, Roy Lichtenstein, Jean-Michel Basquiat, Andy Warhol u.a. sowie Fotos von berühmten Fotografen und Statements der Künstler zu Versace als Persönlichkeit, Freund und Kunstkenner spiegelt sich die Welt des unsterblichen Gianni Versace ein letztes Mal in ihrer ganzen facettenreichen Fülle. - Gianni Versace (1946 -1997), in Reggio Calabria als Sohn einer Schneiderin geboren, eroberte mit ungeheurem Einfallsreichtum und Gespür für Trends die Modeszene von Mailand, Paris und New York. Der Träger internationaler Fashion Awards - darunter zwei "Cutty Sarks" und die "Grande Medaille de la Ville de Paris" -, war berühmt als Schöpfer der Modelabels "Versace" und "Versus", als Kostümbildner, der mit Robert Wilson und Maurice Bejart zusammenarbeitete, und last but not least als Genius zeitgenössischer Modeströmungen. Seine Entwürfe sind im Metropolitan Museum of Art in New York, im Victoria and Albert Museum in London und anderen berühmten Museen der Welt ausgestellt. "The Art of Being You" zeigt den Designer ein Jahr vor seinem gewaltsamen Tod auf der Höhe seiner Schaffenskraft. Bilder der klassischen und der zeitgenössischen Moderne, der Pop-art und der Transavantgarde bilden die provozierende Mischung, aus der Versace sein letztes Buch gestaltete. ISBN 3453138961, ISBN-13: 9783453138964

244, [14] S. : überw. Ill. Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag.

[SW: Versace, Gianni, Kleidung, Design, Modedesign, Modefotografie]

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Burgess, Anthony: Der Mann am Klavier. Aus dem Englischen von Joachim Kalka. Originaltitel: The pianoplayers. Stuttgart: Klett-Cotta Verlag, 1989. ISBN: 3608953841
Schutzumschlag am Kopf mit einem kleinen Einriß (1 cm). Einband leicht fleckig. Guter Zustand. Mit einer Verlagsbeilage. - Ellen Henshaw erzählt ihre eigene Geschichte und die ihres Vaters. Billy Henshaw ist ein störrisches, randalierendes musikalisches Universaltalent. Es ist die Stummfilmzeit und für "Metropolis" braucht man einen Klavierspieler - um Himmels willen keinen Pianisten -, der die neuesten Schlager ebenso in den Fingern hat wie die Tonarten der Griechen. Billy Henshaw spielt sich buchstäblich zu Tode. An seinem letzten Tag improvisiert er zehn Symphonien - eine mehr als Beethoven! - und eine Oper über den Klassenkampf. - John Anthony Burgess Wilson (* 25. Februar 1917 in Manchester, 25. November 1993 in London), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Anthony Burgess, war ein britischer Schriftsteller. Leben und Werk: Im Jahre 1959 wurde bei dem damaligen Lehrer Anthony Burgess ein unheilbarer Gehirntumor diagnostiziert, und es wurde ihm mitgeteilt, dass er nur noch eine kurze Lebenserwartung hätte. Er begann zu schreiben und veröffentlichte in den folgenden Jahren mehr als 50 Bücher, darunter die Enderby Trilogie und eine Reihe von Dystopien. Anthony Burgess' Werk ist durch das Werk von James Joyce, aber auch durch seinen Katholizismus geprägt. In England ist dies eine Religion der Außenseiter, wodurch sich religiöse und gesellschaftliche Erfahrung nicht ausschließen, sondern miteinander eine Allianz eingehen, wie man sie auch bei anderen englischen katholischen Schriftstellern wie Graham Greene, W. Somerset Maugham und den später zum Katholizismus konvertierten Schöpfer der Pater-Brown-Geschichten, Gilbert Keith Chesterton vorfinden kann. Sein - nicht zuletzt durch die Verfilmung von Stanley Kubrick - bekanntestes Werk ist A Clockwork Orange (1962, dt. Eine Uhrwerk-Orange bzw. Uhrwerk Orange oder auch Uhrwerk Mensch) über die Themen Freier Wille und Moral. Burgess war einer ganzen Reihe von Sprachen mächtig, darunter Russisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Walisisch (Kymrisch), Japanisch und seiner Muttersprache Englisch. Diese Erfahrung nutzte er, um für das Buch eine neue Kunstsprache namens Nadsat zu entwickeln, eine Jugendsprache. Burgess hat es aber zunehmend gehasst, auf diesen einen Roman reduziert zu werden, und als ein One-book-Author zu gelten, weswegen er kurz vor seinem Tod noch wünschte, diesen Roman nie geschrieben zu haben. Diese Haltung wird verständlich, wenn man sich der Spannbreite dieses außergewöhnlichen Schriftstellers vergewissert. Sie reicht von einem formal experimentellen Roman wie die "Napoleon Symphony" bis hin zu einem in seiner Verwendung von Genre-Konventionen geradezu waghalsigen eschatologischen Agenten-Roman "Tremor". Sein persönlichstes Buch ist der Roman "Beard's Roman Women" (dt. "Rom im Regen"), in dem er die Geschichte des Drehbuchautors erzählt, der gerade frisch verwitwet eine Affäre mit einer jungen Frau eingegangen ist und plötzlich mit der Tatsache der Wiederauferstehung seiner verstorbenen Frau konfrontiert wird. Die Selbstverständlichkeit des Vorhandenseins auch religiöser Geschehnisse im Alltag findet sich in seinem literarischen Hauptwerk, dem 1980 erschienen Roman "Earthly Powers" (dt. "Der Fürst der Phantome"). Aus der Sicht eines katholischen homosexuellen Schriftstellers scheinbar niedriger Werke namens Toomey (dessen Vorbild William Somerset Maugham ist), der eine Wunderheilung des späteren Papstes Gregor bezeugen soll (dessen Vorbild der spätere Papst des Vatikanischen Konzils, Papst Johannes XXIII. ist), beschreibt Burgess in dieser Tour de Force durch das 20. Jahrhundert, in dem von den Nazi-Gräueln bis hin zu den Massensuizid der Jones-Sekte der 70er Jahre kaum ein blutiger Schauplatz ausgelassen wird, in seinem ihm zugetanen Sprachwitz eine in Trivialitäten versunkene gottferne Welt, in der es paradoxerweise gerade die Überhöhungs- und Vollkommenheitsbestrebungen von religiösen und politischen Führern sind, die das Böse in die Welt hineintragen. Der Roman fand begeisterte Kritiken und wurde sogar für den renommierten Booker-Preis nominiert, aber wie Burgess im 2. Teil seiner 1990 veröffentlichten Autobiographie "You've had your time" schrieb, war er nicht sonderlich überrascht, dass er ihn nicht bekam: "It was evident for me, anyway, that my novel was no Booker material. It was hard reading for the jurors, and it smelt of the wrong properties, one of which was Catholic Europe". So blieb Burgess, als er 1993 an Lungenkrebs starb, mit seiner kunstvollen Synthese aus diabolischen Entertainment und ernstem Anliegen im weiheberäucherten Literaturbetrieb ein literarischer Außenseiter, dessen so reiches Gesamtwerk überdies von dem glanzvollen Erfolg "A Clockwork Orange" immer noch überstrahlt wird., ISBN-13: 9783608953848

Deutsche Erstausgabe. 231 Seiten mit Noten. 21 cm. Leinen mit Schutzumschlag.

[SW: Englische Literatur des 20. Jahrhunderts, Englische Literatur, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Great Britain, Kolonialgeschichte, Commonwealth]

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Burgess, Anthony: Der Mann am Klavier. Aus dem Englischen von Joachim Kalka. Originaltitel: The pianoplayers. Stuttgart: Klett-Cotta Verlag, 1989. ISBN: 3608953841
Schutzumschlag am Fuß mit einem kleinen Einriß (1cm). Guter Zustand. Ellen Henshaw erzählt ihre eigene Geschichte und die ihres Vaters. Billy Henshaw ist ein störrisches, randalierendes musikalisches Universaltalent. Es ist die Stummfilmzeit und für "Metropolis" braucht man einen Klavierspieler - um Himmels willen keinen Pianisten -, der die neuesten Schlager ebenso in den Fingern hat wie die Tonarten der Griechen. Billy Henshaw spielt sich buchstäblich zu Tode. An seinem letzten Tag improvisiert er zehn Symphonien - eine mehr als Beethoven! - und eine Oper über den Klassenkampf. - John Anthony Burgess Wilson (* 25. Februar 1917 in Manchester, 25. November 1993 in London), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Anthony Burgess, war ein britischer Schriftsteller. Leben und Werk: Im Jahre 1959 wurde bei dem damaligen Lehrer Anthony Burgess ein unheilbarer Gehirntumor diagnostiziert, und es wurde ihm mitgeteilt, dass er nur noch eine kurze Lebenserwartung hätte. Er begann zu schreiben und veröffentlichte in den folgenden Jahren mehr als 50 Bücher, darunter die Enderby Trilogie und eine Reihe von Dystopien. Anthony Burgess' Werk ist durch das Werk von James Joyce, aber auch durch seinen Katholizismus geprägt. In England ist dies eine Religion der Außenseiter, wodurch sich religiöse und gesellschaftliche Erfahrung nicht ausschließen, sondern miteinander eine Allianz eingehen, wie man sie auch bei anderen englischen katholischen Schriftstellern wie Graham Greene, W. Somerset Maugham und den später zum Katholizismus konvertierten Schöpfer der Pater-Brown-Geschichten, Gilbert Keith Chesterton vorfinden kann. Sein - nicht zuletzt durch die Verfilmung von Stanley Kubrick - bekanntestes Werk ist A Clockwork Orange (1962, dt. Eine Uhrwerk-Orange bzw. Uhrwerk Orange oder auch Uhrwerk Mensch) über die Themen Freier Wille und Moral. Burgess war einer ganzen Reihe von Sprachen mächtig, darunter Russisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Walisisch (Kymrisch), Japanisch und seiner Muttersprache Englisch. Diese Erfahrung nutzte er, um für das Buch eine neue Kunstsprache namens Nadsat zu entwickeln, eine Jugendsprache. Burgess hat es aber zunehmend gehasst, auf diesen einen Roman reduziert zu werden, und als ein One-book-Author zu gelten, weswegen er kurz vor seinem Tod noch wünschte, diesen Roman nie geschrieben zu haben. Diese Haltung wird verständlich, wenn man sich der Spannbreite dieses außergewöhnlichen Schriftstellers vergewissert. Sie reicht von einem formal experimentellen Roman wie die "Napoleon Symphony" bis hin zu einem in seiner Verwendung von Genre-Konventionen geradezu waghalsigen eschatologischen Agenten-Roman "Tremor". Sein persönlichstes Buch ist der Roman "Beard's Roman Women" (dt. "Rom im Regen"), in dem er die Geschichte des Drehbuchautors erzählt, der gerade frisch verwitwet eine Affäre mit einer jungen Frau eingegangen ist und plötzlich mit der Tatsache der Wiederauferstehung seiner verstorbenen Frau konfrontiert wird. Die Selbstverständlichkeit des Vorhandenseins auch religiöser Geschehnisse im Alltag findet sich in seinem literarischen Hauptwerk, dem 1980 erschienen Roman "Earthly Powers" (dt. "Der Fürst der Phantome"). Aus der Sicht eines katholischen homosexuellen Schriftstellers scheinbar niedriger Werke namens Toomey (dessen Vorbild William Somerset Maugham ist), der eine Wunderheilung des späteren Papstes Gregor bezeugen soll (dessen Vorbild der spätere Papst des Vatikanischen Konzils, Papst Johannes XXIII. ist), beschreibt Burgess in dieser Tour de Force durch das 20. Jahrhundert, in dem von den Nazi-Gräueln bis hin zu den Massensuizid der Jones-Sekte der 70er Jahre kaum ein blutiger Schauplatz ausgelassen wird, in seinem ihm zugetanen Sprachwitz eine in Trivialitäten versunkene gottferne Welt, in der es paradoxerweise gerade die Überhöhungs- und Vollkommenheitsbestrebungen von religiösen und politischen Führern sind, die das Böse in die Welt hineintragen. Der Roman fand begeisterte Kritiken und wurde sogar für den renommierten Booker-Preis nominiert, aber wie Burgess im 2. Teil seiner 1990 veröffentlichten Autobiographie "You've had your time" schrieb, war er nicht sonderlich überrascht, dass er ihn nicht bekam: "It was evident for me, anyway, that my novel was no Booker material. It was hard reading for the jurors, and it smelt of the wrong properties, one of which was Catholic Europe". So blieb Burgess, als er 1993 an Lungenkrebs starb, mit seiner kunstvollen Synthese aus diabolischen Entertainment und ernstem Anliegen im weiheberäucherten Literaturbetrieb ein literarischer Außenseiter, dessen so reiches Gesamtwerk überdies von dem glanzvollen Erfolg "A Clockwork Orange" immer noch überstrahlt wird., ISBN-13: 9783608953848

Deutsche Erstausgabe. 231 Seiten mit Noten. 21 cm. Leinen mit Schutzumschlag.

[SW: Englische Literatur des 20. Jahrhunderts, Englische Literatur, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft,]

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