Warschau

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Bauwelt 35/1974. THEMA: Historische Stadtzentren in Polen. Bertelsmann Berlin 1974
INHALT: Jan Zachwatzowicz: Die historischen Stadtzentren in Polen. Wohngebiete für 35000 Einwohner: Wawrzyszew-Chomiczowka in Warschau (Bogulsaw Chylinski, Jerzy Skrzypczak, Stefan Steller). Siedlung Sady I (Sady Zoliborskie) Entwurf: Halina Skibniewska, Warschau. Siedlung Przyczolek Grochowski, Entwurf: Zofia und Oskar Hansen, Warschau. Theatersaal im Kino Relax in Warschau, Entwurf: Zbigniew Waclawek, Warschau. Olympisches Zentrum in Warschau (Wojciech Zablocki, Warschau). Zu Arbeiten der mährischen Architekten Lubomir und Cestmir Slapeta - Wohnhäuser (Lubomir und Cestmir Slapeta). Pars pro toto - Ausgewählte Bauwerke aus der Slowakei. Serbisches Nationaltheater in Novi Sad/Jugoslawien (Wiktor Jackiewicz, Breslau/Novi Sad). Einrichtungstipp: Serie 64 von Schlapp.

Standardeinband ca. 30 S. Guter Zustand,

[SW: Architektur-Zeitschriften Zeitschrift Bauen Architekt Stadtplanung Landschaftsplanung Raumplanung Planung Haus Wohnungsbau Stadt Stadtzentren Theater Kinos Olympische Zentren Polen]

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[Schulz, Joachim Christoph Friedrich.]: Reise eines Liefländers, von Riga nach Warschau, durch Südpreußen, über Breslau, Dresden, Karlsbad, Bayreuth, Nürnberg, Regensburg, München, Salzburg, Linz, Wien und Klagenfurt, nach Botzen in Tyrol. 6 Teile in 2 Bänden. Berlin, Friedrich Vieweg dem ältern, 1795-1796. 8°. Mit 1 gest. Titelvign. von Daniel Chodowiecki. Hübsche Halblederbände d.Zt. mit Rückenschildern, -vergoldung und einem goldgeprägten Adelswappen auf den Rücken.
Seltene erste Ausgabe; ein 7. Teil (Erster Band. Erstes Heft=alles Ersch.) mit dem zweiten Titelblatt: "Neue Reise durch Italien" erschien ein Jahr später separat. - Friedrich Schulz (1762-1798) "war noch bis vor wenigen Jahren ein in der Literatur- und Geschichtswissenschaft nahezu vergessener Mann". Die Entdeckung von Archivalien und Korrespondenzen haben die Möglichkeiten einer Beschäftigung mit diesem aus Magdeburg stammenden Schriftsteller und späteren Mitauer Historiker erheblich verbessert. "Mit seiner Mitauer Akademieprofessur und seiner Vertretung der kurländischen 'Bürgerlichen Union' auf dem Großen Reichstag in Warschau gleichzeitig Reichsbürger der Rzeczpospolita Polska geworden, sah sich Schulz erneut [wie 1789 in Paris] in der Funktion eines Kronzeugen, diesmal des Aufbruchs der polnischen Adelsrepublik zu einem modernen Staatswesen, eines Experiments, das freilich nicht glücken und im Jahre 1795 mit dem Untergang Polens als Staat enden sollte Seinen Aufenthalt in Warschau nutzte Schulz gleichzeitig zu eingehenden Studien über die zeitgenössischen Verhältnisse in Polen, insbesondere in Warschau, das ihn offensichtlich in seinen Bann schlug. Ihn faszinierte die polnische Hauptstadt als Schaubühne einer politischen Öffentlichkeit, wie sie im damaligen Europa geradezu einmalig war Im Juni 1792 aus Warschau nach Mitau zurückgekehrt, war es Schulz durch immer häufiger auftretende Krankheiten verwehrt, sein Akademie-Amt ordnungsgemäß auszuüben, und er mußte mehrmals vom Herzog Urlaub erbitten, um unter Italiens wärmerem Himmel seine verlorene Gesundheit wiederherzustellen. So unternahm er im Sommer 1793 jene Fahrt, über die er in seinem Werk 'Reise eines Livländers' berichtet. Die Beschreibung seiner Kurreise von Mitau nach Bozen in insgesamt zwölf Abschnitten ist in Komposition und Umfang sehr unterschiedlich angelegt. Auf das tagebuchartige Einleitungskapitel 'Reise von Riga nach Warschau' folgen sieben Abschnitte, die mit 'Warschau' überschrieben sind. Hierbei handelt es sich vornehmlich um die Wiedergabe der Eindrücke, die Schulz bei seinem erwähnten Aufenthalt in der polnischen Metropole gewonnen hat. Der Warschau-Teil stellt zugleich das Hauptstück des Reisewerks dar " (E. Donnert. Joachim Christoph Friedrich Schulz und seine 'Reise eines Livländers". In: Sehen und Beschreiben. S. 279 ff.) - Wurmspuren in den Gelenken, unterschiedlich braunfleckig, sonst gutes Exemplar. - Goed. IV 1, 935, 103; Engelmann I, S. 259; Recke/Napiersky IV, S. 150; Estreicher XXVII, S. 298; Winkelmann 713; Cat. Russica S-921; Hayn/Gotendorf VI, S. 404, und VIII, S. 316; Verlagskatalog Vieweg 1911, S. 325 ff.; Chodowiecki: Engelmann 758 und Bauer 1771.

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Singer, Isaac Bashevis: Die Familie Moschkat. Roman. Aus dem Amerikanischen von Gertrud Baruch. Carl Hanser Verlag Erste Aufl. 1984 München ISBN: 3446134468
778S. 8°

Leinen Ganzleinenband mit illuastrierten Vorsätzen (Stammbäume) und Schutzumschlag. Der Kopfschnitt mit winzigem Kratzer, hintere, obere Einbandecke mit dezenter Stauchung, ansonsten sehr guter Zustand. Buch der 1000 Bücher Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Die Familie Moschkat OT Di familie MuschkatOA 1950 (Vorabdruck 1945-48 in Jewish Daily Forward)DE 1984 Form Roman Epoche Moderne Mit Die Familie Moschkat hat Isaac Bashevis Singer dem jüdischen Warschau der Zwischenkriegszeit ein Denkmal gesetzt. Wie seine anderen Romane, schrieb Singer auch diesen in jiddischer Sprache. Inhalt: Die Romanhandlung setzt kurz vor dem Ersten Weltkrieg ein und endet mit dem Einmarsch der deutschen Truppen in Warschau 1939. Singer schildert den moralischen Zerfall einer wohlhabenden jüdischen Warschauer Kaufmannsfamilie. Auslöser für den Untergang ist der Vorstoß der Moderne in das traditionelle jüdische Leben, das noch biblischen Gesetzen folgte. Im Mittelpunkt des Romans steht Euser Henschel, ein mittelloser Student aus der Provinz, der in Warschau Mathematik und Philosophie studieren will. Dank eines Empfehlungsschreibens und einiger Zufälle erhält er Zugang zur Familie Moschkat, deren 80-jähriges Oberhaupt Meschulam zum dritten Mal geheiratet hat, was in den Reihen der zahlreichen bedürftigen Verwandten für Entsetzen sorgt. Seine neue Ehefrau bringt ihre Tochter Adele mit nach Warschau, der Moschkat im Fall einer Heirat eine beträchtliche Mitgift versprochen hat. Diese Mitgift im Auge, wirbt Henschel um Adele, obwohl er sich längst in Moschkats Enkelin Hadassa verliebt hat. Mit dem plötzlichen Tod Meschulams zerbricht das einigende Band der Familie. Die einzelnen Personen verfolgen egoistische Ziele und fühlen sich nicht mehr an moralische Gebote der jüdischen Tradition gebunden. Obwohl Hadassa mit ihrem frommen Mann Fischel Kuttner ein gute Partie gemacht hat und Adele vom verantwortungslosen Henschel ein Kind erwartet, beginnen Hadassa und Henschel eine leidenschaftliche und offene Liebschaft, die gegen alle gesetzten Normen verstößt. Der Verlust der jüdischen Gesetzesliebe führt zu Werteverlust und Orientierungslosigkeit, die dem stärker werdenden Einfluss von Außen nichts mehr entgegensetzen kann. Der Roman endet mit den Sätzen: "Der Tod ist der Messias. Das ist die Wahrheit" - eine zentrale Aussage in Singers Werk, der im Tod auf der Erde die einzige gewisse Erlösung sieht. Wirkung: Trotz der Ausstrahlungskraft des Romans auf Generationen, die das Schtetl nicht mehr selbst erlebt haben, erreicht Singer in der Darstellung jüdischen Lebens in Osteuropa nicht die emotionale Tiefe eines R Scholem Alejchem. W. Z. Kurzbeschreibung Über den Untergang einer Familie Reb Meschulam Moschkat, Oberhaupt einer vielköpfigen Familie und gewiefter Geschäftsmann, kehrt von einer Kur nach Warschau zurück, begleitet von seiner dritten Frau. Mit dieser allseits als skandalös empfundenen, überstürzten Heirat beginnt der Untergang der Familie Moschkat. Dem mächtigen, stadtbekannten Patriarchen steht der junge, weltabgewandte Euser Heschel Bannet gegenüber, der aus dem Schtetl nach Warschau gekommen ist, um die ewige Wahrheit und das irdische Glück auf anderen Wegen zu suchen als seine Vorfahren, und Koppel Berman, der skrupellose Aufsteiger. Über einen Zeitraum von fast dreißig Jahren - bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs - verfolgt Isaac B. Singer die eng miteinander verknüpften Schicksale. Mit satirischer Schärfe und oft mit ironischem Schmunzeln beschreibt er die geschäftlichen und privaten Intrigen, die erotischen Spannungen, das Machtstreben und die religiöse Grübelei. "Wer die Familie Moschkat kennt", schreibt Hans Daiber im Rheinischen Merkur , "weiß mehr über die Ostjuden und ihren Untergang. Und wohl auch über sich." Isaac Bashevis Singer (auch: Isaak Baschewis Singer; Pseudonyme, die er - neben Bashevis - zeitweilig verwendete, waren Varshavsky oder D. Segal; * 21. November 1902 in Leoncin, heute im Powiat Nowodworski (Masowien), Polen; 24. Juli 1991 in Surfside, Miami-Dade County, Florida) war ein polnisch-US-amerikanischer jiddischer Schriftsteller. Als erster und einziger jiddischer Schriftsteller erhielt er im Jahr 1978 den Nobelpreis für Literatur. Leben Die Zeit in Polen Isaac Bashevis Singer wurde als Icek Hersz Zynger in Leoncin als Sohn des dortigen Rabbiners Pinchos Menachem Zynger wahrscheinlich am 21. November 1902 geboren. Er selbst gab den 14. Juli 1904 an.[1] 1907 zieht die Familie nach Radzymin, an den Hof eines chassidischen Rabbiners, 1908 an die Krochmalna-Straße im jüdischen Armenviertel von Warschau, damals die größte jüdische und jiddischsprachige Ansiedlung der Welt (1910 sind ca. 300.000, knapp 40 % der 780.000 Einwohner, Juden). Die katastrophale Wirtschaftslage während des Weltkriegs zwingt die Familie, sich 1917 zu trennen - Isaacs Mutter, Batsheva, zieht mit ihm und seinem jüngeren Bruder Mosche[2] in ihre Heimatstadt Biłgoraj bei Lublin, wo ihre Brüder in der Nachfolge des Vaters als Rabbiner amtieren, und wo der heranwachsende Singer das Schtetl, die traditionelle Lebensform polnischer Juden, die sich dort infolge der Besonderheiten der geographischen und politischen Lage unverändert erhalten hat, aus eigener Anschauung kennenlernt ("Ich lebte jüdische Geschichte"). 1921 kehrt Singer wieder nach Warschau zurück, um sich am fortschrittlich-orthodoxen Tachkemoni-Seminar zum Rabbiner ausbilden zu lassen. Er bricht die Ausbildung nach einem Jahr ab und zieht zu seinen Eltern in die Provinz, kann jedoch aufgrund der Intervention seines älteren Bruders Israel Joschua Singer (1893-1944), der ein bekannter jiddischer Autor wird, 1923 als Korrektor für eine moderne jiddische Zeitschrift nach Warschau zurückkehren, wo er selbst zu schreiben beginnt. Bereits seine zweite Erzählung unterzeichnet er - um sich vom älteren Bruder zu unterscheiden - mit "Bashevis", ohne Vor- oder Zunamen. Der Name geht auf den Vornamen seiner Mutter Bathseba zurück.[3] Den vollen Namen "Isaac Bashevis Singer" verwendet er erstmals 1950 beim Erscheinen seines ersten übersetzten Werks, der amerikanischen Fassung des Romans "Die Familie Moschkat". Als "Bashevis" macht er sich früh einen Namen und wird das intensive Erlebnis seiner Entwicklungsjahre mehrmals literarisch darstellen und aufarbeiten. Er hat gerade einen ersten Roman, "Satan in Goraj", in Fortsetzungen veröffentlicht, als ihm der ältere Bruder, der 1933 in den Redaktionsstab der großen jiddischen Tageszeitung "Forverts" ("Jewish Daily Forward") nach New York berufen wurde, 1935 die Einreisemöglichkeit nach Amerika verschafft, die Isaac Bashevis Singer sogleich nutzt. Die Übersiedlung bedeutete auch die Trennung von seiner ersten Frau Runia Pontsch und vom gemeinsamen Sohn Israel Zamir (geb. 1929), der nach Moskau und dann nach Palästina ging (Vater und Sohn trafen sich 1955 wieder). Die Zeit in Amerika Singer ließ sich in New York nieder, und nach längeren Eingewöhnungsschwierigkeiten - sein autobiographischer Roman über diese Zeit trägt den Titel "Verloren in Amerika" - wird er ein produktiver und anerkannter jiddischer Autor, der vor allem im "Forverts" publiziert. 1938 hatte er erstmals Alma Wassermann, geborene Haimann (1907-1996), getroffen, die wie so viele aus Deutschland - in ihrem Fall aus München - geflohen war; die beiden heirateten 1940. 1943 erhält er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Allgemein bekannt wird Singer erst mit der 1953 erschienenen amerikanischen Übersetzung seiner 1945 entstandenen Kurzgeschichte "Gimpel der Narr" durch Saul Bellow, worauf er allmählich als großer Erzähler wahrgenommen wird. 1974 erhält er den National Book Award für seinen Roman "Feinde - die Geschichte einer Liebe", 1978 dann als erster und einziger jiddischer Schriftsteller für sein Gesamtwerk den Literaturnobelpreis: "für seine eindringliche Erzählkunst, die mit ihren Wurzeln in einer polnisch-jüdischen Kulturtradition universale Bedingungen des Menschen lebendig werden lässt" -...

[SW: Amerikanische Literatur | Roman | Familienchronik]

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WARSCHAU - die Stadt der Hoffnung, geschichte, polen, bildband, kunst, bauwerke, achitektur KRZYSZTOF RACINOWSKI ,JULIUSZ W. GOMULICKI: WARSCHAU - die Stadt der Hoffnung, Arkady", Warschau 1997 ISBN: 8221336469

58 seiten 18 cm illustrierter pappeinband, einband ,t guter zustand - WARSCHAU - die Stadt der Hoffnung.Warschau ist zwar jünger als die Mehrheit anderer großer europäischer Hauptstädte und steht ihnen sicherlich in der Einwohnerzahl sowie in der städtebaulichen Entwicklung nach,aber nimmt unter ihnen einen ganz besonderen Platz ein. Obwohl Warschau nebst dem ganzen Herzogsmasowien in das Königreich Polen erst im Jahre 1526 einverleibt wurde, versetzte man hierher die königliche Residenz bereits 70 Jahre später( 1 596), als es lediglich 300 Jahre alt war, wodurch die Stadt faktisch zur Hauptstadt der ganzen Adelsrepublik wurde. Ein solcher Aufstieg kommt wirklich selten vor. Aber nicht diese Tatsache war ausschlaggebend für die Sonderstellung Warschaus, sondern seine spätere Geschichte, die mit dem Schicksal anderer europäischer Hauptstädte nicht verglichen werden kann.Der fast rund 200 Jahre dauernde Abschnitt dieser Geschichte endete mit dem Untergang des ganzen polnischen Staates (1795}. In dieser Zeit fiel Warschau mehrmals zum Opfer der internationalen politischen Auseinandersetzungen. Zum erstenmal passierte das während des Schwedeneinfalls (1655-1657), zum zweiten — und drittenmal während des Kampfes um die polnische Krone (1702-1708 und 1733), zum vierten -letzten Mal waren das blutige Kämpfe um die Rettung der Adelsrepublik (1794), deren Untergang (1795) auch den Verfall Warschaus nach sich zog..."Auszüge aus dme Buch

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