Walter Sommer

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Lust, Benedict und Walter Sommer (Hrsg.): Die Jungmühle. Das Bad der Blutwäsche. Von Dr. med. & nat. Benedict Lust, New York, unter Mitarbeit von C. Parasco, Dr. H. Lindlahr, Dr. M. Ferrin, Dr. L. Hartmann u.a. Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Walter Sommer. 2. verm. u. durchges. Aufl. Hamburg, Verlag Walter Sommer, [1929].
Dieses "langdauernde, heiße Brausebad, durchgeführt mit einer neuen und einfachen Apparatur, wäscht tatsächlich die Gifte und festsitzenden Stoffwechselrückstnde aus dem Körper. Es erleichtert akute und sehr schmerzhafte Zustände in einer fast ans wunderbare grenzenden Weise. Es ruft eine wohltätige Entspannung der Nerven hervor [...usw.]" (Vorwort von Bernarr Macfadden). - Der Hrsg. Walter Sommer (1887-1985) war der radikalste Reformer unter den Vegetariern u. Verfechter der Rohkost. 1924 gründete er in Rendsburg/Holstein einen Verlag für Schriften zur Lebensreform u. ein Versandgeschäft für Früchte, Nüsse, Honig u. ähnliche Produkte. Seit 1925 verschickte er dann regelmäßig die "Lichtheilgrüße", in seinen Aufsätzen bezieht er sich immer auf die Lebensweise: "Schafft Euch einen Garten an, und Ihr werdet frei!". Seit 1950 veröffentlicht er bis 1981 die "Hausnachrichten". Seine Radikalität bezog sich darüber hinaus auch auf Wirtschafts- u. Sozialreformen. Dass aber sein 1931 im Selbstverlag erschienes Buch: "Das Spiegelbild der Weltgeschichte" im NS beschlagnahmt u. eingestampft wurde, ist zu hinterfragen, denn noch im Okt. 1934 bot er in einer Preisliste dieses Werk an. Verschiedene Verlautbarungen zeigen Verbindungen zu dem Lebensreformer Werner Zimmermann. - Leicht bestossen u. angeknickt; Innendeckel mit Besitzerstempel; seltene Anstreichungen, sonst ein gutes Expl.

135 S., mit Textabb., Gr.-8°, O-Karton

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Sommer, Wolfgang und Helmut Ruppel (Hrsg.): Antwort aus der Geschichte. Beobachtungen und Erwägungen zum geschichtlichen Bild der Kirche. Berlin: Christl. Zeitschriftenvlg., 1969.
Ein gutes Ex. - INHALT // Friedemann Merkel Vorwort des Rektors der Kirchlichen Hochschule Berlin. Kurt Scharf Grußwort des Bischofs der Berlin-Brandenburgischen Kirche. Wolfgang Sommer und Helmut Ruppel Zum Geleit. Ragnar Bring Die Bedeutung des Alten Testamentes für die Christologie der Alten Kirche. Walter Elliger Zur Bilderfrage in der Alten Kirche. Karl-Gottfried Eckart Die Kuh des apokryphen Ezechiel. Walter Delius Papst Hadrian II. (867-872) und die beiden Hinkmare. Friedrich Wilhelm Kantzenbach Einheit und Uneinigkeit in der vorreformatorischen Zeit der Kirche. Franz Lau Luthers vierte Bauernschrift. Wilhelm Maurer Der kursächsische Salomo. Zu Luthers Vorlesungen über Kohelet (1526) und über das Hohelied (1530/31). Robert Stupperich Iudicia de Luthero Bekannte und unbekannte Urteile über den Reformator. Regin Prenter Der Sinn der Lehre von den "notae ecclesiae". in den lutherischen Bekenntnisschriften. Ernst-Wilhelm Kohls Erasmus von Rotterdam in der Deutung Wilhelm Diltheys. Thomas Bonhoeffer Die Vorgeschichte der Begriffe Institut, Institution und Anstalt und ihre Rezeption ins kirchliche Rechtsdenken. Karl Kupisch Der Sohn der Revolution und der Statthalter Christi. Eine politische Skizze anläßlich des 200. Geburtstages Napoleons (15. August 1769). Friedrich Smend Ein unveröffentlichter Brief Schleiermachers. Gert Haendler Julius Wiggers. Ein Rostocker Theologe und Widerstandskämpfer des 19. Jahrhunderts. Michael Bunners Vom Glauben der Vorfahren Thomas Manns in Mecklenburg. Ein Kapitel lutherischer Frömmigkeitsgeschichte. Bibliographie Walter Dress. Zusammengestellt von Michael Bunners und Wolfgang Sommer. Autorenverzeichnis.

Walter Dress zum 65. Geb. 256 S., gebundene Ausgabe mit Umschl.

[SW: Religion, Kirche, Geschichte, Reformation, Luther]

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Sommer, Walter: Das Spiegelbild der Weltgeschichte. Erstausg. Hamburg, Verlag Walter Sommer [Selbstverlag], [1932]. ; 1. Ed.
Ein kurioses völkisches Werk, das sich bei der Interpretation der Offenbarung Johannis auch auf L. Albert "Die Urbibel der Ario-Germanen", Wendrin "Die Entdeckung des Paradieses" u. Jens Jürgens "Der biblische Moses als Pulverfabrikant, Räuberhauptmann und Erzbolschewist" bezieht. Besonders bemerkenswert ist das Kapitel von u. nach Günther Kirchhoff: "Der organische Aufbau des Gaues der Tyrboker im heutigen Mittel-Baden" (S.195-243 mit mehrfach eingefalteter Landkarte des Gebietes), denn Himmlers Runenmystiker Wiligut/Weisthor unternahm im Juli 1936 eine 22tägige Dienstreise gerade in dieses Gebiet, offensichtlich nach Kirchhoffs Angaben u. tlw. auch in dessen Begleitung. Der umfangreiche Bericht liegt im Bundesarchiv Potsdam. Die Wissenschaftler aus Himmlers "Ahnenerbe" sahen Kirchhoff allerdings eher als quertreibenden Spinner (Siehe dazu Kater: "Das Ahnenerbe" der SS 1935-1945, München 1997). - U.a. über: Die Gliederung der Offenbarung Johannis; Die Sendschreiben an die Kirche; Einführung in das Wesen der göttlichen Waltung; Die letzten Glanztage des Römerreiches; Die Völkerwanderung; Deutsch oder Römisch?; Der Tempel Gottes (Die große Pyramide); Mönche u. der Papst; Germanien (Das Weib mit der Sonne bekleidet); Der Drache (Das mosaische Judentum); Der Fenriswolf; Die Midgardschlange (Die Kolonialpolitik Großbritanniens u. die Londoner Börse); Die letzten sieben Plagen (Die Entwicklung des Vernichtungskampfes gegen Deutschland); Babylon, die große Buhlerin; Die Wiedergeburt Deutschlands; Der Anbruch des tausendjährigen Friedensreiches; Das Reich der Herrschaft Gottes. - Walter Sommer (1887-1985) war einer der radikalste Reformer unter den Vegetariern u. Verfechter der Rohkost. 1924 gründete er in Rendsburg/Holstein einen Verlag für Schriften zur Lebensreform u. ein Versandgeschäft für Früchte, Nüsse, Honig, Getreidemühlen u. ähnliche Produkte. Seit 1925 verschickte er dann regelmäßig das Periodikum "Lichtheilgrüße", in seinen Aufsätzen propagiert er dort immer wieder: "Schafft Euch einen Garten an, und Ihr werdet frei!". Ab 1950 veröffentlichte er bis 1981 die "Hausnachrichten". Sommers Buch "Das Urgesetz der natürlichen Ernährung" erschien bis 1972 in drei Aufl. u. ist ebenfalls ein gesuchter Titel. Seine Radikalität bezog sich auch auf Wirtschafts- u. Sozialreformen. Dass aber der vorliegende Titel im NS angeblich beschlagnahmt u. eingestampft wurde, ist zu hinterfragen. Auch ein Schreibverbot im NS scheint nicht bestanden zu haben, da weiterhin Sommers Aufsätze in den "Lichtheilgrüße" gedruckt wurden, wie z.B. "Gedanken zur Geschichte des deutschen Volkes" (April 1939). Versch. Äusserungen in seinen Arbeiten zeigen auch Verbindungen zu dem Schweizer Werner Zimmermann (z.B. Hrsg. von "Tau. Monatsblätter für Erkenntnis und Tat."). - Einband leicht bestossen, berieben u. geringfügig fleckig; papierbedingt gebräunt, sonst ein gutes Expl.

522 S., 3 Bll., mit Textfig. u. 3 Falttaf. (eine farbig), Gr.-8°, O-Karton

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Sommer, Walter: Das Spiegelbild der Weltgeschichte. Erstausg. Hamburg, Verlag Walter Sommer [Selbstverlag], [1932]. ; 1. Ed.
U.a. über: Die Gliederung der Offenbarung Johannis; Die Sendschreiben an die Kirche; Einführung in das Wesen der göttlichen Waltung; Die letzten Glanztage des Römerreiches; Die Völkerwanderung; Deutsch oder Römisch?; Der Tempel Gottes (Die große Pyramide); Mönche u. der Papst; Germanien (Das Weib mit der Sonne bekleidet); Der Drache (Das mosaische Judentum); Der Fenriswolf; Die Midgardschlange (Die Kolonialpolitik Großbritaniens u. die Londoner Börse); Die letzten sieben Plagen (Die Entwicklung des Vernichtungskampfes gegen Deutschland); Babylon, die große Buhlerin; Die Wiedergeburt Deutschlands; Der Anbruch des tausendjährigen Friedensreiches; Das Reich der Herrschaft Gottes. - Ein kurioses völkisches Werk, das sich bei der Interpretation der Offenbarung Johannis (darunter auch die "sieben Plagen") auch auf L. Albert "Die Urbibel der Ario-Germanen", Wendrin "Die Entdeckung des Paradieses" u. Jens Jürgens "Der biblische Moses als Pulverfabrikant, Räuberhauptmann und Erzbolschewist" bezieht. Besonders bemerkenswert ist das Kapitel von u. nach Günther Kirchhoff: "Der organische Aufbau des Gaues der Tyrboker im heutigen Mittel-Baden" (S. 195-243 mit mehrfach eingefalteter Landkarte des Gebietes), denn Himmlers Runenmystiker Wiligut/Weisthor unternahm im Juli 1936 eine 22tägige Dienstreise gerade in diesem Gebiet, offensichtlich nach Kirchhoffs Angaben u. tlw. auch in dessen Begleitung. Der umfangreiche Bericht liegt im Bundesarchiv Potsdam. Die Wissenschaftler aus Himmlers "Ahnenerbe" sahen Kirchhoff allerdings eher als quertreibenden Spinner (Siehe dazu Michael H. Kater: "Das Ahnenerbe" der SS 1935-1945, München 1997). - Walter Sommer (1887-1985) war einer der radikalste Reformer unter den Vegetariern u. Verfechter der Rohkost. 1924 gründete er in Rendsburg/Holstein einen Verlag für Schriften zur Lebensreform u. ein Versandgeschäft für Früchte, Nüsse, Honig, Getreidemühlen u. ähnliche Produkte. Seit 1925 verschickte er dann regelmäßig das Periodikum "Lichtheilgrüße", in seinen Aufsätzen propagiert er dort immer wieder: "Schafft Euch einen Garten an, und Ihr werdet frei!". Ab 1950 veröffentlichte er bis 1981 die "Hausnachrichten". Sommers Buch "Das Urgesetz der natürlichen Ernährung" erschien bis 1972 in drei Aufl. u. ist ebenfalls ein gesuchter Titel. Seine Radikalität bezog sich auch auf Wirtschafts- u. Sozialreformen. Dass aber der vorliegende Titel im NS angeblich beschlagnahmt u. eingestampft wurde, ist zu hinterfragen. Auch ein Schreibverbot im NS scheint nicht bestanden zu haben, da weiterhin Sommers Aufsätze in den "Lichtheilgrüße" gedruckt wurden, wie z.B.: "Gedanken zur Geschichte des deutschen Volkes" (April 1939). Verschiedene Äusserungen in seinen Arbeiten zeigen auch Verbindungen zu dem Schweizer Werner Zimmermann (z.B. Hrsg. von "Tau. Monatsblätter für Erkenntnis und Tat."). - Einband etwas fleckig u. leicht bestossen; Karte zum Tyrboker-Gau knittrig u. in den Falzknicken hinterlegt; papierbedingt gebräunt, sonst ein gutes Expl. der Leinenausgabe.

522 S., 3 Bll., mit Textfig. u. 3 gefalteten (eine davon farb.) Taf., Gr.-8°, O-Leinen

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