Voltaire Candide Optimismus

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Voltaire: Candide oder der Optimismus : aus dem Deutschen übersetzt von Herrn Doktor Ralph samt den Bemerkungen, die man in der Tasche des Doktors fand, als er zu Minden im Jahre des Heils 1759 starb. | Mit 18 Bildern von Michael Mathias Precht, Maler zu Nürnberg, Büchergilde Gutenberg Erste Auflage dieser Ausgabe 1989 Frankfurt am Main, Wien ISBN: 376323618x
171S. 4°

Leinen Buch der 1000 Bücher Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Candide OT Candide ou L'optimisme OA 1759 DE 1776Form Roman Epoche Aufklärung In seinem philosophischen Roman Candide oder Der Optimismus kehrt Voltaire die von Gottfried Wilhelm R Leibniz aufgestellte These von "dieser Welt als der besten aller möglichen" ins Ironische um, indem er die Welt als eine in sich fragwürdige Konstruktion darstellt. Der Roman ist eines der wichtigsten Werke der französischen Aufklärung. Entstehung: Voltaires Grundüberzeugungen von einer vernünftigen Einrichtung der Welt waren durch die Beendigung seiner Freundschaft mit König Friedrich II. von Preußen (1712-86), durch Berichte über den Siebenjährigen Krieg (1756-63) sowie durch das Erdbeben von Lissabon (1755) erschüttert worden. Seine daraus entstehenden Zweifel an einem optimistischen Weltbild der Metaphysik nahm Voltaire zum Anlass, diese in einem Roman auszudrücken. Inhalt: Candide (von latein. canditus, aufrichtig), ein neugieriger Beobachter der Geschehnisse seiner Zeit, sieht sich mit den Lebensanschauungen seines Lehrers, Maitre Pangloss, konfrontiert, die besagt, dass alles, was in der Welt passiere, den Menschen nur zum Besten gereiche, auch die Katastrophen. Die Suche nach seiner geliebten Cunegonde führt Candide quer durch Europa, über Südamerika nach Portugal, wo er das Erdbeben von Lissabon miterlebt. Schließlich trifft er Cunegonde wieder: Sie wurde aus ihrer Heimat vertrieben, von Soldaten geschändet und befindet sich unter der Kontrolle eines Großinquisitors sowie eines Juden. Um weiteres Unheil zu verhindern, bringt Candide beide Gegner um. Immer wieder begegnet er seiner Geliebten, er gerät in die Hände von Kannibalen und Seeräubern, kann sich aber beide Male befreien. Als Candide den Gelehrten Martin trifft, erklärt ihm dieser, dass in der Welt nicht alles aufs Beste ausgerichtet sei, sondern dass neben einem guten auch ein böses Prinzip existiere. In Venedig versucht der Edelmann Pococurante dem lernbegierigen Candide zu vermitteln, die einzige Freude in dieser Welt sei zu akzeptieren, dass man an nichts Freude finden könne. Zuletzt gelangt Candide nach Konstantinopel, wo er Cunegonde wieder begegnet und die inzwischen zur Xanthippe Gewordene heiratet. Nach dem Erwerb eines kleinen Landgutes entdeckt er eine befriedigende Beschäftigung darin, "seinen Garten zu bestellen". Aufbau: Voltaires Roman weist viele Elemente des Barockromans auf: Schiffbruch, Trennung und Wiederbegegnung der Liebenden, Katastrophen, Erkundung fremder Länder etc. Diese werden episodenartig miteinander verwoben, sodass Candide Schritt für Schritt zu der Einsicht gelangt, dass die Lehren seines Lehrers Pangloss nicht aufrecht zu erhalten sind. Hinter zahlreichen satirischen Elementen, die sich vordergründig zu einer humoristischen Erzählung fügen, verbirgt sich zum einen die nachdrückliche Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der Zeit; zum anderen wird auf diese Weise der Sinn des Lebens bzw. die Existenz eines alles zum Guten lenkenden Gottes angezweifelt. Die wirkliche Welt bringt Candide dazu, die theoretische Welt, die Welt der Ideale zu ignorieren. Die Episodenhaftigkeit des Romans beruht nicht nur auf einzelnen Motiven, sondern auch auf einer Vielzahl an geschilderten Utopien und Lehren, die darin münden, dass die tägliche Arbeit die beste Möglichkeit darstellt, das Leben in seiner Komplexität zu bewältigen. Wirkung: Candide war Vorbild für Werke verschiedenster Kunstrichtungen. Er eignete sich für Parodien und für Gegenschriften, so etwa der Anti-Candide von Justus Möser (1720-94). Der französische Komponist Jean-Benjamin de La Borde (1734-94) schrieb 1768 eine Oper mit dem Titel Candide. Im 20. Jahrhundert bildet Leonard Bernsteins (1918-90) Candide-Musical (1956) einen der Höhepunkte der modernen Candide-Rezeption. In den 1960er Jahren begann sich auch der Film für den Stoff zu interessieren. In der Malerei war es Paul Klee (1879-1940), den Voltaires Roman zu zahlreichen Illustrationen inspirierte. C. V. Fadengehefteter, geprägter Ganzleinenprachtband mit illustriertem Schutzumschlag, dieser feinsäuberlich in nichtgilbende, transparente und selbstklebende Buchbindefolie eingeschlagen, der Umschlag (unter der Folie) deutlich gebrauchsspurig (gewellt, mit zahlreichen Randbereibungen, geknickt). Am der Unterkante des Vorderdeckels kleine Läsur des Buchleinens. Ex-Libris auf Innendeckel, handschriftlicher Namenseintrag von 1989 auf Titelblatt, ansonsten guter Zustand dieser Prachtausgabe mit den Prechtlschen Illustrationen.

[SW: Büchergilde Gutenberg | Illustrierte Literatur]

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Moreau, Adrien/Mylius, Wilhelm Ch. S./Voltaire: Candide oder Der Optimismus Oder Der Optimismus. ANACONDA, UNB ISBN: 3866470746
Eine der amüsantesten und scharfsinnigsten Satiren der Weltliteratur. Dem arglosen jungen Candide erscheint das westfälische Schlösschen, auf dem er seine Kindheit verlebt hat, als paradiesisch-vollkommen, als bester aller möglichen Wohnorte. Leider begeht er - in aller Unschuld - das Verbrechen, Kunigunde, die appetitliche Tochter des Hauses, zu küssen, und wird mit Tritten in den Hintern aus seinem Kindheitsparadies davongejagt.Nun tritt er eine Reise an, die ihn kreuz und quer durch ganz Europa, Südamerika bis in das utopische Eldorado führt. Eine Kette von abenteuerlichen Erlebnissen, Krieg und die Verfolgungen der spanischen Inquisition, Schiffbruch und Erdbeben, plötzlichen Reichtum und ebenso plötzlichen Verlust, muß der Held durchstehen, bis er in Konstantinopel auf überraschende Weise Kunigunde und seine Freunde wiedertrifft.Im Kostüm amüsantester Unterhaltung versteckt sich eine der scharfsinnigsten philosophischen Satiren, die jemals gegen den Optimismus der Aufklärunggeschrieben wurden. Mit Ironie und sarkastischem Wortwitz führt Voltaire (1694-1778) die Leibnizsche Doktrin des "Alles ist gut" ad absurdum, bedarf es doch einer Reihe fast tödlich endender Abenteuer, bis der gutgläubige, von seinem Lehrer Pangloß zu stetem Optimismus angehaltene Candide erkennt, wieviel in dieser Welt im argen liegt.

NEUBUCH! 2006. 159 S. m. zahlr. Illustr. 19 cm 196 mm x 129 mm x 19 mm

[SW: Französische Belletristik / Roman, Erzählung]

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Voltaire: Candide oder der Optimismus Mit e. Nachw. v. Ingrid Peter u. e. Essay v. Egon Friedell, DIOGENES, Dezember 2005 ISBN: 3257234910
Dem arglosen jungen Candide erscheint das westfälische Schlösschen, auf dem er seine Kindheit verlebt hat, als paradiesisch-vollkommen, als bester aller möglichen Wohnorte. Leider begeht er - in aller Unschuld - das Verbrechen, Kunigunde, die appetitliche Tochter des Hauses, zu küssen, und wird mit Tritten in den Hintern aus seinem Kindheitsparadies davongejagt. Nun tritt er eine Reise an, die ihn kreuz und quer durch ganz Europa, Südamerika bis in das utopische Eldorado führt. Eine Kette von abenteuerlichen Erlebnissen, Krieg und die Verfolgungen der spanischen Inquisition, Schiffbruch und Erdbeben, plötzlicher Reichtum und ebenso plötzlicher Verlust, muss der Held durchstehen, bis er in Konstantinopel auf überraschende Weise Kunigunde und seine Freunde wiedertrifft. Im Kostüm amüsantester Unterhaltung versteckt sich eine der scharfsinnigsten philosophischen Satiren, die jemals gegen den Optimismus der Aufklärung geschrieben wurden. Mit Ironie und sarkastischem Wortwitz führt Voltaire (1694-1778) die Leibnizsche Doktrin des "Alles ist gut" ad absurdum, bedarf es doch einer Reihe fast tödlich endender Abenteuer, bis der gutgläubige, von seinem Lehrer Pangloß zu stetem Optimismus angehaltene Candide erkennt, wieviel in dieser Welt im Argen liegt.

NEUBUCH! 2005. 213 S. 18 cm 179 mm x 113 mm x 14 mm; detebe Diogenes Taschenbücher Nr.23491

[SW: Französische Belletristik / Roman, Erzählung]

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Voltaire: Candide Oder der Optimismus. Roman, DTV, 049 ISBN: 3423137509
Eine der amüsantesten und scharfsinnigsten Satiren der Weltliteratur in der neuen Übersetzung von Wolfgang TschökeDem arglosen jungen Candide erscheint das westfälische Schlösschen, auf dem er seine Kindheit verlebt hat, als paradiesisch-vollkommen, als bester aller möglichen Wohnorte. Leider begeht er - in aller Unschuld - das Verbrechen, Kunigunde, die appetitliche Tochter des Hauses, zu küssen, und wird mit Tritten in den Hintern aus seinem Kindheitsparadies davongejagt. Nun tritt er eine Reise an, die ihn kreuz und quer durch ganz Europa, Südamerika bis in das utopische Eldorado führt. Eine Kette von abenteuerlichen Erlebnissen, Krieg und die Verfolgungen der spanischen Inquisition, Schiffbruch und Erdbeben, plötzlichen Reichtum und ebenso plötzlichen Verlust, muß der Held durchstehen, bis er in Konstantinopel auf überraschende Weise Kunigunde und seine Freunde wiedertrifft. Im Kostüm amüsantester Unterhaltung versteckt sich eine der scharfsinnigsten philosophischen Satiren, die jemals gegen den Optimismus der Aufklärung geschrieben wurden. Mit Ironie und sarkastischem Wortwitz führt Voltaire (1694-1778) die Leibnizsche Doktrin des "Alles ist gut" ad absurdum, bedarf es doch einer Reihe fast tödlich endender Abenteuer, bis der gutgläubige, von seinem Lehrer Pangloß zu stetem Optimismus angehaltene Candide erkennt, wieviel in dieser Welt im argen liegt.

NEUBUCH! Neuausg. 2009. 152 S. 19 cm 191 mm x 121 mm x 11 mm; dtv Taschenbücher Bd.13750

[SW: Französische Belletristik / Roman, Erzählung]

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