Victor Brauner

Es wurden insgesamt 245 Einträge zu 'Victor Brauner' gefunden (Stand: 14.03.2012).

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Brauner, Victor: Victor Brauner. Peintures 1963/1964. Paris: Galerie Alexandre Iolas, 1965.
Papierbedingt leicht verfärbt, sonst gutes Exemplar - Texte frz. - Victor Brauner (1903 - 1966) war ein französischer Maler jüdisch-rumänischer Abstammung und bedeutender Vertreter des Surrealismus. Hermann Brauner, der Vater des Künstlers, war ein wohlhabender, gebildeter Kaufmann und stammte aus Galatz. In der Ehe mit Debora Goldner wurden die Kinder Rudolf, Rovena, Victor, Veronica, Harry und Theodor-Cesar geboren. 1912 übersiedelte die Familie nach Wien, mit der Absicht, sich dort endgültig nieder zu lassen. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs jedoch zogen die Brauners nach Bukarest, wo Victor sein Kunststudium beendete. 1924 gründete er das dadaistische Journal 75 HP. Er nahm dann, im November 1924, an der berühmten Contimporanul-Ausstellung teil, zusammen mit Paul Klee, Hans Arp, Kurt Schwitters, Hans Richter, Arthur Segal, Marcel Janco, Hans Mattis-Teutsch u.a. herausragenden Vertretern der Avantgarde. Es folgte, 1925, sein erster Aufenthalt in Paris und die Begegnungen in der Galerie Pierre Loeb mit der Elite der Moderne - Picasso, Max Ernst, Giorgio de Chirico, Joan Miro u.a. 1933 verhalf ihm Andre Breton dort zu seiner ersten Einzelausstellung. Damals begann sein aufsteigender Weg in der europäischen Kunst. 1938 verlor er bei einer Schlägerei das linke Auge, das Bildmotiv des überdimensionalen, starren einzelnen Auges wird fortan häufig in seinen Werken wiederkehren. Brauner gehörte, wie auch Constantin Brancusi, Eugene Ionesco, Mircea Eliade, Panait Istrati und Emil Cioran, zu der bedeutenden Gemeinde von Pariser Exil-Rumänen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Und so blieb er - mit kurzen Unterbrechungen und zahlreichen Ausstellungen in den größten Museen und Galerien der Welt, von Prag, Zürich, Rom, Venedig, Mailand und Wien bis Chicago, San Francisco, Houston und New York - Zeit seines Lebens in Paris. Auf seinem Grabstein aus weißem Marmor auf dem Friedhof von Montmartre, ist sein Credo eingemeiselt: "Pour moi, peindre c'est la vie, la vraie vie, ma vie" (Für mich bedeutet malen - Leben, das wahre Leben, mein Leben). -

18 Bl. + Beilage Mit zahlr. Abb. - Broschiert.

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Brauner, Victor; Ses frontieres noires.

Galerie Iolas, Paris, 1970. 4o, sewn as issued (softbound) with white wrappers printed in black. Number 183 of an edition of 1000 copies. Illustrated throughout in black and white. The copyright belongs to Jaqueline Brauner, Victor Brauners wife. The exhibition in Paris took place 1970. Victor Brauner died in 1966. In this copy a small white card inscribed by "Jaquline Victor Brauner. "

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Brauner, Victor Kuni, Verena: Victor Brauner: Der Künstler als Seher, Magier und Alchimist. Untersuchungen zum malerischen und plastischen Werk 1940-1947. (Europäische Hochschulschriften). Frankfurt/M., Berlin, Bern, Wien: Peter Lang Vlg. 1995. ISBN: 978-3-631-47810-3
1940: Paris wird von Hitlers Truppen besetzt. Victor Brauner - Jude deutsch-rumänischer Herkunft, der seit 1932 zum Kreis der Pariser Surrealisten gehört - flieht in die Basses-Alpes, wo er sich bis zum Kriegsende verbergen wird. Diese Zeit der Isolation steht für Brauner im Zeichen einer intensiven Beschäftigung mit hermetischem Gedankengut, der Lektüre magischer und kabbalistischer Schriften sowie der Dichtungen des Romantikers Novalis. Gleichzeitig führt ihn der Mangel an Malmitteln zum künstlerischen Experiment mit Kerzenwachs und Naturmaterial. Grundlage der Monographie ist eine eingehende quellenorientierte Analyse der in dieser Werkphase entstandenen Arbeiten Victor Brauners. Auf ihrer Basis wird sein Selbstverständnis als 'Künstler-Magier' in romantischer Tradition nachgezeichnet und in den Zusammenhang der hermetischen Orientierung des Surrealismus nach 1940 gestellt. Vorgelegt wird damit die erste wissenschaftliche Untersuchung der zwischen 1940 und 1947 geschaffenen Hauptwerke des Künstlers.

XI, 212 S., 77 Abb. Br. *neuwertig*

[SW: Kunstwissenschaft; Künstlermonographien]

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Zuch, Rainer: Die Surrealisten und C. G. Jung Studien zur Rezeption der analytischen Psychologie im Surrealismus am Beispiel von Max Ernst, Victor Brauner und Hans Arp. Diss. VDG-VERLAG, ISBN: 3897394480
Der Surrealismus war die erste Künstlerbewegung, die für ihre künstlerische Produktion die Tiefenpsychologie systematisch in Anspruch nahm. Dabei ging die Forschung bisher von einer Konzentration auf Freuds Psychoanalyse und der deutlichen Ablehnung der analytischen Psychologie C. G. Jungs aus. Die vorliegende Studie belegt erstmals eine umfassende Rezeption Jungs im Kreis der Surrealisten. Dabei ist durchweg eine so selektive wie strategische Wahrnehmung der Theorien Freuds und Jungs festzustellen. Im ersten Teil der Arbeit wird der bislang fehlende systematische Vergleich surrealistischer mit jungianischen Positionen vorgenommen. Es lassen sich weitreichende Interessenüberschneidungen auf Gebieten feststellen, die Freud ausklammert, wie Alchemie, Okkultismus, Magie und Parapsychologie sowie deren Verknüpfung mit psychologischen Fragestellungen. In den surrealistischen Mythenkonzeptionen sind jungianische neben freudianischen Elementen nachzuweisen, ebenso in der Auffassung der Funktion von Sprache und Bild im Unbewussten. Die Romantik, einer der tragenden Pfeiler des Surrealismus, prägt mit ihren Vorstellungen von der symbolischen Lesbarkeit der Welt, der Belebtheit der Dinge, der psychologischen Natursymbolik und dem Konzept des Ich als Spiegel des Kosmos auch die Lehren Jungs bis in Details. Im zweiten Teil wird die Rezeption mit Werkanalysen, der Relektüre von Texten und biographischen Aspekten in drei monographischen Kapiteln am Werk von Max Ernst, Victor Brauner und Hans Arp konkretisiert. Hier lassen sich unterschiedliche Rezeptionsweisen herausarbeiten: Steht bei Ernst und Brauner die Verwendung Jungscher Theoreme vom kollektiven Unbewussten, der Archetypenlehre und der tiefenpsychologischen Alchemiekonzeption zur Ausgestaltung komplexer Privatmythologien im Mittelpunkt, ist es bei Arp die Formulierung einer postromantischen künstlerischen Philosophie. Im systematischen wie in den monographischen Teilen zeigt sich dabei oftmals eine Kombination von Ideen Jungs und Freuds. Die Künstler gingen bei der Auswahl ihrer Quellen wesentlich freier vor, als ihnen die Forschung bislang unterstellt.

NEUBUCH! 2004. 341 S. m. 49 Abb. auf Taf. 24 cm; Marburger Studien zur Kunst- und Kulturgeschichte Bd.6

[SW: Surrealismus, Jung, Carl G.; Dissertationen, Ernst, Max, Brauner, Victor, Arp, Hans, Analytische Psychologie]

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