Unterwelt

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UNSERE UNTERWELT. Berlin, Kursbuch/Rotbuch 1976.
[=KURSBUCH 44. Herausgegeben von Karl Markus Michel und Harald Wieser. Unter Mitarbeit von Hans Magnus Enzensberger].; Inh.: Monica Weber-Nau: Lutz, Klaus, Volker, Monika. Wir da unten, die da oben. Berichte aus der Frankfurter Unterwelt/ Ralf Thenior: Die schnelle Mark auf St.Pauli. Notizen aus dem Vergnügungsviertel./ Werner Mathes: Unterwelt en miniature. (Unterwelt in Fulda)/ Hans Häussler: Kurt der Eierdieb. Eine Karriere. Protokoll/ Andreas Heuer: Zock in Deutschland/ Jochen Schickedanz: Homo-Strich. Zwei Interviews/ Jenny Liebreich: Ein bißchen über dem Strich/ Knut Engelhardt: Die Logik der Kriminalisierung. Bemerkungen zur Dialektik von Konformität und Kriminalität/ Harald Wieser: Oberwelt als Unterwelt. Über Steuerbetrug, Bilanzschwindel, Korruption, Bestechung, Wechselreitereien, Kreditmanöver und vom Mißgeschick eines Unternehmers derenthalben nicht nur angeklagz, sondern auch verurteilt zu werden./ Wolfgang Gabel: Der Boß/ Peter-Paul Zahl: Die Zerstörung der Mitmenschlichkeit - Lumpen im Schließfach./ Falco Werkentin: Jenseits der Kriminalstatistik. Überlegungen zur zunehmenden Gefährdung unserer inneren Sicherheit.; Einband ger.berieben.

Paperback, 8°, 192 S.

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Eberhardt, Gönke: JHWH und die Unterwelt. Spuren einer Kompetenzausweitung JHWHs im Alten Testament. (Forschungen zum Alten Testament. 2. Reihe 23). Tübingen: Mohr Siebeck 2007.
Das Alte Testament setzt auf sehr unterschiedliche Weise den Gott Israels mit der Unterwelt in Verbindung. Während in einigen Texten das Totenreich als Ort der absoluten Gottesferne erscheint, wird es an anderen Stellen als etwas verstanden, in das die Macht Gottes wirksam hineinreicht. Gönke Eberhardt beschreibt vier parallele Entwicklungen in der Religionsgeschichte Israels, in deren Rahmen sich das Verständnis von Gott und Unterwelt veränderte: ausgehend von JHWH als einem Gott, dem Tod und Totenreich buchstäblich fernliegen, hin zu einem Gott, dessen Machtbereich die Unterwelt auf unterschiedliche Weise einschließt, der Menschen dort hinein- und wieder herausführt. Die Dissertation wurde mit dem Lucas-Nachwuchswissenschaftlerpreis 2007 ausgezeichnet.

XII, 450 S. Ln. *neuwertig*

[SW: Philosophie, Religionen]

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Friedrich, Prinz von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg,
Friedrich (1800-1865), Prinz von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (Prinz von Noer). E. Brief m. U. "FrederickPrz[...]H", Paris, 9. April 1859, 1 Seite 8°. Doppelblatt. - An eine "Frau Hofräthin", wohl Henriette Feuerbach (gemäß eines zeitgen. Sammlervermerks am linken unteren Rand der Recto-Seite: "Don[atio] Fr. Prof. Feuerbach"), die 1833 den Philologen und Archäologen Joseph Anselm von Feuerbach geehelicht und sich viele Jahre später Verdienste als Betreuerin und Verwalterin des Werks sowie des Nachlasses ihres Stiefsohnes, des Malers Anselm Feuerbach, erworben hatte: "Endlich vermag ich Ihnen die beruhigende & willkommene Auskunft zu geben, daß der Dante' doch noch in die hiesige Ausstellung gelangt [...]". Bei dem erwähnten Bild Feuerbachs handelt es sich um eines von vier Gemälden Feuerbachs, die allesamt vor dem Zeitpunkt des vorliegenden Briefes entstanden sind und Dante in mehrfacher Gestaltung zum Thema haben: um die 1851/52 entstandene "Dantebarke" nach Delacroix' "Dante et Virgile aux Enfers" von 1822, um die 1853/54 entstandene Ölstudie "Dante und Vergil in der Unterwelt", um das 1858 entstandene Gemälde "Dante und Vergil in der Unterwelt" oder letztlich um das im selben Jahr geschaffene "Dantes Tod mit Erscheinung Beatrices". - Am oberen Blattrand der Recto-Seite von derselben Hand wie die Notiz zur Hofrätin Feuerbach der Vermerk "Friedrich Augustenburg-Noer, Prinz v. Schleswig-Holstein".

Friedrich (1800-1865), Prinz von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (Prinz von Noer). E. Brief m. U. "FrederickPrz[...]H", Paris, 9. April 1859, 1 Seite 8°. Doppelblatt. - An eine "Frau Hofräthin", wohl Henriette Feuerbach (gemäß eines zeitgen. Sammlervermerks am linken unteren Rand der Recto-Seite: "Don[atio] Fr. Prof. Feuerbach"), die 1833 den Philologen und Archäologen Joseph Anselm von Feuerbach geehelicht und sich viele Jahre später Verdienste als Betreuerin und Verwalterin des Werks sowie des Nachlasses ihres Stiefsohnes, des Malers Anselm Feuerbach, erworben hatte: "Endlich vermag ich Ihnen die beruhigende & willkommene Auskunft zu geben, daß der Dante' doch noch in die hiesige Ausstellung gelangt [...]". Bei dem erwähnten Bild Feuerbachs handelt es sich um eines von vier Gemälden Feuerbachs, die allesamt vor dem Zeitpunkt des vorliegenden Briefes entstanden sind und Dante in mehrfacher Gestaltung zum Thema haben: um die 1851/52 entstandene "Dantebarke" nach Delacroix' "Dante et Virgile aux Enfers" von 1822, um die 1853/54 entstandene Ölstudie "Dante und Vergil in der Unterwelt", um das 1858 entstandene Gemälde "Dante und Vergil in der Unterwelt" oder letztlich um das im selben Jahr geschaffene "Dantes Tod mit Erscheinung Beatrices". - Am oberen Blattrand der Recto-Seite von derselben Hand wie die Notiz zur Hofrätin Feuerbach der Vermerk "Friedrich Augustenburg-Noer, Prinz v. Schleswig-Holstein".

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Witter, Ben: Deutschland deine Ganoven. Protokolle aus der Unterwelt, Hamburg Hoffmann und Campe 1970 ; fester Einband / hard cover; Schutzumschlag / dust cover ISBN: 3455085652
3455085652 Wie ungelesen Horst Janssen

In seinen "Protokollen aus der Unterwelt" von denen einige zum ersten Mal in der "Zeit" ihre Leser fanden, skizziert Ben Witter mit intimer Sachkenntnis Bilder einer Welt, die ein unleugbarer Bestandteil unserer Stadtlandschaften ist: die Welt der Ganoven, der kleinen und großen Gauner, der Prostituierten und Zuhälter, der Diebe und Hehler. In ihr gelten andere Maßstäbe als in jener wohlgeordneten, die man einmal die "bürgerliche" nannte, wenngleich auch die "Unterwelt" über ihre Gesetze verfügt. Sie bleiben zwar ungeschrieben, haben aber den Vorzug, strikt befolgt zu werden. Farbig illustriertes Glanz-Hardcover. 163 Seiten mit 24 s/w.- und Farbillustrationen von Horst Janssen sowie Farbkopfschnitt. Exemplar wie ungelesen Tadelloser Umschlag Farbiges Glanz-Hardcover 16,5 x 18,5

[SW: Milieu, Unterwelt, Ganoven, Skizzen]

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