Unter Beschuss

Es wurden insgesamt 107 Einträge zu 'Unter Beschuss' gefunden (Stand: 10.03.2010).

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Robinson: Patrick Robinson: Unter Beschuss, Wilhelm Heyne Verlag München 2002,
Zustand: gut erhalten

1. Auflage, Unter Beschuss: U.S.S. Seawolf. Roman. In naher Zukunft hat China seine Seemacht militärtechnisch aus- und aufgebaut. Taiwan und wichtige Welthandelswege sind plötzlich ernsthaft bedroht. Admiral Morgan schickt das modernste Atom-U-Boot der US Navy in die gefährlichen Gewässer. Taschenbuch, 543 Seiten, 8°

[SW: Unter Beschuss Patrick Robinson Roman Thriller Seefahrt U-Boot Uboot Atom-Uboot Navy China]

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Deaver, Jeffery: Die Tränen des Teufels. München, Germany Goldmann Wilhelm GmbH 2001
3442450365 Sehr gut

Kurzbeschreibung Am Silvestermorgen des Jahres 1999 feuert in Washington, D.C. ein Unbekannter in einer U-Bahn-Station wild in die Menge und entkommt unerkannt. Resultat: 23 Tote und 37 Verletzte. Wenig später wird Bürgermeister Kennedy ein Erpresserbrief überbracht: Entweder werden 20 Millionen Dollar an "Digger", den den Drahtzieher des Blutbades, gezahlt oder sein Komplize wird bis Mitternacht alle vier Stunden ein weiteres Gemetzel anrichten. Natürlich wird das FBI eingeschaltet. Hochroutiniert und schlagkräftig steht es wenige Stunden später kurz vor einer Verhaftung. Da passiert das Unfassbare: Bei einem völlig alltäglichen Verkehrsunfall stirbt der einzige Komplize und Kontaktmann Diggers. Jetzt bleibt nur noch eine einzige Spur: der handgeschriebene Erpresserbrief. Verzweifelt bitten die ermittelnde FBI-Agentin Margaret Lukas ihren früheren Kollegen, den Handschriftenexperten Kincaid Parker, diesen Brief zu analysieren. Doch Parker zögert. Als allein erziehender Vater, der mitten in einem Sorgerechtsstreit steht, möchte er endlich Abstand von der Welt der Verbrecherjagd gewinnen. Schließlich stimmt er zu - unter der Voraussetzung, dass niemand von seiner Mitarbeit wissen darf. Doch während Kincaid in mühsamer Kleinarbeit dem Schriftstück Information um Information abringt, scheint es, als sei Digger ihm immer einen Schritt voraus. Auch die Zusage, das Lösegeld zu zahlen, lässt den psychopathischen Killer nicht innehalten. Und plötzlich ist auch Parker Kincaids Mitarbeit nicht mehr geheim. Als die Gefahr bis in die Zimmer von Kincaids Kindern kriecht, ist allen eins klar - der Countdown läuft bis Mitternacht... Klappentext "Jeffery Deaver ist der beste Thriller-Autor überhaupt!"The Times "Diabolische Überraschungen in einem Psycho-Puzzle voller Action und atemberaubendem Realismus!"New York Times Auszug aus Die Tränen des Teufels von Jeffery Deaver, Gerald Jung. Copyright © 2001. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. 8:55 Der Digger ist in der Stadt. Der Digger sieht aus wie du, der Digger sieht aus wie ich. Er geht durch die winterlichen Straßen, so wie alle, die Schultern in der feuchten Dezemberluft hochgezogen, Hals und Kinn im Mantelkragen verborgen. Er ist weder groß noch klein, weder dick noch dünn. Seine Finger in den dunklen Handschuhen könnten fleischig sein, aber das sind sie nicht. Seine Füße sehen groß aus, aber vielleicht liegt das auch nur an den Schuhen. Würde man ihm in die Augen schauen, würde man weder ihre Form noch ihre Farbe wahrnehmen, sondern allein die Tatsache, dass sie nicht ganz menschlich wirken, und wenn der Digger deinen Blick erwidert, könnten seine Augen das Letzte sein, was du auf dieser Welt siehst. Er trägt einen langen schwarzen Mantel, vielleicht auch dunkelblau, und keine Menschenseele auf der Straße bemerkt, wie er vorübergeht, obwohl es viele Zeugen gibt - auf den Straßen von Washington, D.C. wimmelt es in der morgendlichen Rushhour nur so von Menschen. Der Digger ist in der Stadt, und es ist Silvester. Mit einer Einkaufstüte vom Bauernmarkt in der Hand weicht der Digger Paaren, einzelnen Passanten und Familien aus, geht unbeirrt weiter. Vor sich sieht er die Metro-Station. Man hat ihm gesagt, er solle Punkt neun Uhr morgens dort sein, und so wird es sein. Der Digger kommt nie zu spät. Die Tüte in seiner vielleicht fleischigen Hand ist schwer. Sie wiegt fünf Kilo, doch bei der Rückkehr in sein Motelzimmer wird sie deutlich leichter sein. Ein Mann rempelt ihn an, lächelt und sagt: "Entschuldigung", aber der Digger würdigt ihn keines Blickes. Der Digger sieht niemals jemanden an und will auch nicht, dass man ihn ansieht. "Niemand darf ..." Klick. "... dein Gesicht sehen. Schau weg. Nicht vergessen!" Ich vergesse es nicht. Klick. Schau auf die Lichter, denkt er, schau auf die ... klick ... auf die Neujahrsdekoration. Dicke Babys in wehende Luftschlangen gehüllt, und da ist natürlich auch Gevatter Zeit. Komische Dekoration. Komische Beleuchtung. Komisch, wie hübsch das aussieht. Er ist am Dupont Circle, dort, wo Geld und Kunst zu Hause sind, wo sich die jungen, eleganten Menschen herumtreiben. Der Digger weiß das, aber er weiß es nur, weil ihm der Mann, der ihm alles sagt, vom Dupont Circle erzählt hat. Er hat den Eingang zum U-Bahn-Schacht erreicht. Der Morgenhimmel ist bedeckt, und da es Winter ist, liegt ein trübes Grau über der Stadt. Der Digger denkt an seine Frau, er denkt an Tage wie diesen. Pamela mochte die Dunkelheit und die Kälte nicht, deshalb ... klick ... deshalb ... Was hat sie deshalb gemacht? Ach ja. Sie hat rote Blumen und gelbe Blumen gepflanzt. Er richtet den Blick auf die Metro-Station und denkt an ein Bild, das er einmal irgendwo gesehen hat. Er und Pamela waren in einem Museum. Sie schauten sich ein altes Gemälde an. Und Pamela sagte: "Das ist unheimlich. Lass uns gehen." Es war ein Bild vom Eingang zur Hölle. Der Metro-Tunnel befindet sich zwanzig Meter unter der Erde. Manche Fahrgäste gleiten hinab, andere kommen herauf. Es sieht genau aus wie auf jenem Bild. Der Eingang zur Hölle. Lauter junge Frauen mit kurz geschnittenem Haar und Aktentaschen unterm Arm. Lauter junge Männer mit Sporttaschen und Handys. Und da ist der Digger mit seiner Einkaufstüte. Vielleicht ist er dick, vielleicht ist er dünn, jedenfalls sieht er aus wie du, sieht er aus wie ich. Der Digger fällt nicht auf, und genau das ist der Grund, weshalb er seine Aufgaben so hervorragend erledigt. "Du bist der Beste", hat ihm der Mann, der ihm alles sagt, im letzten Jahr gesagt. "Du bist der ... klick, klick ... der Beste." Um 8:59 steht der Digger neben der Rolltreppe, die nach unten führt und voller Leute ist, die alle hinunter in den Höllenschlund fahren. Er greift in die Tüte und legt die Finger um den Griff der Pistole, die eine Uzi oder eine Mac-10 oder eine Intertech sein könnte, die aber eindeutig fünf Kilo wiegt und mit einem Hunderter-Magazin 22er-Langwaffenmunition geladen ist. Der Digger hat Appetit auf eine Suppe, lässt sich davon jedoch nicht ablenken. Weil er der ... klick ... der Beste ist. Er lässt den Blick über die Menge schweifen, aber er sieht niemanden an, sieht nur zu, wie die Leute warten, bis sie an der Reihe sind, die Rolltreppe nach unten zu betreten, die sie in die Hölle bringt. Er sieht weder die Männer mit den Telefonen noch die Frauen mit den Frisuren von Supercuts an, dem schicken Laden, bei dem sich auch Pamela immer die Haare schneiden ließ. Auch die Familien sieht er nicht an. Er presst die Tüte an die Brust, so wie es jeder mit seinen Feiertagseinkäufen machen würde. Eine Hand auf dem Griff der Waffe, was auch immer es für eine sein mag, die andere - außerhalb der Tüte - um etwas gekrümmt, das man für einen Laib Brot halten könnte, Brot, das hervorragend zur Suppe passen würde, aber in Wirklichkeit ein mit Mineralwolle und Gummi-Ummantelung bestückter leistungsstarker Schalldämpfer ist. Seine Armbanduhr piept. Neun Uhr. Er zieht den Abzug durch. Mit einem zischenden Geräusch arbeitet sich die Geschossgarbe die Rolltreppe hinunter, durch die Fahrgäste, die unter dem Beschuss nach vorne taumeln. Mit einem Mal wird das pst pst pst der Maschinenpistole von Schreien übertönt. "Oh Gott, Achtung, mein Gott was ist denn los, ich bin verletzt, ich falle." Ach, all so was. Pst pst pst. Dazu das grässliche Knallen der Fehlschüsse, der Kugeln, die auf Metall und Fliesen treffen. Dieses Geräusch ist unangenehm laut. Die Treffer klingen viel gedämpfter. Alle Leute drehen sich um, niemand weiß, was eigentlich geschieht. Auch der Digger sieht sich um. Alle runzeln verwirrt die Stirn. Auch er runzelt verwirrt die Stirn. Keiner kommt auf den Gedanken, dass hier geschossen wird. Sie glauben, jemand sei gestürzt und habe eine Kettenreaktion ausgelöst, in deren Folge die Leute aufeinander fallen und die Rolltreppe hinunterpurzeln. Scheppern und Krachen, wenn Handys, Aktenmappen und Sporttaschen den Händen der Opfer entgleiten. Die hundert Schuss sind...

[SW: Thriller, Roman]

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DER SPIEGEL 37/1983: DIE NEUE CARMEN, RÜCKKEHR ZUR EROTIK,

SPIEGEL Titel - Carmen - Traum der absoluten Liebe: SPIEGEL-Redakteur Hellmuth Karasek über die Signal-Wirkung des Saura-Films * (S. 186) * Carmen oder Das Ewigweibliche: Gisela Elsner über den Erfolg des Saura-Films Die Schriftstellerin Gisela Elsner ( Die Riesenzwerge ) veröffentlichte zuletzt den Roman Abseits , eine moderne Version von Flauberts Madame Bovary . * (S. 194) * Aufforderung zum Zerfetzen: Cora Stephan über Erotik und Emanzipation Im Kursbuch 71 vom März ironisiert die Frankfurter Autorin Cora Stephan, Jahrgang 1951, die erotisch biederen Resultate des linken Emanzipationsgebarens. Auszug: * (S. 196) Deutschland 17 Das sind doch Taschenspielertricks : Finanzminister Gerhard Stoltenberg führt beim Haushalt 1984 die Tradition seiner Bonner SPD-Vorgänger fort. Es wird überall geschönt: Die Annahmen über Arbeitslosenzahlen und Wirtschaftswachstum erscheinen viel zu optimistisch, vielerlei Ausgaben sind, auch nach dem Urteil von CDU-Parlamentariern, zu niedrig angesetzt. * * 18 RUDOLF AUGSTEIN - Moral, Moral, Moral * 20 LAMBSDORFF - Muß nachliefern: Wirtschaftsminister Lambsdorff, der einst erfolgreich die Koalitionswende einleitete, wird der Untätigkeit beschuldigt. * * 22 CSU - Sagen die Leit: Die Bonner CSU-Truppe löst sich von ihrem Regisseur Strauß. Neuer Held: der Laiendarsteller Engelsberger, der Strauß verhöhnt. * * 23 DATENSCHUTZ - Ziemlich mies: Die Liberalen wollen Innenminister Zimmermann beim Datenschutz einen Denkzettel verpassen. * * 24 Dann kann die Polizei einpacken : SPIEGEL-Interview mit NRW-Innenminister Herbert Schnoor (SPD) über seinen Kollegen Friedrich Zimmermann * * 26 FLICK-AUSSCHUSS - Nichts für die Minna: Trotz Verfassungsklage der Opposition auf vollständige Herausgabe der Flick-Akten wird es Monate dauern, bis der Bonner Untersuchungsausschuß Licht in die Affäre bringen kann. * * 27 Wir stehen doch am Abgrund : SPIEGEL-Reporter Jürgen Leinemann über die Bonner Hunger-Demonstration für den Frieden * * 32 DEUTSCHLAND-POLITIK - Gerne zur Kenntnis: Erich Honecker will, bevor es über Genf zur großen Ost-West-Krise kommt, die Beziehungen zu Bonn stabilisieren: Sogar eine Senkung beim Zwangsumtausch scheint nicht mehr ausgeschlossen. * * 34 SPIEGEL Gespräch - Sollen wir die Bänke zerschlagen? : Der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans-Jochen Vogel über Aufgaben und Strategie der Opposition * 50 KERNKRAFTWERKE - Waffe geladen: Die Durchleuchtung der Mitarbeiter in Kernkraftwerken wird verschärft. Unter den Belegschaften wächst Widerstand. * * 56 Der Kandidat des Miteinander: SPIEGEL-Reporter Hans-Joachim Noack über den Frankfurter Oberbürgermeister Walter Wallmann * * 66 GLÜCKSSPIELE - Selbstlos tätig: In Spielklubs, die als eingetragene Vereine getarnt sind, setzen Ausländer Millionen um. * * 82 Das kann leicht ins Auge gehen : Rettet die Düngemittel-Industrie den deutschen Wald? Als Heilmittel gegen das galoppierende Waldsterben empfehlen Industrielle und Politiker die Kalkung deutscher Forsten, die Düngemittelhersteller wittern ein Multi-Milliarden-Geschäft. Fachleute warnen jedoch, die vermeintliche Medizin könne das Ökosystem Wald zumindest stellenweise endgültig zugrunde richten: Das Vorhaben, den Wald-Untergang mit der Kalkkanone zu bremsen, sei schlicht abenteuerlich . _____ Kalk ist in aller Munde - und in aller Hirne. _____ Kabarettist Dieter Hildebrandt im ARD Scheibenwischer . * * 85 Demnächst die Obstbäume?: Wissenschaftler beobachten Schadensexplosion in Wald und Gärten * * 90 POLIZEI - Transparenter Staat: * * 92 SPIEGEL Gespräch - Entweda Sekt oda Selta : Die DDR-Flüchtlinge Rene Klein und Ronald Klotzer über ihre Flucht über die Mauer nach West-Berlin * * 104 FERNSEHEN - Wenn, s nicht klappt: Die Medienpolitik der CDU hat paradoxe Folgen: Verleger, die einst das Verlegerfernsehen forderten, sehen darin nun enorme Gefahren . * * 108 RADIKALE - Luftleerer Raum: Neue Variante in Schleswig-Holstein: Für das Kieler Kultusministerium reicht jetzt schon die vermutete DKP-Mitgliedschaft, um einen Lehrer zu entlassen. * * 114 VERFASSUNGSSCHUTZ - Militant drauf: Ein Agent als Steinewerfer - Enthüllungen über den Hergang der Krefelder Krawalle belegen dubiose V-Mann-Praktiken des Verfassungsschutzes. * * 116 PRESSE - Grünes Gewölbe: Auf 317 Seiten listet eine hausinterne Untersuchungskommission die Stern -Pannen beim Reinfall mit den gefälschten Hitler-Tagebüchern auf. * * Wirtschaft 30 So was darf es doch nicht geben! : SPIEGEL-Redakteur Stephan Burgdorff über den Arbeiterprotest gegen die Werften-Stillegungen * * 63 ARBEITNEHMER - Mit allen Mitteln: Hapag-Lloyd statuierte ein Exempel: Ein altgedienter Kapitän wurde gefeuert, weil er eine Resolution gegen die Raketen-Rüstung unterschrieb. * * 69 AUTO-INDUSTRIE - Nichts Vergleichbares: Die Fabriken der deutschen Autoindustrie wurden in den letzten Jahren auf hypermoderne Fertigungstechnik umgestellt - zum Teil moderner noch als das, was die Japaner zu bieten haben. * * 75 SPIEGEL Gespräch - Eine große Belastung für die Autoindustrie : BMW-Chef Eberhard von Kuenheim über die Folgen schärferer Abgasvorschriften für seine Branche * 99 STEUERN - Erfolg durch Zufall: Die Zahl der Steuerdelikte nimmt ständig zu. Mit mehr Fahndern und Prüfern ließen sich Milliarden hinterzogener Abgaben eintreiben. * * 102 HANDEL - Tür zur Zukunft: Warenhäuser richten spezielle Computer-Abteilungen ein, um sich einen größeren Anteil am Elektronik-Geschäft zu sichern. * * 110 MEDIEN - Unter die Löwen geraten: Das ARD-Fernsehen will in Amerika Hunderte von Unterhaltungsfilmen kaufen. Der Münchner Filmhändler Leo Kirch versucht, das Geschäft zu verhindern. * * 120 IG Chemie gegen Grünen-Sprecher: * * 120 Chrysler pokert mit Volkswagen: * * 120 Erfolg mit Preissenkungen: * * 120 Mehr Komfort mit Briten-Taxis: * * 120 Zwist wegen ÖTV-Blockade: * * 151 LUFTFAHRT - Alles offen: Auf dem Markt der Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge wollen drei Hersteller das große Geschäft machen. Für die europäische Airbus-Industrie drängt die Zeit. * * Ausland 122 Libanon: Mag doch der Krieg losbrechen : Beirut unter Beschuß, blutige Gefechte in den Bergen, Massaker an Zivilisten - wieder ist Krieg im Libanon. Nach dem Teilrückzug der Israelis kämpfen Drusen und Christen um die Macht im Staat. Granaten trafen auch die internationale Friedenstruppe. Die Amerikaner schossen zurück. Beirut bat Israel um Hilfe - vergebens. * * 125 DIPLOMATIE - Solche Lügen: Als wenig professionell empfanden Nato-Diplomaten das Auftreten des US-Außenministers Shultz auf der KSZE-Tagung in Madrid - während Moskaus Gromyko Kompromißbereitschaft andeutete. * * 128 SOWJET-UNION - Nie vergessen: Jahrhundertealte Fremdenfurcht fördert die Angst vor Spionen - in solchem Klima gedieh der Entschluß, den Ziviljumbo abzuschießen. * * 130 Es gibt da gewisse ungeklärte Fragen : Die möglichen Ursachen für den Abschuß des KAL-Jumbos über Sachalin * * 134 SPIONAGE - Sofort schießen: Amerikanische Geheimdienste forschen mit modernster Elektronik selbst den letzten Winkel der UdSSR aus. * * 139 CHILE - Pleite der Chicago Boys: Unter Pinochet hatten Jünger des Marktwirtschaftspapstes Friedman fast ein ideales Experimentierfeld. Der Versuch endete in einer Pleite, im Ausnahmezustand. * * 140 90 - Prozent der Bürger stehen hinter uns : SPIEGEL-Interview mit dem chilenischen Gewerkschaftsführer Rodolfo Seguel Rodolfo Seguel, 29, ist Führer der Gewerkschaft der Kupferbergleute, der mächtigsten und militantesten Arbeiterorganisation Chiles. Sie löste mit einem Streik im Frühjahr jene nationale Protestbewegung aus, die das Regime des Generals Pinochet nach zehn Jahren in Schwierigkeiten gebracht und zu einem Dialog mit der demokratischen Opposition gezwungen hat. Seguel, der chilenische Walesa , wurde bei den Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten am 8. September auf Santiagos Plaza Italia festgenommen. Er kam in Untersuchungshaft. * * 143 USA - Eine Gasse: Er begeistert Amerikas Schwarze, und er wird vielleicht ihr Kandidat: der schwarze ...

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DER SPIEGEL 14/2008: Der Memory-Code, Forscher entziffern die Sprache des Gehirns,

Titel * Die Sprache des Gehirns: Gedankenlesen, Gedächtnispillen, Hirnprothesen - all das klingt nach Science-Fiction und wird doch in den Labors der Neurowissenschaftler bereits Wirklichkeit. Forscher stehen davor, den Code zu knacken, mit dem Ideen und Erinnerungen im Hirn verschlüsselt sind. (S. 132) * Gehör für stumme Stimmen: Tübinger Neuroforscher kämpfen darum, Totalgelähmten mit einer Gedankenlesemaschine das Sprechen zu ermöglichen. (S. 142) Deutschland * JUGENDKRIMINALITÄT - Gewalt ohne Folgen (S. 16) * SPD - Nur die Dümmsten diskutieren das (S. 16) * Gefahrenabwehr - Widerstand gegen staatliche Peepshow (S. 16) * GEHEIMDIENSTAFFÄRE - Curveball wird Thema im Bundestag (S. 17) * Berlin - Mit dem Handy befehlen (S. 17) * MÜLL - Platzende Ballen (S. 17) * STROMWIRTSCHAFT - Die Grünen fördern Kernkraft : Fritz Vahrenholt, 58, ist als Geschäftsführer der RWE Innogy für den Ausbau der regenerativen Energien verantwortlich und war von 1991 bis 1997 SPD-Umweltsenator in Hamburg. (S. 18) * AM RANDE - Drei, zwei, eins - meins! (S. 18) * TECHNOLOGIE - Flops in Serie: Das Aus für den Transrapid legt grundsätzliche Schwächen des Technologiestandorts Deutschland bloß. Von der Autobahn-Maut bis zur Airbus-Produktion planen Staat und Wirtschaft bei industriellen Großvorhaben aneinander vorbei. Das kostet Milliarden - und endet oft im Fiasko. (S. 20) * CSU - Ein Scherbenhaufen: Wahlschlappe, Transrapid-Desaster, Finanzdebakel - gerade ein halbes Jahr im Amt, rast das Führungsduo aus Günther Beckstein und Erwin Huber ins Chaos. Parteiinterne Gegner formieren sich. (S. 25) * Grüne - Zurück zu den Wurzeln: Der Übertritt Oswald Metzgers zur CDU symbolisiert den Niedergang der grünen Realos. Linke wie Jürgen Trittin sind dabei, die Partei wieder zu einer sozialen Ökobewegung zu formen. (S. 27) * AUSSENPOLITIK - Bush aussitzen : In Bukarest streitet die Nato diese Woche um Afghanistan, Raketenabwehr und Osterweiterung. Vor allem Kanzlerin Angela Merkel spielt auf Zeit - und setzt auf eine neue US-Administration. (S. 29) * GESUNDHEIT - Mangel im Überfluss: Groß ist die Klage über fehlende Ärzte - dabei gibt es immer mehr Mediziner. Sie sind nur nicht da, wo man sie braucht. Schuld daran, dass ganze Regionen verwaisen, sind die Funktionäre. (S. 34) * DEBATTE - Sagen, was Sache ist!: SPD-Vorstandsmitglied Sigmar Gabriel, 48, über die Sozialdemokratie in einer globalisierten ... (S. 36) * HESSEN - Bleibende Verletzungen: In Wiesbaden droht ein quälend langes Machtgerangel ohne klare Regierungsmehrheit. Zu den Ursachen zählt der seit Jahrzehnten gepflegte derbe Umgang im Landesparlament. (S. 39) * BANDEN - Gefallene Engel: Rockerkrieg auf deutschen Straßen: Die Motorradclubs Hell, s Angels und Bandidos kämpfen mit allen Mitteln um die Vorherrschaft - auch mit Waffengewalt. Aussagen eines Aussteigers ermöglichen nun tiefe Einblicke in diese Parallelgesellschaft. (S. 42) * JUSTIZ - Großer Testfall: Steuerfahnder und Politiker ziehen erste Lehren aus dem Liechtenstein-Komplex: Sie fordern Sonderermittler nach BKA-Vorbild und härtere Strafen. (S. 46) * AUSWANDERER - Pommern unter Palmen: Im Süden Brasiliens haben sich vor 150 Jahren Deutsche niedergelassen. Aus einem Dorf wurde die Stadt Pomerode, wo die Nachfahren hingebungsvoll die Traditionen pflegen: mit Volksliedern, Tanzgruppen und in Schützenvereinen - ohne Deutschtümelei. Von Carsten ... (S. 48) * Flüchtlinge - Ende einer Kultur: Die Christen im Irak werden grausam verfolgt. Nun drängen die Kirchen in Deutschland darauf, ihnen großzügig Asyl zu gewähren - und finden breite Unterstützung. (S. 52) * VERBRECHEN - Haare, Schweiß und Speichel: Die Fahndung nach der Polizistenmörderin von Heilbronn wird immer mysteriöser: Die DNA-Spur der meistgesuchten Frau Deutschlands ist nun auch bei einem V-Mann aufgetaucht. (S. 54) Gesellschaft * Was war da los, Herr Chalil?: Der irakische Archäologe Hussein Jassir Chalil, 42, über ... (S. 57) * MUTTERLIEBE - Italiens Riesenbabys (S. 57) * Truman Capote - Capotes Klatschbombe (S. 57) * EINE MELDUNG UND IHRE GESCHICHTE - Der Berg ruft: Wie ein Amateurfunker sechs Verirrte vor dem Erfrieren ... (S. 58) * GLOBALISIERUNG - Das Welt-Hospital: Weil die ärztliche Versorgung im Heimatland zu schlecht oder zu teuer ist, werden viele Kranke zu globalen Patienten. Ins luxuriöse Bangkok-Hospital in Thailand kommen Tausende von allen Kontinenten, um ihren Krebs bekämpfen, um Herz und Hüfte reparieren zu lassen. Von Uwe ... (S. 60) * Im Luftschutzkeller: Ortstermin: In Wiesbaden liegt das Hauptquartier der deutschen Raucherpolizei. (S. 68) Wirtschaft * Bundeshaushalt - Lockruf des Goldes (S. 71) * SIEMENS - Noch mehr Schmiergeld nach Nigeria (S. 71) * FINANZKRISE - Kritik an IKB-Verkauf (S. 73) * SOZIALSTAAT - Beitragsziel wird verfehlt (S. 73) * INVESTOREN - Märchenhafter Reichtum: Mit den Milliarden aus dem Rohstoffgeschäft drängen russische Unternehmen auf den deutschen Markt. Sie kaufen Beteiligungen an Kosmetikfirmen, Modehäusern, Touristikkonzernen oder, wie zuletzt, an Ostseewerften. Was wollen die Investoren: bloß Rendite oder politischen Einfluss? (S. 74) * Finanzmärkte - Perlensuche im Giftmüll: Während Wall-Street-Banken weiter Milliarden abschreiben, wittern Hedgefonds in den Trümmern der US-Immobilienkrise schon das nächste große Geschäft. (S. 78) * Hohes systemisches Risiko : Die Bankenaufsicht befürchtet, dass die Finanzkrise sich weiter ausbreitet. (S. 79) * Milliardäre - Nach Gutsherrenart: Der Schraubenhändler Reinhold Würth wird beschuldigt, im großen Stil Steuern hinterzogen zu haben. Zu einem Gerichtsverfahren gegen ihn wird es aber wohl nicht kommen. (S. 80) * Milliardäre - Nach Gutsherrenart: Der Schraubenhändler Reinhold Würth wird beschuldigt, im großen Stil Steuern hinterzogen zu haben. Zu einem Gerichtsverfahren gegen ihn wird es aber wohl nicht kommen. (S. 80) * UNTERNEHMEN - Die Magie der Bohne: In beispielloser Geschwindigkeit schwang sich Starbucks von einer kleinen amerikanischen Kaffeehauskette zur Weltmarke auf. Doch nun gerät der Konzern aus Seattle plötzlich ins Trudeln und steht erstmals unter Druck. (S. 84) Medien * TV-STARS - Eine sehr private Situation : TV-Komödiant und Bestseller-Autor Hape Kerkeling, 43, über die neue RTL-Serie Hallo Taxi (ab 5. April, jeweils 22.15 Uhr), in der er mit versteckter Kamera als Taxifahrer Günther Warnke Fahrgäste ... (S. 89) * FERNSEHSENDER - Murdoch vor Kontrolle bei Premiere (S. 89) * OLYMPISCHE SPIELE - ARD-Vorsitzender gegen Boykottdrohung (S. 89) * TV-Vorschau (S. 90) * TV-Rückblick (S. 90) * UNTERHALTUNG - Triumph der Selbstdarsteller: Durch ihren Streik haben die US-Drehbuchautoren unfreiwillig ihre eigene Entbehrlichkeit vorgeführt. Gerade junge Zuschauer lieben Reality-Programme und Online-Videos, für die man keine Autoren mehr braucht. Einer ganzen Industrie droht der Abstieg. (S. 92) * SPIEGEL TV - SPIEGEL TV (S. 181) Ausland * RUSSLAND - Parteichef Putin? (S. 99) * PAKISTAN - Hilfe statt Bomben (S. 99) * NIEDERLANDE - Ich hasse diese Ideologie : Der rechtspopulistische Politiker Geert Wilders, 44, über seinen Feldzug gegen den ... (S. 100) * Francois Leotard - Pamphlet der Wut (S. 100) * Brasilien - Teure Steaks (S. 101) * ISRAEL - Zurück nach Afrika (S. 101) * IRAK - Der Große Preis: Bagdads Regierung rückt in Basra ein, um die Herrschaft der Milizen zu brechen und den Schiitenführer Sadr zu schwächen. Doch sie schont verbündete Warlords. Es geht um das Geschäft mit dem Öl, den Zusammenhalt der Nation - und den Erfolg des US-Sicherheitsplans. (S. 102) * Schwarze Wolken über der Grünen Zone : Schiitische Aufständische nehmen Bagdads Hochsicherheits-Stadtviertel unter Beschuss. (S. 104) * CHINA - Die Wut der Hirten: Tibetische Nomaden leben in den Westprovinzen unter einem Besatzungsregime. Mit massivem Polizeieinsatz unterdrückt die Regierung alle Proteste, jeder Kontakt zu Westlern wird zum Risiko. SPIEGEL-Reporter berichten aus der Sperrzone. (S. 106) * Knallhart zur Sache: Peking will die Deutungshoheit ü...

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