Uncle Toms Cabin

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Beecher-Stowe, Harriet: Onkel Toms Hütte. Nach der ersten deutschen Übersetzung von W.E. Druglin (1852). Für diese Ausgabe überarbeitet. Mit einem Frontispiz Beecher-Stowes. (= Die grosse Erzähler-Bibliothek der Weltliteratur). Harenberg Kommunikation Verlags- und Mediengesellschaft Sonderausgabe 1985 Dortmund
317S. 8°

Kunstleder Goldgeprägter Kunstlederband mit fünf Zierbünden und reicher Rücken- und Deckelvergoldung. Das Papier dezent nachgedunkelt, ansonsten sehr guter Zustand. Die buchkünstlerische Ausstattung dieser Ausgabe hat der österreichische Staatspreisträger Ernst Ammering (Ried, Oberösterreich) entworfen. Das Frontispiz zeigt Harriet Beecher-Stowe (nach einer Radierung von Fritz Janschka, die für diese Ausgabe entstanden ist). Onkel Toms Hütte (engl. Uncle Tom's Cabin) ist ein 1852 veröffentlichter Roman von Harriet Beecher Stowe, dessen Hauptperson ein afroamerikanischer Sklave ist. Der Roman schildert das Schicksal einer Reihe afroamerikanischer Sklaven und ihrer jeweiligen Besitzer in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Titelfigur Onkel Tom ist ein Sklave in Kentucky, der von seinem Besitzer Mr. Shelby aus Finanznot verkauft wird und nach dem überraschenden Tod seines zweiten Herrn, St. Clare, der ihn freilassen wollte, in die Hände eines brutalen Plantagenbesitzers gerät. Dieser misshandelt ihn zu Tode, da er sich nicht beugt, sondern seinen Idealen treu bleibt. Mr. Shelbys Sohn, George Shelby, versucht nach dem Tod seines Vaters vergeblich, das Tom gegebene Versprechen einzulösen, ihn zurückzukaufen, kann ihn aber nur begraben mit dem Versprechen, gut für seine Familie zu sorgen. Daraufhin lässt er seine Sklaven frei, um sie gegen Bezahlung in seinen Dienst zu nehmen. Parallel dazu wird die Geschichte der Sklavin Eliza, die aus dem gleichen Haushalt wie Tom stammt, ihres Mannes George Harris und ihres Sohnes Harry erzählt, denen mit Hilfe von Quäkern die Flucht nach Kanada gelingt. Dort treffen sie auf Georges Schwester und Elizas Mutter, die beide ebenfalls auf unterschiedlichen Wegen der Sklaverei entronnen sind, und wandern am Ende nach Frankreich aus, wo George studieren will. Im März 1851 schrieb Stowe an Gamaliel Bailey, den Herausgeber der Zeitschrift The National Era. Bailey schlug sie eine Art von Fortsetzungsroman in Form von kurzen Geschichten vor, die das unglückliche Leben in der Sklaverei schildern sollten. In dieser Zeitschrift, einem Organ der Sklavereigegner, erschien der Roman ab dem 5. Juni 1851 unter dem Titel Uncle Tom's Cabin; or, Life Among the Lowly. Getrieben von ihrem Glaubenseifer verfasste die Autorin jede Woche eine Fortsetzung. In der Ausgabe vom 1. April 1852 erschien die letzte Folge. Bailey honorierte die Verfasserin mit dreihundert Dollar. Bereits vor Abschluss dieses Romans hatte sich der Verleger John P. Jewett aus Boston für die Buchrechte interessiert.[1] Am 20. März 1852 wurde der Roman noch vor den beiden letzten Fortsetzungen in einer Auflage von 5.000 Stück als Buch herausgegeben und war innerhalb von 48 Stunden vergriffen. Im selben Jahr erreichten die Verkaufszahlen in den Vereinigten Staaten 300.000 Stück, in England wurden eine Million Exemplare verkauft, außerdem entstanden deutsche, niederländische, flämische, französische, spanische, italienische und schwedische Übersetzungen. Die frühesten deutschen Ausgaben erschienen 1852 gleichzeitig in mehreren renommierten Verlagen. Das Werk erhielt dabei unterschiedliche Untertitel: Onkel Toms Hütte. Eine Negergeschichte (1852), Onkel Toms Hütte; oder Sklaverei im Lande der Freiheit (1852), Onkel Toms Hütte: oder die Geschichte eines christlichen Sklaven (1852). Onkel Tom's Hütte; oder Negerleben in den Sklavenstaaten von Nordamerika (1853) Harriet Beecher Stowe benutzte als Quelle für ihren Roman die Memoiren von Pfarrer Josiah Henson, eines früheren US-amerikanischen Sklaven. Henson flüchtete 1830 nach Kanada und lebte dort seit 1841 in Dresden, Ontario. In den USA kam es zu einer Reihe von Bearbeitungen für das Theater, auf deren Stil Harriet Beecher Stowe keinen Einfluss nehmen konnte. Dennoch blieb die Bühnenfassung in den nächsten 80 Jahren eines der erfolgreichsten Stücke in der Geschichte des amerikanischen Theaters. Nach Schätzungen waren allein in den 1890er Jahren rund einhundert Ensembles mit dem Stück auf Tournee. 1853 veröffentlichte Beecher Stowe ein zweites Buch: A Key to Uncle Tom's Cabin. Dort brachte sie Belege für ihre Darstellungen und reagierte auf ihre zahlreichen Kritiker, die nach dem Erscheinen von Onkel Toms Hütte auf den Plan traten. In den Jahren bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges 1861 erscheinen allein 27 Romane, die sich mehr oder weniger als "Anti-Onkel-Tom-Romane" verstehen lassen. Der Abraham Lincoln zugeschriebene Satz, mit dem er Harriet Beecher Stowe während des Bürgerkrieges 1862 empfangen haben soll ("So this is the little lady who started this big war.", übersetzt "Das ist also die kleine Dame, die diesen großen Krieg begonnen hat."), ist historisch nicht gesichert. Fest steht jedoch, dass Onkel Toms Hütte Abolitionisten wie John Brown den Weg ebnete. Während das Buch in Deutschland sehr beliebt ist, erfährt es in den USA seit langem heftige Kritik aufgrund der von vielen als zu unterwürfig bezeichneten Darstellung der Sklaven. Uncle Tom ("Onkel Tom") gilt dort vielerorts sogar als Schimpfwort. So sind amerikanische Touristen in Deutschland häufig überrascht, wenn sie feststellen, dass in Berlin sogar eine Siedlung sowie ein U-Bahnhof danach benannt sind. 1964 wurde der Roman in einer deutsch-italienischen Coproduktion mit John Kitzmiller in der Titelrolle und O. W. Fischer, Michaela May und Herbert Lom als seinen Co-Stars verfilmt. Die Schallplattenfirma Ariola-Eurodisc brachte 1972 eine Hörspielfassung in der Bearbeitung von Herbert Hennies auf den Markt. Die Regie hatte Benno Schurr, die Hauptrolle sprach Kurt Ebbinghaus. Das Hörspiellabel EUROPA brachte ebenfalls 1972 eine Hörspielfassung des Buches heraus. Die Nebenhandlung um die Sklavin Eliza wurde nicht berücksichtigt. Die Hauptrolle sprach Franz-Josef Steffens. In der DDR wurde das Stück schon 1968 von Dieter Scharfenberg für Litera als Hörspiel bearbeitet. Die Hauptrolle sprach Eberhard Mellies, weitere Rollen wurden von Ursula Figelius, Roman Kretschmer, Dieter Unruh, Anneliese Matschulat, Gerd Micheel, Horst Ziethen, Hans Rohde, Ralph Borgwardt und Peter Bause.

[SW: Amerikanische Literatur | Roman | Harriet Beecher-Stowe | Die grosse Erzähler-Bibliothek der Weltliteratur]

Details

Beecher Stowe, Harriet: Onkel Toms Hütte oder Negerleben in den Sklavenstaaten von Nordamerika, frei nach dem Englischen bearbeitet von Emmy von Feilitzsch, Konstanz: Carl Hirsch, ohne Jahr (ca. 1905).
Papier altersbedingt gebräunt, Einbandillustr. berieben, Kanten berieben, sonst aber fest. Gesamtzustand altersgemäß gut. Schöne frühe Ausgabe des Klassikers. ** Harriet Elizabeth Beecher Stowe (* 14. Juni 1811 in Litchfield (Connecticut); 1. Juli 1896 in Hartford, Connecticut) war eine US-amerikanische Schriftstellerin (Onkel Toms Hütte) und erklärte Gegnerin der Sklaverei. Ihre Eindrücke legte sie in ihrem berühmten, künstlerisch weniger als sozial bedeutenden, die traurige Lage der versklavten Schwarzafrikaner in den nordamerikanischen Sklavenstaaten darstellenden Roman Uncle Tom's cabin nieder, der zuerst in der National Era (Juni 1851 bis April 1852), dann als Buch zu Boston 1852 erschien und seitdem in Amerika unzählige Male aufgelegt und in fast alle lebenden Sprachen übersetzt wurde. Das Buch erschien erstmalig, seit dem 5. Juni 1851, in der the National Era, einer Zeitung der Gegner der Sklaverei (der Abolitionisten) in Fortsetzungen bis 1852 und beeinflusste die politische Meinung in den USA zu diesem Thema wesentlich. Auf den Londoner Volksbühnen wurde das Buch dramatisiert, und Beecher-Stowe selbst bearbeitete den Stoff als Drama unter dem Titel The Christian slave. Um den großen Eindruck zu schwächen, den das Werk auf die Förderung der Emanzipationsideen machte, trat eine Mistress Mary Eastman, welche bis dahin geschickte Bilder des Indianerlebens geliefert hatte, mit dem Gegenroman Aunt Phillis' cabin auf, der aber so gut wie wirkungslos blieb. Dagegen publizierte Beecher-Stowe 1853 einen Schlüssel zu Onkel Toms Hütte (A Key to Uncle Tom's Cabin), worin sie die in ihrem Roman erzählten Tatsachen historisch nachzuweisen suchte. Die Autobiographie des Onkel Tom oder des Josiah Hanson, wie er eigentlich hieß, erschien 1879 in Boston. -

95 S. Ill. Hln.

Details

Onkel Toms Hütte /Uncle Tom\\\'s Cabin (Soundtrack) ISBN: 3897955555

Verlag: Bear-Family-Records, Ausgabe von 1998, Einband: Audio CD, das Buch ist in gutem Zustand. Altersgemäße kleinere Mängel sind nicht immer extra aufgeführt.

[SW: Film & Fernsehen, Onkel Toms Hü tte /Uncle Tom\\\'s Cabin (Soundtrack),]

Details

Stowe, Harriet Beecher: Onkel Toms Hütte. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Wieland Herzfelde. Originaltitel: Uncle Tom's cabin, or, life among the lowly. Berlin : Verlag Neues Leben, 1959. ISBN: 9783458352365
Befriedigender Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Mit einer Verlagsbeilage. - Spannende Geschichte und politische Streitschrift Harriet Beecher Stowes aufrüttelnder Roman "Onkel Toms Hütte" (1852) vereint diese scheinbaren Gegensätze auf einzigartige Weise. Tolstoi verglich ihn begeistert mit der Erzählkunst Charles Dickens, Heine gar mit der Bibel. Bereits von der ersten Buchausgabe wurden rund 300 000 Exemplare verkauft ein fulminanter Erfolg. Die hohe erzählerische Güte des Romans und die Redlichkeit seiner Autorin im Kampf gegen die Sklaverei sind bis heute unbestritten und machen ihn zu einem Klassiker der amerikanischen Literatur. - - Harriet Beecher-Stowe wurde am 14. Juni 1811 in Litchfield (Connecticut) geboren und starb am 1. Juli 1896 in Hartford (Connecticut). Mit 16 wurde sie Lehrerin in Hartford, 1832 zog die Familie nach Cincinnati, wo Harriet vier Jahre später den Theologieprofessor Calvin Stowe heiratete. 1843 erschien ihr erster Band mit Erzählungen "The Mayflower", 1852 wurde "Uncle Tom's Cabin" in Buchform veröffentlicht. Der überwältigende Erfolg des Romans machte Stowe über Nacht zur Vorkämpferin der Abolitionisten. Auf zahlreichen Reisen, die sie mehrfach auch nach Europa führten, setzte sie sich für die Aufhebung der Sklaverei ein. , ISBN: 3458352368

8. Auflage. 512 Seiten mit einem Titelporträt und mit Illustrationen von Werner Klemke. 21 cm. Graues Leinen mit Kopffarbschnitt.

[SW: Englische Literatur Amerikas, B Belletristik, Harriet Beecher-Stowe, Americana, Zeitgeschichte, Amerikanische Geschichte, Amerikanische Gesellschaft, Amerikanische Literatur des 19. Jahrhunderts, Politik, Soziologie, Amerikanistik, USA, Vereinigte Staaten, Literaturgeschichte, Illustrationen, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher, Rassendiskriminierung, Rassenfrage, Apartheid, Amerikanischer Bürgerkrieg 1861-1862, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Filmromane, Verfilmte Literatur, Verfilmungen, Hollywoodfilme]

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