Typische Denkfehler der
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Domizlaff, Hans: Typische Denkfehler der Reklamekritik. Hamburg, Hörzu Verlag, 1981.
Inhalt: Zum Verständnis der Reklame - Laienkritik - die Psychologie der Reklame; Die suggestiven Kräfte der Reklamemittel - das Unterbewußtsein der Verbraucher; Die Strukturen des Reklamefachmannes und des Unternehmers - Laienurteile anderer Entscheidungspersonen; Beispiele aus der Praxis (R 6, Gelbe Sorte, Odol) - Negieren von Auftraggeber- und Konsumentenkritik; Amerikanische Reklamevorbilder und die deutschen Verhältnisse; Der Werbeberater und seine künstlerischen Mitarbeiter; Markentechnik (Gestaltung/Ausstattung) als Vorbedingung erfolgreicher Reklame; Die Markenware und ihre Abhängigkeit von der Reklame; Kosten und Wirkung von Plakatflächen und Inseraten; Die Argumentation und Grammatik von Reklametexten; Stilbildung/Firmengesicht; Kritik der Inseratentechnik (Text und Bild); Rhythmik der Werbefeldzüge; Assoziationen und Fehlassoziationen in Reklame-Kampagnen; Beispiele für saisonale und patriotische Reklamevorgänge; Gefahren erotisch ausgerichteter Reklame; Die Warendemonstration/Snobismus sowie Humor und Witz als Reklametechnik; Nachahmung (Plagiat) erfolgreicher Reklame; Das Selbstbewußtsein und die Ethik des Reklame-Fachmannes. Rücken oben geringfügig bestoßen, Kopfschnitt leicht fleckig, ansonsten sehr guter Zustand
Nachdruck der Ausgabe von 1929 im Verlag für Industrie-Kultur. 223 S., 19 x 13,5 cm, Broschur im Schuber
[SW: Werbung; Public Relations; Reklame; Marketing]
Domizlaff, Hans: Typische Denkfehler der Reklamekritik. Ohne Ort, Verlag für Markentechnik, 1929.
Das Wort "Markentechnik" bezeichnet nach Hans Domizlaff die systematische Nutzbarmachung psychologischer Methoden und Erkenntnisse "für den Geltungskampf ehrlicher Leistungen oder produktiver Ideen." In dem äußerlichen Widerspruch aus der Verbindung der Worte Marke und Technik zu Markentechnik verbirgt sich der Kern des Domizlaff'schen Denkens: Technik als das rationale Element, das von der Vernunft geleitete Handeln und Bedienen der Instrumente -- und Marke als das unwägbare, nicht durch Denken erfaßbare und durch Sprache kaum beschreibbare Element: das lebendige Wirken und Gestalten von Kräften außerhalb des individuellen Daseins. - Leben und Werk Hans Domizlaff macht sich in Leipzig schon während seiner Schulzeit unterstützt von Max Klinger unächst einen Namen als Kunstmaler. Er studiert von 1912 bis 1914 Malerei Philosophie und Mathematik in Paris. Zurück in Leipzig beginnt Domizlaff im September 1914 zunächst eine Ausbildung zum Flugzeugführer. Ein Absturz den er schwerverletzt übersteht verhindert daß er als Flieger in den Ersten Weltkrieg zieht. Er nutzt die Zeit als Rekonvaleszent zum Studium an der Universität in Leipzig. Ab März 1916 bis zum Ende des Krieges ist er Soldat in Frankreich. Er wird dort zum Luftbild-Photographen ausgebildet. Nach dem Ersten Weltkrieg eröffnet er in Leipzig im Thomaskirchhof ein Atelier als Kunstmaler. Er entwirft u.a. Messekojen und Werbeplakate in der Hauptsache aber Bühnenbilder am Städtischen Theater und am Leipziger Volkstheater. Als künstlerischer Berater der Druckerei und Packmittelhersteller Wezel & Naumann beginnt er sich mit dem noch jungen Gebiet der Reklame und ihren Wirkungsmitteln auseinanderzusetzen. Im Frühjahr 1921 begegnet er den Erfurter Zigarettenfabrikanten Philipp F. und Hermann F. Reemtsma für die er ab Mai 1921 als Schöpfer der bekannten Marken "R6" "Ernte 23" "Senoussi" "Gelbe und als Werbeberater arbeitet. Nachdem die "Reemtsma ihren Firmensitz 1922 nach Hamburg verlegen läßt sich Hans Domizlaff ab 1923 an der Elbchaussee nieder wo er bis zu seinem Lebensende wohnt. Durch seine erfolgreiche Arbeit für Reemtsma wird er zum Teilhaber und gehört zum Direktorium des Unternehmens. Ab 1934 berät Domizlaff Carl Friedrich von Siemens bei der organisatorischen Umgestaltung des Konzerns auf der Grundlage der Markentechnik. Er entwickelt ein Erscheinungsbild für das gesamte Unternehmen der als der sogenannte "Siemens-Stil" Vorbild für das Corporate Design vieler Unternehmen wird. Ab 1938 leitet er die Hauptwerbeabteilung des Siemens-Konzerns . Als Produktgestalter kreiert er Radiogeräte Telefonapparate und Staubsauger betreut nach dem 2. Weltkrieg verschiedene Labels der Deutschen Grammophon Gesellschaft (Polydor Heliodor Brunswick Literarisches Archiv) und entwickelt 1946 zusammen mit Ernst von Siemens das Musikhistorische Institut der Deutschen Grammophon-Gesellschaft das unter dem Label "Archiv Produktion" noch heute internationale Anerkennung findet. 1932 veröffentlicht Hans Domizlaff den Band der Staatsidee" das aus dem Gedankenaustausch mit seinem Mentor Hermann Ullstein entstanden war. Mit diesem Buch will er sich bei Heinrich Brüning als des Deutschen Reichs" empfehlen. Mit der Flucht Brünings vor seinen nationalsozialistischen Häschern und der Emigration Ullsteins 1934 endet Domizlaffs aktives Engagement für die Politik. Er zieht sich mehr und mehr auf seinen 1927 erworbenen Heidehof zurück und wird ab Mitte 1943 zum Vorsitzenden des Naturschutzparks Lüneburger Heide . Damit beendet er auch die Zusammenarbeit mit Siemens. Unmittelbar nach Kriegsende wird er von den englischen Militärbehörden mehrfach verhört und für ein halbes Jahr interniert. Sein Besitz in Hamburg und Egestorf wird beschlagnahmt und erst 1947 wieder freigegeben. Nach und nach nimmt er die Arbeit für Siemens und Reemtsma wieder auf. 1954 richtet in Hamburg er an der Elbchaussee das "Institut für Markentechnik" ein das bis zu seinem Tod 1971 besteht. Er veröffentlicht das "Brevier für Könige" (1950) seine Autobiographie "Nachdenkliche (1952) und gibt das Lehrbuch für Markentechnik Gewinnung des öffentlichen Vertrauens" (1951) neu heraus. Bis zur Mitte der 60er Jahre ist Domizlaff für Reemtsma Siemens und die Deutsche Grammophon als Berater tätig danach zieht er sich aus der aktiven wirtschaftlichen Beratertätigkeit zurück. Für die Deutsche Grammophon betreut er verschiedene teilweise von ihm geschaffene Labels mit unterschiedlichen Musikprogrammen. Seine letzte große Markenschöpfung entwickelt er für die in Traben-Trarbach ansässige Winzerei Langguth Erben. Es handelt sich dabei um einen Markenwein mit dem Namen "Medinet" der in einer von Domizlaff geschaffenen Flaschenform einer Amphore abgefüllt wird. Er gehört heute zu den größten Weinmarken in Deutschland. Bis zu seinem Lebensende widmet sich Domizlaff der Situation der evangelischen Kirche in Deutschland. Mit dem Hamburger Pastor Helmut Thieleke verbindet ihn das Bemühen der zunehmenden Zahl von Kirchenaustritten entgegenzuwirken. Seine letzte Buchveröffentlichung von 1970 trägt den Titel Phänomene. Meditationen über unbewußte Bindungen." Er stirbt am 5. September 1971 nach wochenlanger schwerer Krankheit in Hamburg. Guter Zustand. Mit einigen Bleistiftanstreichungen. Einband gebräunt.
Erstausgabe. 223 Seiten. 23 cm. Illustrierter Pappband mit Kopffarbschnitt.
[SW: Soziale Identität, Medientheorie, Sozialgeschichte, Gesellschaftsporträt, Ökonomie, Wirtschaftspsychologie, Gesellschaftspsychologie, Gesellschaftsphilosophie, Marken, Politikwissenschaft, Politologie, Ethik, Marketing, Verkaufsgespräch, Wirtschaftswissenschaft Volkswirtschaft Sozialpolitik, Soziale Normen und Rollen, Ethnic Studies, Medien, Reklame, Demokratie, Erziehungsphilosophie, Propaganda, Sozialphilosophie, Kapitalismus, Sozialpolitik, Philosophie des 20. Jahrhunderts, Soziale Kontrolle, Dekoration, Massenpsychologie, Medientechnologie, Gesellschaftstheorie, Markt, Medienkritik, Marktwirtschaft, Sozialstruktur, Massenkultur, Demokratisierung, NOAMZDE, Politik, Soziologie, Technik, Sozialwissenschaften, Wirtschaft, Philosophie, Pädagogik, Werbung, Wirtschaftsberatung, Gesellschaftskritik, Handel, Sozialanthropologie, Verkaufstechnik, Verkaufspsychologie, Sozialer Wandel, Werbegeschenke, Politische Bildung, Erziehung, Bildung, Unterricht, Gesellschaftwissenschaften insgesamt Bevölkerung, Sozialwesen, Werbepsychologie, Medienwissenschaft, Soziale Ungleichheit, Soziales Handeln, Sozialer Konflikt, Soziale Klassen, Elite Eliten, Mediennutzung]
Domizlaff, Hans: Typische Denkfehler der Reklamekritik. Verlag für Industrie-Kultur, 1929.
Der Autor beschäftigt sich mit den Machtmitteln und Wirkungsmethoden großer Propagandafeldzüge der damals modernen Markentechnik. Rücken farblich leicht ausgeblichen. Ansonsten sehr guter Zustand, offenbar kaum benutztes Exemplar. Farbiger Kopfschnitt.
223 S. Gr.-8°, gebundene Ausgabe, Hardcover/Pappeinband, Lederrücken und Lederränder, Goldprägung.
[SW: Werbung, Marketing, Werbeprospekt, Werbeschrift, Reklame, Sozialwissenschaft, Sozialwissenschaften, Kulturgeschichte, Marketingphilosophie]
Hans Domizlaff: Die Gewinnung des öffentlichen Vertrauens - Ein Lehrbuch der Markentechnik, Hamburg Marketing Journal 1982, ISBN: 3-922938-03-5 3922938035 978-3-922938-03-3 9783922938033
Kommt innerhalb Deutschlands als versichertes DHL-Paket für 5,50 EUR Versandkosten, da wertvoll. 4 x vergriffen war dieser Klassiker, heute Bestseller der Markentechnik. Im November 1992 erschien eine erneut neu zusammengestellte Ausgabe: "Die Gewinnung des öffentlichen Vertrauens; ein Lehrbuch der Markentechnik". Im Gegensatz zu unserer 82er Ausgabe sind die "Lehrbeispiele aus der Markenartikel-Industrie" (aus den 30er Jahren) nicht mehr enthalten, dafür aber: "Typische Denkfehler der Reklamekritik". Mit diesem 1929 Philipp F. Reemtsma gewidmeten Werk wendet sich die Berater-Persönlichkeit Hans Domizlaff an die Auftraggeber von Werbung ebenso wie an die, die sich als Werbefachleute um erfolgreiche Werbung bemühen. Entstanden sind Grundgesetze für den erfolgreichen Einsatz von Werbung. # [gelesen - vorne im Buch Namenseintrag des Vorbesitzers - leichte Gebrauchs- und Lagerspuren], _ Zustand: gut _ eMail-Antwort zur Lieferbarkeit kommt rasch / jedes Buch von isiTRADE hier mit Bildansicht / seit Jahren auf Buchversand spezialisiert / Paypal möglich auf Anfrage/ Paypal possible only on request
Neu zusammengestellte Ausgabe , ., Hardcover, 558 S., Format 140 mm x 210 mm,



