Turgenev

Es wurden insgesamt 636 Einträge zu 'Turgenev' gefunden (Stand: 30.04.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Turgenev' an.

Turgenev - Troyat, Henri: Turgenev. Translated from the French by N. Amphoux. London: Allison & Busby, 1989. ISBN: 0749000767
Einband gering berieben. - Henri Troyat's Chekhov was unanimously praised when it appeared in English a few years ago, and his Tolstoy is well-established as the classic biography of the great writer. Now Troyat has produced yet another definitive biography, that of Russia's most problematic literary genius, Ivan Sergeyevich Turgenev. Turgenev grew up in an environment of wealth, land, and privilege, but his childhood was scarred - and his later life haunted - by the misery of the serfs, which developed in him a deep compassion, and by the violence and cruelty of his mother, from which arose his obsession with powerful, domineering women. While still a young man, he fell under the spell of the celebrated opera singer Pauline Viardot, "the Incomparable", his "beloved angel", and decided to devote his life to her, though she would neither leave her husband nor become his mistress. As this peculiar menage travelled about Europe, Turgenev discovered an affinity for self-exile, for an international vantage-point, and found that he could write most vividly about his native land when he was far from it. Troyat paints a compelling portrait of this ambiguous genius, this perpetual wanderer caught between an outgoing and a conservative nature, throughout his life adoring the unattainable, and, like many a great son of Russia, loving the Motherland but ever fascinated and drawn by the life and art of the West. // 'So full of sympathy and understanding is Troyat's portrait of Turgenev that the reader is immediately tempted to rush back to the novels of the man himself who was a misfit in every aspect of his life.' Teresa Waugh, The Spectator ISBN 0749000767 - , ISBN-13: 9780749000769

184 S., Abb. Broschiert.

[SW: Turgenew, Russische Literatur]

Details

Turgenev, Ivan: The Torrents of Spring, [The Novels of Ivan Turgenev Volume XI] , London Published by William Heinemann , 1897
Octavo (over 7-10 inches tall)
Turgenev, Ivan, The Torrents of Spring, [The Novels of Ivan Turgenev Volume XI]

, 405 pages, translated by Constance Garnett First UK Edition Octavo (over 7-10 inches tall) Hardback , covers dampstained and lightly marked, cloth detached from board at rear cover fore-edge, internally clean, externally fair but internally good condition , cream cloth with black margins to covers and spine, black title to front and spine

Details

Turgenev, Ivan, [translated by Constance Garnett]: Dream Tales and Prose Poems, [The Novels of Ivan Turgenev X.] , London Published by William Heinemann , 1922
Octavo, 16 x 11 cm
Turgenev, Ivan, [translated by Constance Garnett], Dream Tales and Prose Poems, [The Novels of Ivan Turgenev X.]

, 324 pages, includes Clara Militch, Phantoms, The Song of Triumphant Love, The Dream, and Poems in Prose Large Type Fine Paper Edition, reprint Octavo, 16 x 11 cm Hardback , lightly rubbed at head and tail of spine, faint spot to front, internally clean, in good++ condition , dark green cloth with gilt titles to spine, blindstamped titles and emblem to front

Details

Dargomyshski, Alexander Sergejewitsch: Bolero für Symphonieorchester,

Aleksandr Segeyevich Dargomyshski (geb. Troitskoye, Provinz Tula, Russland, 14. Februar (2. Februar) 1813 - gest. 17. Januar (5. Januar) 1869, St. Petersburg Bolero für Symphonieorchester Prägende Jahre Alexander Dargomyshski wurde unter dramatischen Umständen auf einem der Anwesen seines Vaters, eines bekannten Grundbesitzer und Bankier, geboren. Das angrenzende Grundstück besaß Tolstois Vater: beide Familien zogen sich 1812 dorthin zurück, um den eindringenden französischen Truppen unter Napoleon auszuweichen. Aleksandrs Mutter (geborene Prinzessin Marie B. Kolovsky) heiratete gegen den Willen ihrer Eltern; sie behielt ihre eigenen Konten und veröffentlichte Lyrik. Drei ihrer Kinder verfolgten musikalische Karrieren, darunter Viktor (ein professioneller Violinist) und seine jüngere Schwester, die komponierte und exzellent Harfe spielte. Die Familie zog 1817 zurück nach St. Petersburg. Als Knabe war Dargomyshski oft krank und begann erst mit fünf Jahren zu sprechen. Er erhielt die typische private Erziehung eines jungen Aristokraten, einschließlich französischer Literatur und Sprache. Im Alter von zehn Jahren begann er kurze Stücke für Klavier und Violine, Kunstlieder und Miniaturen - von Puschkin inspiriert - zu komponieren. Mit 14 trat er in den Staatsdienst ein und wurde regelmäßig befördert. Seine Bekannt-schaft mit dem Komponisten Mikhail Glinka begann 1833 in St. Petersburg: obwohl er schon als Pianist bei gesellschaftlichen Anlässen gefragt war, regte ihn diese neue Verbindung dazu an, mit professionellen Studien zu beginnen. Glinka hatte bei Dehn in Berlin Komposition studiert und lieh Dargomyshski bei seiner Rückkehr die persönlichen Mitschriften und Musiktherorie-Aufgabenhefte. Lieder und Rusalka Dargomyshski wurde ein bekannter Gesangslehrer und veröffentlichte mehr als 100 Kunstlieder - von expressiven lyrischen Romanzen bis hin zu kraftvollen dramatischen Balladen. In diesen Werken, zumeist für Frauenstimme, begann er, in seinen Stil typisch russische Elemente zu übernehmen. Viele Lieder wurden populär, darunter Sechzehn Jahre, Nenne sie nicht einen Engel, Oh, ma charmante und Ein aufrichtiges Geständnis. Einige der längeren Lieder - u.a. das melancholische Der alte Korporal (1858) und Der Titulärrat (1859), dem Geist Gogols und der "Natürlichen Schule" nah, die die russische Literatur in den 1840er Jahren dominierte, - werden immer noch oft von russischen Sängern im Konzert aufgeführt. Dargomyshski liebte französische Literatur und schrieb sein eigenes Libretto zu Esmeralda (1839-41) auf Victor Hugos Notre-Dame de Paris (1831). Es wurde nicht vor 1847/49 fertiggestellt und war ein kurzzeitiger Erfolg, bewundert wegen der Chorszenen; 1851 wurde es wiederbelebt. Es ist im Stil der französischen Grand opera komponiert, die zu diesem Zeitpunkt bereits überholt war: es klingt, als sei das Werk für die Pariser Bühne der ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts geschrieben. 1843 gab er sein offizielles Amt auf, reiste ins Ausland und unterstützte Auber und Fetis (in Brüssel) sowie Halevy und Meyerbeer (in Paris). Er verlagerte seinen Fokus darauf, Romanzen zu komponieren und begann mit dem Studium russischer Volksmusik und ihrer typischen Sprachmelodie. Mit Hilfe einer deklamatorischen Vokallinie und einfacher akkordischer Begleitung versuchte er, Texten mit alltäglichem Inhalt direkten Ausdruck zu verleihen. Zwei weitere große Werke folgten: Trinklied (Kantate nach Puschkin, 1840-45; aufgeführt 1867) und Rusalka (1856) mit farbigen volkstümlichen Klängen. Rusalka ist wegweisend. Dargomyshski schrieb einen hervorragenden Artikel, im dem er sich über die "dem Ohr schmeichelnden Melodien" italienischer Art abfällig äussert - obwohl Rusalka dreiteilige italienische Arien enthält. Er proklamierte das Ideal eines "direkten" und wahrhaftigen Wortausdrucks. Der Dichter und Autor Turgenev gehörte nicht zu seinen Bewunderern, jedoch verfolgte seine Karriere aufmerksam. Nach einem Besuch von Rusalka 1880 im Mariinsky Theater schrieb er seiner Freundin, der Sopranistin Pauline Viardot: "L'impression a ete tres faible, cette musique manque absolument d'originalite; c'est un melange de Glinka, Weber, Donizetti et meme Auber. (Der Eindruck ist sehr schwach. Dieser Musik mangelt es völlig an Originalität; sie ist eine Mischung aus Glinka, Weber, Donizetti und sogar Auber)." Neuerung 1867 wurde Dargomyshski zum Präsidenten der russischen musikalischen Gesell-schaft gewählt. Die Pflichten dieser Stellung sowie seine schwache Gesundheit erlaubten ihm nicht, sein Meisterwerk Der steinerne Gast (1866-69) zu vollenden. Cesar Cui vervollständigte die verbliebenen Skizzen (1870) und der junge Nikolai Rimsky-Korsakov orchestrierte das Werk (1871), das posthum 1872 uraufgeführt wurde. Der steinerne Gast ist ein Beispiel für Dargomyshski Fähigkeit im Umgang mit Rhythmen, Betonungen und Tonhöhen der russischen Sprache und eine wortgetreue Fassung von Puschkin's gleichnamigem Schauspiel. Dargomyshski ersetzte traditionelle Arien und Ensembles durch - wie er es nannte - "melodische Rezitative", ein wegweisender Versuch, die russische Sprache in einer dramatischen, aber dennoch natürlichen Art zu setzen. In einem Brief an die Sopranistin Yulia Platonova (die erste Donna Anna) schrieb der Komponist: "Ich habe etwas Undenkbares erfunden! Ich werde eine Oper ohne Arien, ohne Duette und ohne Chöre schreiben! Natürlich werden die Zuhörer das nicht mögen! Nein, ich werde dies schreiben, weil ich es nicht anders kann: Ich muss dies schreiben und nur so, wie ich es erwähnt habe!" Das Mächtige Häuflein schätzte Der steinerne Gast als progressiven Ansatz für opernhaften Ausdruck, und Modest Mussorgsky widmete seinen Liedzyklus Die Kinderstube (1868) Dragomyzhsky, den er "(meinen) großen Lehrer in musikalischer Wahrheit" nannte. Von Mussorgsky ausgehend beeinflussten diese Ideen Schostakowitsch, Britten (dessen Opernkarriere durch Lady Macbeth von Mtsensk inspiriert wurde) und Janacek. Gounod beabsichtigte eine Oper auf Der steinerne Gast zu schreiben, und Debussy übernahm Dargomyshskis Ideen in Pelleas et Melisande (1899). Reputation Turgenev hingegen reservierte seine schärste Kritik für Der steinerne Gast, verglich die Oper abschätzig mit Mozarts vergleichbarem Werk und missbilligte öffentlich die "neue russische Schule der Musik". Es scheint paradox, dass eine Komposition, die vollständig auf Puschkin (Turgenev's "Idol und Lehrer") basierte, so heftige Ablehnung hervorrief. Briefe von Turgenev an seinen literarischen Berater Pavel Annenkov (1872) zeugen von einem starken Gegner: "Wir (T. weilte in Pauline Viardot's Haus in Paris) erhielten (den Klavierauszug von) Dargomyshskis Der steinerne Gast, öffneten ihn mit großer Ungeduld - und waren sehr verblüfft! Es sah nach einem Scherz aus! Was? Diese schlaffen, farblosen und laschen Rezitative sollten die Arbeit eines Genies sein, mit dem verglichen Mozart's Don Giovanni nichts wert sein soll ....wenn dieser Gast jemals inszeniert wird und das gesamte Auditorium nicht vor Langeweile zu Heulen anfängt, werde ich nie wieder wagen, in musikalischen Dingen ein Urteil zu fällen. Das schwöre ich." Die Mitglieder der "neuen russischen" Gruppe antworteten mit einer Verteidigung dieser Art von Oper, für deren Förderung und Inszenierung sie so hart gearbeitet hatten: Cui schrieb in seiner Rezension nach der Premiere, dass es keine Zweifel an der Begabung von Dargomyshski geben könne, und dass Der steinerne Gast und Glinka's Ruslan und Lyudmila die beiden großartigsten Opern der Welt seien. Ähnlich klagte Vladimir Stasov 1873 in einem Brief an seinem Bruder nach Deutschland: "Ich war gezwungen, eine Aufführung von Don Giovanni zu sehen....bloß ein lächerliches und amüsierendes kindliches Geplapper...verglichen mit Dargomyshskis genialem Werk. Dieses alte italienische Zeug, das ausgeschöpft und völlig verblasst ist (genau wie Großmutters alte Baumwollhaube) - wie unerträglich es nun scheint!" Stas...

Details