Trendelenburg Friedrich Adolf
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Trendelenburg, Friedrich Adolf,
Friedrich Adolf Trendelenburg (1802-1872), Philosoph. E. Brieffragment mit U. "A. Trendelenburg", o. O. u. D., 1 Seite quer-8°. - An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Entschuldigen Sie, wenn ich vielleicht in diesen Tagen einen Freund, z. B. Prof. Helwieg veranlasse, Ihnen zu schreiben. Bitten Sie Dahlmann, daß er sein Wort in die Wage [!] werfe. Wir möchten ihn als Bundestagsgesandten sehen [...] Grüßen Sie Ihr liebe Frau. Uns geht es persönlich gut. Obiges, eiligst geschrieben, ist kein Artikel, aber, was Sie daraus brauchen können, steht zur Verfügung [...]". Trendelenburg entwickelte in Auseinandersetzung mit Hegel eine an der platonisch-aristotelischen Tradition orientierte, vom Zweckgedanken bestimmte geschichtsbezogene "organische Weltanschauung"; er gilt als "wichtigster Vertreter des Neuaristotelismus" (DBE). - Die Recto-Seite mit altem Sammlervermerk zum Verfasser; mit alten Montageresten verso. und kl., unbedeutendem Papierausriß.
Friedrich Adolf Trendelenburg (1802-1872), Philosoph. E. Brieffragment mit U. "A. Trendelenburg", o. O. u. D., 1 Seite quer-8°. - An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Entschuldigen Sie, wenn ich vielleicht in diesen Tagen einen Freund, z. B. Prof. Helwieg veranlasse, Ihnen zu schreiben. Bitten Sie Dahlmann, daß er sein Wort in die Wage [!] werfe. Wir möchten ihn als Bundestagsgesandten sehen [...] Grüßen Sie Ihr liebe Frau. Uns geht es persönlich gut. Obiges, eiligst geschrieben, ist kein Artikel, aber, was Sie daraus brauchen können, steht zur Verfügung [...]". Trendelenburg entwickelte in Auseinandersetzung mit Hegel eine an der platonisch-aristotelischen Tradition orientierte, vom Zweckgedanken bestimmte geschichtsbezogene "organische Weltanschauung"; er gilt als "wichtigster Vertreter des Neuaristotelismus" (DBE). - Die Recto-Seite mit altem Sammlervermerk zum Verfasser; mit alten Montageresten verso. und kl., unbedeutendem Papierausriß.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Trendelenburg, Friedrich Adolf,
Friedrich Adolf Trendelenburg (1802-1872), Philosoph. E. Brief mit U. ("A. Trendelenburg"). Berlin, 17. November 1862. 1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. - An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie haben, verehrter Herr und Freund, die Bitte, die ich, überrascht, wie ich war, nicht scheute, aufs Freundlichste erfüllt und noch habe ich für die Erfüllung nicht einmal gedankt. Ich thue es aufs Herzlichste. Sie begreifen leicht, welchen Werth ich auf eine solche Zuschrift eines solchen Juristen lege, und ich danke Ihnen noch einmal aufrichtig und warm. Ich habe in Ihrem Buche, in dessen Paragraphen die durchdachte Kürze und unter dessen Paragraphen die treffende und reichhaltige Auswahl schon beim ersten Einblick anzieht, hie und da gelesen, aber ich habe es noch nicht durchgelesen. Hoffentlich kommt bald die Zeit dazu [...]". - Seit 1833 Professor an der Universität Berlin, entwickelte Trendelenburg "in scharfer Auseinandersetzung mit Hegel [...] eine an der platonisch-aristotelischen Tradition orientierte, vom Zweckgedanken bestimmte geschichtsbezogene organische Weltanschauung'. Vor allem mit dem Gedanken der Rückkoppelung der Philosophie an die Wissenschaften beeinflußte Trendelenburg, der wichtigste Vertreter des Neuaristotelismus, die nachhegelsche Philosophie, besonders Franz Brentano und Wilhelm Dilthey" (DBE). - Etwas angestaubt und mit kleineren Läsuren; Bl. 2 verso mit kleiner zeitgenössischer Notiz (auf einem separaten Blatt, alt montiert); in altem Sammlungsumschlag.
Friedrich Adolf Trendelenburg (1802-1872), Philosoph. E. Brief mit U. ("A. Trendelenburg"). Berlin, 17. November 1862. 1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. - An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie haben, verehrter Herr und Freund, die Bitte, die ich, überrascht, wie ich war, nicht scheute, aufs Freundlichste erfüllt und noch habe ich für die Erfüllung nicht einmal gedankt. Ich thue es aufs Herzlichste. Sie begreifen leicht, welchen Werth ich auf eine solche Zuschrift eines solchen Juristen lege, und ich danke Ihnen noch einmal aufrichtig und warm. Ich habe in Ihrem Buche, in dessen Paragraphen die durchdachte Kürze und unter dessen Paragraphen die treffende und reichhaltige Auswahl schon beim ersten Einblick anzieht, hie und da gelesen, aber ich habe es noch nicht durchgelesen. Hoffentlich kommt bald die Zeit dazu [...]". - Seit 1833 Professor an der Universität Berlin, entwickelte Trendelenburg "in scharfer Auseinandersetzung mit Hegel [...] eine an der platonisch-aristotelischen Tradition orientierte, vom Zweckgedanken bestimmte geschichtsbezogene organische Weltanschauung'. Vor allem mit dem Gedanken der Rückkoppelung der Philosophie an die Wissenschaften beeinflußte Trendelenburg, der wichtigste Vertreter des Neuaristotelismus, die nachhegelsche Philosophie, besonders Franz Brentano und Wilhelm Dilthey" (DBE). - Etwas angestaubt und mit kleineren Läsuren; Bl. 2 verso mit kleiner zeitgenössischer Notiz (auf einem separaten Blatt, alt montiert); in altem Sammlungsumschlag.
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Trendelenburg, Friedrich Adolf: Logische Untersuchungen. Berlin Verlag Gustav Bethge 1840
Gut
Erster Band 322, Zweiter Band 369 Seiten in einem Buch. Friedrich Adolf Trendelenburg, protestantischer deutscher spätidealistisch-neukantanischer Philosoph und neuhumanistischer Bildungstheoretiker, Neoaristoteliker, geboren 30. 11. 1802 in Eutin, gestorben 24. 1. 1872 in Berlin. (www.bautz.de/bbkl - sehr empfehlenswerte Seite für umfassende Informierung über den Autor, Werke und Sekundärliteratur) Ziegenfuß II 737-738. Aussengelenke unten je ca 1cm eingerissen. 1. Auflage Kein Schutzumschlag Orig. Halblederband d. Zt. 8° (Oktav bis 22,5cm) Gebunden
[SW: Philosophie, Pädagogik Geisteswissenschaften]
[Trendelenburg] / Buchholtz, Georg: Die ethischen Grundgedanken Friedrich Adolf Trendelenburgs. Blankenhain, M. Schlompers Nachfolger 1904.
Inaugural-Dissertation, hohe philosophische Fakultät der Universität Jena.
2 Bl., 79, (1) S., Orig.-Broschur mit Deckeltitel, (erstes und letztes Blatt etwas angestaubt und mit kleinen Läsuren, sonst wohlerhalten).
[SW: Deutsche Philosophen, 19. Jh., Friedrich Adolf Trendelenburg, Sekundärliteratur, Dissertationen]



