Thomas Mann Tagebücher
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Mann, Thomas: Thomas Mann, Tagebücher: Tagebücher, 1918-1921; Hrsg. v. Peter de Mendelssohn . 4. Aufl. . XI, 907 S. 19,5 cm . Fischer (S.), Frankfurt, 1981. ISBN: 9783100481924
Ungelesenes, vollständiges Exemplar; in sehr gutem Zustand mit leichten Lagerspuren, als Mängelexemplar gekennzeichnet. Rechnung mit MwSt.; Bestellungen bis 15 Uhr werden am gleichen Werktag verschickt............................... ISBN 9783100481924, ISBN: 3100481925
907 Seiten Gebundene Ausgabe
[SW: Literatur, Mann, Thomas, Tagebuch, Belletristik / Briefe, Tagebücher, Belletristik, Belletristik / Biographien, Erinnerungen, Biographien, Erinnerungen, Literaturwissenschaft / Deutschsprachige, Mann, Thomas; Tagebuch]
Mann, Thomas (1875 - 1955). Leiden an Deutschland. Tagebuchblätter aus den Jahren 1933 und 1934. Los Angeles, Pazifische Presse 1946. [Order-N° 52205]
Erste Ausgabe. Bürgin I, 72. Potempa G 919.1. Wilp./G. 96. Jäger 9 (in AdA 1998/11). "Privatdruck der Pazifischen Presse von Ernst Gottlieb und Felix Guggenheim herausgegeben und besorgt. Die einmalige Auflage von 500 Exemplaren wurde in Fournier Antiqua bei der Plantin Presse in Los Angeles im Jahre 1946 gedruckt. Die ersten 250 Exemplare (= Vorzugsausgabe, hier Nr. 204) sind in Halbleder gebunden und vom Autor handschriftlich signiert. Die Verteilung der Gesamtauflage liegt in den Händen von Mary S. Rosenberg [New York]." (Kolophon). Bei dem Band handelt es sich um den Erstdruck der von März 1933 bis August 1934 entstandenen und im Februar 1945 für diese Publikation redigierten Tagebuchnotizen Thomas Manns. Ursprünglich sollte der Privatdruck zum 70. Geburtstag des Schriftstellers erscheinen, konnte dann aber erst im Mai 1946 fertiggestellt werden. Eine eigenständige Veröffentlichung in Europa erfolgte nicht, vielmehr wurde der Text in die Gesamtausgaben von 1955 und 1960 aufgenommen. (zit. nach Jäger). Insgesamt erschienen 12 Privatdrucke in der Pazifischen Presse zwischen 1942 und 1952, darin auch von Thomas Mann "Thamar" (1942) und "Das Gesetz" (1944). Weitere Titel stammten von Werfel, Feuchtwanger, Döblin, Torberg u.a. Thomas Mann hatte zum einen 1945 zahlreiche Tagebücher verbrannt, zum anderen fanden sich jedoch säuberlich verpackte Tagebücher seit 1933, die erst 20 Jahre nach seinem Tode geöffnet und publiziert werden durften. Offenbar sind die hier vorliegenden Tagebuchblätter jedoch ein von Mann eben "redigierter" und zusätzlich wohl auch leicht veränderter Extrakt, denn Kurzke beschreibt zumindest einen Zusatz bezüglich eines Zitates von Alfred Bäumler im "Leiden an Deutschland", der in den Tagebüchern nicht vorhanden war, also von Mann bei der Redigierung eingefügt worden sein muss. So ist vorliegende Ausgabe mehr Literatur als tatsächliches Tagebuch. Für Mann waren seine Tagebücher eigentlich "geheim, sehr geheim" und von seinem Sohn Golo erwartete er, "daß Du nichts von diesen Dingen lesen wirst." Der Einband ist dem Original nachempfunden, schwarzer Lederrücken mit vergoldetem Titel, allerdings ohne den schwarzgedruckten Titel in der Handschrift Manns auf dem Vorderdeckel - die einzige Ausnahme innerhalb der sonst schlichten Reihe. Titel mit fast unmerklich gelöschtem Bibliotheksstempel.
[Literatur, Literatur 20.Jhd.]
Gr.-8°. 2 Bll., 90(2) S. Neuerer Hldr. m. verg. Rückentitel (Hinterdeckel minimal lichtrandig).
Mann, Thomas Heftrich, Eckhard: Vom Verfall zur Apokalypse Über Thomas Mann. Band 2. (Das Abendland. Forschungen zur Geschichte europäischen Geisteslebens 14). Frankfurt/Main: Klostermann 1982. ISBN: 978-3-465-01535-2
Nach ,Zauberbergmusik' (1975) legt der Verfasser nun einen zweiten Band über Thomas Mann vor. Der größte Beitrag ist dem 'Doktor Faustus' gewidmet. Eine ebenfalls umfangreiche Interpretation von 'Buddenbrooks' zeigt, daß es sich bei der im 'Doktor Faustus' leitenden geheimen Identität der Protagonisten um eine Idee handelt, die keimhaft schon im Jugendroman vorhanden ist und dort ebenfalls den Schlüssel zu dem unter der Oberfläche des Familien-Verfalls steckenden Sinn ist. Doch bedeutet der Titel dieses zweiten Bandes nicht, daß Thomas Mann einseitig als Verfasser von Verfallsgeschichten gesehen wird. Es wird damit nur darauf hingewiesen, daß hier die Interpretationen solcher Werke und Themen vereinigt wurden, bei denen der tragische Aspekt dominiert. Ein Eingangskapitel zeigt anhand einer frühen Erzählung und der Jugendbriefe, daß jene ganze Welt, die wir im Rückblick als die Einheit von Thomas Manns Lebenswerk zu konstatieren vermögen, in nuce bereits vor 'Buddenbrooks' vorhanden ist. Eine werkimmanente Interpretation des 'Vorsatzes' zum 'Zauberberg' ergänzt, zusammen mit einer Analyse der Tagebücher von 1918- 21, den früheren Band. Diese Tagebücher sind in psychologischer und politischer Hinsicht besonders aufschlußreich, und nicht nur für den in dieser Zeit wieder aufgenommenen 'Zauberberg'. Inhalt: Die Welt in der Nuß - Thomas Manns Anfänge. Vom Fatum der Dekadenz und von der Freiheit der Kunst: 'Buddenbrooks'. Eros und Politik - Die Tagebücher von 1918- 21. Der 'Vorsatz' zum 'Zauberberg'. Radikale Autobiographie und Allegorie der Epoche - 'Doktor Faustus'
ca. 200 S. Kart. *neuwertig*
[SW: Literaturwissenschaft]
Heftrich, Eckhard: Vom Verfall zur Apokalypse Über Thomas Mann. Band 2, Klostermann, Vittorio ISBN: 3465015352
3465015352 Verlagsfrisch New copy
Heftrich, Eckhard Vom Verfall zur Apokalypse Über Thomas Mann. Band 2 (Klostermann, Vittorio) ISBN: 978-3-465-01535-2 kartoniert Heftrich, Eckhard Vom Verfall zur Apokalypse Über Thomas Mann. Band 2 Verlag : Klostermann, Vittorio ISBN : 978-3-465-01535-2 Einband : kartoniert Preisinfo : 24,00 Eur[D] / 24,70 Eur[A] Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Erschienen : 1. Aufl. 1982 Aus der Reihe : Das Abendland. Forschungen zur Geschichte europäischen Geisteslebens 14 24,00 Eur[D] Nach ,Zauberbergmusik' (1975) legt der Verfasser nun einen zweiten Band über Thomas Mann vor. Der größte Beitrag ist dem 'Doktor Faustus' gewidmet. Eine ebenfalls umfangreiche Interpretation von 'Buddenbrooks' zeigt, daß es sich bei der im 'Doktor Faustus' leitenden geheimen Identität der Protagonisten um eine Idee handelt, die keimhaft schon im Jugendroman vorhanden ist und dort ebenfalls den Schlüssel zu dem unter der Oberfläche des Familien-Verfalls steckenden Sinn ist. Doch bedeutet der Titel dieses zweiten Bandes nicht, daß Thomas Mann einseitig als Verfasser von Verfallsgeschichten gesehen wird. Es wird damit nur darauf hingewiesen, daß hier die Interpretationen solcher Werke und Themen vereinigt wurden, bei denen der tragische Aspekt dominiert. Ein Eingangskapitel zeigt anhand einer frühen Erzählung und der Jugendbriefe, daß jene ganze Welt, die wir im Rückblick als die Einheit von Thomas Manns Lebenswerk zu konstatieren vermögen, in nuce bereits vor 'Buddenbrooks' vorhanden ist. Eine werkimmanente Interpretation des 'Vorsatzes' zum 'Zauberberg' ergänzt, zusammen mit einer Analyse der Tagebücher von 1918- 21, den früheren Band. Diese Tagebücher sind in psychologischer und politischer Hinsicht besonders aufschlußreich, und nicht nur für den in dieser Zeit wieder aufgenommenen 'Zauberberg'. Inhalt: Die Welt in der Nuß - Thomas Manns Anfänge. Vom Fatum der Dekadenz und von der Freiheit der Kunst: 'Buddenbrooks'. Eros und Politik - Die Tagebücher von 1918- 21. Der 'Vorsatz' zum 'Zauberberg'. Radikale Autobiographie und Allegorie der Epoche - 'Doktor Faustus' Buch



