Taylor Charles Politik

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Tomasini, Marko: Welche Politik kann Anerkennung garantieren? Die Politik der Anerkennung von Charles Taylor, GRIN VERLAG, November 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638824217
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Int. Politik - Allgemeines und Theorien, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Universität Erfurt (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Festung Europa Europäische Einwanderungspolitik und Einwanderungsgesellschaften, 3 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Kommunitaristische Sichtweise von Charles Taylor auf Einwanderung, Kulturerhalt und Anerkennung. Mit einer Darstellung von Habermas , Abstract: Die Frage, der Charles Taylor in seinem Essay Die Politik der Anerkennung nachgeht, lautet: Welche Politik kann gleichberechtigte Anerkennung, sowohl zwischen verschieden Individuen innerhalb einer Gesellschaft, als auch interkulturell zwischen verschiedenen Kulturen, gewährleisten . Dabei zeigt er zwei verschiedene Politikformen auf und stellt sie gegenüber: Einmal den Liberalismus, den er auch Universalismus oder Liberalismus 1 benennt und zum Anderen die Politik der Differenz oder auch Liberalismus 2. Seine Kriterien, welche er als Maßstab ansetzt sind dabei Anerkennung der individuellen und der kulturellen Identität, Gleichberechtigung und Chancengleichheit. Ohne es vorweg nehmen zu wollen, setzt Taylor im Verlauf und am Ende seines Essays auf die Stärken der zweiten Auslegung liberaler Politik, da er die Grundlagen des herkömmlichen Liberalismus als unzureichend hält um gleichermaßen Anerkennung garantieren zu können. Er steht dabei in einer Reihe von Philosophen und Politologen, welche man unter die politikphilosophische Bezeichnung der Kommunitaristen zusammenfassen kann und ist somit eingebunden in die Diskussion zwischen diesen Denkern und den Liberalisten. Dabei stellen die Kommunitaristen eine reaktionäre politische Denkrichtung dar, welche Anfang der 1980er Jahre entstanden ist und im wesentlichen als eine Reaktion auf das Werk von John Rawls a theory of justice aus dem Jahr 1971 betrachtet wird. Die Theorie von Rawls und die weitere Entwicklung des Liberalismus geht davon aus, dass Gleichberechtigung und Chancengleichheit allein mit neutralem Recht, welches von den Mitgliedern einer Gesellschaft ausgehandelt und vertraglich festgehalten wird und allen Mitgliedern in gleichem Maße zugänglich ist, erreicht werden kann, wogegen die Kommunitaristen die Meinung vertreten, dass der Staat aktiv und substantiell eingreifen kann, wenn es darum geht, kollektive Ziele zu verfolgen. Es kann also nach dieser politischen Philosophie auch sein, dass gewissen Gruppen oder Individuen mehr Rechte eingeräumt werden als Anderen, wodurch unterschiedliche Freiheiten erzeugt werden. Dies kann geschehen, wenn Werte, Traditionen u.ä. geschützt und erhalten werden sollen. Sie sind im Kommunitarismus das zentrale Element.

NEUBUCH! 2007. 36 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 2 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V44181

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Blume, Christian: Konfliktanalyse: Diskussionspapier zum Liberia-Konflikt mit dem Fokus auf die Ära Charles Taylor 1989-2003, GRIN VERLAG, Juli 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638668428
Seminararbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Int. Politik - Region: Afrika, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Internationale Sicherheitsstrategien, 22 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem am 18. August 2003 im ghanaischen Accra verabschiedeten Friedensabkommen verbinden sich neuerlich Hoffnungen auf ein Ende, der seit mehr als zwanzig Jahren andauernden Konflikte in der ältesten Republik Afrikas. Liberia, bis 1980 zu den innenpolitisch stabilsten Ländern des afrikanischen Kontinents zählend , blickt auf einen beispiellosen Destabilisierungsprozess zurück, der nicht nur die endogenen Konfliktpotenziale und strukturellen Schwächen des liberianischen Staates offen legte und sich zu einem, die Stabilität ganz Westafrikas gefährdenden Konflikt ausweitete, sondern zudem auch beispielhaft die Bedeutung strategischer wie wirtschaftlicher Interessenlagen regionaler wie internationaler Akteure in einem Konflikt weitab von der OECD-Welt zu Tage treten ließ. Die Analyse der komplexen Struktur des Liberia-Konfliktes kann dabei nicht ohne eine Betrachtung der ethnischen Konfliktlinien und der neopatrimonialen Herrschaftsstrukturen Liberias erfolgen, muss aber zugleich die tiefe Zäsur des Ost-West-Konflikt-Endes und das internationale Engagement in diesem Konflikt berücksichtigen. Als Ausgangspunkt der folgenden Konfliktanalyse, in deren Fokus der von Charles Taylor 1989 initiierte Bürgerkrieg und die daran anschließenden Entwicklungen in Liberia stehen werden, soll hier der Militärputsch von 1980 gewählt werden, im Zuge dessen es Samuel Kanyon Doe mit Hilfe der USA gelang, sich als neuer Präsident Liberias zu etablieren und die, bis zu diesem Zeitpunkt 150 Jahre andauernde, Kolonialherrschaft der Americo-Liberianer über die einheimische Bevölkerung zu beenden . Dazu ist es unerlässlich zumindest skizzenhaft die gesellschaftlichen Strukturen Liberias vor 1980 darzustellen und auf den Klientelismus sowie den internen Kolonialismus der Americo-Liberianer als Ursachen des Militärumsturzes einzugehen. An die Analyse der politischen wie gesellschaftlichen Strukturen Liberias vor 1980 und der durch den Militärputsch von 1980 eingeleiteten neun Jahre währenden Militärdiktatur Does, knüpft schließlich eine eingehende Betrachtung der Zeitperiode 1989-2003 an, die mit dem Überfall von Charles Taylors NPFL auf Liberia begann und das Land in einen vernichtenden Bürgerkrieg mit immer wieder wechselnden Konfliktparteien stürzte. Im Zuge der Analyse dieser Zeitperiode gilt es vor allem auch, die verschiedenen Interessenlagen der beteiligten Akteure herauszuarbeiten und der Frage nach den tieferen Ursachen des Konfliktes und seiner Dauer nachzugehen.

NEUBUCH! 2007. 88 S. 210 mm 214 mm x 149 mm x 10 mm; 62160

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Flasche, Adrian: Charles Taylor - Multikulturalismus und die Politik der Anerkennung Darstellung und Kommentierung, GRIN VERLAG, Oktober 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638641821
Hausarbeit aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Kulturwissenschaft, einseitig bedruckt, Note: 1, Universität Lüneburg (Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Seminar Einführung in die Kulturphilosophie, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: xml version=1.0 encoding=utf-8 htmlSehr dichte Arbeit. 216 KB /html , Abstract: Immer wieder wird die Frage gestellt, welche von den vielen Kulturen der menschlichen Zivilisation denn die allgemeingültige für die gesamte Menschheit sei. Spätestens seit der Industriellen Revolution vor knapp 200 Jahren hat die sog. westliche Welt die Führung der Erde übernommen, mit dem Selbstverständnis, mit ihrer liberalen, demokratischen Gesellschaftsform und ihrer Marktwirtschaft die ideale Gesellschaftsform für die ganze Menschheit zu sein. Andere Kulturen mit jeweils differenten Lebensformen erheben diesen Anspruch aber ebenso.Doch das Phänomen der verschiedenen Kulturen besteht nicht nur international, sondern auch innerhalb einer Gesellschaft, in ihrer Binnenstruktur, wo sich die Konflikte mit der Kulturdifferenz besonders herauskristallisieren. Einerseits streben kulturelle Minoritäten die Gleichberechtigung an, verlangen also dieselben Rechte, die der Majorität eigen sind. Andererseits wollen ethnische Minderheiten jedoch nicht von der Mehrheit assimiliert und somit wiederum diskriminiert werden. Das Ziel von ethnischen Minderheiten ist das Recht, die Freiheit zu erhalten, mit der sie ihre ureigene Kultur erhalten und entfalten können - ebenso, wie die Mehrheit ihre Kultur frei entfalten kann. Somit kämpfen ethnische Minderheiten nicht ausschließlich für Gleichberechtigung, sondern für die Akzeptanz ihrer Andersartigkeit, für ihr Recht auf Verschiedenheit.In einigen Fällen wollen ethnische Minderheiten jedoch auch Kulturen durchsetzen, die den demokratischen Staat hochgradig unterlaufen. Wie soll in solch einer Situation einer ethnischen Minderheit begegnet werden, die eine traditionell antidemokratische Kulturform hat Besonders uns in den westlichen Industrieländern muß die Frage beschäftigen: Welche Urteilswege stehen uns überhaupt für andersartige Kulturen offen Sollen und dürfen wir unsere Ideale von Toleranz, Freiheit, Demokratie und Menschenrechten der ganzen Welt mit ihren andersartigen Gesellschaften aufzwingen In dieser komplexen Debatte, die oft sehr polemisch und undifferenziert geführt wird, hat der Kanadier Charles Taylor mit seinem Essay Multikulturalismus und die Politik der Anerkennung 1992 einen besonderen Beitrag geleistet, indem er versuchte, Nüchternheit und Differenziertheit in die hitzige Auseinandersetzung zu bringen mit dem Versuch, konstruktive Antworten auf die multikulturellen Fragen zu geben. Taylors' Ansatz wird in diesem Buch dargestellt und kommentiert.

NEUBUCH! 2007. 64 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 4 mm; 11456

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Kruspel, Ines: Legitimität in modernen Demokratien Eine vergleichende Untersuchung der normativen Demokratietheorien von Jürgen Habermas und Charles Taylor, GRIN VERLAG, März 2008, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638918386
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Moderne politische Theorien des 20. Jahrhunderts, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Zeit nachmetaphysischen Denkens stellt die Frage nach der Legitimität politischer Ordnungen, Herrschaftsträger und Entscheidungen moderner Massendemokratien eine große Herausforderung für (politische) Theoretiker dar eine Herausforderung, der sich auch die Autoren Jürgen Habermas und Charles Taylor als Autoren zweier unterschiedlicher, gegensätzlicher Theorierichtungen dem prozeduralistischen Liberalismus und dem Kommunitarismus stellten. Sie entwickeln je ein Modell der Demokratie und stellen sich dabei auch die Frage der Legitimität. Die vorliegende Arbeit untersucht diese normativen Demokratietheorien Taylors und Habermas vor allem im Hinblick auf die Legitimität in vergleichender Art. Es geht dabei vor allem darum, zu prüfen, ob die scheinbar kontroversen Ansichten nicht doch Gemeinsamkeiten aufweisen und vielleicht miteinander vereinbar sind. Die genauere Untersuchung der Theorien ergibt dann letztlich als Ergebnis der Ausarbeitung auch entscheidende Gemeinsamkeiten in den jeweiligen Begründungen der Legitimität, so dass sich die so gegensätzlich scheinenden Modelle als durchaus miteinander vereinbar erweisen.

NEUBUCH! 2008. 28 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 2 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V85562

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