Streeruwitz
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Streeruwitz, Marlene: Verführungen. 3. Folge Frauenjahre. Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Suhrkamp Verlags) Lizenzausgabe 1997 Frankfurt am Main, Wien ISBN: 3763246614
295S. 8°
Leinen Fadengehefteter, geprägter Ganzleinenband mit illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag mit Knick und Einriss am unteren Rand, Vorsatzblatt mit Knick, ansonsten guter Zustand. In ihrem ersten Roman Verführungen. 3. Folge. Frauenjahre. beschreibt Streeruwitz den Alltag der Protagonistin Helene, die von ihrem Mann, einem Mathematikdozenten, für dessen Sekretärin sitzengelassen wurde. Sie kümmert sich seitdem allein um ihre gemeinsamen zwei Kinder und wohnt weiterhin Tür an Tür mit der Schwiegermutter. Doch dann tritt Henryk, ein Hammerklavierspieler, in Helenes Leben, das ihr vorher so trostlos erschien, dass sie sich am liebsten, mit beiden Kindern unter dem Arm, von einer Brücke hätte stürzen mögen. Durch Henryk ändert sich allerdings wenig. Reinhard Baumgart schreibt in der Zeit über das Buch: " Der schmucklos wilde Wortlaut, in dem diese sieben, acht Wiener Frauenmonate sich ereignen, verweist auf nichts dahinter, nichts darüber und nicht darunter. Er ist im schönsten, strengsten Sinn selbstverständlich, und das bedeutet eben auch: spröd und voller Rätsel." Marlene Streeruwitz (* 28. Juni 1950 in Baden bei Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin und Regisseurin. Sie lebt in Wien und in Berlin. Die Tochter des langjährigen Schuldirektors und ÖVP-Bürgermeisters von Baden bei Wien Viktor Wallner studierte nach einem abgebrochenen Jusstudium Slawistik und Kunstgeschichte in Wien. Seit 1992 werden ihre Theaterstücke an zahlreichen Bühnen aufgeführt. 1996 erschien ihr erster Roman, Verführungen. 3 Folge. Frauenjahre, für den sie unter anderem mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. In schneller Folge sind seither Romane, Theaterstücke, Novellen und theoretische Schriften erschienen. Die feministisch orientierte Streeruwitz gilt als eine der politisch engagiertesten deutschsprachigen Gegenwartsautorinnen. Mit ungewöhnlicher Schärfe kommentierte sie die politischen Ereignisse in Österreich (ÖVP/FPÖ-Koalition) im Jahr 2000. Im November 2006 wehrt sich die österreichische Schriftstellerin öffentlich gegen die Inszenierung des neuen Stückes von Elfriede Jelinek, "Ulrike Maria Stuart", im Hamburger Thalia Theater. In einer Szene des Stückes wird Streeruwitz in der Inszenierung von Nicolas Stemann als sprechende Vagina dargestellt. In einer Ausgabe des Spiegels kritisiert Streeruwitz, dass das Thalia Theater weiterhin das Stück in ungeänderter Form zur Aufführung bringt. "Ich will als handelndes und denkendes Subjekt nicht auf ein sprechendes Geschlechtsorgan reduziert werden.", beklagt Streeruwitz im "Spiegel". Dass es sich dabei um eine Satire handle, will Streeruwitz nicht gelten lassen: "Deutschsprachiger Humor war immer ein Mittel der Verächtlichmachung." Marlene Streeruwitz hat ihre Poetik vor allem in den Tübinger und Frankfurter Vorlesungen (s. Literaturliste) umrissen, mischt sich aber auch immer wieder in Essays, die entweder gedruckt erscheinen oder auch nur auf ihrer Website veröffentlicht werden, in tagesaktuelle Diskussionen ein und markiert dort nicht nur politische, sondern auch ästhetische Standpunkte, die bei ihr fließend ineinander übergehen. Ihre Werke verraten Einflüsse etwa durch das dekonstruktive Denken Roland Barthes, z.B. in den häufigen Anspielungen der Figurennamen (Helene, Margarethe) auf ihren eigenen. Streeruwitz provoziert damit bewusst eine biographistisch deutende, psychologisierende Lesehaltung, um sie gleichzeitig ad absurdum zu führen. Ihre Theorie einer genuin weiblichen Sprache, die im Patriarchat nur als Leerstelle zu denken und immer nur ex negativo formulierbar ist, erinnert an die negative Dialektik Theodor W. Adornos. Laut eigener Aussage war ihr literarisches Schlüsselerlebnis die Lektüre von William Faulkners Roman Schall und Wahn, einem Hauptwerk der amerikanischen Moderne. Streeruwitz hat sich ausdrücklich dazu bekannt Österreichisch und nicht Deutsch zu schreiben und als Beispiele für die unterschiedliche Grammatik die Benutzung von Adverbien sowie die Konjunktivbildung angeführt. Fehler in der Verwendung des Konjunktivs II wurden Ihr in Kritiken immer wieder vorgeworfen.
[SW: Büchergilde Gutenberg | Deutsche Literatur | Roman]
Streeruwitz, Marlene: Lisa's Liebe Roman in 3 Folgen / von Marlene Streeruwitz, Frankfurt am Main Suhrkamp, ISBN: 3518409034
guter Zustand, Gebrauchsspuren Nach dem Erfolg ihres ersten Romans, "Verführungen", hat die österreichische Autorin Marlene Streeruwitz mit "Lisa's Liebe" literarisch Neuland betreten. In sparsamer, pathosloser Sprache benutzt sie Medien der Erinnerung, das Fotoalbum und das Tagebuch, um die Geschichte einer Frau zu erzählen, die der 39jährigen Lehrerin Lisa, die es immer allen recht machen möchte.Marlene Streeruwitz wurde in Baden bei Wien geboren. Sie studierte Slawistik und Kunstgeschichte in Wien und verfasste Hörspiele für den HR, SDR, WDR, ORF und Radio Bremen. Seit 1992 werden ihre Theaterstücke an wichtigen Bühnen gespielt. Von 1996 bis 1999 veröffentlichte sie die Romane "Verführungen", "Lisa's Liebe", "Nachwelt" und den Band "Waikiki Beach". Marlene Streeruwitz Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, sie lebt heute in Wien und Berlin. 3518409034 - , ISBN-13: 9783518409039
21 cm, Broschiert
[SW: Streeruwitz, Marlene]
Theater heute 8/1993. THEMA: Marlene Streeruwitz: Elysian Park. Friedrich Seelze 1993
INHALT: Dokumente zur Schließung des Berliner Schiller Theaters. Sigrid Löffler: Silviu Purcaretes Phaedra im Wiener Odeon. Moritz Rinke: Orlando aus Rio und eine Begegnung mit der Regisseurin Bia Lessa. Manuel Brug: Beobachtungen beim Festival Dance '93 und Wim Vandekeybus' neueste Produktion, vorgestellt bei Theater der Welt in München. Ulrich Schreiber: Köln - Inszenierungen von Werner Schroeter, Dimiter Gotscheff, Marlene Streeruwitz, Torsten Fischer, Uwe Eric Laufenberg. Gerhard Preußer: Düsseldorfer Schauspiel - über Inszenierungen von David Mouchtar-Samorai, Hansjörg Utzerath u. a. Andreas Roßmann: Das Bonner Schauspiel nach dem zweiten Jahr der Intendanz Beilharz. Christoph Müller: Jürgen Flügges Abschied in Esslingen. Gespräch mit Michael Eberth und Susanne Thelemann. Marlene Streeruwitz im Gespräch mit Michael Merschmeier. Stück: Marlene Streeruwitz: Elysian Park.
Standardeinband ca. 56 S. Guter Zustand, Bibl.-Ex.
[SW: Theaterwissenschaft-Zeitschriften Zeitschrift Theaterzeitschrift Oper Ballett Bühne Stück Bühnenstück Theaterstück Inszenierung Aufführung Vandekeybus Flügge]
Beiträge von Althöfer, Marie / Anna, Susanne. Nach einer Erzählung von Streeruwitz, Marlene: Ich, Johanna Ey Mit Beiträgen von Marie Althöfer und Susanne Anna sowie einem Roman von Marlene Streeruwitz, Droste Vlg ; weicher Einband / soft cover ISBN: 9783770013418
9783770013418 Neu
Ich, Johanna Ey Mit Beiträgen von Marie Althöfer und Susanne Anna sowie einem Roman von Marlene Streeruwitz (Droste Vlg) ISBN: 978-3-7700-1341-8 Paperback 192 S., zahlr., tls. farb. Abb. und Zeichnungen - 24,0 x 16,5 cm Beiträge von Althöfer, Marie / Anna, Susanne. Nach einer Erzählung von Streeruwitz, Marlene Verlag : Droste Vlg ISBN : 978-3-7700-1341-8 Einband : Paperback Preisinfo : 24,90 Eur[D] / 25,60 Eur[A] / 41,50 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt Preis ist offizieller VLB Referenzpreis Preis ist offizieller VLB Referenzpreis Seiten/Umfang : 192 S., zahlr., tls. farb. Abb. und Zeichnungen - 24,0 x 16,5 cm Produktform : B: Buch Erscheinungsdatum : 1. Aufl. 27.05.2010 Gewicht : 483 g Aus der Reihe : Schriftenreihe Stadtmuseum verwandte Themen : Ey, Johanna [DNB] Ausstellung [DNB] Düsseldorf (2009) [DNB] Softcover Buch



