Strauss
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Strauss, Johann u. a.: Wein, Weib und Gesang. Text von J. Weyl. Walzer für Männerchor mit Begleitung des Orchesters (oder Pianoforte) componirt und Herrn Johann Herbeck, k. k . Hofcapellmeister freundschaftlichst gewidmet von Johann Strauss, Hofball-Musik-Director. Wien u. a., Spina u. a. o. J. [um 1891].
Titelprägung auf Deckel: Walzer u. Polka. - Bestoßen u. berieben, stockfleckig, Besitzsign. u. St. a. T.- Gedruckte Notenblätter u. a.: Mein Lebenslauf ist Lieb und Lust! v. Josef Strauss. Symbole der Heiterkeit, Walzer für das Pianoforte von C. M. Ziehrer. - Handschriftliche Notenblätter (Titel jeweils v.J. Hönig signiert): Ländlichsittlich, Walzer von C. M. Ziehrer. Geschichten aus dem Wienerwald v. Johann Strauss. Ländlichsittlich v. C. M. Ziehrer und Geschichten aus dem Wienerwald v. Johann Strauss. An der schönen blauen Donau v. Johann Strauß. Oberhorn's Zauberhorn-Klänge Walzer v. Philipp Fahrbach. Freuden-Salven, Walzer v. Johann Strauß. Die Rudolfsheimerin, Polka frazaise von C. M. Ziehrer. La Favorite, Polka Francaise v. J. H. Zezulak. Frauenherz, Polka Mazurka v. Josef Strauss.
11 + 11 + 11 + 10 + 12 + 24 + 12 + 8 + 12 + 4 + 4 + 6 S. Priv. HLwd. der Zeit.
[SW: Musik]
Strauß, Botho: Der junge Mann. Roman. Deutsche Buch-Gemeinschaft (Lizenz des Carl Hanser Verlags) Lizenzausgabe Ohne Jahresangabe Berlin, Darmstadt, Wien
387 S.S. 8°
Leinen Ganzleinenband mit Rückenschild und illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag dezent angerändert und knickig, die Schnitte leicht fleckig, ansonsten rundum guter Zustand. Ein postmodernes Erzählwerk in der Tradition des deutschen Entiwcklungsromans, intelligent, gewagt und umstritten. Botho Strauß ist kein einfacher Autor, aber einer der wichtigen. Die Personen sind allesamt Grenzgänger, Ungleichzeitige, die sich bewusst in die andere Zeit hinübergleiten lassen oder unbewusst hinübergezogen werden. In jedem Falle wachen sie in Räumen auf, wo die Gesetze der Zeit wechseln, wo sie Opfer erotischer Metamorphosen werden oder Zuschauer der eigenen, verdrängten Geschichte. Der Verlag über das Buch Die Personen dieses Romans sind allesamt Grenzgänger, die sich bewußt in eine andere Zeit hinübergleiten lassen oder unbewußt hinübergezogen werden. In jedem Falle wachen sie in Räumen auf, wo die Gesetze der Zeit wechseln, wo sie Opfer erotischer Metamorphosen werden oder Zuschauer ihrer eigenen verdrängten Geschichte. Der junge Mann, von erzählerischer Schönheit und gedanklicher Schärfe, ist zugleich Bildungsroman, allegorischer Roman und romantische Phantasie. Botho Strauß (* 2. Dezember 1944 in Naumburg) ist ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker. Er gehört zu den erfolgreichsten und meistgespielten zeitgenössischen Dramatikern auf deutschen Bühnen. Botho Strauß studierte in Köln und München einige Semester Germanistik, Theatergeschichte und Soziologie, brach das Studium jedoch ohne Abschluss ab. Zwischen 1967 und 1970 war er Journalist bei der Zeitschrift Theater heute. Anschließend war er bis 1975 Dramaturg an der Schaubühne am Halleschen Ufer. Danach etablierte er sich als freier Schriftsteller. Seine Erstlingswerke wurden von der Kritik positiv aufgenommen. So schrieb Marcel Reich-Ranicki am 10. August 1977 in der FAZ: Denn was er schon kann, zeugt von Talent. Was ihm noch fehlt, lässt sich erlernen. Dieser Mann ist eine große Hoffnung unserer Literatur. Vielleicht wird von ihm der Roman seiner Generation kommen. Eine kontroverse Diskussion hat in der Literaturwissenschaft sein erster Roman Der junge Mann (1984) ausgelöst. Im Jahre 1985 hat er sein erstes längeres Gedicht (75 S.) publiziert: Diese Erinnerung an einen, der nur einen Tag zu Gast war. Es berührt, in vielfältigen Strophenformen und Versmaßen gefasst, alle Formen des gesellschaftlichen Miteinander der Menschen. Es ist der Versuch eines lyrischen Ichs, seine Position neu zu definieren. Neben Theaterstücken hat Strauß Kurzgeschichten und Bücher mit Essays und Aphorismen verfasst. Darin setzt er sich auch mit naturwissenschaftlichen und philosophischen Fragen auseinander: mit Fragen der Technik und der Evolution. So in Beginnlosigkeit (1992). Seit Ende der 1980er Jahre geriet er aufgrund seiner demokratie- und zivilisationskritischen Essays - allen voran Anschwellender Bocksgesang[1], veröffentlicht 1993 in Der Spiegel - unter Kritik. Sätze wie, "dass ein Volk sein Sittengesetz gegen andere behaupten will und dafür bereit ist, Blutopfer zu bringen, das verstehen wir nicht mehr und halten es in unserer liberal-libertären Selbstbezogenheit für falsch und verwerflich", wurden scharf kritisiert.[2] Ignatz Bubis nannte Strauß einen Rechtsintellektuellen. Aufgrund seiner antiliberalen Auffassungen ordnen namhafte Extremismusforscher wie Richard Stöss den Autor in die Denktradition der Neuen Rechten - des Scharniers (Gessenharter) zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus - ein.[3] Lob und Kritik sind auch 2004 - anlässlich seines 60. Geburtstags - in der deutschen und internationalen Presse erschienen. Im Februar 2006 veröffentlicht Strauß: (Der Konflikt in Der Spiegel). 2005/2006 wurde in Paris und Berlin sein neuestes Stück Die Schändung uraufgeführt. 2006 erscheinen seine 41 Kalendergeschichten (Mikado) im Hanser Verlag. 5 Kalendergeschichten werden mit 8 Kreidezeichnungen von Neo Rauch im Verlag Kleinheinrich (Münster) in einer limitierten Auflage (180 Exemplare) unter dem Titel Der Mittler zusätzlich veröffentlicht. 2007 erschien seine erste Novelle: Die Unbeholfenen. In seinem Essay: Der Maler löst den Bann (Der Spiegel 30/2008) setzt er sich mit den 'übermalten Fotos' von Gerhard Richter auseinander. Durch die Kooperation mit Neo Rauch und die Bearbeitung von 'übermalten Fotos' von Gerhard Richter hat Strauß sein schriftstellerisches Werk auch auf die aktuelle Malerei bezogen. Eine Fortsetzung folgt 2009 in einer Kooperation mit Thomas Demand: Zu Fotografien der deutschen Geschichte seit 1945, die der bildende Künstler in der Neuen Nationalgalerie Berlin ausstellt, liefert Botho Strauß unveröffentlichte Texte als Bildlegenden.[4] Anfang April 2009 wird am Bayrischen Staatsschauspiel das neue Stück "Leichtes Spiel. Neun Personen einer Frau" von Dieter Dorn uraufgeführt. Dazu schreibt die FAZ (siehe auch die Süddeutsche Zeitung v. 3. April 2009) am 4. April 2009: Das große Weiberwelttheater. Uraufführungen von B.S. sind die Feste des Theaters. Der Leichtnehmer Dorn ist der kongeniale Regie-Partner des Dramatikers Strauß, der das Schwerste leicht nimmt, weil er es nicht löst, sondern in der Schwebe hält Seine Werke werden in zahlreichen Sprachen publiziert. Botho Strauß lebt heute in Berlin und in der Uckermark.
[SW: Deutsche Literatur | Roman]
Strauß, Botho: Der Park. München, Carl Hanser Verlag, 1983.
Guter Zustand. Die Handlung dieses Stückes und seine Figuren sind besetzt und bewegt durch den Geist von Shakespeares 'Sommernachtstraum': Eine tüchtige Gesellschaft, die dem Genius eines Kunstwerks erliegt. Sie sind Abhängige und Ideologen unter der zauberischen Herrschaft einer alten, unergründlichen Komödie. - Botho Strauß (* 2. Dezember 1944 in Naumburg) ist ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker. Er gehört zu den erfolgreichsten und meistgespielten zeitgenössischen Dramatikern auf deutschen Bühnen. Leben: Botho Strauß studierte in Köln und München einige Semester Germanistik, Theatergeschichte und Soziologie, brach das Studium jedoch ohne Abschluss ab. Zwischen 1967 und 1970 war er Journalist bei der Zeitschrift Theater heute. Anschließend war er bis 1975 Dramaturg an der Schaubühne am Halleschen Ufer. Danach etablierte er sich als freier Schriftsteller. Seine Erstlingswerke wurden von der Kritik positiv aufgenommen. So schrieb Marcel Reich-Ranicki am 10. August 1977 in der FAZ: Denn was er schon kann, zeugt von Talent. Was ihm noch fehlt, lässt sich erlernen. Dieser Mann ist eine große Hoffnung unserer Literatur. Vielleicht wird von ihm der Roman seiner Generation kommen. Eine kontroverse Diskussion hat in der Literaturwissenschaft sein erster Roman Der junge Mann (1984) ausgelöst. Im Jahre 1985 hat er sein erstes längeres Gedicht (75 S.) publiziert: Diese Erinnerung an einen, der nur einen Tag zu Gast war. Es berührt, in vielfältigen Strophenformen und Versmaßen gefasst, alle Formen des gesellschaftlichen Miteinander der Menschen. Es ist der Versuch eines lyrischen Ichs, seine Position neu zu definieren. Neben Theaterstücken hat Strauß Kurzgeschichten und Bücher mit Essays und Aphorismen verfasst. Darin setzt er sich auch mit naturwissenschaftlichen und philosophischen Fragen auseinander: mit Fragen der Technik und der Evolution. So in Beginnlosigkeit (1992). Seit Ende der 1980er Jahre geriet er aufgrund seiner demokratie- und zivilisationskritischen Essays - allen voran Anschwellender Bocksgesang[1], veröffentlicht 1993 in Der Spiegel - unter Kritik. Sätze wie, "dass ein Volk sein Sittengesetz gegen andere behaupten will und dafür bereit ist, Blutopfer zu bringen, das verstehen wir nicht mehr und halten es in unserer liberal-libertären Selbstbezogenheit für falsch und verwerflich", wurden scharf kritisiert.[2] Ignatz Bubis nannte Strauß einen Rechtsintellektuellen. Aufgrund seiner antiliberalen Auffassungen ordnen namhafte Extremismusforscher wie Richard Stöss den Autor in die Denktradition der Neuen Rechten - des Scharniers (Gessenharter) zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus - ein.[3] Lob und Kritik sind auch 2004 - anlässlich seines 60. Geburtstags - in der deutschen und internationalen Presse erschienen. Im Februar 2006 veröffentlicht Strauß: (Der Konflikt in Der Spiegel). 2005/2006 wurde in Paris und Berlin sein neuestes Stück Die Schändung uraufgeführt. 2006 erscheinen seine 41 Kalendergeschichten (Mikado) im Hanser Verlag. 5 Kalendergeschichten werden mit 8 Kreidezeichnungen von Neo Rauch im Verlag Kleinheinrich (Münster) in einer limitierten Auflage (180 Exemplare) unter dem Titel Der Mittler zusätzlich veröffentlicht. 2007 erschien seine erste Novelle: Die Unbeholfenen. In seinem Essay: Der Maler löst den Bann (Der Spiegel 30/2008) setzt er sich mit den 'übermalten Fotos' von Gerhard Richter auseinander. Durch die Kooperation mit Neo Rauch und die Bearbeitung von 'übermalten Fotos' von Gerhard Richter hat Strauß sein schriftstellerisches Werk auch auf die aktuelle Malerei bezogen. Eine Fortsetzung folgt 2009 in einer Kooperation mit Thomas Demand: Zu Fotografien der deutschen Geschichte seit 1945, die der bildende Künstler in der Neuen Nationalgalerie Berlin ausstellt, liefert Botho Strauß unveröffentlichte Texte als Bildlegenden.[4] Anfang April 2009 wird am Bayrischen Staatsschauspiel das neue Stück "Leichtes Spiel. Neun Personen einer Frau" von Dieter Dorn uraufgeführt. Dazu schreibt die FAZ (siehe auch die Süddeutsche Zeitung v. 3. April 2009) am 4. April 2009: Das große Weiberwelttheater. Uraufführungen von B.S. sind die Feste des Theaters. Der Leichtnehmer Dorn ist der kongeniale Regie-Partner des Dramatikers Strauß, der das Schwerste leicht nimmt, weil er es nicht löst, sondern in der Schwebe hält . Seine Werke werden in zahlreichen Sprachen publiziert. Botho Strauß lebt heute in Berlin und in der Uckermark. Aus wikipedia-orgBotho_Strau%C3%9F
Erstausgabe. 127 Seiten. 19 cm. Englische Broschur. ISBN: 3446137726.
[SW: Theatertexte, Deutsche Literatur der 80er Jahre, Theaterwissenschaft Theaterwissenschaften, Theatergeschichte, Theatertheorie, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literatur, Erstausgaben, Theater, Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts, Theaterstücke, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Theaterstück]
Strauss, Richard,
Richard Strauss (1864-1949), German composer and conductor. A.P.S., "Richard Strauss", Marquartstein, 10th July 1902, to the music critic Otto Lessmann, in German. Strauss writes: "[ ] Based on messages received from Steinbach through the Liszt Foundation, I feel inclined to have my suggestion deleted from the protocols of the board meeting: Müller-Reuter is to receive further 500 DM (in addition to the first 500 DM) from the Liszt Foundation [ ]" The form of address is crossed out and "at the moment in Helgoland" was added by a secretary. With a postmark. In fine condition.
Richard Strauss (1864-1949), dt. Komponist und Dirigent. E. Postkarte m. U., "Richard Strauss", Marquartstein, 10. Juli 1902, an den Musikkritiker Otto Lessmann. Strauss schreibt: "[ ] Auf Grund von Mitteilungen, die mir Steinbach eben über die Lisztstiftung zugehen lässt, muß ich Sie bitten, meinen Vorschlag: Müller-Reuter soll noch weitere 500 Mark (zu den ersten dazu) aus der Lisztstiftung erwirkt bekommen, aus den Protokollen der Vorstandssitzung zu streichen [ ]" - Die von Strauss auf der Rückseite hinzugefügte Anschrift des Empfängers wurde von fremder Hand durchgestrichen und mit "z.Zt. in Helgoland" ersetzt. Mit Poststempel versehen. Leicht gebräunt, ansonsten in gutem Zustand.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]



