Strauss Aufenthalt
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Strauß, Emil,
Emil Strauß (1866-1960), Schriftsteller. E. Briefkarte mit U. ("E. Strauss"). Freiburg i. B., 12. Oktober 1930. 1½ SS. 8°. Mit e. adr. Kuvert. - An Studienrat M. Sturm in Wernigerode: "Schönen Dank für Ihren Brief und die Freude, die er mir gemacht hat. Ich will nicht versäumen, Ihnen in aller Eile zu sagen, daß ich gar nichts dagegen habe, wenn Sie ohne Quellenangabe aus meinen Schriften citieren [...]". - Mitglied des Friedrichshagener Dichterkreises, dem u. a. auch Max Halbe, Richard Dehmel und Gerhart Hauptmann angehörten, beschäftigte sich Strauß mit landwirtschaftlich-lebensreformerischen Experimenten, ging längere Zeit auf Reisen (u. a. nach Brasilien, wo er ein Internat leitete) und lebte seit 1894, mit Unterbrechung durch einen vierjährigen Aufenthalt in der Dresdner Künstlerkolonie Hellerau, in Süddeutschland. Mitglied der Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste und seit 1930 Mitglied der NSDAP, sind seine Werke von einer neuromantischen Harmonisierung des Volkslebens und von Traditionsbewußtsein bestimmt; gelegentlich auch völkische Tendenzen aufweisend, erreichten sie während des Dritten Reichs hohe Auflagen. - In Bleistift.
Emil Strauß (1866-1960), Schriftsteller. E. Briefkarte mit U. ("E. Strauss"). Freiburg i. B., 12. Oktober 1930. 1½ SS. 8°. Mit e. adr. Kuvert. - An Studienrat M. Sturm in Wernigerode: "Schönen Dank für Ihren Brief und die Freude, die er mir gemacht hat. Ich will nicht versäumen, Ihnen in aller Eile zu sagen, daß ich gar nichts dagegen habe, wenn Sie ohne Quellenangabe aus meinen Schriften citieren [...]". - Mitglied des Friedrichshagener Dichterkreises, dem u. a. auch Max Halbe, Richard Dehmel und Gerhart Hauptmann angehörten, beschäftigte sich Strauß mit landwirtschaftlich-lebensreformerischen Experimenten, ging längere Zeit auf Reisen (u. a. nach Brasilien, wo er ein Internat leitete) und lebte seit 1894, mit Unterbrechung durch einen vierjährigen Aufenthalt in der Dresdner Künstlerkolonie Hellerau, in Süddeutschland. Mitglied der Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste und seit 1930 Mitglied der NSDAP, sind seine Werke von einer neuromantischen Harmonisierung des Volkslebens und von Traditionsbewußtsein bestimmt; gelegentlich auch völkische Tendenzen aufweisend, erreichten sie während des Dritten Reichs hohe Auflagen. - In Bleistift.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen]
Genee, Richard,
Richard Genee (1823-1895), Komponist; Kapellmeister. E. Brief m. U., o. O. u. D., drei Seiten 8°. Doppelblatt. Mit blindgeprägtem Namen. Gelocht. "[ ] Leider kann ich die Correctur nur ganz unvollkommen liefern, da ich gar kein Manuscript besitze, am allerwenigsten von den neuesten Zuthaten (Terzett u. Finale II) die ich schleunigst u. ohne zu copiren nach Wien geschickt habe. Bei einzelnen hinterrücks' gemachten Verbesserungen' kann ich mich auf meinen ursprünglichen Text nicht mehr besinnen. Ich müßte mich meist darauf beschränken, Interpunktionen etc zu verbessern [ ] Wegen der beiden neuen Texte (Terzett u. II. Finale) werden Sie sich wohl am besten an Kpllmster Müller wenden, da dieser entschieden am besten wissen muß, was bleibt, - was nicht. Das Realisten-Lied' ist grausam castriert worden! Ich würge meine Empörung hinunter, es hilft ja nichts!! [ ]" - Genee nahm in Berlin bei Adolf Stahlknecht Kompositionsunterricht. Neben verschiedenen Engagements als Kapellmeister, u.a. in Mainz, widmete er sich seit 1852 zunehmend der Komposition von Opern und Operetten, meist mit selbstverfassten heiteren Texten. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Der Seekadett' und Nanon'. Nach einem vierjährigen Aufenthalt am Landestheater Prag kam Genee 1868 an das Theater an der Wien, wo er fast zehn Jahre tätig war. Er schrieb auch, oft zusammen mit F. Zell, Libretti für Komponisten wie Johann Strauß ( Die Fledermaus'), Millöcker ( Der Bettelstudent') und Suppe ( Boccaccio').
Richard Genee (1823-1895), Komponist; Kapellmeister. E. Brief m. U., o. O. u. D., drei Seiten 8°. Doppelblatt. Mit blindgeprägtem Namen. Gelocht. "[ ] Leider kann ich die Correctur nur ganz unvollkommen liefern, da ich gar kein Manuscript besitze, am allerwenigsten von den neuesten Zuthaten (Terzett u. Finale II) die ich schleunigst u. ohne zu copiren nach Wien geschickt habe. Bei einzelnen hinterrücks' gemachten Verbesserungen' kann ich mich auf meinen ursprünglichen Text nicht mehr besinnen. Ich müßte mich meist darauf beschränken, Interpunktionen etc zu verbessern [ ] Wegen der beiden neuen Texte (Terzett u. II. Finale) werden Sie sich wohl am besten an Kpllmster Müller wenden, da dieser entschieden am besten wissen muß, was bleibt, - was nicht. Das Realisten-Lied' ist grausam castriert worden! Ich würge meine Empörung hinunter, es hilft ja nichts!! [ ]" - Genee nahm in Berlin bei Adolf Stahlknecht Kompositionsunterricht. Neben verschiedenen Engagements als Kapellmeister, u.a. in Mainz, widmete er sich seit 1852 zunehmend der Komposition von Opern und Operetten, meist mit selbstverfassten heiteren Texten. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Der Seekadett' und Nanon'. Nach einem vierjährigen Aufenthalt am Landestheater Prag kam Genee 1868 an das Theater an der Wien, wo er fast zehn Jahre tätig war. Er schrieb auch, oft zusammen mit F. Zell, Libretti für Komponisten wie Johann Strauß ( Die Fledermaus'), Millöcker ( Der Bettelstudent') und Suppe ( Boccaccio').
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen]
DER SPIEGEL 31/1983: Der neue Partner, Ostpolitiker Strauß, Westpolitiker Honecker,
Titel SPIEGEL Titel - Einmal um die eigene Achse gedreht : Franz Josef Strauß versprach die Wende in der Ost-Politik - und führte eine Rolle rückwärts vor: Jahrzehntelang hatte der CSU-Chef seine Partei auf Konfrontation eingeschworen, nun ließ er sich gleich in drei Ostblockstaaten hofieren. Bundeskanzler Helmut Kohl, auf deutsch-deutsche Kontinuität bedacht, kommen die Kapriolen zupaß. Doch Strauß-Fans in CSU und Rechtspresse zürnen: Sie fühlen sich von dem Bayern verraten. (S. 17) * Der Ministerpräsident wünscht das nicht : SPIEGEL-Redakteur Ulrich Schwarz über den DDR-Touristen Franz Josef Strauß * (S. 22) * Wer gegen mich ist, ist gegen Kohl : SPIEGEL-Interview mit Franz Josef Strauß über seine Rolle in der Deutschlandpolitik * (S. 27) * PRESSE - Schiff sinkt: Zwei Freunde haben sich auseinandergelebt: Franz Josef Strauß und Axel Cäsar Springer. * (S. 29) Deutschland 31 CSU - Drinnen oder draußen: Der abtrünnige Bundestagsabgeordnete Handlos plant eine neue Gruppierung - Wiedergeburt der einst starken Bayernpartei? * * 32 NACHRÜSTUNG - 100 Tage Zeit: Neue Erkenntnis der Bonner Koalition: Die USA fürchten sich vor einer Offerte der Sowjets bei den Genfer Abrüstungsverhandlungen - ihnen fehlt ein Gegenkonzept. * * 34 MILITÄRSEELSORGE - Fidele Ignoranten: Erstmalig muß ein protestantischer Militärgeistlicher den Dienst quittieren, weil er nicht stramm auf Bundeswehrkurs liegt. * * 40 UMWELT - Grüne Wand: Landespolitiker und Biologielehrer propagieren die totale Umwandlung der klassischen Schulgelände: Öko-Gärten statt Betonplatten und Einheitsrasen. * * 41 ZAHNÄRZTE - Nur Brei: Die Leidensgeschichte einer Zahnarzt-Patientin beschäftigt Gerichte, Gutachter und den Gesundheitsminister in Nordrhein-Westfalen. * * 56 ABFALL - Volle Keller: Im Westfälischen ernährt sich eine Familie vom Supermarkt-Müll - bestens. * * 57 PERSONALAUSWEIS - Wie im Parkhaus: Innenminister Zimmermann hat aus dem Desaster mit der Volkszählung offenbar nicht gelernt: Er will die neue computergerechte Kennkarte durchsetzen - ohne flankierende Maßnahmen zum Datenschutz. * * 59 KRIMINALITÄT - Exotisches geschmort: Gegen sieben Fleischhändler und einen Tierarzt, die Eselswürste, Elch-Steaks und Känguruh-Ragout in die Kochtöpfe brachten, ist Anklage erhoben worden. * * 61 Gegen Blut gibt es keine Argumente : Führerschein auf Probe und Stufen-Führerschein - Erfolgsrezepte gegen den Verkehrstod? * * 65 KATZEN - Morgen zum Metzger: Dürfen Katzen nicht frei laufen, wenn das die Nachbarn stört? Ein Urteil aus Passau schockt die Tierfreunde. * * 66 Das kostet den Steuerzahler Millionen : SPIEGEL-Reporter Gerhard Mauz im Prozeß gegen Peter Hößl in München (I) * * Report 36 Das hat sich überhaupt nicht gelohnt : SPIEGEL-Report über erste Erfahrungen mit dem Kabelfernsehen Flächendeckend will Postminister Schwarz-Schilling die Republik verkabeln und mit viel Geld ein neues Fernsehnetz aufziehen. Doch aus dem großen Geschäft wird wohl nichts werden. Denn die Bürger sind mit dem jetzigen TV-Angebot ganz zufrieden und wollen gar nicht so viel fernsehen, wie die Regierung wünscht. * * Wirtschaft 44 AKTIEN - Neue Namen: Zunehmend besorgen sich Unternehmen, die bislang den Gang an die Börse scheuten, Kapital über die Ausgabe neuer Aktien. * * 45 WECHSELKURSE - Ohne Teppich: Deutsche Außenhändler kamen mit dem Auf und Ab der Wechselkurse bislang gut zurecht - und verdienten zum Teil daran. * * 50 SPIEGEL Gespräch - Die ganze Flotte hat einen falschen Kurs : Privatbankier Johann Philipp Freiherr von Bethmann über seinen Ausstieg aus dem Bankgeschäft * * 58 STAHL-INDUSTRIE - Vollkommen wurscht: 500 Millionen Mark Strafe sollen die Klöckner-Werke an die EG-Kasse überweisen. Würde das Geld eingetrieben, müßte der Konzern Konkurs anmelden. * * 64 AFFÄREN - Eicki und seine Freunde: Aufregung um ein Buch: Erst sollte die Auslieferung gestoppt werden, jetzt sorgt das Werk für Wirbel an der Nordseeküste. * * 69 Riesenpleite beim Kernreaktor-Bau: * * 69 Trügerischer Auto-Boom: * * 69 Die Enteigneten kehren zurück: * * 69 Verzicht auf Schnellstrecken?: * * 69 Teure Ersatzteile für US-Militär: * * 89 EG - Bewährte Rezepte: In Brüssel soll gespart werden. Das vorläufige Ergebnis des Bemühens: Mehr Bürokratie. * * 90 AUTO-INDUSTRIE - Ganz still: Frankreichs Peugeot-Konzern, dem auch die Marken Citroen und Talbot gehören, steht vor einer Schrumpfkur. * * Ausland 70 Reagan setzt uns den Colt an die Schläfe : Drohgebärden der USA gegen Nicaragua, in dem Washington einen Vorposten des Weltkommunismus sieht: Ronald Reagan spricht von einer möglichen Quarantäne , die er über die Region verhängen wolle. Den Widerstand gegen diese Machtpolitik haben der Präsident und seine Sicherheitsberater verhindert. * * 72 Wir treiben Castros Marionetten nach Kuba : SPIEGEL-Reporter Erich Wiedemann über den Kampf der Contras gegen das linke Nicaragua * * 73 Geschütze am Horizont : Ronald Reagans Militärmacht in Mittelamerika * * 79 Der Wachtposten brachte Rubiks Zauberwürfel: Die Hafterlebnisse der in Sibirien gelandeten Greenpeace-Crew Unbehelligt war die Greenpeace-Gruppe aus den Vereinigten Staaten an Sibiriens Küste gelandet, dramatische Photos zeigen die abenteuerliche Aktion. Die Russen aber gaben sich freundlich. Was die an der Küste verhafteten Amerikaner in fünftägigem Sowjet-Gewahrsam erlebten, berichteten sie dem SPIEGEL. * * 80 LIBANON - Verdammt schwer: Die Libanesen sehnen sich nach der verlorenen Souveränität. Doch Syrien und Israel graben sich im besetzten Land ein. * * 81 ENGLAND - Kopf ab: Die Labour Party droht durch Flügelkämpfe zu zerbrechen. Das erwählte Führungs-Duo der Zukunft ist schon verzankt. * * 83 Kinder-Gulag im Sozialstaat Schweden: Allmächtige Sozialämter nehmen Eltern mit Gewalt ihre Kinder weg, um sie in staatliche Fürsorge zu geben. Täglich geraten fünf Kinder auf diese Weise unter Staatskuratel. Gegen alle Proteste von Eltern und Anwälten hält der schwedische Wohlfahrtsstaat an dieser Praxis fest. Hilfe wird nun aus Straßburg erwartet. * * 102 KISSINGER - Voll aufs Konto: Die Ausrüstung der Interkontinentalraketen mit Mehrfachsprengköpfen bedroht den Weltfrieden - so Henry Kissinger heute. Vor 14 Jahren hätte er sie verhindern können. * * 104 SOWJET-UNION - Mehr Sonne, mehr Rubel: Eine gute Nachricht: Endlich einmal keine Mißernte. * * Serie 92 Andropow: Der Mann aus dem Kosakendorf: Schores Medwedew über den Aufstieg des neuen Kreml-Chefs zur Macht (IV und Schluß) _(1983 by Hoffmann und Campe Verlag, ) _(Hamburg. Der vollständige Text erscheint ) _(demnächst unter dem Titel Andropow. Der ) _(Aufstieg zur Macht (304 Seiten, 26 ) _(Mark). ) * * 106 Kannze nur Kanalarbeiter werden : Die Misere der beruflichen Bildung in der Bundesrepublik (V und Schluß): Die Zukunft des dualen Systems * * 108 Frustmühle für Schulmüde : Henning von Vieregge über Hemmnisse in der Berufsbildung Henning von Vieregge, 36, promovierter Sozialwissenschaftler, ist Projektleiter im Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft, das auf dem Gebiet der Berufsbildung forscht und mit neuen Modellen eigene Wege geht. * * Sport 114 SPORT - Der Anhalter: Widerwillig kamen sie zusammen, vereint rührten sie die Werbetrommel: ein deutscher Formel-1-Autorennstall, ein deutscher Motorenbauer und ein deutscher Fahrer. Statt Gewinn gab es Pannen. * * 116 FLOSSENSCHWIMMEN - Im Wasser wedeln: In der aufstrebenden Sportart Flossenschwimmen gehört ein West-Berliner bei den Europameisterschaften zu den Favoriten. * * Kultur 117 Verbotener Film neu verfilmt: * * 117 Folter-Schau in Florenz: * * 117 Alexanderplatz in New York: * * 117 Ein neues Globe Theatre : * * 118 John Lennons verlorenes Wochenende : Sauforgien, Gewaltausbrüche und die herzliche Hingabe an eine Frau begleiteten John Lennons Los-Angeles-Aufenthalt zwischen 1973 und 1975, den er später zum verlorenen Wochenende verharmloste. May Pang, seine Geliebte in dieser Zeit der Trennung von Yoko Ono, hat jetzt ihr Leben mit dem Ex-Beatle beschrieben. * * 120 Ich hasse Polanski, er ist an a...
Ägypten. Strauß und Tornay, Victor von : Der altägyptische Götterglaube. 2 Bände. - Band 1 : Die Götter und Göttersagen. Band 2 : Entstehung und Geschichte des altägyptischen Götterglaubens. - Manuscript, per Kopierpresse vervielfätigt. Vor dem Druck ! Ohne Ort, 1888 (Bd.1) und 1890 (Bd. 2).
Victor Friedrich von Strauß und Torney (1809 Bückeburg - 1899). Dichter, Schriftsteller, Politiker. - Hier einige Stichworte zu seinem fascettenreichen, erfüllten Leben : Früh Waise - vermögend - Gynasiumsbesuch in seiner Heimat - dann Pädagogium in Halle - Aufenthalt in Dresden - dort künstlerische Anregungen, besonders von Ludwig Tieck - erste Dichtungen mit 19 Jahren - beschäftigte sich intensiv im Studium mit Philosophie und Poesie - zog dann allerdings sein Brotstudium, die Juristerei, in Erlangen, Bonn und Göttingen durch - ab 1832 in schaumburg-lippischem Staatsdienst - 1848 als Kabinettsrat natürlich Gegner der Revolution - seit 1850 Bevollmächtigter seines Landesherrn beim deutschen Bundestag in Frankfurt - trat 1866 für die Mobilmachung gegen Preußen ein - aufgrund dieser "Fehlentscheidung" mußte er sich aus dem politischen Leben zurückziehen - von dann an nur noch wissenschaftlich und schriftstellerisch tätig. Vergl. ADB, Band 54, Seiten 614 bis 616. - Photographien vom Einband und Text stehen zur Verfügung.
Band 1 : 6 ungezählte Seiten mit dem Titel, Inhaltsverzeichnis und Zwischentitel, 452 Seiten. - Band 2 : 8 ungezählte Seiten mit dem Titel, Inhaltsverzeichnis und Zwischentitel, 356 Seiten. Auf der letzten Seite der Vermerk : "Beendigt, Dresden 15.Sept.1890". - Das Manuscript wurde in einer außerordentlich feinen, kleinen Handschrift erstellt, die sich hervorragend lesen läßt. Es war in jener Zeit durchaus üblich, von Manuscripten einige Kopierpressen-Exemplare zu erstellen. - Man verwendete in diesem Falle ein kräftiges, chamoisfarbenes Papier. - Quart-Format : Höhe 28 cm; Breite 19 cm. - Ganz-Leder-Einbände aus dunkelbraunem, ecrasiertem Leder. Rücken mit dezenter linearer und floraler Goldprägung. Zwei dunkelrote Rückenschildchen mit dem Titel und dem Zwischentitel mit Bandangabe. Die Buchdeckel in linearer Blind- und Gold-Prägung. Spiegel und Vorsätze aus weißem, glänzendem Moiree-Papier. Marmorierter Schnitt. Grün-seidene Lesebändchen. - Zustand : Das Titelblatt von Band 1 weist einige sehr kleine und sehr schwache Braunflecken auf. Im übrigen sind beide Bände im Innern tadellos. Die Einbände sind an den Gelenken berieben. Alles in alllem : ein ebenso elegantes wie gut erhaltenes Exemplar. - Da schon die jeweils ein Jahr später in Heidelberg bei Winter erschienenen Bände ( 1889 und 1891) nicht häufig auftauchen, muß auf die Seltenheit dieser Manuscript-Kopie nicht groß hingewiesen werden.



