Stevenson
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Stevenson, Robert Louis: David Balfour. Die Entführung oder Erinnerungen an die Abenteuer des David Balfour im Jahre 1751. Aus dem Englischen von Richard Mummendey] Stuttgart, Hamburg, München: Deutscher Bücherbund (DBB), [1978].
Guter Zustand. - Robert Louis Balfour Stevenson (* 13. November 1850 in Edinburgh; 3. Dezember 1894 in Vailima, nahe Apia, Samoa) war ein schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters. Stevenson, der an Tuberkulose litt, wurde nur 44 Jahre alt; jedoch hinterließ er ein umfangreiches Werk von Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen sowie Lyrik und Essays. Bekannt geworden sind vor allem der Jugendbuchklassiker Die Schatzinsel sowie die Schauernovelle Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde, die sich dem Phänomen der Persönlichkeitsspaltung widmet und als psychologischer Horrorroman gelesen werden kann. Eine Reihe seiner Romane sind heute noch populär und zum Teil verfilmt worden. ... Bedeutung: Zu Lebzeiten war Stevenson sehr bekannt, doch als die Literatur der klassischen Moderne nach dem Ersten Weltkrieg aufkam, wurde er in Großbritannien als Autor zweiter Klasse angesehen, begrenzt auf das Genre der Kinder- und Horrorliteratur. Autoren wie Virginia und Leonard Woolf lehnten seine Werke ab, und er wurde aus dem Kanon der Literatur gestrichen. Seinen Höhepunkt erreichte die Ausgrenzung im Jahr 1973, als Stevenson in der zweitausend Seiten starken Oxford Anthology of English Literature nicht erwähnt wurde. Die Norton Anthology of English Literature schloss ihn von 1968 bis 2000 aus und nahm ihn erst im Jahr 2006 in die achte Auflage auf. Erst das späte 20. Jahrhundert würdigte Stevenson wieder als einen Autor ersten Ranges, als Literaturtheoretiker, Essayisten und Sozialkritiker, als Humanisten und als Zeugen der Geschichte der pazifischen Inseln. Heute wird Stevenson wieder in eine Reihe gestellt mit Joseph Conrad, der durch Stevensons Südseegeschichten beeinflusst wurde und Henry James.[46] Der Literaturkritiker Robert Kiely weist darauf hin, dass Stevenson in fast jedem literarischen Genre tätig gewesen sei und nicht wie seine viktorianischen Zeitgenossen Charles Dickens, Anthony Trollope, George Eliot und Matthew Arnold Werk an Werk gereiht habe.[47] Wegen seiner Vielseitigkeit habe die Literaturwissenschaft Probleme, Stevenson in die Reihe seiner schreibenden Kollegen einzuordnen. Stevensons deutscher Biograf Michael Reinbold erwähnt, dass es in Stevensons Werk viele Protagonisten gibt, deren sittliche Problematik undiskutiert bleibt und deren sittliche Verworfenheit zum Teil noch faszinierend erscheint; Beispiele unter vielen sind Long John Silver und Dr. Jekyll. Dies ist nicht zufällig, da er sich in seinen Essays zur zeitgenössischen Literatur als scharfer Kritiker der herrschenden realistischen Literatur zeigt und somit zu Literaten wie Oscar Wilde und George Moore gehört, deren Werk mit dem Begriff Dekadenzdichtung belegt ist. An der viktorianischen Moral vorbei vertritt Stevenson eine L'art-pour-l'art-Auffassung, wie sie auch in der Bildenden Kunst des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts anzutreffen ist. Die Schriftstellerkollegen Joseph Conrad, Arthur Conan Doyle, Rudyard Kipling, Jack London und B. Traven werden ihm zur Seite gestellt; als Vorbilder gelten Walter Scott und Alexandre Dumas der Ältere. Die Zeit ist über seine literaturtheoretischen Ansätze hinweggegangen, doch sind zumindest seine Abenteuer- und Schauergeschichten weiterhin international erfolgreich. Stevenson pflegte einen außerordentlich geschliffenen Sprachstil. Seine Maxime war: "Kunst ist Handwerk", daher ist sein Schreibstil geprägt von dem Ringen um genaue Wortwahl, Klangcharakter und Satzrhythmus; die zeitgenössische französische Literatur war ihm darin ein Vorbild.[48] Aus wikipedia-orgRobert_Louis_Stevenson
Originalausgabe. 496 Seiten. 22 cm. Grünes Leinen.
[SW: Englische Literatur, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Great Britain, Kolonialgeschichte, Commonwealth, Englische Literatur des 19. Jahrhunderts, Piraten Pirat, Seefahrt, Segeln, Moralisches Handeln, Moral, Großbritannien, Navigation, Segelschiffe, Polnische Literatur, Seefahrer, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Briten, Seefahrtsliteratur, Nautik, Maritimes, Maritime Literatur, Ozeanien, Geschichte 1880-1885]
Stevenson, Robert Louis und Lloyd Osbourne: Die falsche Kiste. Roman. Aus dem Englischen von Annemarie und Roland U. Pestalozzi. Nachwort von Norbert Miller. - (=Bibliotheca Dracula). München, Hanser Verlag, 1969.
Guter Zustand. Stevenson bringen die meisten Leute sicherlich nur mit der "Schatzinsel" in Verbindung. Dass Stevenson aber auch ein großer Könner des skurrilen Humors ist, zeigt er in seinem kurzweiligen Roman "Die falsche Kiste". Die Handlung ist derart witzig, verrückt, und immer wieder überraschend, so dass das Lesen eine wahre Freude ist. Ein Muss für alle Freunde des schwarzen Humors!! - Robert Louis Balfour Stevenson (* 13. November 1850 in Edinburgh; 3. Dezember 1894 in Vailima, nahe Apia, Samoa) war ein schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters. Stevenson, der an Tuberkulose litt, wurde nur 44 Jahre alt; jedoch hinterließ er ein umfangreiches Werk von Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen sowie Lyrik und Essays. Bekannt geworden sind vor allem der Jugendbuchklassiker Die Schatzinsel sowie die Schauernovelle Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde, die sich dem Phänomen der Persönlichkeitsspaltung widmet und als psychologischer Horrorroman gelesen werden kann. Eine Reihe seiner Romane sind heute noch populär und zum Teil verfilmt worden. ... Bedeutung: Zu Lebzeiten war Stevenson sehr bekannt, doch als die Literatur der klassischen Moderne nach dem Ersten Weltkrieg aufkam, wurde er in Großbritannien als Autor zweiter Klasse angesehen, begrenzt auf das Genre der Kinder- und Horrorliteratur. Autoren wie Virginia und Leonard Woolf lehnten seine Werke ab, und er wurde aus dem Kanon der Literatur gestrichen. Seinen Höhepunkt erreichte die Ausgrenzung im Jahr 1973, als Stevenson in der zweitausend Seiten starken Oxford Anthology of English Literature nicht erwähnt wurde. Die Norton Anthology of English Literature schloss ihn von 1968 bis 2000 aus und nahm ihn erst im Jahr 2006 in die achte Auflage auf. Erst das späte 20. Jahrhundert würdigte Stevenson wieder als einen Autor ersten Ranges, als Literaturtheoretiker, Essayisten und Sozialkritiker, als Humanisten und als Zeugen der Geschichte der pazifischen Inseln. Heute wird Stevenson wieder in eine Reihe gestellt mit Joseph Conrad, der durch Stevensons Südseegeschichten beeinflusst wurde und Henry James.[46] Der Literaturkritiker Robert Kiely weist darauf hin, dass Stevenson in fast jedem literarischen Genre tätig gewesen sei und nicht wie seine viktorianischen Zeitgenossen Charles Dickens, Anthony Trollope, George Eliot und Matthew Arnold Werk an Werk gereiht habe.[47] Wegen seiner Vielseitigkeit habe die Literaturwissenschaft Probleme, Stevenson in die Reihe seiner schreibenden Kollegen einzuordnen. Stevensons deutscher Biograf Michael Reinbold erwähnt, dass es in Stevensons Werk viele Protagonisten gibt, deren sittliche Problematik undiskutiert bleibt und deren sittliche Verworfenheit zum Teil noch faszinierend erscheint; Beispiele unter vielen sind Long John Silver und Dr. Jekyll. Dies ist nicht zufällig, da er sich in seinen Essays zur zeitgenössischen Literatur als scharfer Kritiker der herrschenden realistischen Literatur zeigt und somit zu Literaten wie Oscar Wilde und George Moore gehört, deren Werk mit dem Begriff Dekadenzdichtung belegt ist. An der viktorianischen Moral vorbei vertritt Stevenson eine L'art-pour-l'art-Auffassung, wie sie auch in der Bildenden Kunst des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts anzutreffen ist. Die Schriftstellerkollegen Joseph Conrad, Arthur Conan Doyle, Rudyard Kipling, Jack London und B. Traven werden ihm zur Seite gestellt; als Vorbilder gelten Walter Scott und Alexandre Dumas der Ältere. Die Zeit ist über seine literaturtheoretischen Ansätze hinweggegangen, doch sind zumindest seine Abenteuer- und Schauergeschichten weiterhin international erfolgreich. Stevenson pflegte einen außerordentlich geschliffenen Sprachstil. Seine Maxime war: "Kunst ist Handwerk", daher ist sein Schreibstil geprägt von dem Ringen um genaue Wortwahl, Klangcharakter und Satzrhythmus; die zeitgenössische französische Literatur war ihm darin ein Vorbild.[48] Aus wikipedia-orgRobert_Louis_Stevenson
Deutsche Erstausgabe. 329 Seiten. Ausstattung: Uwe Bremer. Gesetzt aus der Garamond-Antiqua. 18,5 cm. Schwarzes Leinen mit goldgeprägter Deckelvignette, goldgeprägten Rückentiteln, Kopffarbschnitt und mit illustrierten Vorsätzen.
[SW: Schauerromane, Schauerliteratur, Literatur, Englische Literatur, Phantastische Literatur, Englische Literatur des 19. Jahrhunderts, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Great Britain, Kolonialgeschichte, Commonwealth, Schwarzer Humor, Abenteuerromane]
Stevenson, Robert Louis und Seymour Chwast: Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Nachwort von Burkhard Niederhoff: Die Metamorphosen eines Puritaners. Aus dem Englischen von Alastair. Frankfurt am Main/Wien, Büchergilde Gutenberg, 1995. ISBN: 3763244174
Guter Zustand. Schutzumschlag am Fuß mit einem größerem Ausriß. Buchrücken mit 2 kleinen (0,2 mm) Ausrissen. - Die Schauernovelle Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde aus dem Jahr 1886, die von einer Persönlichkeitsspaltung erzählt, nimmt die Thematik des gemeinsam mit Henley verfasste Dramas Deacon Brodie wieder auf. - Robert Louis Balfour Stevenson (* 13. November 1850 in Edinburgh; 3. Dezember 1894 in Vailima, nahe Apia, Samoa) war ein schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters. Stevenson, der an Tuberkulose litt, wurde nur 44 Jahre alt; jedoch hinterließ er ein umfangreiches Werk von Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen sowie Lyrik und Essays. Bekannt geworden sind vor allem der Jugendbuchklassiker Die Schatzinsel sowie die Schauernovelle Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde, die sich dem Phänomen der Persönlichkeitsspaltung widmet und als psychologischer Horrorroman gelesen werden kann. Eine Reihe seiner Romane sind heute noch populär und zum Teil verfilmt worden. ... Bedeutung: Zu Lebzeiten war Stevenson sehr bekannt, doch als die Literatur der klassischen Moderne nach dem Ersten Weltkrieg aufkam, wurde er in Großbritannien als Autor zweiter Klasse angesehen, begrenzt auf das Genre der Kinder- und Horrorliteratur. Autoren wie Virginia und Leonard Woolf lehnten seine Werke ab, und er wurde aus dem Kanon der Literatur gestrichen. Seinen Höhepunkt erreichte die Ausgrenzung im Jahr 1973, als Stevenson in der zweitausend Seiten starken Oxford Anthology of English Literature nicht erwähnt wurde. Die Norton Anthology of English Literature schloss ihn von 1968 bis 2000 aus und nahm ihn erst im Jahr 2006 in die achte Auflage auf. Erst das späte 20. Jahrhundert würdigte Stevenson wieder als einen Autor ersten Ranges, als Literaturtheoretiker, Essayisten und Sozialkritiker, als Humanisten und als Zeugen der Geschichte der pazifischen Inseln. Heute wird Stevenson wieder in eine Reihe gestellt mit Joseph Conrad, der durch Stevensons Südseegeschichten beeinflusst wurde und Henry James.[46] Der Literaturkritiker Robert Kiely weist darauf hin, dass Stevenson in fast jedem literarischen Genre tätig gewesen sei und nicht wie seine viktorianischen Zeitgenossen Charles Dickens, Anthony Trollope, George Eliot und Matthew Arnold Werk an Werk gereiht habe.[47] Wegen seiner Vielseitigkeit habe die Literaturwissenschaft Probleme, Stevenson in die Reihe seiner schreibenden Kollegen einzuordnen. Stevensons deutscher Biograf Michael Reinbold erwähnt, dass es in Stevensons Werk viele Protagonisten gibt, deren sittliche Problematik undiskutiert bleibt und deren sittliche Verworfenheit zum Teil noch faszinierend erscheint; Beispiele unter vielen sind Long John Silver und Dr. Jekyll. Dies ist nicht zufällig, da er sich in seinen Essays zur zeitgenössischen Literatur als scharfer Kritiker der herrschenden realistischen Literatur zeigt und somit zu Literaten wie Oscar Wilde und George Moore gehört, deren Werk mit dem Begriff Dekadenzdichtung belegt ist. An der viktorianischen Moral vorbei vertritt Stevenson eine L'art-pour-l'art-Auffassung, wie sie auch in der Bildenden Kunst des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts anzutreffen ist. Die Schriftstellerkollegen Joseph Conrad, Arthur Conan Doyle, Rudyard Kipling, Jack London und B. Traven werden ihm zur Seite gestellt; als Vorbilder gelten Walter Scott und Alexandre Dumas der Ältere. Die Zeit ist über seine literaturtheoretischen Ansätze hinweggegangen, doch sind zumindest seine Abenteuer- und Schauergeschichten weiterhin international erfolgreich. Stevenson pflegte einen außerordentlich geschliffenen Sprachstil. Seine Maxime war: "Kunst ist Handwerk", daher ist sein Schreibstil geprägt von dem Ringen um genaue Wortwahl, Klangcharakter und Satzrhythmus; die zeitgenössische französische Literatur war ihm darin ein Vorbild.[48] Aus wikipedia-orgRobert_Louis_Stevenson , ISBN-13: 9783763244171
Erstausgabe. 138 Seiten mit Illustrationen von Seymour Chwast. 27 cm. Leinen mit farbigen Vorsätzen und Schutzumschlag. ISBN 3763244174.
[SW: Anglistik, Literarische Porträts, Illustrationen, Illustrierte Ausgaben, Englische Literatur des 19. Jahrhunderts, Psychische Vorgänge, Phantasie, Literaturrezeption, Illustrierte Bücher, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Phantastische Literatur, Psychische Störung, Psychische Verarbeitung]
Stevenson, Robert Louis: Die Entführung. Zeichnungen von Gerhard Oberländer. Aus dem Englischen von Käthe Recheis. - (=dtv. Nr. 7081; dtv-junior). München: Deutscher Taschenbuch-Verlag, 1973. ISBN: 3423070811
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Robert Louis Balfour Stevenson (* 13. November 1850 in Edinburgh; 3. Dezember 1894 in Vailima, nahe Apia, Samoa) war ein schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters. Stevenson, der an Tuberkulose litt, wurde nur 44 Jahre alt; jedoch hinterließ er ein umfangreiches Werk von Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen sowie Lyrik und Essays. Bekannt geworden sind vor allem der Jugendbuchklassiker Die Schatzinsel sowie die Schauernovelle Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde, die sich dem Phänomen der Persönlichkeitsspaltung widmet und als psychologischer Horrorroman gelesen werden kann. Eine Reihe seiner Romane sind heute noch populär und zum Teil verfilmt worden. ... Bedeutung: Zu Lebzeiten war Stevenson sehr bekannt, doch als die Literatur der klassischen Moderne nach dem Ersten Weltkrieg aufkam, wurde er in Großbritannien als Autor zweiter Klasse angesehen, begrenzt auf das Genre der Kinder- und Horrorliteratur. Autoren wie Virginia und Leonard Woolf lehnten seine Werke ab, und er wurde aus dem Kanon der Literatur gestrichen. Seinen Höhepunkt erreichte die Ausgrenzung im Jahr 1973, als Stevenson in der zweitausend Seiten starken Oxford Anthology of English Literature nicht erwähnt wurde. Die Norton Anthology of English Literature schloss ihn von 1968 bis 2000 aus und nahm ihn erst im Jahr 2006 in die achte Auflage auf. Erst das späte 20. Jahrhundert würdigte Stevenson wieder als einen Autor ersten Ranges, als Literaturtheoretiker, Essayisten und Sozialkritiker, als Humanisten und als Zeugen der Geschichte der pazifischen Inseln. Heute wird Stevenson wieder in eine Reihe gestellt mit Joseph Conrad, der durch Stevensons Südseegeschichten beeinflusst wurde und Henry James.[46] Der Literaturkritiker Robert Kiely weist darauf hin, dass Stevenson in fast jedem literarischen Genre tätig gewesen sei und nicht wie seine viktorianischen Zeitgenossen Charles Dickens, Anthony Trollope, George Eliot und Matthew Arnold Werk an Werk gereiht habe.[47] Wegen seiner Vielseitigkeit habe die Literaturwissenschaft Probleme, Stevenson in die Reihe seiner schreibenden Kollegen einzuordnen. Stevensons deutscher Biograf Michael Reinbold erwähnt, dass es in Stevensons Werk viele Protagonisten gibt, deren sittliche Problematik undiskutiert bleibt und deren sittliche Verworfenheit zum Teil noch faszinierend erscheint; Beispiele unter vielen sind Long John Silver und Dr. Jekyll. Dies ist nicht zufällig, da er sich in seinen Essays zur zeitgenössischen Literatur als scharfer Kritiker der herrschenden realistischen Literatur zeigt und somit zu Literaten wie Oscar Wilde und George Moore gehört, deren Werk mit dem Begriff Dekadenzdichtung belegt ist. An der viktorianischen Moral vorbei vertritt Stevenson eine L'art-pour-l'art-Auffassung, wie sie auch in der Bildenden Kunst des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts anzutreffen ist. Die Schriftstellerkollegen Joseph Conrad, Arthur Conan Doyle, Rudyard Kipling, Jack London und B. Traven werden ihm zur Seite gestellt; als Vorbilder gelten Walter Scott und Alexandre Dumas der Ältere. Die Zeit ist über seine literaturtheoretischen Ansätze hinweggegangen, doch sind zumindest seine Abenteuer- und Schauergeschichten weiterhin international erfolgreich. Stevenson pflegte einen außerordentlich geschliffenen Sprachstil. Seine Maxime war: "Kunst ist Handwerk", daher ist sein Schreibstil geprägt von dem Ringen um genaue Wortwahl, Klangcharakter und Satzrhythmus; die zeitgenössische französische Literatur war ihm darin ein Vorbild.[48] Aus wikipedia-orgRobert_Louis_Stevenson , ISBN-13: 9783423070812
Ungekürzte Ausgabe. Erste Auflage dieser Ausgabe. 185 Seiten. 18 x 11 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.
[SW: Geschichten, Erzählung, Jugendbücher, Englische Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Englische Literatur, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Britain, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften]



