Stendhal Rot und Schwarz

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Stendhal (das ist Henri Beyle): Rot und Schwarz. Chronik des 19. Jahrhunderts. Aus dem Französischen von Otto Flake. Mit einem Nachwort von Franz Blei. Mit einer Zeittafel. Mit Literaturhinweisen. (=dtv weltliteratur, Band 2005) München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1979. ISBN: 342302059
Lesetipp des Bukinisten! Guter Zustand. Einband papierbedingt leicht gebräunt. Stendhals berühmtester Roman - einer der wichtigsten im 19. Jahrhundert überhaupt - trägt autobiographische Züge und ist eine Abrechnung mit der verhassten Gegenwart der nachnapoleonischen Ära. Gleichzeitig finden sich in diesem Buch aber auch einige der schönsten Verführungs- und Liebesszenen, die die Weltliteratur zu bieten hat. - Rot und Schwarz (französischer Originaltitel: Le Rouge et le Noir) ist ein Roman des französischen Schriftstellers Stendhal. Held des Romans ist der intelligente, als Sohn eines Sägemühlenbesitzers in der Provinz geborene Julien Sorel, der in der Zeit der französischen Restauration seinen gesellschaftlichen Aufstieg erzwingen will. Der Roman wurde 1830 in Paris beim Verleger Levavasseur publiziert. Rot und Schwarz war nach Armance der zweite Roman Stendhals. ... Hauptthemen des Romans: Grundfrage des Werks ist nach Rene Girard: "Warum sind die Menschen nicht glücklich in der modernen Welt?".[3] Schilderung und Kritik der französischen Gesellschaft vor 1830: Stendhal schildert gesellschaftliche Gegensätze des Frankreich unmittelbar vor der Julirevolution von 1830, so z. B. die zwischen der Hauptstadt Paris und der Provinz, zwischen der Bourgeoisie und dem Adel, zwischen den Jansenisten und den Jesuiten. Julien ist vom Ehrgeiz getrieben, gesellschaftlich aufzusteigen. Stendhal kritisiert die Gesellschaft der Restauration, indem er zeigt, dass Juliens Aufstieg in dieser Gesellschaft scheitern muss.[4] Dies wird kontrastiert gegen die napoleonische Gesellschaft vor der Restaurationszeit, in der "jeder Soldat den Marschallstab im Gepäck" hatte (so ein Ausspruch Napoleons)[4], d.h. die Aufstiegsmöglichkeiten vergleichsweise gut waren. Stendhal beschreibt auch, dass die Restauration nicht einfach zu einer unveränderten Wiedereinsetzung der alten Gesellschaftsstrukturen vor der französischen Revolution geführt hat, sondern dass der Adel in ständiger Furcht vor einer neuen Revolution lebt.[4], was unter anderem durch die Mathildes Verehrung Juliens als "zweiter Danton" versinnbildlicht wird. Heuchelei (Hypocrisie): In Rot und Schwarz wird kaum ehrlich kommuniziert. Es gibt - insbesondere bei der Hauptfigur Julien - stets Unterschiede zwischen dem was gedacht und dem was anderen gegenüber geäußert wird. So ist Julien Verehrer Napoleons, verbirgt dies aber in der royalistisch ausgerichteten Gesellschaft der Restauration. Alle sozialen Beziehungen sind politisch, sogar die zwischen Vater und Sohn ("als ob in der Provinz ein reicher Vater mit seinem Sohn, der nichts besitzt, je anders reden würde als zum Schein"). Das Hauptmotiv aller Handelnden sind Posten, Positionen, Geld, Macht oder Rang, und das Verhalten anderen gegenüber wird nach diesem Motiv ausgerichtet. So lernt Julien z.B. die Bibel auswendig, ohne einen emotionalen Zugang zu ihrem Inhalt zu haben, weil er eine Karriere im Klerus machen will. Im Priesterseminar wird gar Glaube nur gespielt, um in den Genuss besseren Essens zu kommen. Als Julien am Ende des Romans einmal ehrlich den Zustand der bürgerlichen Gesellschaft beschreibt, führt dies zu seinem Todesurteil. Stendhal kritisiert diese Heuchelei im Roman nicht eindeutig, im Gegenteil wird sie als notwendig dargestellt, um sein persönliches Glück zu finden. Schreibstil: Stendhal ist ein Vertreter des Realismus. Er gibt dabei aber das Äußere nicht einfach naturalistisch wieder, sondern so, wie es seine Figuren mit ihrer jeweiligen psychologischen Ausstattung wahrnehmen.[3] Rezeption: Das Desillusionierende, die Nüchternheit und Kälte der Schilderung seiner Figuren, das völlige Fehlen von Idealismus verstörten die zeitgenössischen Leser: "Stendhal gelingt es, das menschliche Herz zu verletzen", schrieb Honore de Balzac.[5] Bedeutung des Titels: Für den Grund für Stendhals Wahl von Rot und Schwarz als Titel des Romans gibt es keine eindeutigen Belege. Julien sucht zu Beginn des Romans nach Auswegen aus seiner Lage als ungeliebter Sohn eines Sägemühlenbesitzers in der Provinz. Die von ihm erträumte große Karriere im Militär, unter Napoleon noch möglich, ist nun Adeligen vorbehalten. Nur über den Klerus scheint ihm ein gesellschaftlicher Aufstieg möglich. Die häufigste Interpretation des Titels ist daher, dass Rot die Farbe des Militärs sei, schwarz die Farbe des Klerus. Aus wikipedia-Rot_und_Schwarz

3. Auflage. 17. - 22. Tausend. 619 (5) Seiten. Austattung: Celestino Piatti. Dünndruckausgabe. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Klassiker, Französische Literatur des 19. Jahrhunderts, Französische Politik, Französische Philosophie, Literatur, Französische Geschichte, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Französische Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Literaturkanon]

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BEYLE-DE STENDHAL Henri: Rot und Schwarz - Eine Chronik des XIX. Jahrhunderts, Berlin Propyläen-Verlag ; fester Einband / hard cover
Gut

Henri BEYLE-DE STENDHAL Rot und Schwarz HC - Propyläen-Verlag, Berlin - 574 Seiten - Frakturschrift - ohne Datum Aus der Reihe: Henri Beyle-De Stendhal Gesammelte Werke Herausgegeben von Friedrich von Oppeln-Bronikowski - Erster Band Rot und Schwarz - Eine Chronik des XIX. Jahrhunderts Deutsch von Oppeln-Bronikowski Sechste durchgesehene Auflage Nebst Anhang: Prozeß gegen den Seminaristen Berthet Zustand: Gebräunt, Buchrücken etwas ausgebleicht und an den Kanten außen etwas bestossen, innen sauber und in altersgemäß guter bis sehr guter Erhaltung! Hardcover 14 x 22 cm

[SW: Geschichte ChronikGeschichte]

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Autorengruppe; Rot und Schwarz - Das Werk der Artamonows - Jacques der Fatalist und sein Herr - Spiel im Morgengrauen - Der Ekel - Eine andere Welt - Die Fahrt zum Leuchtturm - Geld bringt Geld 8 Bücher der Taschenbibliothek derWeltliteratur, Berlin, Weimar, Aufbau-Verlag, 1978.
die anderen Bücher sind Erscheinungsjahre bis 1988, die Seiten und die Einbände sind teils gebräunt oder fleckig, teilweise Eigentumseinträge, aus dem Inhalt: Stendhal, Rot und Schwarz: Band 2 - Maxim Gorki, Das Werk der Artamonows - Denis Diderot, Jacques der Fatalist und sein Herr - Arthur Schnitzler, Spiel im Morgengrauen - Jean-Paul Sartre, Der Ekel - James Baldwin, Eine andere Welt - Virginia Woolf, Die Fahrt zum Leuchtturm - John Steinbeck, Geld bringt Geld Bei dem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Buch aus meinem Bestand. Wir sind bis zum 28.02. im Winterurlaub, somit kann ich erst danach versenden. Ich bitte um ihr Verständnis.

2544 Seiten , 18 cm, kartoniert

[SW: Stendhal; Rot und Schwarz; Maxim Gorki; Das Werk der Artamonows; Denis Roman; Erzählungen; Geschichten; Diderot; Jacques der Fatalist und sein Herr; Arthur Schnitzler; Spiel im Morgengrauen; Jean-Paul Sartre, Der Ekel; James Baldwin; Eine andere Welt; Virginia Woolf; Die Fahrt zum Leuchtturm; John Steinbeck; Geld bringt Geld;]

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StendhalHans Fallada und D.H. Lawrence; Rot und Schwarz Band 1 - Wer einmal aus dem Blechnapf frißt Band 1 3 Bücher - Taschenbibliothek der Weltliteratur, Berlin, Aufbau-Verlag, 1978.
die anderen Bücher sind Erscheinungsjahr 1988, 1990, die Seiten sind teils gebräunt, die Einbände sind fleckig, in einem Buch ist ein kleiner Widmungseintrag, 3 Bücher: Rot und Schwarz Band 1 von Stendhal: Julien Sorel.. .mußte Priester werden, wenn auch ohne an die Religion zu glauben, denn ein bürgerlicher konnte nur so auf hohe Stellen gelangen. Er mußte der Sekretär eines hohen Ministers sein und haßte das herrschende System. Er hatte ein aussichtsloses, aber Stürmisches Liebesverhältnis mit der Tochter des Ministers. Sozial genommen war er für sie Domestik. Er liebte, in aderem Stil, aber auch mit seiner vollen Natur, die sanfte Frau eines Industriellen in der Provinz. .. Wer einmal aus dem Blechnapf frißt Band 1 von Hans Fallada: Der kleine Mann, Falladas Willi Kufalt, ist ein asozial zurückgebliebenes Lebewesen, der wahre Geldschrankknacker ist der Bankier; der Vorteil, den dem altmodischen Einbrecher sein Diebstahl bringt, ist die restlos fortgesetzte Flucht ins Geföngnis, wo es ihm relativ gut geht, wo er vor der Polizei Ruhe hat und vor der Schmutzkonkurrenz der unbemakelten Makler und Großdiebe. (von den Einbandrücken) Bei dem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Buch aus meinem Bestand. Wir sind bis zum 28.02. im Winterurlaub, somit kann ich erst danach versenden. Ich bitte um ihr Verständnis.

244, 266, 250 Seiten , 18 cm, kartoniert

[SW: Rot und Schwarz; Stendhal; Wer einmal aus dem Blechnapf frißt; Hans Fallada; Söhne und Liebhaber; D.H. Lawrence;]

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